Vorträge, Vorbereitungen und ein leckeres Mittagessen

11. Dezember 2007 · von Janine Lück

Endlich ist es so weit … Ich hab’s geschafft, ein bisschen Zeit rauszuhauen, um mal wieder in mein Tagebuch zu schreiben. Hier ist das Ergebnis:

Ich bin endlich wieder voll und ganz gesund. Nachdem mich so ein gemeiner Magendarminfekt für ein paar Tage stillgelegt hatte, erfreu ich mich jetzt wieder meiner Gesundheit. Leider ist Gahli, einer unserer indonesischen Volunteers nun krank. Er schlägt sich jedoch wackerer als ich mich.
Ich muss sagen, auch wenn es ziemlich doof war, nicht vor Ort auf der Konferenz zu sein, hatte die Krankheit doch auch ihr Gutes. Ganz ganz viele kamen mich nämlich besuchen, riefen mich an und kümmerten sich unermüdlich um mich. Das war schön. Außerdem habe ich auf Grund meiner Krankheit mein erstes und absolutes Lieblingswort auf Indonesisch gelernt: Boulet. Es bedeutet so viel wie weißer, europäischer Tourist. So hat mich der Arzt liebenswürdigerweise genannt.

© Paul Hilton | Greenpeace - Ein Kyoto-FanSo, jetzt aber genug von dem Geschwafel. Heute war wieder große “action” angesagt. Erstmal ging es ins Konferenzgebäude zum täglichen Infotreffen über die bevorstehenden Aktivitäten. Danach ging es für mich erstmal wieder zurück ins Hotel, um mein Geschenk für unseren lieben Umweltminister Gabriel vorzubereiten. Wir hoffen, dass ich ihn hier in Bali treffe und ihn darin bestärken kann, sich auf der Konferenz aktiv für unsere umweltpolitischen Ziele einzusetzen. Denn wir, die Greenpeace Jugend, sind auch aktiv und genau das wollen wir mit unserem Geschenk unterstreichen. Ob wirklich alles so laufen wird, wie wir uns das vorstellen, erfahrt ihr in ein paar Tagen hier.

Nachmittags ging ich dann wieder zurück ins Konferenzgebäude, da ich an einigen Veranstaltungen teilnehmen wollte. Denn genau das ist ja das Spannende hier: live zu sehen, wie Politik betrieben wird.
Auf dem Weg dorthin haben Christian und ich noch lecker zu Mittag gegessen, in einem klitzekleinen indonesischen “Restaurant”, in einer klitzekleinen Nebenstraße. Das war toll!!! Es war superlecker, superviel und es hat umgerechnet für zwei volle Teller und vier Getränke 1,80 Euro gekostet. Wenn dann noch die Sonne scheint, muss man einfach glücklich sein.

Ein weiteres Highlight war auf jeden Fall noch der Vortrag von Sven Teske und drei anderen netten Herren über das “energy (r)evolution”-Proposal von Greenpeace.Und dann war der nächste Konferenztag schon um. Ganz zu Ende aber noch nicht, wir mussten noch ein Banner für unsere Minister-Aktion am Mittwoch malen. Jetzt ist alles unter Dach und Fach. Die meisten von uns haben sich schon in ihre Bettchen verkrochen, wohin ich mich in absehbarer Zeit auch bewegen werde.

Denn morgen muss ich fit sein für den 10. Geburtstag vom Kyoto-Protokoll. Den wollen wir nämlich mit hoffentlich vielen Ministern und Delegierten und einem gigantischen Kuchen feiern. Mmhhh – da freu ich mich schon drauf . Obwohl ich meine Zweifel habe, ob viel zum Verteilen übrig bleibt. Ich werde mich auf jeden Fall wieder bei euch melden, wenn ich mehr über den Verbleib des Kuchens in Erfahrung gebracht habe.

Also bis dann, eure Jeani

Kommentare

  • Hubert F.

    Hey Jeani,

    hoffentlich hast du dir bei der Kuchenrecherche icht schon wieder den Magen verdorben.

    Komm gut wieder nach Hause!

    Hubert – der Dicke -

    13.12.2007 um 10:59 Uhr · Antworten

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