Weg frei für Kyoto II

15. Dezember 2007 · von Tobias Münchmeyer

7 Uhr morgens, das Konferenzzentrum ist schon wieder voll. Kollegen berichten mir, die Verhandlungen seien um 2 Uhr für vier Stunden unterbrochen worden. Außerdem gibt es einen neuen Text. Der ist aber wesentlich schwächer als die Entwürfe zuvor. Wir sind alle niedergeschlagen deswegen. Wir treffen Gabriel, der versucht, für diesen Kompromisstext zu werben. Ich bin wenig überzeugt. Im Haupttext kommen die wissenschaftlichen Aussagen zu den Reduktionszielen für Industriestaaten gar nicht mehr vor. Sie sind zu einem Verweis in einer Fußnote degradiert worden.

Die Abschlusssitzung beginnt. Indien meldet sich mit einer Textänderung zu Wort, die es in sich hat. Ein Raunen geht durch den Saal. Danach kritisiert China in harschem Ton den Konferenzvorsitz und fordert eine Sitzungsunterbrechung. Die Sitzung wird unterbrochen. Jetzt spricht sich herum, dass der UN-Generalsekretär einen Staatsbesuch abgebrochen hat, um nach Bali zu eilen und die Konferenz vor dem Scheitern zu bewahren. Eine echte Krisensituation.

Mittags ist es so weit: Ban Ki-Moon spricht und ermahnt alle Delegierten, sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden und sich zu einigen. Der Vorschlag Indiens bekommt Unterstützung. Von kleinen Entwicklungsstaaten, von großen Schwellenländern, dann von der EU – großer Applaus, da dies unerwartet kommt. Es folgen viele weitere Staaten. Dann die USA. Es wird still im Saal.

Paula Dobriansky, die US-amerikanische Verhandlungsleiterin ergreift das Wort: “We are not prepared to accept this formulation”. Laute Buh-Rufe ertönen. Die USA sind komplett isoliert. Es folgen weitere Wortmeldungen von vielen, vielen Staaten. Emotionale Appelle, zynische Bemerkungen, unverblümte Aufforderungen. Nach einer weiteren Stunde meldet sich Dobriansky erneut zu Wort. Sie holt tief Luft und verkündet offenbar widerwillig: “We join the consensus.” Jubel im Saal. Der Weg zu Verhandlungen für eine zweite Phase des Kyoto-Protokolls ist frei.

Später geben auch die Russen ihren Widerstand gegen eine Ziel-Definition in einem ebenfalls wichtigen Dokument der Kyoto-Staaten auf. Davon hatten wir sie immer wieder zu überzeugen versucht. Ich treffe kurz darauf zufällig einen russischen Diplomaten in der Raucher-Ecke. “Glückwunsch, Sie haben gewonnen” sagt er und reicht mir die Hand. Ich freue mich sehr und bedanke mich dafür, dass er stets offen für kritische Fragen und Meinungen von Greenpeace war. Er lächelt etwas gequält, als habe er gerade ein Schachspiel verloren. Und eine “Revanche” steht spätestens in Poznan im Dezember 2008 an.

Ende gut, alles gut? Nein, sicherlich nicht. Hätten wir dieses Ergebnis zu Beginn der Konferenz vorausgesehen, hätte ich es als ziemlich dürftig bezeichnet. Vor dem Hintergrund des beinahen Kollapses allerdings habe ich das Gefühl, dass wir alle noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen sind. Mit Bali beginnt nun eine zweijährige Periode vermutlich äußerst zäher Verhandlungen. In Poznan 2008 und endgültig in Kopenhagen 2009. Wenn die Bush-Regierung endlich Geschichte geworden ist, werden wir sehen, ob es eine zweite Phase des Kyoto-Protokolls geben wird, die uns wirklich die Chance gibt, den Klimawandel zu bremsen.

Bali als Insel? Ich habe Bali immer nur als paradiesische Kulisse für die Verhandlungen wahrnehmen können. Auch die Rainbow Warrior habe ich nicht sehen können. Zwischen Konferenzende und Rückflug gab es leider keine Zeit mehr. Wer konnte schon ahnen, dass die Konferenz um 20 Stunden überziehen würde? Ich bin wahrscheinlich einer der ganz wenigen “Touristen”, die 14 Tage auf dieser Insel gewesen sind, ohne auch nur einmal im Meer gebadet zu haben. Vielleicht hätte ich mal auf einen Blog verzichten sollen …

Bali war ein unglaublich spannendes Erlebnis für mich. Ich habe es genossen, in einem so kenntnisreichen, kreativen und ehrgeizigen Greenpeace-Team mitarbeiten zu dürfen. Ich bin davon überzeugt, dass das Konferenz-Ergebnis ohne uns noch wesentlich düsterer ausgefallen wäre. Es war ein wahrhaft globales politisches Team aus dreißig Leuten: zwei Chinesinnen, eine Finnin, ein Mexikaner, ein Österreicher, zwei Philippininnen, drei Australier, zwei US-Amerikaner, ein Inder, drei Deutsche, ein Senegalese, zwei Briten, zwei Indonesier, ein Franzose, zwei Brasilianer, eine Polin, eine Kanadierin, eine Spanierin usw. Vielleicht bin ich da ein wenig sentimental oder naiv, aber ich denke immer: wenn es in einem solchen globalen Team so gut funktioniert, warum sollten dann nicht auch die Menschen in der Welt friedlich miteinander und im Einklang mit der Umwelt leben können?

Alles alles Liebe

Tobias

Kommentare

  • Oliver

    Exzellente Blogposts – besser als Doku-Dramen oder Reality-TV – haben die Qualitäten großer Reportagen: souveräne Wechsel zwischen Vogelschau und Aufs-Korn-nehmen aussagestarker oder verräterischer Details. Der Big Bash von Bali war für mich bislang “just another international mega conference”, auf der ein paar Tausend Leute durcheinanderreden und über Kommata in Dokumenten streiten, die später keiner mehr liest. Zumal das Medien-Echo in Deutschland eher reserviert bis deprimierend war. Nach der Blog-Lektüre habe ich nicht nur den Eindruck, erstmals verstanden zu haben, wie solche Mammut-Veranstaltungen konkret ablaufen, sondern auch das Gefühl, als sei ich live dabei gewesen. Schade, dass es schon vorbei ist – sonst hätte ich Euch auf meinen Blog verlinkt. Merci, Tobias (und Janine natürlich auch)!

    11.1.2008 um 13:44 Uhr · Antworten

  • Oliver Girst

    es wird eben immer viel geredet, wenn denn sogar die worte sich kreuzen oder stimmen sich ueberlagern, dann ist ja wieder kaffeelesen besser als doch noch weiter in den programmen fortfahren. ich wuerde mir bei solchen treffen weitaus mehr bereitschaft wuenschen. zur verdeutlichung einer form von stetigem dilemma fuege ich hier noch was allgemeingueltiges an. habe das mal als antwort auf eine lifestyleseite gegeben (leicht veraendert).

    ich schreibe von mehreren wie jenen und ihresgleichen mehr, nach mir eben dir fluten oder auch, ich nehme mir es einfach, wer dabei auf einer strecke bleibt, holperpiste, staubwueste,….das kann mir doch gleich sein.

    tatsache ist aber nunmal, wie fordern unsere rechte, recht auf gutes leben, staendiges wachstum, hohen wohlstand, doch wodurch erlangen wir das denn, durch umweltbewusste lebensweisen, natuergemaesses leben? wohl kaum, nur durch mehrung der profite und dividenden. lehnt sich ein volk irgendwo gegen die rohen gewalten auf, schnell sind sie von den bildflaechen verschwunden, still und heimlich einfach, denn unbemerkt und effektiv.

    jener oder jene, also wer und wie eh egal, ihr solltet euch echt mal fragen, auf welcher welt ihr leben wollt, soll das eine mit einer natur in reichhalt und fuelle sein, oder sollen lieber fabriken ueberall stehen, keine waldgebiete mehr existieren, die tiere nur noch in den zoos zu bewundern sein, hauptsache eben alle koennen alles kaufen, alles zu jeder zeit sich leisten, alles heute, morgen, uebermorgen und immerfort immer weiter sich um die haelse haengen, auf die lippen schmieren, an sich verkoestigen, an ihre haeute schmiegen. diese welt soll dann noch funktionieren, denkst ihr das im ernst?

    die menschen sind masslos und niemand kann und will mehr bescheiden sein.

    ich moechte zu einem umdenken anregen, denn ich habe doch lieber natur um mich als denn ueberall nur beton und montagehallen und asphalt und voellig begradigte fluesse und ebensogleich begradigte strassen um mich zu haben.

    der mensch kommt aus der natur und er wird auch ohne sie nicht leben koennen.

    27.2.2008 um 11:52 Uhr · Antworten

  • Regina

    Hallo Oliver,
    wenn ich fragen darf,was ist das für ein Blog?Ich betreibe selber eine eigene Internet Seite,
    vielleicht wäre es ja interessant ihn zu verlinken.
    Lieben Gruss
    Regina

    Zu dem anderen Oliver,es gibt noch wenige Ausnahmen,das jemand bescheiden ist und an Tiere,
    Umwelt;Menschen und so weiter denkt und seine eigenen Interessen in den Hintergrund stellt,
    falls sie abweichen von den vorher genannten Dingen.

    02.3.2008 um 00:00 Uhr · Antworten

  • Oliver Girst

    hier also mal das an beitraegen oder auch enthaltenen zusaetzlichen anregungen, entschuldigung uebrigens fuers so spaet nochmal antworten.

    Beitrag ich, deine erde, spreche mal zu dir…

    Ich bins, du wirst schon wieder vergessen haben, woran ich dich erst neulich wieder erinnert habe, ja, erinnern musste, aber ich wusste es, du bleibst dir eben immer eigen dir nur treu. Nun hoere oder lese mich, ich bin alleine und stehe nur mit dem da, was ich auf mir und in mir habe, da moegen sie noch so viel dir erzaehlen, mehr als ich schon gebe ist bestenfalls nur noch dadurch weiter und immer mehr von mir zu geben, indem ich verarme, verhungere, nicht mehr ueberlebe. Du hoerst mir bitte weiter zu, nein, jetzt nicht wieder den kopf einfach schuetteln, so als ob, so als waerest du da nicht ebenso mitschuld. Wer raubt mich pausenlos aus, das seid ihr, du machst da ja immer mit, nicht nur sie sind es, du gehoerst auch mit dazu, du kaufst eben auch was fuer dich kaeuflich ist, du konsumierst ungehemmt und in freien zuegen. die meere, sind sie nicht mal voller leben gewesen, sieh doch nurmal hin, sieh dir an wieviel nun nur noch in ihnen am schwimmen ist. Wale, ihr hoert sie so gerne und auch mit ihnen solltest du mal deinen alltag auch fuer einen kurzen tag nur tauschen. Gebiete fuer wildtiere oder tiere in freier wildbahn, soll das bald nur noch in buechern stehen, es gab bis zum jahre xxxx noch viele frei lebende tiere und eine grosse artenvielfalt, so wie ihr natuerlicher lebensraum immer mehr zurueckging, so ging auch ein immer hoeheres artensterben damit einher, willst du das, kannst du denn die vielgeschriebene und schoenbebildete einfalt lieber haben als die vielfalt von wilden tieren und wilden pflanzen? Nun, ein baum erfreut dich, wie er im fruehjahr nun wieder erblueht, wie seine blaetter dann wieder im winde rascheln und er dir vielleicht im heissen sommer wieder deinen kuehlen schatten spendet. Die letzten und groessten zusammenhaengenden gebiete an waeldern in urzustand, dies eigentlich kann auch nur noch als urwald bezeichnet werden, duerfte es eigentlich auch nur, die schwinden waehrend du schoen immer deiner so wichtigen arbeit nachgehst und dir und den deinen einen gewissen wohlstand sicherst, eben zu engstirnig bist und bleibst. Denkt denn mal irgendwer wieder ueber sein handeln nach, denkt wer sich auch mal wieviel denn sein muss und welches verhalten einen wie hohen preis hat. Wen interessieren denn schon die wirklichen kosten, diejenigen, die natur und tierwelt dafuer zahlen duerfen, dafuer interessieren sie immer nur die gleichen; ohne auch nur mastercard oder goldene kreditkarten zu haben, ohne sie ueberhaupt auch zu brauchen. Die frage, die ich als deine erde an dich stelle ist nicht, was ist der mensch dem menschen, es ist die frage, wer denkt auch mal in meinem sinne und nicht immer nur in seinem kleinen eigenen sinne.

    anregungen zu diesem erdaufruf:

    In Ermangelung der Bereitschaft, die eigene starre Selbstgefaelligkeit und erstarrte Zweckmaessigkeitsrationalitaet zu ueberwinden und sich zu Wort zu melden, hier ein 1. Schritt:

    BOYKOTT all der Waren, die nicht nachgewiesenermassen umweltfreundlich hergestellt werden. Die Waren muessen unbedingt zum Leben gebraucht werden, dann sind auch nachgewiesenermassen umweltgerechte Herstellungs- und Produktionsverfahren zulaessig.
    KEINE Waren mehr kaufen, die durch Ausbeutung, Zerstoerung oder nachhaltige Schaedigung von Natur oder natuerlichen Ressourcen produziert oder hergestellt wurden/werden.
    JEDER/JEDE ist in der eigenen Pflicht bewusst zu kaufen, bewusster zu leben, bewusster zu agieren,
    KEIN Kauf von Wegwerfprodukten oder solchen, mit erwiesenermassen kurzer Haltbarkeit.
    KEIN Kauf von Edelhoelzern UND Tropenhoelzern egal welcher Deklaration oder Verarbeitung.
    KAUFEN von Waren, die ausschliesslich in der eigenen Umgebung und in der naechsten Naehe produziert werden und ausserdem weder die Umwelt schaedigen noch sie auf irgendeine Art und Weise ausbeuten.

    Weitere Schritte? Erst ihr, dann wieder ich!

    viele gruesse, oliver

    10.4.2008 um 04:00 Uhr · Antworten

  • Peter

    Ach, es is einfach alles so grausam..

    15.4.2008 um 09:26 Uhr · Antworten

  • Oliver Girst

    nun noch eine ergaenzung, die erfolgte, wie als titel dann zu erfahren ist, als eine reaktion auf einen fernsehbeitrag zur erde, gesendet im wdr.

    wdr beitrag unser planet

    will ich erneut eben der mahner sein, denn die angst mag zwar schon umgehen, doch sie wird ja weiter immer schoen herabgespielt oder geleugnet oder auch – und ganz banal – verdraengt. wir haben in dem aktuellen fortbestand unseres handelns und unserer verschwenderischen lebensverlogenheiten noch hoechstens bis 2050 so etwas wie den narrenfreien garantiekorridor, danach steht es dann in den sternen was noch einmal so sein wird, wie es denn bis jetzt noch ist. der ist-zustand ist also keinesfalls troestlich, nehmen doch die wenigsten mal einige schon gegebenen anzeichen als handlungsgrund wahr. wer sich mit dem thema beschaeftigt und sich nicht nur immer beschwichtigendes von den zeitungen oder aus den nachrichten oder woher auch immer vorgaukeln laesst, dem wird spaetens dann nun mal klar, wie sehr hier pro kopf schon ueber die eigentlich noch als vertretbar geltenden verhaeltnisse der erde gelebt wird, die amerikaner/innen leben schon 8-fach darueber,….also was wird dann wohl fruehestens geschehen, wenn die inder/-innen und die chinesen/innen auch mal die ja so hoch dekorierten lebensweisen von uns dann nicht nur weiter erreichen wollen, sondern dann auch mal erreicht haben….? na, wer will da noch – ohne ja noch sehr viel krasser realitaetsfremd als ich zu sein – an eine zukunft in trauter eintracht denken wollen, na kommen dann nun mal fruehestens oder auch allerspaetestens die ersten zukunftsaengste und ernsthafteren erdsorgen auf…? spendet mir, ich handle dann fuer euch!

    ich suche auch eine art von entlohnter beschaeftigung in diesen bereichen, denn ich fuehle mich zu nichts anderem imstande, wenn also wer ein jobangebot fuer mich hat, es koennte auch gerne ausserhalb deutschlands liegen, denn in diesem lande hier waechst eh nur noch der absolute wahnsinn auf absolut konventionellen aeckern. mir boete sich dann nur noch eine alternative, das waere hartz IV, doch ich mag mich nicht voellig durchleuchten lassen. dennoch muss ich auch irgendwie meine laufenden kosten decken, dazu ja auch noch meine zwangsbeitraege zur ja eigentlich schon selbst nur noch reichlich kranken krankenkasse aufbringen. also, wenn er was fuer mich weiss oder wuesste, da waere ich schon sehr dankbar fuer.

    ich gruesse euch aus einer doch irgendwie noch immer schoenen natur raus, hier von diesem hof, obwohl hier auch in naechster naehe dann die b51 vorbeigeht, also voellig idyllisch ist es hier ja also auch schon wieder nicht mehr.

    nochmals gruesse, euer oliver.

    22.5.2008 um 03:15 Uhr · Antworten

  • Regina

    Hallo,
    selber biete ich leider keinen Job an.Ich weiss aber aus zuverlässiger Quelle,wer für so etwas zuständig ist.
    Nennt sich Gott und wenn man ihn annimmt und zu ihm betet und ihn um Hilfe bittet,ist er eigentlich sehr zuverlässig.
    Klappt aber nur,wenn es aus reinem Herzen kommt.Auch hier muss man ,wie bei anderen Dingen auch,sehr hartnäckig sein und nicht nachlassen.
    Schönen Gruss
    Regina

    24.5.2008 um 23:03 Uhr · Antworten

  • Oliver Girst

    na, dass religion auch nicht meines lebensraetsel loesung sein wird, das werde ich wohl schon selbstbestaetigt fuer mich annehmen duerfen. gott, wer soll das sein, der mit dem zu viel zu tun und niemals einer freien minute fuer den blick auf seine schaefchen unter sovielen boesen woelfen in menschenpelzen, wobei der wolf ja ein lieber und eines von den erhaltenswerteren geschoepfen gottes ist, sind wird schon wieder bei gott. ach, wieviel laempchen ich ihm schon angezuendet habe und meine kondolenzen in sein buch ueberall geschrieben habe, natuerlich sieht er es genauso, nichts kommt von nichts, dennoch habe ich vieles zu sagen und schreiben, habe vieles auch sicher schon geschrieben und waere nicht abgeneigt mich eben in diesen bereichen der natur, von der natur und fuer die natur, zu engagieren, sicher aber auch fuer etwas an lohn, denn meines kopfes und meiner haende anspruchnahme sollte ja ein wenig was fuer mich einbringen. na, so bin ich der hier mit der phantastischsten bibliothek im weiteren umkreis und werde sicher fuer nichts an normalbuergerjobs was taugen, bin ich dann der moderne taugenichts, ja, mag sein, ich achte aber zumindest die natur, fahre keinen pkw und verhalten mich auch sonst ganz pro natur. na, wer koennte mir denn da nun wie aus meiner klemme helfen, gott, na der sorgt leider nicht fuer ausgleich meines kontos, gott, wer auf ihn nicht alles vertraut, wo soll da noch wirklich wer auf ihn vertrauen wollen?

    grussvielfalten mit einigen sorgenfalten, oliver

    25.5.2008 um 03:57 Uhr · Antworten

  • Regina

    Hallo,
    man sollte nicht nur die Natur achten,sondern auch die Menschen und deren Gebote die uns Gott gegeben hat.
    Gruss auch mit Falten,aber die sind von der Natur gegeben.

    30.5.2008 um 23:04 Uhr · Antworten

  • Oliver Girst

    So nehmet was ihr nur bekommen koennt…..ist dies nicht ein verzerrtes Gebot dieses ja nie sich wem offenbarenden Gottes?! Nehme Sie dann dies hier einfach nur mal noch als beispielhaft fuer ein sich voellig in einer Welt wie einer solchen verloren fuehlen. Sie werde ja dann auch sicher wissen, was sich bei der denn nun auch schon wieder bloss rein geschichtlich zu wertenden Naturschutzkonferenz ergeben hat. Ich – in meiner gaenzlich genuegsamen Person – haette mit Sicherheit soviel Durchgreifvermoegen, nein, das ist leider keines in Geldern bemessen, um der Natur weit mehr als ihr stilles kleines Nischendasein zu schaffen. Alles redet und redet und dabei laeuft nicht nur ihnen dann nichts anderes mehr als die Zeit davon, nein, auch wem wie mir, denn mich haelt somit wirklich nun schon nicht mehr viel hier auf Erden, in den Himmel muss ich dafuer dann aber auch nicht unbedingt wollen. Religion, die ist was fuer Menschen, die sonst eben kaum mehr Menschen sind. Nun gewaehret mir lieber eine Form von Unterstuetzung, als dieses dauerhafte mir was von Wundern oder nur dem rechten Glauben vermitteln wollen. Ich bedanke mich schonmal fuer jeglich guten Willen.

    31.5.2008 um 12:48 Uhr · Antworten

  • Ralph

    Greenpeace verwendet Google-Analytics !!!
    Ganz offensichtlich nimmt Greenpeace es mit dem Datenschutz nicht so genau. Zur Kontrolle der Benutzerverhalten auf den Websites wurde Google-Analytics eingebunden. Somit werden personenbezogene Daten an Google weitergereicht, die dort dann auswertet werden. Google weiß somit, dass ich gegen Atomkraft bin.

    Es gibt genug andere Webcontrolling-Tools, die den Datenschutz respektieren.
    Ich habe greenpeace daruf per Mail schon aufmerksam gemacht, sie haben aber nicht reagiert.

    30.7.2008 um 09:17 Uhr · Antworten

  • Hugo,Peters

    Und gReenpeace gibt daten an call center weiter diese zeichnen die gespräche auf greenpece geht sehr komisch mit den daten um

    12.9.2008 um 10:33 Uhr · Antworten

  • Weltenbummler

    Das ist nicht mehr normal,diese weltweite Zerstörung und Geldgier.
    Da frage ich mich,laufen die Menschen,wenn es überhaupt noch welche sind,völlig daneben und aus dem Ruder?
    Aktuell in Brasilien,zu meinem Unverständnis erkennen muss,bei allem was man heutzutage kauft ,muss man es sich dreimal überlegen.Wo kommt es her,wer hat es hergestellt und weitere Fragen man sich stellen sollte.Der Spruch,du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht, kann da nicht mehr angewandt werden,da hilft eher weniger ist mehr.Holzhammermethode wäre auch nicht schlecht,weil man dazu kein Holz braucht,aber sanft und überlegt sollte es schon sein.Weiter bummel und auf Holz klopfe,soll ja angeblich Glück bringen.

    14.11.2008 um 00:27 Uhr · Antworten

  • Karin Kremendahl

    Hallo Tobias,

    Auch ich habe mit Interesse deinen Bericht gelesen.
    Über die Dringlichkeit der Situation sind wir uns alle eilig.
    Je mehr Links entstehen, umso dichter wird das Netz.
    Hast du ‘nen Artikel für mich zur Veröffentlichung?

    Gruß aus Frankreich,

    Karin

    06.12.2008 um 14:35 Uhr · Antworten

  • Karin Kremendahl

    Sorry, ich habe einen Schreibfehler in meiner URL gemacht. Jetzt muss es klappen.

    06.12.2008 um 14:36 Uhr · Antworten

  • Webdesign Schlumpf Bremen

    krieg echt zuviel..wann wachen die endlich auf

    15.2.2009 um 22:10 Uhr · Antworten

  • Georg

    ich bitte wirklich dringend darum, diesen Blog zu aktualisieren.
    1) Wie stht es um die Sache. Negative Entwicklungen müssten sofort deutlich gemacht werden. Ausserdem: Indonesien taucht im Blogtitel + 1x auf und das war´s?!
    2) Der Artikel suggeriert, dass alles schon seinen Gang geht, aber wie kann das sein? Wird wirklich keine Unterstützung mehr benötigt, n dann gute nacht Was man tun kann, wird mir zumindest nicht klar.
    3) Der Dringlichkeit des Problems wird der Blog meiner Meinung nach nicht gerecht. Neben einer klaren Stellungnahme entweder persönlich oder von Grenpeace vermisse ich auch die notwendige analytische Tiefe zum Sachverhalt. Meiner Meinung nach ist es so, dass die Indonesier viel zu wenig. Wo reicht es aus Beschlüsse zu fassen, und keine Überzeugungsarbeit zu leisten und keine mächtigen Fürsprecher zu haben, die das Problem verstanden haben und es auch zeigen? Die Schuld trifft natürlich auch die westlichen Länder. In einer nicht vor allzu langer Zeit erschienenen mehrseitigen Eigenwerbung des Landes in der amerikanischen Wochenzeitschrift Time wird das Problem Vernichtung des Urwaldes mit all seinen Komnsequenzen in einem einzigen Satz geradeso halbwegs zugestanden. Sagt das nicht etwas aus über die tatsächliche Wirkung all der schönen Verpflichtungen? Wer ist hier aber der Papiertiger und wo hat er seine Zähne gelassen?

    29.3.2009 um 20:14 Uhr · Antworten

  • Oliver Girst

    was in den naechsten jahren alles knapp werden wird:

    inseln, auf die denn so der hypergestresste wohlstandskoerper sich noch flachlegen koennen wird

    ausreden, die denn immer gerne zur stelle waren, als es noch warnungen vor dem klimawandel gab

    menschliche eitelkeiten, denn die werden schnell von der hitze oder von der kaelte zerfliessfloesst oder zerschlotterschliddert

    nahrungsmittel, denn wo kaum noch gemaessigtes klima vorherrschen wird, dort werden nahrungsmittel wohl zwangslaeufig auch mal rar werden

    mobilitaet, denn wohin soll es noch gehen, wenn denn sonst fast staendig das wasser bis zum hals stehen wird?

    zivilisation, sie wird denn auf so manche harte probe gestellt werden, denn mit der natur hat sich noch keine population derartig angelegt, wie wir es tun…

    reklame, denn es wird dinge zu sehen geben, die denn noch keine werbung auf die bildflaechen bannen konnte..

    grosse menschenansammlungen, denn wenn sich in einigen jahren zwei begegnen werden, dann wird es fuer beide bereits damit um das ganze gehen, leben oder sterben…

    ziele, denn was heute beliebte ziele sind, es sind ziele vor dem kollaps, ziele danach sind: alles anders machen..

    zeit, denn wenn sie nun bereits gegen uns ablaeuft, danach wird sie kaum fuer uns ablaufen

    prognosen und modelle, denn alles eh nur theorie, es kommt, es aendert und es laesst chaos zurueck, die modelle der zukunft, chaotische…

    vertrautes, denn wo wir gehen, wo wir stehen, es wird auch veraenderungen, tiefgreifenden veraenderungen unterworfen werden…

    08.4.2009 um 04:27 Uhr · Antworten

  • bright size life

    job information kyoto,kobe,osaka

    17.5.2009 um 09:19 Uhr · Antworten

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