Wind 3 bis 4, See 1,5 Meter, Luft 2 °C, Wasser 1 °C, bedeckt, teils Schneegriesel, teils Nieselregen – Gestern waren es genau drei Monate, drei Monate auf der Esperanza. Südkorea liegt tausende von Seemeilen hinter uns, die Fahrt über den Äquator, entlang der Philippinen, erscheint mir wie aus einem anderen Leben, wie aus einer anderen Zeit. So weit weg, in der Entfernung und in der Erinnerung.
Die Verfolgungsjagd hinter der Nisshin Maru her hat uns bis fast nach Afrika gebracht. Wir waren fünf Tage vor Durban/Südafrika, wir sind einmal um die Kerguelen Islands gefahren, natürlich mit so großem Abstand, so dass wir sie nicht haben sehen können. Die diesjährige Antarktisreise hat mich fast zweimal um die halbe Welt getragen.
Aber noch sind wir hinter Nisshin Maru! 13 Tage sind es, in denen sie nicht gejagd haben. Das Fischereiministerium hat zugegeben, dass sie die Jagd eingestellt haben, weil wir da sind! Aber eben auch nur, solange wir da sind. Die Jagd einstellen werden sie wohl nicht.
Ich muss zugeben, ich bin wirklich nicht böse, derzeit keine Aktionen während der Jagd fahren zu müssen. Die Einsätze vor zwei Jahren waren das Grausamste, was ich erlebt habe und mit ansehen musste. Da hilft auch keine Freude am Bootfahren, kein Abenteuergeist, kein Engagement Aktionen machen zu wollen. Diese Aktionen vor zwei Jahren waren bitter notwendig. Aber es ist auch das, an was ich mich am wenigsten erinnern möchte. Es war schrecklich, Wale sterben sehen zu müssen.
Die Walfänger haben dazugelernt. Die Bilder von dem blutigen Abschlachten und unseren Aktionen vor zwei Jahren wollen sie nicht wieder um die Welt gehen lassen. Dafür verzichten sie seit bisher zwei Wochen auf die Jagd. Das ist viel, denn die Zeit in der Antarktis ist begrenzt. Aber auch unser Einsatz hier unten ist begrenzt. Insofern ist es wiederum nicht zu viel Zeit, die sie verlieren.
Ich wünschte mir einen größeren Tank. Ich weiß nicht, wie lange wir noch so weiterfahren können – lange kann es nicht mehr sein. Aber jeder Tag zählt!
Wir hoffen, dass auch die Gegenwart des australischen Regierungsschiffes die Jagd verhindert. Aber ich bin mir da nicht sicher. Und solange die Sea Shepherd das japanische Fischereischiff als Schatten hat, haben sie keine Chance, die Flotte zu treffen.
Liebe Grüße, Regine
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Hans
können euch die Australier keinen Sprit geben?
Technisch nicht möglich oder politisch?
Sehr naiv gedacht?
Macht weiter so, ich danke euch für euern Einsatz
auch im Namen meiner Enkel
( Opa ) Hans
24.1.2008 um 18:41 Uhr ·
Michael Tischer
hallo regine,
koennt ihr nicht irgendwo in einem hafen auftanken und dann wieder zurueckkommen?
ich fuerchte das es in zukunft eine strategie sein koennte euch so lange hinterherfahren zu lassen bis ihr keinen sprit mehr habt und dann weg muesst und dann fangen sie wieder die wale zu schlachten
aber wenn ihr zurueck kommen koenntet haetten sie nur begrenzt zeit dafuer….
ich denke ihr werdet eure strategie nicht verraten aber ich hoffe sehr das ihr die option des auftankens und wieder zurueckkommens mit in euere planung mit auf nehmt…
viele gruesse
michael
24.1.2008 um 19:48 Uhr ·
Thomas Buiter
Hi Regina,
ich verfolge mit Spannung (und Wut über die Ignoranz der japanischen Regierung) das geschehen im südlichen Polarmeer. Leider werden Eure Aktionen so gut wie gar nicht in der “grossen” Presse veröffentlicht. Über den Prostest beim Klimaschutz der EU von Greenpeace liessen sich sofort 20 Zeitungen finden. Über die Aktion über das illegale Betanken fand ich hingegen nur 2. Das soll nicht heissen, dass das Klima nicht genauso wichtig ist, aber es wäre schön, wenn auch die breite Masse erreicht werden könnte.
Auch wenn gebeten wurde darüber nichts mehr zu schreiben, muss ich aber wenn ich folgendes lese was dazu sagen:
Zitat:”Wir hoffen, dass auch die Gegenwart des australischen Regierungsschiffes die Jagd verhindert. Aber ich bin mir da nicht sicher. Und solange die Sea Shepherd das japanische Fischereischiff als Schatten hat, haben sie keine Chance, die Flotte zu treffen.”
Die Steve Irwin hat nach eigenen Angaben für ca. 25 Tage noch Sprit. Helft ihnen zu Euch aufzuschliessen. Das spart zum einem Ressourcen und hilft Doch auch Deinem/Eurem Ziel. Den Walfang Japans zu Ver- und Behindern.
Ich möchte damit auch keine Grundsatzdiskussion anstacheln. Auch wenn Ihr nicht gemeinsam zu Aktionen bereit sind. Anderen mit dem gleichen Ziel zu helfen macht jeden Sinn den es gibt.
Ich hoffe Japan kommt zur Vernunft und stoppt den Wahnsinn-
Liebe Grüsse und stets eine Hand breit Wasser unter dem Kiel
Thomas
24.1.2008 um 19:55 Uhr ·
Thomas Buiter
Nachtrag: sollte natürlich Regine heissen, sorry für den Tippfehler
24.1.2008 um 19:59 Uhr ·
Magdalena
Hallo Regine
wie lange glaubst du werdet ihr noch mit dem sprit auskommen und wann müsst ihr umkehren?
ich wünsche euch weiterhin alles gute.
viele grüße an das andere ende der welt!
magdalena
24.1.2008 um 21:00 Uhr ·
Gudrun
Liebe Regine
Dein Blog ist sehr gut geschrieben. Endlich jemand, der uns Einblick gibt in die Realiät von Greenpeace. Es wird immer klarer: Ihr seid ein Tropfen auf dem heissen Stein.
Denn soviele Verbrechen geschehen an den Meerestieren, ohne dass sie geahndet werden.
Weiter so. Und holt euch doch den Sprit aus dem Tank der Walfänger…
Gruss Gudrun
24.1.2008 um 22:22 Uhr ·
Tamara Kirschbaum
Hallo Regine!
Gibt es nicht die Möglichkeit irgendwo zu tanken und zurück zu fahren??? Die Wale, die ihr rettet werden es euch bestimmt danken! Denkt doch bitte darüber nach, vielleicht können die Japaner dann nur für wenige Tage jagen. Das wäre doch klasse!
Sicherlich habt ihr aber schon eure Überlegungen wie ihr weiter macht…
Ich zitter und bange mit euch und viel Erfolg weiterhin!!! Die Bilder vor 2 Jahren haben mir einige schlaflose Nächte gebracht in denen ich von nichts anderem Träumen konnte. Um so glücklicher bin ich jetzt für diese Situation!
WEITER SO UND ALLES LIEBE UND GUTE aus Aachen
Tamara
24.1.2008 um 23:01 Uhr ·
Anonymous
Klar hat Sea Shepherd keine Chance, die Flotte zu treffen. Aber nicht wegen des japanischen Schiffes, sondern weil ihr ihnen nicht die Koordinaten gebt. Auch wenn ich verstehen kann, daß euch die selbstverliebte Art von Paul Watson auf den Nerv geht, finde ich euren Mangel an Willen zur Zusammenarbeit sehr bedauerlich.
Es geht doch um die Sache – um das Leben der Wale, da müssen persönliche Animositäten zurückstehen!
25.1.2008 um 00:12 Uhr ·
Sonja
Hallo Regine!
Habt ihr nicht auch eine Möglichkeit euch auf hoher See mit Sprit versorgen zu lassen? Das muß doch möglich sein oder?
LG
Sonja
25.1.2008 um 00:45 Uhr ·
Solarwarrior
Es ist möglich, sich auf hoher See mit Sprit versorgen zu lassen – aber auch extrem teuer. Soviel Geld muss auch Greenpeace erst einmal bekommen. Und dann muss man das sicher auch vorher organisieren und bestellen – in der Antarktis ist “spontan tanken” nicht so einfach.
Wenn der Bau und der Unterhalt der Schiffe nicht so extrem teuer wäre, könnte Greenpeace sicher auch schnellere Schiffe oder Schiffe mit größeren Tanks kaufen.
25.1.2008 um 01:19 Uhr ·
Marion
Hier ein kleiner Ausschnitt,in dem Japan zugibt,daß die Wale nicht NUR zu wissenschaftlichen Zwecken getötet werden-grusel
”
The economist also quotes Minoru Morimoto, Japan’s commissioner to the International Whaling Commission, who said: “There are enough whales for those who want to watch them and those who want to eat them.”
Finally an admission by Japan that the whales are killed for the market and not for “scientific research.”
”
Wußten wirs doch.
Weiterhin gute “Treibjagd” der Nisshin Maru.Jeder tote Wal ist einer zu viel !!!
25.1.2008 um 10:29 Uhr ·
Jan
wieso hat Sea Shepherd keine Chance die Walfänger zu treffen????
Die Brückenbesatzung der Esperanza weiß doch wohl hoffentlich auf welcher Position sie sind, und Funk oder SatTel haben sie doch hoffentlich auch. Gibt Greenpeace etwa die eigenen Koordinaten an Sea Shepherd nicht weiter ??? Das scheint ja wohl so zu sein.
Die beiden Organisationen haben doch das gleiche Ziel und dann ist Greenpeace eine kleinkindliche Streitkultur (“Ich sag Dir nicht was ich weiß”) wichtiger als das Leben der Wale?? Dafür hätte ich für meinen Teil überhaupt kein Verständnis!
Gruß, große Dieselvorräte und viel Erfolg wünsche ich Euch
25.1.2008 um 13:20 Uhr ·
Sabrina
Hallo Regine,
ich lese jeden Tag Deine Berichte und bin wirklich froh das es Euch gibt, denn ohne Eure und Sea Shepherds Präsenz vor Ort wäre aus auch nicht möglich der Welt zu zeigen was Japan schreckliches mit diesen Wesen verbricht!!! Dieser ganze Wahnsinn nur damit irgendwelche Idioten einen vollen Geldbeutel und ein geringer Teil der Bevölkerung “Delikates” Walfleisch essen können, wirklich ganz bitter!!! Ich finde es auch echt erstaunlich das die Japaner schon seid 13 Tagen nicht gejagt haben, aber woher kam dann das Walfleisch das sie gestern an die Oriental Bluebird übergeben haben?
Und weiß man wielange Sie noch vorhaben zu jagen?? Es wär wirklich sehr schade wenn Ihr die Aktion abbrechen müsst weil Ihr keinen Sprit mehr habt! Ich denke auch das ist deren Taktik auch den Sprit ausgehen zu lassen!! Kann man da nichts machen?!?! Würdet Ihr die Flotte verlieren wenn Ihr irgendwo an Festland auftanken könntet??
Ich wünsch Euch alles Gute und bleibt so stark und engagiert wie Ihr seid!!!
Gruß in die Ferne
Sabrina aus München
25.1.2008 um 13:27 Uhr ·
Christoph Poss
“Und solange die Sea Shepherd das japanische Fischereischiff als Schatten hat, haben sie keine Chance, die Flotte zu treffen.”
Wie denn auch, wenn Ihr jegliche Zusammenarbeit verhindert???
Wahrscheinlich wird Euch der Sprit ausgehen und auch Sea Shepherd, ohne dass sie nochmal die Flotte gefunden haben. Die Japaner werden sich dann freuen, denn dann können sie ungehindert die Wale abschlachten. Toll gemacht! 1000 Wale tot, aber Greenpeace hat Sea Shepherd eins ausgewischt!
Effektiver Walschutz sieht anders aus…
25.1.2008 um 16:48 Uhr ·
Marcel
Hallo,
es ist einfach nur wieder unfassbar, dass die japanische Regierung das Abschlachten von Walen erlaubt. In mir kommt immer wieder so eine Wut auf, wie kann ein ganzes Land da mitmachen? Sind die blind?
Deshalb vielen vielen Dank an Greenpeace für euren unermüdlichen Kampf. Go for it. Wir glauben an euch. Hoffentlich hat all das bald ein Ende.
25.1.2008 um 17:56 Uhr ·
Beate
Liebe Leute,
solange ein japanisches Beobachtungsschiff hinter Sea Sheperd her fährt und die Koordinaten an die Walfangflotte gibt, haben sie einfach keine Chance an die Fänger heranzukommen. Das ist doch völlig klar. Und das hat nichts, aber auch gar nichts mit der Esperanza zu tun.
Denkt doch einfach mal ein bisschen nach, bevor ihr hier solche Anschuldigungen verbreitet. Die japanische Walfangflotte jagt und tötet die Wale – schon vergessen? Die japanische Regierung lässt die Flotte Jahr für Jahr auslaufen. Die japanische Fischereibehörde legt Jahr für Jahr die Fangquote fest. Die japanische Regierung lässt Jahr für Jahr Wale schlachten. Das sind die Adressaten an die man sich wenden muss!
Gruß
25.1.2008 um 19:58 Uhr ·
Miriam
Hallo liebes Esperanza-Team,
mir liegt seit Wochen das Thema Walfang der Japaner sehr schwer im Magen. Es macht mich alles unendlich traurig und vor allem sehr sehr wütend!! Als ich im letzten Jahr davon hörte, dass die Japaner wieder Wale auf grausamste Weise abschlachten wollen blieb mir im ersten Moment die Luft weg im zweiten Moment kamen die Tränen vor Ohnmacht und Hilflosigkeit . Wieder, wie vor zwei Jahren,Tag für Tag in Medien Bilder zu sehen, die man lieber niemals im Leben gesehen hätte. Wale sind so schöne, sanfte und wundervolle Tiere die auf liebevollste Weise versuchen mit Menschen in Kontakt zu treten. Das wird diesen wunderbaren Geschöpfen in diesem Fall der japanischen Fallfänger zum Verhängnis. Wie können Menschen so eiskalt und GRAUSAM sein (Pfuiteufel ich verabscheue diese “Menschen”aus tiefstem Herzen)!
Genau deshalb bin ich froh und unendlich dankar, dass es Euch gibt!! Die Leute die versuchen einen wundervollen Teil dieser Erde zu bewahren. Ich habe tiefsten Respekt davor, was Ihr leistet! Bitte bitte bleibt an den Japanern dran und verhindert so lange wie möglich dieses grausame Massaker!
Alles erdenklich Gute wünscht Euch
Miriam
Bleibt stark!
25.1.2008 um 21:18 Uhr ·
HeidiH
Hallo, laut FAZ von heute hat die Neuseeländische Regierung die japanischen Walfänger vor dem Eindringen in den Sektor gewarnt für den Neuseeland die Verantwortung trägt. Gruß Heidi
26.1.2008 um 12:48 Uhr ·
Uwe, Fördermitglied
Liebe Regine und Crew,
Es war eine Frage der Zeit, wann der Tank leer sein würde und ihr die Verfolgung abbrechen müsst. Auch wenn 2 Wochen lang kein Wal getötet wurde, wissen wir alle was jetzt passiert!
Die Abschussquote der Wahlfänger wird am Schluss schon stimmen, leider.
Man wird sich der neuen Strategie der Japaner stellen müssen!
Ich danke Dir und der Crew der Esperanza ausdrücklich für ihren Einsatz.
Zum Schluss muss man realistisch bleiben, was möglich war!
Gruß
Uwe
26.1.2008 um 19:09 Uhr ·
Migaloo
Liebe Wale !
auch in Deutschland gibt es immer mehr Menschen, die Euch davor beschützen wollen, daß Ihr jedes Jahr von einer Horde gewissenloser Mörder, beauftragt und finanziert von der japanischen Regierung, in Euren Schutzgebieten verfolgt und getötet werdet.
Nun gibt es immer mehr Menschen, die Euch schützen wollen, sowohl von Greenpeace als auch von Sea Shepherd.
Es gibt Menschen, die finanziell Greenpeace unterstützen, es gibt Menschen, die finanziell Sea Shepherd unterstützen, und es gibt Menschen, die finanziell beide Organisationen unterstützen.
So soll es auch bleiben !
Leider verstehen sich die Chefs von Greenpeace International und Sea Shepherd nicht so toll und dies hat zur Folge, daß zwar zur Zeit zwei Schiffe zu Eurem Schutz in der Antarktis unterwegs sind, und zwar die Esperanza von Greenpeace und die Steve Irwin von Sea Shepherd, aber Greenpeace will nicht mit Sea Shepherd zusammenarbeiten und verweigert die Weitergabe der Koordinaten Eurer Verfolger bzw. Mörder.
Für Euch Wale ist das natürlich nicht zu verstehen, aber ich kann Euch versichern, daß Greenpeace dies nicht tut, um Euch umzubringen, sondern nur weil sie was falsch verstanden haben.
An die Menschen, die das richtig verstanden haben, wende ich mich jetzt:
Seit 16 Tagen wurde kein Wal getötet. Die Steve Irwin verfolgt ununterbrochen die japanischen Walmörder, die immer wieder auf der Flucht ihren Kurs ändern. Solange die Walfänger auf der Flucht sind vor der Steve Irwin, wird kein weiterer Wal getötet werden. Sollte die Flotte anhalten, um Wale zu ermorden, wird SSCS dies verhindern.
Die Diskussion der letzten Monate hat, was die Zusammenarbeit zwischen Greenpeace und SSCS betrifft, leider keine Bereitschaft bei Greenpeace International zur Zusammenarbeit mit SSCS erbracht.
Immer mehr Greenpeace-Förderer erklären aber nunmehr, daß sie kein Verständnis mehr für die Blockade-Taktik ihrer Organisation aufbringen und außerdem gibt es sehr viele Menschen in Deutschland, die beide Gruppen finanziell unterstützen.
Ich möchte daran grundlegend nicht sehr viel ändern. Es gibt gute Gründe, sowohl Greenpeace als auch SSCS zu unterstützen.
Was ich ändern möchte, ist der Auftritt von SSCS in Deutschland. Hier gibt es zur Zeit Zeit leider keinen offiziellen Ansprechpartner bzw. Gruppe/n.
***Mailadresse entfernt***
Ich hoffe auf rege Anwort und weitere walfangfreie Tage
Helmut (Migaloo)
27.1.2008 um 00:24 Uhr ·
Lukas Göbel
Ich bin noch nicht lange Mitglied bei Greenpeace. Von daher interressiere ich mich sehr, wie es dazu kommt das SSCS und Greenpeace nicht kooperieren. In diesem Fall haben die beiden Organisationen ja die gleichen Absichten: Walfang verhindern.
Lukas Göbel
27.1.2008 um 12:15 Uhr ·
Jan Dirk
ich bin entsetzt, komme gerade von der Sea Shepherd Homepage und lese dort, daß Greenpeace sich aus dem Seegebiet zurückzieht, OHNE die Koordinaten an SSCS weitergegeben zuhaben (was Greenpeace schon seit Wochen hätte machen MÜSSEN.) Beide Organisationen haben ein GEMEINSAMES Ziel – vergessen?
Geehrte Verantwortliche von Greenpeace! Sie sind für das drohende neuerliche Abschlachten großer Teile der Walpopulation verantwortlich! Sie handeln aus niederen Beweggründen und nicht nachvollziehbarem Eigeninteresse gegen den Willen vieler Ihrer Förderer. Es ist u. a. auch mein Geld, welches Sie nicht bestimmungsgemäß verbrauchen. Lautet Ihr Auftrag “Stop des Walfangs” oder “Dokumentation des Walfangs (bis in alle Ewigkeit)”?
Sie sind allen wie ich kritischen Förderern eine Antwort schuldig!
Ich appelliere an Sie: Tanken Sie die Esperanza auf, bunkern Sie neue Vorräte und kehren Sie zur japanischen Jagdflotte zurück!
Gruß, Jan Dirk
27.1.2008 um 14:42 Uhr ·
Christoph Poss
Ich bin nur ein Schüler, der noch kein Geld verdient und trotzdem spende ich an Greenpeace, damit sie die Natur für weitere Generationen erhalten. Ich habe Greenpeace immer bewundert und bin deshalb vor ca. 1 Jahr Mitglied geworden.
Doch gleich darauf kamen mir Zweifel: Es wurde verkündet, dass Greenpeace ein neues Schiff braucht und deshalb Mitarbeiter entlässt. Solche Leute, die sich für die Natur einsetzen, sollte man nicht auf die Straße setzen. Es hieß dann, dass für diese Mitarbeiter gesorgt sei. Da habe ich mir gedacht, dass es wohl doch nicht so schlimm ist. Also habe ich weiter gespendet.
Jetzt ist mein Vertrauen in Greenpeace aber so ziemlich erloschen. Obwohl ich diese Organisation gerne weiter unterstützen würde, werde ich wahrscheinlich wieder austreten, denn mein Geld ist mir zu schade, als dass es zum Fenster rausgeworfen wird. Greenpeace beklagt sich, wie teuer eine Fahrt ins Südpolarmeer sei, nämlich ca. 1 Million Euro. Anscheinend hat Greenpeace aber doch genug Geld. ***XXXX***
Ich finde es wirklich zum Kotzen (tut mir Leid, es ist aber so), dass die Esperanza jetzt wieder nach Neuseeland fährt und immer noch die Koordinaten der Walfangflotte verschweigt. Warum ist sie überhaupt aufgebrochen? Hat die Kreuzfahrt auf Kosten der Spender wenigstens Spaß gemacht? Was kommt als nächstes?
Greenpeace sollte sich endlich mal zwischen glaubwürdigem Walschutz und selbstverliebter PR-Arbeit entscheiden!
27.1.2008 um 14:55 Uhr ·
leviathan
Es ist ein nicht mehr hinnehmbarer Skandal, wenn Greenpeace abdreht und selbst dann SSCS keine Koordinaten gibt. Es geht jetzt hoffentlich einigen so wie Cpt. Watson schon vor vielen Jahren- Austritt!. Ich werde GP nochmal schreiben und um Aufklärung bitten, nachdem hier aber wohl nicht viel kommen wird…..werde ich nach 25 Jahren und sehr viel gespendetem Geld austreten. Es ist schlimm, wie sehr hier von den Förderern teuer bezahlte und von den Aktivisten mühsam getragene Arbeit sich als möglichst exklusive Eigen-P.R. entpuppt die sogar noch völlig kontraproduktiv im Wortsinn über Leichen geht. Mein heftiger PROTEST an den Kapitän der Esperanza und an den Vorstand mit seiner kaltschnäuzigen Arroganz. Das ist keine Umweltschutzorganisation mehr, sondern ein übler Öko-Grosskonzern, der sich selbst seine Posten generiert! shame on you.
27.1.2008 um 16:04 Uhr ·
ES
Liebe Blogger,
Als ich dieses Blog laß dachte ich an einen wunderbaren Song von Uriah Heep : wise man
http://www.youtube.com/watch?v=17oQ4cKQG94
Wise Man
I sat before the wise man
In the autumn of my youth
And I told him all
The things I had to know
He said you have the future
If you need to find the truth
And in his eyes
I saw that it was so
So I came right out
And asked him
The meaning of life
And as he smiled
I saw a twinkle in his eye
He said with all his years
There’s still so much
He has to learn
And once again
I saw that it was so
Keep on living, loving
Waiting your turn
It’s the only way to
Ease your concern
If you want to find
Your dream, be sure
You don’t wake up too soon
Or you’ll find it easier
Shooting for the moon
Wise man, wise man
Which way shall I run
There’s so many roads
So many ways to turn
I am like a blind man
Lost in the sun
I wanna be like you
And be a wise man too
But I’m looking for
An easy way to learn
And be a wise man too
Erst überlegen dann schreiben…
“Ich möchte auch mal mekkern-Blog” nein danke !
27.1.2008 um 18:18 Uhr ·
Manu
Ich muss mich leider der Meinung vieler Mitglieder anschließen. Ich schaue jeden Tag des öfteren auf diese Seite und suche verzweifelt nach aktuellen Nachrichten. In letzter Zeit liest man aber bei Google News weitaus mehr wie hier. Grundsätzlich finde ich die Arbeit von Greenpeace super und bin auch gegen gewalttätige Aktionen. Da die Esperanza aber nun zurückfährt und so die Jagd offentsichtlich losgehen kann, der Plan der Walfänger also aufging, sollte schon gut überlegt sein wie nun weiter vorgegangen werden kann. Das Geld von den vielen Spendern ist sonst nämlich fürn Arsch, die 1000 oder mehr Wale getötet und erreicht wurde somit nichts. Ich muss sagen, dass Greenpeace nicht sehr weit gedacht hat. Der Tank reicht nun mal nicht ewig, das war nur eine Frage der Zeit. Wo ist also der Plan B. Falls es keinen gibt, gebt die Koordinaten an SSCS weiter. Das ist dann nun einmal so !! Denkt auch ein bisschen an die Wale…….. !
Gruß, Manu
27.1.2008 um 18:41 Uhr ·
Angel
Leider kann ich nicht viel mehr tun, als mich meinen Vorrednern,Thomas, Christoph,Ela,Jan,Leviathan und Helmut anzuschließen ,die hier ihre Meinung schon kundgetan haben.Das Handeln von Greenpeace kann ich weder politischer noch moralischer Natur nachvollziehen.Ich dachte immer GEMEINSAM IST MAN STARK !!??
Was hat Greenpeace denn schon erreicht ?? Da stehe ich lieber hinter der SSCS, die ihre Sache immer und mit Nachdruck gut macht und viel mehr zu verhindern weiß.Soll Greenpeace den Japanern doch weiterhin über den Kopf streicheln,sie mit Samthandschuhen anfassen und ihre Banner der Welt zeigen .Hier ist Handeln gefragt und da unterstütze ich auf jeden Fall die SSCS!!!!!
27.1.2008 um 18:53 Uhr ·
Claudia Gomes
WORKING TOGETHER, that’s what has to be done – FOR THE WHALES
ZUSAMMEN ARBEITEN, das ist es was getan werden sollte – FUER DIE WALE
COLABORAR, isto têm de ser feito – EM PROL DAS BALEIAS
27.1.2008 um 19:51 Uhr ·
Simon
Um es noch einmal deutlich zu machen:
Greenpeace kooperiert aus taktischen Gründen nicht mit Sea Shepherd, nicht etwa aufgrund irgendwelcher Eitelkeiten oder “alter Feindschaften. Beide Organisationen haben das selbe Ziel, den Schutz der Wale, aber nicht die selben Methoden. Es ist vielleicht vergleichbar mit der Demokratisierung des Irak, welche sowohl (vorgegebenes) Ziel der USA wie auch Europas ist. Während die USa davon überzeugt waren, die Demokratie von außen bringen zu können, stand im “Alten Europa” die Diplomatie im Vordergrund. Krieg und Diplomatie können wohl kaum Hand in Hand gehen. Beim Walfang ist es ähnlich: Während Sea Shepherd mit rabiaten Methoden den Druck von außen auf Japan erhöhen will, um sie zum Einstellen des Walfangs zu drängen, ist Greenpeace der Meinung, der Druck auf die Regierung kann nur aus Japan, aus der Bevölkerung kommen. Darauf zielen die lang angelegte Kampagne und die Aktionen in der Antarktis. Hintergrund ist, dass Japan nicht deshalb Wale jagd, um sie zu verspeisen (von Wissenschaft, wie wir alle wissen, ganz zu schweigen) sondern um politische Stärke zu demonstrieren. Es geschieht aus einem Stolz heraus, dass man sich nicht von anderen Ländern vorschreiben lässt, ob man Wale fängt oder nicht. Das ist der Hintergrund, weshalb die Auseinandersetzung mit Australien so heftig ist, aber auch der Hintergrund, den Sea Shepherd zu ignorieren scheint. Auf japanischer Seite wird den Walschützern gerne Öko-Terrorismus vorgeworfen, weshalb Greenpeace, wenn sie Erfolg haben wollen, beständig auf die prinzipielle Gewaltfreiheit zu achten haben. Bei Kooperation mit Sea Shepherd, welche absichtlich Schiffe rammen und diverse Wurfgeschosse auf die Walfänger werfen, würde Greenpeace diese Kooperation als Zusammenarbeit mit Terroristen unterstellt. Damit wären auch die langfristigen Ziele (auf diplomatischer Ebene) zum Schutz der Wale gefährdet.
Es geht schließlich nicht nur um die vor Ort geschützten Wale (und die Anwesenheit von Greenpeace hat in dieser Saison den Aufbruch der Walfänger verzögert und durch die Jagd der Nisshin Maru den Walfang für zwei Wochen gestoppt), sondern um den langfristigen Schutz, an dem Greenpeace mit viel Kraft und Knowhow schon lange arbeitet.
Letztlich, und das glaube ich, will Sea Shepherd nicht wirklich mit Greenpeace kooperieren. Auf der Homepage von Sea Shepherd findet man viele Anti-Greenpeace-Einträge aus dem vergangenen Jahr. Warum sollte die SSCS mit GP kooperieren wollen, wenn sie so weenig von ihnen hält. Ich glaube, es geht viel mehr darum, weil man genau weiß, das GP nicht mit Sea Shepherd kooperieren kann, die Ablehnung zu provozieren. So erhöht sich die Kritik an Greenpeace und mögliche Unterstützer könnten sich von Greenpeace ab- und SSCS zuwenden. Ich kann jedenfalls auch jüngere Äußerungen von Kapitän Paul Watson nicht anders verstehen, der Greenpeace jetzt die Schuld am Tod von Walen in die Schuhe schieben will, obwohl GP mit den Aktionen der vergangenen Wochen mehr erreicht hat (sowohl direkt vor Ort als auch den Anstoß einer Diskussion in Japan) als Sea Shepherd mit der “Wir klettern mal auf ein Walfangschiff um eine Petition zu übergeben während unsere maskierten Freunde Glasflaschen aufs Schiff werfen”-Aktion
Sorry, Regine, ich wollte das obige so nicht stehen lassen. Mir ist bewusst, dass dieser Kram hier nicht diskutiert werden solle. Schau’s Dir doch gar nicht erst an. Danke für euren Einsatz, kommt gut nach Hause!
Gruß,
Simon
27.1.2008 um 20:41 Uhr ·
Simon
Hallo Dirk!
Ich weiß nicht, was Dich veranlasst, einen derartigen Ton an den Tag zu legen…ich finde jedenfalls schade, dass Du diese Sicht der Dinge als Schwachsinn abtust. Das es bei der Irak-Frage nicht um Demokratisierung ging, ist mir klar, das habe ich schließlich auch anklingen lassen. Es bleibt Dir selbstverständlich unbenommen, SSCS zu unterstützen, wenn Du meinst, damit den Walen schutz zu gewähren. Ich halte das für kontraproduktiv.
Greenpeace setzt sich seit 1971 auf breiter Front erfolgreich für diesen Planeten ein und kann diverse Erfolge verbuchen. Meines Erachtens arbeitet sie effektiv und zielgerichtet und dabei vor allem gewaltfrei. Paul Watson ist es erfolgreich gelungen, dass zu betreiben, was Greenpeace vorgeworfen wird: Geld sammeln. Er schafft es während der gesamten Zeit vom Thema abzulenken, um Greenpeace zu diffamieren und Spender abzuwerben. Offenbar hat er das ja, zumindest bei euch, geschafft. Aber wenn ihr nichts von Greenpeace haltet, dann verschont doch zumindest diesen Kommentar-Bereich von euren Kommentaren. Ich denke nicht, dass Regine sich als “zwischen die fronten geraten” und “von … idiotischen managern … am walschutz gehindert” fühlt. Sie hat zu der Problematik wiederholt Stellung bezogen und darum gebeten, diese Diskussion in ihrem Blog einzustellen.
Nächtliche Grüße,
Simon
28.1.2008 um 00:14 Uhr ·
Jan Dirk
liebe Leute, bevor das hier jetzt zum Forum wird, sollten wir trotzdem einigermaßen höflich miteinander umgehen. Man muß ja nun nicht gleich mittelalterliche Krankheiten herbeiwünschen oder sich über der Tastatur übergeben.
Ich habe weiter oben schon deutlich meine ablehnende Meinung zum Verschweigen der Koordinaten ausgedrückt. Die aktionsverantwortlichen bei Greenpeace werden sich in hoffentlich vielen Briefen unseren Fragen stellen müssen. Favorisiert Greenpeace dem empfindsamen japanischen Nationalbewußtsein zuliebe ein diplomatisches Vorgehen, dann brauch wir keine Esperanza im Südpolarmeer, dann sind unsere Spendengelder anderweitig besser aufgehoben. Der Kommunikationsstil des Esperanza Offiziers ist, wenn er denn so stattgefunden hat wie auf der SeaShepherd Homepage zu lesen unter Seeleuten unwürdig – noch nicht mal an Land hängt man einfach auf! Aus “taktischen Gründen” wie von Simon dargelegt, die Schiffsposition an die SeaShepherd nicht weiterzugeben ist schlichtweg lächerlich. Verläßt man ein Kriegsgebiet, braucht man auch keine Taktik mehr.
Sicherlich ist SeaShepherd rabiat, aber eben auch effektiv (denkt nur mal an das Vorgehen gegen das illegale Long Line Fishing, gegen das Finning bei Haien, gegen das Robben-Schlachten in Kanada, oder das Eingreifen auf den Galapagos). Greenpeace lehnt das rauhe Vorgehen ab und setzt auf sanftere Methoden. SeaShepherd unterschätzt dabei sicherlich die ungeheuere Macht von Bild- und Filmmaterial und die Medienpräsenz von Greenpeace (auf die SeaShepherd vielleicht auch neidisch ist.) Den Greenpeace-Verantwortlichen muß aber allmählich klar werden, daß immerwährendes Filmen, Fotografieren, Banner Malen und möglichst schnell mit Gummibooten herumfahren offensichtlich bei den Japanern keine Wirkung zeigt.
Es geht um das Erhalten eines zukunftsfähigen Genpools aller Walarten. Da kann man nicht auf Zeit spielen und große internationale Diplomatie favorisieren. Mit jedem getöteten Wal verkleinert sich der ohnehin schon dezimierte Genpool. Die Greenpeacer machen sich höchst fahrlässig verantwortlich für das drohende neuerliche Schlachten der Wale! Dabei geht es mir persönlich gar nicht so sehr um die ach so symphatischen Tiere, die viel zu sehr vermenschlicht werden – es geht um eine durchgängige und ausgewogene Nachrungskette, die ohne Wale dramatisch in Schieflage gerät.
Wenn Greenpeace den rabiaten Weg nicht mitgehen will, dann ist es die PFLICHT, zumindest die Standort-Koordinaten öffentlich zu machen und auf das Eintreffen von SeaShepherd zu warten. SeaShepherd verlangt keine Kooperation mit Greenpeace, sie bitten um die Koordinaten, mehr nicht. Dieser Bitte hätte Greenpeace bereits vor Wochen nachkommen müssen. Diese Chance hat Greenpeace mehrfach vermasselt. Ich appelliere an Sie: Tanken Sie die Esperanza auf, bunkern Sie neue Vorräte und kehren Sie zur japanischen Jagdflotte zurück! Alles andere erweckt nachhaltig den Eindruck, daß Greenpeace nur halbherzig an einem Walfangstopp interessiert ist.
Gruß Jan Dirk
28.1.2008 um 00:19 Uhr ·
Simon
Ich sehe mich gezwungen, noch mal zu reagieren, obwohl ich eigentlich keine Lust darauf habe. Ansonsten gilt, noch obiger Logik, die Antwort als richtig, weil sie unwidersprochen blieb. Da ich kein Greenpeace-Mitarbeiter bin, schreibe ich nicht als solcher und habe auch nichts irgendwo rauskopiert. Wenn das, was ich dazu zu sagen habe, oder das, was Greenpeace dazu sagt, hier ohnehin als Wischi-Waschi oder Mist abgetan wird, ist die Diskussion auch sehr sinnlos. Ich verstehe diese Kommentare auch nicht als Forum, noch denke ich, dass hier nur Lobhuddelei erwünscht ist. Regine bat ihrerseits darum, die Kommentare zu ihrem Blog nicht für solcherlei Diskussionen zu missbrauchen. Jetzt nachzuweisen, was Greenpeace für den Schutz der Wale geleistet hat, ist eine Forderung, die ich auf die Schnelle nicht erfüllen kann. Aber die letzten zwei Wochen hat die Anwesenheit von Greenpeace (und Sea Shepherd und der Ocean Viking) zum Erliegen des Schlachtens geführt. Meine obigen Ausführungen stellen meine Sicht auf die Situation dar, nicht mehr und nicht weniger. Wenn Greenpeace die Daten offenlegen würde, würde das in Japan das selbe bedeuten, wie sie direkt an SSCS weiterzugeben. Sonst kann schließlich niemand was mit den Daten anfangen. Die Präsenz der Esperanza im Südpolarmeer ist sehr wichtig, um das Thema in Japan in der Öffentlichkeit zu halten und eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Dass wir nicht Zeit für ewige Diplomatie haben, ist Greenpeace, so glaube ich, durchaus bewusst. Aber weil der japanische Walfang nur von Japan aus endlich nachhaltig gestoppt werden kann, brauchen wir die japanische Bevölkerung auf unserer Seite. Und ich denke und hoffe, dass der beginnt…
So, ich denke das war’s von meiner Seite.
Gruß,
Simon
28.1.2008 um 01:50 Uhr ·
michael
Auf der Greenpeace-Website stehen groß und öffentlich die “Koordinaten” sämtlicher Gen-Mais-Anbauflächen in Deutschland. Gut so. Jeder kann mit dieser Info anfangen, was er will.
Genauso muß es mit Walfängern sein, logisch, die Koordinaten öffentlich für alle! Alles andre ist kleinkarierte Eitelkeit, vielleicht aber auch persönliche Ego-Spielchen.
Wofür denn sonst zahlen wir Spender 7000€/Tag für ein Schiff in der Antarktis???
herzlicher Gruß
Michael
28.1.2008 um 10:22 Uhr ·
Stefanie
Es ist schön zu wissen,das da draußen jemand ist,der sich für die Tiere einsetzt.
Leider ist man so hilflos,eigentlich haben die Politiker die Aufgabe was dagegen zu tun.
Ich wünsche euch alles Gute.
Bin stolz auf euch macht weiter so!!!
Lg Steffi
28.1.2008 um 11:17 Uhr ·
Beate Steffens
Liebe Blogleser und -leserinnen,
leider sehen wir uns gezwungen in die Diskussion in diesem Blog einzugreifen. Verschiedene Diskussionsbeiträge haben das Niveau eine fairen Auseinandersetzung verlassen. Einzelne nutzen diesen Blog, um andere zu beleidigen und zu denunzieren. Das werden wir nicht weiter akzeptieren. Wir erwarten von euch eine faire und konstruktive Diskussion. Darum hat auch schon Regine mehrmals gebeten.
Zitat: “Die Kommentarfunktion soll euch die Möglichkeit für Feedback geben und Diskussionen ermöglichen. Wir behalten es uns aber vor Kommentare zu löschen, die einer Diskussion nicht förderlich sind, beleidigend oder kommerziell sind.” Beiträge, die gegen unsere Kommentar-Regeln verstoßen werden gelöscht. Weiteres zu den Kommentar-Regeln findet ihr in der Fußnavigation unter de Punkt Kodex.
Was bereits Regine hier im Blog deutlich gesagt hat: Greenpeace ist eine internationale Organisation, die sich seit 1971 konsequent für den Schutz unserer Lebensgrundlagen einsetzt. Gewaltfreiheit ist dabei das oberste Prinzip. Das bedeutet auch, dass wir nur mit Organisationen kooperieren, die ebenfalls gewaltfrei handeln. Die Ankündigung von Sea Shepherd ein Schiff in der Antarktis zu rammen, widerspricht diesem Grundsatz.
Eine Erkenntnis, die wir aus unserer jahrelangen Arbeit gegen den japanischen Walfang gezogen haben, ist, dass wir den Walfang nur beenden können, wenn die japanische Bevölkerung selbst ihre Einstellung zum Walfang verändert. In der bisherigen Auseinandersetzung war eine walfangkritische Haltung immer auch mit einer japankritischen Haltung verbunden und hat damit eine Veränderung im Land selbst unmöglich gemacht.
Um dieses Muster zu durchbrechen, haben wir bereits im letzten Jahr eine gezielte Kommunikationsstrategie für Japan entwickelt. Unsere Kernbotschaft lautet: “Wir mögen Japan, aber den Walfang nicht!”
Zusätzlich erinnern wir daran, dass Japan nach dem zweiten Weltkrieg auf Walfang gegangen ist, um die Hungersnot im eigenen Land zu bekämpfen. Wir fordern die Menschen in Japan auf, sich jetzt – über ein halbes Jahrhundert danach – bei den Walen zu bedanken und sich für ihr Überleben einzusetzen.
Diese Strategie zeigt bereits Wirkung! Der Walfang und die Diskussion um das Für und Wider hat sich inzwischen zu einem Thema in den großen Zeitungen Japans entwickelt. Das gab es in den Jahren zuvor nicht. Und auch auf der politischen Ebene bewegt sich etwas. Neuerdings wird das Thema vom Außenministerium oder von der Regierung selbst kommentiert und nicht mehr von den zuständigen Fachbehörden.
Und dies ist ein sicheres Zeichen dafür, dass sich die Entscheidungsträger unter Druck gesetzt fühlen. Sie nehmen die Argumentation nun lieber selbst in die Hand, als sich auf ihre Behörden zu verlassen.
Wir müssen gegen den Walfang kämpfen und nicht gegeneinander!
Beate
Greenpeace e. V.
Community-Management
28.1.2008 um 19:25 Uhr ·
Helmut (Migaloo)
Hallo Beate,
ich werde mich nicht darüber mit Ihnen streiten, daß Sie meine Mailadresse aus meinem Kommentar vom 27.01.08 (“Liebe Wale !”)
gelöscht haben.
Erlauben Sie mir aber den Hinweis, daß ich nicht verstehe, was daran gegen den Kodex der Webseite verstößt. Darin steht zwar, daß “E-Mail-Adressen nicht von Greenpeace veröffentlicht werden”. Diesen Hinweis verstehe ich allerdings als reine Schutzmaßnahme gegenüber den Blog-Teilnehmern, denn schließlich möchte ja auch nicht jeder, der einen Kommentar schreibt, daß seine Mailadresse bekanntgegeben wird.
Ich habe meine Mailadresse aus freiem Willen veröffentlicht, Ihre Schutzmaßnahme ist also völlig überflüssig.
Sie haben auch sehr viele Kommentare gelöscht, die man durchaus noch in Übereinstimmung mit dem Kodex hätte stehen lassen können.
Es stehen nun hintereinander 3 Kommentare von “Simon” im Blog, von denen der Zweite und Dritte keinen Sinn mehr ergeben bzw. völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind, da einige bezugnehmende Kommentare vorher gelöscht wurden.
Simon schreibt in seinem zweiten Kommentar v. 28.01.08, daß “Paul Watson Greenpeace diffamiert”. Dies wird nicht begründet und deshalb empfinde ich diese Äußerung als Beleidigung, die so nicht stehen bleiben kann und möchte Sie bitten, auch diesen Kommentar gemäß Ihrem Kodex aus dem Blog zu entfernen.
“Wir müssen gegen den Walfang kämpfen und nicht gegeneinander”, diesem Aufruf von Ihnen kann ich nur zustimmen. Allerdings jede Organisation auf ihre Weise. Ich sehe die Notwendigkeit und Berechtigung, daß dazu Greenpeace und Sea Shepherd beitragen können, nichts anderes haben ja auch die meisten Blog-Teilnehmer bisher auch geschrieben.
Helmut
28.1.2008 um 21:55 Uhr ·
Norbert Ranftenhuber
Ich kann mich Helmut nur anschließen.
29.1.2008 um 10:26 Uhr ·
tom
Hallo,
mit Interesse hab ich das Katz+Maus Spiel verfolgt und Euch die Daumen gedrueckt.. bin aber jetzt schon enttaeuscht dass Euch der Sprit ausgeht. Warum ist kein Ersatzschiff von GP da das Euch abloest oder Euch wenigstens mit Sprit versorgt ?
Hmm die ganze Aktion war schon etwas still…. und das Ende ist frustierend…plant das bitte im naechsten Jahr anderes sonst laeuft Euch Sea-Shepard in der Oeffentlichkeit den Rang ab…jetzt werden die Wale im Stich gelassen und haben keine Chance mehr das schmerzt wahrscheinlich nicht nur mich….
Viele Gruesse, gesunde Heimkehr und mehr Erfolg beim naechsten mal
Tom
29.1.2008 um 11:46 Uhr ·
bella
Hi, gerade wollte ich nach Helmut (Migaloos) E-Mail-Adresse schauen und nun habt ihr sie rausgelöscht? Hallo? Es ist doch wohl jedem selbst überlassen, mit wem er sich kurzschließt, oder? Was soll denn dies bewirken. Dass Sea Shepherd von Mal zu Mal bekannter wird, werdet ihr so auf keinen Fall vermeiden können.
Auch ich schließe mich Helmut und Tom an. Wie kann es denn angehen, dass man dort ein paar Tage verbringt und nun verschwindet und die Wale den Japanern überlässt. Und denen die noch die Möglichkeit hätten etwas gegen zu unternehmen so blockieren. Unfassbar. Das tut weh. Macht fassungslos.
Und dass ihr Kommentare gelöscht habt, finde ich auch nicht schön, grade dieser Austausch, hat es doch gerade interessant gemacht.
Wünsche mir, dass ihr doch noch einsichtig werdet.
29.1.2008 um 14:06 Uhr ·
Beate Steffens
Warum braucht ihr ein Greenpeace Weblog um euch als Sea Shepherd-Unterstützer zusammenzuschließen? Könnt ihr das nicht über die Sea Shepherd-Website machen oder deren Weblog? Das schiene mir doch sinnvoller
29.1.2008 um 17:01 Uhr ·
Helmut (Migaloo)
Hallo Beate !
Niemand von den She Shepherd-Unterstützern braucht das Greenpeace Weblog, um eine deutsche SSCS-Organisation aufzubauen.
Aber allein der Gedanke daran, daß es früher oder später Ansprechpartner für SSCS in Deutschland geben wird, scheint Euch in der Greenpeace-Zentrale derart in Aufregung zu versetzen, daß Ihr Kommentare aus dem Weblog löscht und am liebsten hättet, daß der Begriff SSCS gar nicht erst erwähnt wird.
Ihr habt in Eurer Zentrale scheinbar immer noch nicht verstanden, daß es Menschen gibt, die beide Organisationen für gut und unterstützenswert halten.
Wie Ihr wisst, gibt esja auch viele Förderer, die sowohl Geld an Greenpeace als auch an Sea Shepherd spenden. Das scheint GP nichts weiter auszumachen, soweit geht Eure Abgrenzung nicht, daß Ihr zu Leuten, die auch an SSCS spenden, sagt: “Wir kooperieren nicht mit SSCS, wir wollen Euer Geld nicht”.
Jede/r Umweltschützer ist selbst dazu in der Lage zu entscheiden, ob er nur GP oder nur SSCS oder beide Organisationen aktiv und/oder finanziell unterstützt..
Wir sollten uns auch nicht weiter drüber streiten, welcher Organisation es zu verdanken ist, daß seit dem 08.01.08 kein Wal mehr getötet worden ist. Dies erinnert mich irgendwie an das Ergebnis einer Bundestagswahl, wo anschließend “jede Partei gewonnen hat”.
Was soll die ganze Aufregung ? Viele Walschützer hatten hier eine spannende und anregende Diskussion, alle mit dem selben Ziel, den Walfang zu verhindern, und darüber sollten wir uns freuen.
Helmut
29.1.2008 um 20:04 Uhr ·
Christoph Poss
hallo helmut!
könnten sie mir bitte genauer ihr vorhaben schildern?
hier meine e-mailadresse: cap@solargeneration.de
vielen dank!
29.1.2008 um 20:52 Uhr ·
Beate Steffens
“Aber allein der Gedanke daran, daß es früher oder später Ansprechpartner für SSCS in Deutschland geben wird, scheint Euch in der Greenpeace-Zentrale derart in Aufregung zu versetzen, daß Ihr Kommentare aus dem Weblog löscht und am liebsten hättet, daß der Begriff SSCS gar nicht erst erwähnt wird.”
Hmmm, ich kann leider nicht nachvollziehen, wieso du meinst, dass es für Greenpeace problematisch sein könnte, wenn es eine Sea Shepherd-Organisation auch in D’land geben sollte. Von unserer Seite ist hier weder dazu aufgerufen worden Sea Shepherd zu verurteilen, noch andere Organisationen als Greenpeace zu unterstützen. Wir verurteilen auch niemanden ,der Sea Shepherd unterstützt.
Wir machen einfach nur unser Position deutlich …
29.1.2008 um 22:58 Uhr ·