Wind 2, See: lange Dünung, Luft 4 °C, Wasser 2 °C, teils bedeckt, freundlich – Heute Mittag um zwei Uhr war es soweit: Wir mussten abdrehen, den Rückweg nach Hobart antreten. Unser Sprit reicht nur noch für den Rückweg. Die “Nisshin Maru” hat vorgestern wieder nach Westen gedreht, und so ist ein Weiterfahren nicht mehr möglich. Das Schiff der australischen Regierung, die “Oceanic Viking” wird noch einige Zeit bei der “Nisshin Maru” bleiben. Ob sie die Jagd beeinflusst, kann man nicht sagen. Wir hoffen es.
Es ist immer ein denkwürdiger Moment, wenn so ein Unternehmen auf einmal zu Ende ist. “Zwei Herzen schlagen, ach in meiner Brust…” Ich freue mich, dass ich nach Hause kann, ich habe ein schlechtes Gefühl mich zu freuen, weil ohne uns weiter Wale gejagt werden.
Sie haben zwei Wochen nicht gejagt, sie sind außerhalb der Fanggründe, die Flotte ist nicht zusammen. Es wird nicht all zu lange dauern, bis sie sich wieder formiert haben. Aber immerhin ein bisschen.
Der “Sea Shepherd” Fraktion hier sei gesagt: Solange die “Sea Shepherd” das andere Schiff bei sich hat, haben sie keine Chance, die Flotte zu treffen. Egal, ob sie Koordinaten haben oder nicht. Dadurch, dass die Position der “Sea Shepherd” permanent auf der “Nisshin Maru” bekannt ist, kann die Flotte immer ausweichen!
Es war ein cleverer Zug der Walfänger ihren Gegnern einen “Schatten” zu geben. Das hätte auch uns passieren können! Und nach dem Auslaufen der Flotte aus Shimonoseki hatten wir ja auch eine Woche lang ein japanisches Schiff der Küstenwache auf unseren Fersen.
Und bei der ersten Begegnung im Eismeer, hatten wir eines der Spottervessel getroffen, welches zum Glück nicht schnell genug war! Bei den nächsten Einsätzen heißt es also: Wir brauchen eine ganz neue Strategie, um sie zu finden, bzw. mögliche “Schatten” wieder los zu werden.
Ich sitze oben auf dem Bootsdeck, blicke nach achtern und sehe die “Nisshin Maru” verschwinden. Erinnerungen an die Reise keimen in mir auf, gute und schlechte. Dieses Mal war es für mich eine besonders schwere Zeit.
Über drei Monate bin ich an Bord. In Südkorea eingestiegen, den Äquator überquert, das ist mittlerweile so weit weg, als ob die Seemeilen dazwischen auch die Zeit beeinflussen.
Kurz nachdem ich an Bord gegangen war, bekam ich die Nachricht, dass meine Mutter ins Krankenhaus gekommen ist. Vier Wochen dauerte die Diagnose und dann stand fest, dass sie eine Chemotherapie machen sollte.
Dann die Zeit in Neuseeland. Ich war zwei mal auf Waiheke Island, einem kleinen Paradies! Ein Ort, an dem man Ruhe und Frieden finden kann. Als ich überlegte, nicht mit ins Eismeer zu fahren, um zu meiner Familie zurück zu kehren, sagte meine Mutter, ich solle auf gar keinen Fall meinen Einsatz abbrechen. Sie wolle das nicht.
Dann kam die Nachricht, daß wir unseren Hubschrauber Tweety nicht mitnehmen können. Das hat die Stimmung an Bord einige Tage sehr belastet. Weiter ging es nach Bluff, dort noch ein letztes Mal gebunkert, ein Crewmitglied von Bord, eines noch wieder dazu, das letzte frische Obst und Gemüse und der Weihnachtsbaum fanden ihren Weg auf unser Schiff.
Kaum auf See, die Nachricht, dass meine Mutter eine zweite Chemotherapie nicht mehr machen wollte. Meine Brüder kümmerten sich sehr um Alles. Und dann Weihnachten. Ein etwas schaukeliges Fest! Aber dafür ein sehr lustiges und unbeschwertes! Wir haben viel Gelacht und ausgelassen gefeiert. Seit Auckland war ich auf der zwölf bis vier Uhr Wache.
Dann kam der 28. Dezember: Ich bekam einen Anruf um zwei Uhr morgens: meine Mutter war gestorben. Es war so schnell gegangen. Die folgenden Tage fehlen in meinem Tagebuch. Es klafft eine Lücke zwischen dem 27. Dezember und dem 1. Januar. Tage, die sich auch in meinem Gedächtnis noch immer wie eine Lücke anfühlen.
Heute sind alle an Bord ausgelassen. Ich bin auf Wache und auf meinen Runden durchs Schiff treffe ich überall auch fröhliche Gesichter. Ich denke, auf so einer Reise, auf einem Schiff sind Feiern eine gute Möglichkeit, aufgestaute Emotionen herauszulassen. Und so ist es wohl heute die Mischung zwischen dem Bedauern, nicht weiterfahren zu können und der Freude, dass wir zurück fahren. Der Widerspruch muss stehen bleiben. Den Widerspruch muss man ertragen können.
Wenn das Wetter so bleibt, werden wir nur eine Woche bis Hobart brauchen. Wir fahren auf dem Energiesparlevel und laufen mit knapp zehn Knoten nach Nord-Ost.
Liebe Grüße, Regine
Wir müssen abdrehen
26. Januar 2008 · vonKommentare
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Lukas Detering
Hi Regine!
Mein Beileid wegen diener Mutter!
Schade das ihr nicht weitermachen könnt! Das stand heute Morgen erstmal groß in unserer Regionalzeitung! Also langsam aber sicher gewinnen eure Aktionen immer mehr Ansehen!
Und vielleicht könnt ihr die Japaner ja nächstes Jahr ganz vom Walfang abhalten! Ich hab nur noch eine Frage: Warum hattet ihr nicht genug Treibstoff mit?
28.1.2008 um 15:29 Uhr ·
Ute
Liebe Regine,
meine allergrößte Hochachtung für ihre tapfere Haltung!
Auch meinen allerherzlichsten Dank für ihre höchst menschliche Erklärung dafür, daß doch die Zeit für sie alle eine lange war und daß wohl nun wirklich J E D E R ein Verständnis haben muß , daß die Aktion einfach zu Ende sein mußte.
Voller Dankbarkeit für ihre Tapferkeit grüße ich.
28.1.2008 um 16:02 Uhr ·
Rune
Hallo Regine,
vielen Dank für euren Einsatz.
Aber wenn die Japaner jetzt einfach 14 Tage länger jagen um den “Rückstand” aufzuholen, was hat dann euer Einsatz den Walen gebracht?
Gruß Rune
28.1.2008 um 17:48 Uhr ·
Solarwarrior
@Lukas:
Man kann nicht mehr Treibstoff mitnehmen, als der Tank groß ist. Man gerät da auch ganz schnell an eine riesige finanzielle Frage: Wenn die Esperanza schnell fährt – wie sie es bei der Verfolgung musste, verbraucht sie viel Treibstoff. Das ist sehr teuer, nicht gut fürs Klima und der Tank ist schnell leer.
Ein Schiff zu Bauen, dass Eisgang-tauglich ist, schnell fahren kann und eine hohe Reichweite hat (bei FullSpeed!!) kostet sicher einen zweistelligen Millionenbetrag, von den laufenden Kosten mal ganz zu schweigen. Schon die Esperanza kostet ca. 7000 Euro pro Tag – soviel Geld muss man erst einmal haben, und das über Jahre!
@Rune:
Erstens: In der Antarktis kann man nur im Sommer jagen. Wenn der vorüber ist, kann man nicht mal eben 14 Tage länger bleiben. Das Wetter wird zu schlecht.
Zweitens: Unabhängig davon, wieviele Wale dieses Jahr getötet werden: Der Walfang wird in Tokyo beendet, nicht in der Antarktis. Die Aktionen in der Antarktis sind “nur” gut, um die Öffentlichkeit auf das Problem aufmerksam zu machen. Das abstrakte. politische Ergebnis ist wichtiger als das Konkrete.
28.1.2008 um 19:17 Uhr ·
Emma
Liebe Regine, liebe Crew,
vielen Dank für Euren Einsatz. Es ist toll, dass es Leute wie Euch gibt, die sich so einsetzen und dadurch vieles hinten anstellen müssen. Vor allem sehr Privates. Regine, der Tod Deiner Mutter tut mir sehr leid!
Wünsche Euch und vor allem Dir weiterhin viel Kraft und alles Gute,
Emma
28.1.2008 um 19:44 Uhr ·
Tamara Kirschbaum
Liebe Regine!
Hut ab und nochmal Hut ab!!!!!!!!!
Danke, dass ihr vor Ort wart und euch für diese Säuger eingesetzt habt!
Ich wünsche Dir für die nächste Zeit ganz viel Kraft. Ich weiß nicht, wie Du zu einigen Lebensphilosophien stehst. Dr. Rudolf Steiner sagte z.B., dass die Seele eines Menschen mit dem physischen Tod nicht stirbt sondern dass sie wie befreit ist von ihrem “Gefängnis” physischer Körper. Jetzt geht die Seele durch verschiedene Ebenen und lernt weiter. Vielleicht hast Du Lust, Deiner Mutter etwas vor zu lesen, von Goethe z.B., Du wirst vielleicht auch merken, dass die Seele dann da ist. Vielleicht magst Du ihr auch etwas erzählen…jeder geht anders mit dem Tod um, ich finde es nur immer schade, wenn ein Mensch nicht an ein Leben nach dem Leben glaubt, denn dann ist wirklich alles vorbei. Wenn man aber erspüren kann, dass doch noch etwas da ist, gibt es viel Hoffnung und man fällt nicht ganz so in ein Loch.
Vorletztes Jahr sind im Abstand von 6 Wochen meine Oma und mein Schwiegervater gestorben. Diese Gedanken von Rudolf Steiner und auch von Heinz Grill haben mir sehr geholfen über den Verlust hinweg zu kommen.
Ich hoffe, ich bin Dir jetzt nicht zu nahe getreten…wenn doch, dann entschuldige ich mich hier.
Nochmal viel Kraft und ganz herzliche Grüße
Tamara Kirschbaum
28.1.2008 um 20:30 Uhr ·
Tamara Kirschbaum
Nachtrag:
Wenn es Dich interessiert, es gibt auch eine Website von Heinz Grill: http://www.heinzgrill.de, http://www.kulturforum-varone.de und über Rudolf Steiner gibt es ja ganz viel.
Alles Liebe
Tamara Kirschbaum
28.1.2008 um 20:33 Uhr ·
Norbert Ranftenhuber
@Solarwarrior
Greenpeace nimmt ca. 40 Millionen Euro im Jahr ein. Das reicht bei 7000 Euro am Tag für 5714 Tage. Das sind 15 Jahre täglicher Schiffsbetrieb. Da wäre ein Auftanken doch wohl allemal drin gewesen.
28.1.2008 um 21:33 Uhr ·
Beate
@ norbert
*seufzt tief* hast du dir auch nur ansatzweise gedanken darüber gemacht, zu wievielen projekten greenpeace weltweit arbeitet? deine rechnung geht noch nicht mal ansatzweise auf! erst informieren, dann posten
28.1.2008 um 21:45 Uhr ·
Sabrina Wilhelm
“Die Aktionen in der Antarktis sind “nur” gut, um die Öffentlichkeit auf das Problem aufmerksam zu machen. Das abstrakte. politische Ergebnis ist wichtiger als das Konkrete.” Sorry Solarwarrior – aber was will mir der Dichter mit diesen Worten sagen? Der Walfang ist also ein Problem; ist das gleichzusetzen mit einem Problembären oder mehr ein Problem derart, dass ich nicht pünktlich zur Arbeit komme, wenn mein Zug morgens 10 Minuten zu spät kommt? Und was ist bitte, das abstrakte politische Ergebnis; vor allen Dingen in diesem konkreten Fall?
Was machen wir Walfanggegner nun – die Menschen, die um dieses Unrecht endlich zu beenden, gespendet haben und Unterschriften gesammelt haben? Legen wir jetzt die Hände in den Schoß und sagen “Sorry liebe Wale; evtl. wird es in der nächsten Jagdsaison besser für euch laufen. Ach sorry, ich vergaß: mit euch ist dann ja nicht mehr zu rechnen, da ihr ja schon auf dem Teller der Japaner liegen werdet.”
Es ist mir unbegreiflich, dass diese “Aktion” so endet. Mir fehlen echt die Worte.
28.1.2008 um 22:20 Uhr ·
Beate Steffens
Nochmal für alle, die diesen Kommentar unter dem Artikel von gestern noch nicht gelesen haben:
Liebe Blogleser und -leserinnen,
leider sehen wir uns gezwungen in die Diskussion in diesem Blog einzugreifen. Verschiedene Diskussionsbeiträge haben das Niveau eine fairen Auseinandersetzung verlassen. Einzelne nutzen diesen Blog, um andere zu beleidigen und zu denunzieren. Das werden wir nicht weiter akzeptieren. Wir erwarten von euch eine faire und konstruktive Diskussion. Darum hat auch schon Regine mehrmals gebeten.
Zitat: “Die Kommentarfunktion soll euch die Möglichkeit für Feedback geben und Diskussionen ermöglichen. Wir behalten es uns aber vor Kommentare zu löschen, die einer Diskussion nicht förderlich sind, beleidigend oder kommerziell sind.” Beiträge, die gegen unsere Kommentar-Regeln verstoßen werden gelöscht. Weiteres zu den Kommentar-Regeln findet ihr in der Fußnavigation unter de Punkt Kodex.
Was bereits Regine hier im Blog deutlich gesagt hat: Greenpeace ist eine internationale Organisation, die sich seit 1971 konsequent für den Schutz unserer Lebensgrundlagen einsetzt. Gewaltfreiheit ist dabei das oberste Prinzip. Das bedeutet auch, dass wir nur mit Organisationen kooperieren, die ebenfalls gewaltfrei handeln. Die Ankündigung von Sea Shepherd ein Schiff in der Antarktis zu rammen, widerspricht diesem Grundsatz.
Eine Erkenntnis, die wir aus unserer jahrelangen Arbeit gegen den japanischen Walfang gezogen haben, ist, dass wir den Walfang nur beenden können, wenn die japanische Bevölkerung selbst ihre Einstellung zum Walfang verändert. In der bisherigen Auseinandersetzung war eine walfangkritische Haltung immer auch mit einer japankritischen Haltung verbunden und hat damit eine Veränderung im Land selbst unmöglich gemacht.
Um dieses Muster zu durchbrechen, haben wir bereits im letzten Jahr eine gezielte Kommunikationsstrategie für Japan entwickelt. Unsere Kernbotschaft lautet: “Wir mögen Japan, aber den Walfang nicht!”
Zusätzlich erinnern wir daran, dass Japan nach dem zweiten Weltkrieg auf Walfang gegangen ist, um die Hungersnot im eigenen Land zu bekämpfen. Wir fordern die Menschen in Japan auf, sich jetzt – über ein halbes Jahrhundert danach – bei den Walen zu bedanken und sich für ihr Überleben einzusetzen.
Diese Strategie zeigt bereits Wirkung! Der Walfang und die Diskussion um das Für und Wider hat sich inzwischen zu einem Thema in den großen Zeitungen Japans entwickelt. Das gab es in den Jahren zuvor nicht. Und auch auf der politischen Ebene bewegt sich etwas. Neuerdings wird das Thema vom Außenministerium oder von der Regierung selbst kommentiert und nicht mehr von den zuständigen Fachbehörden.
Und dies ist ein sicheres Zeichen dafür, dass sich die Entscheidungsträger unter Druck gesetzt fühlen. Sie nehmen die Argumentation nun lieber selbst in die Hand, als sich auf ihre Behörden zu verlassen.
Wir müssen gegen den Walfang kämpfen und nicht gegeneinander!
Beate
Greenpeace e. V.
Community-Management
28.1.2008 um 22:57 Uhr ·
Claudia Dolan
Aufgrund beruflicher Abwesenheit komme ich jetzt erst dazu den”update”von Regines Tagebuch zu lesen.Total begeistert von der japanischen”Inaktivität”,sowie der Presens des australischen Regierungsbootes muss ich mit etwas”Entsetzen”das”Zurückziehen”Eurer Anwesenheit lesen! Sicherlich bin ich mir als normaler Spender und Unterschriftensammler nicht bewusst über die Kosten eines solchen Einsatzes,habe aber nicht damit gerechnet das Euer Einsatz nun schon vorbei sein soll,wo doch die Zeichen eigentlich recht gut für unsere Wale stehen!!!Ich hoffe und bete nur ,das die Japaner euren Rückzug nicht dazu nutzen,um jetzt erst recht auf Ihre Waljagd zu gehen….Ich denke ihr habt auf jeden Fall Zeichen gesetzt,und hoffe inständig das die Anwesenheit d
er Australier den japanischen Walfängern das Umkehren,ohne töten “nahelegt…… Euch ein gutes und sicheres Heimkommen,sowie ein herzliches Dankeschön für Eure Einsätze!!!…..
28.1.2008 um 22:59 Uhr ·
michael
Hallo,
schade, daß nicht – wie bei den Gen-Mais-Feldern – ALLE Koordinaten von Umweltverschmutzern – oder Walfängern – öffentlich gemacht werden …. jeder kann mit der Info ja anfangen was er will.
Oder ist es so, daß Greenpeace ganz alleine ausreicht, um die Welt zu retten????
Herzlicher Gruß, Michael
28.1.2008 um 23:27 Uhr ·
Beate Steffens
Liebe Claudia,
es ist nicht nur eine Frage der Kosten, auch eine der Kraft jeder/s Einzelnen. Die Aktivisten sind seit Oktober (!) auf der Esperanza unterwegs, um sich mit Haut und Haaren gegen den Walfang einzusetzen – 24 Stunden am Tag auf etwa 70 Metern! Das ist eine lange Zeit auf unglaublich engem Raum. Trotzdem kannst du dir sicher sein, dass allen das Herz blutet, wieder den Rückweg antreten zu müssen und nicht bis zum Ende der Jagdsaison bleiben zu können; nicht mehr Walen, das Leben retten zu können.
Nicht nur den Menschen auf der Esperanza geht es so, sondern ganz Greenpeace fiebert mit und ist traurig, dass wir nicht im Südpolarmeer bleiben können. Doch wir geben nicht auf, wir arbeiten auf allen Ebenen gegen den Walfang – in der Antarktis, in Japan, auf internationalen Konferenzen und auch bei uns. Und ich bin mir sicher wir alle werden es schaffen, den Walfang zu beenden … weltweit!
Liebe Grüße
Beate
Greenpeace e. V.
Community-Management
28.1.2008 um 23:28 Uhr ·
Ute
Die Antworten von Beate sind bei aller Kritik, die man sicher auch anwenden kann, wirklich einleuchtend und anschaulich. Es sollte jetzt wirklich mit üblen Diffamierungen Schluß sein.
Danke Beate!
Allen ein gutes “Nachhausekommen”!!! Ihr habt es euch verdient.
29.1.2008 um 00:06 Uhr ·
Victor
zunächst möchte ich Regine Frerich zum Tode ihrer Mutter mein Beileid aussprechen, ein zusätzlicher goßer persönlicher Schicksalsschlag für die Crewmitglieder.
Aber mal ehrlich, was haben die Aktionen in den letzten 20- ig Jahren – ausser Entbehrungen und einem gewaltigen zusätzlichen “CO2 -Ausstoß” gebracht? Haben sie wirklich ein Wal-Leben gerettet ? Wer will das beurteilen.
Bekanntlich scheint jedes Appellieren – aus uns nicht nachvollziehbaren Gründen -nur noch das Bestreben der Japaner zu bestärken – wie es ihr Delegierter Mr. M a s a y u k i K a m a t s u beim I W C ausdrückte “die Kakerlaken der Meere”- einschließlich trächtiger Muttertiere – mit brutalstmöglichen Methoden zu töten.
Ich wette, die Japaner werden aufgrund ihrer riesigen Finanzressourcen das Wettrüsten gegen die ihnen verhassten Wale, Delfine und Ihre versponnen Helfershelfer bei Greenpeace und sonstige Halbterroristen wie Sea Sheperd gewinnen und wenn sie einen Flugzeugträger als Begleitschutz schicken.
Die hiesige und internationale Politik, Lobbyisten und Dealer werden sich wegen ein paar Walen das Geschäft mit Japan nicht vermiesen lassen, Träumt weiter. Ich hoffe es wird alles anders, daher macht weiter mit aller Kraft, spendet, sammelt Geld, Aktionen, Unterschriften, Flyer, Protestmails, gründet eigene Aktionsgruppen, um das tägliche Verbrechen an der Schöpfung verstärkt ins Bewußtsein der dumpfen untätigen Masse hier und in Japan treten zu lassen. Ohne Hoffnung ist es schließlich unmöglich weiterzuleben.
29.1.2008 um 00:56 Uhr ·
Norbert Ranftenhuber
@ beate
Du schreibst: “*seufzt tief* hast du dir auch nur ansatzweise gedanken darüber gemacht, zu wievielen projekten greenpeace weltweit arbeitet? deine rechnung geht noch nicht mal ansatzweise auf! erst informieren, dann posten
”
oh, klar, danke für den Hinweis, das hab ich doch glatt vergessen, wie konnte mir das passieren?
29.1.2008 um 10:22 Uhr ·
Jan Dirk
hallo Beate,
daß einige diffamierende Kommentare der letzten Tage entfernt wurden ist sicherlich richtig. Du schreibst “Wir müssen gegen den Walfang kämpfen und nicht gegeneinander!” ganz genau, und deswegen ist die Hardliner Fraktion der Kommentarschreiber hier auch so erbost, daß genau dies GP offensichtlich immer noch nicht begriffen hat.
Noch einmal zum Mitschreiben: Es geht nicht um eine Kooperation mit konkurrierenden Umweltschutzorganisationen, sondern um eine permanente Bekanntgabe der Flottenkoordinaten, so wenig, mehr nicht!! Das hätte sogar auf “kleinem Dienstwege” ohne viel Aufhebens geschehen können.
Das ist nicht geschehen und ist m. E. ein unverzeihbarer Fehler. Greenpeace macht sich so fahrlässig mitverantwortlich für das drohende Schlachten in der ausgehende Fangsaison. Warum kann Greenpeace den Fehler nicht einfach eingestehen, das würde Greenpeace gut zu Gesicht stehen, auch ein weltumspannendens Unternehmen wie GP kann mal einen Fehler machen; stattdessen hackt Ihr immer weiter auf SeaSpepherd ein mit der Folge, daß die GP-Abtrünnigen in ihrer Entscheidung nur bestärkt werden wie z.B. ich. Die Förderer haben sehr viel Geld in das Unternehmen GP gepumpt, für viele sinnvolle Aktionen, aber was den Walfang angeht WOLLEN WIR NACH JAHREN DES VERSAGENS ERGEBNISSE SEHEN, immer wieder nur Bilder, Bilder Bilder sind KEINE Ergebnisse. Das einzige Ergebnis was hier zählt ist der WalfangSTOPP. Ich favorisiere ebenfalls die leisen Aktionen im Hintergrund, die hocheffektiv und preiswert sein können.
Aber was das hier angeht habt Ihr keine Zeit für langwierige Diplomatie, Information des japanischen Volkes, Interviews, Konferenzen usw.
Nochmal: IHR HABT SCHLICHTWEG KEINE ZEIT !! Ist das denn so schwer zu verstehen?! Ihr könnt nicht einfach nächstes Jahr wiederkommen als wäre nichts geschehen, es geht unter anderem um den rudimentären Genpool und all das, was ich in meinem letzten Kommentar geschrieben habe.
Ärgerlich ist eine weitere Aussage, daß nämlich SeaShepherd wegen der Beschattung selbst bei bekannten Koordinaten niemals eine Chance hätte die Flotte zu treffen. Das ist Blödsinn. Ich war selbst einige Jahre bei der Marine. Die Steve Irvin ist schnell genug, daß genau das gerade nicht eintritt. Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen!
Gruß, Jan Dirk
29.1.2008 um 12:00 Uhr ·
Julia
Jedem steht es frei, sich den Weg, den er am sinvollsten hält, für eine Problemlösung zu wählen.
Ich bin Greenpeace-Förderer, weil ich den gewaltfreien Weg für den besten halte und bin froh, dass sich diese Organisation trotz aller Kritik weiter daran hält.
Wir hätten nichts davon, wenn ein Schiff in diesem Gebiet gerammt werden würde und vielleicht sogar sinken und dabei Öl verlieren würde. Wieviele Tiere fänden dann den Tod?
Eine Forderung wird dann am meisten beachtet, wenn möglichst viele Menschen sie ebenfalls vertreten. In Japan findet ein Umdenken statt. Dies darf durch Terrorismus nicht kaputt gemacht werden. Dass man auf diesem Weg Erfolge erzielt zeigt zum Beispiel die Pestizid-Kampagne. Durch das Aufklären der Verbraucher wurde die Lebensmittelindustrie zum Umdenken und Handeln bewegt. Wenn die Verbraucher von Walfleisch ebenfalls aufgeklärt werden, werden sie den Verbrauch einschränken und dann lässt sich mit Walfleisch kein Geld mehr verdienen.
Wenn nur die Walfänger abgehalten werden, Wale zu jagen und die Verbraucher aber weiterhin Walfleisch nachfragen, kommen spätestens nächstes Jahr andere Walfänger, die die Bedüfnisse der Verbraucher stillen wollen.
Daher bin ich der Meinung, dass wir dem Walfang nur Einhalt gebieten können, wenn die Verbraucher STOPP sagen und darauf verzichten und nicht anders. Ein Weg der dazu führt, ist darauf aufmerksam zu machen, wie grausam die Jagd ist und wie wundervoll diese Tiere sind. Und das hat Greenpeace geschafft. Die Kampange ist daher ein riesen Erfolg und kein Verschwenden von Spendengeldern. Im Gegenteil. Man trifft genau den Punkt, an dem sich Aufwand und Erfolg aufwiegen. Die Bevölkerung ist aufmerksam und der Abschuss von Walen konnte verhindert werden – Ein weiteres Auftanken des Schiffes und weitere Tage vor Ort würde in den Medien nicht mehr so aufmerksam verfolgt werden wie in den ersten Tagen. Klar wäre es schön, wenn ein Schiff ohne Co2 zu produzieren und ohne Kosten zu verursachen noch weitere Wochen dort verbringen könnte um den Abschuss zu verhindern. Leider sind hier jedoch Grenzen gesetzt.
Ich danke Regine, die sich in einer schweren persönlichen Zeit trotzdem der Rettung der Wale widmet.
Ich danke aber auch Greenpeace, dass ihr Probleme gewaltfrei und strategisch von mehreren Punkten angeht.
Daher: Greenpeace, macht weiter so! Meine Unterstützung habt ihr!
Julia
29.1.2008 um 15:23 Uhr ·
Philipp
Hallo liebe Leute,
ich kann es einfach nicht fassen, wie hier argumentiert wird. Einfach nicht sachlich, schade!
GP hat in den letzten Arktiseinsätzen ganz konkret und direkt viele Walleben gerettet, indem sie mit Booten zwische Wale und Jäger gefahren sind. Das war auch diesesmal geplant. Man kann also nicht behaupten, die ganze Kampagne hätte keinem Wal was gebracht.
Auch bekommt die Öffntlichkeit nichts mit von alledem, wenn nicht einer hinfährt und das dokumentiert. das nennt sich auch “bearing witness” und ist unheimlich wichtig, denn nur so kann zum Beispiel die japanische Bevölkerung vernünftig aufgeklärt werden.
Und wa smich am meisten an den “Hardlinern” hier wundert: Selbst wenn GP die Koordinaten veröffentlicht hätte, wer hätte damit was anfangen können? Nur die Australier oder Sea Shepherd. Die Australier haben das Schiff in Sichtweite. So könnte höchstens Sea Shepherd dahin fahren.
Aber eben das darf nicht sein, sonst macht man sich alles wieder kaputt. GP kann doch nicht einer kriminellen und gewalttätigen Organisation solch eine Hilfe geben! Damit würde GP gegen seinen eigenen Grundsatz der Gewaltfreiheit verstoßen. Das wäre noch falscher als alles andere. Gewalt lässt sich doch nicht durch Gewalt beenden!
Eben das macht doch die diplomatische Überlegenheit von GP aus. Sie sind nicht gewalttätig und auch nicht kriminell. Sea Shepherd ist das schon. Bloß da sist der falsche Weg.
Ich würd enicht einen Moment zögern, meine Unterstützung für GP zu beenden, wenn GP irgendwo gewalttätig wird.
Ich hoffe, ihr habt auch mal an diesen Wert gedacht.
Viele Grüße,
Philipp
29.1.2008 um 15:58 Uhr ·
bella
Hallo,
deprimierend, wenn man diesen Artikel von Die Presse.com liest, fragt man sich, was man bisher in puncto Anti-Walfang in Japan Großartiges erreicht hat. Es wird doch grad so weiter gemacht wie bisher oder noch agressiver Walfleisch zum Verzehr angeboten.
http://diepresse.com/home/panorama/welt/358389/index.do
Bella
29.1.2008 um 20:35 Uhr ·
Torsten Grimmer
Liebe Regine,
für Deine persönliche Leistung und die Berichterstattung vielen Dank und Respekt.
Ich bin froh, daß Viele am Kampf gegen den Walfang Anteil nehmen. Der Walfang ist die Spitze des Eisbergs. In Neuseeland sieht man noch die Spuren der alten Walfängersiedlungen – aus einer Zeit, da die Jagd stets auch für die Fänger lebensgefährlich war.
Kommt sicher wieder heim!
Torsten
PS. Ich wünsche Dir und Deiner Familie, daß Ihr gemeinsam in Trauer Abschied nehmen werdet und Eure Kraft bewahrt.
29.1.2008 um 21:33 Uhr ·
Scipio
@Jan Dirk: Hat die Sea Shepherd nicht eh dort 3 Schiffe im einsatz? Bei der Steve Irvin bin ich mir sicher aber was ist mit der Robert Hunter und der Farley Mowat?
29.1.2008 um 21:35 Uhr ·
Thomas Buiter
@ Philipp
Bitte belége mal die Kriminalität von Sea Shepherd ! Und was die Rettung der Wale angeht zitiere ich hier Goethe : Der Worte sind genug gewechselt,, Lasst mich auch endlich Taten sehn!
30.1.2008 um 00:23 Uhr ·
Jan Dirk
@Scipio
die “Steve Irvin” mit zwei sehr schnellen und seegängigen sogenannten Festrumpfschlauchbooten an Bord.
weiß nicht, warum Du die Frage gerade an mich stellst und weiß auch nicht ob sie ganz ernst gemeint ist.
Ja es sind drei Schiffe
Die Robert Hunter wurde im letzten Herbst umbenannt in “Steve Irvin”. Wo die die Farley Mowat derzeit unterwegs, ist weiß ich nicht.
Gruß Jan Dirk
30.1.2008 um 01:18 Uhr ·
Norbert Ranftenhuber
Wo die Farley Mowat, Captain Alex Cornelissen und all die anderen Holländer sind, ist tatsächlich eine sehr interessante Frage.
30.1.2008 um 10:28 Uhr ·
Philipp
@ Thomas: ich habe “Ocean Warrior” gelesen und diverse Reportagen über Paul Watson gesehen und sympathisierte sogar eine Zeit lang auch mit seiner Art und Weise. Allerdings finde nach einigem Überlegen, dass das Versenken und Rammen von Schiffen (Gewalt gegen Dinge bzw. fremdes Eigentum), was auch eine oft nicht kalkulierbare Gefährdung von Menschen einschließt, sowie das Bewerfen von Schiffen mit Buttersäure und dergleichen nicht nur unfair, sondern falsch und – um auf deine Frage zu antworten: kriminell.
Denn egal worum es geht, wenn wir Gewalt (hier an Walen oder der Umwelt) bekämpfen wollen, dürfen wir nicht dieselben Methoden und Muster verwenden wie unsere Gegner. Denn sind wir gewalttätig gegenüber den Japanern, bezeichnen sie einen zurecht als nicht ernstzunehmende Terroristen o.ä. Selbst wenn man durch Gewaltanwendung kurzfristige Erfolge erzielt, so ändert man doch kaum was in der Mentalität und im Denken der anderen, wenn man sich ihnen nicht fair, sondern gewalttätig oder kriminell verhält. Man nutzt ihre eigenen schlechten und vernichtenden Machtstrukturen (Macht erhält sich durch Gewalt) und macht die Sache so nicht besser. Will man nachhaltig etwas erreichen und nicht nur gewaltsam erzwungene Erfolge bzw. Trotzreaktionen der Gegner, so muss man so mit ihnen umgehen, wie man es auch von ihnen sich gegenüber erwartet. Gewalt löst Gegengewalt aus. Ein Krieg kann nicht gewonnen werden. Ein Kampf schon. Wenn du weißt, was ich meine
…
Ich dachte, dass man sich darüber gar nicht unterhalten brächte, denn das ist doch eigentlich klar, oder nicht???
Viele Grüße,
Philipp
30.1.2008 um 11:18 Uhr ·
Regine Frerichs
hallo liebe Leser,
ich möchte auch nochmal etwas sagen. und ich denke, dass ich einigermassen dafür geeignet bin, ganz einfach, weil ich seit drei jahren vor ort war/bin und sehr vieles im hintergrund, was gar nicht an die öffentlichkeit kommt, mitbekommen habe.
es geht weniger darum ob sea shepherd nun kriminell ist oder nicht. das ist eh eine definitionssache und darüber könnte man sich lange streiten. darum geht es nicht! es geht darum, dass die japanische regierung sea shepherd bei den angekündigten und deutlich aggressieveren aktionen als terroristisch ansieht. welche regierung gibt terroristischen forderungen nach? genau: keine. wie kann der walfang damit verhindert werden? gar nicht. im gegenteil, dadurch würde das konservative lager in japan gestärkt.
weiterhin wissen hier offenbar viele noch immer nicht, dass erst in den letzten drei jahren innerhalb der japanischen bevölkerung bekannt wird, dass die eigene regierung selber walfang betreibt. walfleisch ist innerhalb der bevölkerung gar kein thema!! nur 1 % isst es regelmässig, weitere 3 % nur selten. 67 % sind gegen walfang.
ich finde es aber erschreckend wie auch einige pro greenpeaceer sich äussern und meinen, wir würden jetzt zurück fahren, weil wir genug öffentlichkeit haben und das sei schliessich alles was man bräuchte. ich bin sogar dezent entsetzt! meint ihr, ich bin so abgebrüht, dass ich bei sowas mitmachen würde? wäre ich nicht davon überzeugt, dass unser einsatz auch vor ort etwas bringen würde, dann wäre ich nicht hier. wir hatten geplant länger zu bleiben. aber wenn man zwei wochen mit voller kraft fahren muss, dann leert sich auch jeder noch so großte tank. und wir haben schon zusatztanks! der verbrauch auf den hauptmaschinen liegt 3 mal höher als auf dem e-drive.
mit dem e-drive kann man zwar sparsam hierher und zurück fahren, nur zwischendurch müssen wir dann doch die hauptmaschienen anwerfen, die japaner warten nicht auf uns, damit wir sprit sparen können.
wer entsetzt ist, dass wir zurückfahren, der sollte sich mal überlegen, was es nützt, wenn wir ohne sprit manövrierunfähig im eismeer dümpeln…wir würden gerne länger bleiben! und auch wenn greenpeace eine große organisation ist, eine gelddruckmaschine hat auch greenpeace nicht.
ich finde es auch erstaunlich, wie man so diskutiert, wie und wie lange und wieviele schiffe man schicken kann, soll , muss…da scheint ja eine ganze armada fachleute zu sitzen.
eins ist ganz klar: um so mehr, um so besser. aber woher nehmen und nicht stehlen? uns hilft ja nicht einmal, dass wir drei schiffe haben. die beiden anderen sind zu langsam. genau, wie die Farley Mowatt, die übrigens ausser dienst gestellt ist.
man sieht doch, hier sind solche diskussionen absolut überflüssig, ganz einfach schon deshalb, weil sehr vielen leuten hier ein grundlegendes wissen fehlt. da wird mal eben schnell aufgrund von irgendwelchen presse erklärungen geantwortet und nicht nur das, es wird geurteilt und verurteilt!
ich hätte es konstruktiver gefunden, wenn dieses weblog dazu genutzt worden wäre sich informationen zu verschaffen, anstatt urteile abzugeben. egal von welcher seite aus! ob pro oder contra (gegen oder für was auch immer…).
greenpeace hatte versucht, diese diskussion nicht auf den tisch zu lassen, weil dadurch der fokus vom walfang weggeht. tja, hat nicht geklappt. man diskutiert halt lieber darüber, wie man was zu machen hat. vor allem die sea shepherd hardliner sind auf ziemlich üble weise aktiv. übrigens auch auf der internationalen homepage. es wurde eine mail verschickt, mit links, wo sea shepherd leute aufgerufen wurden zwietracht zu säen. es ist eine ganz offensichtliche cyberaktion gegen greenpeace gestartet worden, anstatt der sache selber dienlich zu sein. so wird versucht, greenpeace förderer zu sea shepherd förderern zu machen…, weil es viel leichter ist, menschen in zwei lager zu spalten, als sie zu einen und um der sache willen unterstützung zu finden.
sea shepherd fährt eine kampagne auf dem rücken von greenpeace. greenpeace hat nicht einmal den namen sea shepherd als erste in den mund genommen. ganz einfach, weil die greenpeace arbeit in der sache liegt. und nicht im schmustzigen wäsche waschen, was den heutigen greenpeacern eh irgendwo dran vorbei geht, was habe ich und meine kollegen mit Paul Watson zu tun? nichts. ich kenne den mann nicht einmal. aber er hat mich als nutzlosen bannerhalter betietelt, nachdem eine granate nur 7 meter neben mir eingeschlagen ist, nachdem meine kollegen und ich stunden. und tagelang zwischen walen und hapunen gefahren sind (das war vor zwei jahren). findet jemand das fair? oder richtig? oder ist jemand der meinung, das macht ja nichts? oder das sei nutzlos gewesen?
er hat in einer presse-erklärung (pe) (letztes jahr) auch behauptet, er habe einer walschule das leben gerettet, als er das spottervessel ins eis manövriert hat. das schiff hatte nicht einmal eine harpune an bord. also von wal retten, kann da nicht die rede sein.
er hat auch in einer pe behauptet, er habe 450 walen das leben gerettet. aber die letzte fangsaison wurde abgebrochen, weil die nisshin maru einen brand an bord hatte, bei dem einer der seeleute ums leben kam. er hat aber gesagt, er habe mit dem brand nichts zu tun. also, wie hat er 450 walen das leben gerettet? oder wenn er damit etwas zu tun gehabt hätte, dann wäre seine behauptung von gewaltfrei auch nicht richtig. wie man es dreht und wendet…
dieses jahr hat er die nisshin maru nicht einmal zu gesicht bekommen. er hat aber in einer pe gesagt, die flotte würde fliehen, weil er da wäre…und nur er könne den walfang aufhalten. dann hat aber die japanische regierung gesagt, sie hätten nicht gejagt, weil greenpeace mit dem fabrikschiff mit fährt. man muss sich nur die presse erklärungen ansehen und mal mit den jeweiligen situationen vergleichen. da steht sehr viel drin, was schlicht und einfach nicht richtig ist. manche menschen würde das auch lügen nennen.
die beispiele kann man noch reichlich und ausführlich fortsetzen. ich finde, auch wenn man sehr engagiert ist, so heiligt der zweck nicht die mittel! denn üble mittel verhindern oft das ziel. zu recht. auch wenn wir alle ein herz für robin hood und co haben. in der realen welt sieht einiges anders aus.
…habt ihr mal die pe von ihm gelesen, als einige leute von ihm von bord gingen (im dezember dieses jahres)? wie verachtend er sich geäussert hat? ohne eine angabe von gründen. es muss etwas vorgefallen sein, sonst wären sie nicht von bord gegangen. einige wurden sehr nett verabschiedet, mit der angabe von gründen, warum sie nicht bleiben konnten. aber der rest wurde nur polemisch nach dem motto abgetan: sie waren eben nicht stark genug und es sei gut, dass sie weg wären, sie konnten sich den gesetzen an bord nicht unterordnen etc. möchte sich jemand hier hin stellen und sagen, in der form sei das richtig?? ich finde das sehr verachtend.
wenn jemand dir 5 tage die woche sagt, du bist ein arschloch, und am 6. tag kommt um dich für den 7 tag zum bierchen einzuladen, und dir schon vorher erzählt, er möchte mit dir zusammen am 8. tag die welt retten, was würdest du tun?
es gibt nicht eine pe von greenpeace, wo sich die organisation hämisch, diffamierend oder abwertend gegenüber sea shepherd äussert. umgekehrt sieht das ganz anders aus. und es gelingt paul watson hervorragend, menschen, die sich in der sache grundlegend einig sind in zwei lager zu teilen. ist das auch schon mal jemandem aufgefallen? auf kosten der sache wird zwietracht gesäht. ich finde, das ist eine sehr üble sache. es schwächt die gesamtheit. es ist nicht greenpeace, die einen kleinkrieg führen, greenpeace kümmert sich nicht um sea shepherd, weil diese organisation nachhaltig bewiesen hat, dass sie gar kein interesse an einer zusammenarbeit hat! alle angebote sind nur darauf ausgerichtet, dass greenpeace nicht zustimmen kann und paul watson hinterher wieder einen schlag gegen greenpeace fahren kann. der hubschrauber ist so ein fall: wir waren schon unterwegs in die southern ocean, als er umkehren musste, weil er maschinenschaden hatte. auch wenn wir gewollt hätten, der hubschrauber sollte ja nicht zu uns an bord, er wollte mit uns zusammenfahren und zusammen suchen. dann hätten wir warten müssen. und wir haben die flotte ja auch ohne gefunden und zwar bevor sea shepherd da war. es ist immer recht leicht eine empörung in der öffentlichkeit zu erzeugen…
es gibt noch so viele beispiele…und an dieser stelle möchte ich anmerken, es geht nicht darum, seine organisation schlecht zu machen. er hat unbestritten auch viel getan und viel bewirkt und das ist auch gut so! es wird so oft angeführt, dass der dalai lama sea shepherd unterstützt. auf der esperanza hängt ein grosses foto, auf dem ist der dalai lama an bord zu sehen ist, wie er mit greenpeacern zusammen tanzt. meint ihr nicht auch, dass wenn der dalai lama beide unterstützt, ihr das nicht auch könnt? können nicht zwei konträre dinge nebeneinander stehen?
und bitte jetzt nicht verwechseln: ich spreche hier als Regine Frerichs, privatperson! die dabei war, dabei ist und sowohl mails von pw kennt und auch funksprüche gehört hat…glaubt mir, ich wäre die erste, die es begrüssen würde, wenn man zusammenarbeiten könnte. aber innerhalb der letzten drei jahre hat sea shepherd nachhaltig bewiesen, dass es nicht geht und das von deren seite wahrlich kein interesse besteht.
diese tour war extrem anstrengend, und viele kommentare waren sehr belastend. ich habe die kommentare die letzten zwei wochen nicht mehr an mich weiter leiten lassen und somit einen teil dieser schlammschlacht hier zum glück nicht erlebt.
den sea shepherd hardlinern sei gesagt, was ihr in erster linie bewirkt habt, ist mich und meine kollegen vor ort zu verletzen, mir und uns die kraft zu rauben und zwietracht zu säen. wenn das in eurem sinne war, dann müsstet ihr ja auch gegen eine zusammenarbeit sein und dann habt ihr gute arbeit geleistet. herzlichen glückwunsch!
ich glaube nicht, dass es greenpeacer gibt, die auf der sea shepherd seite derart destruktiv die leute demotivieren oder förderer von sea shepherd beschimpfen. naja, geht ja auch nicht. er hat ja keine möglichkeit dafür geschaffen öffentlich was zu sagen….
ich danke den menschen, die anteil genommen haben, die mich unterstützt haben und die auch fruchtbar diskutiert haben, die versucht haben, sich zu informieren. und auch wenn greenpeace nicht immer perfekt ist (wir sind ja alle NUR menschen…*g* und ich habe wahrlich meine eigene kritik an der organisation) so ist es doch eine starke organisation, die schon vieles bewirkt hat und noch vieles bewirken wird! und den walfang, den beenden wir auch noch! aber nur wenn wir auf allen ebenen aktiv sind, kann es klappen. die themen der welt sind heute komplexer als vor 30 jahren. es reicht nicht mehr, wenn man irgendwohingeht, den säbel zückt und *buh* macht.
liebe grüße
Regine Frerichs
30.1.2008 um 11:58 Uhr ·
Thomas Buiter
@ Philipp klar sollte wenn möglich alles am grünen Tisch beredet und geregelt werden können, aber das dauert nun schon Jahrzehnte. Die japanischen Medien und auch die Bevölkerung sind meines errachtens durch die Festnahme der zwei Aktivisten auf das Thema aufmerksam(er) geworden und haben dort auch Diskussionen ausgelösst. Die Hardliner dort wird man durch reden allerdings nicht überzeugen können. Klar nutzen diese es für ihre Zwecke aus. Wenn ich aber nun lesen muss, dass im Südpolarmeer bewaffnete Offiziere der japanischen Küstenwache unterwegs sind (Was nach Artikel 7 des Antarktisvertrages, den auch Japan unterschrieben hat, ohne Vorrankündigung gar nicht erlaubt ist) frage ich mich wer die wirklich militante Partei da unten ist. Japan geniesst scheinbar Narrenfreiheit was ihr tun angeht. Daher bin ich nach wie vor der Auffassung, wirtschaftlicher Schaden bewegt in Japan mehr und wird auch in der Bevölkerung stärker Beachtung finden.
@ Norbert Die Farley Mowat bereitet sich für eine Kampagne im Nordatlantik vor (o. ist auf dem Weg)
Liebe Grüsse
Thomas
30.1.2008 um 12:25 Uhr ·
Ute
Liebe Regine,
deine ausführlichen Erklärungen sind ja so wichtig und machen auch Sinn – dafür unaussprechlichen Dank.
Ich denke, daß nun einige Leute noch einmal in sich gehen werden und ihre extreme Meinung überdenken werden. Dein Kommentar war hilfreich und für Greenpeace , so glaube ich, sehr bedeutsam. Greenmpeace hat in dir eine wirklich aufrichtige, ehrliche und gute Aktivistin. Dir, so bin ich der festen Überzeugung, kann man wirklich glauben. Ob alle bei euch so gut sind wage ich zu bezweifeln.
Komm gesund an und D A N K E !!!!!
30.1.2008 um 12:32 Uhr ·
Volker Hetzer
Hi!
)
Re regines email vom 30.1.:
Macht euch nix draus, die Welt ist voll von Leuten, die schon mal einen Schluck Wasser getrunken haben und sich deshalb fuer qualifiziert halten, Euch bei euren Hochseeaktivitaeten reinzureden. (Apropos inkompetentes reinreden, wenn ihr da unten regelmaessig ein Spritproblem habt, vielleicht waere ja http://www.skysails.info/ was fuer euch? Zwar sicher nicht fuer die Verfolgungsjagden, aber vielleicht fuer An- und Abreise? Ich jedenfalls wuerd euch gern was dafuer spenden…
Bzgl. Sea Sheperd: Diese Methode erzeugt IMHO nur Antagonismus und Trotz, grad bei den Japanern mit ihrer Gesichtsverlust-Kiste und so.
Daher: Weiter so, ihr macht das schon richtig!
Beste Gruesse!
Volker
30.1.2008 um 14:29 Uhr ·
Monika
@ Ute
Du schreibst, “ob alle bei euch so gut sind wage ich zu bezweifeln”.
Das finde ich gelinde gesagt ALBERN. Regine ist ein Mensch wie Du und ich und viele andere, eben ein Mensch. Gerade das lese ich auch aus ihrem langen Kommentar bzw. aus dem Weblog im Allgemeinen heraus.
Natürlich ist auch Greenpeace keine Ansammlung von “guten” Menschen, was soll das denn überhaupt sein? Sich engagieren kann so gut wie jeder, das kann bedeuten, in einer Greenpeace-Gruppe mitzumachen, an Aktionen teilzunehmen, eine Fördermitgliedschaft abzuschließen.
Vor allem aber kann man sich über all seine Alltagsentscheidungen engagieren: Die Umwelt hat nichts (oder nur wenig) davon, wenn jemand an Greenpeace spendet und doch keine Biolebensmittel kauft, keinen Ökostrom bezieht, sich den Hintern mit der-Urwald-geht-mir-am-Axxxx-vorbei-Papier abputzt und so weiter.
Das “Gute” an Regine ist doch gerade, dass sie auch nur ein Mensch ist, dass sie (und viele weitere) da draußen ist, stellvertretend für uns, die wir auch da draußen sein müssten.
30.1.2008 um 21:55 Uhr ·
Manu
Liebe Regine,
Respekt und vielen Dank an Dich und den Rest der Crew. Da der Walfang einfach grausam ist, schreiben viele einfach ohne vielleicht nachzudenken. Grad wenn man sich nicht so auskennt ist es leicht gesagt “warum werden die Infos nicht weitergegeben, die arbeiten doch gegeneinander!” Auch ich dachte mir das einige Zeit lang, aber die Meinung änderte sich schnell, vorallem deswegen weil das geschimpfe über Greenpeace gar nicht mehr aufhören wollte. Schön das Du geschrieben hast, ich denke das öffnet vielen die Augen ! Ich stehe aufjedenfall hinter Euch und das viel erreicht wurde ist außer Frage !
Kommt gut nach Hause und liebe Grüße, Manu
30.1.2008 um 22:00 Uhr ·
Ute
@ Monika
Ich könnte auch bei deinem Kommentar etwas “albern” finden. Würde ich allerdings nie so uncharmant behaupten!!
31.1.2008 um 01:15 Uhr ·
leviathan
hallo nochmal regine….schön dass es diesen blog gibt und deshalb dank für deine mühe….leider enttäuscht mich deine letzte antwort dennoch. statt “verletztem” selbstmitleid über ominöse SSCS “hardliner”, die “zwietracht sähen” solltest du bitte bei den fakten bleiben: du schreibst völlig richtig, dass es gar nicht um die frage wie “kriminell” SSCS ist geht – richtig. dann lässt du dich aber ellenlang darüber aus dass es wegen der japanischen!!! definition SSCS seien “terroristen” (wie bitteschön SSCS = al kaida??) euch halt nicht möglich ist mit ihnen zusammenzuarbeiten. das grauen packte hier viele aber niemals weil man eine zusammenarbeit mit SSCS einforderte, sondern wegen der weigerung die position der mörderflotte zu veröffentlichen. wegen sonst nichts!!! das hätte an einer völlig allgemein zugänglichen stelle (wie zb diesem blog) stehen können und ohne jeden bezug zu SSCS bleiben können. es wäre auch über eine PGP-key gesicherte mail über deren website möglich. wenn ich in einem blog schreibe, dass das world trade center im süden von manhattan steht, dann bin ich noch lange kein terroristen helfer. also bleibe bitte bei der wahrheit und redet euch hier nicht derart falsch heraus. ich zb bin auch keiner deiner ominösen “zwietracht verbreitender SSCS hardliner”, sondern jahrzehntelanges greenpeace-mitglied das wegen eurer echt unverständlichen aktion die augen geöffnet bekommen hat. es stimmt auch dass GP nie über SSCS spricht – genau- warum auch. man will ja nicht seinen spendern die existenz eines greenpeace gründers vor die nase halten der mit vergleichsweise kleinem budget recht viel bewirkt . du schreibst es gelänge cpt watson hervorragend menschen die das gleiche wollen in 2 lager zu spalten – hört hört- wir wollen also das gleiche (nur mit leicht unterschiedlichen mitteln)….bleibt die alte frage: warum dann nicht mal positionsdaten??…es kann nur eine antwort geben: es ist eine pr-aktion für die fa. greenpeace, und wenn auch 100te wale sterben, hauptsache der mitbewerber hat weniger publicity. anstatt so schrecklich gekränkt von den bösen hardlinern zu sein, beantwortet doch wenigstens endlich einmal diese einzige relevante frage (eben nach der neutralen positionsdatenveröffentlichung- bei GP gibt es ja wenigstens diesen deinen blog- bei SSCS wie du richtig bemerkst keinen
ich wünsche euch somit viel mehr selbstkritik und natürlich trotzdem noch möglichst viel erfolg bei eurer schwierigen mission.
31.1.2008 um 06:15 Uhr ·
Die alex
Liebe Regine.
Erstmal mein herzlichstes Beileid und Mitgefühl wegen dem Tod Deiner Mutter.
Ich bin mir sicher, das ihr beide dass Richtige gemacht habt und sie sehr stolz auf Dich ist.
Ich hoffe, Du kannst die Zeit, daheim, wieder etwas genießen und Ruhe und Kraft finden und tanken.
Mensch, mir wird auch ganz komisch, dass nun alles irgendwie so auf Messers Schneide steht.
Natürlich ist es dumm zu glauben, die Japaner jagen nicht, wenn Ihr weg seit.
Dann geht es womöglich richtig los.
Aber egal was manche hier vom Stapel lassen, Ihr seit die guten Seelen der Natur und der Tiere.
Keiner ist perfekt und das gilt auch für Greenpeace.
Ihr tut aber mehr als manch Andere, die nur heisse Luft ausstossen.
Danke für alles.
31.1.2008 um 09:08 Uhr ·
Regine Frerichs
@ leviathan, deine erklärung warum gp die *existenz* eines greenpeace-gründers verheimlichen will, der mit kleinem budget viel bewirkt und man das den spendern nicht vor die nase halten will finde ich sowas von absurd. du sitzt da genau der kampagne von watson auf, der schön auf dem rücken von gp sein fundraising betreibt. die öffentlichkeitsarbeit von gp geht IMMER nur um die sache. weisst du was das ist? das ist eine gewisse professionalität. was watson macht ist seine kränkung in eine fundraisung kampagne gegen gp zu leiten. auf kosten des themas, auf kosten geeinter förderer, wer immer ihm in den weg kommt, wird versucht platt zu machen. wenn dir der stil gefällt, dann ist es ja gut. ich würde an deiner stelle auch mal nach der selbstkritik von watson fragen.
die behauptung, dass durch die festnahme seiner leute das thema in japan überhaupt in den medien hochkam ist schlichtweg eine lüge! gp fährt seit drei jahren eine kampagne in japan. vor drei jahren ist das thema dort die ersten male in den hauptnachrichten gelaufen, gp hat umfragen in japan gemacht und hat viele fakten in die öffentlichkeit getragen. es ist schon sehr dreist und frech, wie er sich die fakten zu eigen macht. und so etwas habe ich von gp noch nicht erlebt.
der streit, der vor urzeiten gp und watson auseinander trieb interessiert mich nicht die bohne. mich interessiert aber, was er die letzten drei jahre gemacht hat und was ich da mitbekommen habe. und das ist sehr unschön. ich habe genug beispiele angeführt.
und die nicht-herausgabe der daten kann ja wohl kaum als pr-aktion von gp bezeichnet werden! wie soll denn pr funktionieren, wenn soviele darüber sauer sind? und gp ist am allerwenigsten an dieser diskussion interessiert. denn: nützt es dem thema? nein, wir zerfleischen uns. und die wale? achso, die …ähm,
und du kannst mir glauben, meine kritik an gp äussere ich auch. aber nicht in der öffentlichkeit. schmutzige wäsche wasche ich da wo sie hin gehört: *zu hause*. für mich gibt es so etwas wie loyalität. der organisation gegenüber. auch wenn es manchmal schwer fällt. klar, wer sagte es? Monika. wir sind auch alle NUR menschen.
allerdings sehe ich schon auch unterschiede zwischen menschen…, aber DAS ist ein ganz anderes thema! *g*
insofern selbstkritik? ich zumindest kritisiere greenpeace. und es bringt mir auch nicht nur freunde. aber ich bin da auch nicht um freundschaften zu schliessen. soviel zur selbstkritik. oder erwartest du, dass gp sich in öffentlichen reden selbst zerfleischt? woher willst du wissen, dass es keine selbstkritik gibt?
übrigens: watson muss umkehren weil sein sprit alle ist. wie will er daq die flotte eingeholt haben wollen? selbst mit der position hätte das nie geklappt. und: er hat das andere schiff am heck…
so, und nun habe ich genug geschrieben und gesagt. macht es gut, ich freue mich auf zu hause!
lg
Regine
31.1.2008 um 19:41 Uhr ·
Christian
Hallo Regine,
mein herzliches Beileid wegen Deiner Mutter.
Ich habe fast jeden Tag diese Website besucht und deine Artikel gelesen.
Es ist toll das ihr unterwegs seit und den Leuten zeigt das es auch noch Menschen gibt die mit dieser rücksichtlosen Ausbeutung nicht einverstanden sind. Wir Sesselhocker schaffen es nicht aus unserem Altagstrott rauszukommen. Da kommt höchstens heiße Luft.
Vielen Dank für euren Einsatz.
Bei SSCS freue ich mich das es immerhin noch eine zweite Vereinigung gibt die aktiv gegen Walkiller etwas Unternehmen. Den Konflikt zwischen den beiden Organisationen kann ich nachvollziehen. Generell denke ich aber das die Japaner die beiden Gruppierungen gut von einander trennen können, und jetzt, wo ihr das Feld räumt, die Position veröffentlicht werden kann. Da SSCS immer noch den Schatten hat würde es wahrscheinlich gar nicht zum direkten Kontakt mit den Japanern kommen. Sie wären ständig im Katz und Mausspiel verwickelt, was die Jagt bestimmt beinträchtigt hätte. Aber davon abgesehen ist SSCS ja auch bereits auf dem Rückzug.
Wichtig ist jetzt die Bevölkerung in Japan weiterhin zu konfrontieren und zu verdeutlichen wie sinnlos und unverschämt das Verhalten ist.
Für die Zukunf benötigt ihr auf jeden Fall Vitamin B. Die Militärsatelliten können schon Gegenstände ab 4cm Größe lokalisieren. Ferner gibt es auch noch die Unterwassermicrophone. Von den Bedienpersonal muss doch mal einer etwas für die Wale übrig haben, und die Position der Walkiller im Netz posten.
Sternwarten und Satelliten können bereits via Internet gebucht und gesteuert werden. Ob sich damit auch die Ozeane einsehen lassen weiß ich nicht, aber das läßt sich heraus finden.
Gute Heimreise
Christian
31.1.2008 um 23:38 Uhr ·
Thomas Buiter
Es gibt leider schlechte Nachrichten. Japan hat erneut Wale getötet, trotz Aufsicht durch das australische Zollschiff. http://afp.google.com/article/ALeqM5hId4peD9U9w5r6Pti_yYTWZZ8UUw . Hoffen wir ,dass die dort erwähnte internationale Anklage stattfindet und auch durchgesetzt wird.
Liebe Grüsse
Thomas
01.2.2008 um 11:35 Uhr ·
dirk
Hallo Regine
als ich am 17.Dezember 2007 Dir die simple Frage stellte ‘warum GP nicht mit SSCS kooperiert oder wenigstens die Koordinaten der Japaner austauscht’ ,ahnte ich noch nicht welche Diskussion damit ausgelöst wird.
Im weiteren Verlauf Eurer Kampagne ist mir aber eines bewusst geworden, GP ist nur ein PR-Zirkus mit Fokus auf immer mehr Fördermittel.
Wer auch immer in der gleichen Sache aktiv wird, dem wird jede Kooperation verweigert und als gewalttätig oder gar Terrorist denunziert.
Liebe Regine, mittlerweile bedienst auch Du Di ch der gleichen abgedroschenen Phrasen wie Deine Vorturner!
Wenn die Japaner SSCS terroristische Methoden vorwerfen, sollte GP -wenn Sie denn auf der gleichen Seite stehen würden, nämlich bei den Walschützern, nicht in das gleiche Horn blasen und diesen Mist auch noch als Argument für ihre Kooperationsabsage benutzen!
Fakt ist:
1. GP mit einem Jahresbudget von >40Mio€ lässt die Wale nach 3,5 Wochen PR-trächtiger Kampagne im Stich und kehrt nicht zu den japan.Killern in die Antarktis zurück.
2. SSCS versucht trotz limitierter Resourcen auf jeden Fall zurückzukehren und den Japanern die Arbeit so schwer wie möglich zu machen.
3. Dirk Jakob hat aufgrund der versagten Kooperationsbereitschaft von GP beschlossen seine langjährige GP – Fördermitgliedschaft aufzugeben und besser SSCS finanziell zu unterstützen, die entschlossen für alle wehrlosen Geschöpfe dieser Welt bedingungslos einstehen!
Mein Rat an GP:
Kümmert Euch lieber um weniger Themen & Projekte, – dafür aber richtig!
Im übrigen sollte gerade GP seine Gründungsmitglieder mit mehr Respekt behandeln.
Sorry, aber die meisten von GP haben noch ‘in die Windeln geschissen’, als Paul Watson und Robert Hunter sich vor Walfängern auf die Eis- Scholle gestellt haben oder im Schlauchboot ohne Schutzanzug zwischen Wal und Harpune manövrierten.
Gute Heimfahrt!
01.2.2008 um 17:25 Uhr ·
torsten
schade, daß ihr vor ort aus der aktion aussteigt!
ihr schreibt, daß ihr eine neue strategie braucht, wegen des japanischen `schattens`. aber gerade in dieser situation wäre es clever, mit `sea sheperd` zusammen zu arbeiten. nicht zuletzt, um z.bsp. den `schatten` los zu werden. sondern auch um vielleicht sogar aktionen zu koordinieren. auch wenn man die – mitunter allerdings sehr wirksamen – methoden von steve irwin + crew nicht immer mittragen kann und will. hier geht es um die wale. ich denke da muß man auch mal kompromisse eingehen.
so wird das japanische walemorden wohl noch 2 wochen störungsfrei weitergehen.
hoffen wir, daß sea sheperd die japaner austricksen kann . . .
01.2.2008 um 20:49 Uhr ·
jens
hallo leute !
mit etwas verwunderung muss ich feststellen, dass ich den zorn von dirk und anderen durchaus nachvollziehen kann. schon geraume zeit verfolge ich nun die auseinandersetzung zwischen gp u. ssh., bezüglich des walschutzes. und ich bekenne: zorn ist es nicht, der mich immer mehr heimsucht – aber traurigkeit.
liebe regine, so sehr ich mich über deine berichte gefreut habe und deine sachliche art in der diskussion zu schätzen weiß, wenn ihr (und damit meine ich beide seiten) nicht in der lage seid, im interesse der sache (hier die wale, oder auch regenwald, eisbären, thunfisch oder was auch immer), eure differenzen hinten anstehen zu lassen, werden sowohl gp als auch ssh an vertrauen verlieren. mit sicherheit gab es verletzende Satements/Aktionen seitens p.w., genauso gab und gibt es aber auch diese “kleinliche sandkastenmentalität” bei gp (s. datenaustausch). hier muss sich in zukunft unbedingt etwas ändern, wenn wir nicht den glauben an die richtigkeit unserer hilfe verlieren sollen.
wie gesagt, mit etwas traurigkeit im herzen wünschen wir euch ein gute heimreise. und dir viel kraft, um deinen verlusst verwinden zu können.
jens und familie
01.2.2008 um 21:42 Uhr ·
Britta
Hallo Regine,
zuerst: mein Beileid für dich, ich wünsche dir Kraft.
Und dann noch ……………… Es ist schade, dass selbst hier eine leider sehr bezeichnende Eigenschaft der Menschen auftaucht: Aufeinander loszugehen ……………..
Ich hoffe, ich höre von dir, wenn du wieder zu Hause bist!
Viele liebe Grüße
Britta
02.2.2008 um 10:59 Uhr ·
monolith
@dirk:
Text lesen und verstehen scheint dich ja masslos zu überfordern.
Fakt ist:
1. Allein du und deine Sea Sheperd Hardliner sind schuld, dass die Wale abgeschlachtet werden, da du denen die Koordinaten nicht gibst.
2. Sea Sheperd ist sehr uneffektiv, da die ja nicht mal das Mutterschiff der Flotte gefunden haben. Wirklich schwach. Aber nur, weil du denen vom Land aus mit Internet und allem die Koordinaten nicht gegeben hast.
3. Sea Sheperd fährt zurück an Land. Wo gibt’s denn sowas unter echten Walfängern??
4. Greenpeace hat über 100 Wale gerettet (lt. greenpeace.org) und die SSCS nicht einen dieses Jahr.
5. Monolith hat aufgrund der versagten Mission von Sea Sheperd beschlossen seine langjährige SSCS – Fördermitgliedschaft aufzugeben und besser GP finanziell zu unterstützen, die entschlossen für Leben und Natur dieser einen Welt einstehen!
Viele Grüsse und alles Gute!
02.2.2008 um 13:05 Uhr ·
Thomas
Moin Monolith,
keine der beiden Organisationen kann für sich alleine in Anspruch nehmen in dieser Fangsaison Walen das Leben gerettet zu haben. Greenpeace war halt beim Mutterschiff und Sea Shepherd hat sich an die Fersen von den Fangschiffen gehängt. Die Japaner haben sich sehr geschickt verhalten um nach dem Zwischenfall mit den 2 Aktivisten sich die Steve Irwin vom Hals zu halten. Ich finde es schade, dass Greenpeace nicht noch einmal eingreift. Da dort unten alle Kräfte gebraucht werden. Die Japaner haben auf ihrer Homepage angekündigt ihre Fangquote in jedem Fall erreichen will und noch haben sie zwei Monate Zeit dafür. Da sollten wir doch froh sein, dass wenigstens die Steve Irwin nach ihrem Stop wieder zurück zu Walfangflotte will. Vielleicht überlegt es sich Greenpeace ja auch nochmal kurzfristig, nachdem ja nun Meldungen über erneut getötete Wale reinkommen.
Liebe Grüsse
Thomas
02.2.2008 um 14:11 Uhr ·
gudrun
hallo monolith
kann es sein, daß dein name etwas mit deinem intellekt zu tun hat?
was ist eigentlich ein hardliner? etwa jemand der felsenfest für eine sache vertritt und dafür einsteht?
ich wünschte GP wäre so!
gruß gudrun
02.2.2008 um 15:19 Uhr ·
bella
Schade, habt ihr den Kommentar von Dirk schon wieder rausgenommen. Es wird Zeit, dass mal ein Blog entsteht, indem man sich ausgiebig ohne, dass manipuliert wird, und Beiträge die unbequem sind, rausgenommen werden, geöffnet wird. Zeit ist reif.
Gruß Bella
02.2.2008 um 17:48 Uhr ·
Thomas
Ach nu kapier ich das, kommentare wo links drin sind werden nicht freigegeben. Das muss man auch erstmal wissen.
Wenn man auf meinen Namen klickt, kommt man aber auch ans Ziel
Durch das löschen von Kommentaren machen leider auch so manche Antworten absolut keinen Sinn mehr.
Liebe Grüsse
Thomas
02.2.2008 um 19:08 Uhr ·
stopwhaling
Ihr leistet tolle Arbeit!
Aber Spenden sammeln mit den Worten “Wenn eines der Greenpeace-Schiffe unterwegs ist, kostet das rund 7.000 Euro pro Tag”, obwohl ihr dieses Jahr nicht mehr auslaufen wollt, um die Wale zu retten, finde ich äußerst daneben!
STOPPT DIE WALJAGD
02.2.2008 um 23:05 Uhr ·
Beate Steffens
Tag zusammen,
ja es wird hier moderiert, das ist auch unser gutes recht. Allerdings finde ich es ziemlich traurig, dass das überhaupt notwendig ist….
Also Leute, dieses ist ein Greenpeace-Blog und hat den Walschutz zum Ziel. Wer hier Unwahrheiten verbreitet, beleidigt und mit Dreck um sich schmeißt, darf sich nicht wundern, wenn seine Beiträge aus dem Netz genommen werden. Das macht jeder Blogbetreiber so, falls euch das unbekannt ist.
Gruß
03.2.2008 um 15:19 Uhr ·
Andy
Ist ja ganz nett das ihr die Wale schützen wollt, aber könnt ihr den Greenpeace Leute und Umweltschützern in Australien beibringen das Rassismus keine Antwort darauf ist.
Hinzu kommt, das gerade in Australien viele Tierarten bedroht sind. Beispielsweise der Dingo, der aber keinen Schutz bekommt und zum Abschuss frei steht. Derzeit gibt es weniger Dingos als Minke Wale, aber für die Dingos kommt keine Greenspeace-Aktivist aus Europa oder Kanada um ihn zu beschützen (was für ein Spritverbrauch). Die heimischen Greenpeace Leute sehen im Dingo auch nur einen Schädling. … Dafür aber auf Japaner schimpfen und alles was irgendwie so ähnlich aussieht. Wow, tolle Leistung! :-/
Daneben gibts dann noch die äusserst brutale Art wie der ländliche Australier mit Kängeruhs umgeht. Da fragt man sich dann doch, wie solche Leute dann hingehen können und fremdenfeindliche und rassistische Aktionen unterstützen können.
In der Bierwerbung in Australien wird dann damit geworben das die Produktions des Bieres keine Wale zum opfer fielen. …
Ok, zu weit vom eigentlichen Thema. Wale. Wirklich schützenswerte Tiere, aber der teilweise rassistische Tonfall der Kollegen in Australien hilft den Tieren aber nicht weiter. Neben den Walen sollte sich Greenpeace
auch um die wirklich bedrohten Tiere in Australien kümmern.
03.2.2008 um 19:52 Uhr ·
Tamara Kirschbaum
Als Fördermitglied fände ich es auch sehr gut, wenn GP wieder zurück in die Antarktis geht! Aber man muss auch die Menschen an Bord der Esperanza verstehen!!! Ich würde es da nicht mal eine Woche aushalten…
Respekt vor der ganzen Crew!!!!!!!!!! und DANKE!!
Herzlichen Gruß
Tamara
03.2.2008 um 21:57 Uhr ·
Christoph Poss
hallo, ich melde mich nochmal…
mir is gerade ne idee gekommen: greenpeace hat doch bestimmt schon von dem unternehmer stefan wrage gehört, der zugdrachen für frachtschiffe entwickelt hat. so kann unter optimalen bedingungen 50% treibstoff gespart werden.
infos auf der homepage von skysails.info
wäre es nicht lohnenswert, für die esperanza auch so einen drachen anzuschaffen? (natürlich erst, wenn sowas marktreif ist; im moment läuft eine testfahrt) so könnten die wale länger und umweltfreundlicher “beschützt” werden.
so, was haltet ihr davon? und hoffentlich wird mein beitrag nicht gelöscht, nur weil er einen link enthält…
grüße
05.2.2008 um 16:19 Uhr ·
Jochen Duennwald
Hallo,
ich weiss, dass kritische Stimmen oder andere Meinungen hier nicht gern gesehen werden. Dennoch moechte ich versuchen, meinen Standpunkt hier darzulegen.
Ich gehe im Grunde mit allen Aktionen von Greenpeace konform, nur beim Thema Walfang finde ich die Haltung der westlichen Welt mit Greenpeace an der Speerspitze nicht nachvollziehbar. Sie ist meiner Meinung nach rein durch Kulturimperialismus gepraegt, und damit zu verurteilen.
Japan hat ebenso wie alle anderen Laender der Erde das Recht, die Natur mehr oder weniger auszubeuten. Dass die Japaner dem Wal nicht den Sonderstatus zugestehen, wie es die westliche Welt tut, ist ein kultureller Unterschied, nichts weiter.
Daher sollte den Japanern zugestanden werden, im Rahmen einer Fangquote auch Wale zu fangen. Das heisst also nicht unbegrenzt.
So wie die Mehrheit der westlichen Welt es Japan verbieten will, gaenzlich auf Walfang zu verzichten, zeigt dass einfach Unverstaendniss fuer alles, was ueber den eigenen Horizont hinausgeht, und ist an Faschismus grenzender Kulturimperialismus.
05.2.2008 um 18:55 Uhr ·
ingolf christian ernst
Hallo Regine,
erst einmal vielen Dank für Euren Einsatz zur Rettung der Wale.
Ich verstehe allerdings nicht, warum Ihr nicht einfach wieder auftankt, Proviant nachfüllt und wieder zurück fahrt.
Die japanische Jagtflotte ist noch vor Ort, warum fahrt Ihr nicht wieder hin?
Ich bin seit vielen Jahren Greenpeace-Mitglied und unterstütze mit meinen Spenden Eure Aktivitäten zum Schutz der Meere und zur gesunden Ernährung. In letzter Zeit werde ich aber den Verdacht nicht los, dass es mehr um gute Bilder geht, als darum wirklich den Walfang zu behindern.
Ich freue mich über den Erfolg, dass Ihr es geschafft habt, den Walfängern wertvolle Tage abzuluchsen und habe grössten Respekt vor Euren Leistungen dort. Aber erstmalig verspüre ich Entäuschung und Ärger über dieses finale Ende der Aktion.
Viele Grüße
ingolf
p.s. ich bin mir bewusst, dass die entscheidung, nicht zurückzukehren nicht von euch, sondern an einem schreibtisch gefällt wurde
05.2.2008 um 19:04 Uhr ·
Norbert Ranftenhuber
@Jochen Duennwald
Stell Dir doch vor, irgendwann kommen mal Aliens auf unsere schöne Erde und fänden dich und mich sehr lecker Essen.
Selbstverständlich wären sie allem Leben hier zumindest technisch weit überlegen und hätten daher genauso “das Recht, die Natur mehr oder weniger auszubeuten” (Zitat von Dir) oder nicht? Vielleicht sind sie ethisch so weit, dass sie uns Menschen eine artgerechte Haltung und eine humane Schlachtung zubilligen – oh, “human” passt jetzt natürlich nicht mehr, also besser “alienmäßige” Schlachtung.
Deine Haltung entlarvt sich bei dieser Überlegung als faschistischer Anthropozentrismus. Der Kampf gegen das Abschlachten der Wale ist nur ein Anfang.
05.2.2008 um 21:11 Uhr ·
Jochen Duennwald
Hallo Norbert,
dein Argument ueberzeugt mich nicht Musst du wirklich schon auf so spinnerte Aliengeschichten ausweichen, um die Haltung von Greenpeace zu rechtfertigen? Das bestaetigt fuer mich, dass es sich um pure Ignoranz gegenueber einer anderen Kultur handelt. Siehe auch rassistische Anfeindungen gegen Asiaten in Australien weiter oben. Sorry, aber im Moment muss sich erstmal Greenpeace den “fascho” Schuh anziehen, nicht ihre Kritiker
05.2.2008 um 22:04 Uhr ·
Rune
Hallo,
den Japanern muß man zugestehen, dass sie genial clever waren. Einfach mal 14 Tage ein bisschen im Kreis fahren, schon ist der Sprit von GP aus und das wars. Die lachen sich kaputt. Ich möchte nicht wissen was diese Aktion f. GP gekostet hat und alles ist und war umsonst.
Da darf es doch nur eine Antwort geben: Tanken, umdrehen und das Töten verhindern.
Gruß
Rune
05.2.2008 um 22:07 Uhr ·
Thomas
Australien strebt eine international Klage gegen Japan an, da die auf diplomatischem Weg den Walfang in Gewässern die unter dem Schutz austraiens stehen nicht sein lassen wollen. Darum sammelt das Zollschiff Oceanic Viking Bilder, Videos und Daten über deren Tun.
05.2.2008 um 23:25 Uhr ·
Conny
Mensch, das ist echt ermüdend hier. Habt ihr kein eigenes Postfach oder haben heute alle frei und zuviel Zeit zum Posten. Setzt euch doch selber mal ins Schlauchboot, vielleicht relativiert sich dann manches!
LG
06.2.2008 um 02:25 Uhr ·
tedy
respekt erstmal für die leute die sich in ein schlauchboot setzen und für die waale vielleicht das eigene leben riskieren
nicht aufgeben greenpeace!!!!
06.2.2008 um 11:11 Uhr ·
Gotthard
Also, es ist für mich sehr eigentümlich, dass Menschen, die Ideale haben (z. B. Gewaltlosigkeit), so durch den “Kakao” gezogen werden. Und dass erwachsene Menschen gar nicht bemerken, wie sich die Zwietracht immer weiter verstreut. Ich muss sagen: abartig!!!
Hat sich durch Gewalt jemals etwas wirklich verändert? Außer dass es Gegengewalt erzeugt hat?
Wurde durch das Ideal der Gewaltlosigkeit nicht sogar das Land Indien von den britischen Besatzern frei? War es nicht auch gewaltlos, wie sich die beiden Hälften Deutschlands wieder vereinigt haben? Ich möchte damit nur andeuten, wo die größere Kraft liegt, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag.
Andere Methoden sind meiner Meinung nach völlig überholtes Denken. Muskel(spiel), aber kein Hirn.
Ciao,
Gotthard
08.2.2008 um 01:31 Uhr ·
Thomas
“Pazifismus ist eine gute Taktik, solange sie funktioniert” (Robert Hunter)
Gewalt gegen Lebewesen sollte auch abgelehnt werden. Aber Gewalt gegen totes Material welches Schaden an Lebewesen anrichtet kann ich nicht ablehnen. Und wenn bei einer Aktion behauptet wird es würde zu gefährlich sei der eben erwähnte Ghandi zitiert: “Mein Glaube an die Gewaltlosigkeit verpflichtet mich zu äußerster Entschlossenheit. Da bleibt kein Raum für Feigheit oder Schwäche.”
Wenn die Japaner aus Angst vor der Steve Irwin fliehen und ihnen sogar einen Schatten anhängen, scheint die Abschreckung zu funktioneren. Geredet wird seit 1986, passiert ist aber am grünen Tisch immer noch nichts.
Liebe Grüsse
Thomas
08.2.2008 um 01:56 Uhr ·
Ingrid
Liebe Greenpeaceaktivisten,
die gestrige Nachricht über das Töten von Walmutter und Kind hat mich wieder einmal eine schlaflose Nacht gekostet. Ich bin schon alt und kann nicht mehr bei euch mitmachen.
Bitte versucht doch einmal eindringlich den Rechtsweg gegen Japan und Norwegen zu beschreiten. Ich habe gehört dass Neuseeland dies vorbereitet. Könnt ihr hier mitmachen? Hoffentlich geschieht endlich etwas.
Euer Einsatz zum Schutz der Meeresbewohner ist vorbildlich, bringt aber anscheinend nicht den Durchbruch, den wir brauchen.
Was ich auf der homepage der Japanischen Botschaft gelesen habe, macht mich sprachlos und wütend.
Wir sollten darüber nachdenken Japan und Norwegen wirtschaftlich zu treffen und das mit einer großen öffentlichen Ansage.
Ich wünsche Euch viel Erfolg.
Ingrid
08.2.2008 um 10:46 Uhr ·
Martina
Hallo zusammen,
ich bin ehrlichgesagt im Moment ein bisschen verwirrt…. Nachdem ich gestern aus den Nachrichten von dem grausamen Sterben des Wales und dessen Babys gehört habe, dachte ich mir ich schau mir mal eure Seite an. Denn wie die meisten Menschen, verband ich den Walschutz automatisch mit Greenpeace.
Was mich nun aber verwirrt ist folgendes: ich lese heute früh also eure Informationen inklusive den Kommentaren und war betroffen zu lesen wie hart ihr in der Kritik steht. Jetzt schau ich nochmal nach, um zu sehen, ob sich was getan hat, und was sehe ich? Die Hälfte der Kommentare fehlen…. Ich dachte natürlich zuerst mein PC spinnt oder ihr habt einfach die alten Kommentare gelöscht weil es zu viel wurden, aber nach genauerem hinsehen, stellt man doch erschrocken fest:
Ihr habt nur die gelöscht, die euch nicht passten….
Naja, auch ne Möglichkeit, der Kritik zu entgehen. Denn wenn man erst gar nicht zulässt, dass die Öffentlichkeite eine andere Meinung zu sehen bekommt, braucht man sich ja nicht zu rechtfertigen. Ok ok, ich denke jeder private Mensch würde das so halten.
Aber es geht ja auch darum: Ihr seit eine gemeinnützige Organisation; sprich ihr nehmt Gelder von den Menschen, die euch bei euren Aktionen unterstüzten wollen. Somit finde ich, haben diese Leute durchaus ein Recht, ihre Meinung hier frei zu sagen, wenn ihr schon anbietet, Kommentare zu setzen.
Ansonsten müsstet ihr halt einfach sagen: Ok, wir wollen gar keine Kommentare mehr haben. Ihr könnt hier lesen was aktuell bei Greenpeace passiert und mehr nicht.
Aber nur die Kommentare durchzulassen, die euch gefallen und die euch in einem guten Licht stehen lassen, finde ich ehrlich gesagt ziemlich scheinheilig. Oder verstehe ich das jetzt falsch?
Viele Grüße,
Martina
08.2.2008 um 16:38 Uhr ·
Simon
Hallo Martina,
Es stehen noch eine Menge Kommentare drin, die sich (mitunter sehr) kritisch mit Greenpeace auseinandersetzen. Vor allem wurden die etlichen Kurzkommentare gelöscht, als diese Plattform als Chat genutzt wurde. Außerdem werden von den Greenpeace-Mitarbeitern natürlich Kommentare gelöscht, in denen massiv Unwahrheiten oder Beleidigungen gepostet werden.
Greenpeace hat sich schon öfters hier “gerechtfertigt” und versucht, die eigene Position deutlich zu machen und zu erklären. Es wird nur immer wieder die gleiche Kritik geäußert und auf die Greenpeace-Argumente wurde selten einmal eingegangen. Zusätzlich wurde von Greenpeace-Seite bereits öfters betont, dass Greenpeace (im Unterschied zu Sea Shepherd) sich öffentlich nur zur Sache (dem Schutz der Wale) äußern möchte. Diese könnte sonst in der Öffentlichkeit in einem “Streit” zwischen Greenpeace und Sea Shepherd untergehen.
Gruß,
Simon
08.2.2008 um 20:34 Uhr ·
Gotthard
Naja, ich denke mir, es gibt Kommentare und Kommentare. Sachlich korrekt und mit entsprechenden Umgangsformen kann Kritik leicht angenommen werden. Persönlich Verletzendes oder Unwahres, falsch Dargestelltes macht keinen Sinn.
@Thomas
Du hast am ein Zitat von Mahatma Gandhi gebraucht. Weißt du in welche Richtung seine Entschlossenheit ging? Er hat z. B. mehrmals gefastet, ohne sich zu schonen, bis zur Erschöpfung, Inder sind auf die Briten zugegangen, einer nach dem anderen und wurden brutal niedergeschlagen. Es brauchte großen Mut, den gewaltlosen Widerstand zu leben.
Aber es geht hier ja um die Wale und einer Organisation, die -in meinen Augen- edle Ideale hat und beibehält. Anscheinend wird so etwas heutzutage nicht mehr so gesehen, Aggression und äußere Stärke überwiegen wohl. Und das Zerstreiten und die Zwietracht geht weiter, ohne dass versucht wird, Hintergründe zu verstehen.
Ciao,
Gotthard
08.2.2008 um 23:31 Uhr ·
Thomas
Moin Gotthard,
ich kenne die Geschichte M. Ghandis, das Zitat brachte ich auf in Bezug auf das Stören des Betankens. Die Japaner hätten meiner Auffassung nach nicht das Leben GP-Leuten aufs Spiel gesetzt, da dann ihre Fangaktionen auch unter Walfangfreunden für Entrüstung gesorgt hätte. Sicherlich ist der Anblick aus einem Schlauchboot herraus auf zwei riesige Schiffe links und rechts furchteinflössend, aber ein zurückweichen war nicht nötig. Weder die Oriental Bluebird noch die Nisshin Maru hätten das Recht gehabt mit Gewalt ihr Betanken durchzusetzen. Und sie hättens vor laufenden Kameras auch nicht getan (im gegensatz zu den Briten gegen die Inder damals). Wie ich oben schon schrieb, Gewalt gegen andere Lebewesen lehne ich auch strikt ab.
Liebe Grüsse
Thomas
09.2.2008 um 10:44 Uhr ·
Monique
Martina,
Ich war bzw. bin davon überzeugt,dass sich Greenpeace schon für den Schutz der Tiere einsetzt, nur leider nicht ausreichend genug, wenn man weis, was Greenpeace an Spendeneinnahmen einnimmt!! Ich habe selbst Spendengelder eingezahlt, in der Hoffnung, dass Greenpeace die Ziele verfolgt und erreicht, die ich mir wünschen würde.
An alle,
vor ein paar Tagen hatte ich so die Idee, dass man Scheibenaufkleber für`s Auto machen könnte, worauf das Thema Walfang und die Sea-Sheperd zu sehen sind.Es gibt ja heutzutage eine Menge Werbereklamen. Warum sollte das nicht andere ansprechen und auf das Problem Walfang aufmerksam machen??
LG,Monique
10.2.2008 um 21:23 Uhr ·
Regina
Hallo,
ich versuche ständig auf dem laufendem zu bleiben.Von einem sterbenen Wal mit Baby habe ich leider nichts mitbekommen.Wäre unheimlich nett,wenn mir jemand nähere Angaben dazu machen würde.
Lieben Gruss
Regina
11.2.2008 um 02:12 Uhr ·
Thomas
Hallo Regine,
Du hättest es sehen können, wenn meine Beiträge nicht immer gelöscht wurden (sogar meine Kondulenz-wünsche an Dich)
w w w .free-blog.in/migaloo/41447/Mutter+und+Kind+get%F6tet. html musste paar leerzeichen wegmachen
liebe Grüsse
Thomas
11.2.2008 um 02:54 Uhr ·
Thomas
Wieder wurde mein Kommentar gesperrt, so langsam nervt das.
11.2.2008 um 02:58 Uhr ·
Thomas
An die Moderatoren, auch wenn ihr meine Posts hier nicht wollt, reicht es bitte an Regina weiter, danke
11.2.2008 um 03:05 Uhr ·
david
Respect
gute arbeit
man wird euch sicher mal ein denkmal bauen
entweder alls die leute die die letzten lebenden tire live gesehen haben,
oder
alls die menschen dank denen es im 2015 uberhaupt noch ein paar tiere gibt
11.2.2008 um 12:26 Uhr ·
Uwe, Fördermitglied
Hallo Leute,
gebt mal bei Google Tauchclub U39 ein.
Dort gibt es eine Unterschriftenliste, die demnächst in Östereich dem Japanischen Botschafter
überreicht werden soll.
Gruß
Uwe
11.2.2008 um 21:10 Uhr ·
Thomas
Hallo Uwe,
schöne Idee, meine Unterschrift haste.
Liebe Grüsse
Thomas
11.2.2008 um 21:24 Uhr ·
Regina
Hallo Thomas,alles erstes muss ich dir sagen,wenn man irgendwo Willkommen sein möchte,sollte man
die Leute mit ihrem richtigen Namen ansprechen.Ich heisse zum Beispiel Regina und nicht Regine.Es ist einfach eine Sache der Höflichkeit,soviel Zeit muss sein.
Als zweites,dein Link ist total unbrauchbar und ich kann es duchaus nachvollziehen,wenn hier einige
Postings gelöscht werden,denke mal nicht ohne Grund.Ich habe nun gesucht und nichts gefunden über Buckelwale,die angeblich kürzlich verstorben sind.Ich nehme an,das es so keine richtige Darstellung von Monique ist.
Lieben Gruss Regina
12.2.2008 um 00:37 Uhr ·
Thomas
Moin Regina,
da wir hier einmal ne Regine und einmal ne Regina haben, kann son Buchstabe schonmal verrutschen.
Einen direkten Link, kann man hier nicht ohne weiteres setzen, daher die Leerzeichen. Soviel Zeit kann man sich schon nehmen, und 4 Leerzeichen rausnehmen, bevor man was als unbrauchbar betitelt. Über Buckelwale kann ich hier nichts finden, keine Ahnung auf was Du Dich da beziehst. Die gelöschten Postings (etliche hab ich dann an anderer Stelle nachlesen können) waren nur kritisch gegenüber Greenpeace, aber mehr auch nicht.
Liebe Grüsse
Thomas
12.2.2008 um 10:33 Uhr ·
Monique
Hallo Regina,
was hast Du an meiner Darstellung auszusetzen?Immerhin hab ich eine mögliche Variante gefunden,um noch mehr Leute auf die Geschehnisse aufmerksam zu machen.
Die Unterschriftensammlung find ich ni schlecht.Aber was soll das bringen?Meint Ihr das es einen Erfolg beim japanischen Botschafter erzielt?
Hallo Thomas,
Du musst auch nicht mit mir reden.Ich bin davon ausgegangen,dass Ihr jede weitere Stimme benötigt,aber dem ist wohl nicht so!Ich werde einen Teufel tun,und mich irgendjemanden aufdrängen!
12.2.2008 um 12:53 Uhr ·
bella
Hallo Regina,
wenn du unter Google Migaloo Plattform eingibst und den ersten Link Migaloo öffnest, kannst du den Artikel “Mutter und Kind getötet” vom 14.10.2008 , nach welchem du weiter oben fragtest nachlesen.
Liebe Grüße
Bella
12.2.2008 um 14:45 Uhr ·
bella
Sorry Regina,
der Artikel ist nicht vom 14.10., sondern vom 09.02.2008. Ich Schussel!
12.2.2008 um 14:50 Uhr ·
Thomas
Moin Monique,
hab ich Dir was getan ? Lass uns das mal per Mail regeln. buiter ät emsnet.de . Hatte nicht das gefühl, daß Du Dich aufdrängst.
Was die Unterschriften angeht, geh ich auch davon aus, daß es wenig bewirkt. Aber steter Tropfen höhlt den Stein. Ich habe auch etliche Mails verschickt. Wenn bei 100 Mails über eine nur Nachgedacht wurde, ist für mich immer noch mehr erreicht, als wenn gar nichts passiert ist. Und eine Unterschriftenliste von tausenden von Leuten kann auch ein japanischer Botschafter nicht einfach ignorieren (Vorallem nicht, wenn man die Presse dazu einspannt) und das Thema kommt weiter ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Aktionen direkt vor Ort bewirken meines Erachtens zwar mehr, aber wie man an den hiesigen Medien merkt, scheint das Thema immer noch nicht von Interesse zu sein (lieber kommt täglich jeden Tag eine Stunde lang ein Bericht über die Eisbärin Flocke).
Liebe Grüsse
Thomas
12.2.2008 um 16:03 Uhr ·
Christoph Poss
1 million stimmen gegen walfang:
unter whalesrevenge.com kann man seine stimme dagegen abgeben. 940.879 sind schon geschafft!!! weiter machen! =)
12.2.2008 um 21:13 Uhr ·
Uwe, Fördermitglied
Hallo Leute,
weitere Protest-Unterschriften können unter whalesrevenge.com geleistet werden.
Hier geht es jetzt schon auf die 1 Millionen Marke zu.
Schnell unterschreiben!
@Monique
PETITIONEN sind eine gute Möglichkeit, gewaltfrei seinen Protest organisiert zum Ausdruck zu bringen!!
Gruß
Uwe
12.2.2008 um 22:12 Uhr ·
Thomas Buiter
@ Uwe
aber Petitionen sind nur eine Möglichkeit. Da auf politischem Wege versagt wurde (seit 22 Jahren) sind nun Handlungen nötig. Pazifistische wie auch welche, die von manchen als Gewalt bezeichnet werden.
Wie sagte Robert (Bob) Hunter mal :”Ich weiß nicht, vielleicht sind wir immer noch am Anfang der wahren Öko-Revolution Und wenn alles so richtig schrecklich ist, die Luft verpestet, die Erde weggeweht und alles Leben im Meer gestorben ist, dann ist es nicht mehr unsere Sache ein paar medienwirksame Angriffe oder diese gezielten Aktionen durchzuführen. Dann werden die Leute ihre Eltern im Schlaf dafür erwürgen, daß sies überhaupt soweit haben kommen lassen oder sie werden ihre Waffen holen und die banditen wegblasen die den Planeten ruinieren.”
Ich hoffe es muss soweit nicht kommen. Die Generation die noch was verändern kann sind wir und jetzt. Die Natur hat keine weitere 100 Jahre gerede zeit.
Liebe Grüsse
Thomas
12.2.2008 um 23:47 Uhr ·
Regina
Ich verfolge hier nun seit geraumer Zeit die Postings ,kritischer wie sonst..Auch habe ich mich etwas schlau über Paul Watson gemacht.Wenn jemand ein Schiff rammt,frage ich mich allerdings,ob das für die Umwelt so tauglich ist,es könnte ja nun doch zum Beispiel Treibstoff auslaufen.
Einer der sich für Wale einsetzt und dabei
nicht darauf achtet,was er tag täglich auf seinem Teller hat,finde ich nicht unbedingt von Vorteil.
Es sollte jedes Tier geschützt sein,da sie hilflos nicht nur den Launen der Natur,sondern auch der Unseren ausgesetzt sind.
Die Meere werden ausgebeutet,in der Landwirtschaft sieht es nicht anders aus,doch da wird es geduldet und als normal empfunden.Für mich ist es nicht normal,das sogenannte Nutztiere,eingefercht werden und zu was weis ich für Fertigprodukten verarbeitet werden.Auch das der Lebensraum zu Lande zerstört wird,sollte etwas mehr Interesse in der Bevölkerung finden.WIe kann ich das am besten anfangen,mit Werbung oder lauten Aktionen?Insgesamt würde ich es begrüssen,wenn sich alle an einen Tisch setzen und wirklich,die Problemaktik
zusammen überdenken.In verschiedenen Kulturen sind halt die Essgewohnheiten seit Jahrhunderten Tradition und das erkläre mal jemanden,das es so nicht mehr geht.Mal eben Kopf kratze.
Man muss sich erstmal Gehör verschaffen,damit es verstanden wird,wie alles zusammenhängt.
Nur wer weiss ,wie alles zusammenhängt.Ich hoffe,das ich allen einen kleinen Denkanstoss geben durfte.
Lieben Gruss Regina die mit dem a am Ende
13.2.2008 um 01:59 Uhr ·
Thomas
Moin Regina mit a
Das grosse Problem an der ganzen Sache ist, daß seit 1986 geredet wird, ohne daß sich auch nur im Ansatz was bewegt hat. Die aktuelle Einstellung der japanischen Regierung gegenüber Walfangkritikern ist so festgefahren, daß auf kurze und auch mittlere Sicht, nicht einfach so was ändern wird. Leider. Vor Ende des 2. Weltkrieges hatten unter 1% der Japaner eine Walfleischesskultur (blödes Wort irgendwie) . In den Nachkriegsjahren hatte Japan das Walfleisch benötigt um die Bevölkerung ernähren zu können. Trotzdem haben aktuell über 80 % der Japaner noch kein Walfleisch gegessen und es auch nicht vor (Diese komische Umfrage von der japanischen Zeitung ignorier ich da mal, weil das eine sehr “selektive” Umfrage war). Ich kann da nicht wirklich von kulturellem Interesse sprechen. Die Nachfrage nach Walfleisch ist seit Jahren rückläufig und obwohl Japan noch 4.000 Tonnen Walfleisch im Vorrat hat (und das ist nicht alles von der letzten Fangsaison) wollen sie diese Saison weitere 5.000 Tonnen dazufangen, für einen Absatzmarkt, den es in dem Umfang schon lange nicht mehr gibt. Neuerlich wurde ja erneut Walfleisch an Schulen vergeben um es überhaupt loszuwerden. Am Ende kam raus, dass es sich auch um Delphinfleisch handelte welches hochgradig mit Quecksilber und anderen Chemikalien verseucht war. Juckt das wen ? Die Medien dort berichten wenig bis gar nicht über solche Vorfälle. Was das Rammen von Schiffen angeht, geht es nicht darum das Schiff zum sinken zu bringen (Die Schiffe die versenkt wurden, wurden bis auf damals die Sierra beim 1. mal, in den Häfen versenkt, ohne jemanden an Bord), sondern darum die Gerätschaften ausser gefecht zu setzen oder mit Seilen die Schiffsschraube zu beschädigen. Die letzten Rammaktionen kamen von den Japanern und das betraf auch Greenpeace. Es wurde halt nur so dargestellt, als wenn die Japaner gerammt würden. Regine (mit e) war damals soweit ich weiss selbst dabei und wird das bestätigen können. Japan hats aber geschickt für sich ausgenutzt. Der blog hier wird wahrscheinlich aber eh nu mehr oder weniger im Sande verlaufen, da er soeben von der GP Homepage geflogen ist.
Liebe Grüsse
Thomas
13.2.2008 um 18:56 Uhr ·
Monique
Hallo zammen!!
Regine hat vollkommen Recht.Heute in den Nachrichten kamen zwei Reportagen (mal wieder),einmal über die Schweinezucht (betrifft auch die “Biozucht”) und einmal über die Pferdetransporte nach Italien. Das is mal wieder passend zum Thema!!! Also so langsam schäme ich mich wirklich dafür, dass ich noch immer Fleisch esse, obwohl ich solche Szenen natürlich nicht zum ersten Mal sehe.
Aber wie sagt man so schön; Man lernt am besten aus Fehlern!!!
@Thomas,
richtig erkannt!Greenpeace hat diese Seite endgültig entfernt!Die werden sich jetzt wahrscheinlich in den Arsch beißen,dass Sie diese Seite überhaupt eröffnet haben!!! “Mein Beileid”
LG,Monique
13.2.2008 um 21:03 Uhr ·
Thomas Buiter
Moin Monique,
nein Greenpeace beisst sich nirgendwo rein. *SelbstzensierterKommentar*. Ich habe früher auch Rind,Schwein und Pferd gegessen, aber ich hab mir erlaubt mich weiter zu entwickeln. Ich dachte früher auch, ohne Fleisch käme ich nicht klar, das war ein Irtum. Ich komme sogar besser klar…. Se.a She.pherd ist nun wieder unterwegs und jagdt die Jäger… und die Saison geht nur noch ca. 4 Wochen…. Das heisst am Ende hat Se.a She.pherd den Grossteil der Wale gerettet und Greenpeace hat von der Ferne zugeschaut.
Liebe Grüsse
Thomas
13.2.2008 um 22:34 Uhr ·
Regina
Falls das hier doch noch jemand liesst.Ich habe nicht gesagt,kein Fleisch essen.Vegetarier die Soja,wegen dem Eiweiss was der Körper ja nun mal braucht essen und mit dazu beitragen,das die Wälder gerodet werden,ist auch nicht in Ordnung.Ich wollte hier keinem zu nahe treten,aber das der Blog hier,nach meinem Kommentar geschlossen worden ist,stimmt mich jetzt doch nachdenklich und so langsam macht es mich stutzig,ob an dem einen oder anderem Gerücht über Greenpeace nicht doch etwas dran ist.
Lieben Gruss Regina die mit dem a am Ende
13.2.2008 um 23:54 Uhr ·
Monique
Bonjour Thomas,
Is doch wurscht, ob sich Greenpeace in den “…..” beisst oder nicht!Fakt is doch, dass sich der Blog jetzt nicht mehr auf der Greenpeace-Seite befindet.Aber coole Sache,dass er jetzt auf deiner Seite “weiterlebt”!Ich find das echt ne Wahnsinnssache,dass sich viele Leute auf diese Weise verständigen können.
Ich bin nach wie vor glücklich darüber,diese Seite jemals gefunden zu haben!Sonst hätte ich nie die Wahrheit erfahren und Euch alle nicht kennengelernt.Es tut gut,dass es eben doch noch verständnisvolle Menschen gibt!!!
Nun zum eigentlichen Thema (bevor ich wieder in die Sensibilität falle); Das die Walfangsaison “nur” noch wenige Wochen andauert beruhigt mich für den Moment.Aber wir wissen alle,dass das nur sprichwörtlich so ist.
Regina hat Recht mit Ihrer Aussage.Wenn`s danach geht,dürften wir nur noch gras essen und nichts anderes!
Aber selbst das Gras wird irgendwann vielleicht genmanipuliert sein.Wie man das auch halten will,Fakt is,dass wir Menschen unsere Erde langsam aber sicher zu Grunde richten.Das macht mir Angst!
Der gestrige Beitrag über die Mastanlagen in Thüringen hat mal wieder echt gezeigt,dass es völlig egal zu sein scheint,wie man mit Lebewesen umgeht.Brechen diese Betriebe sich was ab,wenn den Tieren einfach mehr Raum gegeben wird?Was hat das für Gründe,weshalb 1,8qm für ein Tier ausreichen sollte?Wer hat das festgelegt?Das,find ich,ist eine interessante Frage!Das Fleisch gegessen wird,wird sich nicht ändern.Aber man kann doch den Nutztieren ein erträgliches Leben bieten.
LG,Monique
14.2.2008 um 09:25 Uhr ·
Anna
Dass Greenpeace dieses Blog von der Startseite genommen hat, könnte doch auch damit zusammenhängen, dass die Aktion vorbei ist, oder meint ihr nicht…? Ich halte diese Verschwörungstheorien der Sorte “die da oben von GP entfernen das Blog, weil ihnen mein Beitrag nicht passt” für übertrieben.
Gruß, Anna
14.2.2008 um 11:51 Uhr ·
Thomas Buiter
Moin Anna,
der Zeitpunkt ist halt sehr “passend” da heute ein Schiff ausgelaufen ist um die Walfänger erneut zu jagen (Und dieses Schiff gehört nicht zu Greenpeace). Daher wundert mich es nicht, dass das Thema genau jetzt von der Titelseite flog. Ich habe den Blog nach wie vor verlinkt.
Liebe Grüsse
Thomas
14.2.2008 um 12:37 Uhr ·
Beate Steffens
Danke Anna, dem ist nichts mehr hinzuzufügen
Beate,
Community Management
Greenpeace e. V.
15.2.2008 um 17:49 Uhr ·
Regina
Wie heisst es so schön,wer es glaubt wird selig,aber ob das in der heutigen Zeit hilft ,sei dahin gestellt.
Mir sind ernsthafte Zweifel gekommen,vor allen Dingen gestern nach Erhalt des neuen Newsletter.
Da fragte ich mich doch ,ob sich Greenpeace nun aus dem wirklichem Geschehen
zurückziehen will.Das ist wie beim beten,es hilft ungemein,aber trotzdem kann ich nicht nur die Hände in den Schoss legen.
Lieben Gruss Regina
15.2.2008 um 22:31 Uhr ·
Thomas Buiter
Moin Regina (guck ich habs gelernt
)
ich hab den Newsletter gestern im Deepwave-Blog gelesen und dort wird auch gezweifelt ob es nicht besser wäre die Energie in Aktionen zu stecken, als in Projekte, die eher eine heile Welt vorspielen. Zitat aus dem Blog
“Herzlich willkommen zu unserer Ausstellung über bedrohte Giganten der Meere. Wir waren leider nicht willens und nicht fähig, rechtzeitig was zum Schutz der Wale zu machen, aber Sie können in unserer wirklich schön gemachten und ökologisch korrekten Ausstellung bestaunen, welch großartige Tiere Wale einmal waren.”
Liebe Grüsse
Thomas
16.2.2008 um 13:57 Uhr ·
Monique
Moin,
Ich lach mich schief!
LG,Monique
16.2.2008 um 14:14 Uhr ·
Regina
Wunderbar,das es lernfähige Leute gibt,grins.
Eigentlich ist es traurig,auf dieser noch wunderbaren Erde zu leben.Ich habe bewusst das Wort Erde und nicht Welt gewählt,weil wir die Erde schützen und erhalten müssen.Was auch von Greenpeace,oft genug gebraucht wurde.DU HAST NUR EINE ERDE,dann sollte man auch mal weiter denken.
Ich weiss es aus eigener Erfahrung,wie schwer es ist,sich gesund zu ernähren und auf Umwelt,Tiere,Kinderarbeit und und und Rücksicht zu nehmen.
Und ich weiss auch,wie schwer es ist,Leute aufzuwecken.Bin nämlich selber Unterschriften sammeln gegangen,von Tür zu Tür.Und war bei so manch einer Aktion dabei,einfach so.
Fängt also beim Frühstück schon an,was hätten wir da;Kakao,Kaffee,Orangensaft,hm mal nachdenken,wo ist das kleinere Übel? Da bleibe ich mal lieber bei dem Kaffee.Wenn ich mir wirklich Gedanken mache,fällt es nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr schwer,zu wählen was richtig ist.
Ich liebe Wale über alles und mir kommen oft die Tränen,wenn ich so manche Bilder sehe.
Mache ich mir aber weiter Gedanken,muss ich auch daran denken,was für die Wale wichtig ist.
Bleibt unsere Umwelt,dann denke ich wiederum,was sie zerstört und wo bin ich dann wieder…
Und so geht es mit anderen Lebewesen auch,ob Mensch ob Tier.Auch über andere Lebewesen,mache ich mir meine Gedanken,weil Lebewesen sind für mich nicht nur einfache Menschen,sondern auch Individuen von einem anderem Stern.
Lieben Gruss Regina
17.2.2008 um 02:32 Uhr ·
Monique
Hallo Regina!
Du sprichst mir aus der Seele!Deinem Text is nichts hinzuzufügen!
LG,Monique
17.2.2008 um 09:53 Uhr ·
Bella
Hi Regina,
du bringst es auf den Punkt. Ich empfinde es auch so.
Ich wünsche mir für die Menschen mehr Verständnis und Achtung vor Natur, Tieren, selbst vor anderen Menschen und dem eigenen Körper, das alles wird als viel zu selbstverständlich hingenommen, leider.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Bella
17.2.2008 um 16:00 Uhr ·
Christoph Poss
@ Regina:
du schreibst weiter oben, dass wegen vegetariern regenwälder gerodet werden, damit man soja anbauen kann. dieses soja wird aber hauptsächlich für die tierfütterung verwendet, weil tiermehl nach dem bse-skandal nicht mehr verfüttert wird. also sind es gerade die fleischesser, die den regenwald zerstören, weiterhin wird dieser auch noch für rinderweiden gerodet…
lg, christoph
17.2.2008 um 21:05 Uhr ·
Regina
Ich möchte hier keinen an den Pranger stellen.Als Vegetarier esse ich ja auch Milch und Käseprodukte.Mir geht es generell darum,das man sich überlegt bevor man etwas isst. auch Obst und Gemüse.Das kommt teilweise aus Regionen,wo die Einwohner keine Ahnung haben,wie und was sie mit dem ganzen Gift ,was sie versprühen anstellen.Liegt auch daran ,das sie einfach die Sprache in der die Handhabung auf der Packung steht nicht lesen können.Und wenn man bedenkt,das sie es zum Überleben machen,aber ihr eigenes Leben dadurch gefährden,wenn so ein Zeug unsachgemäss benutzt wird,finde ich es einfach nur traurig.Den meissten ist es auch nicht bewusst,was es bedeutet,wenn unser Gemüse und Obst pestizid verseucht ist.
Und von der Kinderarbeit in diesen Bereichen auch mal ganz abgesehen,einfach ist das alles nicht,einen Weg zu finden,wobei ich kein schlechtes Gewissen haben muss.
Lieben Gruss Regina
18.2.2008 um 01:45 Uhr ·
ujay
ES ist natürlich jeder Unterstützung wert, wenn gegen den kommerziellen Walfang gekämpft wird. Ich vermisse aber die weniger medienträchtigen Projekte im eigenen Land. Warum kämpft niemand sonst gegen das Schächten der Schafe in unserem Land?
Haben Schafe keine Lobby und dürfen deswegen nach Herzenslust gequält werden?
16.7.2008 um 08:19 Uhr ·
ocean
Leider Gottes ist das so,das man bei Tieren keine rechtliche Handhabe hat,da uns entsprechende Tierschutz Gesetze fehlen.Ich bin schon mit Bildern in Geschäfte gegangen und habe den Leuten das Elend gezeigt,aber ich glaube, solange der Mensch dafür bezahlt wird wegzuschauen,wird es so etwas geben.
Auf der anderen Seite gibt es auch Länder,wo Tiere ihr Leben lassen müssen,weil sie erst durch die Stadt getrieben,dann in der Arena getötet werden,einfach so.Wieder in anderen Ländern,ist es angesagt Hundekämpfe mit Bären zu veranstalten usw.Tiere werden auf der ganzen Welt ausgenutzt und missbraucht und ich wünsche mir, von ganzen Herzen ,das dieses Elend ein Ende nimmt.
16.7.2008 um 23:31 Uhr ·