Die letzten Aktivisten werden vom SEK von der Kuppel geholt

22. Juni 2009 · von Benjamin Borgerding

17.20 Uhr: Langsam, ganz langsam wird Aktivist für Aktivist an der Reaktorkuppel von den schwarzgekleideten Beamten des Sonder Einsatz-Kommandos (SEK) herabgeseilt. Die Räumungsaktion erfolgt über die Südseite. Für die mittlerweile zahlreichen Schaulustigen und Beobachter ist diese Seite von den anliegenden Deichen weitaus schlechter einsehbar als die Nordseite, auf der die Aktivisten das unmissverständliche Symbol aus Atomzeichen und Totenkopf gemalt haben.

Ein Blick durch das Fernrohr zeigt indessen ein merkwürdig friedlich anmutendes Bild auf der Kuppel. SEK-Leute und Aktivisten bewegen sich langsam, bedächtig. Doch das Bild täuscht: Die Nerven aller Beteiligten sind zweifelsohne bis zum Bersten gespannt. Alle wissen: Ein falscher Schritt, ein unbeabsichtiger Schubser kann in dieser Höhe tödliche Folgen haben. Auf dem Dach eines Reaktors zu sitzen und sich in dieser komplexen psychologischen Situation wiederzufinden, muss eine überaus eigentümliche und einzigartige Erfahrung darstellen.

Viele Beobachter zeigten sich von einem Kran irritiert, der vor einigen Minuten neben der Kuppel herangefahren wurde. Nun wird klar, dass die Gondel am langen Ende des Kranseils die restlichen Aktivisten von der Kuppel holen soll.

Kommentare

  • Jonathan F.

    gut so diese bekloppte atomkraft

    haben die alle gut gemacht

    22.6.2009 um 19:39 Uhr · Antworten

    • Schmiddy

      Ich habe die GANZEN Kommenteáre werend einer Nacht geschriben !!!!
      Und zwar von oben nach unten ich hoffe ich kann da mit was mit bewirken oder so wenn nicht ist auch nicht so schlimm :-)
      Ich hoffe das es wenigstenns einiege Menschen da drausen gibt die genau so denken ???
      Danke !!!
      P.S. Sorry für die ganzen Rechtschreib Fehler

      16.8.2009 um 03:01 Uhr · Antworten

  • Simon

    Mal ganz ehrlich Leute Atomkraftwerke sind die efizienteste und billigste nebenbei auch sauberste Energiequelle die es gibt, sie sind wirftschaftlich 1000 mal effizientzer als Windkraftwerke oder Solarkraftwerke. Die meisten Menschen haben einfach Agst und haben keine Ahnung wenn man sich mal ernsthaft und wissenschaftlich mit dem Thema befasst merkt man das die meisten Vorurteile reine Panikmache sind. Ich habe am Anfag viele dinge geglaubt (z.B. Atomkraft ist teuer oder die Entsorugu ist fast unmöglich und sehr unsicher oder Atomkraftwerke sind sehr unsicher) dann habe ich mit einem Phsiker der Uni Achen darüber geredet der äußerst wissenschaftlich mal die Tatsachen dargestellt hat. Es mag sein das alte Atomkraftwerke unsicherer sind und weniger effizient als heutige aber Leute ihr hindert die Unternehmen doch daran diese zu bauen.

    22.6.2009 um 22:14 Uhr · Antworten

    • Schmiddy

      Du Simon oder so ! deine meinung ist ja OK , aber , dein Prof. ist so la la ?! Sorry wenn ich das sagen muss der hat erlich so keine Ahnung . 1. Ist Kernkraft auf Uran angewiesen was ein Natur Produkt ist und wie so alle Natur Produkte nicht unendlich vorhanden ist zB. ÖL !!! 2. Unsere KKW in Deutschland Sind alte DINGER , geplant in den 70ern und fertig gestellt inden 80ern !!!! Da mals gab es noch nicht so beklopte die ne 747 als BOMBER miss brauchten , der was weis ich wie fiel tonnen Kerosien geladen hat !!! 3. Was mit zu fiel Kerosien und Gebäuden passiert brauch ich ja wohl nicht mehr seit dem 11.09.2001 erleutern .
      P.S. Sorry meine Rechtschreibung ist nicht die beste , ich bitte um verständnis

      16.8.2009 um 00:18 Uhr · Antworten

  • Marcus

    @ Simon: Will Dich ja nicht enttäuschen aber zwischen “ernsthaft und wissenschaftlich mit dem Thema befassen” und “mit einem Phsiker der Uni Achen darüber geredet der äußerst wissenschaftlich mal die Tatsachen dargestellt hat” liegt ein himmelweiter Unterschied.

    Hier passt mal wieder das wunderbare Zitat von Dieter Nuhr “Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal ****** halten”

    22.6.2009 um 22:29 Uhr · Antworten

  • Stephan

    @Simon und was hat der “Phsiker der Uni Achen” zur Endlagerung gesagt? Hatte Er kreative Vorschläge wie Selbige sicher zu bewerkstelligen ist?

    22.6.2009 um 22:29 Uhr · Antworten

  • Marcus

    Interessant zu beobachten: Kaum ist das neue Blog online, schon tippt sich hier die halbe AKW-Belegschaft die Finger wund. Lass mich raten: Ihr dürft das Ganze dann als Überstunden abrechnen?!

    22.6.2009 um 22:33 Uhr · Antworten

  • basti

    ehrlichgesagt eine wirklich gute und nette aktion aber ich muss simon rechtgeben. woher kommt denn der strom mit dem ihr euren wohlstand finanziert? es sollen 28 neue kohlekraftwerke gebaut werden und wenn wir deutschen nicht aus der atomkraft ausgestiegen wären dann wären wir immer noch führend in der atomtechnik.
    wenn ich bei einem 1GW atomkraftwerk pro jahr 30m^3 atommüll produziere sagen immer alle dass ist viel, weil es an ihren häusern vorbei gefahren wird. aber über die 10 000 000 000 m^3 CO_2 von einem 1GW kohlekraftwerk redet keiner, weil wir es ja nur einatmen ;)
    ach übrigends der radioaktive müll, der derzeit in den generation 2 atomkraftwerken entsteht, kann in den generation 4 atomkraftwerken die in unseren nachbarländern (inbetriebnahme 2050) gebaut werden verheizt werden.
    und wenn jemand wieder nach der quelle fragt….googelt mal da gibts viel ;)

    22.6.2009 um 22:56 Uhr · Antworten

    • Schmiddy

      Klasse basti !!! Aber Sonder Müll der ne ca. ZWANZIGTAUSEND JAHRE ne Tödliche Strahlen Dosis abgibt kann nicht so einfach ferbrannt werden !!! Das ist nix anderes als zB: Öl oder Braunkohle die vor Zehntausend Jahren entstanden ist , alles der selbe Schnack !!!
      P.S. Sorry meine Rechtschreibung ist nicht die Beste , ich bitte um verständnis

      16.8.2009 um 00:39 Uhr · Antworten

  • Die Logik

    Dem Atomkraftwerk müsste jemand mal einfach den Stecker ziehen, dann ist auch endlich Ruhe im Karton.

    23.6.2009 um 00:07 Uhr · Antworten

  • Henning

    AKWs sollen sicher sein? Stimmt, denn die Leukämierate in der Umgebung von AKWs bei Kindern ist nur zufällig 4-mal so hoch, genau wie es die Atomlobby sagte. Uranabau, -transport und -endlagerung kosten fast nichts, deswegen ist Atomstrom so günstig und dabei wird kein CO² ausgestoßen, deshalb ist Atomstrom soooo sauber.
    Denkt mal drüber nach. Ich glaube einige Leute hier haben einfach nur Angst vor Veränderung….

    so far
    Henning

    23.6.2009 um 11:13 Uhr · Antworten

    • Schmiddy

      Na so ganz kann man der Presse und so nicht glauben , wenn es da nach gehen würde müsste ich drei Arme und sieben Köpfe haben müssen , den ich wohne in unmitelbrer umgebun von dem hier besagtem KKW (ca 1 km entfernug) !!! Und ich bin kein einzel fall !!! Bitte glaub nicht der BIILD Zeitung !!! Sorry ihr liben von Greenpeace , aber so ist das nun mal in der Wesermarsch !!!
      P.S. Sorry für die ganzen Rechtschreib Fehler :-)

      16.8.2009 um 00:53 Uhr · Antworten

  • Martin

    Was für eine grossartige Aktion! Herzlichen Glückwunsch den Mutigen.
    Und an alle, die hier ‘rumätzen: die Jungs und Mädels tun das für euch und eure Kinder. So, und jetzt sagt mal hübsch “Danke”.

    23.6.2009 um 12:36 Uhr · Antworten

  • A.

    Ich geb dem Blog “Nur Bla Bla hier” total recht.
    Ihr solltet euch alle mal informieren über Kernkraft, bevor ihr einfach mitredet.
    Weil jeder von euch quatscht nur irgend ein Zeug nach, dass er irgendwann mal gehört hat. Geht man in ein Kernkraftwerk, macht eine Führung mit und lasst euch Aufklären und dann bildet eure EIGENE Meinung!

    23.6.2009 um 15:09 Uhr · Antworten

  • KKK

    Also jetz passts mal auf:

    Jeder redet… und keiner vo euch hat Ahnung …

    Die Kernkraft bzw. Kernkraftwerke haben durchaus Vorteile.
    z.B. die Reduzierung von Schadstoffemissionen in die Atmosphäre. Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (Erdöl oder Erdgas ) durch Verkehr, Industrie und Strom-/Wärmeerzeugung (Kohlekraftwerk etc.) entstehen seeehr große Mengen an Kohlendioxid. Diese schädigen die Umwelt schwer und können zu einem bedenklichen Klimawechsel (Treibhauseffekt) führen. Kernkraftwerke aber stoßen KEIN Kohlendioxid aus. Somit werden der Atmosphäre jährlich ca. 150 Millionen Tonnen des Gases erspart. Das entspricht ungefähr der gesamten CO2-Produktion des Verkehrs weltweit pro Jahr!!!! Hinzu kommt, dass es dank Kohlekraftwerken eine große Staubbelastung gibt. Außerdem enthält Steinkohle auch Radioaktivität, die mittels der Kraftwerke in die Atmosphäre gelangt, was bei Atomkraftwerken NICHT der Fall ist. Auch hat Atomenergie einen 2,5-Millionen-mal höheren Energiegehalt als Steinkohle und dessen Brennstäbe können mehrmals wiederaufbereitet werden.

    Und zu eurem Argument, dass man durch Radioaktivität (leichter) Krebs bekommt:
    Das mag schon stimmen, das Radioaktiviät nicht gerade gesund ist.. ABER
    auch Menschen, die nicht neben einem AKW wohnen sind Radioaktivität ausgesetzt!! z.b. in den Bergen oder im Flugzeug (Stewardessen, Piloten usw.)
    Außerdem müssten dann alle Arbeiter die in einem AKW arbeiten Krebs bekommen… Das ist aber nicht so.. Oder hat das schon mal jemand bewiesen?!

    Achja und noch etwas: Ich will gar nicht wissen wie viele RAUCHER es in Deutschland gibt.. glaubt ihr, DAS ist gesund?
    Ich glaube das es mehr Lungenkrebserkrankte (durch Rauchen) als Leukämiekranke (durch Kernkraftwerke) in Deutschland gibt.
    Dagegen deomonstriert komischerweise keiner…

    23.6.2009 um 15:38 Uhr · Antworten

    • Schmiddy

      Na das ist ja mal eine SCHÖNE antwort von DER FÜHRUNG des KKW’s Unterwesers !!! SUPER sache aber SORRY das ist der Greenpeace blog über KKW’s und meint ihr nicht das “IHR” ich meine damit die Fertreter von E ON !!! Das ihr uns führ dumm ferkaufen könnt !!!
      P.S. Sorry für die ganzen Rechtschreib Fehler

      16.8.2009 um 01:07 Uhr · Antworten

  • Herby

    Ihr aktiven “Greenpeaceler” haltet für uns und unseren Kindern den Kopf hin – meine Hochachtung!

    Danke dafür!

    23.6.2009 um 15:43 Uhr · Antworten

  • Cielo

    Es ist wirklich interessant zu lesen wer sich hier so alles tummelt.
    Man gewinnt Zeitweise wirklich den Eindruck, das sich hier diverse Vattenfall und Co Mitarbeiter ihre Mittagspause vertreiben.

    Ich sage dazu nur eines:

    Die Erde ist eine Scheibe!
    Schweine können fliegen!
    Elvis lebt!
    Atomkraftwerke sind sicher!

    An alle fleißigen Google Anhänger: Findet doch mal heraus wieviel Prozent des weltweiten Energiebedarf aus Atomkraftwerken kommt.

    23.6.2009 um 15:51 Uhr · Antworten

    • Schmiddy

      Cielo na endlich mal ein normaler Mensch !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      Entschuldigung das ich mir nicht die mühe gemacht habe nach zu forschenaber ich würde sagen das der Stromm zu etwa 60% Weltweit aus AKW’s gewonnen wierd .
      P.S. Sorry für die ganzen Rechtschreib Fehler

      16.8.2009 um 01:13 Uhr · Antworten

  • Hubert

    ihr seid hier ja mal echt alle experten!!!
    natürlich spart ein AKW unmengen CO2 ein, das wird euch auch Greenpeace bestätigen! aber seht auf der anderen Seite mal den Atomüll, der noch hunderttausende Jahre strahlt. Und wenn man sich Asse und Morsleben anschaut, dann kann mir auch keiner erzählen, dass wir den sicher endlagern. Atomkraft hat von Anfang bis Ende einfach äußerst schädliche Auswirkungen. In dem Film “Uranium- is it a country?” sind sehr schön die Probleme des uranabbaus beschrieben. Weiter geht es mit transporten, Anreicherung des Urans und Herstellung der Brennstäbe, dies wirkt sich enorm negativ aus die Energiebilanz aus und (vorallem der transport) schleudert CO2 in die Luft… nicht gerade wenig, wenn er aus Australien kommt. Ich könnte hier noch ewig weiter faseln, was jedoch ncihts bringt. Aber überlegt euch, was ihr hier rauslasst. Jeder halwegs informierte weiß, dass greenpeace sowohl gegen Atomkraft als auch gegen Kohle ist. Sie stehen nicht als Alternativen zueinander und beide techniken sind zu beenden. Dass regenerative alleine ausreichen,. ist bereits bewiesen. Eine konkrete Quelle habe ich dazu zwar gerade nicht, aber vor nicht allzulanger zeit stand in der Zeitung, dass ein Experiment, über mehrere jahre den Energieverbrauch Deutschlands im kleinen aus regenerativen Energien nachzufahren, erfolgreich beendet wurde und Hochrechnungen ergeben haben, dass es mit heutiger Technik möglich ist, deutschland regenerativ zu versorgen. Dass das nicht von heute auf morgen geht, ist klar, aber man sollte heute schon damit anfangen!
    das selbstständig denken würde ich im übrigen auch euch mal vorschlagen, nicht nur den “ökos”.
    PS: wer mal tolle Lösungen zur Endlagerfrage und anderen Problemen der Atomkraft lesen will, die höchst seriös sind…
    http://www.winkelried.info/2008/10/23/das-maerchen-vom-atommuell/

    23.6.2009 um 16:05 Uhr · Antworten

  • Benjamin Borgerding

    Sorry Seth, das System hakt und deine Kommentar wurde gelöscht.

    Du hast gerade folgendes geschrieben:

    Aha, schon werden wir AKWler wieder als Kapitalisten abgestempelt. Aber Greenpeace hat damit ja wieder mal beeindruckend bewiesen, dass im Kraftwerk und auf dem Reaktor keine Strahlenbelastung vorhanden sein kann. Wäre es, wie Ihr so feierlich angekündigt habt, wirklich eine friedliche Protestaktion gewesen, wäre nichts dagegen einzuwänden. Ich wäre der letzte, der die Natur zerstören würde. Aber mal im Ernst: Wie stellt Ihr Euch das vor?
    Alle Meiler werden stillgelegt. Schön und gut…und wo bekommt Ihr euren Strom her? Von den Windkraftanlagen? Soll ich lachen? Nein, der Strom wird eingekauft aus dem Ausland. Jetzt ratet doch mal, wie dieser Strom produziert wird.
    E.ON, RWE und Vattenfall arbeitet an der Forschung für alternative Energiequellen, aber solange es nicht anders geht, gehts nicht anders.
    Auch die Energiekonzerne sind am Umwelt- und Klimaschutz interessiert, aber das interessiert Euch nicht sonderlich oder?
    Ihr seid soweit eine super Organisation, was Tierschutz und Umweltschutz angeht und davor ziehe ich meinen Hut. Aber Tschernobyl ist vergangen und ein Flugzeug würde der Kuppel einen kleinen Kratzer bescheren und mehr nicht.
    Achja und ihr glaubt doch nicht, dass Euch das runterurinieren beliebter macht oder?
    Traurig, dass Ihr Euch immer mehr zu einer Terrororganisation wandelt. Wie gesagt Ihr ward mal ein sauberer Verein. Leider ist auch das vergangen.
    Einfach nur traurig.
    Freundliche Grüße

    23.6.2009 um 17:07 Uhr · Antworten

    • Schmiddy

      Tja Seth du bist ja etwas komisch ???
      Keine Ahnung was mit dir los ist und wie lange du bei Greenpeace da bei bist , wenn du über HAUPT da bei bist aber wenn ich mal ganz ehrlich seien darf und das bin ich mal . Dann mach doch bitte mal den Kopf zu und sei ruihg !!!!
      P.S. Sorry für die ganzen Rechtschreib Fehler

      16.8.2009 um 01:32 Uhr · Antworten

  • Stefan

    Es ist sehr schade, daß ein ernsthafter Blog über ein noch ernsthafteres Thema
    gleich zu einer Nachmittagstalkshow verkommt.
    Dabei würde man eigentlich denken, bei einem Thema welches schließlich ALLE angeht, würden sich auch Atomkraft-Befürworter vorher informieren bevor man hier in die Diskussion einsteigt. Aber leider Fehlanzeige, wieder wie in einer Talkshow.
    Dabei ist gerade das im Zeitalter des www gar nicht so schwer.
    Aber auch hier trifft wohl der alte Grundsatz zu! ” Die Meinung der Herrschenden ist die herrschende Meinung!”
    Für alle Zweifler mit radioaktiver Beratungsresistenz sei fürs erste mal http://www.contratom.de zu empfehlen.

    In diesem Sinne

    Stefan

    23.6.2009 um 17:24 Uhr · Antworten

    • Schmiddy

      Hallo Stefan endlich ein mal ein normaler Mensch !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      Für Creative Antworten bin ich gerne bbereit !!! Das ist mein ernst dein Schmiddy .
      P.S. Sorry für die ganzen Rechtschreib Fehler

      16.8.2009 um 01:44 Uhr · Antworten

  • Benjamin Borgerding

    @seth: Dazu gleich eine kurze Stellungnahme:

    Alle Meiler werden stillgelegt. Schön und gut…und wo bekommt Ihr euren Strom her? Von den Windkraftanlagen? Soll ich lachen?

    Dazu haben wir ganz konkrete Berechnungen angestellt, die du hier nachlesen kannst. Vielleicht werden deine Fragen ja beantwortet. Es wird begründet gezeigt, dass ohne Atomstrom keine Stromlücke zu erwarten ist:

    Die Behauptung der Deutschen Energie Agentur (Dena), Deutschland stehe kurz vor einem Versorgungsengpass mit Strom, ist wissenschaftlich nicht haltbar und mittlerweile auch offiziell von der Bundesregierung widerlegt.

    Außerdem: Das AKW Unterweser würde einem Flugzeugabsturz keinesfalls standhalten, geschweige denn nur einen Kratzer kassieren. Das hat eine unter Verschluss gehaltener Berichtsentwurf der Internationalen Länderkommission Kerntechnik (ILK) vom 29. November 2002 gezeigt. Das Ergebnis:

    Von den damals 19 (heute 17) in der Bundesrepublik betriebenen Kernkraftwerken haben nur drei eine bauliche Auslegung, die einem gezielten Flugzeugabsturz mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit standhalten kann, ohne dass gravierende Mengen radioaktiver Stoffe in die Umgebung freigesetzt werden.

    23.6.2009 um 17:27 Uhr · Antworten

  • Seth

    Sehr geehrter Herr Borgerding,

    ich bin selbst tätig in einem KKW und wir beschäftigen uns regelmäßig mit der Sicherheit unserer Kraftwerke. Sie können mir glauben, wenn ich sage, dass der Meiler in Unterweser sicher ist. Ich schreibe so etwas nicht aus stupiden Beweggründen oder Langeweile. Erstrecht nicht aus Beweggründen, ich wolle die Meiler gut dastehen lassen. Ich möchte eine ehrliche Diskussion führen, mit Greenpeace und mit AKWlern. Wir sollten einen Kompromis finden. Das ist meine Meinung.

    Aussagen, wie “Grüne Nazis” sind nicht zu tolerieren und da halte ich vollkommen zu Ihnen, aber wenn jemand eine ehrliche Diskussion zu beginnen versucht und der erste Kommentar gelöscht wird, dann finde ich das ehrlich gesagt feige und traurig.

    Die Behauptung Atomkraftwerke bringen Krebs, entspricht ebenfalls nicht der Wahrheit:

    http://www.welt.de/politik/article2137374/Der_Mythos_vom_Krebs_durch_Atomkraftwerke.html

    Doch ich denke, darüber gab es schon genug Diskussion und alte Kamellen müssen nicht neu aufgewühlt werden.

    Und mal im Ernst:
    Greenpeace hat nicht wahrhaftig geglaubt, dass Unterweser den Reaktor stilllegt, weil sich ein paar Leute auf die Kuppel setzen. Das wurde in Stade schon beschmunzelt und in Unterweser ebenfalls.
    Außerdem:
    Was hätten die Sicherheitsleute tun sollen? Wenn Eure Leute sagen, Sie kommen in friedlicher Absicht, dann ist eine Demo auch legitim. Aber, dass das wieder ausartet, damit haben Sie nicht gerechnet.
    Was hättet Ihr denn gesagt, wenn Sie die Hunde losgelassen hätten? Dann wäre das Geheule auch wieder groß gewesen oder sehe ich das falsch?

    Sich dann noch darüber zu beschweren, dass der Sicherheitsdienst angeblich falsch gehandelt hätte (was er nicht hat!) ist nicht rechtens.

    Warum mein Beitrag gelöscht wurde kann ich zudem nicht verstehen.

    Führen wir eine offene Diskussion und leben nicht nach dem Motto “Toleranz durch Ignoranz”.

    Freundlichste Grüße

    23.6.2009 um 18:20 Uhr · Antworten

    • Schmiddy

      Lieber Seth ! Ihre meinung ist ganz gut , ABER ? Und ?! Nun sind wier wiedder bei dem leidigem Thema was währe wenn ? Ich glaube SIE wissen was ich meine ? Hätten die damals die Greenpeace Leute nicht zu dem Wachpersonal gesagt das SIE ( Die Greenpeace leute) nix böses wollen !!! UND sich KLAR und DEUTLICH als greenpeace leute in FRIEDLICHER MISSION befinden den Pfördenern zu ergeben (und so mit rein rechtlich kein gebrauch von der waffe zu lässig währe ) !? Na dann ?
      P.S. Sorry für die ganzen Rechtschreib Fehler

      16.8.2009 um 02:19 Uhr · Antworten

  • Tim Schmitt

    Ich bin über diese sinnlose Aktion mehr als schockierd.
    Hat denn einer dieser Aktivisten auch nur ei Minimunm an Ahnung, wie ein solcher Reaktor aufgebaut ist und wie er funktioniert???
    Und vor allem: Wie bitte soll man die rund 30% Energieverlust, welcher durch das sofortige Abschalten aller Kernkraftwerke in Deutschland entstehen würde kompensieren?
    Mit Windkraft? Wie denn? Viel zu ineffektiv, noch.
    Wasserkraft? Zerstört die Umwelt in extremem Ausmaß und ist ebenfalls noch viel zu ineffektiv.
    Solarenergie? Wohl auch eher weniger weil zu ineffektiv.
    Bei den regenerativen Energien muss noch einiges an Forschungsarbeit investiert werden, bis diese konventionelle Kraftwerke auch nur im Ansatz ersetzen können. Das, was passieren würde, wäre dass in der Nähe von Straßburg ein KKW gebaut werden würde, welches teuren Importstrom produzieren würde. Ergo: Noch höhere Staatsverschuldung. Muss das denn sein?
    Deutsche KKWs sind die sichersten auf der gesamten Welt, wenn irgendwo etwas passieren sollte, dann wohl eher weniger in Deutschen KKWs. Die Standarts in der Sicherheitstechnik sind hierzulande extrem hoch und werden auch peinlichst genau überwacht.
    Der einzig aktuelle Kritikpunkt ist die Endlagerung der Brennelemente, wofür auch eine Lösung gefunden werden kann und auch gefunden wird!
    Die Kernkraftgegner, mit denen ich mich bisher unterhalten habe, und das waren doch einige da ich direkt an der Transportstrecke der Castoren lebe, hatten allesamt keine Ahnung von der Kerntechnik. Sie fühlten, wie Strahlungsteilchen ihren Körper durchbohrten, wobei nur extrem winzige Strahlungsanstiege messbar sind. Selbst die Begleitpolizisten eines solchen Transport erhalten nur minimale Dosen, während ihrer Schicht. Wäre dies nicht der Fall, würde man die Brennelemente nicht transportieren…
    Achso: Nein, ich habe kein Krebs und auch keine Mutationen. Das Argument der erhöhten Leukämieraten in der Nähe von KKWs zieht auch nicht, da diese Werte in der Umgebung konventioneller Kraftwerke gar nicht mit aufgenommen wurden. So viel dazu…
    Leider sind die Maßnahmen zur Aufklärung, welche von Regierung und Betreibern getätigt werden schlechter als ungenügend. Würde man die Bevölkerung ordentlich über das Thema aufklären, wäre die Angst vor der achso bösen Kernenergie deutlich geringer. Denkt mal daran wenn ihr zum Röntgen zum Arzt geht, denn Röntgenstrahlung ist auch eine Art radioaktiver Strahlung.
    Außerdem wird radioaktive Strahlung in der Medizin auch zu kurativen Zwecken genutzt. Bestrahlung von Tumoren, um nur ein Beispiel zu nennen.
    Um sich eine fundierte Meinung zur Kernenergie zu bilden, sollte man sich zuerst über neutrale Quellen darüber informieren. Greenpeace ist definitiv KEINE dieser neutralen Quellen.
    Ich ziehe für mich ein Studium zur Information heran, welches ich zur Zeit absolviere. Da ich ein duales Studium begonnen habe, arbeite ich natürlich auch in einer Kerntechnischen Anlage und habe dadurch auch einen sehr detaillierten Einblick in die Sicherungstechnologie, die in solchen Anlagen und Kraftwerken angewandt wird. Ich habe trotz meiner jungen Jahre wohl ein Vielfaches mehr von solchen Kraftwerken gesehen, als 99% aller Atomkraftgegner.
    Informiert euch ersteinmal GRÜNDLICH über ein Thema, bevor ihr euch eine Meinung bildet!

    23.6.2009 um 18:44 Uhr · Antworten

    • Schmiddy

      Lieber Tim Schmitt . 1. Jeder der bei dieser Aktion mit gemacht hat weis GANZ gena was in so einem AKW passiert !!!!
      2. Und ich glaube das jeder weis was mit der Umwelt passieirt wenn man z.B. Wassserenergie nicht richtig einsichtig betrieben wiert, passiert und so ist das mit alle regeneratiefen strom er muss ganz auf die topografie des je weiliegen Landes eingestimmt werdenn !!!
      3. Sind Deutsche KKW’s so sicher ? Muss ich da noch was zu sagen *g*
      4. Wo willste den ganzen Müll hin bringen ? In deinen Keller So ca. 20.000 Tonnen für die nächsten 20.000 Jahre BIS DEI HÄLFTE WEG IST !!! UND DANN ???
      5. Ich Lebe und Wohne seit 25 Jahren neben dem Größtem KKW Deutschlands und mir gehts gut , so viel zum thema strahlen KREBS !?
      P.S. Sorry für die ganzen Rechtschreib Fehler

      16.8.2009 um 02:57 Uhr · Antworten

  • Tobias Staufenberg

    @Seth:
    Ich kann dir versichern, dass das Löschen deines Beitrages ein Versehen war. Wir arbeiten erst seit kurzem mit einer neuen Blogsoftware, so dass ein solches Versehen vorkommen kann. Ich bitte um Entschuldigung dafür. Lass dir versichert sein, dass wir den Beitrag nicht löschen wollten.

    @Tim Schmitt:
    Unsere Arbeit zum Thema Atom wird von einem Atomphysiker koordiniert. Ich denke daher, dass wir genug Expertise im Haus haben, um qualifizierte Positionen zu vertreten.
    Zu deinen weiteren Argumenten: Die angebliche Stromlücke ist mittlerweile als Gespinst der Atomlobby entlarvt: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30539/1.html
    Die Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Energien ist auch kein technisches sondern ein politisches Problem, wie Greenpeace in der Studie Klimaschutz Plan B gezeigt hat: http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/Klimaschutz_PlanB_kurz.pdf
    Das Konzept von Desertec beweist auch, dass ein guter Teil der Grundlast auf anderen Wegen als mit Atomkraft gedeckt werden kann: http://www.desertec.org/
    Zuletzt noch einige Anmerkungen zu deinem Ton: Das grundsätzliche Infragestellen der Kompetenz des Gegenübers ist einer qualifizierten Diskussion nicht angemessen und ich würde dich mit Verweis auf unsere Netiquette daher bitten deine Wortwahl beim nächsten Mal angemessener zu gestalten: http://blog.greenpeace.de/ein-paar-worte-zur-nettikette.

    Beste Grüße,

    Tobias Staufenberg

    23.6.2009 um 19:17 Uhr · Antworten

  • Tim Schmitt

    Sorry Tobias, falls du dich angegriffen oder in deiner Kompetenz verletzt fühlst, dies war definitiv nicht meine Absicht.
    Aber mit den Kernenergiegegnern, mit denen ich mich bisher unterhalten habe, war es leider so. Und Fakt ist eben, dass in Sachen Aufklärung zum Thema Kernenergie viel zu wenig getan wird und dass ettliche Kernenergiegegner auch kaum Informiert sind. Sicher gibt es uch viele, die es sind, ihre Argumente haben und diese eben auch vertreten können.
    Back to Topic:
    Wie du eben sagts: Ein guter Teil kann gedeckt werden. Nur was macht man mit dem Rest dieses “guten Teiles”, welcher eben nicht gedeckt werden kann?
    Eine Frage, die ich mir bei dieser These noch stellen muss, ist: Zu welchem Preis könnte man diese Kapazitäten ersetzen? Außerdem sind Windkraftanlagen sowie Solarzellen keine ständigen Energielieferanten, sondern auf recht gensu definierte Bedingungen angewiesen, was sie zu einem Risiko macht. Deutschland ist leider weder ein Land, in dem man die Windkraft überall kontinuierlich nutzen kann, auch kann man Solarenergie nicht ständig nutzen. Woher soll denn in solchen Zeiten die Energie kommen?
    Momentan halte ich die Kernenergie für unverzichtbar. Es wird aber in allen Bereichen viel geforscht und immer wieder viel verbessert und optimiert, so dass regenerative Energien in absehbarer Zeit eine ernsthafte Alternative darstellen könnten. Falls man zu diesem Zeitpunkt mit der Kernfusion noch nicht so weit ist, dass man diese Komerziell nutzen kann. DIese wäre dann wohl Alternative Nummer 1, da in der Fusion ein Hundertfaches an Potenzial steckt, als in den regenerativen Energiequellen.
    Ich persönlich würde nicht auf Quellen der Greenpeace verweisen, da ich sie als nicht hundertprozentig Meinungsfre halte, auch wenn dies sicher versucht wird.

    23.6.2009 um 19:32 Uhr · Antworten

    • Schmiddy

      Tim Schmitt ! Die technick entwikelt sich immer weiter z.B. Erst gab es die Brennstoff Zelle dan Apollo ELF, den hybrid Antrieb (TOYOTA) und dann das erste Deutsche U-Boot mit dieser hybrid technick und was kommt da nach ???
      Liber Tim was heutzu tage ne richtiege und was ne falsche antwort ? bitte fersteh mich nicht falsch aber auf dem gebiet der kern vusion steht die menschheit auf ne land !!!
      P.S. Sorry für die ganzen Rechtschreib Fehler

      16.8.2009 um 03:30 Uhr · Antworten

  • Paul

    Hallo ihr Tastaturaktivisten,
    auch, wenn es “nix bringt” (wie manche behaupten), auf einem Reaktor herumzuklettern- Ich persönlich fühle mich gestärkt und bin dankbar für diese Denkanstösse. Regt euch doch einfach zusätzlich über Amnesty International und Gandhi auf. Die machen euer Leben auch nicht luxuriöser. Der verdammte Luxus!! Auch vor AKWs haben Menschen überlebt. Nur genauso dumm waren sie schon IMMER! Und ihr KKW-Mitarbeiter: Ihr könnt nix dafür. Ihr seid wie sehr viele nur schlicht auf dem falschen Dampfer. Nochmal zu GP: Danke. Ich find Eure Aktion spitze. Und gut wenn sich alle aufregen. Bad news is good news. Gruss Paul

    24.6.2009 um 08:12 Uhr · Antworten

  • Leo

    Bereits vor Jahren (um 2000) war ich entsetzt über die Sicherheitsmaßnahmen deutscher AKWs. Bei einem Ausflug nach München mit einem Freund haben wir nahe der Autobahn A3 eine Pause gemacht. Da man von der Autobahn aus die beiden Kühltürme der Isar-AKWs schwer übersehen kann, dachten wir, warum nicht einmal ein AKW aus der Nähe betrachten, schließlich ist das auch nicht uninteressant. Deshalb bin ich so weit rangefahren wie möglich. Beide waren wir irritiert über die Sicherheitsmaßnahmen dieses AKWs, die quasi nicht existent waren. Ein magerer Zaun trennte das Kraftwerk von der Außenwelt ab. Wir wagten den Versuch und wollten, natürlich auch aus Eigeninteresse, so nah es möglich war zu Fuß an das AKW gelangen. Unsere Kühlbox haben wir auch mitgenommen ;) Erstaunlicherweise konnten wir fast ganz bis zu der Anlage gelangen. Von irgendwelchem Personal keine Spur. Wäre damals jemand mit einer mit Sprengstoff gefüllten Box (oder LKWs) an dieses AKW gelangt, wäre nicht auszudenken, was potentiell hätte passieren können. Ich bin zu einem späteren Zeitpunkt nochmals dort hingefahren, allerdings wurden die Sicherheitsmaßnahmen dann bereits durch zusätzliche Absperrungen und Kameras verschärft. Ein gewaltsames Eindringen würde das aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht verhindern können. Deswegen finde ich die Aktion von Greenpeace absolut in Ordnung und gerechtfertigt. Im Prinzip habe ich schon Angst vor AKWs, erst gestern hatte ich ernsthaft einen Albtraum von einem Super-GAU in genau diesem AKW, dann bin ich sofort in mein Auto gestiegen nur möglichst weit weg gefahren. Dann ging mir der Sprit aus und ich befand mich wieder an der Stelle meines Lebens, in der ich 1986 als 4jähriges Kind mit meinen Eltern und Geschwistern auf einer Fahrradtour in radioaktivem Niederschlag gestanden habe. Ich hoffe, dass das AKW irgendwann vom Netz genommen wird, auch wenn mir klar ist, dass theoretisch über die Hälfte meines Stroms aus AKWs wie diesem stammt.
    Ich würde gerne zu einem anderen Stromanbieter wechseln der ungleich teurer ist, aber durch meinen Mietvertrag bin ich verpflichtet bei den Stadtwerken einen Vertrag zu halten(!) Das wäre durchaus ein Thema, das Greenpeace mal aufgreifen könnte, da es möglicherweise anderen Leuten auch so geht. Ansonsten, weiter so, ich finde es gut, dass es jemanden gibt, der die Ängste der Menschen artikulieren kann. Viele Grüße

    24.6.2009 um 12:05 Uhr · Antworten

    • Schmiddy

      Moin Moin LEO !!! Ich´kan dich beruigen seit dem 11.09.2001 hat sich so einiges getan auch bei AKW’s . Ganz so schlimm oder hofnungs los ist die lage nicht *g* !!! Terroristen hätten keine sonne gegen die wachleute !!!

      16.8.2009 um 03:40 Uhr · Antworten

      • Schmiddy

        Ups !!! Ich hab da was vergessen .
        P.S. Sorry für die ganzen Rechtschreib Fehler

        16.8.2009 um 03:42 Uhr

  • Andrew

    die Politik und die Wirtschaft inszeniert sich selbst und der Bürger schaut nur demütig zu. Um nicht für immer und ewig diesem System des profitorientiertem
    Lobbyismus aus Wirtschaft und Politik ausgeliefert zu sein sollten viel mehr Organisationen und Bürger auf Missstände, gerade im Energieversorger-Bereich,
    aufmerksam machen und diese sittenwiedrigen Geschäftspraktiken, die dort an der Tagesordnung sind, anprangern.
    Mit ihrem, prähistorischen, profitgierigem Verhalten in Sachen-Zukunftssicherung der Energieversogung- werden sich diese Ego-Manager ,der Energiewirtschaft ,die Taschen vollstopfen und Deutschland, in Sachen zukunftsfähiger Energieversorgung aufs Abstellgleis schieben.
    Jede Aktion gegen dises korupte System, die etwas Licht ins Dunkel bringt, ist eine gute Aktion für die Bürger und die Zukunft dieses Landes.

    Danke Greenpeace !!

    Gruß Andrew

    24.6.2009 um 15:11 Uhr · Antworten

  • Tim Schmitt

    Noch ein kleiner Nachtrag zu meinem Post:
    Ich hoffe ihr wisst, dass ihr eure Leute einem enormen Risiko ausgesetzt habt und dass diese verdammtes Glück hatten, dass es nicht Totte und Verletzte gab. Nicht wegen der Absturzgefahr!
    Das Wachpersonal in KKWs ist mit Schusswaffen bestückt und hat die Anweisung, bei unerlaubtem Eindringen in die Anlag bzw. auf das Anlagengelände diese auch einzusetzen. Es hätte sich keiner beschweren dürfen, wenn von dieser Seite Schüsse gefallen wären, dieser Eingriff wäre asolut rechtens gewesen!
    Außerdem werfen solche Aktionen ein sehr schlechtes Licht auf Greenpeace.

    @Leo:
    Ich kann deine Ängste verstehen, wobei ich sie zu fast 100% auf mangelnde Information zurückführen würde seitens der Behörden und Betreiber.
    Was stellst du dir unter dem Super GAU vor?
    Eine Explosion wie in Tschernobyl wird es in deutschen AKWs sicher nicht geben. Rein Physikalisch KANN es nicht soweit kommen. Auch die Kernschmelze, welche als Super-GAU bezeichnet wird, kann rein physikalisch gesehen nicht eintreten, da die Kettenreaktion bei steigender Temperatur auch ohne Eingraifen von Mensch oder Elektronik unterbrochen wird. Auf die physikalischen Vorgänge einzugehen würde wohl den Rahmen eines Posts sprengen, also lasse ich es an dieser Stelle. Google hilft bei dieser Thematik sicher weiter, im Zweifel vielleicht sogar Wikipedia, wobei ich da vorsichtig wäre.
    Ein gewaltsames Eindringen ist wohl bei jedem Gebäude möglich. Selbst Fort Knox ist nicht zu 100% Einbruchssicher. Aber sei dir sicher, dass in KKWs sehr viel für die Sicherheit getan wird. Wenn ich mir alleine meine Ausbildungsstätte betrachte, in der wahrlich nicht mehr allzuviel radioaktives Material vorhanden ist, gleicht diese eher einem Hochsicherheitstrakt für die übelsten aller Verbrecher, als einem Betrieb. Alleine der allgemeine Zugang zum Gelände geschieht über Personenschleusen. welche rund um die Uhr von bewaffnetem Wachpersonal beaufsichtigt werden. Des Weiteren werden ständig Kontrollgänge über das gesamte Betriebsgelände absolviert. Wie der Zugang zum Kontrollbereich aussieht, kann man sich vielleicht ausmalen, er ist ähnlich streng bewacht und gesichert.
    Absolute Sicherheit, kann aber keiner garantieren, nirgendwo und niemals. Gegen Flugzeugabstürze sind KKWs auch recht gut gewappnet, da die Brennelemente unter mehreren Schichten, teils meterdickem, Stahlbeton lagern, durch den ein Flugzeug erst einmal durchkommen, müssen. Einen vollbeladenen Airbus A380 wird sicher ein Problem darstellen, aber wie gesagt, absolute Sicherheit, kann keiner bieten.
    Kann es sein, dass du das Kraftwerk an der Isar verwechselst? An der A3 ist nämlich gar kein KKW. Könnte passieren, dass du es mit einem konventionellen Kraftwerk verwechselst. Diese haben auch Kühltürme. Dies erklärt dann die laschen Sicherheitsmaßnahmen. Das KKW Isar liegt etwa 70km von der A3 entfernt.

    24.6.2009 um 20:11 Uhr · Antworten

  • jo

    @ Tim Schmitt. In deinem Beitrag schreibst du “Auch die Kernschmelze, welche als Super-GAU bezeichnet wird, kann rein physikalisch gesehen nicht eintreten….” Was ist denn dann bitte 1979 im AKW Harrisburg passiert? Gar nichts oder wie? Da ist der Kern teilweise geschmolzen, was ja nach deiner These nicht sein kann.
    Infomiere dich mal unter http://www.tmia.com (Three Mile Island Allert) oder auch bei Google. Und dann überprüfe deine These. Allein die sog. Nachzerfallswärme kann einem Reaktorkern den Rest geben, was in Harrisburg zu beobachten war. Und Reaktoren gleichen Typs wurden auch in Deutschland gebaut. Deswegen kann man da nur sagen, willkommen in der Wirklichkeit! Ich muß gestehen, das mich die Reaktionen der AKW-Befürworter hier schon ein wenig amüsieren. Wie sagt doch das Sprichwort “Getroffene Hunde bellen” Kompliment an Greenpeacefür diesen Blog. In der Energiewirtschaft kenne ich nichts vergleichbares, wo Pro und Kontra so leidenschaftlich diskutiert werden können.

    24.6.2009 um 23:09 Uhr · Antworten

  • A.

    @ Leo
    Das Kernkraftwerk Isar, was deiner Meinung so schlecht bewacht ist, hat genausogute Sicherheitsmaßnahmen wie jedes andere!
    Zwei Sicherheitszäune (getrennt von einem Graben) schützen das Eindringen direkt auf die Anlage. Sicherheitsleute gehen IMMER Rundgänge über das Gelände und Kameras bewachen es ebenfalls. Sicherheitsleute bewachen die Eingänge. Wo ist das Problem, wenn du nahe herankommst? Ein Informationszentrum steht vor dem Eingang des Kernkraftwerks, vielleicht hättest du das dann einfach mal besuchen sollen!

    25.6.2009 um 08:29 Uhr · Antworten

  • B.

    @Leo
    Das Kernkraftwerk Isar steht nähe München ja… Aber leider hat es keine zwei Kühltürme, sondern nur einen!! Vielleicht sollten sich hier alle einfach mal informieren, bevor sie zu quatschen anfangen….
    Sorry Leute, aber schön langsam wirds echt lächerlich. Kuckt euch einfach mal ein AKW von Innen an. Jedes AKW bietet Rundgänge/Rundführungen an und es wird alles ziemlich genau erklärt!! Und vll. wird auch dann allen klar, dass keine Gefahr von so einem “Ding” ausgeht.
    Danke!!

    25.6.2009 um 13:30 Uhr · Antworten

  • Tobias Staufenberg

    @B.:
    Lieber B,
    Bitte zügele in Zukunft deinen Ton, sonst sehen wir uns gezwungen, deine Einträge in Zukunft nur noch nach redaktioneller Prüfung zu veröffentlichen. Wir wollen hier einen freie, kontroverse und vor allem sachliche Diskussion haben. Dazu gehört gegenseitiger Respekt.
    Beiträge, die keine inhaltliche Dimension bieten, sondern lediglich die Kompetenz der anderen Diskussionsteilnehmer in Frage stellen tragen da nicht zu bei.
    Wir heben Regeln für diese Plattform aufgestellt, die sei frei wie möglich und so restriktiv wie nötig sind: http://blog.greenpeace.de/ein-paar-worte-zur-nettikette
    Bitte halte auch Du dich in Zukunft daran, dann haben alle etwas von deinen Beiträgen.
    Herzliche Grüße,

    Tobias

    25.6.2009 um 13:49 Uhr · Antworten

  • Seth

    Danke Herr Staufenberg für die Erklärung zu meinem ersten Post.

    Um das ganze auf den Punkt zu bringen:
    Wir Kernkraftbefürworter sollten uns mehr in die Aktivisten von Greenpeace versetzen und ihren Standpunkt verstehen…
    …und vielleicht wäre es auch nicht schlecht, wenn ein paar Aktivisten mal eine Führung machen. Wäre das kein Kompromis?

    Letztendlich sind wir alle Menschen und keiner ist besser, als der andere. Dass wir uns wegen so etwas beinahe die Köpfe einschlagen, ist doch nicht normal.

    Natürlich hat jeder seinen eigenen Standpunkt manifestiert, aber Kompromisse sollten wir dennoch schließen können. Oder?

    Freundliche Grüße

    Seth

    25.6.2009 um 14:55 Uhr · Antworten

  • Hagstrom

    14 Stunden auf der AKW-Kuppel. Wahnsinn!
    Eine super Aktion von Greenpeace! Glückwünsche und Respekt.
    Als das Teil vor 30 Jahren gebaut wurde hat mein Opa damals schon gesagt, dass von dem Ding nichts Gutes ausgehen wurde.
    Was mich zur Zeit bloß stört ist, dass man von den (verantwortlichen) Politikern praktisch gar nichts über die Aktion hört! >:(
    Bitte, bitte sorgt dafür, dass diese tolle Aktion nicht so einfach in Vergessenheit gerät, sonder hoffentlich noch lange und intensiv die Politik beschäftigt!
    Vielleicht hilft das hier ja ein klein wenig dabei.

    http://i397.photobucket.com/albums/pp60/TheFamilydf2/KKU_1.jpg
    http://i397.photobucket.com/albums/pp60/TheFamilydf2/KKU_2.jpg

    Also, wenn unser Niedersächsicher “Umweltminister” Hans-Heinrich Sander jetzt nicht endlich zurücktreten muß……der ist ja eh zum Pressesprecher von Eon verkommen.

    25.6.2009 um 17:04 Uhr · Antworten

  • Tim Schmitt

    @Jo:
    Mein Beitrag bezieht sich ja auch nicht auf die Sicherheitsstandarts von den USA aus den späten 1980ern, sondern auf die von heute. Ein teilweise Ausfall eines Kühlkreislaufes würde heute sofort von Sensoren entdeckt werden, ohne dass es ernsthafte Probleme geben würde. Auf diese Entdeckung würde sofort einer der 4 Reservekreisläufe aktiviert werden.
    Der Vorfall von Three Mile Island hat einiges bewirkt, nämlich auch, dass jeder Kühlkreislauf mehrfach abgesichert wurde. Wenn wirklich alle Kreisläufe, im Allgemeinen 2 aktive + 4 Reserve, ausfallen sollten, kann man wirklich nicht mehr viel machen. Aber dieser Fall ist extrem unwahrscheinlich

    25.6.2009 um 18:36 Uhr · Antworten

    • Schmiddy

      Ich hab da so ein “par” insider infos zu dem KKW Unterweser und das nicht immer alles glat läuft !!! So fiel zum Thema 2 von 4 sicherheits einrichtungen !!!
      Immer daran denken alles was von Menschen hand geschaffen ist hat auch Fehler
      P.S. Sorry für die ganzen Rechtschreib Fehler

      16.8.2009 um 04:10 Uhr · Antworten

  • jo

    @Tim Schmitt
    auch trotz mehrfacher Absicherung beim Kühlkreislauf gab es nach Harrisburg in AKW’s öfter sehr ernste Störfälle gerade in Zusammenhang mit den Kühlsystemen wie z.B. 1987 in Biblis oder 2001in Brunsbüttel. Bei diesen Störfällen sind auch durch das Bedinungspersonal Fehler gemacht worden. Okay, wir sind alle Menschen und machen auch mal Fehler. Aber manche Fehler passieren nur einmal und die kann dann keiner mehr reparieren.

    25.6.2009 um 21:46 Uhr · Antworten

  • Tim Schmitt

    @Jo:
    Kommt drauf an wie man Störfälle Definiert. Du scheinst sie nicht nach der Strahlenschutzverordnung zu definieren, sondern nach eigenen Gesichtspunkten. Zu ernsthaften Fällen ist es in Deutschland noch nie gekommen. Es wurde noch nie radioaktivität freigesetzt.
    Fehler kann jeder machen und macht auch jeder, darüber braucht keiner zu diskuttieren. Würden wir Mens chen sie nicht machen wären wir Gott, sind wir aber nicht.
    Ireparable Fehler passieren auch in anderen Berufen, nur beachtet die da keiner so wie sie in der Kerntechnik beachtet werden. Aber die Computertechnik ist heutzutage so weit fortgeschritten, dass sie auch mal gröbere Fehler ausbügeln kann.
    Was aus der Kernenergie wird, hängt aber sicher nicht von den Protestaktionen der Greenpeace ab. Gerade solche Aktionen werden nicht dafür sorgen, dass man Greenpeace ernster nimmt, im Gegenteil!
    Man wird sehen was die Zukunft im Bereich Energieversorgung bringt, eher regenerative Energien, oder doch die Kernfusion. Wobei die Fusion extrem effektiv ist und die regenerativen Energien ganz und gar nicht – zumindest noch nicht.
    Die Angst der Bevölkerung sitzt durch mangelnde Information und einer teils sehr übertriebenen Berichterstattung der Medien leider sehr tief und wird auch durch Aufklärung zur Radioaktivität nicht gänzlich zu beheben sein.
    Aber: mal ganz ehrlich: Willst du ein rießiges Windrad vor dem Fenster stehen haben, welches nicht gerade leise im Betrieb ist? Ich nicht!

    25.6.2009 um 21:56 Uhr · Antworten

  • Tim Schmitt

    Achso, was ich vergessen habe:
    Dass ein KKW aus sicherheitsgründen heruntergefahren wird, wenn ein solcher Kühlkreislauf ausfällt, ist nur logisch, da man zuerst alles wieder hundertprozentig wiederherstellt, bevor man weitermacht.
    Wäre in einer Fabrik genauso. Wenn eine wichtige Maschine ausfällt, repariert man sie und bertreibt die Fabrik während der reparationszeit auf “Sparflamme”

    25.6.2009 um 21:58 Uhr · Antworten

  • jo

    @Tim Schmitt In der Tat hätte ich lieber ein Windrad vor der Tür als ein AKW. Und ich deffiniere Störfälle nicht nach eingenen Gesichtspunkten, da ich die Strahlenschutzverordnung durchaus kenne und auch bereits zweimal an einer AKW Besichtigung teilgenomen habe, um mir ein eigenes Bild zu machen. Leider hat dies meine Bendeken nicht beiseite geräumt. Es ist sicher richtig und gut, das bei den Störfällen in der Vergangenheit keine größeren Mengen an Radioaktivität freigesetzt worden sind. Aber auch kleine Mengen sind nicht ohne, wie man z.B. bei Rosalie Bertell oder Prof. Klaus Traube nachlesen kann. In der Zukunft werden sicher die regenerativen Energien den Ton angeben, da die Rohstoffkosten wie z.B. bei Uran, Kohle, Öl, usw. entfallen. Und die Kernfusion ist ein riesiges Geldgrab, sonst nichts. Da wird in den 50 Jahren nichts wesentliches passieren. Und soviel Zeit haben wir nicht. Wir müssen unsere Energieversorgung jetzt umbauen, sonst wird es für die kommenden Generationen kritisch.

    26.6.2009 um 14:35 Uhr · Antworten

  • Tim Schmitt

    Naja, die regenerative Energien sind im Moment leider auch nicht so toll, wie sie manchmal scheinen. Auch dazu braucht man genügend Rohstoffe. Und die Forschung daran muss auch noch viel weitergetrieben werden, als sie aktuell ist. Ansonsten sind regenerative Energien reine Preistreiber. Der Wirkungsgrad bei der Gewinnung der Energie muss noch viel höher werden um sie profitabel betreiben zu können, und das ist das, was in der Wirtschaft zählt, Profit und nichts anderes.
    Ich denke eher weniger, dass die regenerativen Energien den großteil der Versorgung stellen werden, da ich davon ausgehe, dass die Fusion soweit in den Griff bekommen wird, dass sie sehr lukrativ wird, was dann bedeuten wird, dass man sie den regenerativen Quellen vorzieht.
    Aber wir werden sehen was passiert. Einen großen Vorteil der Fusion sehe ich vor allen Dingen im Wirkungsgrad und in der Intensität, mit der an dieser Technologie geforscht wird, die die Forschungsbemühungen im Bereich der regenerativen Energien bei weitem überschreitet.

    26.6.2009 um 15:44 Uhr · Antworten

  • tom

    erstmal.. coole aktion.. :)
    gerade eben sehe ich eine “reportage” in der sendung galileo auf pro7 wie die kkw-betreiber u. a. verhindern das unbefugte das gelände eines kkw’s betreten.. und überhaupt.. laut galileo sind die sicherheitsmassnahmen so ausgeklügelt das wirklich nix passieren kann.. krass.. die werden anscheinend von der atom-lobby gesponsort..

    06.7.2009 um 19:54 Uhr · Antworten

  • Ich

    Atomstrom is sauber, ob Lagerung möglich strittig.
    Fakt ist, dass der Mensch zu menschlich is, als dass er mit sowas hantieren sollte.
    Von mir aus hällt die Kuppel nen Flieger stand, mir wurscht; schlimm ist, dass so geschlampt wird, wie überall in der Industrie (und sonstwo).
    HEY, Greenpeace hat es friedlich geschafft, auf dioe Kuppel zu kommen. Mit Material!!!!!!!!!!!!! Es waren transparente, und Farben. Nix schlimmes.
    Aber DAS sollte einem die Augen öffnen…..

    07.7.2009 um 15:30 Uhr · Antworten

  • P

    Hallo,

    In einem der früheren Posts wurde darauf aufmerksam gemacht, das radioaktive Produkte zur Krebstherapie eingesetzt werden.

    Das ist richtig. Allerdings muss man dazu wissen das ALLE zur Krebstherapie eingesetzten Medikamente aus ihrem Wirkungsmechanismus heraus giftig sein müssen – sie sollen schließlich menschliche Zellen zerstören. Und das tun sie mittels Erbgutveränderung.
    Die Krebszellen sind empfindlicher gegen die erbgutveränderung weil verschiedene Kontrollmechanismen, die normalerweise zur Reparatur dieser Schäden führen würden, in der Entwicklung zur Krebszelle kaputt gehen. Die Krebszelle kann ihre DNA nicht mehr ausreichend reparieren und stribt ab. Hoffentlich.

    Was das mit Kernkraft zu tun hat: an Krebspatienten, deren gesamter Körper mit ionisierender Strahlung behandelt wird sieht man die möglichen Folgen der Strahlung natürlich besonders gut, dazu gehört besonders eine erhöhte Leukämierate auch Jahre nach der Behandlung. Krebsmedikamente sind keine Gesundheitspillen, sondern hochpotente Gifte, die nebenbei nicht in AKWs hergestellt werden sondern in einem sogenannten Zyklotron (zum größten Teil). Sie sind definitiv kein Argument für die Kernenergie.

    Persönlich halte ich die Unsicherheit der “Endlagerung” der Abfälle für die größte Gefahr, die man jedoch leicht übersieht, da ein Problem in einer Endlagerstätte für den Atommüll sicher nicht in den nächsten 2 Wahlkampfperioden auftreten wird. Die Lösung dieser zukünftigen Probleme wird künftigen Generationen überlassen, was ich als fahrlässig empfinde.

    Grüße

    07.7.2009 um 16:14 Uhr · Antworten

  • Gertrude Etelng

    Ausgezeichnet was da immer wieder zum Vorschein kommt.

    16.7.2009 um 02:34 Uhr · Antworten

  • Marcus (greenpeacejugend)

    Alle alle Miteinander, erstmal ein Lob an die Aktivisten die das mitgemacht haben, ich hätte mich sowas nicht getraut (Höhenangst und so), aber natürlich sollte man doch alles möglich zum Abschalten der AKW’s INTERNATIONAL tun. Also nicht nur in Deutschland, weil wenn in Frankreich oder Polen ein AKW explodiert, gehts uns auch nichtmehr so rosig. Leider werden einige Arbeitsplätze vernichtet durch AKW-Abschaltung, die aber durch die 100% Versorgung mit ern. Energien wieder vorhanden wären.
    Wer meint Solar-und-Windenergie sei Witterungsabhängig hätte recht, gäbe es da nicht Speichermöglichkeiten wie Analyse von Wasser (-> Wasserstoff) mit der übrigen Energie.
    AKW’s sind aus 4 Hauptgründen nicht zu verantworten:
    1. In Afrika wo das meiste Uran abgebaut wird, sterben viele Leute an Krebs, da nicht ausreichende Sicherheitsvorkehrungen vorhanden sind und so die Arbeiter an den Wirkungen des strahlenden Erzes sterben.
    2. Transportiert man das Uran (mit allen Sicherheitsvorkehrungen) so entsteht mehr CO2 als beim Transport von Kohle. Von daher ist Atomkraft also auch nicht CO2 neutral.
    3. Der Betrieb kann durch Störfälle oder Anschläge zu einer unzuverantwortenden Gefahr werden, wie Greenpeace ja schon oft geschrieben hat.
    4. Es gibt auf dieser Welt keine ewigen und 100% sicheren Lager für die Müll, eigentlich auch keine Endlager, erst gestern (08.10.2009) stürzte in der Asse eine Zwischendecke ein, zum Glück ist (noch) nichts passiert.

    Dank des Plan B (http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/Klimaschutz_PlanB_kurz.pdf) von Greenpeace ist ein Ausstieg mit den ehrgeizigen Klimaschutzzielen 2020 sehr wohl möglich.

    MfG

    09.10.2009 um 19:49 Uhr · Antworten

  • Benjamin Borgerding

    Freunde. Kernenergie ist ein kontroverses Thema. Aber hier sollte es nicht zugehen wie in einer Talkshow. Deshalb der Hinweis auf unsere Netiquette. Es gilt: Wer der Diskussion keine inhaltliche Ergänzung zufügen kann oder will, soll mit seiner Meinung anderen auf den Keks gehen. Wer pöbelt, fliegt. Ach ja, und keine Mundart bitte.

    23.6.2009 um 16:30 Uhr · Antworten

Kommentar schreiben

Pflichtfeld

Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht

optional

Trackbacks

Permalink

Dieser Blogbeitrag ist unter folgender Adresse dauerhaft erreichbar:
http://blog.greenpeace.de/blog/2009/06/22/die-letzten-aktivisten-werden-von-der-kuppel-geholt/trackback/