Der Sportschuhherstellers Nike hat bekanntgegeben, zukünftig auf Leder zur Schuhherstellung zu verzichten, das zur weiteren Zerstörung des Amazonas-Urwaldes beiträgt. Der Konzern hat damit auf Vorwürfe regiert, dass er Leder von Lieferanten bezieht, die in die Zerstörung des Amazonas-Urwaldes verwickelt sind.
Anfang Juni hat Greenpeace in einem Report nachgewiesen, dass führende Fleisch- und Lederhersteller, Supermärkte und Schuhhersteller von brasilianischen Rinderunternehmen beliefert werden, die in Urwaldzerstörung und illegale Besetzung von Indigenenland sowie Sklavenhaltung verwickelt sind.
Nike hat nun das einzig Vernünftige getan und lehnt die Zerstörung des Amazonas ab. Daran sollten sich andere Schuhhersteller wie Adidas oder Clarks ein Beispiel nehmen. Sie sollten für ihre Konsumenten sicherstellen, dass ihre Schuhe nicht die weitere Zerstörung des Amazonas fördern. Es wird Zeit, dass die Unternehmen ihre Politik ändern und das Prinzip der Null-Entwaldung aktiv unterstützen.
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