Zwei Kampaigner und fünf Steine an Bord

05. August 2009 · von Kina Meyer

Zwei Tage sind wir von Sassnitz auf Rügen hierher gesegelt bei bestem Süd-Ost-Wind.  Unser Schiff, die Beluga II, liegt seit gestern in der Höhle des Löwen, im dänischen Fischereihafen Gilleleje. Wir sind umgeben von vielen kleinen Fischerbooten und direkt neben uns befindet sich die Fischauktionshalle. Die dänischen Fischer sind bereits gut über unser Vorhaben, Steine im schwedischen Teil des Kattegat zu platzieren, informiert. Die Reaktionen sind gemischt, aber alles in allem bringen die Fischer hier vor Ort auch viel Verständnis für den Erhalt von Schutzgebieten auf.
Von hier aus geht es am Freitag weiter Richtung Varberg. Das liegt an der schwedischen Westküste.

Die Leute an Land sind überrascht, ein Greenpeace Schiff in ihrem Hafen zu sehen. Und zu unserer Überraschung kamen auch gleich nach dem Einlaufen die ersten Pressefotografen, um ein paar Fotos von der übermüdeten Crew zu schiessen. So konnten wir uns heute zum Frühstück schon in der lokalen Zeitung bewundern. Unser Frühaufsteher Christian hatte seine erste Begegnung mit der Presse allerdings schon heute früh um sieben. Tatort: Klo! Die Kontaktaufnahme erfolgte durchs Bullauge. Und schon hatten wir noch vor dem Frühstück das Radio an Bord.

(c) Kina Meyer / Greenpeace: Die Beluga II in Gilleleje

Hinter einem Meer von Masten: Die Beluga II in Gilleleje, Dänemark

Um 9 Uhr kamen dann unsere dänischen Kollegen an Bord.  Zwei Kampaigner und vier Aktivisten. Sie kümmern sich erst einmal um die Öffentlichkeitsarbeit hier im Hafen und erzählen den Leuten von unseren Plänen: Nach der Kampagne letztes Jahr am Sylter Außenriff wollen wir jetzt hunderte weitere Steine im schwedischen Natura-2000-Gebiet platzieren.

Fünf Steine hat die Beluga II selbst an Bord, der Rest wird mit einem grossen Schüttgut Frachter angeliefert. Und es ist gut, dass jeder Interessierte aus an Bord kommen kann, um sich mal anzusehen, wie das „Steinewerfen” funktioniert und warum wir das tun.  Dafür haben wir auch viele Unterwasserbilder aus Sylt dabei, um den Leuten zu zeigen, dass die Steine sich positiv  auf ihre Umgebung unter Wasser auswirken und eine Bereicherung für das Sylter Aussenriff sind.

Die ersten Reaktionen sind überraschend positiv. Die örtlichen Fischer sind zu Gesprächen bereit, sagen unsere dänischen Kollegen. Wir verstehen ja leider nicht allzu viel. Wir sind gespannt auf die nächsten Tage und froh, dass wir noch schnell eine Kiste Astra zu Hause eingepackt haben. Die örtlichen Kneipen sind zwar sehr einladend, aber überfordern doch den ein oder anderen Geldbeutel.

Von der Beluga II berichtet Crewmitglied Kina Meyer

Kommentare

  • Andreas

    Wie meinen Sie das: Die örtlichen Fischer wollen diskutieren, und Sie schreiben. “Wir verstehen ja leider nicht allzu viel.” ? Spricht von Ihnen keiner Englisch oder meinen Sie vom Thema???

    11.8.2009 um 10:20 Uhr · Antworten

    • kina

      Hallo Andreas,
      natürlich haben wir immer lokale Aktivisten und Kampaigner vor Ort, die sich seit langem auf dieses Thema vorbereitet haben.
      Hinzu kommen internationale Aktivisten, so dass die Bordsprache “englisch” ist. (siehe auch: Wie wird man Koch auf der Beluga2?)
      Klar ist aber auch, dass es vielen Menschen einfacher fällt, in ihrer Muttersprache zu diskutieren, so auch die einheimischen Fischer.
      Der oben zitierte Satz sollte also lauten: “Wir verstehen ja leider nicht allzu viel dänisch!”

      12.8.2009 um 14:46 Uhr · Antworten

  • Forner Dag. R. Dipl. Ing.

    Herrn Tobias Riedl bei Green Peace ║ TV → n-tv ║ 09.11.2010 15:08:23
    Sehr geehrter Herr Tobias Riedl; Blut, Schweiß und Tränen versprach Sir. Winston Churchill. Wem; vielleicht Polen? Wissen oder Nichtwissen; es macht wirklich keinen Spaß, immer wieder den gleichen Schnack zu hören. Ehrlichkeit! Es tut schon weh, wenn man an all das Unrecht denkt, daß tagtäglich und vor allen Dingen in der Vergangenheit; und da wieder in der jüngsten Vergangenheit geschieht. Es bleibt das alte Lied; nicht lesen können ist halb so schlimm; man liest dann wenigstens nichts falsches. Zu allem Unfug kommt immer mehr. Es wirkt auf alte Gefühle. Es ist das Nichtverstehen der Vergangenheit. National-Sozialismus hin oder her. Es mag sich komisch anhören; aber der ganze Hitlerspuk und damit die komplette, dumme Spionage wären überflüssig gewesen mit den darauffolgenden tierischen Handlungen. England wußte von Anfang an wirklich alles. Sir. Winston Churchill vereinbarte 1939 mit dem Herrn Stalin das Kathyn Massaker. Tatsächlich, das war so. Wie das, war nicht der Herr Stalin 1939 mit dem öden Hitler verbündet? Trotzdem, er vereinbarte im Jahr 39 des Stalin Hitler Paktes den bestialischen Mord an 30 Tausend polnischen Offizieren! 30 Tausend polnische Offiziere wurden in Kathyn mit dem Wissen und dem Wollen von dem ehrwürdigen Sir. Winston Churchill allerdings von den Sowjets furchtbar, hinhaltend massakriert, also gemordet. Entsprechend, dem folgend verhielt die sowjetische Armee 1945 jenseits des Flusses bis die tapfere polnische Aufstandsarmee gegen die öde SS Hitlerarmee unterlegen war. Der Aufstand wäre anders verlaufen, wenn die 30 Tausend polnischen Offiziere mit ihr dem taktischen Wissen überlebt hätten. Es wäre schon komisch, wenn die sowjetische Armee nichts über den Befund gewußt hätte. Die Dinge waren offensichtlich von Anfang an bis zum Schluß geplant. Kann von einem Angriff der widerwärtigen SS Armee gegen die friedliebende Sowjetunion noch geredet werden? Ist das Buch von dem hohen sowjetischen General richtig, daß er – Herr Stalin – endlich freies Feld hatte in Europa? Wie sagte schon Marx und Engels: „Der Kommunismus muß über Deutschland gehen, sonst kann er nicht siegreich sein“.
    Es ist aber noch viel schöner; die polnischen Piloten, die sich nach England retteten, die nahm Sir. Winston Churchill sehr wohl unter seine Fittiche; die konnte er gebrauchen, für die Verteidigung von England. Die waren, wie die Luftschlacht bewies, auch deutlich besser als seine eigenen enlischen║ Piloten. Waren die Piloten mit ihren eigenen, polnischen Maschinen ganz einfach früher in England, bevor Sir. W. Churchill sie opfern konnte, oder brauchte Sir. W.Ch. sie einfach mehr? Sir. Winston Churchill sagte zum Schluß, nach der Niederlage des Deutschen Reiches: „Wir haben das falsche Schwein geschlachtet!“ Heißt das, wir haben ein neues Schwein zu züchten, mit eingebautem Selbstmord zur Verfügung von Sir. Winston?
    → Aber es kommt noch schlimmer; der in der Bundesrepublik hochberühmte und ehrbare Prof. hc. Dr. hc. Marceli Reich-Ranicki mit polnischem, deutschen und israelischen Paß, neuerdings Träger des stolzen, weltbekannten Ludwig Börne Preises, der nach Gerichtsbeschluß „Der Eichmann von Kattowitz“ genannt werden muß, überredete die in England befindende polnische Exilregierung zurück nach dem polnischen Heimatboden zu kommen. Die tapferen Männer der einzig aufrechten Exilregierung wurden sofort brutal, gnadenlos, hinterhältig gekillt, nachdem sie ihren polnischen Heimatboden betreten hatten. Man denkt sofort an Palästina; dem Volk geht heute genauso. Alles fing an mit einem Unrecht an Polen, alles endete mit absoluten Unrecht an Deutschen und an den Palästinensern. Die Multi Einsatzgruppe in Israel, die sogenannte „THE UNIT“ darf alles. Sie ist an keine Hindernis gebunden. Sie stellt hinterher sogar die führenden Politiker im Lande; sie darf morden, sie macht Menschen kaputt, sie hat Macht über alles ohne Rechtfertigung. Sie ist schlimmer, vielmals schlimmer als die skrupelloseste SS.
    Wir zahlen, zahlen, … Es ist noch nichts unten angekommen. Nichts, absolut nichts. Die armen sind im Gegenteil noch ärmer und die Reichen noch reicher geworden. Was bekommen die Leute, die uns immer und immer wieder zur Zahlung und zur Spende aufrufen? Bei uns ist die Schule – trotz kleiner Klassen und vieler Lehrer – denkbar schlecht. Wie ist es in den Entwicklungsländern?
    Vielleicht klingt es nichtssagend; aber 1942 wurde in den USA das Buch geschrieben: „Germany must perish“ Alle Deutschen waren zur Ausrottung mittels Sterilisation bestimmt. Es wurde genau gesagt; so viele Deutsche gibt es an Männern und Frauen. So viele Ärzte werden das Geschäft mit der Sterilisation machen. Alle Deutsche; Nazis, Demokraten, Konservative, Fortschrittliche, Hitlergläubige, Kommunisten, für das Reich kämpfende, Widerstandskämpfer … als einzige nicht genannt wurden die Juden. Das Buch mußte nur noch in Deutschland bekannt gemacht werden. Wer machte dieses Buch über die Sterilisation bekannt? Es war das englische Radio BBC! Gerade die Feindfunkhörer bekamen die Nachricht zu hören. Auf Feindfunk stand die Todesstrafe. Was für eine Überraschung für die Feindhörer! Was für eine Überraschung für die Juden! Das stärkte natürlich die Freudschaft kolossal. Man stelle sich das im KZ vor! Ein KZ im KZ! Die Leute im KZ waren alle verbündet auf Grund der Zwangsmaßnahmen der alles unterlegen waren. Nur die Juden waren ausgenommen, weil die Juden die einzigen Überlebenden sein sollten.
    Für Sie als politisch denkender, besonders als antifaschistisch denkender Mensch ist es besonders wichtig; nach dem der Graf Bernadotte nach der Rettung der Juden von Dänemark – er baute eine Schiffbrücke aus Fischerboten nach Stockholm – von der Stern Bande unter Schamir-Begin erschossen und Wallberg nach dem er die Juden von Budapest rettete – er unterhielt ein internationales Lazarett worin die Juden und auch kommunistische Kämpfer angenommen wurden – von dem Eroberer von Budapest – der russisch jüdische General Sherenkow – gefangen genommen und verschwinden gelassen wurde rätselt man an den Zusammenhängen. Man weiß, daß Herr Wallberg noch Jahrzehnte lebte.
    Wie ist das, ich komme etwas durcheinander; die nationalgesinnten Menschen, sagt man, haben ihr Geld an das Zentrum, an die Liberalen gegeben. Das Geld für die scheiß Nazis kam von den Engländern. So haben die Engländer auf einen einfachen Telefonanruf das Geld für die Propagandazeitung der klebrigen Nazis gegeben. Stimmt da etwas nicht? Dann muß noch gesagt werden, ich weiß nicht ob Sie die Zeit gefunden haben sich damit zu befassen, Hitler hatte schon 33 mindesten 5 (fünf) Doppelgänger. Mit wem der kamen da die Leute zusammen, mit welchen haben die Leute gesprochen? 3/5 aller Fotos sind im 3 Reich von Adolf Doppelgängern. Die Besichtigung des Eifelturms in Paris; der Adolf war nie in Paris! Wenn es schon da nicht stimmt; soll man dann nicht alle Dinge in zumindest in Zweifel ziehen? Alle! Napoleon sagte: „Das deutsche Volk ist mit Abstand das Dümmste; sie glauben jede Lüge, man braucht sie ihnen nur erzählen!“ Nun, da haben wir ja Erfahrung drin.
    Welche Art von Völkervernichtung hat Frankreich, die USA, England, … noch nicht vollbracht. Mit ganz besonders herzlichen Gruß Dagobert R. Forner

    09.11.2010 um 16:11 Uhr · Antworten

Kommentar schreiben

Pflichtfeld

Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht

optional

Permalink

Dieser Blogbeitrag ist unter folgender Adresse dauerhaft erreichbar:
http://blog.greenpeace.de/blog/2009/08/05/zwei-kampaigner-und-fuenf-steine-an-bord/trackback/