Mit dem Namen „Sinar Mas” kann in Deutschland kaum jemand etwas anfangen. Dabei geben wir beim Einkaufen fast jeden Tag Geld für Artikel aus, die Sinar-Mas-Produkte enthalten. Egal ob Kitkat, Magnum-Eis oder der Dove-Seife – überall sind Palmölprodukte des indonesischen Konzerns enthalten, die dieser direkt oder über Zwischenhändler an bekannte Lebensmittel- und Kosmetikhersteller wie Unilever und Nestlé liefert..
Weil die Nachfrage nach diesem Öl weltweit ständig steigt, werden in Indonesien immer neue Ölpalmen-Plantagen angelegt. Für neue Flächen werden immer wieder Torfmoore trockengelegt und die Wälder angezündet. In Zukunft sollen riesige Pflanzungen auf Flächen entstehen, auf denen bisher artenreiche Urwälder wachsen, die gigantische Mengen Kohlenstoff speichern.
Für den Schutz dieser bedrohten Waldgebiete kämpft Greenpeace seit Jahren gegen mächtige Gegner: Das sind zum einen die Firmen, die vom Palmölgeschäft profitieren. Und zum anderen ist es der indonesische Staat, der eng mit der Industrielobby verbandelt ist, freizügig Einschlag-Konzessionen verteilt und nichts tut, um den Wald zu retten.
Heute am frühen Morgen starteten deshalb meine Kollegen aus dem indonesischen Greenpeace-Büro gemeinsam mit der indonesischen Nichtregierungsorganisation Walhi in West Kalimantan, auf der Insel Borneo, eine Aktion. Auf einer Konzession von Sinar Mas in der Nähe eines Nationalparks, blockierten sie die zerstörerische Arbeit der Baumfäller. Greenpeace-Aktivisten hatten sich an Bagger und anderes schweres Gerät gekettet, um die weitere Urwaldvernichtung aufzuhalten.
Nachdem die Firma genügend Pro-Palmöl-Leute zusammengetrommelt hatte, gingen diese aggressiv gegen Greenpeace vor. Die lokale Gemeinde ist leider schon sehr eingeschüchtert, so dass sie sich nicht äußerte. Um die Eskalation nicht noch weiter zu schüren und die Sicherheit der Beteiligten nicht zu gefährden, haben sich die Aktivisten nun vor kurzem zurückgezogen.
Doch die Kampagne geht weiter. Es geht um den Schutz der letzten Urwälder und damit um das Überleben auf unserem Planeten. Sinar Mas und die anderen Palmöl-Hersteller müssen die Waldzerstörung stoppen. Solange wird Greenpeace auch weiterhin mit Aktivitäten vor Ort sein.
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Stefanie Seidel
Es zeugt nicht von großer Intelligenz etwas zu zerstören was man selbst zum Leben braucht schon gar nicht wenn es um Bäume geht die schon eine Ewigkeit existieren und jedem von uns das Überleben sichern weil sie Sauerstoff produzieren.
Man sollte das Leben auf der Erde vielleicht als eine Art Symbiose sehen.
Eine Symbiose, zwischen uns und den Bäumen bzw. Pflanzen zum Beispiel sie betreiben Fotosynthese und produzieren somit das wohl kostbarste Gut was wir Menschen und auch die anderen Lebewesen zum Leben brauchen und was tun Wir? Wir zerstören sie, wir zerstören das was wir brauchen, aber das sollten wir nicht, wir sollten die Pflanzen ehren sie pfleglich behandeln und auf das kostbarste Gut aufpassen damit es nicht verloren geht.
Wir sollten deshalb etwas gegen diese Personen machen die vorsätzlich und unter Kenntnis der Folgen die Regenwälder abholzen bzw. abbrennen oder die Torfmoore trockenlegen denn all der Profit ist es nicht Wert wenn dabei Wir und alle Lebewesen dieser Welt unter den Folgen leiden müssen.
Und wir können nur etwas ändern wenn wir alle an einem Strang ziehen und den Firmen welche die Sinar-Mas-Produkte verwenden, zeigen das wir das nicht dulden.
Denn ich denke man kann diese Produkte auch durch andere ersetzen und somit der Umwelt helfen.
17.10.2009 um 16:59 Uhr ·
Tom Plan
Wo du Recht hast, hast du Recht. Das was weg ist, kannst du aber leider nicht rückgängig machen, vor allem nicht beim Regenwald, der wie wir wissen so gut wie unaufforstbar ist.
Da Umweltschützer, und Naturliebhaber, durch die neue Koalition einen herben Rückschlag erleiden, denn wie wir wissen ist unsere “Klimakanzlerin” doch nicht so am Klima interessiert, finde ich muss man die Gelegenheit nutzen und seinen persönlichen Betrag zum Urwald-(Klima)Schutz leisten.
-Butter statt Margarine
-Diesel statt “Bio”diesel
-Recyclingpapier und und und
Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Also wieso nicht gleich im Supermarkt zeigen, dass Regenwaldzerstörung ablehnt.
Von der neuen Regierung dürfte nicht viel kommen.
Gruß,
Tom Plan.
27.10.2009 um 18:11 Uhr ·
Thomas Buiter
Zitat:”-Butter statt Margarine”
Und damit dann persönlich für den Ausstoss von Methan sorgen, was ein 17x stärkeres Klimagas ist als CO² ?
Das Klima dieses Planeten kann weder durchs 1 liter Auto noch durch Reduzierung der Industriellen Abgase um 20% retten. Die einzige Möglichkeit, die uns wirklich langfristig von vielen Sorgen befreien würde, wäre die massive Einschränkung der Nutzung von tierischem Produkten im speziellen Rind und Schaf, aber auch alle anderen sind massive Zerstörer des Regenwaldes. Die meisten Anbauflächen werden nicht wegen BioDiesel gerodet, sondern für den Futtermittelanbau unserer Massentierhaltung.
Liebe Grüsse
Thomas
28.10.2009 um 15:12 Uhr ·
Tom Plan
Hallo Thomas,
Ich bin stark davon überzeugt, dass das was die Kuh, die für Deutsche oder Irische Butter, wie sie bei uns zu kaufen ist, ausfurzt, nicht so schlimm ist wie das Pflanzliche Öl (sprich Palmöl in den meißten Fällen), wovon die Margarine hauptsächlich besteht, wofür Regenwälder großflächig abgeholtzt werden.
Du hast Recht, dass für Futteranbau besonders am Amazonas viel Regenwald verloren geht.
Beides sehe ich kritisch.
Gruß, Tom.
30.10.2009 um 01:01 Uhr ·
Thomas Buiter
Hi Tom
Es ist nicht das Problem des furzens, es ist das Problem des rülpsens.
Es werden 65% der Landwirtschaftlichen Flächen alleine und ausschliesslich für die Ernährung durch Fleisch genutzt. Mit den 35 % für vegetarische (ich rede nicht von Vegan) genutzte Fläche könnte unsere Weltbevölkerung über Jahre hinweg ernährt werden.
Wenn sich die Bevölkerung unseres Planeten nicht auf eine pflanzliche Ernährung einstellen will, sage ich einen Krieg innerhalb der nächsten 10 Jahre aufgrund von Nahrungsquellendefizieten vorraus.
Liebe Grüsse an die “Wir reden uns die Welt schön”- Fraktion
Thomas
09.11.2009 um 18:17 Uhr ·
Hans Dieter Bellmann
Als Landwirt im 65.Berufsjahr wundere ich mich schon seit Jahrzehnten wie wenig sich hochintelligente Menschen über die jede Woche neu durch das Dorf gejagte Sau informieren. Nach den “Überlebensmitteln”mit dem höheren Gesundheitswert von unseren steinerschen Radikalökologen kam das Ozonloch,dann das Nitrat,welches per Daumenpeilung als Krebsrisiko angeprangert viele Kontroll-arbeitsplätze und gut dotierte Positionen für Gleichgeschaltete brachte.Das “Waldsterben” hatte ähnliche Erfolge die besonders den Staatsforsten bessere Entwicklungsmöglichkeiten gaben. Dann gab 1988 die Atomenergiebehörde dem Prof.James Hansen vom Goddard- Institut den Auftrag etwas Gefährlicheres zu suchen als ihre Strahlung um den Menschen die Angst vor der friedlichen Atom- energie zu nehmen. Ausgerechnet die Existenzgrundlage der Energieerzeugung aus heimischer Kohle, eine scharfen Konkurrenz,wurde als neuer Angstverusacher ausgesucht .Also schlug Hansen vorerst 2 Fliegen mit einer Klappe und
“erforschte” den Kohlenstoffgehalt der Atmosphäre. Er nutzte die Möglichkeit diese ohne den hohen Wassergehalt zu rechnen und kam so auf den gewaltigen Prozentanteil CO2 der sofort von den Gewinnmaximierern für die Angst naiver Menschen als 3.Fliege genutzt. mit der die “Grünen Umweltschützer eine gewaltige Aufgabe fanden welche von arbeitslosen “Wissenschaftlern” und wenig intelligenten Politikern zu einem monströsem Behälter aufgeblasen der allein über das winzige Molekül CO2 als Standfläche verfügt..Weshalb diese Standfläche diese die ganze Erdoberfläche abdeckende mit unvorstellbarem Ballast gefüllte Blase tragen kann ohne zu zerbrechen liegt an der Tatsache dass dieses CO2- Molekül aus dem beständigsten und härtesten Material des Schöpfers,der schlichten Wahrheit besteht und die riesige Blase dagegen lediglich mit einem Furz ähnlichen schwerelosen Dunst menschenfeindlicher ,sinn-und vernunftloser Lügen gefüllt ist.Diese Blase wird in Kürze wegen schwerer Fehler in der sie umgebenden Hülle platzen und die Produzenten vielleicht nach Enteignung zu Hartz IV der untersten Kategorie verlagern.
Denn CO2 ist das unverzichtbare Lebenselement für alles Leben auf der Erde und mit ca.0,035 % Anteil der Atmosphäre. Jedes Molekül zusätzlich ist wertvoller als Gold und könnte bis zu einem Luftanteil von 0,1 Prozent für die Photosynthese nutzbar die Wälder und Pflanzenwelt stärker wachsen lassen und die Sauerstoff- menge erhöhen.Das Molekül CO2 ist 1 von 3000 Luftmolekülen und da es nach allen Seiten strahlt kann es niemals aufsteigende Wärme zurückstrahlen denn diese geht an allen Hindernissen in der Atmosphäre vorbei in den kalten Weltraum. Wärme geht immer zur Kälte und nicht umgekehrt.Der Schöpfer hat auch das Wettermachen nur der Schöpfung anvertraut und nicht uns 4-tausendstel % der lebenden Biomasse. Klima ist ein statistischer Begriff der auf deutsch Neigung bedeuted und von den Meteorologen aus 30 Temperaturmessungsjahren gemittel für jedes der Klimagebiete als Faktor für die Wettervorhersage genutzt wird.. Andere Klimabegriffe können für unzählige Anwendungen genutzt werden. Aber nur das Wetter in den verschiedensten Regionen ist Grundlage für Klimastatistik und man kann evtl.den Ordner mit den Klimadaten aus dem Feuer retten aber ein Erd- klima kann nicht einmal Frau Merkel mit der Enteignung aus dem abgabefreien Einkommen aller Bundesbürger für alternaive Energie retten. Außerdem gibt es realistisch weder Erdklima oder eine durchschnittliche Edtemperatur. Selbst wenn die Klimaverblödungswissenschaftler schnell mal von bisher 6000 Temperaturmeß-stellen auf der Erde 4500 in den kalten Gebieten wegräumen um die “Erderwär- mung” nicht der geringeren Sonnenaktivität zum Opfer fallen zu lassen. Mein Rat als 80-Jähriger Familienvater an alle denkenden Mitmenschen: Machen Sie es anders als die denen Sie Ihre Stimme geben : Keine Angst haben sich in dem gut informierenden Wikipedia die Meinung der kritischen Fachleute anzusehen. Wissenschaftliche Ehrlichkeit und Ethik lebt vom Gesetz der Qualität :Qualität ist nicht das Versprochene oder Gelogene,Qualität ist nur das Anständige und das von 1000 Wissenschaftlern des jeweiligen Faches Nachprüfbare” Die im Bezug auf Klimarettug ungeheuere Verschwendung volkswirtschaftlichen Vermögens bringt nicht nur mit ihren Folgen unser Land und die Straßen nach dem schnee-reichen Winter in den Zustand meines und Frau Merkels ehemaligen Heimat-staates zurück. Klicken Sie mal “Biodiesel und Regenwald” an, Dort können Sie auch die Folgen von Frau Merkels”Kolonialpolitik” lesen und verstehen warum die Zahl der akut Hungernden seit 2007 von 0,8 Mrd. bis Ende 2009 um 300 Mio.auf 1,1 Milliarden angestiegen ist.Von den Folgen für den Regenwald ganz zu schweigen. Das und noch viel mehr raubt mir den Schlaf ! Freundliche Grüße Hans Dieter Bellmann
21.1.2011 um 12:21 Uhr ·
Monsterwave
Laaaaangweilig!
21.1.2011 um 15:12 Uhr ·
Christian Seebauer
Hallo Corinna,
Danke für den hervorragenden und sehr anschaulichen Artikel. Man kann dem nur beipflichten. Palmöl ist der härteste Konkurrent für den Regenwald. Er bringt pro Tonne bis zu 3.966,58 Euro im Gegensatz zu Weizen, der nur bis zu 281 Euro pro Tonne einbringt. (Börsenhöchststand 1. Quartal 2011).
Übrigens: Eine deutsche Unternehmensgruppe, die nicht zu Letzt durch ihre Kettensägen bekannt ist, veröffentlichte für das Halbjahr Januar bis August 2010 einen Umsatz in Höhe von 1,6 Milliarden Euro. Die Währungsstärke eines bestimmten Regenwald-Landes soll in besonderer Weise zum guten Ergebnis beigetragen haben.
Ich selbst bin Künstler und gebe dem bedrohten Lebensraum mit Ölfarben ein Gesicht: http://www.seebauers-world.de/endangered-wildlife.php
Auch zum Thema Brandrodung male ich: http://www.seebauers-world.de/klimawandel.php#1527
21.7.2011 um 16:57 Uhr ·
Grünspar
Wie kann das alles sein? Im Juli wurde mehr Regenwald abgeholzt, als in den Monaten März bis Juni zusammen. Man sieht immer nur, wie sich Politik und Wirtschaft windet. Es wird geredet, bis einem die Ohren abfallen. Es wird versprochen, bis man vom Glauben abfällt. Es wird projektiert, optimiert, verboten, gelockert, bezahlt, gespendet und am Ende wird vor allem eins: Es wird sich nicht daran gehalten.
Schuld sind, wie leider die wenigsten wissen, nicht die armen Opfer des Systems in den tropischen Gebieten. Es sind die Lobbys, machtgeile Politiker und skrupellose Unternehmer, die den armen Arbeiter in Brasilien zur Rodung seiner Heimat zwingen. Der Witz ist: Diese Puppenspieler kommen nicht aus den Waldgebieten, sondern aus dem tollen, vorbildlichen Westen. Riesige Kredite werden gewährt um Staudämme zu errichten. Die Bauaufträge für Plantagen und Infrastruktur werden alle im Westen erteilt. Der Schuldner in der 3. Welt sieht nie auch nur einen Euro/Dollar des von den Zentralbanken geschaffenen Geldes. Es wird de Fakto Geld im Westen geschaffen und dort direkt verteilt. Auf Kosten der 3. Welt. So ein System hat im Falle des Regenwaldes leider nur Verlierer – und kurzfristige Gewinner. Gelder sollten lieber geschaffen werden, um Aufzuklären:
http://www.gruenspar.de/wasser-sparen.html
05.10.2011 um 09:22 Uhr ·