Ich war ja dabei am Samstag – in Berlin – auf der großen Demo. Schon auf meiner Anreise in der U-Bahn zum Bahnhof konnte ich Mitstreiter erkennen. Um 8 Uhr war Treffpunkt. Erwartungsfroh steigen wir am ZOB in den Bus ein. Auch einige Partner und Kinder sind mitgekommen. 3,5 Stunden Fahrt liegen vor uns. Nah am Hauptbahnhof in Berlin angekommen bin ich erst einmal froh, dass es nicht regnet. Ich hatte mich schon auf Alles eingestellt. Die Sonne kommt durch die Wolken und Geräusche von vielen Menschen sind zu hören. Wunderbar. Auf dem dort geparkten Anhänger sind unsere AKW-Ortseingangs-Schilder. Immer 4 sind gebündelt. Oh je, mir wird beim Tragen ziemlich warm.
Auf dem Vorplatz im Gewühle finden uns tatächlich die Ehrenamtlichen, denn die Schilder sind nicht zu übersehen. Viel Geduld ist notwendig, bis es los geht. Ich weiß gar nicht, sind wir nun am Anfang, am Ende oder Mittendrin? Mittendrin sind wir ganz bestimmt, ich bin ganz begeistert von der bunten Menschenmenge – gelb und rot überwiegt als Farbe. Unterschiedlich kreativ bekleidet, alt oder jung, laufen wir miteinander. Eine friedliche Atmosphäre und das Wetter meint es immer noch gut mit uns. Was ich aber auch merke: dieses Aktionsmittel ist auf Dauer nichts für mich. Bin zu schwach. Hätte wohl vorher ins Fitness-Center gemusst. Es findet sich aber rasch ein fitter Mann, der übernimmt.
Am Reichstag vorbei geleitet sehe ich dann die überwältigende Menge von Treckern. Dicht an dicht stehen sie da, so weit das Auge reicht. Wir finden uns ein bei unserem trojanischen Pferd. Eine viel beachtete Kulisse. Etwas beruhigt höre ich, dass nun auch andere froh sind, hier eine Bleibe für das Schild zu finden. Hätte gern mal aus einer anderen Perspektive auf das Ganze geschaut.
Ich fahre nicht mit dem Bus zurück, ich besuche eine Freundin. In der S-Bahn sitzen Vater und ein “mittelkleiner” Sohn mir gegenüber. Sie waren offensichtlich auch bei der Demo. Der Sohn sagte: Und von E.ON gibt es jetzt auch Ökostrom. Welch eine Erleichterung – denn der Vater antwortet völlig korrekt, dass es dann besser ist einen anderen Stromversorger zu wählen! Ich kann es kaum fassen und etwas euphorisch rutsch mir heraus: Ja, Greenpeace Energy!
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Eike
Ja die Demo war super!
Es hat richtig Spaß gemacht! Man hat gemerkt, dass man Teil von was großem ist!
Und es wirkt nach! Man kann den Unterschriften bei Campact richtig zusehen! Mehr dazu auf http://mikroferkel.de/.
Grüße
07.9.2009 um 16:45 Uhr ·
Cielo
Hallo!
Ich fand die Demo auch super. Die Schider waren bei dem Wind aber eine echte Last. Teilweise mussten wir das Teil sogar zu zweit halten. Das spart das Geld fürs Fitness Studio.
11.9.2009 um 10:57 Uhr ·
Heinz Haber
Können Sie bitte mal aufhören so gegen die Atomkraft zu hetzen?
Ein Grossteil der Probleme hat doch Rot Grün verursacht:
Durch das Verbot der Wiederaufarbeitung produzieren wir viel mehr Atommüll pro Kliowattstunde als früher
Durch das Bummeln bei der Endlagerung von Trittin und Gabriel haben wir den ganzen Müll an der Erdoberfläche und eben nicht sicher vergraben
Das Terrorrisiko kommt nicht von den Kernreaktoren, die sind mit 1,5 Meter dicken Betonwänden vor jedem denkbaren Anschlag geschützt, das Terrorisiko kommt von den den Im Auftrag von Rot-Grün erreichteten ungeschützten Lagerhallen, in denen jetzt die Castorbehälter mit dem nicht mehr wiederaufbearbeiteten Atommüll auf die nächste kleine Bombe warten.
Und Ihr Energieplan B ist einfach nur unrealistisch.
Solange es keine effizienten Stromspeicher gibt, können wir mit der ganzen Wind- und Sonnenenergie genau gar nichts anfangen, die destabilisieren das Stromnetz. So geht z.B. der letzte grosse Stromausfall in Europa nach der Ena-Studie vor allem auf das Konto der Windkraftwerke.
Ausser Mehrkosten für alle beteiligten und zunahme des Hungers in der dritten Welt produzieren Biokraftstoff, Wind- und Sonnenenergie nicht viel
Und jetzt wollen Sie auch noch den CO2 AUssoss in Deutschland weiter anzeizen indem SIe die AKWs abschalten und Gaskraftwerke als Ersatz nehmen.
Schämen Sie sich!
11.9.2009 um 13:53 Uhr ·