Sauberen Strom, der nicht in Atom- und Kohlekraftwerken erzeugt wurde, gibt’s nur beim Ökostromanbieter – klar. Diese bieten aber auch besonders faire Tarifbedingungen und kompetente Hotlines, wie die Stiftung Warentest jetzt in einer Untersuchung von 30 Stromtarifen von 16 Anbietern festgestellt hat. Gleichzeitig sind die Preise für Ökostrom mit Angeboten der konventionellen Erzeuger durchaus vergleichbar. Das Fazit in der Oktober-Ausgabe von “test” lautet daher: Beim Wechsel am besten zum reinen Ökostromer.
Zur Wahl solcher Anbieter, die ausschließlich umweltschonend erzeugten Strom verkaufen, rät die Stiftung Warentest allen, die mit dem Wechsel ihres Stromtarifs ein Zeichen für Klimaschutz und Energiewende setzen wollen. Dort haben sie die Garantie, dass der Strom nicht an der Börse gekauft und umetikettiert ist und dass auch neue Ökostromanlagen zugebaut werden.
Bei den ausgewählten Anbietern untersuchte die Stiftung Warentest auch die Qualität der Beratung für Neukunden. Hier schnitten die Ökostromer besonders gut ab. Zur „Verbraucherfreundlichkeit“ urteilen die Warentester: „Bei den überregionalen Ökostromtarifen liegt der Privatkundentarif von Greenpeace Energy vorn“. Die Genossenschaft, die seit zehn Jahren Ökostrom nach den strengen Greenpeace-Kriterien liefert, bietet demnach mit seinem Privatkundentarif auch „die besten Konditionen für Ökostrom”.
Und auch die Zufriedenheit der Bestandskunden ist bei den Ökostromern besonders hoch. So sind nach einer nicht repräsentativen Umfrage 98 Prozent der Kunden von Greenpeace Energy und Lichtblick mit ihrem Anbieter zufrieden, bei E.on sind es nur 63 Prozent.
Beim Stromversorger gilt damit für alle, die noch Atom- und Kohlestrom im Mix haben: Zeit für Neuwahlen!
Einen Überblick über die auch von Stiftung Warentest empfohlenen reinen Ökostromanbieter und Tipps für den Wechsel gibt es bei “Atomausstieg selber machen”.
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Jonas
Sobald der 24-Monatsvertrag der Vormieter abgelaufen ist…
25.9.2009 um 15:26 Uhr ·
Jan Haase
Wenn du neuer Mieter in der Wohnung bist, dann sollte es auch einen neuen Vertrag des regionalen Netzanbieters geben – das ist vergleichbar mit dem Telefonanschluss. Der neue Stromvertrag kann dann in der Regel innerhalb der ersten sechs Wochen zum Wechsel genutzt werden. Frag mal beim Ökostromanbieter deiner Wahl nach.
25.9.2009 um 15:32 Uhr ·
Maria
Hallo Jan,
bin vor kurzem persönlich zu Greenpeace Energy gewechselt und kann nur positives berichten. Der Wechsel lief zügig und problemlos. Der Kundenservice war ebenfalls sehr hilfreich, da ich eine Frage zum Tarif hatte.
Liebe Grüße Maria
27.10.2009 um 13:51 Uhr ·