Wer wieder mal nicht weiter weiß, der bilde einen Arbeitskreis! Ganz nach diesem Motto ist in Chile das elftägige Treffen der Beratungsgruppe zur Zukunft der Internationalen Walfangkommission IWC zu Ende gegangen. Von einem Durchbruch für echten Walschutz keine Spur, das Ergebnis ist nur heiße Luft.
Bereits im Juni 2008 hatte sich die Internationale Walfangkommission IWC auf eine Arbeitsgruppe geeinigt, die dem Gremium neues Leben einhauchen sollte. Der Grund: Die IWC ist handlungsunfähig geworden. Zu unterschiedlich sind die Positionen der Mitglieder. Bei Abstimmungen ist eine Pattsituation entstanden.
Auf der einen Seite wetzen die Walfänger die Harpunen und wollen mit der IWC zurück in die Walfängersteinzeit. Auf der anderen Seiten stehen Walschutznationen wie die USA, Australien oder Deutschland, die ein modernes, am Walschutz orientiertes Völkerrechtsinstrument entwickeln wollen. Die Schutznationen liefern für ihre Vision gute Argumente, fortschrittliche Vorschläge und weisen auf die brutalen Tatsachen hin: Jedes Jahre sterben zum Beispiel 300.000 Wale und Delfine in den Netzen der Weltfischerei.
Die Gegenseite arbeitet schlicht mit Bestechung. So werden japanische Entwicklungshilfzahlungen an einen Beitritt zur IWC gekoppelt, um sich dort eine Sperrminorität bei Abstimmungen zu sichern. So wird jeder Fortschritt unmöglich gemacht und das Schlachten geht weiter. Allein dieses Jahr kehrten die Walfangflotten mit über tausend Walen in ihre Heimathäfen zurück.
Zur Erinnerung: Die IWC wurde Ende der 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gegründet um dem sinnlosen Abschlachten der Großwale System zu geben. Dazu gehören Bestandsabschätzungen, Quotenvergabe und Überwachung der Walfangflotten. Schnell erkannte man, dass ein Walbestand nach dem anderen an den Rand der Ausrottung gebracht wurde. Darum einigte man sich bereits in den 60er Jahren auf die Unterschutzstellung der größten Walart, dem Blauwal. Dessen antarktischer Bestand wurde schon damals auf nur noch wenige tausend Tiere geschätzt, der sich bis heute nicht erholt hat. In den 80ern kam das internationale Fangmoratorium hinzu, das seitdem die Großwale weltweit schützen soll. Doch Nationen wie Japan, Norwegen und Island halten sich nicht daran. Über 30.000 Großwale wurden trotz des internationalen Fangverbotes Opfer der Harpunen. Dabei hängen sich die Fangnationen verschiedene Deckmäntelchen um: “Wissenschaft” steht auf dem der Japaner, “Tradition” und “unbelehrbare Ignoranz” steht bei den Norwegern und Isländer drauf.
Eine Arbeitsgruppe sollte also Abhilfe schaffen und die beiden verfeindeten Lager zusammenbringen. Das hat auch nach mehrmaligen Treffen, dem Austausch der Vorsitzenden und der Bildung einer “Arbeitsgruppenberatungsgruppe” bis heute nicht funktioniert. Bleibt nur die Frage: Was haben Vertreter aus zwölf Landesdelegation, darunter auch Deutschland, in den vergangenen elf Tagen in Chile diskutiert? Der Vorsitzende der Beratungsgruppe Christian Maquiera verkündete, man sei in den Diskussion nicht weiter gekommen und brauche noch ein weiteres Treffen…
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Thomas Buiter
Sollte man dann nicht wieder aktiv rausfahren um die Wale zu schützen? Evtl. zu Whale Wars Staffel 4? Weil für Staffel 3 ist Greenpeace wohl zu spät dran, auch wenn mit der neuen Ady Gil ein Schiff hinfährt, dass wirkliches Potential hat zusammen mit der Steve Irwin die Walfänge massiv zu reduzieren. Vielleicht würden die Walfänger sogar ganz leer ausgehen, wenn auch Greenpeace ein Schiff entsenden würde.
Im IWC gibt es seit mehr als zwei Jahrzehnten keine Veränderungen mehr, die auch nur einem Wal das Leben hätten retten können. Auch Walschutzgebiete werden einfach ignoriert und auf Abkommen wie CITES völlig gepfiffen.
Liebe Grüsse
Thomas
21.10.2009 um 11:24 Uhr ·
Thomas Buiter
Nochmal kurz dazu eine Frage die mich schon etwas länger beschäftigt:
Mir wurde von einer Greenpeace Deutschland Angestellten gesagt, dass Greenpeace eine Umweltschutz- und keine Tierschutzorganisation ist. Die Frage dazu währe dann, “Warum Greenpeace gegen den Walfang vorging?” Walfang hat weder mit Erderwärmung, Klimaschutz oder AKWs etwas zu schaffen. Oder wird mit zweierlei Maß gemessen um einen Teil der Förderer bei der Stange zu halten?
Liebe Grüsse
Thomas
22.10.2009 um 14:49 Uhr ·
Goekokus
Gehören Wale denn nicht zu unserer Umwelt?
29.11.2009 um 19:14 Uhr ·
Michael Mittelstädt
Sehr geehrter Herr Maack,
“Bleibt nur die Frage: Was haben Vertreter aus zwölf Landesdelegation, darunter auch Deutschland, in den vergangenen elf Tagen in Chile diskutiert?”
Da bleibt noch eine Frage: Was hat Greenpeace Deutschland in den letzten beiden Jahren unternommen, damit die deutsche Landesdelegation die richtigen Punkte diskutiert und ernsthaft Druck ausübt?
Seien wir realistisch: Deutsche Regierungsvertreter werden erst bei öffentlichem Druck im Inland bei so einem Thema ernsthaft verhandeln. Ansonsten ist außenpolitisch opportunes Verhalten angesagt. Ich denke, dass Greenpeace Deutschland da einen Beitrag leisten könnte.
Mit freundlichen Grüßen
M. Mittelstädt
22.10.2009 um 21:39 Uhr ·
Regina
Vertreter von Greenpeace habe ich auch schon auf das Thema Wale angesprochen,ich bekam zur Anwort,das sie davon keine Ahnung haben,weil sie sich mit dem Thema Urwald beschäftigen.Desweiteren gäbe es nicht viele ehrenamtliche Mitarbeiter in unserer Stadt ,hm.Das konnte ich gut nachvollziehen,würde ich auch nicht machen,ich nutze meine Zeit sinnvoll.
Schönen Gruss Regina
26.10.2009 um 23:39 Uhr ·
Tatjana
@ Regina
Nun ja, kann mir grad nicht vorstellen, was sinnvoller ist, als sich in seiner Freizeit für eine vernünftige Sache zu engagieren. Trotzdem kann man von Ehrenamtlichen nicht verlangen, zu jedem Thema ausführlich informiert zu sein. Das liegt in der Natur des Ehrenamtes.
Ich denke aber schon, dass jeder, der für Greenpeace aktiv ist, sich fragen sollte, wie er oder sie persönlich über “Rettet die Wale” denkt. Und wenn es nur ist, um Passanten am Infostand auf eben solche Fragen eine vernünftige Antwort geben zu können.
27.10.2009 um 02:43 Uhr ·
Regina
Tatjana,ich arbeite auch ehrenamtlich und meine Tätigkeit hat mit der eigentlichen Sache gar nichts zu tun,aber es ist einfach Vorraussetzung um diese Tätigkeit überhaupt vernünftig auszuüben.Gewisse Grundkenntnisse sollten doch überall vorhanden sein und wenn ich in der Öffentlichkeit auf Mitarbeiter von Greenpeace treffe,erwarte ich Informationen,die ich noch nicht kenne und nicht andersrum.Wenn man in der Öffentlicheit steht,sollte man sich nicht zum “Deppen” machen,ist wenig überzeugend.Man kann heutzutage nicht sagen,die eine Sache interessiert mich,dafür engagiere ich micht und lasse alles Andere ausser acht.Dafür greifen viel zu viel Dinge in einander.Für mich ist der Meeres – und Walschutz eines der wichtigsten Dinge in meinem Leben,genauso wie das Beten eines jeden Tages.
Wer entscheidet schon,was sinnvoll ist?Oft werden Sachen veranstaltet,die nach dem ersten Augenschein für die Umwelt sinnvoll ist,bei näherem Hinsehen,aber das Gegenteil bewirkt,siehe Bio Kraftsstoff.Scheint wohl daran zu liegen,das überall der materielle Hintergrund im Vordergrund steht.
Schönen Gruss
Regina
27.10.2009 um 22:27 Uhr ·
Thomas Buiter
Moin Regina,
vielleicht ist mit den Themen Klima und AKWs derzeit mehr Geld einzutreiben als bei wirklich dringenden Umweltthemen. Meiner Meinung nach hat Greenpeace sich schlicht und ergreifend durch ihre eigene Grösse verzettelt und weiss nicht wo der Kopf steht. Vielleicht sollte man dort endlich Farbe bekennen und nicht versuchen auf zuvielen Hochzeiten zu tanzen. Wenn Greenpeace primär der Klima- und Umweltschutz am Herzen liegt, sollte man die anderen Bereiche anderen, in meinen Augen kompetenteren, überlassen. Lieber eine Sache richtig als 15 Sachen solala. Und nicht weil gerade irgendwas modisch attraktiver wird darauf umschwenken. Keine NGO kann alle Gebiete abdecken, also muss man sich auf seine Kerne und Ziele konzentrieren. Alles andere ist heuchlerisch und einfach der Sache nicht dienlich.
Eine Antwort von Greenpeace erwarte ich ja schon eine Weile länger, auch von den bezahlten Mitarbeitern kommt nichts.
Liebe Grüsse
Thomas
28.10.2009 um 15:04 Uhr ·
Michse
Thomas wirst du eigentlich dafür bezahlt Greenpeace schlecht zu reden oder siehst du da nur eine Konkurrenz zu deinem Lieblingsverein?
28.10.2009 um 15:12 Uhr ·
Thomas Buiter
Moin Unbekannter,
ich werde für meinen Einsatz für die Meere von niemanden bezahlt. Ich rede das schlecht, was es in meinen Augen verdient schlecht zu reden. Ich würde mich freuen und auch Greenpeace wieder unterstützen, wenn sie ernsthaft und ehrlich etwas machen würden. Solange sie es nicht machen, werde ich auf dieses BlaBla-Walretten nicht viel geben.
Liebe Grüsse
Thomas
28.10.2009 um 15:42 Uhr ·
Michse
Mag ja sein dass du für deinen Einsatz für die Meere (Welcher das auch sein mag) nicht bezahlt wirst, ich bezog mich aber auf das schlecht reden. Damit nämlich schadest du den Meeren eher.
Die Anwendung von Gewallt muss nicht der einzige Weg zum Ziel sein. “BlaBla” kann auch eine positive Wirkung haben.
28.10.2009 um 22:35 Uhr
Regina
Konkurrenz kann es nur geben,wenn Andere auch aktiv sind.Da Greenpeace,sich bei dem Walschutz ja so wie es aussieht raushällt und im Höchstfall nur aktiv wird,wenn es heisst Politiker zu belabbern,was dann wohl auch nicht funktioniert,kann nicht die Rede davon sein,das Sea Shepperd überhaupt Konkurrenz hat.Weil nämlich keine anderen Schiffe zur Verfügung stehen und auch bereit sind,etwas gegen den Walfang auf See zu unternehmen.Ich möchte hier keine Werbung für einen Streiter der Meere machen,aber manchmal ist es besser sich zu erheben und zu aggieren.Wenn ich falsch liege,lasse ich mich gerne belehren,sorry Greenpeace,aber manche haben nicht nur offene Ohren,sondern auch die Augen auf.
Schönen Gruss
Regina
28.10.2009 um 21:38 Uhr ·
Michse
Greenpeace ist keine Walschutz- sondern eine Umweltschutzorganisation. Greenpeace beschäftigt sich auch aktiv mit dem Walschutz, dies ist aber nur ein Teil ihrer Aktivitäten. Sie müssen nicht bei jedem Thema allen existierenden Organisationen ebenbürtig sein. Sie nehmen sich das recht heraus selber ihre Prioritäten zu setzen und Walschutz was dieses Jahr vielleicht nicht an oberster Stelle.
28.10.2009 um 22:50 Uhr ·
Tatjana
Das Thema Walschutz ist ja traditionell schon sehr eng mit Greenpeace verknüpft, dessen sind sich die bezahlten Leute bei Greenpeace schon sehr bewusst. Das Thema wird meines Wissens auch kontrovers hinter den Kulissen diskutiert, gerade eben weil die Meinungen verschiedenster Interessengruppen auch international hier auseinandergehen.
Für mich stellt sich da eine viel grundsätzlichere Frage, die auch nicht unbedingt politisch (also NGO politisch, nicht Partei-politisch) zu beantworten ist, und zwar: Ist Umweltschutz, der allein den Nicht-Menschen nutzt, nötig? Und ist im Gegensatz dazu Klimaschutz, der in erster Linie den Menschen nützt, nicht ein wenig zu eigennützig?
Bei der Frage muss man ganz gezielt humanitäre Ziele außen vor lassen. Nicht das diese unwichtig wären. Aber die Frage zielt darauf ab, was eine menschliche Organisation für die Umwelt wirklich leisten kann. Muss der Mensch der belebten Umwelt, die (angeblich) nicht selbst für sich sprechen kann, wirklich eine menschliche Stimme geben? Ich persönlich empfinde das als sehr arrogant.
Aber gut, mir ist klar, dass das vielleicht sehr weit führt. Jedenfalls muss hier wohl jeder für sich persönlich die Prioritäten setzen und kann dann schauen, welche Umweltschutzorganisation einem diesbezüglich am besten passt.
29.10.2009 um 02:41 Uhr ·
Thomas Buiter
Der Walschutz war mal eng mit Greenpeace verfknüpft, aber das war in den 70ern und 80ern.
Was ich die letzten Jahre von Greenpeace zum Walschutz sehe ist wirklich nur Schaulaufen. Ich überlege gerade…. Wenn die japanische Walfangflotte es sogar wagt vor den Augen der Sea Shepherds 5 Wale zu erlegen, was würde erst passieren, nur jemand da wäre, der nur mit Fahnen schwenkt. Achne hab ich wieder vergessen. Nichmal das Fahnenschwenken ist Greenpeace den Walen wert.
Umweltschutz ist wichtig und ein Muss aber in meinen Augen werden die Prioritäten zu sehr darauf gelegt, was kurzfristig etwas einbringt. Auf lange Sicht, kann man Probleme wie Klima und Meere nicht angehen ohne endlich darauf hinzuweisen, dass nur vegetarische Ernährung diesen Planeten retten kann. Oder ist das einfach zu schwer an die Förderer zu vermitteln?
Liebe Grüsse
Thomas
29.10.2009 um 15:23 Uhr ·
Michse
Thomas wie wäre es wenn du dich ausnahmsweise mal über die Tätigkeiten von Greenpeace informierst um nicht dauernd so einen Misst zu schreiben?
Mit einem Schlauchboot zwischen Wahl und Harpune zu fahren ist mehr als “Schaulaufen” oder “Fahnenschwenken”.
Die Schlauchboote kommen wenigstens an und gehen nicht dauernd vorher verloren wie bei einer gewissen anderen Organisation
Eine der Hauptprioritäten liegt übrigens beim Klimaschutz und da MUSS schon kurzfristig was passieren. Je später die Menschheit anfängt nennenswert die CO2 Erzeugung zu senken um so schwieriger wird es.
29.10.2009 um 19:38 Uhr ·
Regina
Wie wichtig das Meer ist und seine Bewohner in einer Kurzfassung.
Das Meer als Wirtschafts- und Lebensraum prägt nicht nur die darauf Berufstätigen (Seeleute, Fischer) stark, sondern auch ganze Gesellschaften und Staaten, die auf Seehandel- und Schifffahrt ausgerichtet sind
Im Zuge der globalen Erwärmung erwärmen sich auch die MEERE und drohen zusätzlich saurer zu werden, da sie einen Teil des von Menschen freigesetzten KOHLENSTOFFDIOXIDS AUFNEHMEN UND BINDEN.
Aber auch der Anstieg des CO2-Gehalts in der Luft hat für das Meer schwere Folgen. Das CO2 aus der Atmosphäre löst sich im Meerwasser und ergibt Kohlensäure H2CO3. Dadurch, das die Meere sauer sind, haben die Meerestiere, die Kalk zum Leben brauchen, sehr schlechte Bedingungen, da Säuren Kalklöser sind.
Ebenso ist Überfischung mit der Einführung von Fischfangquoten geregelt und Schiffsunglücke führen immer wieder mal zu schweren Schäden an der Umwelt, weil insbesondere Öl und Kraftstoff die Gefieder der Seevögel und Kiemen der Fische verklebt und ihnen oft einen qualvollen Tod bereitet. Schiffskatastrophen haben oft weitreichende Folgen auf die Umwelt.
Vielleicht ist es ja möglich,das die Bewohner dieser Erde begreifen,das Klimaschutz ein umfassendes, schwer wiegendes Thema ist und nicht nur daraus besteht,weniger Auto zu fahren.Man sollte sich damit schon etwas eingehender beschäftigen,das Umwelt – Klima – Meereschutz wohl irgendwie alles zusammen hängt.Damit verbunden ist natürlich auch der Schutz,der Bewohner dieses Planeten.
Schönen Gruss
Regina
29.10.2009 um 21:22 Uhr ·
bernardo
warum wird ein aufopferungsvoll kämpfendes internationales filmteam, dass gegen das grausame abschlachten der japanischen delfine in taiji(?) kämft nicht von organisationen wie wwf oder greenpeace unterstützt?
diese frage stellte der regieseur bei der filmvorführung von “the cove” (www.thecove.com ) in hamburg.
… und niemand hatte, in der stadt, in der greenpeace seinen hauptsitz hat, eine antwort!
greenpeace – handeln bitte!
08.11.2009 um 20:43 Uhr ·
Dirk
@ bernardo
Ich habe auch dem Film „the cove“ gesehen und konnte leider auch kein Greenpeace-Fähnchen erkennen.
Wo sind die ganzen „Greenpeacer“ hin, die sich in den 70er vor einem Robbenschlachtschiff gestellt haben und dessen Weiterfahrt mutig blockiert haben.
http://www.greenpeace.org/raw/image_full/usa/photosvideos/photos/greenpeace-founders-paul-watso.jpg
Das Bild hatte mich schon als Kind absolut beeindruckt und meine Einstellung sicherlich auch geprägt.
Wo sind heute die mutigen und auch entschlossenen Aktivisten?
Ach ja..der „Aktivist“ hieß ja damals noch Paul Watson und ist am Greenpeace-Konzern letztendlich verzweifelt.
Mit der großen Medienpräsenz und Erfahrung von Greenpeace wäre es für die japanische Walfang-Mafia doch der absolute “Worst Case”, wenn alle spendenfinanzierten Schiffe von Greenpeace gemeinsam mit der Steve Irvin/Ady Gil von der Sea Shepherd den illegalen Walfang im Südpolarmeer behindern und eventuell sogar verhindern würden. Da aber auch in diesem Jahr wieder nur die Sea Shepherd vor Ort sein wird, werden vermutlich wieder 500-600 Wale bestialisch und illegal abgeschlachtet.
Ich wünschen auf jeden Fall Paul Watson und seiner Crew von der Sea Shepherd alles Gute und viel Erfolg für Ihren Kampf gegen das unmenschliche Walschlachten.
Meine Spende geht auch dieses Jahr zu 100% an die Sea Shepherd !!!
Gruß
Dirk
10.11.2009 um 13:16 Uhr ·
Thomas Buiter
Auch Bob (Robert Hunter,rechts auch em Bild) war nach anfänglicher Kritik an Sea Shepherd zu ihnen “übergelaufen”.
Seine Tochter ist heute noch bei Sea Shepherd aktiv. Ich kenne nicht die genauen Beweggründe der Gründerväter, aber es scheint mit der Politik der jeweiligen NGOs zu tun zu haben.
Was ich immer wieder höre ist der Punkt Gewaltlosigkeit. Wer hat denn bitte die Verletzten und Todesfälle zu verbuchen? Greenpeace oder Sea Shepherd? Als Tipp, es fängt nicht mit S an.
Liebe Grüsse
Thomas
10.11.2009 um 18:03 Uhr ·
Jan Haase
Hallo Thomas,
Gewaltlosigkeit einer Organisation heißt leider nicht, dass auch die Adressaten der Arbeit gewaltlos bleiben. Wenn der französische Geheimdienst ein Greenpeace-Schiff mit einer Sprengladung versenkt und dabei ein Fotograf ums Leben kommt ist das pure Gewalt – vom Geheimdienst.
Gewalt kann man übrigens auch mit Sprache ausüben. Das Verbreiten von Falschaussagen, das Verdrehen von Fakten und auch das gezielte Weglassen von Fakten und Zusammenhängen können dazugehören. Aber das war ja mit Sicherheit keine Absicht von dir, in deinem Post den Eindruck zu erwecken, aufgrund von Greenpeace-Aktionen habe es Todesfälle gegeben. Da es aber so klingt, bitte ich um Korrektur, um Missverständnissen vorzubeugen.
10.11.2009 um 18:56 Uhr ·
Thomas Buiter
Hallo Jan,
ich meinte in Erinnerung zu haben, dass noch wer zu Tode gekommen war, falsch ich da falsch liege, nehme ich den Punkt 100% zurück. Was aber nicht abzustreiten ist, dass es immer wieder zu Verletzungen gekommen ist. Das soll aber in KEINEM Fall sagen, dass Greenpeace gewalttätig agiert. Nur wenn man sich die Bilanz von Sea Shepherd angeht, kam es auch auf deren Seite weder zu Toten noch zu schweren Verletzungen. Ich finde es daher nicht gut, wenn eine Organisation als Terroristen oder schlimmeres dargestellt wird. Und Gewalt gegen Eigentum also Dinge heisst sogar der Inbegriff der Gewaltlosigkeit, seine Heiligkeit der Dalai Lama, in manchen Situation für gut. Ein Stück Gut kann man ersetzen, ein Leben nicht. Ich sehe das Leben eines Menschen nicht über das Leben eines anderen Tieres gestellt. Wenn es einmal hart auf hart käme würde ich mich wahrscheinlich für den Tod des Nichtmenschen entscheiden, wäre aber ethisch für mich eine sehr schwere Entscheidung.
Ich denke auch Greenpeace hat sich insgeheim gefreut, dass die Sierra versenkt wurde oder die halbe isländische Walfangflotte samt Verarbeitungsbetrieb unbrauchbar gemacht wurde. Das hat mit dafür gesorgt, dass die Versicherungsprämien für Walfangschiffe in die Höhe schnellten und den Walfängern das Leben erschwerten.
Liebe Grüsse
Thomas
11.11.2009 um 06:53 Uhr
Goekokus
Wir helfen Wale, weil wir Menschen sind:
Es lebte eine Walgruppe´von einer Größe von 15 Walen im Pazifik.
Eine Woche dauerte 7 Monde.
Der sechste Mond ist immer die schönste Nacht von Nemo.
Denn da hat er immer Geburtstag.
Nemos Mutter sorgt sich sehr um Nemo und seine Freunde, die zu fünft
den stolzen Nachwuchs der Großen bilden.
Nemos Vater achtet immer darauf, dass Nemo und seine Freunde immer
in der Nähe bleiben. Immer wenn jemand aus seiner Familie auftaucht,
ist es betäubend laut und Nemo muss so tief wie möglich tauchen.
Nemo weiss, dass er einmal seinen besten Freund an so einem schrecklichen
Tag verloren hat.
Nemo glaubt an das Licht. Wenn Nemo und seine Freunde zum Lichtbaden tauchen, beobachten sie kleine Menschen mit komischen grellen Punkten.
Nemo nähert sich immer den Menschen, weil er sie mag.
29.11.2009 um 19:36 Uhr ·