Campaufbau

01. November 2009 · von Corinna Hölzel
© Greenpeace/ Ardiles Rante

Morgen geht es los – ich fliege nach Indonesien und unterstütze meine Kollegen in unserem Urwaldcamp in Teluk Meranti. Es liegt auf der Halbinsel Kampar, die wiederum auf der Insel Sumatra liegt. An dem Camp wurde die letzten Wochen kräftig gebaut. Ich möchte euch heute kurz berichten, was mir meine internationalen Kollegen, die schon in Teluk Meranti sind, über den Campaufbau erzählt haben.

Das Camp soll eine Basis auf Zeit für unsere Kampagne zur Rettung der Urwälder werden. Dort wollen wir Aktivisten und Freiwillige Helfer unterzubringen, es soll eine Anlaufstelle für Medienvertreter werden und ein Treffpunkt mit den Bewohnern von Teluk Meranti.

Aufbau des Hüttendorfes / Copyrightgeschütztes Foto © Greenpeace/ Ardiles Rante

Und dort werden wir auch unsere Aktivitäten zum Schutz der bedrohten Urwaldflächen starten. Ein paar Zelte reichen bei diesem Klima für den Zweck nicht, besser ist ein kleines Hüttendorf.

Das passende Stück Land auf der Halbinsel stellte uns die Dorfgemeinschaft von Teluk Meranti zur Verfügung. Nachdem das Schilf gemäht worden war, konnte das erste Team mit Hilfe von Einheimischen mit dem Bau beginnen. Start dafür war am 6. Oktober, genau 20 Tage vor der geplanten Eröffnung.

Aufbau des Hüttendorfes / Copyrightgeschütztes Foto © Greenpeace/ Ardiles Rante

Nicht viel Zeit, wenn fast die Arbeiten ohne Einsatz schwerer Maschinen stattfinden sollen.  Und das galt nicht nur für den Aufbau, sondern auch für den Transport des Materials zum Camp. Wie sich aus den ersten Holzgerippen das Hüttendorf entwickelte, seht ihr auf den Fotos.

Für die Hütten wurde Holz von Kokosnusspalmen verwendet, die auf dem Gebiet der Dorfgemeinschaften der Halbinsel Kampar wachsen. Für den Bau wurde auch ein lokales Bauunternehmen angeheuert, das mit dieser lokalen und nachhaltigen Art zu Bauen vertraut ist.

Aufbau des Hüttendorfes / Copyrightgeschütztes Foto © Greenpeace/ Ardiles Rante

Die Bauarbeiter arbeiteten teilweise so schnell, dass unser Team Mühe hatte bei der Versorgung mit Bauholz. Aber es klappte.

In dem Camp werden in den nächsten Wochen bis zu 50 Personen gleichzeitig leben und arbeiten.

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