Kaum läuft die Klimakonferenz in Kopenhagen, schon sprießen in zahlreichen Blogs die Einträge sogenannter Klimaskeptiker wie die Pilze im feuchten Waldboden. Auch hier im Greenpeace-Blog wird gegen Wissenschaftler und Klimaschützer polemisiert und mit krudesten Theorien “nachgewiesen”, dass es gar keinen Zusammenhang von CO2-Ausstoß und Klimawandel geben kann. Und wenn alles nicht mehr hilft, dann werden einfach mal ein paar Jahrhunderte Wissenschaftsgeschichte und einige Jahrzehnte Klimaforschung ignoriert, um überhaupt noch was zu sagen – oder wie in einem der Kommentare von “Matthias Steffen” zu lesen war
es ist verdammt schade, das Pflanzen nicht sprechen können. Mich würde interessieren was sie dazu zu sagen hätten, das ein haufen Klimahysteriker ihnen ihre Lebensgrundlage, nämlich das CO2, wegnehmen wollen.
Nicht wenigen Delegierten der Klimakonferenz in Kopenhagen kommt es sogar entgegen, dass sich Verschwörungstheoretiker und Klimaskeptiker für sie zu nützlichen Idioten machen. Denn sie vertreten nicht das Interesse zukünftiger Generationen sondern das der OPEC-Staaten und der Ölunternehmen. Und die fürchten eine Abkehr von fossilen Brennstoffen wie der Teufel das Weihwasser. Ganz klar: Geld regiert die Welt, und ein Großteil der globalen Geldströme landet noch immer in den Taschen der Ölmultis. Will aus Klimaschutzgründen keiner mehr ihr Öl, fließen auch keine Petrodollars mehr in ihre Taschen.
Eigentlich geht’s nur ums Geld
Ein Beispiel ist ExxonMobil, hierzulande bekannt unter dem Namen “Esso”. Der Konzern finanzierte zunächst George W. Bushs Weg ins Weiße Haus mit mehr als einer Million Dollar. Als Bush es dann ins Amt geschafft hatte, ließ ExxonMobil dem Präsidenten eine “Schwarze Liste” zukommen. Darauf zu finden waren Namen von Wissenschaftlern, die aus den Gremien der internationalen Klimaverhandlungen entfernt werden sollten. Wie sagt man so schön: Eine Hand wäscht die andere. Und so kam es, dass der Höchstnominierte, Dr. Robert Watson, seinen Vorsitz beim IPCC im April 2002 abgeben musste. Die US-Regierung hatte ihn nicht mehr nominiert.
Bush ist zwar der prominenteste, aber bei weitem nicht der einzige, der von ExxonMobil einiges an Asche zugesteckt bekommen hat. ExxonMobil betrieb strategische Desiformation. Allein zwischen 1998 und 2004 hat der Konzern mehr als 5 Millionen US-Dollar investiert, um von scheinbar unabhängigen Institutionen Unwahrheiten über den Klimawandel verbreiten zu lassen. Die gesamte Liste der bezahlten Organisationen findet ihr hier (S.5).
Wer nun damit kommen mag, dass das Klima sich schon immer geändert habe, mehr CO2 schließlich gut für die Pflanzen sei oder die Sonne an der globalen Erwärmung schuld wäre, dem lege ich folgenden Geo-Artikel ans Herz.
Sonst noch was? Ach ja, da war dieser Computer-Hack vor wenigen Wochen. Mehr als tausend private Mails von Klimaforschern, die den “Skeptikern” Wasser in ihre ausgetrockneten Mühlen zu gießen schien. Abgesehen davon, dass privater Mailverkehr immer noch privat bleiben sollte, ist an den Verschwörungstheorien der Klimaleugner wenig dran. Wer dennoch weiter auf diesem Computer-Hack beim Climatic Research Unit (CRU) der University of East Anglia in Großbritannien herumreiten möchte, dem sei der Post Heiko Wernings empfohlen.
Es ist wohl weniger dem Zufall zu verdanken, dass dieser “Skandal” kurz vor der Klimakonferenz in Kopenhagen publik wurde. Viel mehr ist es ein Hinweis darauf, dass im Hintergrund wieder mal viel in Bewegung gesetzt wurde, um wissenschaftliche Fakten zu verdrehen und öffentlich herunterzuspielen.
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Rudolf Kipp
Geld regiert die Welt. Völlig richtig. Nur ist die einfache und oft vorgetragenen Aussage, dass Skeptiker von Big Oil finanziert werden absolut nicht richtig. Das meiste Geld für Kampagnen, PR und auch Forschung haben eindeutig die etablierten Klimaforscher und die NGOs und Kampagnenorganisationen zu denen ich auch Greenpeace zähle. Und gerade die Klimaforscher werden nicht unbeträchtlich von Energiekonzernen finanziert. BP tritt etwa als Förderer des PIK auf.
Dass man auch mit dem Hype um den Klimawandel ganz hervorragend Geld verdienen kann, ist inzwischen wohl auch den großen Ölmultis nicht entgangen. Die Kosten für Klimazertifikate etc. werden ja nicht von ihnen getragen. Die werden an die Endkunden durchgereicht. Big Oil hat längst begriffen, dass der staatlich verordnete Klimaschutz vor allem eins ist. Ein Riesengeschäft für fast alle.
Nur der Endverbraucher ist mal wieder der Dumme. Er muss neben höheren Steuern und Abgaben auch noch die Mehrkosten für CO2 Reduktionsmaßnahmen zahlen, gleichgültig ob diese sinnvoll sind oder nicht.
Die Ölmultis spielen das Spiel brav mit und treten auch als Förderer der etablierten Klimaforschung auf. Informationen dazu findet man ausgerechnet in den E-Mails, die durch Climategate ans Tageslicht gekommen sind. Hier einige Beispiele:
http://www.eastangliaemails.com/emails.php?eid=171&filename=962818260.txt
From: “Mick Kelly”
To: m.hulme@xxxxxxxxx.xxx
Subject: Shell
Date: Wed, 05 Jul 2000 13:31:00 +0100
Reply-to: m.kelly@xxxxxxxxx.xxx
Cc: t.oriordan@xxxxxxxxx.xxx, t.o’riordan@xxxxxxxxx.xxx
Mike
Had a very good meeting with Shell yesterday. Only a minor part of the
agenda, but I expect they will accept an invitation to act as a strategic
partner and will contribute to a studentship fund though under certain
conditions…
http://www.eastangliaemails.com/emails.php?eid=156&filename=947541692.txt
From: Mike Hulme
To: Simon.Shackley@xxxxxxxxx.xxx
Subject: Re: industrial and commercial contacts
Date: Mon Jan 10 17:01:32 2000
Simon,
I have talked with Tim O’Riordan and others here today and Tim has a wealth of contacts he is prepared to help with. Four specific ones from Tim are:
- Charlotte Grezo, BP Fuel Options (possibly on the Assessment Panel. She is also on the ESRC Research Priorities Board), but someone Tim can easily talk with. There are others in BP Tim knows too.
- Richard Sykes, Head of Environment Division at Shell International
- Chris Laing, Managing Director, Laing Construction (also maybe someone at Bovis)
- ??, someone high-up in Unilever whose name escapes me…
…I am sending a draft of the generic version of the letter eliciting
>support and the 2 page summary to Mike to look over. Then this can be
>used as a basis for letter writing by the Tyndall contact (the person
>in brackets).
>
>Mr Alan Wood CEO Siemens plc [Nick Jenkins]
>Mr Mike Hughes CE Midlands Electricity (Visiting Prof at UMIST) [Nick
>Jenkins]
>Mr Keith Taylor, Chairman and CEO of Esso UK (John
>Shepherd]
>Mr Brian Duckworth, Managing Director, Severn-Trent Water
>[Mike Hulme]
>Dr Jeremy Leggett, Director, Solar Century [Mike Hulme]
>Mr Brian Ford, Director of Quality, United Utilities plc [Simon
>Shackley]
>Dr Andrew Dlugolecki, CGU [Jean Palutikof]
>Dr Ted Ellis, VP Building Products, Pilkington plc [Simon Shackley]
>Mr Mervyn Pedalty, CEO, Cooperative Bank plc [Simon Shackley] …
11.12.2009 um 23:51 Uhr ·
Matthias Steffen
Der Satz mit den Pflanzen war eigentlich nur ein Witz. Aber Danke.
Ihr meint die Ölindustrie würde die Klimaskeptiker bezahlen?
Wer bezahlt Euch denn?
Die Atomindustrie? Denn sie haben schließlich eine CO2 freie Energie anzubieten.
Ihr werft den Skeptikern vor, sie würden “Beweise” ignorieren. Das ist der Brüller schlechthin. Von meiner Warte seid ihr Untergangsfanatiker diejenigen die alle gegenteiligen Beweise nicht nur ignorieren, sondern auch versuchen zu unterdrücken. Und ob sich jetzt alle auf diese E-Post stürzen, fakt ist das sie darin geschrieben haben die Fakten gefälscht und verdreht zu haben damit es in ihr Konzept paßt. Fakt!
Und weint jetzt nicht, die sollten privat bleiben. Wenn es Euch paßt, dann pfeift Ihr auch auf Privatsphäre.
Mann mann, immer so wie es Euch paßt.
Frage, was macht Ihr eigentlich, wenn die Katastrophen ausbleiben? Die Leute merken das alles nur dazu diente um ihnen neue Steuern und Abgaben aufzudrücken? Dann möchte ich nicht in Eurer Haut stecken.
12.12.2009 um 19:01 Uhr ·
Tobi
Was die Sache mit der Privatssphäre angeht, gebe ich dir Recht, das ist kein Argument.
Alles andere ist unausgegorener Quatsch und in etwa so glaubwürdig, wie die Theorie das Rauchen keinen Lungekrebs verursacht. (das hat die Tabakindustrie schließlich auch noch jahrelang versucht zu “beweisen”)
Wenn ihr “Klimaskeptiker” auch nur einen Funken Medienkompetenz besäßet, würdet ihr das auch selber merken.
Bis vor ein paar Jahren haben diejenigen, die vom Klimawandel berichtet haben, in weiten Teilen der Öffentlichkeit als Spinner gegolten. Das ist jetzt gottseidank nicht mehr so, weswegen man sich auch eigentlich mit Verschwörungstheoretikern wie Dir garnicht mehr auseinandersetzen muss.
Kleine Anmerkung: Atomenergie ist beiweitem nicht CO2-frei und was Greenpeace mit Steuern und Abgaben zu tun hat, weiß ich jetzt auch nicht. So weit ich informiert bin, ist das eine Nichtregierungsorganisation und wird durch private Spenden finanziert. Korrigier mich, wenns nicht so ist.
12.12.2009 um 22:05 Uhr ·
Matthias Steffen
Sagt ein Schwein zum anderen, hast Du davon gehört, das der Bauer uns nur füttert weil wir am Ende geschlachtet werden sollen? Sagt das andere Schwein, glaubst Du jetzt auch an diese Verschwörungstheorien?
13.12.2009 um 15:23 Uhr
Tobi
@ Matthias: Den mit dem Schwein fand ich gut! Merk ichmir.
13.12.2009 um 17:05 Uhr
Matthias Steffen
“Nehmen wir nur das „kurzfristige“ Ziel, bis 2020 das CO2 um 25 bis 40 Prozent zu verringern, also innerhalb der nächsten 10 Jahre. Wenn dieser massive Abbau von den Regierungen akzeptiert wird und in Kraft tritt, dann müssen überspitzt gesagt sofort Massnahmen ergriffen werden um ein Viertel bis fast die Hälfte aller Autos abzuschaffen!!!
Aber nicht nur das, sondern auch entsprechend viele Lastwagen, Busse, Baumaschinen, Traktoren, Flugzeuge, Schiffe usw. müssen alle stillgelegt werden. Damit kommt unsere ganze Gesellschaft zu einem Stillstand, denn es gibt keinen „emissionsfreien“ Ersatz, der diese Transportmittel und Maschinen ausgleichen kann.
Gibt es irgendwo eine Technologie zu sehen, welche Flugzeuge fliegen lässt die kein Benzin verbrauchen? Gibt es Passagierflugzeuge welche mit Elektromotoren und Batterien laufen oder mit einem aufziehbaren Gummiband (lach)?
Oder was ist mit den ganzen Schiffsverkehr? Es gibt keinen Ersatz am Horizont zu sehen für die grossen Schiffsdieselmotoren. Der Bau von Segelschiffe, die vom Wind angetrieben werden (blas pust), haben wir ja verlernt oder dauert seine Zeit bis wir es wieder können.
Und den Ersatz des Erdöls als Treibstoff, um 40 Prozent durch Biobenzin und Biodiesel zu ersetzen, ist ja nicht machbar und sowieso von der CO2-Bilanz her Blödsinn. Die Landwirtschaftsfläche wird jetzt schon grossteils von der Lebensmittelproduktion auf den Anbau von Biomasse für Ethanol und Pflanzenöl umgestellt, was die Lebensmittelpreise weltweit mehr als verdoppelt hat. Wenn das noch massiv erweitert wird, um die Klimaziele zu erreichen, dann werden wir wohl Biosprit tanken können, aber nichts mehr zu fressen haben.
In Konsequenz wird man noch mehr Wälder abholzen, um an die Biomasse zu kommen, damit der CO2-neutrale Treibstoff hergestellt werden kann. Ein völliger Irrsinn.
Und wer profitiert am meisten vom Beimischen des Ethanols in den Treibstoff? Die grossen Ölkonzerne. Sie bekommen riesige Subventionen vom Staat dafür. Deshalb ist die Behauptung, die Ölmultis würden sich gegen die Einschränkung des CO2 wehren und hinter den Klimaskeptikern stehen, eine komplette Lüge, dient nur zur Verunsicherung und Desinformation. Warum sind den BP und Shell in Kopenhagen dabei? Weil sie auch zur Klimamafia gehören.
Wenn die Vorstellungen der Klimahysteriker wirklich umgesetzt werden, dann bedeutet das ein Verschlimmbesserung aller höchsten Grades. Nicht nur wird die Umwelt noch mehr belastet, sondern der Lebensstandard wird auf ein Niveau wie im Mittelalter sinken.Es bedeutet einen massiven Rückgang des privaten Autoverkehrs, des Reiseverkehrs, des Transport von Gütern, der Bautätigkeit, der Landwirtschaft und alles was mit Benzin und Dieselmotoren betrieben wird. Was die Industrie bisher an Elektroautos oder was immer für Alternativen geschaffen hat, ist doch ein Witz, in keiner Weise ein brauchbarer Ersatz, speziell nicht, wenn es um Grossmotoren und Turbinen geht.Deshalb ist die Frage berechtigt, wissen eigentlich die Politiker und die ganzen Klimahysteriker, was sie mit einer massiven Einschränkung und Verbannung des CO2 anrichten?”
Gefunden bei,
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/12/der-kampf-dem-klimawandel-bedeute.html
12.12.2009 um 19:25 Uhr ·
Peter2509
Tja die schießen nur so aus dem Boden, weil immer mehr aufwachen und merken was abgeht. CO2 macht 0,03% der Atmosphäre aus und ist schwerer als Luft. Ein am Nordpol abschelzendes schwimmendes Eis kann den Meeresspiegel um keinen mm anheben. Oder läuft ein Glas Wasser über, wenn die Eiswürfel darin getaut sind.? Wieso nimmt das Eis am Südpol zu? Warum erwärmt sich die Erde seit 10 Jahren nicht mehr? Warum hat sich das “Klima” auf allen Planeten des Sonnensystems erwärmt? Warúm bezeichnet man Menschen die diesen Schwachsinn nicht glauben als “Klimaleugner”? Weil man sie unterbewußt in eine Reihe mit Holocaustleugnern stellen will, um seinen Weltfaschismus zu errichten. So ein Schwachsinn. Wie soll man ein Klima leugnen. Man kann vielleicht leugnen , das Greenpeace eine von den NWOlern gesponserter Lügenclub ist.
12.12.2009 um 22:34 Uhr ·
Stephan B.
“Abgesehen davon, dass privater Mailverkehr immer noch privat bleiben sollte, ist an den Verschwörungstheorien der Klimaleugner wenig dran.”
Was soll ein interessierter Bürger mit so einem Argument in einer Diskussion anfangen?
Wieso ist da wenig dran?
Weil schon Steve McIntyre zweimal nachgewiesen hatte, dass Daten gefälscht/frisiert wurden?
Weil er trotz jahrelangem Bitten keine Daten von der CRU bekam, mit denen er dem wirklichen Temperaturverlauf der letzten Jahrzehnte auf den Grund gehen konnte, aber durch einen Zufall von einem Server diesen Sommer einige MB herunterladen konnte, wo aber inzwischen nichts mehr drauf ist?
“Viel mehr ist es ein Hinweis darauf, dass im Hintergrund wieder mal viel in Bewegung gesetzt wurde, um wissenschaftliche Fakten zu verdrehen und öffentlich herunterzuspielen.”
Nicht die Klimaskeptiker haben die Daten gefälscht, sondern einige “Klimawissenschaftler”.
Seit 2000 gibt es einen Abkühlungstrend. Das ist Fakt. Und überall nachzulesen.
Selbst Mojib Latif hat ja bereits Anfang diesen Jahres gesagt, dass es jetzt zunächst einmal eine Abkühlung für 10-20 Jahre geben wird (aufgrund von Ozeanströmungen). Und danach?
Wird die Erwärmung noch stärker ausfallen, um diese Zwischenabkühlung auszugleichen?
- Warum hatte die Abwrackprämie in Deutschland keine Koppelung mit geringerem Verbrauch?
- Warum werden zig neue Kohlekraftwerk in Deutschland geplant und gebaut?
- Warum wird immer noch der Mehrverbrauch von Strom durch Rabatte belohnt?
- Was ist mit den vier großen Stromnetzzonen in Deutschland? Warum wird bei diesen der Ausgleich zwischen Strommangel und – überschuß so schlecht ausgeglichen, was zu erhöhten Preisen an der Strombörse EEX führt?
- Warum ist die Informationspolitik von Seiten der Ämter in Städten und Gemeinden immer noch so schlecht was die Möglichkeiten der Photovoltaik auf den innerörtlichen Dächern angeht (s. das Gegen-Beispiel Braunschweig)?
- Warum werden ältere Autos mit geringem Verbrauch durch die Umweltzonen bestraft, obwohl Heizungen ein mehrfaches an Schadstofffen ausstossen?
Warum passiert eigentlich so wenig in Sachen wirklicher Umweltschutz, obwohl das Klima doch in so großer Gefahr ist?
Ihr habt einen sehr guten, informativen Bericht über den Raubbau des Amazonas durch Sojaplantagen erstellt (2005). Nur weiß ich durch jemanden, der seit vielen Jahren in Brasilien wohnt und Kontakte zu Regierungen hat, dass nicht das Zuckerohr, nicht das Soja oder die Rinder die Hauptverantwortlichen für die Regenwaldrodungen sind, sondern der weltweite Bedarf an Holz (Bau, Möbel, Papier).
Warum wird dieser Fakt nicht der breiten Öffentlichkeit erklärt? => Kündigung von Zeitschriften und Zeitungen, Telefonbücher nur noch alle zwei Jahre, keine Werbung mehr in Briefkästen, keine Subvention mehr von Papierfabriken durch günstigen Strom
Selbst wenn die menschliche Produktion von CO2 auf ein Zehntel zurückgefahren wird, wird es trotzdem zu großen und sicher ungünstigen Klimaänderungen kommen, wenn die restlichen Ur- bzw. Regenwälder auch noch abgeholzt werden (s. den Zustand der Mittelmeeranrainerländer heute im Vergleich zu ca. 5000 Jahre früher).
@Matthias Steffen
“Und den Ersatz des Erdöls als Treibstoff, um 40 Prozent durch Biobenzin und Biodiesel zu ersetzen, ist ja nicht machbar und sowieso von der CO2-Bilanz her Blödsinn. Die Landwirtschaftsfläche wird jetzt schon grossteils von der Lebensmittelproduktion auf den Anbau von Biomasse für Ethanol und Pflanzenöl umgestellt, was die Lebensmittelpreise weltweit mehr als verdoppelt hat.”
13.12.2009 um 00:04 Uhr ·
Robert E.
Mensch Leute, hier wird ja mit Stuss um sich geworfen, dass man am Liebsten einfach die Seite sofort verlassen möchte.
Ich möchte jetzt gar nicht anfangen, die “Fakten” aufzuzählen, die auf dem grenzenlosen Nichts aufbauen und darlegen, dass sich der entsprechende Autor in diesem Thema so ziemlich überhaupt nicht auskennt.
Und als aller erstes sollte vielleicht mal festgehalten werden, dass alle Argumente, die hier auftauchen, sowohl von mir als auch von allen anderen Schreiberlingen, ihre Basis in Filmen, Dokumentationen, Internetseiten, Nachrichtensendungen und Stammtischgesprächen haben, sie also alle nur bedingt als grenzenlos wahr hingenommen werden sollten. Selbst die Fakten, die ein renomierter Wissenschaftler von sich gibt, sollten geprüft werden, bevor man laut herausposaunt, was dort entdeckt wurde. Für gewöhnlich wird dies ja auch gemacht, aber wenn ich mir hier die Beiträge anschaue, dann sehe ich doch, dass es hier stark an Prüfmotivation fehlt.
Aber jetzt zum eigentlichen Thema und damit direkt zu Matthias Steffen: So wie es aussieht, bist Du doch einer von den Skeptikern, die auf ironische Weise genau das Richtige tun. So wie schon Feuerbach mit seiner Religionstheorie der Religion einen großen Gefallen getan hat, tust Du es in ähnlicher Weise. Du kritisierst einen Artikel auf Grund dessen, was du zur Zeit weißt und löst damit eine Diskussion aus, in der Du und Andere viel lernen können, sofern sie bereit sind, sich von logisch nachvollziehbaren und faktisch prüfbaren Argumenten überzeugen zu lassen.
Nehmen wir als Beispiel die Atomenergie, bei der Du gesagt hast, sie wäre C02 neutral. Ich kann mir gut vorstellen, woher diese Meinung kommt. Dies ist nämlich eine der “Wahrheiten” (dazu gleich mehr), die man mittlerweile fast tagtäglich um die Ohren gehauen bekommt und die man als begründet hinnimmt, ohne sie zu hinterfragen.
Wenn in den Nachrichten von jener “Wahrheit” erzählt wird, dann wird leider verschwiegen (sei es aus Unwissenheit, Absicht oder einfach begrenzter Sendezeit), dass das nötige Uran irgendwo herkommen muss. Da Uran in der Form, in der es in den AKWs gebraucht wird, so nicht existiert, muss es irgendwie erzeugt werden. Über die nötigen Prozesse der Anreicherung hat man als aktiver Nachrichten-gucker oder -leser auch schon einiges (oberflächliches) erfahren, zuletzt im Zusammenhang mit den vermuteten Atomwaffen im Irak oder im Iran. Aber bevor es überhaupt zur Anreicherung kommt, muss erstmal der Rohstoff gefördert werden. Und gefördert ist hier der richtige Begriff, da es sich um einen Rohstoff handelt, der aus großen Minen abgebaut wird.
Bekanntlich liegt in der Kürze die Würze, deswegen möchte ich jetzt nicht auf alle einzelnen Arbeitsschritte eingehen und stattdessen eine kurze Übersicht über die Probleme der Atomenergie geben (wobei hier auch nur die vom Herstellungsprozess):
1) Das Fördern des Rohstoffes wird mit Maschinen bewerkstelligt, die Benzin brauchen, also auch CO2 ausstoßen.
2) Der Rohstoff ist in nur geringen Mengen in umso größeren Mengen Gestein vorhanden, was dazu führt, dass er mittels Chemiekalien und riesigen Mengen Wassers ausgewaschen werden muss. Jenes Wasser stammt z.B. in Australien aus dem riesigen Unterirdischen Süßwasserreservoir, das nebenbei vermutlich stark verunreinigt wird. Dazu liegen mir keine genauen Angaben vor, ich weiß nur, dass die Abbaufirma selber die Wasserqualität untersucht und was von solchen Untersuchungen zu halten ist, sollte klar sein.
Jene Fabriken verbrauchen natürlich auch so einiges an Energie, dabei wird ebenfalls C02 ausgestoßen. Zusätzlich dazu wird noch das Schmutzwasser, das radioaktiv verseucht ist, an der Oberfläche in Tailings gelagert, die zum Teil nichtmals mehr mit Zäunen vor Zutritt geschützt sind, was dazu führt (wieder Beispiel Australien), dass die Kinder aus der Umgebung diese Becken als Bademöglichkeiten ansehen.
3) Auch der weitere (lange) Prozess der Urangewinnung spielt sich in Fabriken ab, die jedesmal C02 ausstoßen.
Aber wie das so schön ist: davon erfährt man hier nur etwas, wenn man gezielt danach sucht.
Um den Beitrag nicht noch viel länger werden zu lassen, möchte ich nur noch auf folgendes hinweisen:
1) Der Verkehr spielt natürlich eine Rolle in der C02-Bilanz, aber um die geforderten C02 Werte zu erreichen, muss nicht der gesamte Verkehr stillgelegt werden. Selbst eine einfache Mittagsmahlzeit kann entscheidend zur besseren C02-Bilanz beitragen (näheres hierzu: Quarks und Co).
2) Am vergangenen Donnerstag lief bei N24 eine sehr aufschlussreiche Dokumentation, die sich mit eben jeder Frage zu Warm- und Kaltzeiten in der Klimageschichte der Welt beschäftigt hat. Wenn es möglich ist, empfehle ich, diese bei einem Wiederholungstermin oder auf sonstige Weise anzuschauen.
3) Biotreibstoffe sind für das Klima schädlicher als die fossilen Treibstoffe, da auch hier wieder der Herstellungsprozess eine oft vernachlässigte, aber sehr große Rolle spielt. Hier verweise ich ebenfalls wieder auf Quarks und Co, die dem Thema Biotreibstoffe eine Sendung gewidmet haben.
So, auf mehr Argumente möchte ich jetzt nicht mehr eingehen, aber ich hoffe, dass die Gesamtbotschaft klar geworden ist bzw. nun klar wird:
1) Vertraut nicht immer blind allem, was ihr hört und lest. Nehmt so viele Quellen zur Hand, wie irgendwie möglich und wägt nach der Qualität der Argumente ab, welcher Seite ihr zustimmt. Lasst euch aber auch von neuen Argumenten überzeugen und beharrt nicht sturr auf eurer Meinung.
2) Informiert euch auch von alleine, lasst euch nicht nur die Informationen in stark gekürzter Form auf Privatsendern um die Ohren hauen.
3) Denkt nicht egoistisch. Und damit meine ich, dass es egoistisch ist, wenn jemand sagt: “Das mit dem Klima ist totaler Schwachsinn, das spielt doch für mich eh keine Rolle!”, genauso wie “Was kann ich allein schon ausrichten?”. Wir müssen uns in der heutigen Zeit als eine Tierart ansehen, die aus Unwissenheit und aus anderen, vielschichten Gründen den eigenen Lebensraum zerstört. Da wir aber leider den Trieb haben, uns immer weiter fortzuplfanzen, sollte uns allen daran gelegen sein, dass unser Lebensraum auch weiterhin ein Lebensraum bleibt. Dies bedeutet, dass unsere Handlungen heute einen Einfluss auf das Leben der nach uns kommenden Generationen hat. So wie wir heute die Auswirkungen der Industrialisierung beobachten können (***), so wird sich das in späterer Zeit auswirken, was wir momentan verursachen.
Dabei geht es aber auch schon um Kleinigkeiten, wie z.B. der Salat im Winter. Woher kommt er? Aus Treibhäusern! Selbst eine so banale Sache hat Auswirkungen auf unser Klima. Und das hängt zum Großteil mit unserer Wohlstandsgesellschaft zusammen.
Und wieder muss ich mich bremsen, um nicht noch lange Zeit weiterzuschreiben.
Jeder kann etwas bewirken, selbst die Zweifler. Hätte ich beispielsweise nur den Leitartikel gelesen, hätte ich mir nicht die Zeit genommen, um diese späte Uhrzeit noch einen solch langen Text zu verfassen.
Ich möchte es jetzt hiermit gut sein lassen und allen eine gute Nacht wünschen.
[Quellen, aus denen ich mein Wissen beziehe:
- Quarks und Co
- Kopfball (WDR)
- ZDF-Wissen
- http://nix-da.blogspot.com/search/label/Alternativen (Atomkraft)
]
(***) Ja, das Ganze wirkt sich erst lange Zeit später aus. Wenn wir heute alle auf einmal aussterben würden und alle Maschinen urplötzlich still ständen, dann würde man mindestens 50 Jahre weiterhin eine CO2 Emission beobachten können, die scheinbar weiterhin von Menschen verursacht wird (obwohl keine mehr da sind!). Dies ist ählich wie mit dem bremsenden Auto: auch wenn die Räder stillstehen, das Auto rutsch aufgrund seiner Trägheit noch viele Meter weiter. Um direkt mal bei dieser Metapher zu bleiben: Wir sind eine große Familie, sitzen alle in diesem Auto und beschleunigen es immer mehr, obwohl wir wissen, dass irgendwo weiter vor uns unsere kleine Tochter auf der Straße spielt. Ohne es uns bewusst zu machen, wird unser Bremsweg immer länger, bis es irgendwann zu spät ist. Auch wenn wir dann voll in die Bremsen treten, wird das Auto die Stelle, an der unsere Tochter spielt, mit hoher Geschwindigkeit erreichen. Wenn wir Glück haben (ganz viel Glück!), dann verfehlen wir sie. Aber die Wahrscheinlichkeit, sie zu treffen, ist um einges größer.
Haben wir nicht als Familie die Verpflichtung, darauf zu achten, dass eine solche Katastrophe nicht geschieht? Und wenn unser kleiner Sohn von hinten zu uns sagt: “Papa, fahr nicht so schnell.”, können wir dies dann einfach ignorieren und ihm antworten: “Warum? Wir haben alles unter Kontrolle, es kann nichts passieren!” ?
13.12.2009 um 01:22 Uhr ·
Heinz Haber
Also da muss ich aber mal einschreiten
Kernenergie ist genauso CO2 neutral wie Photovoltaik oder Windkraft.
Wie die Rohstoffe für die einzelnen Techniken gefördert werden liegt in unserem Ermessensspielraum.
Wenn man heutige Fördertechniken zu Grunde liegt ist der CO2_Verbrauch der Kernkraft etwa so hoch wie der von Wasserkraft und Windkraft, Photovoltaik hat einen höheren CO2 Verbrauch.
Aber eine solche Rechnung ist abzulehnen. Kein einziger Schritt bei der Rohstoffgewinnung bedarf letztendlich der CO2 erzeugung, wenn man genug andersartige Energie freisetzen kann, das gelingt bei der Kernenergie mit Sicherheit, bei der Wasserkraft ebenso, bei der Windkraft manchmal und bei der Photovoltaik sogut wie gar nicht.
13.12.2009 um 09:21 Uhr ·
Peter2509
Nun wenn diese Dinge einen höheren “CO2 Verbrauch” haben, dann ist das doch toll. Wir wollen doch den CO2 Anteil von 0,03% senken. Ergo ist ein hoher CO2 “Verbrauch” doch gut. Wir sollten noch viel mehr CO2 verbrauchen.
13.12.2009 um 12:44 Uhr
tom
Atomkraft als CO2-freundlich zu bezeichnen ist, als würde man Wodka als fettarm bewerben.
Asse lässt grüßen.
16.1.2010 um 11:24 Uhr
Tobi
@ Robert E.: Vielen Danke für deine Gedult! Hut ab!
13.12.2009 um 02:40 Uhr ·
Heinz Haber
Frau Thumann,
sie können sich nicht über Verhaltensweisen beschweren, die Sie selber an den Tag legen. Sie können das, aber sie machen sich damit lächerlich. So ist die Welt wohl heute. Natürlich wurde Klimagate vor der Konferenz enthüllt um die beste Wirkung zu erziehen – blättern Sie doch mal in Ihrem Blog auf die Tage vor der Bundestagswahl zurück, was Ihre Organisation da so alles “enthüllt” hat um den Ausstieg aus der Kernenergie zu zementieren. Gottseidank sind Sie gescheitert, und Sie können beruhigt sein, diese Klimagete-Enthüllungen werden wohl auch scheitern.
13.12.2009 um 09:39 Uhr ·
Flavio
Fakt ist, Klimadaten wurden gefälscht.
Es gibt keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen Temperaturanstieg und CO2-Zunahme.
Alles andere ist dummes Geschwätz.
13.12.2009 um 11:13 Uhr ·
Simon Brücken
Flavio: Hetzlichen Glückwunsch! Man kann es kaum besser schaffen sich öffentlich lächerlich zu machen! Mathias Steffen ist da noch ein bisschen besser… der gibt noch eine der albernsten Quellen des Internets an. Einen anonymen Verschwörungstheoretiker-Blog. Wow. von so viel Sachkenntnis bin ich geplättet.
Wer auf den unbelegten undwidersinnigen Quark reinfällt, der da verbreitet wird, weist einen intensiven Mangel an grundlegender Sachkenntnis auf (und kann etwa Klima und Wetter nicht unterscheiden). Die Argumente dort reichen allenfalls, um Laien reinzulegen. Es kommen ohnehin nur Laien auf die Idee, sie könnten mal eben kurz die gesamte wissenschaftliche Fachwelt widerlegen. Und tatsächlich ist die Klimaskeptik vor allem der Spielplatz von Journalisten, Populisten, Lobbyisten und Verschwörungstheoretikern die sich nicht davor scheuen, Daten zu fälschen und polemische, eingängige aber sachlich falsche Thesen zu verbreiten. Die gängigen Argumente der Skeptiker sind allesamt widerlegt, und das macht nicht einmal besonders große Mühe. Deshalb publizieren Skeptiker auch nicht (oder nur höchst selten) in Fachzeitschriften…(sondern in haltlosen Blogs)
Guckt z.B. hier:
http://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Other/rahmstorf_dieklimaskeptiker_2004
http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/klimaaenderungen/faq/skeptiker.htm
Wer den anthropogenen Klimawandel leugnet, leugnet Fakten. Da kann man genau so gut behaupten, 1+1 sei 5. Und wer auf die Argumente der Klimaskeptiker reinfällt und die auch noch verbreitet, beweist letztlich, sich nicht ernsthaft mit der Thematik befasst zu haben.
13.12.2009 um 13:43 Uhr ·
Tobi
@Simon:
…also das mit 1+1=5, das sollten wir nochmal diskutieren.
14.12.2009 um 17:28 Uhr
Max Power
@ Simon Brücken: Also Simon, ich muss sagen: bist a klasse Mann, nur immer weiter so!
14.12.2009 um 18:01 Uhr
Aryavarta
http://www.science-skeptical.de/blog/das-klima-kartell-von-storch-latif-und-rahmstorf-ausern-sich-zu-climategate/001468/
14.12.2009 um 20:04 Uhr
Robert E.
@ Flavio
Ich verweise nochmals auf die Dokumentation vom vergangenen Donnerstag, die für Dich vielleicht auch interessant gewesen wäre (N24). Es gibt sehr wohl einen Zusammenhang zwischen Temperaturanstieg und C02-Zunahme, wie aus der gesamten Erdgeschichte erkennbar ist. Da ich mir aber nicht alle Fakten merken konnte, werde ich jetzt hier keine aufzählen, um nicht Falschinformationen zu verbreiten. Ich kann nur empfehlen, sich in dieser Richtung mal ein wenig zu erkundigen.
13.12.2009 um 12:12 Uhr ·
Greg
@ Flavio: Danke für diese Fakt-ist-ihr-seid-alle-doof Attitüde.
Um mal die Quellen etwas auszuweiten, hier ein Zitat aus der Nature:
“This paranoid interpretation would be laughable were it not for the fact that obstructionist politicians in the US Senate will probably use it next year as an excuse to stiffen their opposition to the country’s much needed climate bill. Nothing in the e-mails undermines the scientific case that global warming is real — or that human activities are almost certainly the cause. That case is supported by multiple, robust lines of evidence, including several that are completely independent of the climate reconstructions debated in the e-mails.
First, Earth’s cryosphere is changing as one would expect in a warming climate. These changes include glacier retreat, thinning and areal reduction of Arctic sea ice, reductions in permafrost and accelerated loss of mass from the Greenland and Antarctic ice sheets. Second, the global sea level is rising. The rise is caused in part by water pouring in from melting glaciers and ice sheets, but also by thermal expansion as the oceans warm. Third, decades of biological data on blooming dates and the like suggest that spring is arriving earlier each year.
Denialists often maintain that these changes are just a symptom of natural climate variability. But when climate modellers test this assertion by running their simulations with greenhouse gases such as carbon dioxide held fixed, the results bear little resemblance to the observed warming. The strong implication is that increased greenhouse-gas emissions have played an important part in recent warming, meaning that curbing the world’s voracious appetite for carbon is essential”
Ganzer Artikel: http://www.nature.com/nature/journal/v462/n7273/full/462545a.html
13.12.2009 um 13:16 Uhr ·
Richard
Daß Greenpeace
und all die anderen “Naturschutz-Initiativen” auf diesen Klima-Alarm-Zug aufgesprungen sind, ist doch nicht verwunderlich.
Genau diese NGOs lassen sich für die Sache doch prima vor den Karren spannen. Die können ja schließlich keinen Profit machen und erscheinen dem unbedarften und uninformierten Bürger als objektive und kompetente Wahrheitsvermittler.
Genau dieser Umstand – das Vertrauen der Menschen in Greenpeace, BUND, etc.,
sollte Anlass dafür sein, daß die Macher dieser Organisationen sich wirklich objektiv und ideologiefrei mit dem Thema Klimaerwärmung befassen.
Dies findet leider nicht statt. Die IPCC – Berichte werden kritiklos akzeptiert und voller Eifer als Dogma zur Gründung einer neuen “grünen Religion” verwendet.
Mein persönlicher Eindruck ist, nach Abwägung der verschiedenen wissenschaftlichen Pros und Contras, der Informationen über die Institution IPCC (selbsternannter Weltklimarat), daß sich bei der Klimaerwärmungs-Kampagne letztendlich alles um die Schaffung einer neuen, riesigen Geldmaschine dreht.
Den Bürgern sollen mal wieder die Moneten aus der Tasche gezogen werden. An den neu geschaffenen Börsen können die etablierten Finanzhaie mit dem Emmissionsrechtehandel im großen Stil wieder neue Geldblasen erschaffen
und sich dabei dumm und dämlich verdienen.
“Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing”
Leider merken die Greenpeace-Leute nicht, wessen Lied sie hier singen, denn das Brot kommt zynischerweise von den Spendern, also von einfachen Bürgern, die hier abgezockt werden sollen.
Da ich selbst langjähriger Greenpeace-Förderer bin, mir also Naturschutz durchaus wichtig ist, fordere ich Greenpeace hiermit auf, sich nocheinmal neutral mit den Daten und Fakten der bisherigen Klimadebatte zu befassen.
Eine kurze Zusammenfassung einer skeptischen Haltung gegenüber der Klimaerwärmungs-These finden Sie hier :
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo103_48
LG, Richard
13.12.2009 um 15:39 Uhr ·
kleinerhobit
@ Richard. Die Zeitschrift “Novo” würde ich in diesem Zusammenhängen lieber nicht bemühen. Der Herausgeber scheint ein notorischer Greenpeace-Hasser zu sein und tritt gern als Lobbyist für Gentech-Konzerne in Erscheinung. Und das er es mit den Fakten nicht immer so genau nimmt, bestätigt ein Prozeß, den er mit ein paar anderen Leuten vor einigen Jahren in London verloren hat. Dort ging es um die Leugnung des Völkermordes an den bosnischen Muslimen.
20.1.2010 um 01:11 Uhr ·
Richard
@Simon und Tobi …
es werden wohl noch einige Jahre vergehen müssen, bis Ihr checkt, was abgeht. Ihr seid halt noch “grün” hinter den Ohren…(hehehe) Jedoch – immerhin beginnt Ihr,
Euere Standpunkte ironisch ins rechte Licht zu rücken – das ist ja schon mal ein Anfang, gw
21.1.2010 um 00:15 Uhr
Telematik2
Vielleicht sollte man es mal irgendwie testen….
also z.B. mal für fünf Jahre im grossen Stil CO2 aus der Atmosphere fischen und in Erdspalten pressen, und schauen obs wieder kälter wird und dann nach den 5 Jahren alles auf einmal wieder rauslassen und schauen obs wärmer wird, das ist zwar ein teures Experiment, aber unterm Strich sicherlich nicht so teuer wie das was uns blüht, wenn wir wirklich auf die Emission von Klimagasen verzichten müssten….
20.1.2010 um 08:50 Uhr ·
Rudolf Caracciola
Oder alle Menschen trinken ganz ganz viel Wasser mit Kohlensäure und versprechen, fünf Jahre lang nicht zu rülpsen!
20.1.2010 um 23:03 Uhr
Matthias Steffen
Normalerweise würde ich mich zurücklehnen und über diese Weltuntergangspropheten herzhaft lachen. Denn es tauchen immer mal wieder irgendwelche Leute auf und prophezeien das Ende. Das geht schon seit Jahrhunderten so. Und die Erde ist immer noch da.
Nur diesmal machen sie eine Religion daraus und der einfache dumme Mensch von der Straße muß seinen Zehnten in Form von irgendwelchen CO2-Steuern und der gleichen abdrücken. Und das macht mich sauer.
Dann erfinden sie diesen Emissionshandel, der der weniger CO2 produziert, verkauft seine Rechte an den der zu viel CO2 produziert! Und dann erwartet Ihr, das wir Euch ernst nehmen? Haltet Ihr uns für total bescheuert? Hofft Ihr wir merken nicht was hier gespielt wird? Diese ganze CO2geschrei ist doch nur erfunden worden um uns auch das letzte Geld aus der Tasche zu ziehen. So sieht es aus!
13.12.2009 um 16:00 Uhr ·
Tobi
@ Richard: Wenn du glaubst, das Greenpeace doch eh nur Teil einer Abzockmaschinerie ist, wieso bist du dann noch Fördermitglied?
@Matthias: Herzlichen Glückwunsch zu soviel Phantasiebegabung! Schreib doch ein Buch, du findest bestimmt ein Publikum.
Viele Grüße von einem regiösen Fanatiker,
Tobi
13.12.2009 um 17:02 Uhr ·
Max Power
@ Matthias Steffen: Also da kann ich dem Tobi nur zustimmen: Einerseits wäre dann wieder einer weg von der Straße und außerdem kämen deine Bücher hunderprozentig gut beim Publikum an. Denn: welcher Mensch, der sich Mist wie “Biss zum Müsli/Schweinebraten/Käsebrot” reinzieht, könnte deinen Geschichten widerstehen? Ich muss schon sagen: ganz großes Damentennis, was du da ablieferst…
14.12.2009 um 18:11 Uhr ·
Richard
@Tobi:
weil ich zum größten Teil die Aktivitäten von Greenpeace für sinnvoll halte.
Anhand Deiner Fragestellung bezweifle ich, daß Du meinen Kommentar auch nur annähernd verstanden hast.
Meine Konsequenz wird tatsächlich die Beendigung der Förderung sein, sollte innerhalb der nächsten Monate bei Greenpeace keine grundlegende und kritische Diskussion mitsamt objektiver Darstellung beider Seiten stattfinden.
Ich kann mein Geld sicher anderweitig sinnvoll einsetzen.
13.12.2009 um 17:18 Uhr ·
Herr Kaiser
Oh man, Greenpeace und die Rettung der Welt. Eine Geschichte in unzähligen Akten!
Kann mich noch gut daran erinnern, wie seiner Zeit der deutsche Wald so vor sich hin starb. Typen wie die Greenpeacer wußten ganz genau, woran das lag. Und heulten prophentengleich ihren Mist unters dumme Volk. Bis der arme Wald sich anderst besann und wieder zum Leben erwachte. Kein Mensch weiß bis heute was sein “Sterben” eigendlich verursacht hat.
Und nun also das Weltklima. Das ist noch viel bedeutender. Damit läßt sich noch mehr Kohle scheffeln. Alles nur Spenden selbstverständlich. Greenpeace ist ja bekannt für seine Gemeinnützigkeit. Und seit obigen Artikel für seine Unverschämtheit.
Ich bezweifle ernsthaft einen “menschgemachten” Klimawandel. Allerdings bekomme ich kein Geld von irgendwem dafür. Leider. Und dies Bestechlichkeit etlichen Wissenschaftlern zu unterstellen ist schon verdammt frech, wenn nicht gar kriminell.
Meine Quellen sind auch nicht die öffentlich-rechtlichen Probaganda Sender. Sondern ausschließlich das Internet, diverse Bücher und mein Verstand. Und dies zusammen sagt mir, daß CO2 ein durch biologische Prozesse entstehendes Gas ist und kein gefährliches Gift. Das sein Anteil in der Athmosphäre in Zehntel gemessen wird. Daß es eine wichtige Nahrungsgrundlage unserer Pflanzenwelt ist, Daß es also vornehmlich in Bodennähe zu finden ist. Daher auch in den Ozeanen gelöst werden kann. Die gibt es nähmlich auch nur in Bodennähe und nicht in 10000m Höhe! Und das es somit keinen “Treibhauseffekt” auslösen kann!
Bei der Gelegenheit muß ich auch gleich mal fragen: Wie soll eine Gasschicht, die noch dazu permanent in Bewegung ist, Licht und Wärme zu einer Seite herein, aber nicht wieder zur anderen Seite hinauslassen? Ein solcher Vorgang ist ohne techn. Hilfe (z.B. Glas, Membranen) nicht möglich. Oder wollen die Hysteriker etwa behaupten, sie hätten ein neues Naturgesetz entdeckt?
Jeder Mensch weiß, daß es sich sofort abkühlt, wenn sich Wolken vor die Sonne schieben. Jeder weiß, daß es nachts bei klarer Sicht eine deutliche Abkühlung stattfindet und das diese Abkühlung weniger stark ausfällt, wenn sich abends eine Wolkendecke bildet. Somit dürfte klarsein, das unter anderem Wasserdampf in der Lage ist, eine Barriere für Wärmestrahlung zu bilden. Das funktioniert aber ebend nicht einseitig. Tagsüber Wolken = keine Wärme rein; nachts Wolken = keine Wärme raus. Tagsüber keine Wolken = Wärme rein; nachts keine Wolken = Wärme wieder raus! Diesen ganz normalen Vorgang kann jeder, hauptsächlich im Sommer, beobachten und die Meisten haben das sicher auch schon bemerkt. Nur kann es dabei eben keinen Treibhauseffekt geben.
Aber mit dem natürlichen Lauf der Dinge kann man nun mal nichts verdienen. Gelder fließen nur, wenn man eine gigantische Katastrophe herrauf beschwört und sich als legitimer Retter aufspielen kann. Bravo Greenpeace! Wenigstens habt ihr das Grundprinzip das Imperialismus begriffen. Wollen wir hoffen, daß ihr irgendwann einmal auch das Prinzip des Klimas begreift. Dann könnt ihr euch wieder um den Regenwald oder bedrohte Tierarten kümmern. Die haben nähmlich, im Gegensatz zum Klima, eure Aufmerksamkeit wirklich nötig!
Schönen Abend noch.
13.12.2009 um 17:53 Uhr ·
Supa
Gegen das Waldsterben ist ja damals auch etwas unternommen worden.
Aber die Filter die heute in unseren Industrieanlagen und Autos ihre Arbeit verrichten sind warscheinlich auch alle von den Waldsterben-Verschwörern ausgedacht. Und sicher gibt es immer hysterische Spinner, die die Apokalypse herbeibeschwören. Die tauchen komischerweise immer erst dann auf, wenn das Thema in aller Munde ist und plötzlich jeder was dazu zu sagen hat. Wie soll man mit euch eigentlich diskutieren, wenn ihr den Leuten, die sich schon etwas länger mit dem Thema beschäftigen (Wissenschaftler, öffentlich-rechtliche “Propaganda”-Sender) und davon etwas verstehen, grundsätzlich für korrupt, machtgeil oder dumm haltet? Stattdessen baut ihr euch mit dem bissel Schulwissen eure eigenen Erkärungsmodelle. Was seid ihr doch für arme Kerle. Muss ganz schön unentspannt sein, jederzeit und überall ne Verschwörung zu wittern.
Den Leuten von Greenpeace empfehle ich, das Kommentar-Ding hier dringend abzuschalten, das Niveau ist sagenhaft unterirdisch.
13.12.2009 um 19:27 Uhr ·
Supa
“die Leute” sollte das heissen…
13.12.2009 um 19:29 Uhr ·
Robert E.
Bravo Herr Kaiser,
Ihr Artikel könnte kein besserer Beweis für Ihre Unwissenheit und Inkompetenz bezüglich wichtiger Lebensfragen sein.
Fangen wir mal ganz vorne an: “…CO2 ein durch biologische Prozesse entstehendes Gas ist und kein gefährliches Gift.” Haben Sie jemals nachgelesen, was C02 überhaupt bedeutet? Nun, ich weiß zumindest, dass Sie das nicht in Ausreichendem Maße getan haben. Und da Sie sich ja nur auf “vernünftige” Quellen, wie das Internet, diverse Bücher und Ihren Verstand verlassen, zitiere ich doch direkt mal aus dem Internet:
“CO2-Konzentrationen (Vol-%) in Luft und Auswirkungen auf den Menschen:
* 0,038 %: Derzeitige Konzentration in der Luft
* 0,15 %: Hygienischer Innenraumluftrichtwert für frische Luft
* 0,3 %: MIK-Wert, unterhalb dessen keine Gesundheitsbedenken bei dauerhafter Einwirkung bestehen
* 0,5 % (9 g/m³): MAK-Grenzwert für tägliche Exposition von acht Stunden pro Tag
* 1,5 %: Zunahme des Atemzeitvolumens um mehr als 40 %.
* 4 %: Atemluft beim Ausatmen
* 5 %: Auftreten von Kopfschmerzen, Schwindel und Bewusstlosigkeit
* 8 %: Bewusstlosigkeit, Krämpfe[15][16], Eintreten des Todes nach 30–60 Minuten” [Quelle1: Wikipedia, Kohlenstoffdioxid]
Uppsala… was steht denn da? Hm, da muss man wohl mal genauer schauen… “5 %: Auftreten von Kopfschmerzen, Schwindel und Bewusstlosigkeit”… ui, ui, nicht schön… und dann doch gar noch so etwas ” 8 %: Bewusstlosigkeit, Krämpfe[15][16], Eintreten des Todes nach 30–60 Minuten” [Dazu sei direkt mal gesagt, dass mich diese Suche gerade mal 10 Sekunden gekostet hat.]
CO2 ist kein Gift? Naja, es hat nicht gerade schöne Auswirkungen, wenn die Menge hoch genug ist. Jetzt könnte man natürlich über die Definition von Gift streiten. Meiner Meinung nach ist dieses Wort in Ihrem Artikel eh völlig falsch gewählt.
Aber direkt mal weiter zum nächsten Punkt:
“Das sein Anteil in der Athmosphäre in Zehntel gemessen wird.”
Wenn Sie schon von Gift reden, denken Sie dann auch daran, dass die meisten Gifte in minimalen Dosen schon tödlich sind? Ein weiteres Zitat von Wikipedia:
“Kaliumcyanid ist eine sehr giftige Chemikalie, bereits eine eingenommene Menge von 120–250 mg wirkt in Minuten tödlich.”
[Quelle2: Wikipedia, Kaliumcyanid (bekannter als Zyankali), 3 Sekunden Suchzeit].
Dass die jetzige Menge CO2 in der Atmosphäre nicht tödlich ist, spüren wir ja zum Glück alle täglich. Ansonten würde sich diese ermüdende Diskussion mit Ihnen auch direkt erübrigen.
Apropos Atmosphäre: Natürlich ist C02 ein Gas, das vor allem in Bodennähe vorkommt ["Kaliumcyanid ist eine sehr giftige Chemikalie, bereits eine eingenommene Menge von 120–250 mg wirkt in Minuten tödlich." Quelle1]. Aber: “Alle Treibhausgase zusammen erhöhen die mittlere Temperatur auf der Erdoberfläche von ca. −18 °C auf +15 °C (natürlicher Treibhauseffekt). Kohlenstoffdioxid hat einen Anteil von ca. 9 bis 26 % an diesem Gesamteffekt und ist somit in einem nicht unerheblichen Maß für das lebensfreundliche Klima der Erde mitverantwortlich.” [Quelle1]. Da ich leider diese und nächste Woche nicht die Zeit habe, mich stundenlang durch verschiedene Quellen zu arbeiten, um alle genauen Abläufe verständlich darlegen zu können, muss ich Ihnen leider selber überlassen, nachzulesen, wie das CO2 genau in die Atmosphäre gelangt. Aber seien Sie sich sicher: Sie werden Erklärungen in Hülle und Fülle dazu finden, denen Sie nur widersprechen können, wenn Sie eh allem widersprechen, was richtig ist.
Nächstes “Argument”: “ie soll eine Gasschicht, die noch dazu permanent in Bewegung ist, Licht und Wärme zu einer Seite herein, aber nicht wieder zur anderen Seite hinauslassen? Ein solcher Vorgang ist ohne techn. Hilfe (z.B. Glas, Membranen) nicht möglich. Oder wollen die Hysteriker etwa behaupten, sie hätten ein neues Naturgesetz entdeckt?” Tja, schade, dass Sie nicht Recht haben. Hätten Sie Recht, würde die Temperatur der Erde täglichen Temperaturschwankungen von über 100 Grad Celsius unterliegen (siehe Mond). Oder wie erklären Sie sich, dass wir nachts bei wolkenfreiem Himmel nicht alle erfrieren? Eigenwärme des Bodens? Und in kalten Regionen? Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich bei Wikipedia die Artikel “Erdatmosphäre” und “Luft”, sowie weitere erklärende Artikel genauestens durchzulesen!
Nunja, immerhin eine teilweise positive Sache lässt sich in Ihrem Artikel finden: “Dann könnt ihr euch wieder um den Regenwald oder bedrohte Tierarten kümmern.”. Ansich eine gute Idee, aber wenn die Erde sich wegen einem Klimakollaps immer weiter erwärmt (was übrigens vor 250 mio. Jahren schonmal der Fall war!), dann bringt es den Tieren auch nichts, dass wir versuchen, ihnen zu helfen. Wir schaffen es ja sogar nichtmals mehr, Walen zu helfen, die wegen einem für sie ohrenbetäubenden Lärm durch militärisches und ziviles Sonar an unseren Stränen gestrandet sind.
So, und jetzt nochmal zu meinen Quellen: Sie können ja gerne behaupten, dass Wikipedia aufgrund seiner Struktur keine geeignete Quelle wäre (“jeder darf Artikel schreiben”), aber dann erklären Sie mir und den Anderen hier bitte, wie Sie zeigen wollen, dass Internetquellen geeignet sind. Selbst die Pressemitteilungen auf der Homepage unserer Regierung muss man immer mit Vorsicht genießen, für jemanden, der sich mit dem Internet und Computern gut genug auskennt, ist es ein Leichtes, diese Seiten nach eigenen Wünschen zu bearbeiten.
Ihre “Probaganda”-Sender gibt es nebenbei übrigens auch nicht, das von Ihnen gemeinte Wort war wohl “Propaganda”, wobei ich bei Ihrem CO2-Wissen stark vermute, dass sie dieses Wort auch nur als reines Schlagwort benutzen, ohne eine größere Bedeutung dahinter zu kennen.
Um es mit den Worten von Dieter Nuhr (Kaberettist vom Niederrhein) zu sagen: “Meinungsfreiheit bedeutet, dass jeder eine Meinung haben KANN (!), aber nicht MUSS (!)”. Und solch grundfalschen Äußerungen wie die von Ihnen, die stark darauf schließen lassen, dass Sie sich generell nicht gerne über Themen informieren, sondern sich lieber direkt und unbedacht darüber äußern, möchte ich weder im Internet lesen müssen, noch irgendwo anders zu Ohren bekommen.
Also sollten Sie jemals wieder das Bedürftnis verspüren, Ihre Meinung verlauten zu lassen, dann informieren Sie sich bitte vorher gründlich, oder aber gehen Sie ins Schwimmbad, tauchen Sie unter und reden dann.
Dies ist für alle das Beste.
Und nun dann nochmal zu Matthias Steffen, den ich aus Protest im Gegensatz zum Herrn Kaiser weiterhin duzen werde:
“Normalerweise würde ich mich zurücklehnen und über diese Weltuntergangspropheten herzhaft lachen. Denn es tauchen immer mal wieder irgendwelche Leute auf und prophezeien das Ende. Das geht schon seit Jahrhunderten so. Und die Erde ist immer noch da.” Nun, dann lachen sie doch und lehnen sich zurück, aber bitte soweit, dass sie die Tastatur ihres Computers nicht mehr erreichen können! Natürlich gab es schon immer Untergangspropheiungen, aber diese Menschen lebten in ähnlichen Wahnvorstellungen wie Du und der nette Herr Kaiser. Nur, dass ihr jetzt genau das Gegenteil behauptet.
Und im Übrigen wäre die Erde auch nach einer globalen Katastrophe noch da, das hat man ja schon bei den Dinosauriern erlebt.
“Nur diesmal machen sie eine Religion daraus und der einfache dumme Mensch von der Straße muß seinen Zehnten in Form von irgendwelchen CO2-Steuern und der gleichen abdrücken.”
Ach, was Dich stört sind die Kosten? Wenn Du dich jemals mit den Vorschlägen auseinandergesetzt hättest, die zu einem besseren Klima führen können und sollen, dann würde Dir auffallen, dass sich diese Vorschläge zum Großteil positiv auf deinen Geldbeutel auswirken. Man muss nicht an einem warmen Tag mit dem Auto die paar Meter zum Briefkasten fahren, ein Fahrrad oder die in unserer Zeit stark vernachlässigten Füße tuns genauso. Dies hat folgende Vorteile:
1) Körperliche Fitness erhöhen
2) Sprit (und damit Geld) sparen
3) dem Klima helfen.
Im Übrigen ist der Emisssionshandel gar keine schlechte Idee.
“Der Emissionsrechtehandel oder auch Handel mit Emissionszertifikaten ist ein Instrument der Umweltpolitik mit dem Ziel, Schadstoffemissionen mit möglichst geringen volkswirtschaftlichen Kosten zu verringern.” [Quelle: Wikipedia, Emissionsrechtehandel] … “Das europäische Emissionsrechtehandelssystem ETS funktioniert nach dem Prinzip des cap & trade – beschränken und handeln. Einerseits wird die Höhe der Treibhausgasemissionen beschränkt, andererseits können die Emissionsberechtigungen frei gehandelt werden. Dadurch soll ein ökonomischer Anreiz entstehen, den Ausstoß schädlicher Klimagase dort zu senken, wo es am effizientesten ist.” … “Um die Funktionsweise des Emissionshandels zu gewährleisten, muss die Menge der zugeteilten Emissionsberechtigungen geringer sein als die prognostizierten Emissionen. Nur so entsteht auf die Verursacher Druck, ihre Emissionen zu senken. Entsprechend plant die Europäische Union, die Anzahl der zur Verfügung stehenden Emissionsberechtigungen (und damit die Emissionen selbst) in den kommenden Jahren sukzessive zu verringern.” [Quelle: Wikipedia, EU-Emissionshandel]
Also zusammenfassend kann ich mal wieder nur sagen: Erst informieren, dann publizieren!
13.12.2009 um 19:34 Uhr ·
Robert E.
@ supa:
Das wäre aber doch schade, dann hätten wir ja gar nichts mehr zum Lachen. Und natürlich haben Sie Recht, die Wissenschaftler beschäftigen sich mit diesen Themen hauptberuflich und oftmals mehrere Jahrzehnte lang. Zudem werden die Studien zu gewissen Temen nicht von einem Wissenschaftler, sondern meist von Wissenschaftsteams erstellt, die alle ihr Wissen aus unterschiedlichen Bereichen einfließen lassen.
Aber ist es denn hier nicht ähnlich? Die netten Skeptiker, die sich auf keinerlei belegbaren Argumente stützen können (ausser auf Seiten, die ebenfalls von gleichgesinnten Skeptikern oder Verschwörungstheoretikern erstellt wurden) schreiben ihre Kommentare hier doch vermutlich auch hauptberuflich. Nein, moment, ich korrigiere mich: Hauptberuflich sitzen sie bestimmt meistens ungesichert an den gefährlichsten Stellen der Welt, oder auch ungesichert in einer Achterbahn, da es ja eh nur Verschwörer sind, die ihnen aufdrängen wollen, sich zu schützen. Aber das haben sie ja zum Glück nicht nötig. Und *zswuuusch* ist wieder einer weniger auf der Welt…. und tut damit der Welt einen größeren Gefallen, als er vielleicht denken mag. Jeder Mensch weniger auf der Welt ist nunmal ein Gewinn für alle anderen Lebewesen.
So ist es nunmal leider.
13.12.2009 um 19:43 Uhr ·
Matthias Steffen
Klatsch, klatsch, klatsch (Beifall)
Du solltest den Kaffee weglassen, wenn Du ihn nicht verträgst. Wäre wohl gut für deinen Kreislauf.
Oder nein, eher doch nicht
“Und *zswuuusch* ist wieder einer weniger auf der Welt…. und tut damit der Welt einen größeren Gefallen, als er vielleicht denken mag. Jeder Mensch weniger auf der Welt ist nunmal ein Gewinn für alle anderen Lebewesen.”
Wie wahr, wie wahr
14.12.2009 um 10:58 Uhr ·
Supa
@Robert E.:
Damit ist ja wohl auch klar, an wen dieses Jahr der Darwin-Award geht, oder?
13.12.2009 um 20:06 Uhr ·
Robert E.
@ supa:
Ach, Darwin war doch auch noch einer, dem man nicht glauben darf. Der hat doch auch nur Unsinn verzapft und versucht, die Menschen hinters Licht zu führen.
Nunja, dies ist nicht meine Meinung, aber ich bin mir sicher, dass du verstehst, was ich meine
13.12.2009 um 20:11 Uhr ·
Supa
Kreationisten! Wo sind die eigentlich?
13.12.2009 um 20:52 Uhr ·
Robert E.
Hoffentlich auf der Suche nach seriösen Quellen.
13.12.2009 um 20:54 Uhr ·
Herr Kaiser
Jaja da sind sie wieder, die Ignoranten und Verdreher. Und die Uninformierten.
Bravo! Genau das, was die Welt braucht.
Der deutsche Wald wurde nicht wieder lebendig, weil plötzlich irgendwelche Filter benutz wurden. Er beendete sein Sterben schon einige Zeit früher. Still und heimlich. Bis es für jeden deutlich sichtbar war und der Vorgang nicht mehr für Horrorszenarien taugte. Man entwickelte und nutzte trotzdem diverse Filter. Unter anderem deshalb, weil sich damit hervorragend Geld verdienen ließ. Gut, aber lassen wir das jetzt!
Kommen wir lieber zum CO2. Diesem hochgefährlichen Gas, das (was für ein Wunder!) in hoher Dosis tödlich wirkt. Na, rasselt da was durch die Birne?
IN HOHER DOSIS!! Bekanntlich macht ja erst die Dosis das Gift und die Konzentrationen in unserer Atmosphäre sind denkbar ungeeignet um CO2 als Schadstoff einzustufen.
Kleiner Tip: das nächste Mal sollten sie Stickstoff nehmen. Der ist mit 78% am meisten vorhanden und soll, jetzt halten sie sich fest, in reiner Form (100%) absolut tödlich sein! Ist nicht zu fassen, oder? Dann sollten wir ja sofort versuchen, die N2-Konzentration zu senken oder zumindest beizubehalten!
Mal ehrlich, da hätte man auch selber drauf kommen können. Na wenigstens hat es noch bis Wikipedia gereicht. Ich bin aber nachsichtig, es ist nun mal nicht jeder in der Lage, Fakten im Zusammenhang zu sehen und richtige Schlüsse daraus zu ziehen.
Und natürlich verhindert die Lufthülle ein zu hohes Aufheizen bzw. ein zu rasches Abkühlen. Aber das ist doch kein Treibhauseffekt! Das ist eine Grundbedingung für den Erhalt des Lebens. Gäbe es diesen Effekt wirklich, würde sich die Erde auf der Tagseite erwärmen und sich auf der Nachtseite NICHT!!! mehr abkühlen. Tut sie aber doch. Schon seit Jahrmillionen. Mal mehr mal weniger. Und dieses Mehr oder Weniger ist gelegentlich problematisch. Aber es läßt sich nicht einfach anhalten, oder gar ausschalten, Nur weil wir uns das gerade wünschen.
Es ist ein ganz normaler Regulierungsvorgang für den wir dankbar sein sollten. Und mitnichten ein Grund Katastrophen herrauf zu beschwören.
Und “die Summe aller Treibhausgase” ist doch wohl auch nur so eine hohle Phrase. Die will man nähmlich nicht reduzieren, sondern das gefährliche CO2 ist als Feind ausergoren worden! Also bitte nicht einfach drehen wie man´s gerade braucht. Somit sage ich es nochmal: ES GIBT KEINE GASSCHICHT; DIE WÄRME AUF DER EINEN SEITE HINEIN; ABER AUF DER ANDEREN SEITE NICHT WIEDER HINAUSLÄßT!!!
Entweder wird die Sonneneinstrahlung abgeblockt, (z.B. Vulkanasche, Wolkenfelder etc.) dann gibt´s auch keine Erwärmung. Oder aber sie läßt die Wärme auch wieder auf der Nachtseite hinaus! Wenn es also wie im Sommer zu einer höheren Erwärmung kommt, verdunstet auch mehr Wasser. Ergo bilden sich Wolken und der Vorgang wird gestoppt. Ganz ohne mystische “Treibhausgase”. So leid es mir tut, das läuft nun einmal nicht linear ab. Solche Systeme nennt man chaotisch, kaum vorhersehbar und absolut nicht berechenbar und von uns auch nicht zu beeinflussen. Aber der Mensch denkt ja immer er kann alles besser. Immer denkt er, er kann Alles kontrollieren. Und kann er´s mal nicht, verfällt er in Panik und versucht es trozdem. Mit dem derzeit beobachtbaren Ergebnis.
Somit kann man getrost sagen, es gibt kein “besseres Klima”! Es gibt nur immer das, was gerade da ist. Und damit müssen wir leben! Auch wenn es uns nicht gefällt. Die Sauerei ist eben dabei nur, daß man daraus ein riesiges Geschäft macht, bei dem einige Wenige sich die Taschen mit so vielen Milliarden wie nur möglich füllen wollen. Während der dumme Michel, als letztes Glied in der langen Wirtschaftskette, den Buckel dafür krumm macht!
“Emisionshandel ist gar keine schlechte Idee” Mit Verlaub, entweder fressen sie sich gerade mit durch den großen Kuchen oder sie haben die Grenze zur völligen Verblödung schon vor Jahren überschritten! Sie können ja gern ihr Vermögen opfern, damit irgendwer in der Lage ist Sekt zu saufen, dicke Autos zu fahren und billige Nutten zu bezahlen. Andere Leute sind dazu nicht bereit. Schon gar nicht, wenn man´s mit dumm-dreisten Lügen versucht.
Das bringt mich zum ursprünglichen Artikel zurück. “Warum man Klimahysterikern mit Skepsis begegnen sollte.” Weil diese Typen nachweislich Daten verfälscht haben. Von dem berühmten Hockeystick-Diagramm hört man Gott sei Dank nicht mehr allzu viel. Weil diese Typen andere Kollegen öffentlich diskreditiert haben, nur weil diese es wagten, in ihren Forschungen andere Ergebnisse zu erzielen und dies publik machten. Weil diese Typen Fakten einfach ignoriert haben, nur weil sie nicht in ihr Schreckensszenario passten. Als da wären. Das CO2 steigt mit der Erdtemperatur, nicht umgekehrt. Sein gut 10 Jahren stagniert diese Erwärmung. Gletscher z. B. im Himalaya schmelzen nicht. Andere beginnen wieder zu wachsen. Die Eisdecke an den Polen wächst wieder nachweislich! Diese Aufzählung kann man beliebig vorsetzen. Allerdings wird man darüber kaum etwas bei Wikipedia finden.Schuldigung, ein bißchen mehr Mühe muß man sich da schon machen.
Weil diese Typen schlicht und ergreifend Lügner und Verbrecher sind und jeden Anspruch auf Glaubwürdigkeit verloren haben!
So Hr. E. nun reicht es. Jetzt können sie sich wieder in Ihrer eigenen kleinen Welt einschließen und sich in ihrer gefühlten Allwissenheit suhlen. Ist ja auch ärgerlich, wenn ständig jemand kommt und einem die eigene Unzulänglichkeit vor Augen führt! Aber das werden sie ja bestimmt auch in gewohnt lässiger Arroganz ignorieren und schnell bei Wikipedia nachschauen, nur so, zur Bestätigung, daß man selbst einer von den Guten ist und stets und in allem Recht hat.
Einen schönen Tag noch.
14.12.2009 um 10:50 Uhr ·
Tobi
Hallo, Her Kaiser!
Sie sie das eigentlich? Der von der Berlin-Dortmunder?
Oh das Waldsterben ist beendet? Cool, war mir neu.
(PS: Geh doch mal in den Wald und mach die Augen dabei auf.)
Was für ein selbstgerechter, unzusammenhängender Blödsinn, wenn ich das mal so sagen darf. Lasst euch doch mal was neues Einfallen!
Naja, wenigstens behauptest du noch nichtmal, irgendwelche seriösen Quellen für deinen schriftlichen Amoklauf zu haben. Daher ist es auch nicht weiter wert, darauf einzugehen. Oder beziehst du dich auch auf Helga Zepp-LaRouche und Michael Mross?
Ist schon dumm, wenn man niemandem mehr trauen kann. Alle die Ahnung haben, wollen nur dein Geld!
Aber du schreibst es ja selber: “Es gibt nur immer das, was gerade da ist. Und damit müssen wir leben! Auch wenn es uns nicht gefällt.”
Das gilt natürlich auch für Diskussionsteilnehmer.
Dann pass mal schön auf, auf dein Geld, dass es die bösen Männer nicht kriegen. Schöne Träume noch!
14.12.2009 um 14:20 Uhr ·
Robert E.
Sehr Herr Kaiser (nein, da fehlt nichts zwischen),
ich muss wohl meinen eigenen Artikel noch mal ein wenig zitieren:
“Und da Sie sich ja nur auf “vernünftige” Quellen, wie das Internet, diverse Bücher und Ihren Verstand verlassen, zitiere ich doch direkt mal aus dem Internet:”
“So, und jetzt nochmal zu meinen Quellen: Sie können ja gerne behaupten, dass Wikipedia aufgrund seiner Struktur keine geeignete Quelle wäre (”jeder darf Artikel schreiben”), aber dann erklären Sie mir und den Anderen hier bitte, wie Sie zeigen wollen, dass Internetquellen geeignet sind. Selbst die Pressemitteilungen auf der Homepage unserer Regierung muss man immer mit Vorsicht genießen, für jemanden, der sich mit dem Internet und Computern gut genug auskennt, ist es ein Leichtes, diese Seiten nach eigenen Wünschen zu bearbeiten.”
“CO2 ist kein Gift? Naja, es hat nicht gerade schöne Auswirkungen, wenn die Menge hoch genug ist. Jetzt könnte man natürlich über die Definition von Gift streiten. Meiner Meinung nach ist dieses Wort in Ihrem Artikel eh völlig falsch gewählt.”
Ich würde Sie genauso kritisieren, wenn sie behaupten würden, dass Stickstoff ein Gift sei.
So, und da ich momentan weder Lust noch Zeit habe, mich weiter mit Ihrem Artikel zu beschäftigen und Quellen zu suchen, die Ihnen klar wiedersprechen (immerhin, ich belege mit Quellen), werde ich meinen heutigen Beitrag auch gleich wieder zum Ende kommen lassen.
Und wenn sie sich weiterhin daran stören, dass ich mich auf Wikipedia-Inhalte beziehe, dann möchte ich trotz meiner vorherigen Hinweise noch hinzufügen, dass ich für meine eigenen Recherchen niemals Wikipedia benutze, da ich in einigen Fachgebieten genug fundiertes Wissen habe, um zu bemerken, dass bei Wiki einige Artikel zum Teil stark fehlerhaft sind. Aber wie ebenfalls schon öfters erwähnt habe ich momentan nicht die nötige Zeit, bessere Quellen heranzuziehen und die Suche bei Wikipedia kostete mich jedesmal nur wenige Sekunden.
Achja, gibt es bei Wikipedia eigentlich auch Artikel, die Ihre Ansichten unterstützen? Da es eine freie Enzyklopädie ist, sollte sich dort ja auch entsprechendes finden können (sofern, was bei Wiki immer vorausgesetzt wird, der Artikel mit guten Quellen gestützt werden kann). Ansonsten können Sie von mir aus gerne dort auch einmal eigene Artikel verfassen, immerhin ist es generell wünschenswert, wenn man verschiedene Meinungen zu Sachverhalten zu rate ziehen kann.
Achja, und noch eine Kleinigkeit in Sachen Schreibweise: Bitte schreien Sie uns durch Ihre Großschreibung nicht so laut an, das stört doch sehr. Außerdem erinnert es immer sehr stark daran, dass der Mensch dazu neigt, fehlende Argumente durch Lautstärke oder Gewalt auszugleichen. Und beides ist hier wohl nicht angebracht.
Einen schönen Tag noch.
14.12.2009 um 14:52 Uhr ·
Matthias Steffen
Gegen die Gefahr der Klimaveränderung muss ein Krieg geführt werden!
Ohne drastische Massnahmen, kann das Ziel die Treibhausgase um 80 Prozent bis 2050 in Grossbritannien zu verringern nicht erreicht werden, sagt die Vereinigung der Maschinenbauingenieure (The Institution of Mechanical Engineers – ImechE). Der einzige Weg ist, gegen die CO2-Emmissionen „einen Krieg zu führen“, sagt ihr Bericht, wie der Telegraph meldet.
Das bedeutet, es muss ein Ministerium für Klimasicherheit aufgebaut werden, welches wie ein Kriegskabinett handelt und die Aktionen von allen staatlichen Stellen koordiniert.
Als dringliche Angelegenheit müssen Arbeitslose in eine Truppe von Klimabewussten (also CO2-Polizisten) ausgebildet werden, damit sie die Häuser energieeffizienter machen, Fabriken sollen Sonnenkollektoren herstellen und Schüler müssen aufgefordert werden einen nachhaltigen Lebenswandel zu führen.
Von der Bevölkerung wird erwartet “ihren Teil beizutragen”, um den Energieverbrauch in ihren Häusern zu verringern und sie sollen weniger fliegen, auf den öffentlichen Transport umsteigen statt mit dem Auto zu fahren, steht im Bericht. Ein persönliches Emissionsrecht über wie viel CO2 man ausstossen darf, um den Energieverbrauch für Transport, Heizung und Flüge zu limitieren, muss eingeführt werden.
Sogar damit, sagt der Bericht, müsste Grossbritannien eine gewisse Menge an globaler Erwärmung akzeptieren und sich gegen die kommende Flut durch Dämme verteidigen, Gebäude kühler machen und die Art wie Städte entworfen sind ändern. Durch „Geo-Engineering“, wie durch künstliche Bäume, welche das Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufsaugen, müssen aufgestellt werden um die Klimaziele zu erreichen.
Dr. Tim Fox, der führende Autor des Berichts sagt, die Bevölkerung muss eine “Kriegsmentalität” annehmen.
„Was wir damit zeigen wollen, ist das Ausmass der Aufgabe die vor uns steht und es in die richtige Perspektive zu rücken. Wenn man einen Krieg führt, dann ist eine bestimmte Menge an Rationierung notwendig, über dem was wir heute sehen, um eine Reduktion des CO2 zu erreichen, das immer noch weniger ist, als was die Wissenschaftler sagen notwendig ist.“
Wenn Britannien die rechtliche Verpflichtung, die Emissionen um 80 Prozent bis 2050 zu reduzieren, einhalten will, dann müssen 16 ATOMKRAFTWERKE und 27’000 WINDRÄDER bis 2030 gebaut werden, sowie die Nutzung von Biomasse, Sonnenenergie und Abfall, dazu Tide- und Wellenkraftwerke und der Einsatz von Smartgrid.
Dr. Fox sagt, es ist unwahrscheinlich, dass die Ingenieure diese notwendige Infrastruktur rechtzeitig aufbauen können.
“Aus den bisherigen Anzeichen geht deutlich hervor, wir verlieren den Krieg gegen die Klimaerwärmung. Wir stehen vor der Herausforderung, die ganze Wirtschaft in einem beispiellosen Tempo zu ‘entkarbonisieren’, was industrialisierte Gesellschaften noch nie erlebt haben.“
Dr. Fox schlägt vor, in Britannien müssen 100’000 künstliche Bäume aufgestellt werden.
„Unsere Institution glaubt, es ist Zeit der Klimaerwärmung den Krieg zu erklären. Sie wird uns angreifen und wir müssen uns dagegen wehren und zurückschlagen,“ sagte er.
Professor Kevin Anderson, Direktor des führenden Klimainstituts „Tyndall Centre“, unterstützt die Idee eine Kriegserklärung, um die Klimaveränderung anzupacken, einschliesslich der Rationierung.
Er sagt, die Bevölkerung der Länder wie Grossbritannien müssen einen gewissen Grad an “Unbequemlichkeit“ akzeptieren, in dem sie den Energieverbrauch reduzieren und sogar den „Verlust von Freiheiten“ in Kauf nehmen und weniger Reisen. Nur diese Veränderung der Lebensweise wird die schlimmsten Leiden in den Entwicklungsländern verhindern, welche die Klimaveränderung bewirkt, und die Kosten für unsere Gesellschaft in der Zukunft ebenfalls.
“Was immer die Kosten sein werden, um die Klimaveränderung zu vermeiden – und wir meinen sie werden hoch sein – sind viel niedriger als die Kosten die gefährliche Klimaerwärmung nicht zu vermeiden,“ sagte er.
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/12/gegen-die-gefahr-der-klimaveranderung.html
14.12.2009 um 16:51 Uhr ·
Tobi
… und was will uns dieser Post sagen?
14.12.2009 um 17:30 Uhr ·
Umdenker
Hallo zusammen,
wenn ich mir die ‘Beiträge’ hier durchlese bekomme ich den Eindruck, dass wenig Bereitschaft zum offenen Gespräch und zum Umdenken auch hier vorherrscht. Ähnlich wie bei Politikern wird versucht den eigenen Standpunkt durch mehr (oder meist weniger) fundierte Argumente zu bestätigen.
Im einfachsten Fall indem der andere Standpunkt schlicht als falsch deklariert wird, auch das meist ohne wirkliche Argumente und auch gegen die vorherrschnde Meinung von Fachleuten.
Es ist nicht wirklich ein Interesse zu sehen, den Standpunkt des jeweils anderen anzunehmen und den eigenen evt. auch zu verlassen und daher wird sich nicht wirklich etwas verändern. Das ist schade denn es ist vergeudete Zeit.
Es geht augenscheinlich nicht darum etwas zu ändern, daher sollte sich die sich jeder stellen: Seit wann habe ich diesen Standpunkt?
Warum trete ich so stark dafür ein? Hatte ich mal eine andere Meinung? Wodurch wurde sie verändert? Argumente?
Ab wieviel fundierten Erkenntnissen lasse ich mich überzeugen.?
Lasse ich mich überhaupt überzeugen?
Ich kann nur für mich sprechen und halte mich für sehr skeptisch auch was wissenschaftliche Erkenntnisse angeht. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir Menschen nicht gut umgehen mit unserem Planeten. CO2 ist dabei nur ein Problem von vielen.
Es giibt wenig Dinge die Menschen dazu bringen ihre Meinung zu ändern, meist schmerzhafte. Manchmal auch schöne, wie z.B. der Film ‘Home’. Er hat mich beeindruckt, nicht durch die Fakten, vielmehr durch die unglaublichen Bilder, ich kann nur jedem empfehlen ihn sich anzusehen (gibts auch auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=IbDmOt-vIL8)
Ansonsten kann ich nur einfach sagen: Warum nicht?
Warum sollten wir nicht unsere Lebnsweise ändern?
Mit ein bisschen Nachdenken und etwas Mut ist es möglich auch die große Chance zu sehen in der Veränderung.
Why not green?
In diesem Sinne wünsche ich: Offen bleiben!
14.12.2009 um 17:36 Uhr ·
Umdenker
Korrekter Link: http://www.youtube.com/watch?v=IbDmOt-vIL8
14.12.2009 um 17:41 Uhr ·
Mateo
Ja offen bleiben ist eine gute Einstellung.
Ich empfehle diese Seite gut durchzulesen
http://www.petitionproject.org/
Über 30.000 Amerikanische Wissenschaftler haben dort folgende Petition unterschrieben :
“We urge the United States government to reject the global warming agreement that was written in Kyoto, Japan in December, 1997, and any other similar proposals. The proposed limits on greenhouse gases would harm the environment, hinder the advance of science and technology, and damage the health and welfare of mankind.
There is no convincing scientific evidence that human release of carbon dioxide, methane, or other greenhouse gasses is causing or will, in the foreseeable future, cause catastrophic heating of the Earth’s atmosphere and disruption of the Earth’s climate. Moreover, there is substantial scientific evidence that increases in atmospheric carbon dioxide produce many beneficial effects upon the natural plant and animal environments of the Earth.”
Man möge sich auch den Temperaturverlauf der letzten Millionen Jahre anschauen, z.B bei Wikipedia unter “Warmzeit”.
Sich mal fragen, warum in den Klimaberechnungen weder die Änderungen an der Sonne (Sonnenflecken), noch die Auswirkungen von Wolken berücksichtigt werden, obwohl das doch die “Motoren” unseres Klimas sind.
Wie “schädlich” Co2 für unsere Umwelt ist sieht man am schönsten im Bereich der Aquaristik. Stichwort “Co2-Düngung”.
14.12.2009 um 18:27 Uhr ·
Ski
Ich bin kein Skeptiker des Klimawandels. Ich bin dennoch ein großer Skeptiker gegenüber dem Umgang mit dem Klimawandel, so wie es sich uns in den letzten Jahren präsentiert.
CO2 wird uns leider von Politik und Wissenschaft als alleiniger Bösewicht präsentiert, gerade weil es als wunderbare Argumentationsgrundlage dient Menschen höher zu besteuern. Dass CO2 schlecht ist, wage ich nicht zu bezweifeln. Doch der alleinige Grund ist es bestimmt nicht. So wie der Kampf gegen die Klimaerwärmung momentan geführt wird, führt er nicht zu einem Umdenken, sondern in eine Zweiklassengesellschaft.
Warum beispielsweise soll es sinnvoll sein, mit Emissionen zu handeln? Das verstehe ich einfach nicht. Das führt doch nur dahin, dass reiche Länder so weiter machen können, wie sie wollen. Stattdessen sollte es Verbote bzw. bindende Richtlinien geben.
Umweltzonen und hohe Besteuerung von alten Autos führen eher dazu, dass arme Menschen nicht mehr mobil sind, als dass SUV und ähnliche Spritschlucker nicht verkauft werden. Nein, die konnte man sich auch noch schön über die Abwrackprämie finanzieren lassen.
Ich verstehe schon, dass Besteuerung als humaner gilt gegenüber von Verboten. Diese Mehreinnahmen müssen dann aber auch direkt in alternative Energieformen fließen. Wie wäre es denn mal mit einer Norm für neue Verbrennungsmotoren, die den maximalen CO2-Ausstoß regelt? Die Regierungen sollten gleichermaßen zusehen, dass sie eine ordentliche Infrastruktur schaffen, die den Bevölkerungen eine ordentliche Alternative zu Kohle und Benzin bietet. Massiver Ausbau des Massentransits und finanzielle Förderung von Eisenbahnen, die Möglichkeit Elektromotoren zu laden bzw. Akkus zu tauschen. Ja überhaupt: Wir brauchen keine besseren Akkus, sondern erst einmal einfach einen Energieträger-Standard für Elektroautos. Elektroautos! Die gibt es auch noch nicht wirklich in Serie.
Das wären Ziele die etwas bewirken würden, wo man Förderung ansetzen müsste. Momentan ist das alles eine verlogene Großveranstaltung, wo sich die mächtigen Damen und Herren gegenseitig die Eier schaukeln und mit Geldscheinen wedeln, nur um eigentlich so weiter zu machen wie bisher.
14.12.2009 um 18:31 Uhr ·
Ski
Ich will das noch einmal kurz in einem Satz zusammenfassen:
“Autofahren darf nicht teurer sein als Zug fahren, sondern Zug fahren muss billiger sein als das Auto.”
Das ist der eigentliche Fehler und lässt sich (so ziemlich) auf alle anderen Bereiche übertragen… Meiner Meinung nach.
14.12.2009 um 18:56 Uhr ·
Jörg B.
Man mag den Vorgang um den (vermeintlichen) Mailhack werten wie man will (ich finde das auch nicht den richtigen Weg). Interessant ist allerdings, wie mit Wissenschaftlern (u.a. des MIT) umgegangen wird, wenn diese versuchen, die Klimastudien zur “katastrophalen” Erwärmung zu überprüfen. Das ist anerkannter wissenschaftlicher Standard und die Rohdaten zu Studien wurden drei Jahre nicht zugänglich gemacht bzw. sind “bedauerlicherweise” wg. fehlehafter Datensicherung “nicht mehr zugänglich”. Die finische Dokumentation (http://dotsub.com/view/19f9c335-b023-4a40-9453-a98477314bf2) mit deutschen Untertiteln ist sehr empfehlenswert.
MfG
Jörg B.
14.12.2009 um 18:57 Uhr ·
Fabian
“Auch hier im Greenpeace-Blog wird gegen Wissenschaftler und Klimaschützer polemisiert und mit krudesten Theorien “nachgewiesen”, dass es gar keinen Zusammenhang von CO2-Ausstoß und Klimawandel geben kann.”
Wie überzeugt dann doch immer Greenpeacer von ihrere eigenen Meinung sind, keine anständigen wissenschaftlichen Gegenargumente liefern und lieber einen auf “Den soll man nicht glauben, die sind alle korrupt”.
Galilei war vom Teufel geschickt und Juden ging es eh immer nur ums Geld. Nichts anderes ist eure Behauptung, das nicht-naive, kritisch über den Klimawandel denkende Menschen, alles lügner seien.
Solange ihr an eurer Klimareligion festhaltet und euer Leben sinnlos verändert, kann es mir ja auch egal sein, aber hoffen wollen wir doch alle, das COP15 scheitert
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,665526,00.html
14.12.2009 um 19:42 Uhr ·
Tobi
@Fabian:
Sorry, aber das zeigt mal wieder sehr eindrucksvoll, wie einem hier das Wort im Mund herum gedreht wird.
Diejenigen, die hier mit dem ankommen, was du mit “Galilei war vom Teufel geschickt und Juden ging es eh immer nur ums Geld.” meinst, kannich bisher vorallem auf der Leugner-Seite finden.
Belegte Behauptungen dagen eher nicht. Manche Menschen sehen halt nur, was sie sehen wollen. (Wenn nötig, schreibe ich das hier noch hundertmal.)
Und wo, bitte, sind denn deine Fakten und Argumente?
Den Spiegel-Online Artikel scheinst du auch nur überflogen zu haben… der Autor bemängelt die Vorgegenweise gegen – nicht die Existenz des Klimawandels.
Kann sich ja gottseidank jeder Leser hier sein eigenes Bild machen.
14.12.2009 um 19:54 Uhr ·
Tobi
EDIT: Es sollte natürlich “Vorgehensweise” heißen…
14.12.2009 um 19:56 Uhr ·
Fabian
“Und wo, bitte, sind denn deine Fakten und Argumente? ”
Darum habe ich ja auch meine Website angegeben
Mein “Lieblingsargument” bleibt weiterhin der von Svensmark festgestellte Zusammenhang zwischen kosmischen Einflüssen und der Wolkenbildung, was ich kurz hier http://www.edwug.de/Klimawandel-Schuelerzeitung.html zusammengefasst habe.
14.12.2009 um 20:17 Uhr ·
Mateo
Die ist auch gut
http://vademecum.brandenberger.eu/themen/klima/verlauf.php
14.12.2009 um 22:42 Uhr ·
Simon Brücken
Ganz tolle Homepage. Putzig. Völlig unwissenschaftlich, null Belege und mal gerade eben alles selbst berechnet. Ich lach mich schlapp, und noch den Maxeiner bemühen, der jeden Blödsinn schreibt ohne rot zu werden. Und andere “Quellen” ähnlich unterirdischen Niveaus (unseriöse Filmchen, Leserbriefe). Sehr putzig, fast so gute Quellen wie dieser schall-und-rauch-Quark: Für die Tonne! Glückwunsch. Erst recht das total vollständige Impressum. Wenn ich mir so einen Murks zusammenschreiben würde, würde ich da auch nicht öffentlich zu stehen wollen…nicht mal Klima und Wetter auseinander halten können.
20.12.2009 um 23:46 Uhr ·
Mateo
Also wenn z.B Nasa, Esa, Wikipedia oder petitionproject (von 30.000 Wissenschaftlern unterschrieben) für Dich keine relevanten Quellen sind, dann ist das alles natürlich Humbug.
Bist bestimmt Klimaexperte
Experten gibt es ja gerade momentan jede Menge
Gesundheitsexperten, die vor der Schweinegrippe warnen..
Finanzexperten, die von der Finanzkrise überrascht wurden..
Sicherheitsexperten, die vor den Todbringenden Terrorristen warnen, denen schon tausende Landleute zum Opfer gefallen sind..
Schon mal darüber nachgedacht, warum es bei der Rettung des Regenwaldes, oder bei Fischfangbegrenzungen kaum mediale Unterstützung gibt, aber bei Co2 so eine Hysterie verbreitet wird???
Richtig, da kann man kein Geld mit verdienen…aber mit Zertifikaten..
Wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr
27.12.2009 um 22:42 Uhr
Ben Simons
Hallo
Wer glaubt, dass nicht alles Öl bis zum letzten Tropfen verbrennt wird (ditto für Gas, aber das tropft nicht bei RT) der ist wohl ein bisschen naiv. Wenn wir sparen, dann verbrauchens die Inder oder Chinesen. Daher wird auch das maximal möglich erzeugbare CO2 freigesetzt werden. Völlig irrelevant ob mit oder ohne CO2 Steuer, ob mit 95% erneuerbaren Energien oder ohne.
Die Frage ist eigentlich nur noch, schaffen wir die Kurve in eine Welt ohne Öl oder schaffens wir nicht. Sieht nicht gut aus. Peak Oil ist nahe und unsere Politiker setzen immer noch auf Wachsdumm-Wirtschaft.
Greenpeacler wacht auf. Wir brauchen ein Ende des Wachstums. Sonst nix.
14.12.2009 um 22:59 Uhr ·
Tobi
Was das Wachstum angeht, werden dir viele Greenpeacer sicher beipflichten. Ewiges Wirtschaftswachstum ist ein Irrglaube. Hat der Club of Rome schon 1972 erkannt.
Nur steht das absolut nicht im Gegensatz zur CO2-Reduktion.
Sehr Lesenswert:
Die Grenzen des Wachstums, DVA, 1972
Die neuen Grenzen des Wachstums. Rowohlt, 1993
14.12.2009 um 23:19 Uhr ·
Ben Simons
Hallo Tobi
Ich glaube du hast mich falsch verstanden (wollen?).
Wenn es x Dings hat und man x/10 Dings pro Jahr verbraucht und dabei y/10 C02 produziert dann ist nach 10 Jahren x=0 und y=1.
Unabhängig vom Wachstum.
Selbst wenn wir auf x/100 reduzieren. Dann gibts halt nach 100 Jahren Atmosphäre mit maximalem CO2 Gehalt.
Ich finde GreenPeace nicht schlecht, Aber es sind halt viele Grüne die ich treffe, tendenziell naiv. Ich weiss, man darf das nicht sagen. Aber das ganze CO2 Gelaber wird nichts nützen ( x=0 und y=1)
Ich habe immer noch keine Lösung gefunden für das Problem ausser ***zensuriert***. Ich finde die Green Warriors sind einfach zu brav.
Ein Beispiel: Hier bei uns wohnt eine Grün-Liberale Familie in einem Haus in dem früher 2 Familien gewohnt haben. 100% zusätzlicher Energieverbrauch, Geld war da für den Innneausbau (neue Küche, Heizung usw.) aber für die Aussendämmung hats nicht mehr gereicht.
Von diesem Phänomen zuerst innen renovieren dann erst aussen für die Umwelt was tun ist auch bei Konvenzis (SVP, FuckDaPeople, und SP’lern) die Norm. Sämtliche Minergie-Renovationen beihnhalten fast immer eine Wohnflächenvergrösserung. Sehr Grün.
Ein sehr desillusionierter Ben
15.12.2009 um 22:09 Uhr
Tobi
@ Ben: Nein nein, ich hab dich nicht falsch verstehen wollen. Bin ja froh, wenn man hier auch mal vernünftig diskutieren kann. Da rechnet man ja garnicht mehr mit;-) Gut, also deine Rechnung verstehe ich. Was uns unterscheidet ist, daß ich halt nicht glaube, daß der maximal mögliche Ausstoß an CO2 nicht mehr verhindert werden kann. Es muss einfach! Wie heisst es in dem Film “Home” so schön: Es ist einfach zu spät, um pessimistisch zu sein.
)in meiner Möglichkeit stehende, damit das gelingt. Wenn mich dann jemand naiv nennt, werde ich damit leben können.
Und glaub ja nicht, das ich nicht auch manchmal zweifle. Das wäre andernfalls ja auch wirklich schön naiv, angesichts der Ignoranz, auf die man bei sovielen Menschen – einfachen Bürgern wie mächtigen Politikern und Konzernlenkern – trifft. Es gibt halt diesen Gewissen Prozentsatz an Blödheit in der Weltbevölkerung, aber das ist halt die Herausforderung: Sich gegen “die” durchzusetzen! Und solange ich das nicht zu 100% ausschließen kann, das wir die Kurve doch noch kriegen, tu ich alles (oder zumindes vieles
Und über Umweltschützer, die zu brav sind sowie über Menschen, die ökologisches Bewusstsein als Lifestyle-Etikett vor sich her tragen ohne wirklich nachhaltig zu denken, können wir gerne stundenlang gemeinsam schimpfen.
Soweit erstmal.
15.12.2009 um 22:53 Uhr
Aryavarta
Wie man aus einer Klimaerwärmung eine Klimaabkühlung macht
Wenn irgendwo auf der Welt ein Rekord passiert, welcher in die Hysterie der Klimaerwärmung passt, dann wird in den Medien ganz gross und breit berichtet, Hitze da, Sturm dort. Ist es aber umgekehrt, dann wird es totgeschwiegen. Daran sieht man wie voreingenommen die Berichterstattung im MSM läuft, um einen falschen Eindruck zu erwecken.
Wenn ich will kann ich es so aussehen lassen, eine Klimaabkühlung findet statt. Hier eine Auswahl an aktuellen Meldungen die echt sind:
Rekordkälte in Kanada
Habt ihr gehört, dass in Edmonton Kanada am Sonntag den 13. Dezember 2009 ein Rekordtief von -46 ºC gemessen wurde? Damit wurde der bisherige Rekord aus dem Jahre 1968 von -38 ºC haustief unterschritten. Mit dem “Wind Chill” Faktor fühlte es sich sogar wie unter -55 ºC an. Und Kanadas Wirtschaftsmetropole Toronto liegt unter Schneemassen begraben.
Sibirische Verhältnisse in Spanien
Spanien hat ebenfalls einen Kälteeinbruch erlebt. In der Osthälfte des Landes waren mehrere Autobahnen und Landstrassen nach Schneefällen unpassierbar. Die Behörden warnten vor dem Herannahen einer “sibirischen Kaltfront” und gaben für den Norden und Osten des Landes Unwetteralarm. Die Temperaturen sanken im Zentrum der Iberischen Halbinsel auf den Gefrierpunkt. In der ostspanischen Stadt Teruel gaben die Behörden an allen Schulen unterrichtsfrei. Mehrere Zufahrtsstrassen waren eingeschneit und nur noch mit Schneeketten passierbar. Auch das Zentrum Spaniens war von einer Schneedecke überzogen. In der Hauptstadt Madrid und deren Umgebung lösten die Schneefälle ein Verkehrschaos aus.
Trotz Sommer, Schnee in den australischen Alpen
Obwohl in der südlichen Hemisphäre der Sommer beginnt, hat es in den Bergen des Bundesstaates Victoria geschneit. Auf Mount Baw Baw fielen 5cm Schnee. Eine Kaltfront durchzog den Süden von Victoria und brachte starke Winde, Regen in den tiefen Lagen, Schnee in den Bergen. Nicht genug um die Skisaison wieder zu eröffnen, aber es reicht um für Aufregung zu sorgen.
Der antarktische Sommer wegen Kälte abgesagt
In der Antarktis, wo jetzt der Sommer anfängt, wurden auf der Wostok-Station -38 ºC gemessen mit starken Schneesturm, was sehr ungewöhnlich kalt für diese Jahreszeit ist.
Weihnachtswetter bringt sibirische Kälte
Deutschland friert und bis zum kommenden Wochenende bleibt es kalt. Auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, wurden Temperaturen um minus 13 Grad gemessen. Der Schnee liegt etwa 1,70 Meter hoch. Auch der Harz zeigt sich ganz in Weiss.
In den USA jagt ein Kälterekord den anderen
Die Vereinigten Staaten erleben den härtesten Winteranfang seit Jahrzehnten. In den vergangenen 7 Tagen wurden 815 neue Schneefallrekorde gemeldet, 304 Tiefsttemperaturrekorde und 403 Rekorde mit der tiefsten Tageshöchsttemperatur.
Meteorologen warnen vor Eiseskälte in Grossbritannien
In vielen Gebieten der britischen Insel werden Temperaturen unter Null erwartet. Gemma Plump von MeteoGroup UK sagte, “Wir werden Schnee am Donnerstag erleben.” Sie sagte, von Dienstag auf Mittwoch wird das Wetter richtig kalt. In Schottland werden Temperaturen von -5ºC, in East Anglia werden -4ºC und im Südosten -2ºC erwartet.
Ich bin sicher, wenn ich weiter suche finde ich noch mehr solcher Meldungen.
Diese Wetterereignisse bringen die Medien nicht, obwohl sie gerade passieren. Nachrichten die nicht ins Volksverdummungsprogramm passen werden nicht gemeldet. Die Medien müssen den Leuten penetrant einreden, die Erde entwickelt sich immer mehr zu einer Sauna, bis sie wirklich glauben es wird immer heisser, sogar wenn sie in der Kälte frieren und nur durch die Autosuggestion schwitzen anfangen.
Wenn ich die Medien kontrollieren könnte, dann wäre es ein Leichtes ein Gegenprogramm zu fahren und behaupten, eine Klimaabkühlung findet statt, mit entsprechenden Meldungen und Bildern über Wetterphänomene belegt, um eine kommende Eiszeit vorzugaukeln. Dann hole ich mir noch einige Klimaexperten und Professoren, die mir das im Interview bestätigen und voilà, schon glauben es alle. Man muss nur selektiv vorgehen und alle “kalten” Ereignisse melden und die “warmen” weglassen. So kann ich die Weltmeinung um 180 Grad drehen und die Panik des Erfrierens auslösen.
Menschen kann man manipulieren wie man will. Die Realität ist das was wir glauben das sie ist!
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/12/wie-man-aus-einer-klimaerwarmung-eine.html
15.12.2009 um 09:54 Uhr ·
Aryavarta
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5528858/Ein-Physiker-erschuettert-die-Klimatheorie.html
15.12.2009 um 11:26 Uhr ·
Jan Haase
Ein politisches Blog als Basis für Diskussionen – hier zum Thema Klimapolitik – funktioniert nur, wenn sich alle Beteiligten an Spielregeln halten. Die Spielregeln für das Greenpeace-Blog findet ihr in unserem Verhaltenskodex (http://blog.greenpeace.de/verhaltenskodex/).
Wir weisen immer wieder Kommentatoren, die sich negativ hervortun, auf diesen Verhaltenskodex hin. Bei groben Verstößen, werden die entsprechenden Beiträge von uns gelöscht.
Gerade im Rahmen der Diskussion um das Thema Klimawandel / Klimaskeptiker war es in den letzten Tagen leider häufiger notwendig, Beiträge zu löschen.
Ich möchte daher alle Beteiligten noch einmal zu einem respektvollen Umgang miteinander auffordern.
15.12.2009 um 11:43 Uhr ·
Tobi
“Schall und Rauch” hatten wir hier als Quelle schon disqualifiziert.
15.12.2009 um 11:45 Uhr ·
Drebinsky
Will darauf hinweisen, dass der Nachhaltigkeit bei bestehendem wirtschaftlichen Wachstumszwang niemals durch (Be-)steuerung irgendeiner Emmission sonderlich gedient ist, solange halt der Wachstumszwang nicht durch eine konstruktive Geldumlaufsicherung beendet wird. Eine Geldumlaufsicherung würde nämlich dafür sorgen, dass die Geldvermögen nicht durch Zinses-Zins immer stärker anwachsen und dementsprechend immer mehr rentable Anlagemöglichkeiten suchen. Dies führt zwangsläufig zu Ressourcenraubbau und Lohndumping. Wenn Greenpeace also wirklich der Umwelt einen Gefallen tun will, sollten sich seine Mitglieder auf die Umsetztung der Natürlichen Wirtschaftsordnung konzentrieren und sich nicht gegen ein Gas engagieren. Dann können Sie wirklich an der Wurzel der ganzen Umweltsauereien anpacken.
http://userpage.fu-berlin.de/roehrigw/gesell/nwo/
Desweiteren möchte ich behaupten, dass unser Energieproblem eher eines ist, was durch Quasi-Monopole (Erdölmagnaten) erst hervorgerufen wurde, da wir schon spätestens seit Nikola Tesla, Dr. Henry Moray, Stanley Meyer und Co alternative, kostengünstige und nachhaltige Energiequellen nutzen könnten, die leider von der etablierten Industrie unterdrückt wurden, da diese ungern auf Billionen Dollar jährlichen Petroumsatz verzichten wollte. Stichwort “Radient Energy”
Mit freundlichem Gruß
15.12.2009 um 14:33 Uhr ·
Richard
Hier ein schönes Beispiel wie unliebsame Kritiker vom IPCC ausgeschlossen wurden, vom Januar dieses Jahres.
Zu Wort kommt auch ein bekannter ehemaliger Greenpeace-Aktivist:
http://www.youtube.com/watch?v=igUZjMy9k9U
Ohne Worte….
16.12.2009 um 22:00 Uhr ·
Robert E.
@ Ben Simons
Ich hab nach deinem Artikel die anderen Artikel nur noch kurz überflogen. Und ich kann jetzt auch keine definitiv gesicherten Fakten vorlegen, aber soweit ich weiß, wird CO2 ja auch wieder gebunden, wenn es erstmal in der Atmosphäre ist. Das momentane Problem ist nur, dass zu viel CO2 dort ist, also nicht genug gebunden werden kann. Es baut sich also ein immer größerer “Vorrat” in der Atmosphäre auf, der dann schädlich ist. Wenn man den CO2 Ausstoß bei gleicher Menge (weil so viel steht fest, das Öl wird bis auf den letzten Tropfen verbraucht werden, da geh ich ganz stark von aus) auf einen viel längeren Zeitraum verteilen kann, dann dürfte sich das mit dem CO2-Binden wieder ganz gut geben, also dass wieder genug gebunden werden kann, sodass der “Vorrat” auf Dauer zurückgeht, bis er wieder bei Normalmaßen ist. Wobei das einige Jahrhunderte dauern wird.
Aber das ist ja gerade das, was im Moment so oft angesprochen wird: Man sollte nicht nur für sich selber denken, sondern auch für die nachfolgenden Generationen.
Einen schönen Abend noch an alle
16.12.2009 um 22:25 Uhr ·
Robert E.
Achja, nochmal ein kurzer Nachtrag zu dem Beitrag mit dem schmilzenden Eis und dem Vergleich mit dem Eiswürfel: So wie im Beitrag beschrieben, ist es ansich korrekt, aber gilt nur für den Nordpol. Das Eis vom Südpol liegt allerdings auf Festland (!), was allerdings ganz gerne mal vergessen wird. Aus diesem Grund erhöht sich der Meeresspiegel, wenn das Eis schmilzt.
Und noch ein Grund, warum der Meeresspiegel bei höherer Temperatur steigt: Volumenausdehnung wegen höherer Temperatur.
Eine schöne Weihnachtszeit an alle
20.12.2009 um 15:27 Uhr ·
ladida
hi,
hier noch ein kleiner Text für die Autorin dieses Textes.
http://hintergrund.de/index.php/hintergrund/11-september-und-die-folgen/warum-propaganda-die-wahrheit-uebertrumpft.html
Und nebenbei noch: Es ist schon traurig das der Klimagate Skandal an Greenpeace vorbei ging. Wenn ihr euch nur um die echten Probleme der Welt kümmern würdet könntet ihr so viel mehr erreichen.
17.1.2010 um 00:07 Uhr ·
Simon Brücken
Jaja, schon klar. Die echten Probleme…
Klimawandel ist ein echtes Problem und wissenschaftlicher Fakt, ebenso der Mensch als Ursache.
Ansonsten verstehe ich nicht, was dein Eintrag hier (aussagen) soll. Vielleicht will ich das aber auch gar nicht wissen.
17.1.2010 um 00:24 Uhr ·
ladida
Es gibt leider kein Beweis das der Klimawandel vom Menschen verursacht ist. Ach nee, gibt es ja doch. Oh je, doch nur von Wissenschaftlern welche ne Menge Geld dafür erhalten haben.
Und solche Fakten das in England im Mittelalter – in einer Wärmeren Periode als heute – Wein gewachsen ist interessiert euch auch nicht. Oder Grönland Grönland heißt weil als es die Wikinger entdeckt haben grün wahr.
Naja, weitere Fakten brauch ich ja nicht aufzählen. Ihr glaubt ja lieber die Lügen. Ganz wie euer Gründer sagte:
“Es spielt überhaupt keine Rolle was die Wahrheit ist, wichtig ist nur was die Leute glauben das wahr ist.” – Paul Watson, Mitbegründer von Greenpeace
17.1.2010 um 18:18 Uhr
Simon Brücken
Ach ladida,
wenn es reicht, Dich mit solchen Popanz-Argumenten hinters Licht zu führen, bitte schön. Aber die Mittelalterliche Warmzeit als Argument gegen den anthropogenen Klimawandel ist lachhaft und schon mehrfachst als Unfug widerlegt. Zu behaupten die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler sei gekauft ist absoluter Unsinn, ich will ja mal die ehrenamtlichen Forscher sehen, die Du ins Felde führen willst. Genau dann kommt man nämlich auf so einen Unfug wie Du hier schreibst. Die Klimawandelsskeptiker bedienen sich pseudowissenschaftlicher Behauptungen mit denen man vielleicht Laien überzeugen kann, weil sie auf den ersten Blick so schön logisch klingen. Mit nur ein bisschen Ahnung vom Klimasystem stellt man schnell fest, dass das Murks ist. Die CO2-Theorie (bzw. generell Treibhausgase) ist gesichert. Die globale Erwärmung belegt. Der Mensch steht als Hauptverursacher fest. Das sind wissenschaftlich mehrfachst belegte Fakten.
Du kannst natürlich auch behaupten, die Mathematiker seien bezahlt worden und würden fälschlicherweise behaupten 1-1=0 obwohl es die Null doch bei den Römern schon gar nicht gab. Aber unterstelle mir nicht, an Lügen zu glauben. Das ist hier keine Religion.
18.1.2010 um 10:13 Uhr
Telematik2
In älteren Kulturen hat man falsche Propheten auch schon mal nicht nur von ihren Ämtern befreit… Obs dieselben Klimahypothesen auch noch gäbe, wenn diese “Spezialbehandlung” auch heute noch angewendet würde?
Also nach diesem Winter hege ich nun auch gewisse Zweifel an der “Golfschlägerkurve”, ich weiss nicht obs jemanden hier gibt, der mir die Zweifel sachlich begründet ausräumen könnte. @Simon (u.a. Trolle): Polemik überzeugt niemanden….
Also, warum wirds jetzt kälter, wo’s wärmer werden sollte???
18.1.2010 um 10:55 Uhr
ladida
Es gibt genug unabhängige und freie Wissenschaftler welche die offizielle Klimawandel Theorie anzweifeln. Die Methoden wie diese von dem Weltklimarat außen vor gelassen wurden ist durch den Klimagate Skandal bestätigt wurden. Informiere dich ruhig mal was da sonst noch so ans Licht gekommen ist.
Hier ein paar dieser Wissenschaftler.
http://www.youtube.com/watch?v=28glS2XFoF8
Und bloß nicht mit dem Argument das die Doku von der Ölindustrie ist. Der einzige Unterschied zwischen Gores Vorstellung von der “Rettung” des Klimas und der von den Ölkonzernen wie Exxon Mobil ist das Gore Emissionsrechtehandel will und Exxon gleich eine globale CO2 Steuer.
Wenn ich schon mal bei Gore bin. Er hat ja auch seine Theorie zurück genommen.
Und Wissenschaftler die die Klimawandel Theorie befürworten haben ein Finanziellen Nutzen davon. Sie dir einfach an wie viel Geld in diese “Wissenschaft” in den letzten Jahren gesteckt wurde. Wenn die auf einmal sagen es gibt kein sind die auch Arbeitslos. Die ganze Klimawandelindustrie kann, und wird wenn die Lüge weitergeht, zu einer der größten Industrien der Welt werden. Ohne die Subventionen und Hysterien würden Techniken wie Photovoltaik niemals in dem Umfang produziert werden wie die heute der Fall ist, da sie einfach nicht rentabel ist.
Man könnte jetzt noch auf andere Pseudohilfe für die Umwelt eingehen. Ich mach nur noch eins. Hybridauto oder allgemein die Spritsparenden Auto. Ist dir bewusst wie viel CO 2 bei den Produktion freigesetzt wird? Da ist es völlig egal ob es 5 oder 10 Liter pro 100km verbraucht. Wichtig wäre es das es lange fährt, nicht nur 100 000km. Wenn wir hier die “Spritfresser” verkaufen werden sie auch nur in irgend welchen dritte Weltländern weitergefahren. Aber dies nur ma nebenbei. Ich hab eh kein Auto. Stau nervt!
Sieh dir Messungen des Artikeises bei Universitäten an. Seit 10 Jahren stabil.
18.1.2010 um 12:32 Uhr
Simon Brücken
Telemantik, das Ding heißt Hockeyschlägerkurve. Und wer Wetter und Klima nicht auseinanderhalten kann und sich mit unangemessenen Troll-Vorwürfen retten muss disqualifiziert sich selbst. Da fehlen anscheinend Grundlagenkenntnisse und ich habe nicht die Zeit das hier alles ausführlich durchzukauen. Habe schon mehrfachst Widerlegungen von Skeptikerargumenten verlinkt. Hier geht’s nicht um Polemik sondern um Menschenleben.
ladida, welcher Klimategate-Skandal? Der Inhalt der gehackten Emails muss erst mal in Ruhe untersucht werden. Da ist erstmal noch ziemlich wenig klar (zudem sind nur einige wenige Wissenschaftler betroffen. Das reicht bei weitem nicht, um die Theorie zu kippen, die mannigfach wissenschaftlich bestätigt wurde. Ehrenhaft direkt anzuführen dass Deine sog. Doku “von der Ölindustrie ist”. Wenn Exxon tatsächlich die CO2-Steuer wollte, würden sie nicht den Klimawandel leugnen. Das hinkt doch vorne und hinten. Gerade Skeptikern konnte man nachweisen gekauft zu sein. Du stellst hier einen riesigen Haufen gewagter Behauptungen auf, von denen nicht eine belegt ist. Hier geht es nicht um Hysterien sondern um Fakten. Mir wäre es nur lieb, wenn es den Klimawandel nicht gäb’. Das würde uns einen Haufen Probleme ersparen. Aber Fakten bleiben Fakten, auch wenn man sie mit Verschwörungstheorien negieren will.
18.1.2010 um 13:40 Uhr
Telematik2
@Simon
wo wäre der Unterschied zwischen Golf- und Hockeyschläger?
beide machen diesen plötzlichen Knick nach oben…
Wetter=örtlich&zeitliche eng begrenztes Phänomen
Klima=örtlich&keitlich weniger eng begrenztes Phänomen
also der winter war/ist Weltumspanndend langanhaltend kalt und damit meines Verständnisses nach eher ein Klima-Phänomen, oder stimmt das nicht?
Und b.t.w. was ist mit der in den 70gern prognostizierten Eiszeit passiert????
18.1.2010 um 14:24 Uhr
Jan Haase
Hallo Telematik2,
der Unterschied zwischen Wetter und Klima ist doch etwas differenzierter zu sehen. Der deutsche Wetterdienst schreibt darüber
„Als Wetter wird der pysikalische Zustand der Atmosphäre zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem auch kürzeren Zeitraum an einem bestimmten Ort oder in einem Gebiet, wie er durch die meteorologischen Elemente und ihr Zusammenwirken gekennzeichnet ist, bezeichnet.“
und weiter
„Das Klima ist definiert als die Zusammenfassung der Wettererscheinungen, die den mittleren Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort oder in einem mehr oder weniger großen Gebiet charakterisieren.
Es wird repräsentiert durch die statistischen Gesamteigenschaften (Mittelwerte, Extremwerte, Häufigkeiten, Andauerwerte u. a.) über einen genügend langen Zeitraum. Im allgemeinen wird ein Zeitraum von 30 Jahren zugrunde gelegt, die sogenannte Referenzperiode, es sind aber auch kürzere Zeitabschnitte gebräuchlich.“
Was heißt das? Eine Aussage zum Wetter wäre zum Beispiel: „Heute ist regnerisches Wetter“, „heute ist sonniges Wetter“ oder „heute schneit es“. Aber selbst wenn es in Hamburg diesen Winter zwei Wochen am Stück unter Null Grad hat, haben wir kein arktisches Klima.
Beim Klima wäre eine korrekte Aussage zum Beispiel: In Spanien und Süditalien herrscht ein mediterranes oder Mittelmeerklima“, im Kongo herrscht tropisches Klima.
Das bedeutet: Obwohl Mittelmeerklima überwiegend (über 30 Jahre gemittelt) trocken und warm ist, kommt es dort trotzdem alle paar Jahre im Winter sogar zu Schneefällen.
Nun zu deiner Frage, ob dieser Winter, der ja nun in vielen Teilen der Nordhalbkugel sehr kalt und schneereich war, ein Klimaphänomen ist. Nein – erst wenn die Messergebnisse aus vielen Jahren im Vergleich zu einer ebenso langen Zeitreihe aus der Vergangenheit eine Abweichung zeigen würden, könnte von einem Klimaphänomen gesprochen auf der Nordhalbkugel gesprochen werden. Schaut man sich die Klimabilanz der gesamten Erde an, haben wir für die Südhalbkugel ja gerade die aktuellen Zahlen für die vergangenen zehn Jahre bekommen, die einen deutlichen Trend zu einer Kimaerwärmung zeigen. Dazu hier die aktuelle Meldung der Deutschen Presseagentur auf Stern.de: http://www.stern.de/wissen/natur/klima-2009-waermstes-jahr-auf-suedhalbkugel-1535661.html
18.1.2010 um 18:26 Uhr
Simon Brücken
Nein, deine Trennung von Klima und Wetter bleibt zu ungenau, von einem (richtigen) Winter kann man nicht auf die Entwicklung des Weltklimas schließen. Zudem ist das Klimasystem hoch komplex und es gibt mittlerweile ein wesentlich besseres Verständnis als noch in den 70ern. Das ist jetzt auch von meiner Seite noch etwas vage, mir fehlt gerade die Zeit.
Ich such bei Gelegenheit mal ein paar Quellen und Bücher raus, die hier zur Klärung vieler Fragen beitragen könnten.
Gruß
18.1.2010 um 14:35 Uhr
Tobi
@ ladida:
Der einzig interessante Aspekt deiner Beiträge ist die Sache mit dem Auto:
———–
Du schreibst: “Da ist es völlig egal ob es 5 oder 10 Liter pro 100km verbraucht. Wichtig wäre es das es lange fährt, nicht nur 100 000km. Wenn wir hier die “Spritfresser” verkaufen werden sie auch nur in irgend welchen dritte Weltländern weitergefahren.”
———–
Im Ansatz hast du Recht: Die Produktion macht einen erheblichen Anteil der CO2-Bilanz aus, und es bringt garnichts, sein Auto alle paar Jahre durch ein neueres, aber etwas sparsameres Modell zu ersetzen.
Das ist auch einer der Gründe, warum die Abwrack-Prämie so schwachsinnig war.
Wer ein altes Auto hat, soll es ruhig fahren, bis es seine Lebenszeit hinter sich hat (und das sind bei guter Pflege in der Regel deutlich mehr als 100000km).
Aber wenn dann mal ein neues Auto an der Reihe ist, ist es alles andere als egal,ob es 5 oder 10 liter verbraucht. Gerade wenn du es viele Jahre fährst.
—————–
Was anderes: Ihr Verschwörungstheoretiker werft uns “Normalos” (oder wie auch immer ihr uns bezeichnet) ja immer vor, das wir alles einfach so glauben weil das ja so schön bequem ist.
Aber ist es nicht viel eher so, daß ihr, die ihr den Klimawandel für eine Lüge haltet, in Wirklichkeit die Bequemen seid, weil man dann ja sein Leben nicht zu ändern braucht und schön sorglos weiterleben kann?
18.1.2010 um 23:56 Uhr
ladida
Es ist aber leider so das die meisten das blind glauben was im TV erzählt wird. Und ich habe genug Fakten genannt welche gegen den vom Menschen verursachten Klimawandel sprechen. Nur wenn man diese außen vor lässt kann schnell der Eindruck entstehen das es so ist wie es gepredigt wird. Aber so ist es auch in viele anderen Bereichen der Nachrichten.
Ich kann absolut nicht verstehen warum man den Massenmedien diesen Vertrauensvorsprung gibt. Es kam so oft raus das das was im TV erzählt wurde die totale Lüge war – auch wenn es manchmal mehrere Jahrzehnte dauert.
Ich mach es mir bestimmt nicht einfach damit. Ich würde mir es einfach machen wenn ich anstelle hier zu schreiben irgendeine TV Serien schauen und ich setzt mich mit den Fakten auseinander – dies kostet wieder Zeit.
19.1.2010 um 01:13 Uhr
Tobi
Gut Ladida, dann lerne ich jetzt daraus, daß ich mehr TV-Serien gucken sollte.
19.1.2010 um 21:50 Uhr
Tobi
Wie süß, wieder jemand auf Wahrheitssuche…
17.1.2010 um 12:04 Uhr ·
ladida
Der Klimagate Skandal. Und es war kein Hacker, sondern von einem Insider der sie raus gegeben hat. Da ist schon ne Menge ans Tageslicht gekommen. Aber ist logisch das du von Greenpeace nichts darüber hören wirst und schon gar nicht von den Massenmedien, zumindest in Deutschland. In anderen Länder wird darüber heiß Diskutiert. Nicht um sonst entfernen sich einige Länder von den Zukünftige Ideen für die Wirtschaft – mit einem Wort Deindustrialisierung. Und es sind schon gar nicht “einige wenige Wissenschaftler betroffen”, sondern die ganze “Wissenschaft”. Dieser Konsens wird nur verbreitet um dem Volk einzureden das es wahr ist. Und wenn man eins aus der Geschichte gelernt hat, dann: Das niedere Volk wurde immer versucht zu täuschen um gewissen Meinungen und Ideen durchzusetzen.
-.- Du musst nicht versuchen meine Aussagen zu verdrehen. Sie ist NICHT von der Ölindustrie finanziert, schrieb ich. Den das ist das Standard – und lächerlichste – Argument gegen diese Doku. Wie hast du es schon geschrieben?
Ja klar, Skeptiker sind gekauft. Wie ich schon schrieb ging massig Geld in die Klimawandel “Wissenschaft”. Deren “Fakten” schon längst widerlegt sind.
Aber ist ja auch sehr einfach wenn man gewisse unliebe Tatsachen außen vor lässt, zB das es auch auf anderen Planeten in unserem Sonnensystem wärmer wurde.
Zum Thema Exxon und der CO2 Steuer. Schon ma was von Desinformation gehört? Wird ständig betrieben um den Willen unserer Führung durch zu setzen. Letztendlich arbeitet Gore auch nur für diese Konzerne, bzw. deren Leitern.
Ich stelle überhaupt keine Behauptungen auf. Ich bringe dir Fakten welche deine “Wissenschaftler” ignoriert haben.
“Verschwörungstheorien”: Ein schönes Wort um unlieben Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Du bist ein guter Diener!
Ja, es kein reales Problem. Und so kannst du wieder was sinnvolles machen und für statt gegen das Volk zu arbeiten. Ihr macht ja einige gute Dinge. zB gegen Genfood, Atomkraft, Abholzung und so. Aber wenn ihr auf einige Lügen rein fallt und so unwissenschaftliche Dinge einfach nur nach plappert wird euch nie viel
Aufmerksamkeit zu teil.
18.1.2010 um 14:34 Uhr ·
Simon Brücken
Jaja, *tätschel*, wird alles wieder gut.
Wo sind denn die Belege dafür, dass es den anthropogenen Klimawandel nicht gibt? Jetzt für mal ordentliche Quellen an und erklär mir, warum gerade die Zivilgesellschaft (also das “niedere Volk”) seit Jahren Politiker zu mehr Klimaschutz drängen muss? Das macht doch keinen Sinn, was du mir hier verkaufen möchtest. Ich schaue mir gerne die Thesen der Skeptiker an, bislang gab es keine die nicht widerlegt werden konnte. Unterstelle mir nicht Leichtgläubigkeit, ich prüfe gerne und genau und stehe Politik und Medien durchaus sehr skeptisch gegenüber. Aber was du hier verbreitest sind de facto Verschwörungstheorien.
18.1.2010 um 15:14 Uhr ·
ladida
Wo sind die Belege das der Klimawandel vom Menschen verursacht ist? Wie ich schon sagte die Daten wurden gefälscht oder Messpunkte lagen so ungünstig das eine Messung keine Wert hat – wenn zB ne Stadt um die Messstation gebaut wurden. Die kam unter anderen beim Klimagate Skandal raus.
Die Sonne hat den Haupteinfluss auf das Klima der Erde und diese gibt nicht konstant Energie ab. Thema Sonnenflecken.
Warum sich die Menschen bei den Politikern für den Klimaschutz eingesetzt haben ist einfach. Die Allgemeinheit glaubt blind das was im TV kommt und gerade wenn man ihm Angst ums überleben macht setzen sie sich schnell für irgendwelchen Blödsinn ein, ohne überhaupt nur darüber sich zu informieren.
Ich verkaufe nichts. Ich mache kein Geld mit dem Klimaschwindel. Aber was ist mit Gore? Der ist jetzt reich und verbraucht selber viel viel mehr Energie als der schon verschwenderische Durchschnittsamerikaner.
Auf meine genannte Thesen – welche nicht von mir erstellt sind – bist du ja nicht mal eingegangen. Also sag nicht das du jede Prüfst. Und hast du die in dem Film “Klimalüge” aufgestellten Thesen widerlegt? Hast du ihn überhaupt gesehen?
Und hör auf es als Verschwörungstheorien abzutun. Genau das ist es was die Medien erreichen wollen. Stempel drauf und Weg.
18.1.2010 um 17:07 Uhr ·
Tobi
hey ladida, glaub doch was du willst, ist doch vollkommen in ordnung!
18.1.2010 um 19:25 Uhr ·
Simon Brücken
Also ladida,
wenn ich dich richtig verstanden habe, wird von den mächtigen der Klimawandel herbeigelogen, dann im fernsehen an die leichtgläubige bevölkerung verkauft, weshalb diese sich dann für den Klimawandel stark machen. Warum ist dann in den letzten 20 Jahren von Seiten der Politik noch keine CO2-Steuer oder was auch immer gekommen? Die hätten doch leichtes Spiel, statt dessen passiert nichts. Deine Theorie hinkt nicht nur, sie ist falsch. Im Gegenteil sind gerade die Argumente der Skeptiker solche, die zum Nichts-Tun verleiten sollen, gerade dort wird instrumentalisiert und gelogen und geschmiert.
Du hast nicht genug Fakten geliefert, bislang alles widerlegte, alte Argumente der Skeptiker die zeigen, dass du dich nicht in der Thematik auskennst. Sonnenflecken: Für den aktuellen Klimawandel als (Haupt-)Ursache ausgeschlossen. Grönland war in der mittelalterlichen Warmzeit (natütliche Klimaschwankung) an einem schmalen Küstenstreifen grün, aber lange nicht im gesamten eisfrei….
Hier eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diversen Thesen der Skeptiker:
http://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Other/rahmstorf_dieklimaskeptiker_2004
http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/klimaaenderungen/faq/skeptiker.htm
Ich bin noch ncith dazu gekommen, dein Filmchen zu gucken. Aber ich habe mir sogar the great global warming swindle angeguckt und Maxeiner und Chrichton gelesen. Wirf mir nicht vor, ich würde mich nicht damit auseinandersetzen. Das ist aber alles letztlich Unfug.
@Jan: Danke für dein Posting hinsichtlich der Klima/Wetter Unterscheidung.
19.1.2010 um 09:01 Uhr ·
ladida
CO2 Steuer ist noch nicht umgesetzt. Aber Emissionsrechtehandel. Außerdem hat man vor eine globale CO2 Steuer einzuführen. Aber dagegen würden sich heut noch zu viele stellen, mal sehen wie es in 5 Jahren aussieht.
Obwohl ich eher glaube das sie gerade jetzt – nach dem Klimagate Skandal – immer weniger Zustimmung finden wird. Vor allem in Länder wo in den Massenmedien darüber diskutiert wird.
Sonnenflecken sind ausgeschlossen und die Fakten das es auch auf anderen Planeten wärmer wurde – zumindest bis vor 10 Jahren – lässt du wieder außen vor. Hab nicht gesagt das es ganz grün war, aber mehr als heute. Solche Dinge der der “Wissenschaftler” auf den sich Al Gore bezog auch seine Theorie zurück gezogen hat ist dir auch egal.
Ja, das Umweltbundesamt, ist bestimmt eine sehr objektive Analyse. -.-
Klimalüge ist eigentlich der Film the great global warming swindle. So wird heutzutage übersetzt.
Du bist ein Heuchler. Tue nicht so das du dich mit Fakten auseinandersetzt wenn du die wichtigste außen vor lässt. Und tue auch nicht so das sie wieder legt sind. Du hast nur wie ein Indoktrinierter Typ aus den, bzw. durch die, Massenmedien geredet. Schau dir die Temperaturentwicklungen der letzen 500 000 Jahre an oder noch längere. Es gab deutlich wärmere und deutlich kältere. In wärmeren sind
Weltreiche entstanden oder zB Europa wurde mehr erschlossen.
So, brauchst jetzt nicht mehr unbedingt Antworten. Den ich werde nicht mehr zurück kommen. Der “Blog” ist eh schon tot geredet. Die Lügen, welche ihr verbreitet, sind entlarvt.
Zum Schluss noch ein wenig mehr was du “widerlegen” kannst.
http://www.eike-klima-energie.eu/
Also machts gud.
19.1.2010 um 13:53 Uhr
Simon Brücken
*grins* Jaja – schon klar. Besten Dank auch für diese treffende Einschätzung meiner Person.Zu diesem Quark muss ich ja dann zum Glück nichts mehr schreiben…
Ich wünsche Dir noch ein paar erhellende Momente.
19.1.2010 um 14:18 Uhr
Tobi
@Simon: Du muss halt einfach mal klar erkennen, daß wir nix klar erkennen können.
Wir sind indoktriniert und fehlgeleitet.
Und manchmal, da ist mir auch so, als hätte mich ein kleines Alien entführt und mir einen noch viel kleineren Chip im Gehirn eingesetzt. Seit dem darf ich nicht mehr denken, was ich eigentlich denken will.
19.1.2010 um 21:48 Uhr
Simon Brücken
@Tobi
Echt, da haben wir Ökos mit unseren NGos uns voll vor den Karren spannen lassen, weshalb die Weltregierung ihre Pläne der CO2-Steuer und der Freiheitsbeschneidung ja mit vollem Tempo umgesetzt hat (Hahaha!”).
Es ist schon verwunderlich, wie man ernsthaft meinen kann, das sei Panikmache der Mächtigen, wo doch von deren Seite (Konzerne wie Politik) die Leugnung der Klimaproblematik erfolgt und Lösungen blockiert werden. Wäre die Verschwörungstheorie richtig, müsste die Politik doch schon wesentlich weiter sein (Was stünde im Weg wenn sogar Opposition und Bevölkerung die Kröte geschluckt haben?). Aber ich versteh das ja alles nicht, ich bin ja auch ein Opfer der Massenmedien die ja nicht über die Skeptiker berichten. Ach, moment, ist es nicht so das in der Presseberichterstattung das Bild verzerrt wird, weil die Klimaskeptiker in dem fehlgeschlagenen Versuch von journalistischer Neutralität übermäßig viel zu Wort kommen (im Vergleich zu ihrem wissenschaftliche Nischendasein)? Ja! (aber das muss man halt mal schnell übersehen, wenn man an verdrehte Verschwörungstheorien glaubt und sich über gleichschaltende Medien beklagt).
Und ist es nicht faszinierend, dass das oben von ladida angeführte Pseudo-Institut EIKE Verbindungen zu Konzernen und Lobbygruppen hat, die wesentlich mit der Verbrennung fossiler Energieträger verdienen oder sich für selbige einsetzen (siehe: http://michaelsclimate.wordpress.com/2009/10/31/klimaluegner-in-jena/ )?Ja! Aber natürlich sind tausende Wissenschaftler, die mit Geldern aus öffentlichen Mitteln bezahlt werden gekauft, während die “freien Wissenschaftler” als Klimaskeptiker ihr Geld womit verdienen? Tja, die sind nur ein bisschen mehr abhängig von Geldgebern, wenn sie ihre teuren Untersuchungen nicht aus eigener Tasche bezahlen wollen. Aber: Welche Wissenschaftler? Die gängigen Klimaskeptikerargumente sind so oll und so oft widerlegt und können nur überzeugen, wenn man keine Ahnung hat…
Neenee, Tobi, war natürlich alles Quatsch, wir sind die verdehten!
20.1.2010 um 11:45 Uhr
Regina
Hallo ladida,
interessanter Link.Sobald man hier den Mund aufmacht und etwas nicht “hübsch verpackt”,gilt man sowieso als Verschwörungstheoretiker.Die Wahrheit wollen die wenigsten hören.Man muss kein Wissenschaftler sein,um Augen und Ohren aufzumachen,aber die meissten schauen lieber weg,wenn es unangenehm wird.Im Notfall lieber etwas spenden und Andere machen lassen,aber selbst aktiv werden,bedeutet den meissten viel zu viel Arbeit.Menscheit bleibt halt lieber “dumm” und manipulierbar,muß jeder für sich selber entscheiden,ob er aussteigt aus diesem Wahnsinn oder nicht.Die wenigsten kannst du “bekehren”,weil sie einfach nicht in der Lage sind,Wahrheit und Lüge auseinander zu halten.Du bist bestimmt auf dem richtigen Weg und ich wünsche dir,das das auch so bleibt.
Lieben Gruss
Regina
18.1.2010 um 23:09 Uhr ·
Telematik2
Hallo Jan,
vielen Dank für die Erklärung!
18.1.2010 um 23:21 Uhr ·
Richard
@Simon und Tobi …
es werden wohl noch einige Jahre vergehen müssen, bis Ihr checkt, was abgeht. Ihr seid halt noch “grün” hinter den Ohren…(hehehe) Jedoch – immerhin beginnt Ihr,
Euere Standpunkte ironisch ins rechte Licht zu rücken – das ist ja schon mal ein Anfang, gw
21.1.2010 um 00:18 Uhr ·
Tobi
@ Richard: Ja, wie gesagt, der kleine Chip von dem Alien, das mich entführt hat, hindert mich noch daran die Wahrheit zu erkennen.
Aber wird schon besser.
21.1.2010 um 13:40 Uhr ·
Richard
@simon:
Zitat:
“Es ist schon verwunderlich, wie man ernsthaft meinen kann, das sei Panikmache der Mächtigen, wo doch von deren Seite (Konzerne wie Politik) die Leugnung der Klimaproblematik erfolgt und Lösungen blockiert werden. Wäre die Verschwörungstheorie richtig, müsste die Politik doch schon wesentlich weiter sein (Was stünde im Weg wenn sogar Opposition und Bevölkerung die Kröte geschluckt haben?)”
Glauben Sie im Ernst an eine “Politik fürs Volk” ?
21.1.2010 um 00:34 Uhr ·
Tobi
Richard schrieb: “Glauben Sie im Ernst an eine “Politik fürs Volk” ?”
Das kann man ja wohl kaum mit ja oder nein beantworten.
Was ich hingegen ganz klar mit “nein” beantworten kann, ist die Frage, ob ich an eure Verschwörungstheorie glaube.
Die macht nämlich vorne und hinten keinen Sinn.
Warum hats denn in Kopenhagen kein Ergebnis gegeben, wenn doch alle unter einer Decke stecken? Ablenkungsmaneuver was?
Weil “ihr” “denen” auf die Schliche gekommen seid, wie?
Is mal gut langsam, geht wieder zurück in eure Foren oder zur BÜSO, wo ihr Anhänger für diesen spätpubertären Mist findet.
21.1.2010 um 13:53 Uhr ·
Richard
@Tobi
wenn hier einer Mist verzapft, dann wist das ja wohl Du. Man erkennt das an Deiner Unfähigkeit zu antworten, ohne dabei den Anderen lächerlich machen zu müssen.
Zynismus ist halt Deine Stärke, nicht wahr?
Naja, was solls, mir kann das wurscht sein, belüg Dich ruhig weiterhin selbst und stopfe jeden, der anders denkt als Du, in Deine VT-Tonne.
Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.
Jedenfalls ist meine Kündigung raus und das ist gut so.
Viel Spaß noch beim Kampf gegen die Windmühlen, Don Quichotte
23.1.2010 um 17:11 Uhr
Tobi
Ich nehm das mal als Kompliment.
23.1.2010 um 17:24 Uhr
Richard
@Simon Brücken & @Tobi und an die Autorin dieses Artikels Viktoria Thumann
Liebe grüne Miterdenbewohner,
ich war mal im doppelten Sinne “grün” eingestellt, ich wählte die Grünen und war Greenpeace-Förderer – bis die Grünen Anfang der 90er Jahre sich zur Kriegspartei entwickelt hatten.
Wenn ich grade dabei bin…..hat denn Greenpeace eigentlich jemals etwas gegen militärische Waffen unternommen, die die Umwelt verpesten, wie zB depleted uranium (DU)munition ? (außer den üblichen Atomwaffen, gegen die sowieso fast jeder Mensch ist)
-nein, hat GP nicht – warum denn eigentlich nicht, das Thema ist schon lange auf dem Tisch und
hier redet kein Grünfriedler darüber ???
dursucht doch mal Greenpeace nach dem Stichwort “depleted uranium” oder nach “DU-Munition” – ihr werdet nichts finden – warum ? …. warum ???
Aber GP will etwas gegen CO² unternehmen – wow !
Ich sage Euch was : Ihr habt ein CO² – Unternehmen, und zwar eins, was richtig fett Asche bringt, nur das wisst Ihr nicht, – oder Ihr wisst es doch ???
Es geht doch hier (bei der Klimadebatte) nicht um Umweltschutz, sondern ums fette Abkassieren – kapiert Ihr das denn nicht oder wollt ihrs nicht verraten???
Umweltschutz ja –
aber diese Klimahysterie, die über jahrelange Propaganda und Beeinflussung der Regierungen zu einer globalen Abzocke geführt wird, das sollten vernünftige Menschen zu unterscheiden wissen!
Greenpeace ist mittlerweile eine zu große Vereinigung, ihr seid schon lange unterwandert….
darum mache ich jetzt folgendes :
“Betreff: Kündigung meiner Förderung von Greenpeace e.V.
Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund der Haltung, die Greenpeace in Bezug auf die „Klimaerwärmung“
eingenommen hat, indem sie strikt den gefälschten und verlogenen Behauptungen des IPCC eines anthropogen verursachten Klimawandels und kommenden Klimakathastrophe folgt, kann ich mich beim besten Willen mit Greenpeace nicht mehr identifizieren.
So viel Ihr Verein auch sinnvolles vollbracht hat, umso mehr sind Sie hier aufs falsche Pferd aufgesprungen.
Glauben die Experten von Greenpeace denn tatsächlich diese Märchen, die uns der selbsternannte Weltklimarat hier auftischen will ?
Spätestens seit Ende letzten Jahres, als die gehackten (oder von einem Insider bereitgestellten) E-Mails und die manipulierten Programmcodes
des CRU bekannt wurden, hätten bei Greenpeace die Alarmglocken läuten müssen. Zumindest hätte eine Diskussion darüber stattfinden müssen, inwieweit eine Neuorientierung der internen Einstellung zum Klimamärchen notwendig wäre.
Stattdessen werden auf der Blogseite von GP Leute als Spinner hingestellt, die ernsthaft darüber diskutieren wollen und Skeptiker der Klimatheorie des IPCC werden als KlimaLEUGNER (haha) bezeichnet.
Ich habe mir das nun eine Weile mitangesehen, aber für mich ist keinerlei Tendenz zur Vernunft ersichtlich.
Es tut mir in der Seele weh, zu welch ideologischer Verblendung offensichtlich der blinde Glaube an die (fast)perfekt inszenierte Propaganda des IPCC bei den Greenpeace-Mitgliedern geführt hat. Sie sind zu Steigbügelhaltern der Emissionsrechte-Händler geworden, die sich mit dem erfundenen CO²-Hype die Taschen vollstopfen werden – und das auf Kosten der Völker.
Schade, aber ich kündige hiermit mit sofortiger Wirkung meine Förder – Mitgliedschaft bei Greenpeace. Bitte nehmen Sie das zur Kenntnis und stellen Sie
das Lastschrift-Verfahren zur Einziehung des Förderbeitrags ein. ”
So – Das habe ich gerade aufgesetzt und werde es morgen absenden.
Viel Spaß noch mit dem Kohlendioxid – also ich mags gerne in der Limo-und Ihr ?
PS : Kümmert Euch um Euch selbst und um Euere Familien und lasst Euch nicht von den “Machthabern” verarschen!
21.1.2010 um 01:03 Uhr ·
Tobi
@Richard: Hast du eigentlich ne Ahnung, wie oft ich diesen Schmarrn jetzt schon hören und lesen musste?
Es langweilt mich.
Lasst euch mal was neues einfallen.
Wie wärs damit: Die Amis waren garnicht auf’m Mond…
21.1.2010 um 13:38 Uhr ·
Ypsi
Zu Verschwörungstheorien konnte man gestern einen schönen Beitrag von Lesch erleben.
In den USA versuchen solche Leute, die inzwischen gut organisiert auch nach Europa gucken, in Schulen die Schöpfungsgeschichte als Weltentstehungsmodell in Biologie zu vermitteln. Einfluss auf Unterricht wird dort auch inzwischen hinsichtlich der Klimaveränderung versucht. So stehen Lehrer unter Druck und man versucht , Lehrpläne zu beeinflussen.
09.1.2012 um 12:11 Uhr
Simon Brücken
Oh mann, ich weiß nicht ob ich lachen soll, Richard. Selbst wenn man dir sie Belege für CO2 als Treibhausgas hundertmal vorlegt und den menschengemachten Klimawandel zum xten mal erklärt und nachweist würdest du es nicht wahrhaben wollen. Selbst wenn man dir die Schwächen deiner Theorie, wir wären alle manipuliert und der Klimawandel sei von den Mächtigen erfunden, Stück für Stück vorführt (s.o.) willst du es nicht wahrhaben und unterstellst uns, etwas nicht zu kapieren. Natürlich versuchen Politik, Konzerne etc. auch zu manipulieren, skeptisch und kritisch sollte man schon sein. Aber hinsichtlich des Klimawandels läuft es annähernd andersherum als du behauptest. Wenn du recht hättest, könnten die Mächtigen doch schon lange irgendwelche “Abzocke” durchziehen und als Klimaschutz verkaufen. Aber da gibt es bislang so gut wie nix. Warum? Warum ist Kopenhagen gescheitert, wenn du recht hättest?
Es ist eher andersherum, die Skeptiker wollen am bisherigen Wirtschaften (auf Kosten von Umwelt und Menschen) auf der Basis der Verbrennung fossiler Energien festhalten. Gerade Skeptiker haben oftmals Verbindungen zu den Mächtigen aus Wirtschaft und Politik. Schau Dir nur mal die (zum Glück der Vergangenheit angehörenden) Bush-Regierung an. Ich würde hier allerdings nicht so weit gehen, und das ganze Verschwörungsmäßig aufbauschen. Denn dass Klimaschutz auf der Agenda steht, ist ein Verdienst der Zivilgesellschaft, die seit Jahren Druck von unten macht. Das System ist also noch ein wenig durchlässig und Protest für engagierten Klimaschutz kann Erfolg haben. Darauf kommt es dieses Jahr (und vermutlich auch dannach noch an). Wenn du uns da nicht unterstützen willst, Richard, schade. Aber das ist deine Entscheidung.
Du schriebst :”Ich habe mir das nun eine Weile mitangesehen, aber für mich ist keinerlei Tendenz zur Vernunft ersichtlich.” Geht mir auch so, viel Spaß mit deiner Limo.
P.S.: Greenpeace hat im übrigen sehr wohl auch Widerstand gegen Kriege (etwa den letzten Irak-Krieg) geleistet. Auch Uran-Munition etc. wurden da mehrfach kritisiert.
21.1.2010 um 14:24 Uhr ·
Ben Simons
Hallo
Wenn jemand schreibt, dass er dies oder jenes nicht glaubt dann kommt ihr immer mit dem Totschlagargument dass das doch schon schon hundert mal wiederlegt sei aber keine Erklärung. Klar, vielleicht schreiben Trolle hier….ja ja… Ihr könnt jeden Lehrer eines x-beliebigen Fachgebietes fragen. Jedes Jahr/Semester muss man bei den Neulingen wieder bei Null anfangen. Zwei, drei Generationen ohne Schule und die Bevölkerung befindet sich bildungsmässig im Mittelalter.
Ich finde zum Beispiel das Wikinger-Argument auch einleuchtend. Allein schon wegen dem Umstand dass die dort gesiedelt haben. Zusätzlöich gibt es ja auch Wissenschaftler die Temp-Kurven vorlegen die sagen, dass wir uns momentan eher in einer kalten Phase befinden. Kein Wunder also, wenn die Temperaturen steigen.
Könntet Ihr bitte mal sagen wo das Wikinger-Argument widerlegt wird?
Danke
Euer Al-Gore-fliegt-im-Privatjet-und-wir-sollen-Sparlampen-vewenden-AWG-Ungläubige-Ben
22.1.2010 um 09:24 Uhr ·
Simon Brücken
Hallo Ben,
ich meine in meinen oben bereits geposteten Links (hier nochmal:
http://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Other/rahmstorf_dieklimaskeptiker_2004
http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/klimaaenderungen/faq/skeptiker.htm ) wäre auch das Grönland-Ding beantwortet. Schau doch da mal nach. Falls du dort die Antwort nicht findest, meld dich doch noch mal.
22.1.2010 um 10:25 Uhr ·
Ben Simons
Hallo Simon Brücken
Ich habe nichts sehr nützliches gefunden. Was ich meine ist das
http://en.wikipedia.org/wiki/Medieval_Warm_Period
Dort wird Michael Mann erwähnt. Über den müssen wir ja nicht mehr reden.
Laut Climategate-Hockeystick Typen soll die MWP ja nicht so abartig hoch gewesen sein. Wir wissen heute dass da getrickselt wurde. Eigentlich sagt nur das IPCC dass die MWP nur lokal stattfand.
Das Kern-Problem ist doch aber dieses:
Warum wurde es im Mittelalter wärmer? Etwa weil die Katholiken die Hexen verbrannten -> CO2 ? Ja gut, das war glaub ich etwas später. Diese Idioten haben hier bei uns noch um 1850 eine Hexe verbrannt.
Wie konnte es zur kleinen Eiszeit kommen wenn doch immer mehr Menschen nach dem Mittelalter Feuerchen zum Kochen machten -> noch mehr CO2? Wegen der Pest die die halbe Bevölkerung wegmachte (-> weniger CO2)?
Entschuldigung, ich werde polemisch.
Am ehesten wurde noch beim Bundes-Link von dir darauf eingegangen aber mit sehr schwachen Argumenten dargelegt:
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7. Beweisen nicht die Klimaänderungen der geologischen Vergangenheit, dass CO2 gar nicht das Klima kontrolliert?
Es gibt eine Reihe von Ursachen für Klimaänderungen (siehe Frage 2). Das gilt auch für Klimaänderungen der Vergangenheit. Der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre ist nur einer von mehreren Einflussfaktoren und keineswegs immer dominant. In manchen Zeiträumen war der CO2-Gehalt der Atmosphäre fast konstant, etwa im Holozän (bis zum 18. Jh.), so dass er deshalb kaum eine Rolle bei den dennoch vorhandenen Klimaschwankungen spielen konnte. Auch während der letzten Eiszeit gab es abrupte Klimawechsel, die nicht mit den CO2-Konzentrationen in Verbindung standen. Über andere Zeiträume, etwa wenn man viele Jahrmillionen betrachtet, hat sich zwar das CO2 deutlich geändert, gleichzeitig änderte sich aber auch die Verteilung der Kontinente, die ebenfalls stark das Klima beeinflussen kann. Je nach betrachteter Zeitskala können unterschiedliche Faktoren das Klima dominierend beeinflussen. Das können beispielsweise die Änderung der Sonnenstrahlung, die Änderung der Gestalt der Erdoberfläche oder der atmosphärische Gehalt an Treibhausgasen wie Kohlendioxid sein.
In Anbetracht der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass in einem bestimmten Zeitraum das durch den Menschen verursachte Kohlendioxid den dominanten Faktor für eine Klimaänderung darstellt, ist das oft gehörte Argument „Klima hat sich schon immer geändert, und nicht immer parallel zum CO2” wenig hilfreich und gewiss kein stichhaltiger Grund zur Entwarnung.
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Von mir herausgepickt: Sie meinen es sei “kein stichhaltiger Grund zur Entwarnung”…..hingegen wird zugegeben (immerhin), dass ” Der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre ist nur einer von mehreren Einflussfaktoren und keineswegs immer dominant.”
Wenn man sagt dass nur das CO2 Schuld ist (wie das heute propagiert wird), dann muss man auch alle anderen Einflussfaktoren HEUTE ausschliessen können. Darum interessiert mich, was die MWP ausgelöst hat.
Gruss
vom Al-Gore-macht-Millionen-mit-JpMorgan-Banksta’s-Ben
23.1.2010 um 10:46 Uhr
Ben Simons
Staun, Kiefer bei Fuss !!!! Eben witzelte ich noch über die Pest und nun Im Little Ice Age Artikel dies:
http://en.wikipedia.org/wiki/Little_Ice_Age
Anthropogenic influences
William Ruddiman has proposed that somewhat reduced populations of Europe, East Asia, and the Middle East during and after the Black Death caused a decrease in agricultural activity. He suggests reforestation took place, allowing more carbon dioxide uptake from the atmosphere, which may have been a factor in the cooling noted during the Little Ice Age. Ruddiman further hypothesizes that a reduced population in the Americas after European contact in the early 1500s could have had similar effect.[56][57] A 2008 study of sediment cores and soil samples further suggests that carbon-dioxide uptake via reforestation in the Americas could have contributed to the Little Ice Age.[58] This hypothesis has not gained widespread scientific support.
23.1.2010 um 10:55 Uhr
Simon Brücken
Hallo Ben,
wenn das IPCC nicht ausreicht, wird’s schwierig. Schließlich fassen die den aktuellen Forschungsstand hunderter Wissenschaftler zusammen. Wenn also das IPCC (bzw. letztlich deren Quellen) nicht als Beleg ausreichen bleibt nicht viel übrig. Man mag evtl. das IPCC kritisieren, deren Arbeit ist nicht immer so ganz genial. Aber die Berichte des Gremiums spiegeln doch zuverlässig den Stand der Wissenschaft zur globalen Erwärmung. Ich sehe keinen Grund, all diese Wissenschaftler als unglaubwürdig einzuschätzen.
Die Mittelalterliche Warmzeit war eine regional begrenzte Klimaänderung, entscheidend für die globale Erwärmung ist jedoch die globale Mitteltemperatur. Als mögliche Ursache kommen etwa Änderungen im Verhalten des Golfstroms in Frage, der ja bekanntlich Einfluss auf den gesamten betroffenen Raum hat. Die genauen Ursachen sind jedoch nach meinem Kenntnisstand noch nicht endgültig geklärt. Das Klimasystem ist ja nun mal sehr komplex. Aufgrund der regionalen Beschränkung reicht die Mittelalterliche Warmzeit als (gern genutztes) Skeptiker-Argument jedoch kaum aus. Zudem war Grönland nur an einem schmalen Küstenstreifen eisfrei (wie heute auch) und hat, Historikern zu Folge, den Namen aus “Werbezwecken” bekommen, um weitere Siedler dorthin zu locken. Auch das Argument, dass in England/Norddeutschland Wein angebaut wurde ist nicht verwunderlich. Heute könnte man dort auch Wein anbauen. Es wird jedoch nicht gemacht, weil es nicht rentabel ist. Das war im Mittelalter anders, da waren auch die geringeren Erträge noch lohnend (und günstigen kalifornischen Wein vom Aldi als Konkurrenz gab’s noch nicht;-)
Der menschliche Einfluss auf das Klima durch die Emission von Treibhausgasen jedenfalls ist erwiesen, auch das CO2 die Hauptursache des aktuellen Klimawandels ist. Natürlich bleiben in einem so komplexen System Nebenursachen, Rückkopplungen sowie auch Fragen und Uneinigkeiten (die die Wissenschaftler offen zugeben) noch bestehen. Die Rolle der Wolken beispielsweise ist bis heute nicht ganz geklärt, sie könnten den Klimawandel dämpfen oder verstärken. Wenn sie dämpfen (hoffen wir es) haben wir Glück…
Diese Detailfragen werden oft herangezogen, um den Klimawandel als solches zu leugnen, oder aber CO2 als Ursache. Problem dabei ist, dass diese Detailfragen die grundsätzliche Theorie nicht in Frage stellen. Die Detailfragen haben u.U. Einfluss auf Geschwindigkeit, Intensität, etc. aber sie stellen nicht den gesamten Fakt in Frage. Es ist durchaus möglich, dass es regionale/temporäre Abkühlungen gibt, oder Gletscherwachstum o.ä. Das widerspricht nicht grundsätzlich der wissenschaftlich belegten anthropogenen globalen Erwärmung.
Gruß
P.S. Warum müssen wir über M. Mann nicht mehr reden? Wegen des Hockeysticks? Jetzt komm, statistisch ist die Kurve nicht ganz sauber, vor allem das 50 Jahres-Mittel. So ist der “Griff” etwas arg gerade geraten. Im Grundsatz wurde die Kurve jedoch bestätigt. Ich find auch da hätten sie mal was genauer arbeiten sollen, aber das reicht ja nicht, um alles in Frage zu stellen, wo es doch grundsätzlich korrekt ist.
23.1.2010 um 18:18 Uhr
Ben Simons
Jaja es heisst AGW
22.1.2010 um 09:27 Uhr ·
Ben Simons
Hallo Simon Brücken
Habe keinen “antworten”-Knopf bei deinem letzten Eintrag gefunden. Weiss nicht genau wie ich das werten soll.
Meine Antwort auf Ihr “wenn das IPCC nicht ausreicht, wird’s schwierig” ist “wenn nur nur das IPCC beachtet wird, wird’s schwierig”.
Im Wiki Artikel steht, dass das IPCC die regional-Theorie vertritt (oder erfunden hat mit M.Mann’s Hilfe). Neuseeland hatte aber auch eine Erwärmung. Sehr regional, wirklich. Man will nur das hören/lesen was man will.
Ich hoffe für die Grüne Bewegung (zu der ich mich nicht mehr politisch bekenne, weil die auch für Wachstum sind) dass dies kein zweites Waldsterben wird.
Alles Gute Herr Brücken, ich werde jetzt schweigen.
Gruss vom Du-sollst-die-Leute-nicht-aus-den-Träumen-reissen-Ben
30.1.2010 um 08:07 Uhr ·
Simon Brücken
Da habe ich heute noch einen passenden Cartoon gesehen, hier die Text-Version:
“2500 scientists say we’ve caused global warming”
“I’d like a second opinion”
Steht die Neuseeland-Kiste auch in dem Wikipedia-Artikel? Oder wo hast du das her? Würde mich ja dann auch mal interessieren…
Wie auch immer, die mittelalterliche Warmzeit ist das eine, der heutige, nachweislich menschengemachte Klimawandel das andere.
Übrigens, die fehlende Antwortfunktion zu werten wäre unsinnig. Der Blog ist so gestrickt, dass auf eine eingerückte Antwort eine weitere eingerückte Antwort folgt. Letztere hat keine Antwortfunktion, weil sonst immer weiter eingerückt würde und man irgendwann nix mehr lesen kann. Wenn Du also doch noch antworten magst, nimm den letzten eingerückten Antwort-Link und deine Antwort wird entsprechend sortiert, falls die Blog-Software nicht wieder Durcheinander fabriziert. Ich jedenfalls habe keinerlei Einfluss auf das Erscheinen oder Fernblaiben von Antwortfunktionen.
Keine Sorge, ich bin wach! Gruß
30.1.2010 um 20:52 Uhr
Simon Brücken
Ah, hab Neuseeland gefunden
Da steht aber eben auch, dass dort die Mittelalterliche Warmzeit nicht so stark ausgeprägt war. Sie betraf eben hauptsächlich und wesentlich stärker Regionen der Nordhemisphäre. Auch die Temperaturkurven, die deutlich zeigen, dass wir heute über den Temperaturen der Mittelalterlichen Warmzeit liegen, fußen nicht nur auf dem von dir so stark kritisierten M.Mann.
Im Übrigen, wenn Du mit Wachstum Wirtschaftswachstum meinst, so hast Du in mir auch einen überzeugten Kritiker des ewigen Wachstumsglaubens gefunden.
30.1.2010 um 21:09 Uhr
Bruno Straub
Hallo Simon,
was hälst Du von
“2035 scientists ….
01.2.2010 um 18:36 Uhr
upjohn
Hallo zusammen,
ich denke, wer Google et al. benutzen kann und “TAZ Greenpeace” sucht, erkennt schnell, wo die Zusammenhänge politisch wirklich liegen.
Ansonsten möchte ich darauf hinweisen, dass wir als freie Bürger niemandem im WWW-Alter etwas glauben müssen. Die allermeisten Klimadaten (von boden- bis satellitengestützten Temperaturmessdaten übeer Meersspiegelhöhen bis zu Daten der Ausdehnung des arktischen, antarktischen und Grönlandeisschildes) gibt es online und gelegentlich sogar runter bis auf das Niveau stundengenauer Einzelmesswerte. Ich kann nur raten, jede Äußerung, die von Befürwortern oder Gegnern des menschengemachten Klimawandels von sich gegeben wird, direkt nachzuprüfen. Sehr häufig wird nur eine tendenziöse, halbe Wahrheit gesprochen, die einer genaueren Nachprüfung in der Regel nicht standhält.
Ein absichtlich wegen des GP-Bezugs gewähltes Beispiel von Greenpeace:
http://www.greenpeace.de/themen/meere/nachrichten/artikel/greenpeace_schiff_erreicht_petermann_gletscher_auf_groenland-1/
Die University of Illinois hostet Satellitenaufnahmen der letzten 40 Jahre
für die arktische Polarregion. Man mache sich über die Fluktuation der Eiskappe selbst ein Bild unter http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/.
Die Ausdehnung nahm eine Weile etwas ab, nimmt aktuell aber wieder deutlich zu.
Wer nach dem US-Atom-UBoot SSN 578 googelt, findet heraus, dass das am 17.4.1959 an einem eisfreien Norpol auftauchte …. huch. Wie das denn nun?
Und wer genau hinsieht, erkennt, dass nicht erst die Himalaya-Gletscher schon
seit etwa 1850 schmelzen. Oha…. pikant! Wo ist da nur das CO2 geblieben? Hat
es sich bis heute versteckt oder damals auch?
Daten der Satelliten European Remote Sensing Satellites (ERS-1 und
ERS-2) zeigen für die Jahre 1992-2003 eine Zunahme des Eischildes
Grönlands im inneren Bereich (+6,4 cm/Jahr) und eine Abnahme am
Rand im Bereich unter 1500 Meter Meereshöhe (-2 cm/Jahr), so dass
eine Nettozunahme des Eisschildes um +5,4 cm/Jahr resultiert (Johannessen OM et al. Recent ice-shield growth in the interior of
greenland. Science 310 (5750): 1013-1016) oder auch als Vortrag
http://dup.esrin.esa.int/stse/files/news/ESA_CliC_Sandven.pdf aus dem Jahre 2009; siehe Folie auf Seite 9.
Satellitengestützte Radartelemetrie zeigt eine Zunahme der Masse
des arktischen Eisschildes von 1992 bis 2003 um 45 Mrd. metrische
Tonnen, was mit einer lokalen Meeresspiegelreduktion von jährlich 0,12 mm
verbunden ist (Davis et al. 2005, Snowfall-driven growth in east antartic ice sheet mitigates recent sea-level rise. Science 308(5730): 1898-1901).
Wer sich die Meeresspiegelhöhen-Daten u.a. aus den USA heraus zieht, stößt bei den Recherchen auf einen Effekt, der für die Ostküste der USA typisch ist. Dort strömt der Golfstrom vorbei und reist im warmem Sommer Abermilliarden Kubik-meter Wasser weg von der US-Küste in Richtung Nordosten (u.a. Richtung Grönland). Gleichzeitig bläst häufig ein Wind von Osten (Atlantik->USA) und treibt Meerwasser an die Küste. Im Jahr 2009 gab es einen Doppeleffekt (leichter Rück-gang des Golfstromes, mehr Wind an die Küste). Resultat: 60 cm (!) Meeresanstieg für ein paar Wochen, aber das war’s auch schon. Die mengenweisen Daten des globalen Meeresspiegelmesssystems der USA zeigen derzeit einen langjährigen Trend von +1 mm Zunahme/Jahr. Das liegt im Normalbereich der letzten tausenden von Jahren seit der letzten Eiszeit.
Wer nach Sonnenfleckenzyklen und Solaraktivitätsbestimmung (mit Titan44-Isotopen in Meteoriten) googelt, findet ggf. auch das Paper von Gleisberg aus
den 1960ern, der einen 80-Jahres-Solaraktivitätszyklus postuliert hat. Wir sind
zwischen 1999-2003 auf dem Maximum des 3. dieser bisher errechenbaren Zyklen
gewesen, seit dem sind wir auf dem “absteigenden Ast” des mit Abstand höchsten der drei Zyklen, die auf Sonnenfleckendaten der letzten 250 Jahre berechnet werden können.
Darf ich ein wenig kombinieren? Die Sonne strahlte bis Anfang des Jahrtausends zunehmend auf die Erde, erwärmte die Subtropen, heizte den Golfstrom an, der transportierte mehr Wärme u.a. bis Grönland und schmolz dort verstärkt die niedrig gelegenen Gletscher ab. Dank der mitgebrachten Feuchtigkeit wuchs das zentrale Eisschild sogar an. Da der Nordpol auf dem Meer schwimmt, führt dort der wärmere Golfstrom zu einem zeitweise stärkeren Abschmelzen im Sommer. Seit dem die Sonne auf dem absteigenden Ast ist, lässt das alles nach und wir haben eben nun mal ganz offensichtlich seit 10 Jahren fallende globale Temperaturen.
Da ich mich erst seit einigen Wochen (eigentlich erst seit dem Climategate-
eMail-”Skandal”, der IMHO keiner ist, denn es war, wenn man sich die Dateien
ansieht, offensichtlich eine noch nicht vollständige Zusammenstellung von
Dateien für einen erwarteten FOIA-Antrag) mit dem Thema beschäftige, muss ich
sagen – ich habe noch nie soviel Diskrepanz zwischen politischen Forderungen
und der gemessenen Realität gesehen wie in der Klimadebatte. Und das ist noch
ausgesprochen höflich ausgedrückt….. ehrlich.
02.2.2010 um 10:03 Uhr ·
Jan Haase
Hallo “upjohn”,
du schreibst ja selbst, dass du dich erst seit einigen Wochen mit dem Thema Klimawandel beschäftigst und trotzdem zitierst du hier wie ein Weltmeister aus dem Fundus der Klimaskeptiker – beachtlich. Aber wie du selbst festgestellt hast, wird in der Diskussion “sehr häufig [...] nur eine tendenziöse, halbe Wahrheit gesprochen, die einer genaueren Nachprüfung in der Regel nicht standhält.”
Hier also die Überprüfung einiger deiner Thesen:
Über die Fluktuation der Eiskappen habe ich mir – wie von dir vorgeschlagen – selbst ein Bild beim Arctic Climate Research at the University of Illinois gemacht. Wo bitte nimmt hier http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/sea.ice.anomaly.timeseries.jpg die Ausdehnung der Eisfläche wieder zu? Oder willst du etwa behaupten, dass man von einer Zunahme spricht, wenn die Abnahme 2008 und 2009 zwar nicht so groß war wie 2007, aber immer noch größer als in den dreißig Jahren zuvor?
Im folgenden Absatz schreibst du über eine Studie zur Messung von Eisflächen auf Grönland. Diese Studie wird auch in Fachkreisen diskutiert http://www.realclimate.org/index.php/archives/2006/03/greenland-ice-and-other-glaciers/ und ist eine glaubwürdige wissenschaftliche Quelle. Völlig unglaubwürdig ist es allerdings, wenn du diese Studie zu einem möglichen Anwachsen der Eisdicke in Zentral-Grönland inhaltlich in Verbindung setzt (“eine Zunahme des ARKtischen Eisschildes”) mit einer anderen Studie, die die Antarktis untersucht. Die Krönung ist dann noch, dass du die dort festgestellte Minderung des Meeresspiegelanstiegs durch die Eiszunahme um 0,12 mm mit einer “lokalen Meeresspiegelreduktion von jährlich 0,12 mm” übersetzt. Um dich noch mal aus einem anderen Kommentar zu zitieren: “Wer des Englischen mächtig ist”.
Und zu all dem anderen Unfug, den du in diversen Postings dieser Tage hinterlassen hast, möchte ich dich in abgewandelter Form zitieren:
Ich würde nicht so weit gehen, das als komplett unglaubwürdig einzuschätzen. Da müsste ich ja jede Zeile einzeln nachprüfen und dazu ist meine Zeit zu schade, denn ich habe noch ein Restleben vor mir, dass ich nicht am Rechner und beim nachchecken solcher Beiträge verbringen möchte.
03.2.2010 um 19:44 Uhr ·
upjohn
Hallo Jan Haase,
zur Erläuterung: ich bin seit mehr als 2 Jahrzehnten wissenschaftlich tätig. Da fällt es mir leicht, mich auch in andere Arbeitsgebiete schnell so weit einzuarbeiten, dass ich ein wenig Faktenwissen erlange. Ich erhebe nicht den Anspruch, ein Fachmann in Klimatologie zu sein. Ich schalte lediglich meinen vernünftigen Menschenverstand ein. Und wenn Du siehst, was ich im anderen Blog an Medizinischem vorzutragen hatte, darfst Du dreimal raten, wo meine wahre Hauptqualifikation liegt. Den Zynismus in meiner Anonymous-Wahl hast Du leider auch nicht verstanden. UPJOHN war eine Pharmafirma, die 1995 mit Pharmacia AB fusionierte und später (und jetzt kommt der Kracher) mit MONSANTO fusionierte. Und Monsanto stellte 1944-1972 das “nette” DDT her.
.
>Wo bitte nimmt hier >http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/sea.ice.anomaly.timeseries.jpg >die Ausdehnung der Eisfläche wieder zu?
.
Wie wäre es mit?
http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/seaice.recent.arctic.png
und der starken Schwankungsbreite unter
http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/seaice.anomaly.arctic.png
und der Nichtänderung der global bewerteten Eisflächen?
http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/IMAGES/global.daily.ice.area.withtrend.jpg
.
>Oder willst du etwa behaupten, dass man von einer Zunahme spricht, wenn die >Abnahme 2008 und 2009 zwar nicht so groß war wie 2007, aber immer noch >größer als in den dreißig Jahren zuvor?
.
Es gibt nun leider mal keinen dauerhaften Abwärtstrend im Polareis, sondern nur ein kräftiges Auf und Ab. Im Norden nimmt das Eis offensichtlich aktuell wieder zu (von einem Tiefstand kommend), dafür nimmt es im Süden offenbar schon länger stärker zu und global ändert sich offenbar überhaupt nichts an der Eisdecke. Im Himalaya schmelzen die allermeisten Gletscher auch nicht, nur ein paar in den Alpen und Südamerika tun das. Und selbst beim eisschwundgeplagten Kilimandscharo stieg in den letzten Jahren der Eisschild zeitweise sogar wieder an http://www.netzeitung.de/spezial/klimawandel/617222.html.
Aber wundere Dich nicht, der Kili wird seit 1880 kleiner, weil vermutlich das afrikanische Klima seit damals trockener wurde. Allein zwischen 1880 bis 1912
ist die Eiskappe von 20 km2 auf 12,1 km2 gesunken. Fragt man sich, ob das damals schon alles das böse CO2 gewesen sein kann, wenn doch der Schwund sich seit 1953 (6,7 km2) so erheblich verlangsamt hat (2003: 2,5 km2):
http://earthshots.usgs.gov/Kilimanjaro/Kilimanjaro
Wenn Du den Artikel dann genau liest, ist der wahrscheinlichste Grund für das Abschmelzen des Kili nicht die globale Erwärmung, sondern das illegale Abholzen von Wäldern um den Gipfel herum. Diese Wälder sorgten für Hochnebel (Wasser-verdunstung durch die Blätter) und dieser Nebel sorgte für Schnee auf dem Gipfel und zwar in erheblich größerem Umfang als der sonstige Niederschlag. Ergo ist das Abschmelzen des Kili eine selbstverschuldete Folge der Abholzung durch den Menschen. Hätten die Akfrikaner mal besser mehr als Kohle oder Öl verbrannt, dann wäre wohl der Gletscher heute noch da, oder? Sorry dafür, noch so einen grünen Mythos vom Weltuntergang CO2-neutral abgefackelt zu haben.
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>Völlig unglaubwürdig ist es allerdings, wenn du diese Studie zu einem möglichen >Anwachsen der Eisdicke in Zentral-Grönland inhaltlich in Verbindung setzt (”eine >Zunahme des ARKtischen Eisschildes”) mit einer anderen Studie, die die >Antarktis untersucht.
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das waren zwei verschiedene Aspekte. Begründet habe ich, dass erstens die Nordeiskappe nicht relevant abschmilzt, sondern sogar wieder nach einer Tiefphase wieder zunimmt. Das Grönlandeisschild nimmt nur an der Peripherie ab, zentral wächst es deutlich auf. Und in der Antarktis wächst der Schild ebenso.
Von Tauwetter an allen Polen kann nicht die Rede sein.
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>Die Krönung ist dann noch, dass du die dort festgestellte Minderung des >Meeresspiegelanstiegs durch die Eiszunahme um 0,12 mm mit einer “lokalen >Meeresspiegelreduktion von jährlich 0,12 mm” übersetzt. Um dich noch mal aus >einem anderen Kommentar zu zitieren: “Wer des Englischen mächtig ist”.
don’t mind: im Original heißt es “enough to slow sea-level rise by 0.12 ± 0.02 millimeters per year”. Ich danke für die berechtigte Verbesserung.
Die Daten des US-amerikanischen Meerespegelmessers auf Argentine Island/Argentinien gibt jedoch für die Zeitspanne 1958-2006 eine
jährliche Zunahme von +1,72 +/- 0,49 mm aus, wo sie global pi mal Daumen
bei +0,6 mm/Jahr liegt. Der argentinische Messfühler ist zwar alles andere als direkt in der Nähe der Antarktis, aber so zu tun, als sei diese leichte Verringe-
rung des Meeresspiegelanstiegs messbar, wage ich zu bezweifeln. Das geht
locker in der Streubreite der Pegelmessgeräte unter. Aber vielleicht haben Sie
lokale Messdaten der Meeresspiegelhöhe von Pegelmessgeräten in der Antarktis? Auf Satellitendaten würde ich weniger abstellen, denn die scheinen Messfehler von 3-4 mm zu haben, so dass es keinen Sinn macht, hier nach 0,12 mm/yr zu suchen.
>Ich würde nicht so weit gehen, das als komplett unglaubwürdig einzuschätzen. >Da müsste ich ja jede Zeile einzeln nachprüfen und dazu ist meine Zeit zu >schade, denn ich habe noch ein Restleben vor mir, dass ich nicht am Rechner >und beim nachchecken solcher Beiträge verbringen möchte
.
Da kann ich Dir nur lächelnd antworten, dass ich dieses Spielchen sehr gut aus der Szene der Pharmareferenten kenne. Du musst mich nicht zu blöffen versuchen.
Ich bin habe da ein paar Jährchen mehr taktische Erfahrung im Umgang mit der Interpretation von Fakten aus klinischen Studien und deren Rohdatensätzen. Schau, ich verstehe ja, dass Dich der Hinweis auf die Realität frustriert und Du hast schnell genug gemerkt, dass Du nur an einem einzigen Klitzekram einer vermeintlich falsch zitierten englischen Quelle etwas zum Mäkeln hast. Widerlegt hast Du mich mit dieser “furchtbaren Kritik” aber nicht. Das erinnert mich irgendwie an “ignore the facts, repeat the mantra…..” von Bob Carter.
Eine einzige Bitte hätte ich aber doch am Schluss: wenn Du der Auffassung bist, es gäbe einen CO2-verursachten Klimawandel, dann müsstest Du mir Messdaten und Fachliteratur (konkrete Studien mit Messungen bitte) nennen können, die mir konkret folgende Fragen beantworten:
a) nimmt der CO2-Gehalt der Atmosphäre (in ppm) mit zunehmender Höhe zu oder ab und wie hoch ist er in 5, 10, 15 und 20 km Höhe genau (Ballonmessdaten oder
Flugzeugdaten oder auch Satellitendaten wären hilfreich)?
b) wo bitte schön findet sich ein Beweis für die Erwärmung genau derjenigen Schichten der Atmosphäre, in denen sich der angebliche CO2-verursachte Treibhauseffekt abspielen soll (Messdaten, wenn möglich)?
c) Wenn wir einen zunehmenden Treibhauseffekt hätten, müsste der Netto-Flux von Sonne einstrahlender und von der Erde reflektierter Energiestrahlung immer kleiner werden. Dafür hätte ich gerne belastbare Zahlen. Und kleiner Tipp: für a) und b) habe ich wirklich keine Studien bisher gefunden, jedoch für c) kann ich Dir belegen, dass dieser Netto-Flux nur 1/6tel desjenigen beträgt, wie er von den IPCC-Klimamodellen behauptet wird (Lindzen und Choi 2009 solltest Du mal lesen).
Ich mutmaße jedoch, dass (weil meine Fragen den CO2-Mythos für jedermann entlarven würden) ich von Dir keine Antworten auf a) und b) bekommen werde oder irre ich mich da?
03.2.2010 um 21:26 Uhr
Jan Haase
Hallo „upjohn“,
du hast zwar viel geschrieben, aber eigentlich nichts neues gesagt. Gern gebe ich daher dein Zitat zurück: “ignore the facts, repeat the mantra…..”
Deine drei Beispiele belegen ALLE den Rückgang der Eisflächen, davon kann sich ja jeder Betrachter ein Bild machen. Rückgang heißt: Ein nachvollziehbarer langjähriger Trend in der negativen Abweichung vom Durchschnittswert. Der Durchschnittswert ist in den Beispielen die hellgraue Linie. Und du willst mir jetzt hoffentlich nicht beim Thema Klima mit Wetterphänomenen kommen, die zu üblichen Schwankungsbreiten führen.
Aus deinen Veröffentlichungen im medizinischen Bereich ist ja ersichtlich, dass dir diese Kriterien wohl bekannt sind und du mit dem Begriff Evidenz etwas anfangen kannst, da du die Methode beim Thema alternative Heilkunde / Impfen ja auch durchaus nachvollziehbar angewandt hast. Die Frage nach dem „Was ist wirksam, was ist unwirksam?“ gilt auch beim Thema globaler Klimawandel durch anthropogen bedingte Emissionen. Und da musst du dann schon die gleichen Maßstäbe anlegen.
Deine Postings hier zeigen ja allen Lesern noch mal sehr deutlich, warum man Klimaskeptikern mit Skepsis begegnen muss. Und deine Antwort ist das perfekte Beispiel für die übliche Vorgehensweise: Einfach mal mit Infomüll zuballern, die wenigsten haben Zeit, die Fakten nachzuprüfen – und es wird schon immer was hängenbleiben. Und wenn ein Punkt als Fehler wiederlegt ist, einfach drei neue Fässer aufmachen und wieder Infomüll verteilen (oder zählt der Kilimandscharo plötzlich zu den Eisflächen der Arktis oder Antarktis).
Jetzt spielen wir das Spiel mal andersrum. Wenn es denn – wie von dir behauptet – keinen anthropogen bedingten Treibhauseffekt gibt, dann führe doch bitte hier im Blog die entsprechenden Studien bzw. Veröffentlichungen an, die nach wissenschaftlichen Kriterien (peer review) einen Zusammenhang von anthropogen bedingten Emissionen und dem globalen Klimawandel ausschließen. Und damit meine ich nicht irgendwelche Studien, die an Messwerten anderer Einzelstudien rumkritteln, sondern wissenschaftliche Basisfakten. Aber das brauche ich dir ja nicht erklären, was eine wissenschaftliche Studie ist. Ich bin gespannt.
Und für die von dir eingeforderten Messdaten wende dich doch bitte an das Max-Planck-Institut für Metereologie hier in Hamburg (http://www.mpimet.mpg.de/en/home.html). Dort bekommst du Daten aus erster Hand, wir können in solchen Fragen immer nur Sekundärquelle sein.
04.2.2010 um 11:42 Uhr
upjohn
Hallo Jan Haase,
danke für den Hinweis des Stern bzw. der Dt. Presseagentur. Ich denke, Du kannst gut Englisch lesen/verstehen. Dann google schlicht nach “GISS NASA scandal” und vielleicht kombiniert mit noch “Holdren”. Dann kannst Du sehen,
dass dieser Erwärmungsmythos, den Du leider ungeprüft vom Stern übernommen hast, der selbst offenbar miserabel recherchierte Informationen der DPA weiterreicht, auf dem GISS-Datensatz beruht. Der ist mehrfach korrigiert worden und vor kurzem durch einen Programmierer und Meterologen (Mr. E. Michael Smith) geprüft worden. Es kam heraus, dass von den ca. 6500 weltweiten Messtationen, die Daten in das GISS-System melden, nur noch etwa 1500 ausgewertet werden. Pikanterweise werden jene Stationen, die kühlere Temperaturen melden, nicht ausgewertet. Der Trend dieser Berechnungen unterstellt zum Teil auf Extrapolationen basierende Temperaturanstiege. Man sollte wirklich die Satellitendaten verwenden (trotz derer methodischen Einschränkungen) und die zeigen im Gegensatz zu den primär für Wettermodelle (!) gebauten Wetterstationen eine Abkühlung. Im übrigen zeigen andere Satelliten auch eine Abnahme der solaren Aktivität, aber sei’s drum.
Genau die Art, Jan Haase, die u.a. Du hier zeigst, erschüttert mich als Erwachsenen schon erheblich. Du übernimmst einfach unreflektiert Pressemeldungen und scheinst nicht auch nur 10 Sekunden zu googlen, um
nachzuprüfen, ob sie stimmen. Würdest Du das tun, hättest Du keine 30 Minuten gebraucht, um das GISS-Problem zu erkennen. Und dieses Nicht-Suchen oder Glauben-Wollen oder eher das sich selbst Zensieren und nur selektiv wahrnehmen wollen ist unser Problem. Die Messdaten selbst lügen nicht. Sie können höchstens falsch erhoben worden sein, zu kurz gemessen worden sein oder falsch berechnet worden sein. Da spielt Klimaglauben keine Rolle.
Die Handlungsanweisung für jeden Wissenschaftler (außer vielleicht Sprachwissen-schaftler) ist nahezu stets die gleiche:
a) messe ich das, was ich messen möchte, überhaupt korrekt?
b) ist das, was ich messe, wirklich das, was ich messen sollte?
c) wie genau beschreibt das, was ich messen möchte, überhaupt das,
was ich messen möchte?
d) welche Folgerungen schließe ich daraus (und das ist dann die Interpretation)
Und um bei der von mir im letzten Posting gemachten Meldung von Greenpeace zu bleiben: Da tuckert ein Schiff an das grönländische Eis auf Meereshöhe zu einer Zeit, wo gerade der Golfstrom verstärkt Wärme aus dem Süden in den Norden schaufelt und findet (welch Wunder!) eine verstärkte Abschmelzung bei Gletschern unter 1500 m Meereshöhe. Dass dabei zentral das Gletscherschild dreimal schneller aufgebaut wird als es am Rande abbröckelt, passt da wohl nicht so gut in die Landschaft. Also lieber nicht im Landesinneren messen (wer hört schon gerne, dass das Grönlandeis an Masse zunimmt?), sondern lieber das Pseudodrama eines Abschmelzens am Rande zur Meldung erheben. Und das noch unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaftlichkeit. Pfui Deibel…..
02.2.2010 um 10:23 Uhr ·
Tobi
Ich bin doch immer wieder erstaunt, wie viele Leute “Google” mit “Wissenschaft” verwechseln…
02.2.2010 um 14:50 Uhr ·
upjohn
habe ich etwa Google mit Wissenschaft verwechselt? Oder wie darf man diese etwas unverständliche Einlassung Ihrerseits auffassen?
02.2.2010 um 20:11 Uhr
upjohn
Hallo Simon Brücken,
Sie schreiben.
>wenn das IPCC nicht ausreicht, wird’s schwierig. Schließlich fassen die den >aktuellen Forschungsstand hunderter Wissenschaftler zusammen.
wirklich? Dann laden Sie sich bei http://www.ipcc.ch den Bericht der Workgroup I auf
englisch voll runter und gehen Sie auf Seite 410 zum Kapitel 5.5.2.1. 20th-Century Sea Level Rise from Tide Gauges. Dort wird auf der Basis von exakt 7 Studien
der Schluss gezogen, dass der Meeresspiegel von 1961-2003 um 1,8 +/- mm/Jahr
angestiegen ist und für das 20ste Jahrhundert werden 1,7 +/- 0,5 mm/Jahr angegeben. Genannt werden Woodworth und Player (2003), Douglas (2001), Peltier (2001), Miller und Douglas (2004), Holgate und Woodworth (2004), Church et al. (2004) sowie Church und White (2006). Sie sollten sich mal die Quellen
im Original besorgen. So ist beispielsweise Woodworth und Player (2003) keine Publikation über reale Messungen, sondern sie beschreibt den Permanent Service for Mean Sea Level (fällt also schon mal als Beweis des Meeresspiegels aus).
Douglas (2001) und Peltier (2001) sind jeweils Buchkapitelchen aus einem gemeinsamen Buch von Douglas, Kearney und Leatherman (Eds.), Miller und
Douglas (2004) sind der erste Fachartikel, der über Massen- und Volumenverteilung der Meere schreibt … und so geht das immer weiter.
Und auf die Art kann man weiter machen – von wegen den Überblick der Weltliteratur oder gar Zusammenfassungen von Studien, die Pegelstände tatsächlich untersucht haben. Wow, welch Wissenschaftlichkeit….
Nun, wo kriege ich jetzt reale Messdaten möglichst langer Zeiträume her, hm?
Das ist “total schwer”. Man benötigt doch fast 10 Minuten, um (weil ich die falschen
Suchwörter eingab) an die gemittelten Meeresspiegel-Datendaten des US
Center for Operational Oceanographic Products and Services downloaden unter
http://tidesandcurrents.noaa.gov/sltrends/sltrends_global.shtml zu kommen. Das
sind Daten, die die Veränderung der Meeresspiegel von 159 Stationen auf dem Globus zeigen. Die haben eine mittlere Beobachtungsdauer von 85 Jahren (von
Pegelmesser zu Pegelmesser sehr unterschiedlich lange). Die Teile stehen an
der US-Ost- und West-Küste, aber auch weltweit verstreut von Norwegen bis zur Antarktis, von China bis in den Pazifik, von Afrika bis Südafrika.
Bildet man sich schlicht einen einfachen Mittelwert aller Stationen (und ignoriert, dass einige Geräte wie in Norwegen sinkende Pegel aufweisen, weil das Land ansteigt nach dem Verlust der Eiskappe in der letzten Eiszeit), dann erhält man einen Anstieg von im Mittel 0,67 mm/Jahr (-8,17 mm/Jahr bis +6,39 mm/Jahr).
Wenn der IPCC also angeblich den weltweiten Konsensus darstellt, in Wahrheit aber nur fünf Paperchens zitiert, die noch dazu selten was mit wirklichen Messungen zu tun haben, und eine der größten Globalen Meeresspiegel-datenbanken einen Mittelwert auswirft, der nur ein Drittel des IPCC-Szenarios ausgibt und die Messzeiträume der US-Behörde Zeiten von 1936-2007 umfassen,
dann erzählt mir der IPCC-Report doch wohl nicht die ganze Wahrheit, oder?
Komisch ist, dass der koordinierende Führungsautor des Kapitels 8 des IPCC-
Reports u.a. Prof. Jürgen Willebrand vom GEOMAR-Institut in Kiel ist. Gemeinsam mit dem Potsdamer Insitut für Klimafolgenforschung sind es die lautesten “Klimawarner” in Deutschland. Ich bin natürlich ein Schelm, der hier wissenschaftlich bis zwei zählt…..
>Wenn also das IPCC (bzw. letztlich deren Quellen) nicht als Beleg ausreichen
>bleibt nicht viel übrig.
ist das ein schlechter Scherz? Wir sind hier im Internetzeitalter, mein Herr. Man muss nur 10 Min. googeln, schon hat man die Rohdaten frei Haus und kostenlos. Man braucht nicht mal ein mächtiges Statistikprogramm wie SPSS, es reicht auch Excel, um so was zu rechnen. Wir reden hier über FAKTEN und nicht über Kindermythen oder Kirchenglauben. Wir können messen, nachrechnen und bewerten.
>Man mag evtl. das IPCC kritisieren, deren Arbeit ist nicht immer so ganz genial.
ja, das kann man SEHR LAUT sagen. Denn das, was ich Ihnen da geschrieben habe, ist nur eine der vielen Fehlgriffe des IPCC. Sie sollten sich mal den Spass machen, den Fehler-Anhang des IPCC genau zu seinem eigenen Bericht zu lesen. Haufenweise eigene Fehlerkorrekturen, die sich über fünf Seiten hinziehen.
>Aber die Berichte des Gremiums spiegeln doch zuverlässig den Stand der >Wissenschaft zur globalen Erwärmung. Ich sehe keinen Grund, all diese >Wissenschaftler als unglaubwürdig einzuschätzen.
och, ich würde nicht so weit gehen, die beteiligten Wissenschaftlicher als unglaubwürdig einzuschätzen. Da müsste ich ja jedes Paper einzeln nachprüfen und dafür bin ich schlicht zu faul bzw. ich habe noch ein Restleben vor mir, dass ich nicht am Rechner und in Büchereien verbringen möchte. Aber eines ist klar: wenn eine Aussage des IPCC schon für das letzte Jahrhundert den tatsächlich gemessenen Daten dieses Zeitraums vom größten US-Messsystem offenbar deutlich widerspricht, dann ist auch die IPCC-Prognose zum Meeresspiegel lächerlich. Und wenn das schon bei schlichten Pegelstand-Messgeräten so schief läuft, dann ist es beim Rest dieses IPCC-Reports möglicherweise das auch so oberflächlich und tendenziös gelaufen oder ist diese Annahme unanständig oder gar politisch unkorrekt?
Unter uns: es gibt auch originale Messdaten der Meerespegel für die Malediven. Sie würden sich wundern, was man da so alles erkennen kann…… vergleichen Sie das mal mit dem Johnston- oder dem Bikini-Atoll-Pegelmesser.
02.2.2010 um 11:12 Uhr ·
upjohn
eines möchte ich noch ganz allgemein bemerken. Hier wird sehr auf die Wikipedia als “Beleg” für Thesen abgestellt. Ich würde raten, sich hier ein
wenig zu informieren, was z.B. im engl.-sprachigen Bereich von Klimabefürwortern mit Inhalten von Wikipedia angestellt wurde.
Wer des Englischen mächtig ist, lese z.B.
http://blogs.telegraph.co.uk/news/jamesdelingpole/100020515/climategate-the-corruption-of-wikipedia/
oder gleich
http://network.nationalpost.com/np/blogs/fullcomment/archive/2009/12/18/370719.aspx
Nicht nur die eMails der CRU deuten in meinen Augen auf Datenmanipulationen hin, sondern offensichtlich wurde auch in Wikipedia kräftig herumzensiert, um die politische Agenda des CO2-verursachten, menschengemachten Klimawandels zu
propagieren. Ich finde so was schon bezeichnend…… und wenn das in der englischen Ausgabe passiert ist, wieso sollte das nicht auch in der deutschsprachigen WIKI passiert sein, hm?
Ansonsten empfehle ich wirkliche Fachliteratur und keinen pseudowissenschaftlichen Kinderkram. Wie wär’s mit aktuellen
satellitengestützten Fakten, dass mit zunehmender Aufheizung der Tropen leider auch der die Erde wieder verlassende Strahlungsfluss (Energiefluss) zunimmt?
Lindzen und Choi (2009): On determination of climate feedbacks from ERBE data.
Geophysical Research Letters, Vol 36, DOI 10.1029/2009GL039628
ERBE = Earth Radiation Budget Experiment.
Dieser zunehmende Flux, der neben dem nächst bekannten und gemessenen
Nachweis des Nichtvorhandenseins einer Temperaturerhöhung in den höheren
Atmosphärenschichten stichhaltig nachweist, dass es KEINEN CO2-bedingten
Treibhauseffekt gibt bzw. dieser sich eindeutig NICHT in der oberen Atmosphäre abspielt (wie das u.a. das IPCC noch behauptet), ist eines der vielen vernichtenden Torpedos, die die Klimahysterie in den letzten Jahren kassiert hat. Im übrigen
hat keines der Klimamodelle, die vom IPCC verwendet bzw. argumentativ einge-
setzt werden, diesen Effekt auch nur ansatzweise berücksichtigt.
Das “Loch” der fehlenden Erhitzung der oberen Luftschichten (eigentlich müsste
dort das böse CO2 zu einer Aufheizung der Atmosphäre führen, tut es aber nicht, wie schon seit Jahren ballongestützte Messungen nachgewiesen haben und
seit etlichen Jahren auch Satellitenmessungen dies tun) scheint aber in den Köpfen der WIKI-Theoretiker nicht angekommen zu sein. Es wird immer noch im
Stil störrischer, mit dem Fuß aufstampfender Kleinkinder im Kindergarten die Mär verbreitet, es gäbe einen CO2-bedingten Klimawandel und das sei gesichert. Nichts dergleichen ist gesichert, das Gegenteil ist richtig! Die CO2-Theorie ist tot, was exakt diejenigen Fakten zeigen, die nach der hier gerne zitierten Meinung öffentlich stark wahrgenommener PIK-Professoren angeblich nicht existieren bzw. nur eine Nischenmeinung sein sollen.
Ich muss sagen, ich ziehe aus der Blog-Überschrift “Warum man Klimaskeptikern mit Skepsis begegnen sollte”, den Schluss, dass ich Leuten, die sich auf lächerliche Quellen wie Wiki stützen, nur noch kopfschüttelnd begegnen kann…..
02.2.2010 um 13:05 Uhr ·
upjohn
Hallo Frau Brücken,
Sie schrieben am 23.01.2010:
“Die Mittelalterliche Warmzeit war eine regional begrenzte Klimaänderung, entscheidend für die globale Erwärmung ist jedoch die globale Mitteltemperatur.”
da stimme ich Ihnen absolut zu.
In Wahrheit gilt: die Erwärmung war so begrenzt, dass sie
z.B. in Bohrkernen in der Arktis und in jenen auf allen Kontinenten nachweis-
bar ist (http://mensch.org/5223_2007/archive/Science2001Broecker.pdf). Und
wenn Sie Broecker (2001) diese Aussage, die er ja nicht mit Zahlen direkt
belegt hat, nicht glauben (was ich sehr gut fände, denn Misstrauen gehört zur
Wissenschaft), dann lesen Sie eine Originalpublikation, die ausnahmsweise
mal keine Mann-made Baumring-Proxy-Daten analysiert hat. Da finden Sie
Bohrkerne aus GRIP, der Chesapeake Bay, der Sargasso See, der Karibik
sowie Proxy-Daten aus China, Afrika usw. Einfach das Paperchen aus dem
Jahr 2000 kostenlos im Volltext lesen unter http://www.freesundayschoollessons.org/pdfs/climate-history.pdf.
Stammt von Craig Loehle vom National Council for Air and Stream Improvement
in Washington/USA. Und wenn Sie das Paper zu Ende lesen würden, könnten
Sie erkennen, dass dem Autor sogar noch ein Rechenfehler unterlaufen ist,
dem ihm Klimaskeptiker angekreidet hatten. Daraufhin hatte er die Daten nochmal
durchlaufen lassen und kam so gar zu einer etwas ausgeprägteren Warm- bzw.
Kaltphase als vorher. Ouch…..!
Tja, so schnell geht das, verehrte Frau/Fräulein Brücken. Das simple googeln
mit den Worten “Mediveal warm period study” reicht aus und man trifft diese
Quellen. Es gibt noch haufenweise mehr davon, die weitweit diese Warmphase
anzeigen und auch die kleine Eiszeit. Nur, weil Mann unsichere und
wenig taugliche C14-Carbondatierungen verwendet hat (so ungefähr der mieseste
Proxxy, das man überhaupt für solche Studien nutzen kann) und weil er da offenbar
noch kräftig an den Daten selektiert hat, konnte er wohl so seinen Hockeystick produzieren. Und eine Abwandlung davon findet sich noch im hübschen IPCC 2007-
Report.
Ach ja, eine Bemerkung, die sich eher an Frau Viktoria Thumann und ihre Behauptung richtet, dass Exxon 5 Mio. US-Dollar die Verschleierungskampagnen
ausgegeben hat: schon mal aufgefallen, dass allein das klimawandelfreundliche GEOMAR aus dem Länder- und Bundeshaushalt pro Jahr 28 Mio. Euro Fördermittel erhalten hat und im letzten Jahr sogar zusätzlich noch weitere 33 Mio. Euro von der DFG? Und damit doppelt soviel wie die Gentechnik- und Medizinforschung? Ach ja, derzeit werden auf dem Aktien- und Spekulationsmarkt über 2,4 Mrd. Euro mit Pro-Klima-Fonds gemacht. Von wegen, es zahlen die bösen Öl-Multis Kohle gegen die armen Klimaschützer. Das ist schon lange ganz anders herum. Mithin darf der Steuerzahler und der Anleger blechen, bis er schwarz wird (oder Pachauri und Al Gore superreich?)
02.2.2010 um 15:38 Uhr ·
upjohn
noch eine Angelegenheit zum Schluss in Sachen Hockeystick. Man lese, sofern des Englischen mächtig, den Artikel im Guardian vom heutigen Tage in Sachen Phil Jones, Michael Mann und Hockeystick. Ich denke, die Universitätskarrien beider Herren nähern sich dem absoluten Tiefpunkt.
http://www.guardian.co.uk/environment/2010/feb/01/dispute-weather-fraud
02.2.2010 um 15:53 Uhr ·
upjohn
Phil Jones weiter unter Beschuss. Man lese einen aktuellen Beitrag im
Online-Portal der englischen Tageszeitung the Times unter:
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article7004936.ece.
Zitat: “The university at the centre of the climate change row over stolen e-mails broke the law by refusing to hand over its raw data for public scrutiny.”.
Man downloade sich den IPCC-Report der Workgroup I und suche dann mittels
Adobe Acrobate Suchfunktion nach Jones. Das zeigt, welche Position er in der IPCC-Berichterstattung eingenommen hat. Er taucht z.B. auf als
- Draft Contributing Author in der Sektion “Summary for Policymakers”
- Contributing Author in “Technical Summary” und “Historical Overview of
Climate Change Science”
- es finden sich mehr als ein halbes Dutzend Papers von Jones im IPCC-Bericht,
an denen er Primär- oder Ko-Autor ist.
Ich erlaube mir gewisse Zweifel an der Glaubwürdigkeit des sogenannten
Peer-Reviews des IPCC.
03.2.2010 um 13:18 Uhr ·
exgreenpeaceler
@Jan Haase
bei Dir ist Hopfen und Malz verloren – Du willst es anscheinend nicht kapieren –
Deine Aussage zu upjohn’s Text lässt erkennen, daß Du an der Krankheit Klimahysterie erkrankt bist :
“Deine Postings hier zeigen ja allen Lesern noch mal sehr deutlich, warum man Klimaskeptikern mit Skepsis begegnen muss. Und deine Antwort ist das perfekte Beispiel für die übliche Vorgehensweise: Einfach mal mit Infomüll zuballern, die wenigsten haben Zeit, die Fakten nachzuprüfen – und es wird schon immer was hängenbleiben. Und wenn ein Punkt als Fehler wiederlegt ist, einfach drei neue Fässer aufmachen und wieder Infomüll verteilen (oder zählt der Kilimandscharo plötzlich zu den Eisflächen der Arktis oder Antarktis).”
… so ein Müll aber auch !
@upjohn
ich glaube die Mühe lohnt sich nicht, denn Klimahysterie ist wohl unheilbar
In eigener Sache:
Die Führung von GP hat es leider versäumt, oder ist nicht in der Lage, auf aktuelle Situationen wie Climategate einzugehen und angemessen zu reagieren.
Stattdessen segeln die Matrosen weiterhin zum Ende der Erdscheibe, führerlos, wie es scheint.
12.2.2010 um 01:57 Uhr ·
Simon Brücken
Ja, das du glaubst, dass die Erde eine Scheibe sei passt gut zu deinem glauben, es herrsche Klimahysterie (in Form einer Krankheit). Jedem das seine, ich halte mich jedenfalls, wie Jan, lieber an wissenschaftliche Tatsachen.
12.2.2010 um 14:22 Uhr ·
Leo Kowald
Liebe Greenpeace-Leute
Allein schon das Titel-Bild “Im Treibhaus” mit diesem in Alarm-Farben gehaltenen, Gasmasken tragenden Feuerwehrmann, sollte man Euch rechts und links um die Ohren hauen. Ihr habt Euch schon so an Eurer “Politik”-Modell eines von jeder Sachlichkeit und Naturwissenschaft befreiten Angst-und-Schrecken-Verbreitens gewöhnt, dass Euch die antiemanzipatorische Dauerwirkung auf die breite Bevölkerung entgeht: Abstumpfung und eigener Glaubwürdigkeitsverlust!
Prost Mahlzeit!
07.4.2010 um 17:18 Uhr ·
Jan Haase
Lieber Leo Kowald,
die Aufteilung unseres Blogs in etwas andere Kategorien und mit Bildern unserer Aktionen soll zur Reaktion anregen. Scheint in deinem Fall ja auch gelungen zu sein – von Abstumpfung merke ich in deinem Kommentar auf jeden Fall nichts. Auf dem Foto ist allerdings kein Feuerwehrmann zu sehen, sondern ein Greenpeace-Aktivist, der sich vor den giftigen Rauchgasen auf dem Schornstein mit einer Filtermaske schützt.
07.4.2010 um 17:32 Uhr ·