Der E-Auto-Hype ist ausgemachter Blödsinn

17. Dezember 2009 · von Wolfgang Lohbeck

Vor einem Jahr haben Daimler und RWE eine Zusammenarbeit beim Thema Elektroauto angekündigt.  Heute wurden nun in Berlin die ersten zwei von 100 Elektro-Smarts an Kunden übergeben. Und die Bundesregierung will Elektro-Autos in den nächsten Jahren mit 500 Millionen Euro fördern . Ist das der Beginn eines goldenen Zeitalters der Elektromobilität auf unseren Straßen?

Nein. Ich halte diesen Elektromobilitäts-Hype für ausgemachten Blödsinn. Auch bei Daimler und RWE wird wieder einmal in einem staatlich geförderten Großversuchen vorgetäuscht, dass beim Elektroauto Quantensprünge unmittelbar bevorstehen. Das ist falsch. Außerdem ist der Stromverbrauch von Elektroautos  in der Praxis weit höher als von den Herstellern angegeben.

Auch unter Klimagesichtspunkten sind Elektroautos keine Lösung. In einem fünfmonatigen Test hat die Süddeutsche Zeitung  ermittelt, dass ein Elektro-Mini von BMW statt der vorher angekündigten 15 Kilowattstunden je 100 Kilometer einen Stromverbrauch von 30 Kilowattstunden hatte, bei ungünstiegen Bedingungen auch 35 kWh. Auf Basis des Strom-Mixes in Deutschland entspricht dies einer CO2-Emission von 180 Gramm pro Kilometer. So viel emittiert eine Mittelklasse-Limousine! Und selbst der Durchschnittswert der BMW-Flotte (ohne Mini E) liegt sogar nur bei 154 Gramm pro Kilometer. Mit dem Strommix von RWE würde der Mini E sogar 225 g CO2 pro Kilometer emittieren.

Die Bundesregierung nennt als „ehrgeiziges Ziel“, dass bis zum Jahr 2020 rund eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren. Klingt nach viel, heißt aber nur, dass in elf Jahren gerade einmal jedes vierzigste Fahrzeug ein Elektroauto sein wird.

Der Verbrennungsmotor wird deshalb auf lange Zeit dem Elektroantrieb überlegen sein, weil er riesige Potenziale auch bei der Gewichtsreduktion zulässt. In den kommenden 20 Jahren wird es einfacher sein, den Spritverbrauch eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor auf 1,5 Liter zu drücken als ein Elektroauto auf 50 Gramm Kohlendioxid.

Kommentare

  • TH3_P4THF1ND3R

    Genauso wie wir von der Heliografie direkt zu HD Hi speed Kameras gesprungen sind nicht wahr? So stellt sich dieser man den Erfindung und Innovationprozess vor.
    Clever vorgetragen, man hat wirklich den Eindruck das dieser Mensch echt erwartet hat das die ersten Massenproduktion Elektroautos bahnbrechende Fortschritte in Energie spar und und Batterie Antrieb haben werden.

    Was schlagen sie denn vor? Dass wir direkt beim fliegenden Co2 betriebenen selbst lenkend und ausweichendem Automobil anfangen, vielleicht sollte es ein Einbau WC haben für den Mist den sie an die Massen verbreiten.

    So lange wie die großen Konzerne diese Projekte in den Schatten gedrückt haben sollte man zufrieden sein mit der aktuellen Leistung die wir geboten bekommen.

    Die zeit wird noch kommen in der Elektroautos weniger Strom verbrauchen und mehr Leistung haben, die Batterie vom Fahrtwind, der sonne, dem Getriebe, die wärme von der Reibung auf dem Straßen beim fahren wieder aufgeladen wird und der Strom mit dem man das Auto auftankt wird auch grüner.

    Man sollte ihr 10 jähriges Kind beschimpfen das es zu dumm ist Abitur aufgaben zu lösen, und wenn sie meine Metaphern nicht verstehen sollten sie garnicht erst reagieren!

    18.12.2009 um 00:05 Uhr · Antworten

  • hawu

    Oben wird zum Vergleich von kWh und CO2 auf Liter (Benzin) gesprungen, ohne eine Abschätzungen des CO2 Verbrauchs anzugeben. So kann ich das schlecht abschätzen.
    In Teilen schließe ich mich auch meinem Vorkommentator an: Es braucht erstmal einen Start, dann kommen Verbesserungen. Hier würden sich aber Statistiken empfehlen, mit Ausblick was rein asymptotisch zu erwarten ist, keine Stammtisch-Argumente. Die persönlich abzielenden Bemerkungen sind allerdings eine Entschuldigung wert.

    18.12.2009 um 00:47 Uhr · Antworten

  • Tobi

    Darum gehts doch garnicht!
    Ich finde das Elektroauto ist es absolut wert, weiterentwickelt zu werden und wird langfristig auch eine sehr warscheinliche Lösung sein, aber uns vorzumachen es wäre eine sofortige Alternative, um von der derzeitigen Verschwendung beim Verbrennungsmotor abzulenken, DAS ist doch die Frechheit!

    Und wenn die Hersteller der ach so sauberen Elektroautos Kooperationen mit RWE und EON eingehen, dann ist das nichts als der scheinheilige Versuch, sich ein sauberes Image zu verpassen. Ob der Dreck nun aus dem Auspuff oder dem Schornstein des Kohlekraftwerkes kommt, is ja nun auch wurscht.

    18.12.2009 um 00:50 Uhr · Antworten

  • Jim Bob

    Lieber Herr Lohbeck,
    Ihre Beiträge zum Elektroauto sind ausgemachter Blödsinn !

    Ich werde ihnen auch darlegen warum.

    Sie behaupten die SZ hätte ermittelt der Mini bräuchte statt 15kWh, zwischen 30 – 35 kWh . Hierzu fehlt mir der Beleg, warum gibt es hierzu keinen Link, warum finde ich im Internet hierzu nichts ?

    Und selbst wenn es so wäre, sollten wir doch erst einmal die Bedingungen analysieren:

    1. Der e-Mini ist ein umgebautes Verbrennermotorauto, also in keinster Weise auf den Elektroantrieb hin optimiert, sprich er ist unnötig schwer.

    2. Der e-Mini ist vollkommen übermotorisiert, für was braucht ein Auto 204 Ps ?

    3. Der Testbetrieb findet vor allem in der Stadt statt.

    Jetzt kommen wir zu ihrer Rechnung, die einfach nicht stimmt !

    Ausgehend von den 30 kWh Verbrauch und einem aktuellen deutschen Strommix von 541g Co2 / kWh (Quelle: naturstrom), komme ich auf das folgende Ergebnis:

    30 kWh x 541g CO2 = 16230 : 100 = 162,3 g Co2 / km

    Ich frage mich wie Sie da auf 180g kommen ?

    Und wenn Sie dann schon vergleichen, dann bitteschön mit dem Verbrennungsmotor in der gleichen Leistungsklasse und hier hat der Mini im Kombimix einen Ausstoß von 165g, nehmen wir jetzt noch gerechterweise den Verbrauch im Stadtmodus nämlich 9,2 Liter, dann kommen wir auf 220g/km !

    Auch dass Sie immer wieder den Strommix von RWE oder Vattenfall zum Vergleich hernehmen ist schlicht nicht statthaft !

    Erstens geben selbst diese Anbieter an das ihr Autostromangebot ausschließlich aus erneuerbaren Quellen stammt und selbst wenn Sie nun mit dem Argument kommen, dass man Physisch den Strom gar nicht trennen kann, darf auch dann nur der komplette deutsche Strommix als Grundlage genommen werden !

    Immer wieder blenden Sie bei der Diskussion um das Elektroauto aus, dass eigentlich alle Anbieter Strom aus regenerativen Quellen zum Betrieb des Elektroautos fordern und sich dies dann, Gott sei dank, auch bei den Verbrauchern gedanklich festigt.

    Hier liegt dann letzlich auch der große Vorteil des Elektroantrieb gegenüber dem Verbrennungsmotor !

    Der batteriegestützte Elektroantrieb kann regenerativ erzeugten Strom unmittelbar, mit sehr hohem Wirkungsgrad und ohne große Verluste in Bewegungsenergie umsetzen !

    Der Verbrennungsmotor hingegen wird immer einen weit schlechteren Wirkungsgrad haben, ist auf absehbare Zeit auf fosile Treibstoffquellen angewiesen und selbst sogenannter Biosprit und auch Wasserstoff, sind Treibstoffe die nur unter sehr hohem Energieaufwand bereitgestellt werden können.

    Regenerativ erzeugter Strom hingegen wird bei der aktuellen Entwicklung sehr bald in sehr hohen Mengen, vor allem Nachts wenn ein großteil der Autos an der Steckdose hängt, verfügbar sein.

    Ist es nicht auch so, dass jetzt schon oft nachts ein so großer Überschuss an Windstrom zur Verfügung steht, dass sogar ganze Windparks abgeschaltet werden müssen, da sonst das Netz überlastet würde, warum soll man diese verfügbare Energie nicht in Elektroautos verbringen ?

    Zudem dann langfristig in einem inteligenten Stromnetz diese Energie aus den Batterien der Elektroautos im Bedarfsflall wieder ins Netz zurückgespeist werden könnte !

    Zur allgemeinen Information empfehle ich mal hier nachzulesen welches Potential das Elektroauto bietet:

    http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/elektromobilitaet.html

    Abschließend möchte ich Sie noch darauf aufmerksam machen, dass ich auf Grund ihrer, meiner Meinung nach, komplett verfehlten Haltung dem Elektrischen Antrieb gegenüber, meine langjährige Förderung von Greenpeace mit sofortiger Wirkung eingestellt habe !

    18.12.2009 um 09:46 Uhr · Antworten

  • Q

    Ich persönlich halte die Argumentation des Kommentators für unseriös. Ich
    beziehe Ökostrom von Greenpeace Energy. Jeder der sich ein Elektroauto
    zulegen wird, kann sich auch für ein Strombetanken des Fahzzeuges mit diesem
    Strom (oder dem eines anderen Ökostrom-Anbieters) entscheiden. Dann ändert sich allerdings auch schlagartig die CO2-Bilanz des Elektroautos und kann der entsprechenden Bilanz von Verbrennungsmotoren weit überlegen sein.
    Nicht einbezogen sind auch die Möglichkeiten der Verschiebung der Ladezeiten
    zur Spitzenlastabschwächung und die Möglichkeiten der Solarbetankung.
    Elektroautos können zur Lärm-Emissionsreduzierung in den Städten beitragen.
    Für Elektroautos würde man auch keine Umweltzohnen benötigen.
    Elektromotoren lassen sich zudem wesentlich vielfältiger einsetzen und auch
    Ankopplungen an die restliche Fahrzeugelektronik können einfacher gemacht
    werden (keine Abgassensorik, keine Abgasrückführung, keine
    kennfeldgesteuerten Zündungen u.v.m.). Das Drehmoment ist über den gesamten
    Drehzahlbereich besser und das Start-Stop-Verhalten (Verbrauch) ebenso.
    Bremsenergie kann zurückgewonnen werden.
    Man kann diese Auflistung beliebig fortsetzen.
    Ein weiteres Argument gegen die
    Ausführungen des Kommentators ist, dass auch die Verbrennungsflotte der
    Fahrzeugkonzerne wesentlich höhere CO2-Ausstöße verursacht, als unter den
    genormten Prüfverfahren.
    Verbrennungsmotoren werden auch auf lange Sicht weiterhin natürliche
    Resourcen (vor allem Öl) verbrauchen, da bei der gegenwärtigen Mobilität der
    Bevölkerung eine völliger Umstieg auf Öko-Kraftstoffe ebenfalls nicht
    gelingen kann.

    Eine kritische Auseinandersetzung mir der Elektromobilität ist
    wünschenswert, jedoch muss dieser auf einem entsprechend fairem Niveau
    erfolgen.
    Ich finde es traurig, das ich auf der Homepage meiner Lieblings-Umweltorganisation ein
    derartig unausgereiften, ja beinahe diletantischen Vergleich lesen muss.
    Zudem muss, wie andere hier bereits geschrieben haben, die Entwicklung erst
    richtig beginnen. Wie bei der Windenergie/Solarenergie wird man auch hier weitreichende Verbesserungen durch die Lernkurve der Hersteller erwarten können.

    Als Letztes: Wann meint Greanpeace denn, soll mit der Förderung der
    Eleltromobilität dann begonnen werden? In 10 Jahren oder erst in 20?
    Greanpeace baut keine Autos. Ihr lebt von Spenden. Ein Autokonzern kann dies
    nicht. Ein Konzern muss Gewinn erwirtschaften, um zu bestehen. Ich bin
    ebenfalls unzufrieden mit der bestehenden Fahrzeugflotte, aber
    Elektromobilität muss kommen. Hier teile ich den gegebenen Standpunkt
    definitiv nicht.
    Ausserdem: Man muss keinen BMW-Mini kaufen.

    18.12.2009 um 09:55 Uhr · Antworten

  • Jim Bob

    Ich vergaß noch den Schlußsatz zu kommentieren
    “Der Verbrennungsmotor wird deshalb auf lange Zeit dem Elektroantrieb überlegen sein, weil er riesige Potenziale auch bei der Gewichtsreduktion zulässt. In den kommenden 20 Jahren wird es einfacher sein, den Spritverbrauch eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor auf 1,5 Liter zu drücken als ein Elektroauto auf 50 Gramm Kohlendioxid.”

    Herr Lohbeck spricht hier von riesigen Potenziale bei der Gewichtsreduktion, sind diese bei einem Elektroauto etwa nicht genauso da ?

    Es wird wohl auch nicht jeder Otto-Normalbürger mit einem Kabinenroller alla VW 1,5 Liter Auto herumfahren wollen, der im übrigen auch ein Hybridauto ist.

    Vielleicht lässt sich auch in den nächsten 20 Jahren der Verbrauch des Verbrennungsmotor so weit reduzieren das er nur noch 50g ausstößt, in 20 Jahren wird aber sogar selbst der Strommix sich so weit in puncto CO2 Ausstoß reduzieren, dass dann auch mit Strom aus dem Mix das Elektroauto weit unter 50g liegen wird.

    18.12.2009 um 11:16 Uhr · Antworten

    • Jim Bob

      Auf dem folgenden Chart konnte ich eine Prognose zu dem Strommix in 2020 auf Seite 17 finden http://www.solar-verein.de/BWP_Stawiarksi_HeizAktiv_Freigabeversion_2009-04-02.pdf

      Dort wird der Wert von 359g/kWh angegeben, um jetzt mal bei dem Mini zu bleiben:
      359 x 30 = 10770 / 100= 107,7 g CO2/km !

      Das wird in 10 Jahren so sein, wie wird es dann wohl in 20 Jahren aussehen ?

      Wo wird die Entwicklung bei den Verbrauchswerten von Elektroautos sein ?

      Ein Fahrer des Elektrosportwagen Tesla konnte jüngst einen Reichweiterekord von 500 km mit dem original 53 kWh Akkupack aufstellen !

      Das wäre beim aktuellen Strommix ein CO2 Ausstoß von rund 58g/km !

      18.12.2009 um 11:53 Uhr · Antworten

      • Heinz Haber

        Der Chart ist brisant!
        Auf Seite 29 sieht man, dass der geplante Atomausstieg, der da nocht eingerechnet wurde nur durch eine Mehr an Steinkohleverbrennung ausgeglichen wird.
        Aber so würde es wohl kommen…

        18.12.2009 um 12:07 Uhr

  • Sebastian Lange

    Wolfgang du verschneckst die Aussagekraft, deiner Ausarbeitung durch die lieblosigkeit deines letzten Absatze. Es geht ja wahrscheinlich nicht um die Verteufelung des Elktroautos, sonderen um den Blendeffekt den Politik und WIrtschaft damit erzielen wollen.Wer noch Hoffnug hat für den heist “auf lange Zeit” mehr als ein par Jahre. Und “überlegen” an dieser Stelle ein böses Wort.

    Wie siehts den aus mit: Da die Fakten deutlich machen, dass der Weg den das Elektroauto noch zu gehen hat deutlich länger ist als man uns vorgaukeln möchte, wird der Verbrenungsmotor mittelfristig doch noch das weitverbreitetste sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich von den Entwicklungen im Elektrobreich nich davon ablenken zu lassen, dass bei dem Verbrauch der Verbrennungsmotoren noch einige Potentenzialen ausgeschöpft werden können und auch müssen.

    Wenn ich dich richtig verstanden hab ist das was ich gerade angeboten habe doch der Kern um den es dir geht oder versteh ich was falsch?

    18.12.2009 um 11:49 Uhr · Antworten

    • Jim Bob

      @Sebastian Lange,
      leider ist es genau das um was es Herrn Lohbeck geht, die Verteuflung des Elektroauto !

      18.12.2009 um 12:05 Uhr · Antworten

  • Heinz Haber

    Irgendwie muss ich ergänzen, dass man die Emissionen auf 1,5 gramm pro Kilometer reduzieren könnte, wenn man die E-Autos mit dem nachts potentiell zur Verfügung stehenden Atomstrom laden würde, anstatt die Kernkraftwerke nachts in der Leistung herunterzuregeln.

    Das Elektroauto ist super – aber nur mit Atomstrom!

    Schön, dass sie zugeben, dass es weder mit Windkraft noch mit Sonnenergie (tagsüber fahren die Autos und können nicht so leicht geladen werden) auf absehbare Zeit wirtschaftlich betreibbar ist.

    Merken Sie nicht selber, wie sich ihre Ideologie gerade selbst paralysiert????

    Los- sagen Sie Ja zur Kernenergie, dann klappts auch mit dem CO2-armen Elektroauto :-)

    18.12.2009 um 11:58 Uhr · Antworten

    • Jim Bob

      Nein Heinz Haber,
      die Emissionen würden sich mit Atomstrom nicht auf 1,5 g reduzieren.
      .
      Atomstrom ist nämlich mitnichten CO2 frei, wie es gerne immer wieder von der Atomlobby vorgegaukelt wird.
      .
      Selbst mit Erneuerbarer Energie liegt der CO2 Ausstoß zwischen 2-4 g pro km, wenn man den Energiebedarf zur Bereitstellung der Anlagen mit einbezieht.
      -
      Würde man das bei Verbrennungsmotoren auch berügsichtigen, läge der Ausstoß nämlich auch noch höher als derzeit angegeben.
      -
      Also ist das Elektroauto super, aber weder mit Atomstrom noch mit fossil erzeugtem Strom !
      .
      Nur mit der unendlich verfügbaren Erneuerbaren Energie macht der Betrieb des Elektroautos Sinn.

      Übrigens, Uran ist in seiner Verwertbarkeit auch endlich, nur der strahlende Abfall ist nach menschliche Maßstäben unendlich ! Aber der macht dann auch unendlich lange Probleme !

      18.12.2009 um 12:16 Uhr · Antworten

      • Heinz Haber

        Meine Rechnung lautet wie folgt

        30 kwh / 100km
        5 g CO2 / kwh (okay optimistisch, aber gibts -> http://www.kernenergie.de, zumal der Nachtstrom, den man sonst sowieso schwer loswird)

        macht 150g CO2 auf 100km oder 1,5g auf einem km

        ist doch super, oder?

        18.12.2009 um 13:58 Uhr

      • Jim Bob

        Und was machen Sie mit dem Atommüll lieber Heinz Haber ?

        18.12.2009 um 14:29 Uhr

      • Heinz Haber

        Damit kann man mehr anstellen als mit dem CO2
        -man kann ihn wiederverwenden (->MOX-Elemente)
        -man kann ihn weiter abrrennen (->Laufwellenreaktor)
        -man kann ihn in kurzlebige Nuklide umwandeln (-> Transmutation)
        -man kann Medikamente z.B. gegen Lymphome (Ibritumomab-Tiuxetan) draus machen
        -man kann ihn _sicher_ vergraben. (trotz Asse, oder eben gerade wegen Asse und den Lehren aus diesem Versuch)

        Das CO2 der Benzinautos bleibt einfach 50-300 Mio Jahre in der Luft…

        Könnte man alle Autos mit Atomstom betreiben könnte Deutschland jährlich rund 150 Mio Tonnen CO2 sparen und bekäme dafür rund 400 Tonnen Atommüll mehr pro Jahr, brutto, ohne Wiedraufbereitung. Das klingt viel, ist aber nur ein Würfel mit 9,1 meter Kantenlänge, den man irgendwo verbuddeln müsste, wenn man die oben erwähnten Reduktionsmassnahmen nicht mag.

        18.12.2009 um 15:59 Uhr

    • sknnck

      @ Heinz Haber
      ist der beitrag wirklich ihr ernst?
      ich kann gar nicht sagen wie wütend mich das lesen gemacht hat.
      atommüll vergraben? sicher? wie soll das gehen?
      wenn das ach so einfach ist, warum gibts dann noch kein atomares endlager weltweit?
      ich muß mit dem müll noch jahre leben, nein danke!
      ist es nicht gold, der einzige stoff der sich durch strahlung auf dauer nicht verändert?
      dann nehmen wir eben gold, ist ja genug da und auch so güsntig.

      typisch mench:
      wir fangen mit etwas an, ohne die folgen zu kennen .
      haben wir nicht deshalb jetzt das problem mit dem klima?
      dachten wir nicht mal das uns das meer ewig ernähren kann, fische sind ja unendlich vorhanden.
      und und und
      nun machen wir das ganze halt mit atommüll.. sind ja nur paar ein jahre die das ganze strahlt…
      einfach kachhaft..
      was ist mit erdbeben, was ist mit tektonischee erdverschiebungen..
      das gibt es nicht.. wir suchen den platz zum verbudeln schon sicher aus.. wir wissen auch was in einer milionen jahre alles passiert…

      ich könnte kotzen.

      18.12.2009 um 20:26 Uhr · Antworten

      • Heinz Haber

        bitte nicht Kotzen
        eine Millionen Jafhre ist nicht erforderlich.
        dass kein Endlager existiert verdanken wir dem Moratorium von Tritin und Gabriel.
        intelligente Nationen lagern den Müll rückholbar, da er solange “wertvoll” ist, wie er strahlt, wir können nur im Moment nichts sinnvolles damit anfangen.
        Ich finde einen Würfel mit 9,1 Meter Kantenlänge pro Jahr verschmerzbar, wenn man das CO2 des gesamten Strassenverkehrs dafür einsparen kann – und das könnte man.

        19.12.2009 um 15:23 Uhr

  • Martin_M

    Bei meinen Vorrednern fällt mir vor allem auf, dass eine gewisse Schwierigkeit besteht die Aussage in dem Artikel von Herrn Lohbeck zu verstehen. Herr Lohbeck ist nach meinem Verständnis des Textes nicht gegen die Elektromobile, sondern dagegen, dass jetzt jede Woche eine neue Meldung zu Elektro-Testfahrzeugen produziert wird, als ob jedermann diese Fahrzeuge beim nächsten Händler kaufen könnte, und als ob diese jetzt schon das Klimaproblem lösen könnten. Und gegen den Unsinn jetzige Fahrzeuge als ausgereifte Lösung gegen den Klimawandel zu verkaufen wendet sich der Artikel. Deshalb nochmal ganz langsam: “Elektroautos bitte weiter erforschen, aber die wesentlich schneller möglichen Änderungen an der Fahrzeugkonzeption der jetzigen Autos (Gewichtsreduktion, angepasste Leistung etc.) bitte so schnell wie möglich anbieten.

    18.12.2009 um 12:06 Uhr · Antworten

    • Jim Bob

      Lieber Martin_M,
      wenn man die Berichterstattung von Herrn Lohbeck, so wie ich, seit längerem verfolgt, kann und muss man den Artikel so verstehen wie ich ihn verstehe.
      .
      Wenn ich mit meiner Auffassung unrecht habe, kann sich Herr Lohbeck gerne hier dazu äußern und klarstellen.
      .
      Für mich jedenfalls entsteht schon seit längerem der Eindruck das Herr Lohbeck auf der Gehaltsliste der Mineralöl- und deutschen Autolobby steht, anders kann ich mir die ganzen undifferenzierten Aktionen und Berichte zum Elektroauto nicht erklären !

      18.12.2009 um 12:23 Uhr · Antworten

      • Tobi

        @ Jim Bob:

        Ich finde auch, daß der Beitrag teilweise unglücklich ist. Herrn Lohbeck allerdings auf der Gehaltsliste der Automobil oder Mineralöllobby zu vermuten ist nun wirklich ausgemachter Blödsinn. Dafür bedarf es schon einiges an bösem Willen.

        18.12.2009 um 14:17 Uhr

      • Jim Bob

        Nun meine Vermutung ist provokant, dass gebe ich gerne zu, es drängt sich mir bei Lage der Dinge aber leider auf.

        Zumal wenn ausgerechnet Puplikationen wie der Focus und die Welt ganz besonders auf die Aussagen des Herrn Lohbeck anspringen !

        Ein Schelm der da böses denkt ?

        18.12.2009 um 14:28 Uhr

  • elektroautofahrer butter bei die fische

    Auch ich habe mich über Herrn Lohbecks unqualifizierten Kommentar geärgert.
    Wir haben im Mai 2008 unseren Zweitwagen (VW POLO von 1996; Verbrauch im Stadtverkehr ca. 8 Liter Benzin) durch einen Renault Clio electrique (Bj. 1997, Serien (!)-Elektroauto, gebaut von 1995 -1999) ersetzt. Seitdem bin ich problemlos 10.000 km elektrisch gefahren.
    Das Auto wird mit zertifiziertem Ökostrom der Schönauer EWS oder bei Sonnenschein direkt durch meine kleine 2 Kilowatt peak-PV-Anlage geladen. CO2-Emissionen bei EWS 17,3 g/kWh. Der Clio braucht – trotz 90er Jahre-Elektroauto- und Batterietechnik – nachweislich 27 kWh auf 100 km. Die CO2-Emissionen liegen damit bei unter 5g pro km. Damit habe ich im Vergleich zu unserem alten Polo auf den zurückgelegten 10.000 km rund 1,5 Tonnen CO2 eingespart. Übrigens: Reichweite des Autos bis 85 km, Akkus von 1998, Akku-Gewicht 240 kg.
    Mittelstrecken fahren wir mit unserem Erstauto (smart forfour; Verbrauch 5,5l/100km) oder mit der Bahn, Langstrecken sowieso per Bahn.
    Letzte Anmerkung: Die Leute werden, wenn sich Peak Oil auswirkt, ihr Mobilitätsverhalten massiv umstellen müssen. Denn 2-Liter-Autos, von denen Herr Lohbeck erzählt, werden auf absehbare Zeit mindestens so rar sein, wie Elektroautos.

    18.12.2009 um 12:33 Uhr · Antworten

  • elektroautofahrer butter bei die fische

    PS: Meine 2 kWp-PV produziert 2.000 kWh im Jahr; das reicht für – je nach zugrunde gelegter e-Auto-Reichweite – für 6.000 bis 8.000 km!

    18.12.2009 um 12:37 Uhr · Antworten

  • Heiner Weigand

    Na ja. Wer sein Elektroauto mit dem RWE Mix statt mit Ökostrom betreibt hat auch überhaupt nichts verstanden.

    18.12.2009 um 13:53 Uhr · Antworten

    • Tobi

      Absolut! Und ich darauf sollte Greenpeace seine Arbeit konzentrieren.

      18.12.2009 um 14:18 Uhr · Antworten

  • michi

    “statt der vorher angekündigten 15 Kilowattstunden je 100 Kilometer einen Stromverbrauch von 30 Kilowattstunden hatte”
    das ist bei benzin und diesel aber genauso. Kein mensch schafft den angegebenen Verbrauch zu erreichen, außer man fährt absolut perfekt(also langweilig)
    .
    “Spritverbrauch eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor auf 1,5 Liter zu drücken”
    dass will ich sehen!
    (bitte bedenkt dass ein Auto immer spass machen soll, und villeicht mehr als einen cubicmillimeter an innenraum haben, also etwas komfort nicht wie diese winzigen smarts)
    ich glaub sowiso nicht an klimawandel

    18.12.2009 um 14:49 Uhr · Antworten

    • Natalie

      @michi:

      Glauben ist gut, wissen ist besser.

      18.12.2009 um 15:19 Uhr · Antworten

      • michi

        das gilt genauso für dich

        18.12.2009 um 15:45 Uhr

    • Jim Bob

      Genau, hier wird sich über den Mehrverbrauch des Elektro Mini aufgeregt ( wozu ich bis jetzt auch nach intensiver Suche noch keinen Nachweis finden konnte ) und die bekannte Tatsache des Mehrverbrauch der Verbrennungsmotorautos wird ausgeblendet.
      Tatsache ist das ein Elektroauto auf Grund der Energierückgewinnung beim Bremsen, der Verbrauch weit weniger gewichtsbeeinflußt ist als das beim Verbrennungsmotor der Fall ist.

      Ein typisches Beispiel ist der Sportwagen Tesla, der trotz relativ hohem Gewicht und einem Beschleunigungsvermögen von 0 auf 100 in 3,7 Sekunden bei normaler Fahrweise einen Verbrauch von lediglich 20-25 kWh aufweist, dass entspricht übrigens einem Benzinverbrauch von 2-2,5 Liter !

      19.12.2009 um 12:58 Uhr · Antworten

  • Antje Loeffler

    Hallo,

    das ist ja mal interessant zu sehen was hier so geschrieben wird. Ich denke auch das die Hybridtechnik nicht das gelbe vom Ei ist. Leider werden die Autos immer schwerer. Der neue Polo ist so schwer wie ein Golf I. Für mich steht fest, das es an der angeblichen High-Tech-Ausstattung liegt, denn die Motoren sind sehr viel effektiver als vor 30 Jahren. Wenn wir als CO2 sparen wollen, sollten wir als Kunden auf jeden Schnick und Schnack im Auto verzichten. In den neuen Autos ist doch alles bis in die kleniste Ecke mit Kabeln und Geräten vollgestopft. Da hilf ja auch kein Karosserie-Leichtbau mehr, mal von der Anfälligkeit der Elektronik zu schweigen. Wenn man sich die Produktion von Autos ansieht, fällt schnell auf wie viel Energie und Umweltgift erzeugt werden. Bei Hybirdfahrzeugen ist der Anteil natürlich viel größer. Da liegt wohl der Hase im Pfeffer. Wie lange muß man so ein Auto fahren, um da mit einem alten Auto auf Gleichstand in der Umweltbilanz zu kommen. Ich denke das alte Konzept der deutschen Autohersteller, das Ihre Autos für den Langzeitgebrauch entwickelt wurden war sicher besser, als das was seit ein paar Jahren in Mode gekommen ist. Nämlich alle 5 Jahr ein neues Auto zu kaufen. Aber für die derzeitigen Modelle kann ich mir echt nicht vorstellen, das da mal Oldies bei sind. Elektroautos sollte man erst auf den Markt bringen, wenn man auch garantieren kann das die Elektrizität auch grün ist. alles andere ist Augenwischerrei.

    18.12.2009 um 15:50 Uhr · Antworten

    • Jim Bob

      Hallo Antje Loeffler,
      ich kann doch nicht immer mit dem Einen warten bis das Andere da ist !

      Das Elektroauto ist ein Baustein im Verbund der Erneuerbaren Energien und von daher sollte es so schnell als möglich in Massen auf den Markt kommen um die ineffizienten Verbrennungsmotoren endlich abzulösen.

      Interessanten Informationen zum Thema Elektroauto und Erneuerbare findet man hier: http://www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr/detailansicht/article/185/erneuerbaren-energien-decken-strombedarf-fuer-elektroautos.html

      Hier wird ganz klar erkenntlich das wir mit den Elektroautos einen Mehrfachnutzen haben, das Elektroauto ist wesentlich effizienter im Energieverbrauch, es ist wesentlich länger haltbar (ein Elektromotor kann weit über eine Million Km halten), es ergänzt die Erneuerbaren durch das Nutzverhalten (Aufladen in der Nacht wenn Stromüberschuss herrscht) und kann Tagsüber Strom in das Netz einspeisen ( bei erhöhtem Strombedarf), dann wären da noch der geringere Bremsbelag bedarf auf Grund der besseren Motorbremse die übrigens auch wieder Energie rückgewinnt und der generell niedrigere Ersatzteilbedarf eines Elektroautos.
      Und zu guter letzt ist das Elektroauto auf Grund seiner Öllosigkeit auch weit einfacher zu recyceln.

      19.12.2009 um 12:45 Uhr · Antworten

      • Antje Loeffler

        Das kann ja sein, aber wenn Du mal siehst was die Batterien leisten die zur Zeit gefertig werden, ganz zu Schweigen von dem Gift in Ihnen. Das auszugleichen wird schwer. Außerdem werden, dafür nochmehr Tagebaue aufgemacht und erweitert. Wieviel Kupfer, Kadmium und Zink, sowie Erdöl sind in den Elektroautos? Ach ja, das ist ja Alles in der Dritten Welt, wen das wohl juckt?

        19.12.2009 um 15:24 Uhr

      • Tobi

        @Antje Löffler: Riesige Vorkommen des benötigen Siliziums sind z.B. in den riesigen Salzseen in den Anden vorhanden. Es könnte dort ohne Tagebau umweltverträglicher als Öl gewonnen werden und die Länder Bolivien und Peru könnten davon erheblich profitieren und sich eventuell zu einem Saudi-Arabien der Zukunft entwickeln.

        Nur so als Beispiel.

        19.12.2009 um 15:37 Uhr

  • Bruno Straub

    Ob, wie, wann sich E-Autos durchsetzen werden, hängt m.E. ausschließlich von der Entwicklung leistungsfähiger/bezahlbarer Batterien ab. Der Aspekt der CO2-Emission dürfte eine nachrangige Bedeutung haben, zumal sich jeder seine Lieblingsquelle aussuchen kann. Übrigens: Der “E-Auto-Hype” wird doch z.Zt. von den OffShore Windkraftfreunden schamlos ausgenutzt … Batterien werden nachts mit dem (kostenlosen) Windstrom geladen … Autobatterien können durch smartes Energiemanagement sogar das Netz stützen …

    18.12.2009 um 21:55 Uhr · Antworten

  • Matthias

    Kann mich einigen Vorpostern hier nur anschließen! Was Greenpeace zu diesem Thema von sich gibt ist unglaublicher Schwachsinn!
    Es macht doch keinen Sinn alle Investitionen in herkömmliche Autos zu stecken wenn es bereits den Ansatz der Elektroautos gibt. Es gibt bereits einige sehr gute serienreife und verfügbare Modelle kleiner Nischenhersteller. Es wird allerhöchste Zeit, dass auch die Großen nachziehen! Das ist ja wie damals, als der größte Schreibmaschinenhersteller gesagt hat er bleibt bei den Schreibmaschinen anstatt auf PCs zu umzusatteln!
    Und wenn man Ökostrom bezieht ist ein E-Auto CO2-neutral. Und dass beim Ökostrom riesige Potenziale bestehen – ganz im Gegenteil zum Auto mit Verbrennungsmotor – sieht man daran, wie rasant dessen Anteil in den letzten Jahren gestiegen ist.

    18.12.2009 um 22:25 Uhr · Antworten

  • Alexander

    Wenn man Firmen wie Altairnano mit ihrem auf Nanotechnologie basierenden Akku unterstützen würde, wäre das Problem der Akkutechnologie in wenigen Jahren gelöst.

    Wenn man sich dazu die Pläne für Solaranlagen, bzw. Spiegelbasierende Wärmekraftanlagen in sonnenreichen Regionen ansieht, dann ist auch die Energiefrage lösbar.

    Man muss sich nur die Gewinne der größten Energiekonzerne Deutschlands aus dem letzten Jahr ansehen und dann weiß man, wo das Geld geblieben ist, dass dem Bürger zunehmend fehlt. Über 20 Mrd, Euro Gewinn haben allein die vier Größten letztes Jahr ausgewiesen.
    Mal abwarten, ob dieses Projekt hier realisiert wird. Natürlich immer gleich ganz groß, statt mehrere kleine dezentral:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,630635,00.html

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,598680,00.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lightning_GT

    Man kann von dem Auto halten, was man will, gebraucht wird es bestimmt nicht. Aber der Akku, den die dort verwenden ist binnen 10 Minuten auf über 90 % aufgeladen und reicht für eine Strecke von etwa 400 Km.

    19.12.2009 um 00:39 Uhr · Antworten

  • Antje Loeffler

    Ich muß mal sagen, das ich sehr wohl für die E-Autos bin, aber zu welchem Preis wollt Ihr die haben? Der Stand der Wissenschaft ist natürlich schon viel weiter, aber wer von den Herrsteller geht, denn so ein Risko ein? Das was jetzt produziert werden soll ist Stand der Technik von vor 20 Jahren. Und das 1 Liter-Auto ist vollkommen vom Tisch oder was? Das wurde nämlich schon vor 30 Jahren entwickelt, aber nie in Serienreife überführt. Ach ja, hat einer von Euch schonmal eine Batterie-Explosion im Auto mit gemacht? Ich schon und es war nur eine kleine Batterie, aber danach ging mein Auto immer wieder aus, trotz Benzin, denn die Elektrik war Beschädigt. Ich kann Euch sagen, das möchte ich nie bei solch großen Batteiern erleben müssen. Was ist eigentlich, bei leider noch vorkommenden schweren Unfällen?

    19.12.2009 um 16:11 Uhr · Antworten

  • Daniel

    Also Bitte …” Der Verbrennungsmotor wird deshalb auf lange Zeit dem Elektroantrieb überlegen sein … In den kommenden 20 Jahren wird es einfacher sein, den Spritverbrauch eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor auf 1,5 Liter zu drücken als ein Elektroauto auf 50 Gramm Kohlendioxid.”
    Analog ….
    Also lasst uns weiter Kohlekraftwerke bauen … weil in den nächsten 20 Jahren mehr CO2 duch Wirkungsgradsteigerungen in neuen Kohleblöcken gespart wird als durch Regenerative Erzeugung …
    Also wird Kohle den Regenerativen auf lange Zeit überlegen sein … Kohlekraftwerke kann man einschalten wann man will … die Sonne scheint nicht wenn ich´s will ;-)

    Das hätte ich von Greenpeace nicht erwartet …

    Übrigens mein Elektrofahrzeug bewegt mich mit 5 kWh 100 km weit … energetisch kompensiert ein 6 kWp PV-Anlage den benötigten “Fahrstrom”. Wieviel CO2-Austoß das nun bedeutet rechne ich nun nicht nach … wenn Ihr wollt, könnt Ihr ja mal rechnen ;-)

    Herr Lohbeck, nicht alles was Konzerne machen ist Teufelszeug … Neurotisch immer gegen Große zu schießen ist vielleicht on vogue … nur auf diese Art und Weise disqualifizieren Sie sich m.E. selbst.

    Es braucht einen Paradigmenwechsel … Für 90% der Wege von A nach B benötigt man kein stinkendes Fortbewegungsmittel >1 t mit einer Reichweite > 100 km … Die Analogien zur Entwicklung der regenerativen Stromerzeugung sind frappierend … hier haben die Stromkonzerne heftig dagegen gekämpft – wie heute die Automobilindustrie – RWE will heute pro a 1 Mrd in regenerative investieren … mal schaun ob die Automobilkonzerne schenller die Zeichen der Zeit erkennen.

    20.12.2009 um 00:48 Uhr · Antworten

    • Antje Loeffler

      Hallo, ich verstehe ja den Wunsch von vielen Menschen, nämlich Autos ohne CO2 und co. Das Problem dabei ist nur das Entwicklung Geld und Zeit kostet. Und da in den letzten 10 Jahren in die falsch Richtung entwickelt wurde kann es noch mindestens 5 vis 10 Jahre dauern bis die hier so herbei gesehnten E-Autos zu halbwegs bezahlbaren Preisen zu Verfügung stehen. Alles was vorher auf dem Markt kommt ist doch Produkt Banane (es reift bei Kunden). Da könnt Ihr Euch vorstellen was noch alles gesagt und geschrieben werden wird zum E-Auto. Die Finanzkrise spielt hier auch noch mit rein. Da werden sicher noch einige Federn fallen. Ich denke, die besten Konzepte sollten da in kleinen Unternehmen so schnell wie möglich durch Umweltorganisationen auch finanziell und organisatorisch unterstützt werden. Ohne Konkurenz läuft sonst nicht viel. Denn jede Krise ist auch eine Chanche für neues.

      20.12.2009 um 13:26 Uhr · Antworten

      • Jim Bob

        Und deshalb soll man immer noch an einer aussterbenden Technologie weiterentwickeln ?
        .
        Schluß mit dem Unsinn, dass ist genauso bescheuert wie das ständige Herumgedoktere an der Kohle- und Atomkraft, diese sauberer oder sicherer machen zu wollen !

        20.12.2009 um 13:42 Uhr

  • Ventus

    Eines hat der Kommentar des Herrn Wolfgang Lohbeck erreicht, er hat mich auf die Web Site von Greenpace gelockt, weil ich gehofft hatte, dass “Die Welt” wieder mal nur die Hälfte wiedergegeben hat. Aber Fehlanzeige.

    Der Otto Motor steht am Ende seiner Entwicklung, Optimierungen liegen im Promille Bereich, der Elektroantrieb im PKW steht am Anfang. Nur ein serienmässiger Einsatz wird eine Entwicklungsexplosion des Elektroantriebs auslösen. Steuerungsmaßnahmen der Politik helfen den Anfangs wirtschaftlichen Nachteil auszugleichen.

    Die Autoindustrie hat kurzfristig kein Intresse am Elektroauto und steht ihm im Weg. Stellt euch vor wie wenig bewegliche Teile ein Elektroantrieb haben wird, die dann nicht mehr verschleißen werden weil sie schlicht nicht vorhanden sind. Damit kein Umsatz für Ersatzteile und Service. Das schont auch Resourcen! Keine Kupplung, kein Motorenöl, kein Getriebe, keine Lichtmaschine, der Motor selbst enthält mehrere hundert bewegliche Teile die dann entfallen usw. Alles was sich bewegt erzeugt Reibung und verschwendet Energie und verschleißt früher oder später. Warum soll ich diesen Unsinn weiter optimieren? Das ganze Elektroauto ist ein Disaster für die heutige Autoindustrie ganze Zuliefer Zweige werden wegfallen und da könnte man denken Herr Lohbeck ist mit solchen Kommentaren von dieser gekauft. Die gezogene CO2 Bilanz des Herrn Lohbeck hinkt hinten und vorn. Es ist schon schwer genug den Verbraucher und die Politik von einer notwendigen Wende zu überzeugen.

    Hat sich schon mal jemand die Kommentare der Leser bei anderen Online Zeitungen gelesen? Da rechtfertigt ein Greenpeace Kommentar sofort wieder die Geländewagen Hubraum Monster. Herr Lohbeck hat schon mit diesem Kommentar, rein phsyschologisch der Umwelt kein guten Dienst erwiesen.

    20.12.2009 um 12:31 Uhr · Antworten

    • Jim Bob

      Genauso sehe ich das auch !

      20.12.2009 um 13:35 Uhr · Antworten

      • Antje Loeffler

        Hallo Jim Bob,
        keine Ahnung wer Du bist, aber ich muß mal sagen etwas Realismus wäre hier ja mal angebracht. Ich bin für neue Antriebe, aber was Du hier zeigst ist für mich etwas extrem. Was willst Du eigentlich erreichen, Leute klein machen die nicht Deine Meinung haben. Ich habe auch schón von dem Projekt Batterie mit Nano-Technologie gehört und wer unterstützt dieses zur Zeit? Ich denke das Problem ist nicht das es noch zu viele technische Hürdern gibt, sondern die Finanzierung von wirklich guten Innovationen. Diese werden doch zu oft klein gehalten. Die Macht im Markt ist doch das Geld und nicht die Kunden. Die Banken entscheiden was in der Zukunft gebaut wird und so leid es mir tut, die meisten Bänker fahren teuere Schitten, aber von Technik haben die keine Ahnung. Für Bänker zählt nur der ROI. Also Jim Bob wie möchtest Du denn da etwas ändern, wenn Du das noch nicht mal siehst. Und nicht jeder Erfinder ist auch ein guter Kaufmann. Oft werden die richtig übern Tisch gezogen. Ich weiß, es gibt eine Umweltbank, aber wieviele Kunden und Niederlassungen gibt es denn davon? Ich denke solche Banken, sollten jetzt durchstarten. Nur das Geld der vielen kleinen Anleger könnte da etwas dran ändern. Auf die Antwort freue ich mich.
        Lieben Gruß Antje

        20.12.2009 um 21:27 Uhr

      • Jim Bob

        Liebe Antje,
        ich beschäftige mich schon seit längerem sehr intensiv mit dem Thema Erneuerbare Energie und elektrische Mobilität, wenn Du gerne mehr über mich wissen möchtest, kannst Du dir gerne mal meinen Blog bei Utopia anschauen: http://www.utopia.de/blog/jimbobs-nachhaltiger-blog
        .
        Dort und auch bei meinen anderen Beiträgen wirst Du sehen können das es mir steht´s auch um kritische Diskussion geht und nicht darum irgendwelche Menschen oder deren Meinung klein zu machen.
        Jeder kann einen wichtigen Beitrag in einer Diskussion leisten, auch oder vielleicht gerade deshalb, weil er mit der Materie nicht so befasst ist und hierdurch einen ungetrübten Blick von außen hat.
        .
        Wenn ich hier Herrn Lohbeck so direkt angehe, dann hängt das damit zusammen dass er sich als Experte ausgibt.
        Wenn wiederum jemand, der sich als Experte einer so bedeutenden Organisation wie Greenpace ausgibt, meiner Meinung nach eine derart unqualifizierten Blödsinn von sich gibt, dann sehe ich mich als informierter Mensch in der Pflicht Kritik zu üben und klar zustellen.
        .
        Wenn Du jetzt das Gefühl hast, als Außenstehender zwischen die Zahnräder gekommen zu sein, tut mir das Leid, dass war bestimmt nicht meine Intension !
        .
        Nun zu der technischen Entwicklung, ich gebe dir absolut Recht was den Stand der Entwicklung bei der elektrischen Mobilität betrifft !
        Hier stehen wir, obwohl es die ersten Elektroautos noch vor den Autos mit Verbrennungsmotor gab noch nahezu am Anfang ! http://www.elektroauto-tipp.de/modules.php?name=Eautogeschichte&file=eautog1
        Wie Du nach anklicken des Linkes sehen kannst gab es Elektrokutschen schon 1881 die erste Kutsche mit Verbrennungsmotor gab es erst 1885.
        .
        Aus verschiedenen Gründen, sicher auch damals schon von Lobbyisten gesteuert, machte der Benzinmotor das Rennen.
        Die Batterieentwicklung trat in den Hintergrund, letztlich ist es den Handy´s und den Laptop-Computer zu verdanken das sich in puncto Batterieentwicklung endlich wieder etwas tut und was sich hier tut ist fast schon sensationell.
        .
        Gerade auch durch das sich mittlerweile festigende Umweltbewusstsein in der Bevölkerung, sind die Unternehmen und deren Entwickler bestrebt Neuendwicklungen so umweltfreundlich und nachhaltig als möglich zu gestallten, dies betrifft auch die Entwickler neuer Batterien.
        http://www.utopia.de/gruppen/forum/thema/179339#comment-180571
        http://www.utopia.de/gruppen/forum/thema/179339#comment-180789
        http://www.utopia.de/gruppen/forum/thema/179339?page=2#comment-186221

        Mit dem Wissen um all diese Entwicklungen im Bereich Elektroauto und der Batterietechnik, bleibt mir also gar keine andere Wahl als den Unfug den Herr Lohbeck verbreitet, klar zu stellen !
        Schließlich herrscht in der Bevölkerung ja mittlerweile ein hohes Vertrauen zu Greenpeace und aus diesem Vertrauen heraus wird auch viel geglaubt, wenn sich aber dieses Glauben im Anschluß langfristig nicht bestätigt ist eine Beeinträchtigung oder gar der Verlust des Vertrauens vorprogrammiert.
        Greenpeace würde seine heutige Position also langfristig verspielen und das kann doch wohl niemand, außer die Feinde von Greenpeace wollen, oder ?

        21.12.2009 um 10:09 Uhr

  • Antje Loeffler

    Hallo Jim Bob,

    das was Du hier geschrieben hast, kann ich schon verstehen. Das Problem heißt Geld. Ich Ingenieurin und Kauffrau (zur Zeit auf Jobsuche) und ich sage Dir es ist ein Trauerspiel. Und da sie zwei Sprachen sprechen, werden gern auch Ingenieure in die Managment-Etage geholt. Wenn es ums sparen geht, kommen sie immer erstmal mit Ideen Telefon-, Büromaterial-, Reise- und Personalkosten. Die Fehlentscheidungen auf Grund von Gelddruck kommen die nicht. Da werden Prozesse aufgebläht und Leute zu 100% mit excel und powerpoint beschäftigt, damit sich dann die oberen über kleine Abweichungen streiten können. Dabei verlieren sie oft den Blick fürs Wesentliche.

    Ich habe gestern im Fernsehen eine Doku über EWS gesehen. Das nenne ich mal eine Erfolgsgeschichte. Das sollte definitiv Schule machen. Wenn man etwas ändern will muß man die kleinen Leute mit einbeziehen. Nur der Druck der kleinen Leute kann etwas verändern. Und Leute wie Herr Lohbeck möchten vielleich auch provozieren, dazu seine Meinung zu sagen ist doch in Ordnung.

    Ich selber bin also nur hierher gekommen, um zu sehen was hier läuft. Es ist doch sehr interessant für mich. Ich sehe es nicht als K(r)ampf. Ich weiß wie das mit der Entwicklung läuft. Ändern kannst Du nur etwas wenn auch die Kleinen mitziehen. E-Autos als Dogma hilft niemanden. Außerdem verstellst Du so vielleicht einer anderen neuen Idee den Weg. Du weißt, ja die lieben Banker.

    E-Autos mit neuartigen Batterien finde ich gut. Aber bei den jetztigen Modellen gehört echt Idealismus dazu, sorry. Wenn ich arbeite, pendle ich und da ist mein Problem. Wenn man den Leuten auch da Arbeit geben könnte wo sie wohnen und den Nahverkeht nutzen könnten wäre das eine oder andere Auto überflüssig. Allein schon aus Kosten gründen. E-Autos im Nahverkehr find ich persönlich gut, aber das Problem siehst Du wenn Du auf die Autobahn fährst. den Leuten mußt Du was bieten. Beschimpfen wird da nicht helfen, weil viele von den Leuten Ihre Finanzen sehr kontrolliert einsetzen müssen.

    Danke für die Infos von Dir.

    Gruß Antje

    21.12.2009 um 15:56 Uhr · Antworten

    • Jim Bob

      Hallo Antje,
      es freut mich das Du jetzt meinen Standpunkt nachvollziehen kannst.
      .
      Es ist halt gerade diese Eindimensionalität die mich bei diesen ganzen Diskussionen über Mobilität nervt, gerade die Einschränkungen beim Elektroauto bietet den Ansatz für ganz neue Konzepte, wie z.B. dieses hier: http://www.utopia.de/blog/jimbobs-nachhaltiger-blog/intelligente-verkehrskonzepte
      .
      Es muss mehr Intelligenz und Phantasie in unsere Mobilität hineinkommen und das geht, mit weiter so und konventioneller Verbrennertechnik einfach nicht!

      21.12.2009 um 16:57 Uhr · Antworten

      • Antje Loeffler

        Hallo Jim Bob,
        mit der Komination von verschiedenen Transportmitteln hast Du völlig recht.
        Ich gehe gerne noch eine Schritt weiter, warum ein eigenes Auto wenn man am Zielbahnhof doch eins bekommt. Carsharing (natürlich E-Autos) und Bahncard aus einer Hand. Natürlich kann man auch Fahrräder anbieten. Damit würde die Bahn mal wieder zudem zurück finden was Ihr Auftrag ist, nämlich Menschen von A nach B bringen. Für Menschen die viele kleine Strecken fahren zum Beispiel auf dem Land, ist ein E-Auto wahrscheinlich in Kombination mit erneuerbaren Energien eine gute Sache, da diese als Speicher genutzt werden können.
        Das einzige Problem was ich sehe ist die Batterie und die hohen Anschaffungskosten. Da gehört noch ganz viel Idealismus dazu. Da eine praktikable Lösung zufinden ist sicher schon im werden, wird aber noch einwenig dauern und ist ohne finanzielle Unterstützung nicht so aus dem Ärmel zu schütteln.
        Letztendlich haben sich die Menschen noch immer für die praktischen also sicheren Dinge entschieden.
        Lieben Gruß
        Antje Löffler

        22.12.2009 um 12:50 Uhr

      • Jim Bob

        Ja liebe Antje,
        das wäre die mehrdimensionale Diskussion über die Mobilität der Zukunft die ich mir auch bei Greenpeace wünschen würde !
        Nicht bloß immer E-Auto ist schlecht und Benzinauto muss besser werden.
        .
        Hier habe ich auch schon mal deinen Vorschlag mit dem Carsharing andiskutiert:
        http://www.utopia.de/gruppen/forum/thema/181675
        .
        Bei den Batterien gebe ich dir absolut Recht, die Kosten sind zur Zeit enorm, aber denk mal darüber nach was eine der ersten Computerfestplatten mit 20 MB = 0,002 GB gekostet hat, da warst Du damals einen fünfstelligen DM Betrag los, heute bekommst Du ein Speicherstick mit der 50 fachen Speicherfähigkeit für 3-4 Euro nach geschmissen.

        Es zeichnen sich auch durchaus schon revolutionäre Preisentwicklungen bei der Batterietechnik ab, das kann ganz schnell gehen wenn der Entwicklungsdruck da ist. http://www.utopia.de/gruppen/forum/thema/179339?page=4#comment-188191

        22.12.2009 um 18:42 Uhr

  • Ralf Ruszynski

    Ich bin ein Freund von Druckluftautos und dem MASDAR Projekt
    http://entenvisionen.wordpress.com/newsletter-dezember/

    Autos ind nicht besonders effizient – in mehrfacher Hinsicht:
    - Wir transportieren das 25-fache unseres Eigengewichtes, wenn wir von A nach B wollen
    - 23 Stunden am Tag steht das Auto nutzlos herum.
    - Jedes Jahr stehen die Deutschen 560.000 Jahre im Stau
    - 10% aller Jugendlichen sterben durch das Auto.
    Dieses Konzept wollen wir nach China und Indien verkaufen.
    http://entenvisionen.wordpress.com/kommentare-september-2009/

    22.12.2009 um 16:47 Uhr · Antworten

  • Roland Mösl

    Schon 1993 hat der Energiesprecher von Greenpeacs in Österreich nicht kapieren wollen, wozu das GEMINI bewohnbare Sonnenkraftwerk soviel Strom erzeugen soll.

    Die 30 kWh / 100 km sind wohl nur mit einem Fahrstil zu erzielen, der zum sofortigen Führerscheinentzug führt wenn man erwischt wird.

    Natürlich wird in dem Greenpecae Pamphlet das Plug-in Hybrid Auto nicht erwähnt.

    Solche sogenannte “Umweltgruppen” wie Greenpeace kämpfen gemeinsam mit den ewig gestrigen Fossilen Schulter an Schulter gegen den Fortschritt, gegen die Lösung aller Umweltprobleme durch den technischen Fortschirtt.

    Wir könnten viel weiter sein:
    http://auto.pege.org/2009-mobilitaet/verpasste-chancen.htm

    Aber die technikfeindlichkeit der Umweltbewegungen hat der Umwelt und den Industriestandort Deutschland enormen Schaden zugefügt
    http://auto.pege.org/2009-mobilitaet/2-phasen-umruestung.htm

    22.12.2009 um 19:33 Uhr · Antworten

  • Martin Rosenberg

    Diese Diskussion ist sehr interessant und wird sicherlich an vielen Stellen in ähnlicher Weise geführt. Doch zerbrechen wir uns doch die Köpfe für das Geld in den Taschen der großen Konzerne. Das können sie doch besser selber. Kaufen und benutzen müssen wir das nicht. Mitreden dürfen wir, aber immer nur bis zu einem Punkt der die weitere Möglichkeit der kommerziellen Nutzung nicht gefährdet.
    Es besteht beim tiefen Abtauchen in die spezielle Thematik die Möglichkeit die Bäume im Wald nicht mehr zu sehen.
    Ich bin kein Experte in den Fragen unseres globalen Energiehaushaltes und sehe den Knackpunkt zwischen Elekto- und Verbrennungsantrieb nicht. Für mich sind beide keine zukunftsweisenden Technologien. Zumindest nicht, solange der eine Motor explodiert und der Andere in die Steckdose gesteckt werden muss.
    Gibt es denn wirklich keine anderen Möglichkeiten?
    Was hat Victor Schauberger denn in der Natur beobachtet? Ich möchte an dieser Stelle keine Links einbinden, die auf seine Gedanken verweisen, da ich sie nicht auf ihre Seriösität überprüfen kann. Noch nicht. Zu diesem Thema werden Experten, Lobbies und Bastler ihre ganz persönlichen Meinungen haben.
    Ich möchte auch nicht über Serienreife diskutieren.
    Doch möchte ich meine Meinung darüber äußern, dass wir alle das Recht haben sollten unsere Energie, die wir benötigen selbst zu erzeugen und zwar dort wo wir uns befinden. Ob im Auto oder im eigenen Haus. Warum Energie speichern? Eine zentrale Energieversorgung, wie es im Moment in den Köpfen festsitzt wirft immer Probleme auf und sorgt für eine Blockade die aber sicherlich lösbar ist. Daran glaube ich nicht nur aus irgendeinem Idealismus, sondern aus Liebe zu unserer Erde und den Menschen, die sie bewohnen.
    Ich wünsche uns Lebendigkeit und Freude am Schaffen.
    Herzlicher Gruß,
    Martin

    22.12.2009 um 23:07 Uhr · Antworten

    • Antje Loeffler

      Hallo, ich finde die Idee garnicht so schlecht mit dem selber erzeugen der Energie im Auto. Das wäre zwar eine Rikschsa oder ein Tretauto, aber mit dem richtigen Getriebe und Leichtbau. Ich glaub, das habe ich sogar schon auf der Straße gesehen. Aber für lange Strecken habe ich noch nichts gehört. Aber vielleicht werden wir ja in ein paar Jahren durch die Röhre geschossen.(Rohrpost) Aber ich warte echt gespannt auf Ergebins von CERN-Projekt u.ä. Vielleicht sind wir in wenigen Monaten schlauer.

      23.12.2009 um 01:17 Uhr · Antworten

      • Jim Bob

        Hallo Antje,
        das mit der unterstützenden Nutzung von Muskelkraft in Verbindung mit Elektroantrieb bei einem Auto ähnlichen Fahrzeug gibt es bereits. http://www.twike.de.
        .
        Eine nette Idee und es gibt sicher Menschen die an dieser Technik interessiert sind, ein Massenprodukt wird es aber meiner Einschätzung nach nicht werden.
        .
        Von CERN o.ä. halte ich gar nichts, hier wird ein Haufen Geld und Energie für etwas verpulvert, wo eigentlich selbst die am Projekt beteiligten Wissenschaftler nicht so recht wissen ob überhaupt dabei etwas heraus kommt und ob es nicht schon wieder etwas gefährliches vergleichbar der Atomspaltung ist.

        23.12.2009 um 12:08 Uhr

    • Jim Bob

      Hallo Martin,
      Man wird immer Energie zwischenspeichern müssen, da der Bedarf der Energie und die Bereitstellung immer schwankend sind.
      Hier lässt sich einiges durch intelligent gesteuerten Verbrauch und der Rest durch effiziente Speicher regeln. Das Elektroauto kann beides.

      23.12.2009 um 12:02 Uhr · Antworten

      • Antje Loeffler

        Hallo Jim Bob,
        ich verstehe ja das es mit CERN wirklich etwas teuer ist, aber ich denke vielleicht kommt das bessere Ergebnis aus kleinen ‘Versuchen. Es geht doch um die Erforschung der verschieden Teilchen und Energieformen im Entwicklungsprozeß.
        Das ist doch spannend. Vielleicht sind wir schlau, aber was wissen wir schon? Die Neugier auf Unbekanntes ist doch die Antriebsfeder der Entwicklung. Wenn wir alles schon wüßten, wären wir ja schon am Ende. So wie unsere Urgroßelteren sich bestimmt nicht vorstellen konnten, daß wir mit Handys, PC und Internet umgehen als wäre da nie was anderes gewesen. Ich bin wirklich neurigierg darauf welche physkalische Gesetze als nächstes in die Technik Einzug halten, da gibt es sicher noch einiges in der Forschung. Und es haben sich schon immer die praktikablen, sicheren und preislich vertretbaren Lösungen durchgesetzt. Und wenn da etwas ist was uns stört, sollte da geforscht werden um es zu einer besseren Lösung zu machen. Allerdings ist es möglich das wir vom Regen in die Traufe kommen, möglich ist alles. Also versteh ich Deine Bedenken.
        Mit freundlichem Gruß
        Antje Löffler

        23.12.2009 um 13:44 Uhr

      • Jim Bob

        Tja Antje,
        das CERN spannend ist, da gebe ich dir durchaus Recht, war die das Herausfinden der Atomspaltung aber nicht auch spannend ?
        Und was hat uns das Ganze gebracht ?
        Die Atombombe, mit mehr als 300.000 Toten in Japan, viele weitere Strahlenopfer nach oberirdischen Atomwaffentests.
        Die Atomkraft, mit allein schätzungsweise 100.000 Toten in der Folge des GAU in Tschernobyl und noch weit mehr Strahlungsopfer mit schweren Erkrankungen.
        Und dann noch die Unmengen radioaktiver Abfall, von denen keiner weiß wohin damit !
        .
        Und jetzt mal noch schnell ein schwarzes Loch produzieren, von dem man letztlich auch nur vermutet das es gleich wieder zerfällt und wenn doch nicht, wenn es statt zu zerfallen tatsächlich wächst, wie manche Wissenschaftler vermuten ? Wohin mit einem schwarzen Loch ?
        .
        Ehrlich gesagt, dass kommt mir alles vor wie beim Zauberlehrling von Goethe
        http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Zauberlehrling
        .
        „Die ich rief, die Geister, / Werd’ ich nun nicht los.“

        23.12.2009 um 20:59 Uhr

  • Antje Loeffler

    Hallo Jim Bob,
    man muß ja erstmal eins erzeugen. Das ist garnicht so einfach, wie man sehen kann.
    Deswegen denke ich ja auch, das die kleineren Versuche, auch die erfolgreicheren sind. Da können vielleicht auch die praktikableren Erkennisse bei sein.
    Aber diese Versuche sind wichtig, um die eine oder ander Theorie zu beweisen.
    Theorien gibt es ja viele, aber ohne wissenschaftliche Beweise, sind es nur Theorien.
    Bis jetzt hat der Stand der Technik noch ein paar Probleme erzeugt, aber auch das ist Forschung und kann durchaus nützlich sein. Also selbst wenn der Großversuch noch nicht gelingt, haben die Forscher viele neue Erkenntnisse zur Verbesserung der bestehenden Technik gefunden. Und das kann uns vielleicht mehr bringen, als viele denken. Da geht es sicher auch um neue Materialien und Erhöhung von Effizienz in der Energieübertragung.

    23.12.2009 um 22:05 Uhr · Antworten

  • Jim Bob

    Ich möchte gerne noch mal das Thema Elektro Mini und Verbrauch, bzw CO2 Ausstoß aufgreifen.
    .
    Mit dem Spritmonitor, so konnte ich mal nach schauen welchen tatsächlichen Spitzenverbrauch der Bezinbruder zum von Herrn Lohbeck gescholtenen e-Mini hat.
    .
    Der höchste Durchschnittverbrauch lag bei 12,63 Liter pro 100km ermittelt über eine Strecke von mehr als 80.000 km http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/149649.html
    Der durchschnittliche CO2 Ausstoß liegt dann bei 294g CO2 pro km.
    .
    Nehme ich jetzt mal den von Herrn Lohbeck, immer noch nicht belegten, Spitzenverbrauch von 35 kWh auf 100km, komme ich beim aktuellen deutschen Strommix auf einen CO2 Ausstoß von :
    506 g CO2 x 35 kWh = 17.710 / 100 km = ~177 g CO2 pro km !
    .
    Selbst mit dem RWE oder Vattenfall Strommix wäre ich dann mit dem Elektromini noch niedriger im CO2 Ausstoß !
    .
    Mit reinem Ökostrom betankt dürfte der Ausstoß bei 4-8 g liegen !

    30.12.2009 um 12:52 Uhr · Antworten

  • Jim Bob

    Was bei der ganzen Diskussion um das Elektroauto auch immer wieder vergessen wird ist der Geldabfluß der beim Ölbetriebenen Auto entsteht.

    Bei der Nutzung von regenerativ heimisch erzeugtem Strom ist regionale Wertschöpfung.

    Allein die Betreiber von Windparks in Nordfriesland haben im Jahr 2008, 9,1 Millionen Euro an Gewerbesteuern an die nordfriesischen Gemeinden abgeführt.

    Den Rohstoff Erdöl hingegen erhalten wir nahezu zu 100% aus den arabischen Ländern.

    Bei den 1 Millionen Elektroautos ab 2020 würden wir schon eine erhebliche Menge an Öl einsparen und dieses Geld würde nicht in die arabishen Länder abfließen, sondern unseren deutschen Gemeinden zu einem Teil als Gewerbesteuer zufließen.

    Bei duchschnittlich 12.000 Km und einem derzeitigen Durchschnittsverbrauch von 8,8 Liter pro 100 km wären das bei einer Million Autos rund 1.056.000.000 Liter die nicht importiert werden müssten.

    Das sind 6.642.052 Barrel Öl, bei dem aktuellen Barrelpreis von $ 82 sind das $ 544.648.304 !

    Umgerechnet in Euro 375.099.286 !
    Dieses Geld würde somit nicht in die arabischen Länder abfließen, sondern hier in Europa bleiben.

    Ein Teil davon als Gewerbesteuer die den Komunen direkt zu gute kämen, ein weiterer Teil würde in den Ausbau der Erneuerbarer Energie und damit in viele neue langfristige deutsche Arbeitsplätze fließen.

    Was ist also besser, weiter haufenweise Geld den Scheichs in den Rachen werfen oder viele neuen heimische Arbeitsplätze schaffen und auch langfristig erhalten ? ;-)

    11.1.2010 um 10:17 Uhr · Antworten

  • ICE is dead, long live the EV

    Lieber Herr Lohbeck,

    da sind Sie leider schlecht informiert. Zum einen wurde das Elektroauto nicht von der Automobilindustrie wieder zu neuem Leben erweckt – hierzu empfehle ich als Einstieg die Dokumentation “Who killed the electric car”. Auslöser des Hypes war Tesla Motors. Die Vertreter der Automobilindustrie pilgerten brav ins Silicon Valley, haben sich das mal angeschaut, urteilten ein wenig abfällig über das Konzept und übernahmen es kurze Zeit später.

    Die Technik des BMW Electro-Mini ist eigentlich von AC Propulsion, und dieser dient auch nur dazu, um weiterhin Autos in Kalifornien verkaufen zu können. Das H_2-ICE Konzept von BMW wurde kurz zuvor vom CARB für ausgemachten Blödsinn erklärt – in diesem Falle ist das richtig.

    Die 500M € sind ein Witz – man bedenke die über 5000M € Abwrackprämie.

    Die Süddeutsche Zeitung kann viel erzählen. Um den Kraftstoffverbrauch eines Autos zu ermitteln werden bestimmte Fahrzyklen verwendet – hat die SZ den Test unter Normbedingungen durchgeführt? Ich halte das für unwahrscheinlich. 15kWh pro 100km (+-5) ist ein vernünftiger Wert.

    Der wesentliche Vorteil eines EV sind die geringen Benzin- bzw. (in diesem Fall) Stromkosten. Diese entsprechen nicht einmal einem Drittel der heutigen Benzinkosten (bei mittleren Stromkosten von 18 € cent/kWh > Stromgestehungskosten von Windenergie und Dünnschichtsolarzelle). Die mittleren Verbrauchskosten (15k km pro Jahr, 8l pro 100km) eines Benziners innerhalb der mittleren Lebensdauer des Autos (12 Jahre) übertreffen heute schon (fast) die mittleren Anschaffungskosten eines ICE Neuwagens! In den letzten 10 Jahren ist der Benzinpreis um über 60% gestiegen. Dies wird wahrscheinlich in den nächsten 10 Jahren übertroffen – Stichwort: Ölfördermaximum).

    Die Brennstoffzelle kann bei den Verbrauchskosten im besten Fall mit einem Benziner gleichziehen und kann sich daher niemals im Automobil-Sektor durchsetzen – das war mit Milliarden an Forschungsgeldern unterstützter Blödsinn. Die Zellchemie, welche im Tesla Roadster verwendet wurde, gibt es seit 1991 (LiCoO_2). Der “EV 1″ verwendete noch NiMH (gibts auch seit 1991, anfangs verwendete GM sogar Bleiakkus).

    Die derzeit noch hohen Kosten von Li-Ionen Akkus (bei uns) sind das einzige Problem eines EVs (etwa 1000€ pro kWh und nicht gerade “state-of-the-art”-Akkus hier bei uns). D.h. bei den Gesamtkosten (Verbrauch+Anschaffung) sind EV und ICE heute noch etwa gleichauf.

    In 10 Jahren wird das jedoch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit anders sein. Die Akkukosten sollten dann nicht mehr als 250€ pro kWh betragen. (In China heute: etwa 300€ pro kWh). Der Benzinpreis könnte durchaus bei über 2.5€ pro l liegen (realistische Schätzung).

    Das EV wird weitaus kosteneffizienter als jedes Automobil mit ICE sein und wahrscheinlich sogar als jeder “full hybrid mit noch so kunstvoll optimierter ICE”. Wieso also in eine tote Technologie investieren?

    Und in 20 Jahren fahren nur noch Oldtimer-Liebhaber und Millionäre mit ICE und einer der “Batterieexperten” von Bosch wird sich dann sicherlich in Rente befinden.

    Das EV ist Co_2 neutral und der perfekte Partner für Wind- und Solarenergie. Ihr bei Greenpeace solltet eigentlich die Stromgestehungskosten bei erneuerbaren Energie kennen und wissen wie hoch diese in 10 Jahren etwa sein werden. Tip: die Zahlen des BMWi sind falsch. Und mit ausreichend Energiespeichern ist dann nicht nur die Solarthermie grundlastfähig.

    Die Grundlagenforschung bei Batterien schreitet momentan rasanter voran als je zuvor. Die heutige Batterietechnologie ist aber bereits ausreichend (LiFePO_4). Das Reichweiteproblem kann bereits heute durch entsprechende Konzepte gelöst werden (fast charging, better place,…). Die Sicherheit ist bei den meisten Li-Ionen Zellchemien gegeben – insbesondere mit einem vernünftigen BMS. Tesla hats ja auch mit LiCoO_2 geschafft – und Daimler hats in den Smart einbaut (die Akkus von Li-Tec waren leider erst “verbal” einsatzfähig).

    Grüße

    11.4.2010 um 14:00 Uhr · Antworten

  • Jim Bob

    Das absurde Gefasel von Herrn Lohbeck und anderen die sich darauf beschränken wolle Autos mit Verbrennungsmotor einfach nur sparsamer machen zu wollen anstatt auf Elektroautos umzusteigen, wirkt einfach nur grotesk angesichts Meldungen wie dieser:
    http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~E66CD737F33634CC7BFFBEC1AE45E7A67~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

    Wer dann noch meint man könnte ja auf Biodiesel aus nachwachsenden Rohstoffen umsteigen, der sollte sich mal diese Studie zu Gemüte führen:
    http://www.zsw-bw.de/fileadmin/editor/USER_UPLOAD/Infoportal/Presseinformationen/pi04-2010-ZSW-FlaechenbedarfRegKraftstoffe.pdf

    An Hand der Daten der Studie lässt sich leicht der Flächenbedarf ausrechnen, so bräuchte man allein für den deutschen PKW Verkehr rund 200 Mio Quadratkilometer Anbaufläche, leider stehen uns aber nur 167842 Qudratkilometer zur Verfügung und essen müssen wir ja auch noch etwas !

    Die aktuell etwa 40 Mio PKW würde elektrisch angetrieben hingegen rund 64 TWh
    Strom jährlich benötigen, in 2009 wurden schon 93 TWh regenertativ erzeugt.

    Ziel kann es also nicht sein den ineffizienten Unsinn mit dem Verbrennungsmotor weiter zu führen, sonder noch weit massiver als bisher den Ausbau der Erneuerbaren vorran zu treiben und so schnell als möglich die Mobilität in jeder Form zu elektrifizieren !

    Also nicht der E-Auto-Hype ist ausgemachter Blödsinn, sondern das beharren auf den Verbrennungsmotor mit seiner ausgesprochen schlechten Effizienz !

    Man muss sich mal bewußt machen das gerade mal 8 % der Rohölenergie als Bewegung auf der Straße noch ankommen, beim Elektroauto sind es weit über 70 % !

    Ich hoffe das Herr Lohbeck die Kommentare seines Blogs auch ab und an mal liest und daraus auch Schlüsse zieht, ein Mensch sollte schließlich lernfähig sein.

    19.4.2010 um 10:09 Uhr · Antworten

    • Telematik2

      Tja, das gilt aber alles nur, wenn es das E-Auto schon gibt, der Akku frisch ist und die Solarzelle schon auf dem Dach ist und – natürlich – die Sonne scheint….
      Ansonsten verliert das E-Auto gegen das Benzinauto auf ganzer Strecke, deswegen kauft es sich auch keiner… Und die Bilanz, diese 70%, die brechen schon ein, wenn man den Akkubau mal mit aufdröselt… Wenn man dann noch Netzausbau, Solarzellenbau, Windparkbau mit einrechnet, und dann noch Strom-Langzeitspeicher für dunkle, windarme Jahreszeiten statt ein paar fette Öltanks mit einplant…. – vergiss es einfach…
      Und dann noch gegen die CO2-freie Kernenergie wettern, wie weiter oben lesbar – ohne billigen Atomstrom hat das E-Auto sowieso keine Perspektive…
      …Unstet produzierter Strom soll zu unplanbaren Momenten möglichst schnell auf Akkus an nicht vorplanbaren Orten geladen werden…. viel Spass, was da herauskommt, müsste man mir schenken, aber es kann nicht 3x so teuer wie ein Auto werden…

      19.4.2010 um 11:55 Uhr · Antworten

      • Jim Bob

        Sorry lieber Telematik2,

        auch Deine Aussagen sind vollkommen unsinnig !

        Schließlich muss auch ein Spritauto produziert werden und die ist mit Sicherheit energieaufwendiger als die Produktion eines Elektroautos, schon weil beim Verbrennungsmotor viel mehr Teile zusätzlich benötigt werden wie beim Elektroauto.

        Genauso Dein Aufdrösseln der Energieerzeugung, auch konventionelle Kraftwerke verbrauchen unmengen Energie bis sie die erste kWh Strom produzieren.

        Und Atomstrom ist mit nichten CO2 frei wie uns das gerne die Atomlobby weiß machen möchte, schließlich muss Uran erst mal sehr energieaufwendig gefördert und aufbereitet werden und die Entsorgung ist CO2 mässig auch kein Pappenstiel.
        Letztlich wird sich zeigen das es auch nie eine Endlagerung geben wird, also wird uns der Atommüll auf 100.000 und mehr Jahre als Energiefresser in oberirdischen Lagerstätten erhalten bleiben.

        26.4.2010 um 10:44 Uhr

      • Telematik2

        Sorry lieber JomBob, Deine Mutmassungen über Elektroautos sind auch unzutreffend. Elektromotoren bauen ist kein Pappenstiel, und braucht z.B. Unmengen Kupfer für den Moter, Kupfer ist eher selten und teuer. Dass es pauschal unproblematischer ist als ein Verbrennungsmotor bestreite ich.
        Der Vergleich Benzintank vs. Lithium-Akku ist glaube ich trivial… Eine Blechdose ist sowohl um Grössenordnungen billiger, wie auch langlebiger wie jeder vergleichbare Akku…
        Atomstrom ist in einer Gesamtbetrachtung ebenso nicht CO2-Frei wie Wind-Wasser-und Sonnenergie, aber erreicht ähnliche geringe Emissionswerte wie die letztgenannte, nur Photovoltaik ist “dreckiger”.
        Mit der “End”lagerung bin ich einfach optimistischer… ich mag eh keine “Endlösungen”

        26.4.2010 um 12:19 Uhr

  • Jim Bob

    Nun lieber Telematik2,

    so dolle ist das mit den Elektromotoren und dem Kupfer nun auch wieder nicht.

    Elektromotoren gibt es schließlich entwicklungstechnisch schon seit weit über 100 Jahre, also schon länger als den heute bekannten Verbrennungsmotor.

    Beim Kupfer wird sicherlich mehr benötigt als beim Spritauto, aber dafür ist die Lebensdauer der Elektrofahrzeuge weit höher und ein Recycling der einzelnen Rohstoffe weit einfacher.

    Sicherlich ist eine Lithiumbatterie derzeit noch weit teuerer als ein Benzintank, aber beides ist so direkt auch nicht vergleichbar.

    Im Benzintank lagere ich einen endlichen Energieträger welcher zu dem noch sehr ineffizient verwertet wird, so erhalte ich von 100% Rohölenergie gerade mal runde 8 % Bewegungsenergie.
    Zu dem wird der Energieträger verbraucht und erzeugt somit vielfache umweltschädliche Emissionen wie CO2, Stickoxide, Kohlenmonoxid, Feinstäube und Lärm !

    Beim Akku hingegen habe ich ein zu nahe zu 100% wiederverwertbares Speichermedium welches sich mit regenerativ erzeugtem Strom aufladen lässt und hiermit nahezu null Emissionen erzeugt.

    Was den Atomstrom betrifft handelt es sich auch um einen endlichen Energieträger und jegliche Investition in diese Technik ist schon aus diesem Grunde absolut idiotisch !

    Wie bitteschön stellst Du dir eine kostengünstige Lagerung des hochradioaktiven und giftigen Atomabfall den vor ?

    Hast Du einen Vorgarten in dem man es sicher lagern kann ?

    Nein mein lieber Atomkraft ist von gestern, wie blöd muß man denn sein auf einen endlichen Energieträger zu setzen, der schon bei der Förderung des selbigen ernorme Umweltverschmutzungen auslöst, die sich dann über die ganze Kette vortsetzt ?

    Ich sag´s dir, man muß saublöd sein !

    26.4.2010 um 14:35 Uhr · Antworten

  • Telematik2

    >Wie bitteschön stellst Du dir eine kostengünstige Lagerung des hochradioaktiven >und giftigen Atomabfall den vor ?
    1) Südpol 2) anderswo rückholbar vergraben 3) Transmutation 4) EndLagern 5) Mein Vorgarten :-)
    >wie blöd muß man denn sein auf einen endlichen Energieträger zu setzen, der >schon bei der Förderung des selbigen ernorme Umweltverschmutzungen auslöst,
    Meinst Du Solarzellen und die vielen Toten in den Kupfer und Bauxit-Minen? :-)
    Und was heisst schon “endlich”, wenn es für 40.000 Jahre reicht? Wenn die Menschen es bis zum Aufbrach sämtlicher Thorium und Uranreserven immernoch nicht mit der Kernfusion gepackt haben, dann können wir ja gerne nochmal über diese Windräder reden….
    >Sicherlich ist eine Lithiumbatterie derzeit noch weit teuerer als ein Benzintank, >aber beides ist so direkt auch nicht vergleichbar.
    Da kannst Du aber einen ‘drauf lassen, das die teurer ist. Und Lithium ist leider auch sowas von endlich, das ist schon ziemlich in Sicht dieses Ende, und Recycling ist wie Energiesparen keine Lösung sondern eine Streckung des Problems….
    >lagere ich einen endlichen Energieträger welcher zu dem noch sehr ineffizient >verwertet wird, so erhalte ich von 100% Rohölenergie gerade mal runde 8 % >Bewegungsenergie.
    Nenene, Erdöl ist auch undendlich, das bildet sich neu, dauert nur ‘ne Weile :-)
    8% Wirkungsgrad ist nicht nur pessimistisch sondern bösartig…. Klar dass man als E-Autofan die Heizung gerne wegblendet, denn was beim Verbrennungsmotor ein Abfallprodukt ist, ist beim E-Auto, v.a. im Winter ein grosse Problem – wo soll die Heizungswärme eigentlich herkommen, auch von dem eh zu schlappen Akku? Oder gleich die Karre wie ein niedrigenergiehaus Isolieren und die Klimanalage zu Wärmepumpe pimpen???? Dann wirds nochnochnoch teurer….

    26.4.2010 um 15:13 Uhr · Antworten

  • Jim Bob

    Nun lieber Telematik, wenn Du so mehrere hunderttausend Jahre lebst, dann kannst Du bestimmt erleben das sich neues Erdöl bildet.
    Hierbei von einer unendlichen Quelle zu sprechen halte ich für eine sehr gewagte These !

    Und wenn Du diese Theorie der abiotischen Bildung des Erdöls meinst, nicht jeder Unsinn den sich jemand ausgedacht hat um die Menschen via Internet für dumm zu verkaufen sollte man gleich glauben.

    Der Mensch der diesen Quatsch geschrieben hat lacht sich bestimmt tierisch eins ins Fäustchen das es Menschen gibt die so was glauben.

    Was den Atommüll betrifft, kannst Du mir ein Land nennen welches ein schlüssiges Endlagerkonzept hat ?

    Und die Akkus ?
    Wer sagt den das nur Lithium ein geeigneter Stoff für gute Batterien ist ?

    Beim guten alten Bleiakku gibt es bereits Prototypen welche ähnliche Energiedichten pro kg aufweisen wie Lithiumakkus, es gibt Entwicklungen bei Zink-Luft Akkus und auch die Weiterentwicklung bei den Lithiumakkus wird den Rohstoffeinsatz verringern.

    Die Preise für die Akkus werden sich in der Massenfertigung genauso nach unten bewegen wie bei allen anderen technischen Produkten auch, in absehbarer Zeit werden auf Grund des weit einfacheren Aufbau des Elektroauto diese sogar billiger sein wie Spritautos.

    Reclycling ist eine intelligente Wiederverwendung von endlichen und wertvollen Rohstoffen.

    Warum erst alles Verbrauchen und dann nach Alternativen schauen ?
    Diese Dummheit hat man begangen wo man es noch nicht besser wusste.

    Die unendlichen Energieträger Sonne, Wind und Wasser schicken mir keine Rechnung und Energieerzeugungsanlagen zur Nutzung von endlichen Energieträger kosten zur Erstellung auch was, nur geht das Bezahlen dort dann weiter.

    Ich sprach von Bewegungsenergie und da sind 8% durchaus realistisch, ein beachtlicher Teil der Energie geht ja schon bei der Förderung, dem Transport und dem Raffinieren flöten, den Rest erledigt der grottenschlechte Wirkungsgrad der Verbrennungsmotoren.
    Das ich mit der Abwärme im Winter den Innenraum des Autos heizen kann ist ja wohl kein Argument, warum soll ich weit über die Hälfte des Jahres einen Haufen an Energie in Form von Abwärme in die Umwelt pusten die ich gar nicht benötige ?

    Beim Elektroauto kann ich dann Energie zum Heizen einsetzen, wenn es notwendig ist und dann auch nur so viel das es im Auto warm wird.
    Beim Verbrennungsmotor heize ich ja sogar noch im Winter die Umwelt zusätzlich zum Innenraum.

    Zudem verfügt praktisch jedes Elektroauto ab Werk schon über eine Standheizung, schließlich kann ich die Heizung schon vor der Abfahrt in Betrieb nehmen, solange bleibt das Auto in der Steckdose.

    Ein Auto besser zu Isolieren ist auf jeden Fall eine gute Idee, das bringt auch im Sommer Vorteile und beim Kaufpreis würde sich sowas in der Großserie kaum bemerkbar machen.

    27.4.2010 um 20:44 Uhr · Antworten

    • Telematik2

      Lieber Jim, also das mit dem Erdöl war mehr ein Scherz, ich denke es wird einige zig Millionen Jahre dauern, bis es sich “erneuert” und zwar biologisch…
      Alle Länder ausser Deutschland haben ein schlüssiges Konzept: Der Schwachradioaktive Müll wird gelagert bis er abgeklungen ist, der heisse hochradioaktive Müll wird zur weiteren Verwendung ZWISCHENgelagert. Da nur ein Land komplett aussteigen möchte, hat es auch nur ein Land total eilig ein Endlager zu finden. Frankreich hebt da Zeug z.B. rückholbar, unterirdisch auf, bis die Brüter in Serie gehen, von denen ja zwei Protypen mal einige Zeit gelaufen sind. Dann gibt es die Transmutation, die im Laber läuft und energetisch durchgerechnet wurde und die auf ihre grossindustrielle Umsetzung wartet, die wird nicht in Deutschland erfolgen, solche Projekte wurden von Rot-Grün gezielt gecancelt, die mögen den Müll, weil sie ihn für ihre Propaganda brauchen, eine Lösung ware das schrecklichste was denen passieren könnte…
      Aber hier geht es ja um Elektroautos und nicht um den deutschen Abschaltewahnsinn…
      Die Energiedichten von Bleiakkus sind leider niedriger, da Blei ein schwereres Element ist, auch wenn der beste Bleiakku vielleicht an den miesesten Li-Akku herankommt, die speicherbare Elektronenmenge pro Atom ist prinzipiell begrennzt und die Atommassen von Blei und Li stehen nun mal fest….
      Ich denke auch, das Benzin als energiereichste chemische Substanz, die man auch noch gut handhaben kann eine Zukunft hat. Hätten wir den THTR nicht abgeschalten, könnten wir schon heute Erdgas und Benzin aus Luft und Wasser synthetisieren -klar mit riesen Verlusten- aber CO2 neutral und könnten alles so lassen wie es ist, Autos mit Verbrennungsmotor, Gasheizungen, etc…
      Akkus liegen halt in der Enegiedichte um Faktor 10 bis 100 hinter Benzin, auch das Laden des Akkus dauert viel länger als das Tanken. Und Heizung im E-Auto IST ein Problem, der schöne schöne Strom wird in sinnlose Wärme gewandelt und die Heizung lutscht den Akku leer. Uns fehlt halt auf ganzer Linie ein brauchbarer, billige, ambesten chemischer Stromspeicher… sowas wie Wasserstoff nur in flüssig bei Zimmertemperatur… sobald der gefunden wurde – bingo! Dann können wir alles mit Windrädern zupflastern, die Solarzellen ausbauen, etc… und die E-Autos verwenden. Momentan – schwierig, aber ich habe jetzt ein E-Bike von Kettler mit LiMn-Akku und fahre damit jeden Tag zur Arbeit und schaffe einen steilen Berg ohne mich nass zu schwitzen und ohne dass mich Fussgänger überholen. Und solagne ich den immer schön mit billigem Atomstrom CO2 neutral volltanken kann, wird sich das Fahrrad irgendwann amortisieren…. es ginge so ganz theoretisch auch mit solarzellen, ich brauche nur 1/4 kWh pro Tag, aber wenn das Rad zu Hause zum Laden steht, ists dunkel…. ein Zweiter Akku – unbezahlbar…

      29.4.2010 um 17:18 Uhr · Antworten

  • Jim Bob

    Vielleicht sollte sich Greenpeace und vor allem Herr Lohbeck mal diese Zeilen zu Gemüte führen, bevor sie weiter leichtfertig die elementaren Vorteile des Elektroautos vom Tisch wischen und behaupten es brächte der Umwelt mehr auf verbrauchsarme Ölverbrenner zu setzen:

    http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/die-ausbeutung-der-meere-nimmt-zu/

    http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/mit-feuer-gegen-das-oel/

    http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/roboter-sollen-oelpest-stoppen/

    Wir müssen endlich weg von allen endlichen Energieträger und das so schnell wie irgend möglich !

    28.4.2010 um 18:08 Uhr · Antworten

    • Tobi

      @Jim:

      Ich habe Herrn Lohbeck so verstanden, daß das Elektroauto langfristig auch nicht zu beanstanden ist, aber kurz und mittelfristig keine Rolle spielen wird und von den Herstellern benutzt wird um von den unterirdischen Verbrauchswerten ihrer derzeitigen Flotten abzulenken.
      Sollte ich Herrn Lohbeck da richtig verstanden haben, würde ich ihm zustimmen. Solange der Verbrennungsmotor (schon allein durch die vorhandene Infrastruktur, bzw. die nichtvorhandene Infrastruktur der elektrischen Versorgung) noch die Hauptrolle spielt – und das wird wohl noch ein bis mehrere Jahrzehnte andauern – ist es eben notwendig, sich über das gängige Motorenkonzept von “größer” + “stärker” mal ein paar Gedanken zu machen. Langfristig führt dann irgendwann an alternativen Antriebskonzepten sowieso kein Wege vorbei. Mit der Problemlösung müssen wir allerdings sofort anfangen und nicht in dreissig Jahren.

      29.4.2010 um 12:35 Uhr · Antworten

  • Jim Bob

    Hallo Tobi,
    so verstehe ich Herrn Lohbeck nicht !
    Es ist auch ausgesprochen schade das er hier in seinem Blog, wenn ich ihn denn falsch verstanden habe, nicht klarstellt !

    Das mit dem Ablenken, oder senken vom Flottenverbrauch ist doch letztlich totaler Unfug, glaubt denn ein Mensch das der Spritpreis noch mal irgendwann dazerhaft sinkt ?
    Schon allein aus diesem Aspekt heraus können es sich die Autohersteller gar nicht erlauben weiter Spritschlucker in dem Maße anzubieten wie seither.

    Ich kann auch diesen Quark mit der Infrastruktur langsam echt nicht mehr hören, als die ersten Benziner gebaut wurden musste man sich den Sprit noch in der Apotheke besorgen.
    Eine Steckdose hingegen findest Du schon mal in jeder Garage vor und die Montage von Steckdosen ist im Vergleich zu einer Tankstelle wohl die einfachste Übung.

    Bei dieser Diskussion wird ja auch immer wieder vergessen, dass das Spritauto ja gar nicht schlagartig durch das Elektroauto ersetzt wird, sprich die Infrastruktur hat genug Zeit sich zu bilden.

    So ließen sich ein paar Parkplätze im Parkhaus nahe des Stromkasten reservieren, da mal fix 5 oder 10 Steckdosen montiert ist in ein paar Stunden passiert.

    Straßenlaternen würden sich z.B. auch anbieten, auf Autobahnrastplätzen könnte man unweit der Tankstelle oder der Raststätte ein paar Drehstromanschlüsse zur Schnellladung installieren. So könnten man während einer Rast mit Mahlzeit in einer Stunde wieder für runde 300 – 400 km aufladen. In einer Pinkelpause wären dann immerhin wieder knapp 100 Extrakilometer drinnen.

    Der Verbrennungsmotor ist schlicht eine Sackgasse, einfach zu ineffizient ( siehe hier: http://blog.greenpeace.de/e-auto-hype-ist-ausgemachter-bloedsinn/#comment-9185 ), deshalb kann man einfach nicht mehr nur am Verbrennungsmotor herumoptimieren. Dazu war die letzten 100 Jahre Zeit, es bedarf einer Revolution beim Antrieb und das ist der Elektroantrieb.

    29.4.2010 um 18:26 Uhr · Antworten

    • Tobi

      Hallo Jim, ich bin ja grundsätzlich deiner Meinung, aber ich denke halt auch, daß die Realität noch ein paar Jahre lang anders aussehen wird.
      Ohne auf die technischen Einzelheiten einzugehen – man braucht kein Prophet sein, um zu erkennen, daß es bis zur Marktreife eines vollwertigen Familienautos mit Elektromotor (von Nutzfahrzeugen rede ich mal garnicht) das OHNE WENN UND ABER zu benutzen ist noch ein Weilchen dauern wird. Das heisst: Reichweite wie bisher, Platz wie bisher, Wartung wie bisher, Urlaub in Spanien wie bisher. Und das ist unter Anderem auch ein infrastrukturellen Problem. Der Strom für die Drehstromanschlüsse muss ja schließlich auch produziert werden.

      Ich will damit nicht sagen, daß ich es für unbedingt erstrebenswert halte, mit dem Auto nach Spanien zu fahren, aber so ticken die Leute nunmal: Alles, wo sie sich einen Tick einschränken müssen, findet bei der Mehrheit keine Akzeptanz, das kann so sinnvoll sein, wie es will. Das ist ja nicht meine Meinung, das ist ne Beobachtung.
      Und wie es aussieht, meckern die Leute zwar am Spritpreis rum, aber signifikant weniger fahren tut keiner. Von daher können die Hersteller scheinbar sehr wohl machen, was sie wollen. Man bietet ein paar Alibi-Modelle an und gut is. Gekauft werden sie nicht.

      Versteh mich nicht falsch: Ich finde es absolut richtig, so schnell wie möglich eine praktikable Alternative zu Benzin & Diesel marktreif zu machen und langfristig ist der Verbrenner für die Massenmobilisierung tot, aber in der (mitunter noch länger dauernden) Zwischenzeit können wir es nicht beim Status Quo belassen und mit Karren rumfahren, die 8 – 15 Liter schlucken.

      29.4.2010 um 19:31 Uhr · Antworten

      • Jim Bob

        Nun lieber Tobi,
        dass ist ja eigentlich das Problem, beim Verbrennungsmotor wirst Du keine großartigen Effizienzsteigerungen mehr haben !

        Was den Spanienurlauber betrifft, der muß sich halt einen Renault oder Nissan kaufen, für die gibt es nämlich einen Wechselakku der an einer Wechselstation in 3 Minuten gegen einen vollen ausgetauscht wird. http://www.renault-ze.com/de/#/de/funktionsweise/lademoeglichkeiten.html Quickdrop anschauen.

        Wartung wird bei Elektroauto übrigens bei Weitem nicht so oft sein.

        Und wenn die deutschen Hersteller weiter nur Alibi-Modelle herausbringen dann werden halt die Chinesen das Geschäft machen, oder die Franzosen.

        Der Strom ist im Übrigen kein Problem, 1 Mio Elektroautos brauchen gerade mal 1,6 TWh, der Anteil regenerativer Stromerzeugung lag 2009 bei 93 TWh.

        29.4.2010 um 21:52 Uhr

      • Tobi

        Wir haben aber über fünfzig Millionen Fahrzeuge allein in Deutschland und nicht eine!
        Mal abgesehen davon, daß das Prinzip des Individualverkehrs zumindest in den Ballungsräumen auch zu weiten Teilen entbehrlich ist, ginge damit der EE-Anteil dann fast komplett für KFZ drauf.
        Wir sind noch nicht so weit.
        Eine Effizienzsteigerung der Verbrenner ist übrigens auch garnicht notwendig. Dier heutigen Motoren SIND hocheffizient.
        Ein Mittelklassewagen von 1970 wog die Hälfte heutiger vergleichbarer Fahrzeuge, aber der Verbrauch ist gesunken. Würde man dieses Potential in die richtige Richtung lenken wäre viel gewonnen. Heutige Autos sind komplett durch die Bank übermotorisiert.

        Nur anstatt diese Effizienz so zu nutzen, daß ein 1-Tonnen-Auto mit 800ccm und einem Verbrauch von 2 Litern bewegt wird, baut man 2-Tonnen Autos mit 3500ccm und einem Verbrauch von 8 Litern. (Und das ist ein gnädiges Beispiel)
        UNd wozu?
        Nur damit Günni auf der Autobahn auch mal 250 fahren kann. Rein theoretisch versteht sich. Und an diesem Problem, dieser Mentalität, die dahinter steckt – ändert auch ein E-Motor nix.

        Das Renault-Konzept sieht übrigens gut aus. Die Theorie bezweifel ich ja auch garnicht – aber wann kann ich diese Animationen kaufen und benutzen? 2030? 2040?

        29.4.2010 um 22:34 Uhr

      • Telematik2

        Hallo Tobi,
        du solltest hier faiererweise auch die Jeep-fahrenden pferdebsitzenden “Naturfreunde” in Deine Schälte mit einbeziehen, die nicht nur tagaustagein mit Geländewagen spritverschwendend über unsere Strassen pesen sondern auch noch ihre Zossen in monströsen Anhängern über die Autobahn zurren…. Insbesondere wenn diese “esst weniger Fliesch, die Kühe furzen das Klima kaputt”-Apelle kommen muss ich immer daran denken, denn Pferde sind in Deutschland zu 98% komplett zweckfrei und zerfurzen genauso unser Klima und sind Rechtfertigung für Monsterautos mit Kindermörderbüglen vor der Motorhaube…. Aber das nur nebenbei…

        30.4.2010 um 07:54 Uhr

      • Tobi

        @Telematik: Selbstverständlich. Geht nur irgendwie grad n bissel am Kern der Debatte vorbei. Aber Dir zuliebe beziehe ich natürlich auch die Jeepfahrenden Pferdebesitzer mit ein.

        30.4.2010 um 08:07 Uhr

  • Jim Bob

    Hallo Tobi,
    Meines Wissens nach sind es 40 Mio und die würden dann 64 TWh benötigen.
    Aber es würden ja nicht schlagartig alle PKW´s auf E-Antrieb umgestellt.

    Die eine Mio ist der Plan der Bundesregierung bis 2020, dann haben wir aber auch schon voraussichtlich einen regenerativ erzeugten Stromanteil von knapp 200 TWh.

    Sorry, aber Verbrennungsmotoren sind nicht effizient, nur rund 8 % von 100 % Rohölenergie kommen als Bewegungsenergie auf die Straße !

    Den Renault gibt es übrigens in ca. 699 Tagen zu kaufen !

    30.4.2010 um 08:53 Uhr · Antworten

    • Tobi

      Hey Jim,
      es sind evtl. 40 Mio. PKW und 55 Mio.KFZ…
      Und das mit der Effizienz sind wieder so Zahlenspielchen…
      Beim E-Motor dürfte was ähnliches rauskommen. Egal, ich will mich auch nicht um Zahlen streiten, die eh nur Prognosen sind, denn im Prinzip wollen wir ja beide den E-Motor fördern. Ich bin halt nur nicht ganz so optimistisch, und wie du ja selber schreibst, passiert die Umstellung nicht schlagartig.
      Und genau das ist der Grund, warum ich dafür plädiere, auf sparsamere V-Motoren zu setzen. Die Umsetzung wäre (guten Willen vorrausgesetzt) problemlos zum nächsten Modellwechsel zu verwirklichen.
      Und Gewichtsreduzierung + Leistungsreduktion sind in jedem Fall sinnvoll, denn solange wir nicht unendlich davon haben bleibt Energieverschwendung halt Energieverschwendung, egal in welcher Form sie gespeichert ist.
      Aber jetzt lass ichs mal gut sein, ehe mir hier noch unterstellt wird, ich würde Lobbyarbeit für die Ölindustrie machen;-)

      Ca. 699 Tage sagst Du?
      Naja, dann bin ich mal gespannt und freue mich auf eine Probefahrt!
      Und das meine ich total Ernst.

      Grüße,
      Tobi

      30.4.2010 um 12:59 Uhr · Antworten

      • Jim Bob

        Moin Tobi.
        das mit der Effizienz sind keine Zahlenspiele, schaue dir hierzu mal die zwei Grafiken auf dieser Seite an http://de.green.wikia.com/index.php?title=Auto&s=wl#Neuwagen-Kauf , in Zukunft wird noch hinzukommen, dass die Gewinnung von Erdöl immer schwieriger und energieaufwendiger werden wird.
        Im Gegensatz hierzu die Stromerzeugung, durch die Erneuerbaren, immer effizienter und sauberer werden wird.

        Irgendwann sind es dann nicht mehr 10% Verlust bei der Förderung, Transport und Herstellung von Treibstoffen, sondern 15, 20 oder noch mehr Prozente an Verlust.

        Da kann der Motor dann noch so effizient und das Fahrzeuggewicht noch so niedrig sein, in der Gesamtbetrachtung schneidet der Verbrenner einfach extrem schlechter ab !

        698 Tage sage nicht ich, sondern Renault : http://www.renault-ze.com/de/#/de/calendar.html

        01.5.2010 um 13:24 Uhr

  • Jim Bob

    Kritik zu der Haltung diverser Umweltorganisationen kommt nun auch von Eurosolar:

    http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=1314&Itemid=335

    Dort werden genau die Kritikpunkte angebracht die ich hier auch schon geäußert habe !

    Dialog von Herrn Lohbeck hier auf seiner Blogseite, Fehlanzeige !

    04.5.2010 um 16:25 Uhr · Antworten

    • Tobi

      Herr Scheer hat lobenswerte Visionen. Durchaus.
      Aber nochmal: Es geht nicht so sehr darum, was wünschenswert ist, sondern was möglich ist. Und in diesem Rahmen muss man z.B. auch die Kritik an der Reichweite sehen: Es geht ganz einfach darum, Akzeptanz beim Kunden zu schaffen. Der schert sich nämlich relativ wenig darum, ob WWF, Greenpeace, Eurosolar oder Angela Merkel das E-Auto toll finden. Da ich die Position der Umweltverbände einmal wohltuend realistisch und konstruktiv, was ja durchaus nicht immer der Fall ist.
      Warum soll sich sich der Ottonormalautofahrer, der ein – ich sage mal: mäßiges – Interesse am Klimaschutz hat, sich ein E-Auto zulegen?
      Wo ist da der Anreiz 15.000 Euro mehr zu bezahlen?
      Oder sollen wir das durch Steuern subventionieren wie die Franzosen oder Japaner?
      Eine zweite “Umweltprämie”, wie dieses Geschenk an die Industrie im letzten Jahr beschönigend genannt wurde?
      Zur Zeit hat das E-Auto nur Nachteile, bietet aber keine Vorteile – für den Kunden wohlgemerkt!
      Und solange mir niemand diese Frage beantworten kann, stimme ich Herrn Lohbeck voll zu.
      Eine Äußerung von Herrn Lohbeck zu den Einwendungen fände ich allerdings auch wünschenswert.

      PS: hier noch ein interessanter Kommentar zum Thema einer wie auch immer gearteten Individualmobilität:
      http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/1176173/

      04.5.2010 um 17:12 Uhr · Antworten

      • Jim Bob

        Wo war der Anreiz für Menschen einen Computer zu kaufen die mit einer 20MB Festplatte anfänglich 50.000 DM gekostet haben, wenn es doch auch ein Karteikasten getan hätte ?

        Es gab Gott sei Dank ein paar Verrückte die den Anfang gemacht haben !

        Heute bekommt man einen Computer mit 1000 fach höherer Leistungsfähigkeit und einer 10.000 fach größeren Festplatte 100 fach preiswerter.

        Der wirklich einzigste Nachteil des Elektroauto ist die derzeit noch eingeschränkte Reichweite und die war beim Feldversuch mit dem Mini in Berlin ganz selten das Problem.

        Die Vorteile des Kunden aber liegen doch ganz klar auf der Hand.

        * Unabhängigkeit von den Ölkonzernen – im Extremfall lade ich mein E-Auto mit dem eigenen PV-Modul
        * Kaum Wartungskosten, bei einem Elektromotor bedarf es keiner Inspektion, kein Ölwechsel, kein Auspuff mit teurem Kat, keine Zündkerzen, sehr seltener Bremsbelagwechsel da viel mehr über den Motor gebremst wird.
        * Generell längere Lebenszeit des Auto da der Elektroauto weit höher Laufzeiten aufweist als der Verbrennungsmotor, hierdurch auch höherer Wiederverkaufswert.
        * Niedrigere Steuern
        * Ein besseres Umweltgewissen
        * Später lässt sich sogar Geld verdienen, indem man bei Stromüberschuß auflädt und bei Strommangel wieder in das Netz einspeist.
        * Angenehmeres Fahren, bei weicher, ruckfreier Beschleunigung im leiseren Innenraum.

        Es gibt sicher noch weitere Vorteile, aber bei der Menge fallen mir nicht immer alle ein ! ;-)

        Eine kleine Prognose zum Abschluss, ich schätze in spätestens 3 bis 5 Jahren wird das Elektroauto sowohl in der Anschaffung als auch im laufenden Betrieb weit preiswerter als das Spritauto sein, umweltfreundlicher ist es heute schon !

        04.5.2010 um 23:20 Uhr

      • Tobi

        Ach komm schon Jim, ich rede nicht von den paar Verrückten.
        Klar gibt es die, die kaufen auch jetzt schon einen Tesla.
        Aber was bringt das fürs Klima? Nüscht!
        -
        Auch wenn wir uns (ein wenig) im Kreis drehen:
        Relevant wird es erst wenn – sagen wir mal – wenigstens zweistellige Prozentzahlen aller Fahrzeuge erreicht werden.
        Davon rede ich.
        Und da brauchts halt Vorteile für die Masse und nicht für eine verrückte Avantgarde.
        Und die Masse definiert die Vorteil vorallem über den Preis.
        Und da widerum nützt es mir nichts, wenn die Bremsbeläge geschont werden, aber das Auto mal schlappe 15.000 € teurer ist.
        Gleiches gilt für die paar Euro Steuerersparnis.
        Umweltgewissen ist auch wieder nur etwas, was die haben, die es sich leisten können. Und wer wirklich Wert drauf legt, fährt Bahn!
        Angenehmeres Fahren?

        Ein Mercedes mit 4,5l Hubraum und 12Litern Verbrauch ist total angenehm!
        Ich glaube da brauchts noch eine Menge Überzeugungsarbeit. Und schließlich bieten Tuningfirmen schon jetzt synthetischen V8-Sound für Elektrokarren an, weil die bei der Vollgasfraktion sonst nicht ernstgenommen werden.
        -
        Und nun meine Prognose: In 3 bis 5 Jahren werden erstmal die ersten halbwegs alltagstauglichen Elektroautos auf dem Markt sein. Preislich konkurrenzfähig werden sie vielleicht in 10 Jahren. Um im Bilde zu bleiben: Bei den PCs hat das schließlich auch so 20 Jahre gedauert, bis er zum Alltag der “Normalos” gehörte.
        Umweltfreundlicher ist ein E-Auto heute nur mit Ökostrom. Legt man den deutschen Strommix zugrunde (was man ja fairerweise machen sollte, sonst rechne ich beim Diesel auch Rapsöl aus meinem Garten dagegen ;-) ) bringts nix!
        Für die nächsten zwanzig Jahre muss daher der Benziner reichen.
        Und so lange hilft nur “sparsamer” und “leichter”.
        Danach übrigens auch.
        —-
        Ich glaube so langsam haben wir wirklich alle Argumente ausgetauscht, meinst du nicht?

        Grüße,
        Tobi

        04.5.2010 um 23:55 Uhr

  • Jim Bob

    Nö lieber Tobi, meine ich nicht ! ;-)
    -
    Ich habe es schon ganz klipp und klar, und auch belegbar hier vorgerechnet, auch mit dem aktuellen Strommix ist das Elektroauto ganz deutlich umweltfreundlicher wie das Auto mit Verbrennungsmotor.
    -
    Was das Raps betrifft, falls Du ein deutscher Durchschnittsautofahrer bist, wird dein Garten nicht ganz ausreichen ! ;-)
    -
    Der durchschnittliche Autofahrer mit dem aktuellen durchschnittlichen Verbrauch würde eine Anbaufläche von 5000qm benötigen, ein Elektroauto benötigt für die gleiche Strecke lediglich eine Photovoltaikfläche von 20qm !
    Quelle: http://www.zsw-bw.de/fileadmin/editor/USER_UPLOAD/Infoportal/Presseinformationen/pi04-2010-ZSW-FlaechenbedarfRegKraftstoffe.pdf
    -
    Wenn hier ein Herr Lohbeck mit vollkommen falschen und zum Teil auch nicht belegbaren Daten handiert, dann ist das schlicht unredlich und muß klargestellt werden !

    Du solltest dir zu diesem Thema unbedingt das Memorandum von Eurosolar durchlesen: http://www.eurosolar.de/de/images/stories/pdf/EUROSOLAR_Mehr_Tempo_fuer_Elektromobilitaet.pdf
    dort werden meine Aussagen durchweg bestätigt und schließlich ist Eurosolar ein durchaus sehr angesehener Verein.

    Was den Tesla Roadster betrifft, laut Aussage der Firma Tesla ( http://green.autoblog.com/2010/04/22/earth-day-prizelust-tesla-roadster-on-price-is-right-is-most ) haben die rund 1000 Besitzer eines Tesla zusammen mittlerweile 4 Millionen Meilen ( 6,44 Mio km ) zurückgelegt hätten.

    Dabei hätten diese 200.000 Gallonen ( 758.000 Liter ) Benzin eingespart, was 10.562 Barrel Öl entspricht.

    Dies wiederum bedeutet eine CO2 Ersparnis von 200.000 amerikanischen Pound ( 90.000 Kg ).

    Das ist doch ein guter Anfang, oder ? ;-)

    Das Benzin in 20 Jahren noch bezahlbar ist bezweifle ich allerdings schon !

    Erneuerbare Grüße

    Jim Bob

    06.5.2010 um 20:06 Uhr · Antworten

  • edgar

    hallo herr lohbeck, eben musste ich im rahmen einer swr3 fernesehen ihren komentar anhören. Den grössten beitrag zum umweltschutz können sie persönlich leisten, in dem sie einfach schweigen. Ihr auftreten ist einfach nur peinlich

    16.5.2010 um 16:23 Uhr · Antworten

    • Jim Bob

      Hallo edgar, peinlich ist auch das Schweigen des Herrn Lohbeck in diesem Blog !
      .
      Alle, nicht von Ihm nicht belegten Behauptungen in seinem Beitrag, konnte ich hier mit Quellen und nachvollziehbaren Berechnungen wiederlegen, seine hierauf nicht erfolgte Reaktion lässt durchaus Rückschlüsse darauf ziehen, dass seine Aussagen auch von ihm selbst nicht belegbar sind.
      .
      Schade nur das ihm in den Medien, er ist ja schließlich von Greenpeace, so viel Gehör verschafft wird !
      .
      Wenn es langfristig deutlich wird das Herr Lohbeck mit seinen Aussagen, pro Erdöl basierender Mobilität, in die falsche Richtung führt (Ölkatastrophe im Golf von Mexico), wird der Imageschaden für Greenpeace nicht unerheblich sein !

      07.6.2010 um 22:00 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Jim Bob, ich glaube, Sie nehmen den Herrn Lohbeck viel zu wichtig. Er mag schreiben, was er will, das wird den Erfolg (oder Mißerfolg) des E-Autos in keinster Weise beeinflussen.
        Das Thema “E-Auto” ist in der deutschen Öffentlichkeit viel zu positiv besetzt, als dass GP mit der üblichen Taktik irgendwas bewirken wird, zumal der Standpunkt von H. Lohbeck nur wenigen Auserwählten vermittelbar sein dürfte… (“Minderbemittelte”, wie ich, haben schon Probleme zu erkennen, was Herr Lohbeck überhaupt will, außer vielleicht “rumnölen” oder “so”?)

        07.6.2010 um 22:14 Uhr

  • ökostrom vergleich

    Nice,

    Ich hatte blickt auf diesem Blog mit guten Informationen und Leitlinie, das Beste aus der Natur zu erhalten. Seine Energie erzeugen hilft der Umwelt und ökostrom vergleich Benutzer.

    Regards

    26.5.2010 um 22:09 Uhr · Antworten

  • Jim Bob

    Vielleicht sollte sich Herr Lohbeck mal diese Studie anschauen:
    http://solar-driver.dasreiseprojekt.de/hauptbericht.php?id=3486&ok=13&uk=76&uuk=0&uuuk=0&typ=

    07.6.2010 um 22:23 Uhr · Antworten

  • Jim Bob

    Ein weiterer Beweiß das der Elektroantrieb dem Verbrennungsmotor um Welten überlegen ist zeigt dieser Bericht: http://www.grueneautos.com/2010/06/e-tracer-das-beste-aus-zwei-welten-in-einem-elektrofahrzeug/

    Der E-Tracer basiert auf einem Fahrzeug das seither mit einem Verbrenner ausgestattet war.
    Verbrauchswert mit Verbrennungsmotor 3,62 Liter ( CO2 Well to Wheel = 98g )
    Verbrauchswert mit E-Motor 7 kWh = CO2 bei Stromix mit 570g = 40g )

    Beide Antriebsarten sind von der Leistungsfähigkeit nahezu identisch und nutzen die gleiche Fahrzeugbasis, von daher also direkt vergleichbar !

    Was sagen Sie dazu Herr Lohbeck ?

    17.6.2010 um 10:31 Uhr · Antworten

  • m. f.

    Die Demokratie ist so stark wie der Mut ihrer Vertreter groß ist. Während Anfang der 90er Jahre alle großen Konzerne auf FCKW setzten und behaupteten, Kühlschränke ohne FCKW seien frühestens in 10 Jahren serienreif, baute Foron einfach einen. Und ca. 1 Jahr später hatten ALLE großen Hersteller Modelle ohne FCKW im Programm. Offensichtlich werden wir hier belogen. Das Wirtschaftsbosse oft einzig der Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf Verluste, klingt wie ein linkes Klischee, ist aber leider wahr. Der Skandal ist doch, das so etwas möglich ist und unsere vermeintlich dem Gewissen verpflichteten Volksvertreter das zulassen. Unsere Demokratie steckt in vielen Bereichen noch in den Kinderschuhen. Gut das es sie gibt, hoffentlich wird bald eine wirklich in erster Linie dem Volk und der Erde dienende daraus – eine Demokratie, die den Namen verdient, weil sie bei wesentlichen Entscheidungen das Volk entscheiden lässt – Stichwort Bahnprivatisierung. (Den Plan verzeihe ich der SPD nicht!)

    Steuersätze selbst festlegen? Das passt doch in diese Reihe, in der die Industrie nicht dazu angehalten wird, , das technisch machbare umzusetzen – eben in den Bereichen, die alle Menschen und das Überleben der Erde betreffen. Bundesregierungen, die nicht durchsetzen, dass möglichst recourcenschonend produziert wird, machen doch schon über diesen Umweg Geschenke in Milliardenhöhe an die Industrie. So wird das Produzieren schön günstig – auch im als teuer verschrieenen Deutschland. Und letztlich geht um Standards der hier zugelassenen Produkte, egal woher diese stammen. Ob das nun offen geschieht über Steuergeschenke, die eine Lobby fordert oder auf anderen Wegen, das Ergebnis ist das gleiche.

    Mal sehen, wie Merkel reagiert. Gut wäre es, wenn Sie sich basisdemokratisch engagieren würde und wirklich bahnbrechende Gesetzesinitiativen im Bereich Umweltschutz und Sozialpolitik vorantreiben würde, das ist wichtig. (Wäre wichtig, aber dafür ist Merkel natürlich in der falschen Partei – wie hieß die noch gleich? SPD? CDU? Ach ja, CDU…) Das hier ist doch letzlich nur ein Thema, das sonst hinter verschlossenen Türen bzw. über andere Wege der Bevorzugung von Milliardenkonzernen abläuft, also eigentlich nichts neues.

    Kennt jemand das Greenpeaceauto? Einfach mal bei Wikipedia und Greenpeace nachschauen. Auch das kennt nahezu niemand! Ein Serien Renault Twingo, der mit leichten, kostengünstigen Modifizierungen deutlich weniger Verbrauchen würde. Das so etwas nicht ständig erwähnt wird in der Diskussion um die Senkung des Verbauchs, ist skandalös! Ebenso beschämend ist es, dass der Energieverbrauch bei der Produktion von Autos nicht angegeben werden muss – dann hätte man als Verbraucher die Möglichkeit, eine Gesamtenergiebilanz zu ziehen und wüsste, wie viele Schadstoffe ein Auto wirklich im Laufe seiner Nutzung erzeugt.

    Übrigens, als Zeitung hätten sie hier die Möglichkeit, eine Vorreiterrolle zu spielen, in dem sie bei Autotests die Gesamtenergiebilanz angeben.

    21.8.2010 um 17:15 Uhr · Antworten

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