So wie die Ratten das sinkende Schiff verlassen, so hasten gestern nacht die Staatschefs zum Kopenhagener Flugplatz. Nichts wie weg von Verantwortung und komplizierten Verhandlungen. Hinter sich lassen sie Chaos und ein letztes Aufbäumen der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Staaten.
Immerhin – der hinter verschlossenen Türen ausgedealte “Copenhagen Accord” wird von der “COP” nicht akzeptiert und deshalb nicht beschlossen: Die “Konferenz der Vertragsstaaten” – so heisst das Entscheidungsforum aller UN-Länder – nimmt das Deal-Papier lediglich “zur Kenntnis”. Das klingt so kraftlos, wie es dieses Papier verdient hat – in den Papierkorb damit!
Der Nachmittag in Kopenhagen endet mit einer dürftigen Abschlusserklärung. Wir sind müde, die Laptops klappen zu, unser Office leert sich. Wir wollen jetzt die Umweltaktivisten besuchen, die von der dänischen Regierung wegen ihrer Proteste gegen die Politiker inhaftiert worden sind.
Wir haben in den letzten zwei Wochen organisiert, mobilisiert, unsere Forderungen auf offiziellen und unüblichen Wegen in die Öffentlichkeit gebracht. Wir haben demonstriert und protestiert. Wenn es die internationalen Politker noch nicht verstanden haben: Wir werden weitermachen und unsere Anstrengungen überall auf der Welt verdoppeln.
Ich denke an den Moment, als über die Bildschirme im Konferenzzentrum Luftbilder aus der Demo-Nacht in Kopenhagen liefen: eine unendlich lange Lichterkette von 100.000 Menschen, die mit Fackeln am Konferenzzentrum eintrafen. Die Klimademo endet mit den Worten vom internationalen Greenpeace-Chef Kumi Naidoo: Yes we can, yes we will, yes we must!
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Bernd
Dass die Thematik komplex ist und daher kaum konkrete und verbindliche Zusagen bei diesem “Klimagipfel” herauskommen würden war klar.
Aber dass hier keine wie immer gearteten Ideen oder Vorschläge zu hören sind, dass eigentlich nicht mal die üblichen “schönen Worte” erkennbar sind stimmt nicht nur traurig sondern macht wirklich zornig.
Ich fürchte, solange nicht Holland definitiv unter Wasser steht wird die EU nicht einsehen, dass die Klimaerwärmung wirklich was bewirkt. Die Inselstaaten sind weit weg, ein schmelzender Pol wird fast als gut angesehen weil damit vielleicht neue Abbaugebiete erschlossen werden können und letztendlich ist keiner bereit auch nur auf das geringste Geschäftsfeld zu verzichten, “nur” damit es eben in 50 Jahren zu keinen großen Katastrophen kommt.
Ich find es schrecklich, dass nicht das geringste Umdenken stattfindet. Warum kann man Energiesparlampen einführen (mit sicherlich umstrittenen Sparpotential und “Murren” über das “unangenehme Licht”) aber nicht endlich mal feststellen, dass Autos mit maximal 50 kW den Spritverbrauch durchaus unter 5l / 100 km senken könnten und dabei weiterhin eine ausreichend schnelle und komfortable Mobilität ermöglichen.
Statt zu überlegen, wo noch ein neues Kohlekraftwerk hinpassen könnte (von Atomkraftwerken gar nicht zu reden) sollte endlich mal ernsthaft darüber diskutiert werden wo welche Energiemengen gespart werden könnten. Wie kann man dies hinkriegen bei möglichst wenig Komfortverzicht. Ich glaube (höre/lese) da wäre ein unheimliches Potential vorhanden.
Aber wahrscheinlich liegt es eben nicht im Geschäftsinteresse der Energieversorger, den Verbrauch zu reduzieren.
20.12.2009 um 13:52 Uhr ·
Heinz Haber
Das Problem ist komplizierter
Industrie braucht Energie
Erneuerbare Energie ist teuer
Fossile Energiequellen sind billiger
Wenn China und USA nicht mitmachen wandert die energieintensive Industrie dorthin ab.
Es könnte also tasächlich Sinn machen jetzt doch Kohlekraftwerke mit hoher Effizienz und Regulierbarkeit in Deutschland zu bauen, vielleicht gekoppelt mit Windenergie, um zu verhindern, dass die Industrieproduktion einfach billiger in China mit schlechten Kohlekraftwerken läuft.
Ansonsten empfehle ich dringend in China weiterzudemonstrieren, die haben blockiert und produzieren schon über 20% des weltweiten CO2s Deutschland nur 3%
21.12.2009 um 11:47 Uhr ·
AHA
Hallo Herr Haber,
vielleicht sollten Sie sich ab und zu mal mit den politischen Hintergründen beschäftigen, denn wir leben nicht in einem Käfig. Und Hochmut kommt vor dem Fall.
05.1.2010 um 15:28 Uhr
Boh Ey
Tut er doch da gerade, die CO2-Einsparungen hier, laufen bisher so, dass die Schwerindustrie einfach nach China geht, damit sind sie sinnlos!
Antworten haben die EE nur in Bezug auf Stromerzeugung und selbst die sind zu teuer. In der Kernenergie steckt mehr Potential, wir brauchen mindestens beides.
05.1.2010 um 22:05 Uhr
Wernher von Braun
Lieber Aha, das ist ja nun ganz großer Quatsch, den du da schreibst.
Nenne mir bitte auch nur ein sinnvolles Beispiel für “Schwerindustrie”, die seit Einführung des EEG aus Deutschland nach China “abgewandert” ist. (Und jetzt komm mir bloß nicht damit, daß die Autohersteller diesen Markt verständlicherweise auch noch erschließen wollen!)
Und selbst wenn das zutreffen würde: Was hat das mit der sinnhaftigkeit der CO2-Einsparungen zu tun?
Zu deiner Beruhigung: Schwerindustrie hat in den klassischen Industrienationen in den letzten Jahrzehnten (also lange bevor CO2 ein Thema war) deutlich an Bedeutung verloren und das wird so weitergehen. Können wir auch drauf verzichten. Für Schwellenländer wie China nimmt diese Art der Produktion einen viel höheren Stellenwert ein, die haben schließlich was aufzuholen.
Zum Potential der Kernenergie: Die hatten jetzt etliche Jahrzehnte Zeit, was anständiges zu entwickeln, irgendwann muss man auch mal erkennen, wenn es was besseres gibt. Wenn man den EE auch nur halb so viel Geld und Zeit geben würde, ginge es auch schneller.
Zum Punkt “Kosten”: EE sind nicht von Natur aus teurer, sondern weils derzeit noch politisch gewollt ist. Ich erkläre jetzt hier nicht nochmal, wie das mit den verdeckten Subventionen läuft, das steht hier schon oft genug, man muss es nur lesen und verstehen.
05.1.2010 um 23:44 Uhr
Wernher von Braun
@ AHA: Sorry, der Post ging natürlich an “Boh Ey”. Da kann man ja schonmal durcheinader kommen;-)
05.1.2010 um 23:46 Uhr
Bruno Straub
Sehr geehrter Wernhehr, EE sind nicht von Natur aus teuer, da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Wasserkraft z.B. kann spottbillig sein, wenn man sie denn hat. Windkraft auch. “Sonnenkraft” ist wahrscheinlich bald rentabel. Es kommt aber immer auf die Umstände an: Photovoltaik jenseits des 40. Breitengrads ist Schwachsinn. Den Onshore Windstrom bezuschussen wir mit bis zu 9 Cent. Da drüber könnte man ja reden. Weil sich aber Windräder an Land bei uns nicht mehr vermitteln lassen, bauen wir jetzt Offshore Windparks. Da wird die KWh schon mit 15 Cent gefördert, die Investitionen in Netze und Speicher(?!) nicht mitgerechnet.
EE sind (in Deutschland) teuer. Das hat mehr etwas mit “Physik” als mit Politik zu tuen.
Was mich so stört: Warum schenken wir den Menschen nicht reinen Wein ein, sagen, das ist für einen guten Zweck und das ist Euch doch sicher einen 50%-Aufschlag auf Euere Stromrechnung wert?
06.1.2010 um 00:45 Uhr
Boh Ey
Krupp Thyssen ist der letzte grosse Stahlerzeuger in Deutschland und schmeisst jetzt nochmal > 10.000 Leute raus, weil hier sowohl die Arbeit wie auch die Energie zu teuer sind – soll ich weitere Beispiele suchen oder reicht das?
Die solarzellen werden übrigens (logischerweise) auch jetzt schon mehr und mehr da hergestellt wo die Energie billig ist und das ist (und bliebt) in Asien, weil die nicht mitmachen bei den Klimazielen…
06.1.2010 um 01:09 Uhr
Boh Ey
Und auf die Industrie, die uns die Ausgangsmaterialien für die ganzen schönen neuen EE-Anlagen liefern soll können wir natürlich überhaupt gar nicht verzichten!
06.1.2010 um 01:11 Uhr
Wernher von Braun
@ Bruno Straub (illustre Gesellschaft hier mittlerweile übrigens;-) ):
1. “guter Zweck” tönt nach Klingelbeutel in der Kirche. Es geht hier um die Zukunft (klingt pathetisch klingt, ist aber so).
2. Was den “reinen Wein” angeht, da stören mich noch ganz andere Dinge, aber das würde den Rahmen sprengen. Als ob mehr als 10% der Bevölkerung für egal was einen 50% Aufschlag zahlen würden! Die meisten denken doch gerade mal von hier bis zur Haustür. Darauf zu warten, bis es alle die Probleme der Energieversorgung erkannt haben, können wir lange warten. Die “Geiz ist geil”-Mentalität hat gesiegt und da kann man den Leuten teilweise nicht mal einen Vorwurf draus machen, aber das ist wieder ein anderes Thema…
3. Offshoreanlagen werden nicht wegen der Vermittelbarkeit gebaut, sondern wegen der Effizienz. Ich persönlich möchte die Dinger auch nicht in der Landschaft haben. Umso schöner, wenn es auch anders geht. Gezeiten und Wellen werden in Zukunft noch ganz andere Dinge möglich machen. Das wird erstmal auch nicht billig.
4. Photovoltaik jenseits des 40. Breitengrads ist Schwachsinn. Der deutsche Strom der Zukunft wird nicht aus Deutschland kommen.
5. Für alles ist Geld da. Nur nicht für die Energie der Zukunft?
Natürlich muss in neue Netze und Anlagen investiert werden! Aber das sollte es auch wert sein. Dabei sollte man auch bedenken, daß der größte Anteil der Stromkostenerhöhung nach willkürlich nach Gutsherrenart für das Shareholder-Value der Betreiber geht. Nochmal: Kohle und Atom sind billig für die Betreiber, nicht für die Bürger.
06.1.2010 um 04:04 Uhr
Wernher von Braun
@ “Boh Ey”: Nein, das reicht nicht. Ich sprach von sinnvollen Beispielen.
ThyssenKrupp investiert in China, weil alle scharf auf den Markt dort sind und Schwerindustrie dort nunmal Konjunktur hat.
In Deutschland neigt man scheinbar dazu, überkommene Industriezweige mit ach und Krach am Leben zu erhalten anstatt Sterbehilfe zu gewähren.
Und Arbeit ist in Deutschland teuer. Ja. (Abgesehen davon, schmeissen auch Versicherungen und Handelskonzerne Leute raus, und die sind jetzt nicht besonders energieintensiv, da eine Kausalität herbeizuführen ist sehr gewagt)
Ich möchte nurmal dran erinnern, daß hier Jahrzehntelang der sogenannte “Kohlepfennig” erhoben wurde um eine sterbende Industrie zu stützen. Beim EEG geht es um den Aufbau einer zukunftsweisenden Struktur und da wird jetz gemotzt. Das soll mal einer verstehen.
Vollkommen klar ist, (auch für Herrn Haber) daß China und USA unbedingt mitziehen müssen beim Klimaschutz, sonst können wirs vergessen. Aber diese Mentalität, wo keiner der erste sein will, erinnert doch fatal an den kalten Krieg.
Bevor jetzt wieder die üblichen Arbeitsplatzargumente kommen: Volkswirtschaftler gehen davon aus, daß gerade Deutschland mit seinen führenden Technologien im EE-Bereich einen guten Vorsprung hat und nach dem Durchbruch der Energie-Wende davon stärker profitieren wird, als die Nachzügler. Dazu müssen wir aber dranbleiben.
06.1.2010 um 04:32 Uhr
Heinz Haber
Wernher, Du hast schon bei der Nasa Geld wie ein betrunkener Matrose ausgegeben und die Zahlen schöngeredet, ich möchte Dich aber nochmal darauf hinweisen, dass es ein Kohle”Pfennig” war, bei den Erneuerbaren Energien sind wir schon bei vier Pfennig, obwohl sie noch nicht annähernd den Beitrag zur Stromerzeugung leisten, wie ihn die Kohle zur Zeit des Kohlepfennigs und noch heute leistet. Leider wandert auch die Moderne EE-Industrie hier schneller in die billigen Länder ab als uns lieb ist, dass viele in Deutschland verbaute Solarzellen schon aus Fernost kommen ist nur ein Beispiel – Auch z.B. in puncto Hochgeschwindigkeitszügen, wie lange hat es gedauert, nachdem China EINEN Transrapid gekauft hatten, bis sie selber etwas besseres auf die Beine gestellt haben? Nein nein, wir können in Deutschland die Energie nicht einseitig verteuern, wir müssen damit auf die Bremse treten, sonst sind wir weg vom Fenster. Und – dieses Argument wird ja immer gegen die Kernenergie aufgefahren “Kernenergie leistet nur 4% der Primärenergie, sie ist irrelevant” – kann man auch formulieren als “Deutschland produziert nur 3% des weltweiten CO2s, ob wir das einsparen oder nicht ist irrelevant” – was wir jetzt brauchen ist ein kostengünstiger Weg zur CO2-Einsparung das ist in erster Linine mehr Kernenergie und weniger Kohle und in zweiter Linie, nach noch viel mehr Forschungstätigkeit mehr Erneuerbare Energie – die Investitionsbereitschaft der Deutschen hierfür im Stromkonsum zu verfrühstücken anstatt sie in Forschungsprojekte zu stecken halte ich für unverantwortlich!
06.1.2010 um 10:53 Uhr
Wernher von Braun
Werter Heinz, nochmal: Der Kohlepfennig war eine Investition in die Vergangenheit, EEG ist eine Investition in die Zukunft.
Auf der einen Seite möchtest du in Forschung investieren (aber bitte nur in Dinosauriertechnik) und auf der andern Seite wehrst du dich gegen eine angebliche Verteuerung des Stroms durch Erneuerbare.
Die Forschung findet auch in der praktischen Relität statt und nicht nur in teuren Versuchsreaktoren.
Da du dich ja eventuell schonmal mit der Materie beschäftigt zu haben scheinst, brauch ich dich wohl auch nicht zum x-ten Mal über die wahren Kosten der Atomtechnik, die wir Steuerzahler tragen, aufklären. Du gibst es halt nur nicht zu, weil es nicht in deine Argumentation passt. Kann ich ja auch irgendwo schon fast verstehen.
Du möchtest Geld in die Forschung stecken? Da bin ich ja ganz bei dir! Nur halt eben nicht in veraltete Technologien, die bereits hinreichend Zeit hatten, sich erforschen zu lassen. Ich sage ja nicht, daß Atomenergie nur schlecht ist. Sie hat uns in der Vegangenheit wertvolle Dienste geleistet. Aber Aufgrund der bekannten Nebenwirkungen, für die auch du keine Lösung parat hast, ist es nun Zeit, die Sache langsam mal auslaufen zu lassen.
Ich sage nicht, daß Atomenergie irrelevant ist, aber sie ist mittelfristig substituierbar.
Das Transrapid-Projekt war generell kompletter Kokolores, aber wenn du schon auf diese Analogie bestehst: Es ist deswegen ja auch niemand auf die Idee gekommen, in Deutschland keine Züge mehr zu bauen.
Der ewige Verweis, daß in China alles noch schlechter läuft, bringt uns nicht weiter. Es geht auch weniger um die effektive Prozentzahl der deutschen Emmisionen als um die Signalwirkung Deutschlands als eine der führenden Industrienationen. An China und USA stelle ich natürlich die gleichen Forderungen. Wie gesagt, mit dieser Argumentation kann sich jeder rausreden, Industrie schiebt es auf Verkehr, Verkehr auf Landwirtschaft, usw…
Willkommen in der globalisierten Welt!
06.1.2010 um 13:22 Uhr
Heinz Haber
Na das sieht doch fast nach einem argumentativen Kompromiss aus
wir sollten versuche die Energie billig zu halten, solange nicht alle kompromisslos mitmachen bei der CO2-Einsparung, dies sollte sinnvollerweise eher durch eine Betriebsverlängerung der Kernkraftwerke als durch einen Ausbau oder eine Erneuerng der Kohlekraftwerke gesehen. Gleichzeitig muss mehr Geld in die Erforschung langfristig verfügbarer Energieträger gesteckt werden, also Kostengünstige grosse Stromspeicher, Sonnen- und Windkraftwerke, die unterm Strich irgendwo Bedarfsorientiert einsetzbar gemacht werden müssen und die Fusionsforschung ist wichtig, in der Deutschland mit dem Stellerator in Greifswald GANZ vorne dabei ist, da könnte man ruhig nochmal einige Millarden hineinstecken. Die jetzige Form der Kernenergienutzung ist mittelfristig ein Auslaufmodell, inwieweit man sie durch Generation IV Reaktoren aufwerten kann, sollte ebenfalls ein Forschungsfeld werden, aus dem sich Deutschalnd nicht weiter heraushalten sollte, sonst stellen uns die “anderen” “irgendwas” “vor die Nase” (bzw. an die Grenze)
können wir uns darauf einigen?
06.1.2010 um 17:13 Uhr
Wernher von Braun
Obs unbedingt ein paar Milliarden für Atomforschung sein müssen weiß ich nicht aber damit könnte ich im großen Ganzen leben.
Wichtig wäre mir noch eine stärke Verantwortungsübernahme der Energiekonzerne in Bezug auf die Endlagerungsfrage: Verursacherprinzip!
Und dann müssen wir das noch dem Rest der Republik beibiegen;-)
06.1.2010 um 19:55 Uhr
Aryavarta
@Bernd
Meinen sie die Energiesparlampen mit Quecksilber?
Ist übrigens ne dolle Verbesserung. Wie werden denn diese Energiesparlampen entsorgt? Einfach auf den Müll schmeißen geht ja wohl nicht. Es ist nur dieses eine kleine Beispiel, aber es zeigt wie Widersinnig diese ganze Klimahysterie ist. Und dann das…
Rajendra Kumar Pachauri, Vorsitzender des UNO-Klimarats oder Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC).
Pachauri war die treibende Kraft hinter dem Klimagipfel in Kopenhagen und seine Studie über die Klimaerwärmung, die er 2007 veröffentlichte, ist die Basis für alle weltweiten Klimaentscheidungen. Er wird von Politikern und Medien als DER KLIMAWISSENSCHAFTLER überhaupt gefeiert und mit Ehrungen überhäuft. So nahm er als Vorsitzender des Weltklimarates zusammen mit Al Gore den Friedensnobelpreis des Jahres 2007 entgegen.
Dabei ist er gar kein Wissenschaftler, sondern er ist ein indischer Ökonom und Eisenbahningenieur. Er besitzt keinerlei Qualifikation in der Klimaforschung, genau wie Al Gore keine blassen Schlimmer vom Klima hat, absolut KEINE! Wie er deshalb zum Vorsitzenden des UNO-Klimarates wurde ist ein Rätsel und für sich schon ein Skandal. Es zeigt, die IPCC hat mit Wissenschaft überhaupt nichts zu tun, sondern ist ein politisches Gremium, welches nur eine Aufgabe hat, die Klimalüge mit allen Mitteln zu verbreiten.
27.12.2009 um 12:48 Uhr ·
Tatjana
@Aryavarta
Ökonom und Ingenieur ist er? Ich will ja nicht vom Thema ablenken, aber warum ist er dann kein Wissenschaftler? Natürlich ist ein Ingenieur auch ein Naturwissenschaftler, halt angwandt. Und ein Ökonom ist im Grunde ein Kulturwissenschaftler im weitesten Sinne. Forschen tun die alle. So einen Käse habe ich ja noch kaum gehört, mit Verlaub.
07.1.2010 um 14:29 Uhr
Heinz Haber
Also, bitte, ein Wissenschaftler ist eine klar umschriebene Berufsbezeichnung.
Da ist wenig Platz für Mutmassungen. Ein Wissenschaftler forscht auf einem bestimmten Gebiet und schreibt Veröffentlichungen in -nota bene- wissenschaftlichen Fachzeitschriften und seine Leistung wird in Impactpunkten gemessen.
Im Fernsehn herumrennen, Bücher schreiben, Aufsätze im Internet / Spiegel / Bäckerblume oder Apothekenrundschau zählen nicht dazu.
Insofern kann man mit fug und recht sagen, die oben beschriebene Person ist KEIN Wissenschaftler!
07.1.2010 um 17:12 Uhr
Wernher von Braun
@ Ayurveda & Heinzelmann: Pachauri wird von Wissenschaftlern in aller Welt anerkannt für die Leistungen auf seinem Fachgebiet. Damit hat er seine Expertise nachgewiesen. Ganz im Gegensatz zu euch Schlaumeiern.
Thema Energiesparlampe: Ich kann dich beruhigen, die Ökobilanz der Energiesparlampe ist trotz Quecksilber positiv. Weil Quecksilber aber wirklich kein so feiner Werkstoff ist, gibt es bereits die nächste Generation CFL ohne ebendieses. Schau dich mal im Elektroladen deines Vertrauens um! Im übrigen treten LED immer stärker auf den Plan und die sind noch sparsamer und schon immer Quecksilberfrei gewesen.
09.1.2010 um 00:47 Uhr
Heinz Haber
Die Güte eines Wissenschaftlers bemisst sich in der Zahl seiner hochrangingen Veröffentlichungen, in nichts anderem.
Auch Richard von Weizäcker, Michael Jackson und Douglas Adams werden von zahlreichen Wissenschaftlern anerkannt, “anerkannt” zu sein ist aber nicht gleichbedeutend mit “Wissenschaftler sein”, sorry!
09.1.2010 um 01:32 Uhr
Schramm
Klimawandel ein Quantenexperiment?
Die Frage mag vielleicht absurd klingen, aber sie hat einen wissenschaftlichen Hintergrund und sollte deshalb als sachliche Bereicherung der aktuellen Diskussion Berücksichtigung finden.
Die Eigenschaften der Quanten, insbesondere die Verschränkung, die Wechselwirkungen/Kommunikation untereinander sowie die Fähigkeit, die Entstehung neuer Informationen zu stimulieren und zu speichern, hat inzwischen viele prominente Wissenschaftler davon überzeugt, dass Informationen der Urstoff des Universums sind und das Quantische System mit einer dem Menschen überlegenen Intelligenz ausgestattet ist.
Die Entwicklung/Evolution des Universums würde somit auf der Produktion immer neuer Informationen basieren (Quantologie-These). Wenn also sämtliche Ereignisse und Prozesse im Universum und damit auch auf der Erde primär dem Ziel dienen, durch das “Ausprobieren” der unendlichen Zustände und Möglichkeiten auf der Quantenebene immer neue Ergebnissen zu generieren, dann drängt sich durchaus die Schlussfolgerung auf, dass auch der Klimawandel nur Teil des universellen Experiments ist, das der Logik des Quantischen Systems gehorcht.
21.12.2009 um 18:52 Uhr ·
markus biersack
guten tag dies ist weniger ein kommentar mehr der versuch bereitz bestehende umweltkatastrofen zu bannen!!! da ich die offiziellen stellen nichtkenne versuche ich es auf diesem wege!!! meine idee das ozonloch mit colenseuere co2 zu stopfen!!! leider fehlt mir die fachliche kompetenz und die nötige ausrüstung meine theori zu überprüfen!!! fieleicht können sie mir weiter helfen!!! mit freundlichen grüssen markus biersack
04.1.2010 um 23:48 Uhr ·
Lucia Sanders
Die Subventionsfrage und die Frage nach den Folgekosten des Einsatzes fossiler Brennstoffe und der Kernenergie, die ohne jegliche Grundlage einfach der Gesellschaft aufgebürdet werden ist hier schon einige Male angeklungen – ich möchte sie noch einmal auf den Punkt bringen.
EE sind nicht teurer als die konventionellen Methoden der Energieerzeugung. Zumindest dann nicht wenn man de Energieversorgung mit fossilen Brennstoffen und mit Kernenergie alle durch sie verursachten Schäden aufbürdet – heute werden sie als Kollateralschaden der Welt einfach aufgebürdet. Die verursachten Schäden z.B. durch Kohlekraftwerke werden nicht einmal behoben….dann entstehen natürlich dort auch keine Kosten. Und dort wo sie entstehen, werden sie dann auch noch von der Gemeinschaft bezahlt. RWE zerstört im Braunkohletagebau ganze Landstriche, wir subventionieren als Steuerzahler die Kohle und dann auch noch mit EU-Milliarden die Wiederherstellung von ehemaligen Tagebauflächen ( warum gibt es eigentlich dann immer noch so viele zerstörte Landstriche ). Ganz zu schweigen von den verursachten Klimaschäden – sie sind wohl auch nur ein Kollateralschaden, den die Welt einfach zu tragen hat, damit sich einige Konzerne die Taschen voll stopfen können.
We can – we will – and we must change this behaviour!!!
Schluss mit den direkten und versteckten Subventionen für die Kohle- und Kernenergie!!!
06.1.2010 um 10:31 Uhr ·
Wernher von Braun
Meine Rede!
06.1.2010 um 13:23 Uhr ·
Bruno Straub
Das ist das (Un)schöne bei Euch Grünen: Ein bißchen Wahrheit, ein bißchen Unwahrheit, ein bißchen Unwissen, viel Übertreibung: Wieviele Milliarden an EU-Geldern hat denn das RWE für die Renaturierung seiner Abraumhalden erhalten? Und die zerstörte Lausitz soll doch wieder ganz passabel aussehen.
06.1.2010 um 16:25 Uhr ·
Wernher von Braun
Das ist mir ein wenig zu viel Pauschalisierung auf einmal um auf diese billige Provokation näher einzugehen.
Mal abgesehen davon, daß “Renaturierung” ein absolutes Unwort ist, glaubst du wohl auch, daß es gleichbedeutend mit “Natur” ist, wenn im Stadtpark eine grüße Wiese mit drei Bäumen zu finden ist. Die ehemaligen Einwohner der abgerissenen Ortschaften können dir da bestimmt schöne Geschichten drüber erzählen. “Soll ganz passabel aussehen”, du warst also noch nicht da. Schau dich mal um – es lohnt sich.
Aber das nur am Rande, es geht hier um eine höchst klimaschädliche Energiegewinnung, die 50% Wirkungsgrad feiern würde! Und daß diese Form der Stromerzeugung vom Steuerzahler auch noch teuer erkauft wird, damit die Gewinne von Vattenfall und RWE nicht gefährdet werden (weil man ja immer schön mit der Arbeitsplatzerpressung und angeblichen Stromlücken) kommen kann – das ist eine Unverschämtheit sondergleichen.
06.1.2010 um 20:11 Uhr
Bruno Straub
Es gibt noch mehr (Un)schönes bei Euch Grünen: Immer wenn es “konkret” wird, werft Ihr Nebelkerzen. So erregst Du Dich über den Begriff “Renaturierung” und erzählst was von 3 Bäumen….. Erkläre mir lieber, warum eine intelligente Frau, wie Frau Sander, diesen Unfug mit den EU-Milliarden verzapft. Das ist doch kein Versehen! Es gibt doch Leute, die diesen Quatsch glauben, und, das ist wohl der beabsichtigte Effekt, weiterverbreiten.
06.1.2010 um 22:26 Uhr
Lucia Sanders
Das mit den Milliarden geht ganz einfach und ist leider kein Unfug – es ist bittere Realität. Für die renaturierten landwirtschaftlichen Flächen gibt es rund 300 €/ha….das ist aber eben offensichtlich nicht genug. Daher werden derartige Projekte regelmäßig durch Feldversuche, Forschungsprojekte, Pilotvorhaben ….ich kann all diese Umschreibungen von Abzocke schon nicht mehr hören….. ergänzt. Als Wissenschaftlerin war es mir unmöglich vor diesen Prozesse die Augen zu verschließen. Nur um irgendwelchen Befürchtungen vorzugreifen – hier ist kein konkretes Unternehmen angesprochen, das ist allgemeine Verhaltensweise.
Allein der landwirtschaftliche Fördertopf beträgt rund 20 Milliarden, wovon ein Drittel an nur 1 % der landwirtschaftlichen Betriebe geht. RWE gehört zu diesem einen Porzent und kassiert, obwohl nach RWE-Angaben der landwirtschaftliche Teil beste Gewinne abwirft – auch ohne die Förderung.
06.1.2010 um 22:55 Uhr
Bruno Straub
Frau Sanders, werfen sie doch keine Nebelkerzen (Siehe oben). Die Frage lautete, wieviele Milliarden an EU-Geldern hat denn das RWE für die Renaturierung seiner Abraumhalden erhalten? Eine? zehn? 1/100?
06.1.2010 um 23:11 Uhr
Bruno Straub
Frau Sanders, Sie werden sich vermutlich um die Antwort drücken. Aber vielleicht kann ich ein bißchen helfen: Ich bin zwar kein Naturwissenschaftler, wie Sie, habe aber einen Hauptschulabschluss. Wenn es, wie Sie schreiben 300 Euro/ha für die “Renaturierung” gibt, kann man für eine Mio Euro 3.300 ha bezuschussen, und für 1 (eine) Milliarde Euro 3 Millionen 300 Tausend ha. Also, entweder hat das RWE gigantisch betrogen, was wir ihm natürlich alle zutrauen würden, oder Sie haben gigantisch danebengegriffen ….
06.1.2010 um 23:43 Uhr
Tobi
@Bruno:
Ja, zum Kotzen mit diesen Ökos, die sind alle gleich!
Gott erhalte Dir dein Weltbild.
Also RWE erhielt zumindest schonmal mehrere Millionen aus dem EU-Landwirtschaftstopf. Das lässt sich innerhalb von 5 Minuten ergoogeln. Wenn es dich so genau interessiert, vieviel es denn genau war, findest du das sicher auch ohne Frau Sanders Hilfe heraus.
Was die sogenannte Renaturierung angeht: Das ist tatsächlich Augenwischerei und mit dem Zustand vorher nicht zu vergleichen.
Aber zurück zum Thema: auch wenn es hier “nur” um Millionen gehen sollte (die Subventionen aus dem bundesdeutschen Haushalt kommen da ja noch dazu), eine Schweinerei bleibt es unabhängig davon und ist nicht zuletzt eine der Erklärungen für den ach so billigen Kohlestrom.
06.1.2010 um 23:44 Uhr
Bruno Straub
@Tobi
Frau Sanders sprach von Milliarden. Und da ich mich nicht gerne verarschen lasse, hatte ich die Frage, wieviel Milliarden es denn sind …. (gegen Millionen hätte ich nichts)
07.1.2010 um 00:10 Uhr
Telematik
@Tobi & Sanders
Wieso ist die Renaturierung von Braunkohletagebaugebieten eigentlich schlecht, sieht doch ganz schön aus – und Baggerseen sind auch was feines!
Langsam wirds aber wirklich albern hier!
Ich dachte sogar Frau Sanders will irgendwas “renaturieren” mit Ihrer verstreuten Holzhohle.
Der Kohlestrom ist billig weil die Kohle energiereich ist und billig verfügbar. Die Kohle ist die Grundlage der industriellen Revoultion, ohne die Kohle würden wir alle noch unsere Fäkalien morgens auf die Strasse schütten und an Pest, Cholera und anderes Seuchen eingehen. Die Kohle ist erst mal was ganz tolles!
07.1.2010 um 13:26 Uhr
Lucia Sanders
Schaut mal raus – vielleicht versteht ihr dann!
Erst produzieren wir ein Treibhausklima das ständig mehr Wärmeenergie speichert, dann wundern sich manche Experten ohne Expertise warum die Lufttemperatur nicht so drastisch gestiegen ist …..denkt mal an die Thermodynamik, Energie wird aufgewendet, wenn Wasser verdunstet und das geschieht vermehrt bei steigender Temperatur.
Haben wir dann erst mal genug Wasser in der Atmosphäre gespeichert wundert es dann wieder diese Experten, wenn es zuStarkregen und im Winter zu erheblichen Schneefällen kommt. Übrigens – dummerweise wieder Thermodynamik – wird für die Kristallisation ebenfalls Energie benötigt, was dann im Winter unsere Temperaturen wie heuer abstürzen läßt. Danach folgen dann schnelle Temperaturanstiege – dann Schneeschmelzen, wie wir sie nur selten erlebt haben. Waren es noch nicht genug Jahrhunderhochwasser?
Wie lange werden noch alberne Kommentare geschrieben, wie ich sie hier zu Hauf habe lesen können, bis sich die Menschen aufraffen etwas zu verstehen und zu ändern?
08.1.2010 um 20:20 Uhr ·
Bruno Straub
Frau Sanders, Sie sollten hier erst weiter posten, wenn Sie sich für Ihre Behauptung, dass das RWE EU-Milliarden für die Renaturierung seiner Braunkohletagebauruinen kassiert hat, entschuldigt haben.
08.1.2010 um 22:48 Uhr ·
Wernher von Braun
@Bruno: Trag doch noch ne Nummer dicker auf!
Ich nehme an, RWE ist ganz ganz furchtbar traurig, wenn Frau Sanders sich nicht sofort entschuldigt! Lucia Sanders hat übertieben, möchte vielleicht auch gerne hier ihr Buch promoten, hat aber ansonsten in der Sache recht.
Was bildest du dir eigentlich ein, hier andere zu maßregeln?
Bei dem lächerlichen Mist, den du und Heinz Haber hier verzapfen, wäre ich an deiner Stelle mit solchen Forderungen ganz ganz leise.
08.1.2010 um 23:06 Uhr
Wernher von Braun
Das Stichwort “Nebelkerze” kam doch mal von Dir, oder?
08.1.2010 um 23:06 Uhr
Bruno Straub
Wenrnher, natürlich habt ihr in der (eigentlichen) Sache recht. Was mich so stört ist, dass ihr, um Euer Anliegen “vermittelbar” zu machen, gerne Fakten verdreht/falsch/übertrieben darstellt. Seid doch seriös/korrekt! Die Zahl 3 ist keine gerade Zahl, auch wenn es der “Sache” dienen könnte …..
08.1.2010 um 23:34 Uhr
Wernher von Braun
Das klingt doch schon ganz anders.
Mich stört das Übertreiben auch, weil es der Sache einen Bärendienst erweist. Millionen sind schlimm genug, man muss keine Milliarden draus machen. Dem, der ständig schreit, hört irgendwann niemand mehr zu.
.
Was mich aber ebenso stört, sind deine Pauschalisierungen. Ich kann dieses Lagerdenken “Ökos” gegen “Normalos” einfach nicht nachvollziehen und würde mich selbst auch keiner dieser “Gruppen” zuordnen können. Ich habe mit Lucia Sanders nichts zu tun, außer daß ich dem Tenor ihrer Ausssage absolut zustimme.
09.1.2010 um 00:55 Uhr
Boh Ey
Frau Sanders,
die “Kristalisation” oder das Gefrieren von Wasser benötigt keine Energie, sie liefert sogar in gewisser Weise Wärmeenergie, die sie beim Tauen wieder verschluckt – solange Wasser gefriert bleibt dessen Temperatur bei Null Grad, die Temperatur fällt erst dann weiter ab, wenn das Wasser vollständig zu Eis wurde. Aber ich verstehe war Herr Straub sagt, sie biegen sich die Welt so hin dass sie in Ihre Ideologie passt, bis es nur noch schwarz oder weiss gibt. Und das macht Sie leider unglaubwürdig.
09.1.2010 um 00:34 Uhr ·
Lucia Sanders
@ Boh Ey
Nicht ganz richtig, daher betrachten wir das noch einmal detaillierter. Ein schönes Beispiel ist dabei das Kristallisieren von unterkühltem Wasser. Sauberes Wasser kann problemlos, wenn es ruhig gelagert wird, auf minus 7 oder 8 Grad Celsius abgekühlt werden – ohne dass es gefriert. Schraubt man dann diese Flasche mit noch flüssigem Wasser auf und gießt es in eine Schale wird die dabei eingebrachte Bewegungs- und Reibungsenergie aufgewendet den Kristallisationsprozess zu starten – es wird also erst einmal Energie benötigt. Im Verlaufe der Kristallisation steigt dann die Temperatur kurzfristig an – das ist der Punkt den Sie wohl meinten.
In diesem Zusammenhang gibt es noch eine Reihe weiterer Effekte ( Stoffliche Verunreinigungen des Wassers, Kondensationskeime, Bildung von Wassermolekülclustern, Form der Schneekristalle etc ), die zu betrachten wären, die einen großen Einfluss auf die Frage hat ob in der Summe Energie frei gesetzt wird oder aufgewendet werden muss – in unserer Atmosphäre ist es noch unvergleichlich komplexer.
09.1.2010 um 11:08 Uhr
Heinz Haber
Was sie beschreiben ist alles unzweifelhaft korrekt, aber was genau ist deswegen an der Aussage von “Boh Ey” falsch?
Gefriefendes Wasser ist ein Wärmepuffer
Tauendes Wasser ist ein Kältepuffer
ich denke das trifft trotz der kleinen Besonderheiten weiterhin zu. Ein kristallisationskeim reicht ja z.B. aus um ein grosse, überkritisch kalte Wassermege gefrieren zu lassen – also lässt sich diese Energiemege zum Auslösen des Kristallisationsprozesses doch wohl vernachlässigen, oder?
09.1.2010 um 12:03 Uhr
Lucia Sanders
Herr Straub, langsam werden ihr albernen Kommentare langweilig. Lesen Sie doch einfach mal richtig – ich habe an keiner Stelle behauptet, das RWE hätte Milliarden für die Renaturierung ehemaliger Braunkohleabbaugebiete kassiert !
Vielleicht bekennen Sie aber auch mal Farbe und verstecken sich nicht hinter nichtssagenden Pseudonymen, wie so viele andere hier auch. Maul aufreißen, aber immer schön in der Deckung bleiben.
09.1.2010 um 09:54 Uhr ·
Heinz Haber
Was wollten Sie mit dem folgenden Text denn dann aussagen?
“wir subventionieren als Steuerzahler die Kohle und dann auch noch mit EU-Milliarden die Wiederherstellung von ehemaligen Tagebauflächen ( warum gibt es eigentlich dann immer noch so viele zerstörte Landstriche )?
09.1.2010 um 12:04 Uhr
Lucia Sanders
Genau das was ich bislang dazu geschrieben habe!
In Ergänzung nochmal ein kleines Beispiel :
Auf Grund nicht gezahlter Wasserentnahmeentgelte und nicht gezahlter Förderabgaben Bodenschätze wird der Braunkohletagebau jährlich mit rund 200 Mio Euro zusätzlich gefördert ( Quelle Bundes- und Landesregierung sowie Wuppertal-Institut ).
Hierzu sollten dann die direkten Renaturierungsförderungen addiert werden, sowie die als solche deklarierten Forschungs- und Pilotprojekte dieses Themenkreises.
…..Dämmert es langsam?
Und was kommt dann heraus?….die netten Badeseen, woie hier jemand meinte. Damit sind wohl die Braunkohletagebauseen gemeint, diese Säurebecken, in denen sich das Grundwasser ansammelt und auf Grund der Geologie sich ein pH-Wert zwischen 1 und rund 3 einstellt. Ich wünsche ein fröhliches Schwimmen darin.
09.1.2010 um 12:23 Uhr
Heinz Haber
Nicht bezahlte Abgaben sind aber nochmal etwas anderes als Subventionen, oder? Das Geld, die 200 Mio nicht kassierte Abgaben, wären ohne Tagebau auch nicht angefallen, oder? Da könnt ich mir ja auch eine Solardachgebühr ausdenken, das ist Baurechtlich nicht so schwer, handelt es sich doch um einen Dachausbau, der möglicherweise sogar baurechtlich festgesetzte Höhen verletzt, dies wird aber bei Sonnekollektoren und Solarzellen in der Regel ohne entsprende Auflagen toleriert. Da könnte man in der selben “Manier” einige hundert millionen nicht gezahlte Baugebühren finden und eine hübsche Summer von indirekten Solardachsubventionen erfinden. Ich finde das aber hier wie bei den konventionellen Energien undredlich.
Dass jeder Baggersee einen PH-Wert zwischen 1 und 3 hat, kann ich aus direkter eigener Badeerfahrung wiederlegen!
Mit unschaften, tendenziösen Aussagen hebt sich nicht die Glaubwürdigkeit!
09.1.2010 um 12:49 Uhr
Lucia Sanders
Ich schrieb von Braunkohletagebauseen, z.B. die schon erwähnte Lausitz – wenn lesen schon nicht mehr geht, wie soll man denn dann mit Ihnen kommunizieren?
Es reicht nun wirklich, lesen Sie einfach mal die gesetzlichen Grundlagen für die Abgabe der o.erwähnten Entgelte – dann sehen Sie dass alle anderen zahlen müssen nur die Braunkohlabbauer nicht?
Unglaublich, wie Sie sich hier verhalten – gehen Sie doch mal nach draußen….Schneemann bauen oder so etwas.
09.1.2010 um 13:06 Uhr
Heinz Haber
Lausitz liegt in der ehemaligen DDR, die waren nicht so nachhaltig, aber das ist hinlänglich bekannt – ich rede mehr vom Ruhrgebeit und Umgebebung, Rhein-Braun, Garzweiler, etc, auch Herr Straub hat glaube ich vom RWE gesprochen. Ich kann nichts für die Verbrechen des Sozialismus, ich versuche gerade einen neunen Öko-Sozialismus zu verhindern!
Den Spaziergang habe ich übrigens gemacht und mich über die vielen verschneiten Solarzellen gewundert, die 30% des Stroms laut Greenpeace liefern sollen und mit ihrer Schneedecke wohl etwa gearde genau Null Watt einspeisen. Dann bin ich in den Keller gegangen und habe mir unsere Wärmepumpe angesehen, die im Schwachlastbetrieb mit sonst nicht benötigtem Atomstrom unser Haus heizt CO2-frei mit einem COP-Wert von 5-6, indem sie das Grundwasser, genau 5100 Liter pro Stunde, von etwa 11° auf 7-8° herunterkühlt und war froh dass aus unserem Haus keine Rauschschwaden aufsteigen, wie das den vielen anderen Häusern mit ihren Gas-Heizungen – die Wärmepumpe zusammen mit einem Kernkraftwerk übrigens einen besseren Wirkungsgrad, als die VW-Lichtblick-Heizung.
Und wenn ich Sie hier so meckern lese, bin ich froh, dass wir in einer Demokratie leben und die Ökofundamentalisten nocht nicht die Macht ergriffen haben..
09.1.2010 um 15:56 Uhr