Heute Nachmittag verteile ich erneut Flyer über Kitkat und Regenwaldzerstörung an über 400 Nestlé-Mitarbeiter in Hamburg. Plötzlich reagiert der Schoko-Konzern auf die Greenpeace-Forderungen, kein Palmöl aus Regenwaldzerstörung zu verwenden. Nestlé teilt den Medien mit, dass die direkten Palmöl-Lieferverträge mit dem Hersteller Sinar Mas aus Indonesien ausgesetzt sind.
Ein Erfolg? Nein! Diese Reaktion ist unzureichend. Nestlé gibt zwar zu, dass mehr getan werden muss, um die Regenwaldzerstörung zu stoppen. Die notwendigen Schritte leiten sie jedoch nicht ein. Das Unternehmen wird auch weiterhin Palmöl von Sinar Mas verwenden. Das Palmöl kommt dann schlicht über Zwischenhändler.
Auch diese müssen Sinar Mas klar sagen, dass die Zerstörung der Regenwälder in Indonesien beendet werden muss. Auch diese müssen die Verträge mit Sinar Mas kündigen. Greenpeace wird daher weiter auf Nestlés Verantwortung für die Menschen vor Ort, die Regenwälder und die Orang-Utans hinweisen und seine Kampagne zum Schutz der Regenwälder Indonesiens ausweiten.
Und wie ich eben gerade erfahren habe, hat Nestlé die englische Version unseres Kitkat-Videos auf Youtube sperren lassen. Begründung: Copyrightverletzung.
Bildet euch eure eigene Meinung und erzählt sie weiter. Die deutsche Version habt ihr ja hier im Blog, die englische steht inzwischen auf Vimeo.
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