Walfang findet auch in Island statt, wie die aktuellen Bilder aus Rotterdam zeigen. Dort haben unsere Kollegen über Ostern erfolgreich den Transport von 160 Tonnen Walfleisch von Island nach Japan verhindert. Doch Japan jagt auch weiter selbst die Riesen der Meere. Wie Greenpeace dagegen in der Vergangenheit vorgegangen ist, zeigt der Film Jagdzeit.
Wer den preisgekrönten und sehr sehenswerten Film bisher nicht sehen konnte, der hat am 10. April um 22 Uhr noch einmal die Chance, wenn er das dritte Fernsehprogramm vom Bayerischen Rundfunkt einschaltet.
Der Dokumentarfilm stammt von der deutschen Regisseurin Angela Graas, die mit ihrer Filmcrew die Esperanza 2007/2008 auf ihrer Fahrt in die Antarktis begleitet hat. Geschildert wird die Suche nach der japanischen Walfangflotte und der Versuch diese am Walfang zu behindern. Herausgekommen ist dabei ein sensibler, feinfühliger und emotionaler Film, der die Herzen der Zuschauer bewegt. Der Film kommt ohne blutige Szenen aus, die Regisseurin setzt ganz auf die Protagonisten – die Greenpeace-Mannschaft und die Arbeit von Greenpeace in der Antarktis gegen den japanischen Walfang.
Der Film wurde 2009 mit dem Sonderpreis der Jury auf dem Naturvisionfestival ausgezeichnet und war im Rennen zum Deutschen Fernsehpreis 2010. Für weitere Preise, wie den Deutschen kamerapreis oder den Deutschen Schnittpreis sowie für den Bayerischen Fernsehpreis und den Grimme Preis ist der Film vorgeschlagen.
Ich kann jedem der sich den Film ansieht nur sagen: es lohnt sich!











Thomas Buiter
Leider ist auch wieder Jagdzeit in Kanada.
Wieso unternimmt Greenpeace eigentlich nichts gegen das grösste Morden an Meeressäugern?
Ein Video dazu gibt es unter : http://www.humanesociety.org/news/dispatch/2010/04/lfti_dark_day.html
11.4.2010 um 08:46 Uhr ·
Jonas
Die Verhinderung des Robbenschlachtens war schon früh ein Anliegen von Greenpeace. Leider reichen aber die Ressourcen nicht, um alle Felder gleichzeitig zu beackern. Deswegen ist Unterstützung immer gern gesehen.
12.4.2010 um 18:37 Uhr ·