Zwölf Stunden und 2226 Tweets später packen wir die Twitterwall vor der Deutschen Nestlé-Zentrale wieder ein. Der Truck mit der LED-Wand muss heute noch zurück an den Vermieter. Unsere Aktivität ist ein toller Erfolg und hat den Nestlé-Mitarbeitern auf jeden Fall eine Erkenntnis gebracht: Die Verbraucher des 21.Jahrhunderts wollen Ehrlichkeit sowie Transparenz – und Schokoriegel produziert man besser ohne Palmöl aus Urwaldzerstörung.
Mein Kollege Björn Jettka, hat die Aktion heute als Pressesprecher begleitet. Er war vor drei Jahren selbst in Indonesien und hat über seine Erfahrungen berichtet. Er fasst den Tag folgendermaßen zusammen: “Ich bin selbst überrascht, wie intensiv sich die Web-Gemeinde heute mit der Thematik beschäftigt hat. Auf Twitter war unser hashtag #nestle heute der zweistärkste Eintrag. Und das, obwohl es leider erneut tote Bundeswehrsoldaten in Afghanistan gegeben hat und der Flugverkehr in weiten Teilen Europas zusammengebrochen ist. Wenn sich an einem so nachrichtenstarken Tag trotzdem derart viele Menschen mit der Konzernpolitik Nestlés auseinandersetzen, zeigt das sehr deutlich, dass es den Verbrauchern von heute wichtig ist, wie ihre Konsumgüter hergestellt werden. Meine Kollegen und ich sind gespannt, wann Nestlé nun auf die üblichen Ankündigungen bezüglich ihrer vermeintlich nachhaltigen Produktionsweisen klare Taten folgen lässt.”
Auf jeden Fall danken wir euch für eure Unterstützung!
Auch wenn unsere Leinwand in Frankfurt jetzt abgebaut ist – Netz bleibt die Twitterwall übrigens erst einmal bestehen und ihr könnt weiter eure Botschaften an Nestlé senden.
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Heinz Trupp
“Die Verbraucher des 21.Jahrhunderts wollen Ehrlichkeit sowie Transparenz” – aber keine abgedroschenen Greenpeace-Lügenmärchen!
Für wie bescheuert hält Greenpeace eigentlich die Konsumenten? “Arme, unschuldige Orang-Utangs müssen für meinen Schokoriegel sterben… Aufwachen!” Igitt.
Das ist schlichtweg Rufmord und Hetze. Das hat mit Aufklärung nichts mehr zu tun!
17.4.2010 um 21:34 Uhr ·
Ulf Heßling
Wenn es Rufmord ist, dann ist es gut. Diese Firma handelt Rechenmaschinen gesteuert und führt unsere Welt, wie wir sie uns lebenswert vorstellen, in die Einfalt.
Ganz liebe Grüße von Ulf
17.4.2010 um 22:21 Uhr ·
Heinz Trupp
Niemand zwingt Dich, ein Produkt von Nestlé zu konsumieren. Und es gibt bestimmt eine Menge an Nestlé zu kritisieren – wie bei jedem Grosskonzern.
Aber mit hochemotionalen Lügenmärchen (Orang-Utans) zu agieren, halte ich für sehr bedenklich. Das ist eine simple Hetzkampagne, ekelerregend!
Ich wünschte mir, man würde die Drücker-Kolonnen, die “Neu-Mitglieder” (–> Schlacht-Viecher) für Greenpeace “werben” sollen, mal genauer unter die Lupe nehmen.
Es geht Greenpeace nur um billige Aufmerksamkeit, weil davon eine ganze Kaste Halb-Irrer genüsslich lebt!
Eure Spenden gehen in solche dummen BILD-Zeitungs-Kampagnen!!
18.4.2010 um 04:14 Uhr ·
Tobi
Lieber Heinz,
deinen Tonfall überlese ich jetzt mal, vielleicht warst du ja übermüdet.
Kannst du mir und den Anderen hier erklären, was genau an der Regenwaldgeschichte gelogen ist? Als Fördermitglied würde mich das nämlich sehr interessieren, wenn ich belogen würde.
Viele Grüße,
Tobi
PS: Ich bin übrigens völlig freiwillig Fördermitglied bei Greenpeace geworden. So ganz ohne jede “Drückerkolonne” (von denen ich im übrigen weiß, das sie nicht existieren).
18.4.2010 um 11:55 Uhr ·
Anna Schmidt
Hallo Jan,
kurze Frage: Habe mal in deine Artikel geschaut und gar nichts über ‘Palmöl Recherchen’ Recherchen gefunden. Kann es sein, dass du zu diesem Thema gar nicht gearbeitet hast?
Würde auch gerne noch mal in unseren Argumetationsaustausch schauen, um mich noch mal – mit etwas Abstand – damit auseinanderzusetzen. Wie komme ich denn dahin?
Anna
20.4.2010 um 18:23 Uhr ·