10 Möglichkeiten, den Ölkonsum zu reduzieren

12. Juli 2010 · von Michelle Bayona

Was kann man tun, um im Alltag weniger Produkte aus Erdölbestandteilen zu verbrauchen? Unsere Greenpeace-Kollegen weltweit bekommen zu diesem Thema jede Menge Verbraucheranfragen. Jörg Feddern, unser Ölexperte, hat im letzten Interview  betont, dass wir als Verbraucher unseren Ölkonsum reduzieren müssen:

(…), es klingt immer profan, aber wir müssen unseren Ölkonsum reduzieren. Vor jeder Autofahrt müssen wir überlegen, ob sie notwendig ist. Das gilt nicht nur für das Nutzerverhalten, sondern auch für unsere Kaufentscheidungen. Ein neues Auto muss nicht vor allem bequem und schnell sein, sondern vor allem wenig Sprit verbrauchen. Wir müssen uns von der Abhängigkeit von Öl lösen.

Hier einige Vorschläge…

  • Fahrgemeinschaften, Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen, um zur Arbeit zu kommen
  • Möglichst Produkte ohne Plastikverpackung kaufen
  • Bio-Obst und Bio-Gemüse verzehren (Düngemittel und Pestitizide basieren häufig auf Ölprodukten)
  • Pflegeprodukte wie Shampoo, Seife oder Make-Up auf natürlicher- und nicht auf Ölbasis verwenden
  • Produkte aus der Region bevorzugen ( weniger Transport, weniger Erdölverbrauch)
  • Kleidung aus organischer Baumwolle oder Hanf kaufen
  • Kein Wegwerfgeschirr bei Picknicks, Grillen u.ä.
  • Auf abgepacktes Wasser in Flaschen verzichten
  • Weniger fliegen
  • Die Regierung auffordern, vom Erdöl in erneuerbare Energien umzustellen

Was fällt euch noch ein? Ihr könnte die Liste gerne über die Kommentarfunktion ergänzen…

UPDATE, 6. August 2012: Wir haben die Tipps für euch noch einmal neu aufgelegt!

Kommentare

  • Energiesparfuchs

    Das System muss komplett umgestellt werden, ein Runtersparen mit fossilen Energieträgern in Deutschland lässt den Konsum in anderen Ländern zu. Die Förderrraten werden dadurch weltweit nicht sinken. Greenpeace muss sich mit dem Thema Biowasserstoff beschäftigen. Hier geht es nicht nur um die Bereitstellung von Wärme, Stom und Mobilität, sondern auch um eine neue Rohstoffgrundlage für die chemische Industrie und um neue Wege in der Herstellung von z.B. Stahl. Der Link http://www.bio-wasserstoff.de/ dürfte ja mittlerweile bekannt sein.

    12.7.2010 um 11:12 Uhr · Antworten

    • Elly

      Nein, war mir noch nicht bekannt, danke :) werde die Seite bei Zeiten mal angucken!

      12.10.2011 um 19:24 Uhr · Antworten

  • Franz

    Überhaupt nicht mehr Fliegen!

    Nicht mit Strom heizen.

    Nicht mit Strom kochen, sondern mit Gas (auch Flaschengas).

    12.7.2010 um 14:00 Uhr · Antworten

    • Energiesparfuchs

      Erdgas (Methan, Propan, Butan) macht auch Probleme (siehe http://www.wdr.de/themen/wirtschaft/4/radioaktivitaet/1.jhtml?stdComments=1). Dann lieber Ökostrom zum Kochen und Heizen.

      12.7.2010 um 18:27 Uhr · Antworten

      • Franz

        Kochen und gar Heizen mit Ökostrom schadet. Das sollte man frühestens tun wenn Dtl sich zu 100% mit EE versorgt.
        Erdgas (=Methan) kann auch durch Biogasanlagen und Ökostrom hergestellt werden.

        13.7.2010 um 11:21 Uhr

    • Marion L.

      Hallo Franz,
      klar ich heize auch mit Gas – aber nicht mit Erdgas sondern mit Bio-Gas (gibt es bei http://www.naturstrom.de). Ist CO2-neutral und die nehmen auch keine Jauche aus der Massentierhaltung.
      Und an Greenpeace: Ihr bietet das bei Greenenergy nicht an. Ist es nicht möglich oder haltet ihr das doch nicht für eine gute Alternative?
      LG Marion

      13.7.2010 um 10:51 Uhr · Antworten

      • Energiesparfuchs

        Biogas aus Biomasse und Ökostrom ist sicher eine Möglichkeit, nur reichen die vorhandenen Ressourcen auf diese Weise in Europa für eine Vollversorgung trotz Sparmaßnahmen nicht aus. Vermaisung ist häufig anzutreffen, also Monokulturen auf den Feldern. Will man das vermeiden, kann das Zweikultur-Nutzungskonzept von Konrad Scheffer (Uni Kassel) angewandt werden. Nur stößt das Biolog-Konzept (Biogas plus feste Brennstoffe) an seine Grenzen, wenn es um die Nutzung der anfallenden festen Reststoffe geht (Verbrennung). Warum aus Ökostrom Methangas hergestellt werden soll, erschließt sich mir nicht. Zuerst entsteht Wasserstoff bei der Elektrolyse von Ökostrom, der anschließend in einem Wirbelschichtreaktor (Energieverluste!) in Methan umgewandelt wird. Die Technik ist nur erfunden worden, um das heute existierende Stromnetz zu retten (Variante für überschüssigen Ökostrom der nicht sofort verteilt werden kann).
        Biomasse und Ökostrom können hochwertigen Wasserstoff bereitstellen, der per Pipeline und unterirdischer Speicher (Erdgas heute) zum Verbraucher kommt. Jeder kann dann entscheiden, ob er sein Essen mit Strom aus einer BZ oder mit Hilfe eines katalytischen Brenners zubereitet. Wir brauchen kein Smart Grid, Das Stromnetz von heute ist in weiten Teilen zukünftig vollkommen überflüssig (damit können auch riesige Mengen Kupfer eingespart werden !!!)

        13.7.2010 um 11:49 Uhr

      • Telematik2

        Biowasserstoff wird aber mit Verlusten aus Bio-Methan gewonnen… also wenn Biogans nicht reicht, reicht Biowasserstoff noch viel mehr nicht.
        Ausserdem sind Brennstoffzellen, die soviel elektrische Energie freisetzen, dass man damit kochen und backen kann, schlicht und einfach unbezahlbar.
        Wasserstoff ist eine Idee aus den 80gern, die ist tod weil unpraktikabel
        -Verflüssigung schluckt 30% der Energie die im Wasserstoff steckt.
        -Hochflüchtig- nicht in Tanks und nicht in Leitungen zu halten
        -Explosiv wie sonstwas, viel gefährlicher als Biogas
        -Frisst Anbauflächen, solange auch nur noch ein einziger Mensch auf der Welt unfreiwillig hungert- vollkommen indiskutabel

        13.7.2010 um 13:26 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Hallo telematik2. Das haben wir in den Blogs bei Herrn Lohbeck zum E-Auto doch alles schon abgehakt. Alles Argumente, die auf Biowasserstoff eben nicht zutreffen, auch wenns schwer fällt. Biowasserstoff wird in zwei Stufen gewonnen. Der Presssaft der Pflanzen wandert in Biogasanlagen, die innerhalb von Stunden (nicht Tagen) daraus Methangas machen. Der Presskuchen und das gewonnene Methangas der ersten Stufe werden zu H2 vergast. Das ist 100 % Ausnutzung der in den Pflanzen gespeicherten Energiemenge. Bei normalen Biogas bleiben problematische nicht umgesetzte Gärreste zurück. Mittlerweile ist es technisch möglich, das teure Platin für die Membranen der Brennstoffzelle nahezu atomgenau aufzutragen. Ballard Power (Canada) bietet mittlerweile Stacks an, die bei entsprechend hohen Stückzahlen locker zu bezahlen sind. Verflüssigen sie mal ruhig den Wasserstoff, in ganz seltenen Fällen dürfte das gebraucht werden (die Werte von Ulf Bossel stimmen sowieso nicht, Hat er selber zugegeben. Verflüssigung läuft mit 12 Prozent Energieverlust statt mit 30 Prozent, sie leben offenbar noch in den 80er Jahren). H2 wird als Gas gehandelt und genutzt. Verlust z.B. an der Tankstelle ca. 9 Prozent (von 20 auf 700 bar verdichtet, aber Abwärmenutzung des Verdichters an der Tanke minimiert Verluste). GFK-Tanks für Fahrzeuge sind dicht (kein Boil-Off-Effekt wie bei flüssigem H2). Das Biowasserstoff-Magazin Heft Nr. 18 haben sie offenbar immer noch nicht gelesen, steht doch alles dort drin, was das Erdgasnetz betrifft. Das Horrormärchen bei der Sicherheit finden sie u.a. im Heft Nr. 17 der v.g. Zeitschrift wiederlegt. Auch das Themenheft “Biowasserstoff und Energiepflanzen” (gleiche Quelle) ist ihnen offenbar weiter fremd….Vielleicht sollte man dann bei uns auch kein Biogas aus Mais erzeugen, solange es noch jemanden auf der Welt gibt, der hungert ?
        Anders wird ein Schuh draus. Hungern tun die Leute, weil überschüssige Agrarprodukte (USA, EU) hochsubventioniert nach Afrika exportiert werden. Die Sachen sind so billig, das kein einheimischer Bauer mit den Preisen konkurrieren kann. Deshalb geben die Bauern dort auf. Jean Ziegler von der UNEP hat die Sache schon richtig beschrieben. Das Hungerproblem muss vor Ort gelöst werden.

        13.7.2010 um 14:41 Uhr

      • trailblazer

        Richtig, der Hunger in Afrika und andernort entsteht nicht durch einen weltweiten Mangel an Lebensmitteln, sonderen falsche Verteilung.

        In der BRD wird 60% des Getreides, in den USA 90% des Getreides an Vieh verfüttert. Das reicht aber noch nicht aus, darum holzt man den Regenwald für Sojafutter ab.
        Mit diesen Mengen könnte man den Bedarf Afrikas mehrfach abdecken…zudem wird bei uns so viel Überschuss produziert, dass er entweder subventioniert an die Entwicklungsländer verkauft wird und den heimischen Markt dort kaputt macht, oder aber vernichtet.

        .

        Wie ich schon mal an anderer Stelle schrieb, haben die Grünen eine detaillierte Studie in Auftrag gegeben, die darstellt, wie ganz Europa – ohne Nahrungskonkurrenz – zu 100% mit Gas aus Biomasse versorgt werden kann, ohne weitere Importe. Das Märchen der Nahrungskonkurrenz muss man also differenzierter betrachten und es trifft nicht zu…ob jetzt für Biomethan, oder Biowasserstoff…bei letzterem muss ich mir das auch erstmal alles durchlesen, aber für Biomethan läuft es wie beschrieben.

        13.7.2010 um 14:50 Uhr

      • Beate Steffens

        Liebe Marion,
        diese Frage kann ich derzeit leider nicht beantworten, unser Experte für Erneuerbare Energien ist derzeit im Urlaub und ich möchte ihn für die Frage nicht aus seinen wohlverdienten Urlaub klingeln. Aber vielleicht fragst du mal bei Greenpeace Energy direkt an, was sie davon halten. LG Beate

        13.7.2010 um 15:12 Uhr

      • Telematik2

        Energiesparfuchs,
        Pflanzen bestehen aus Wasserstoff, Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Phosphor, Schwefel, Natrium, Kalium, Chlor und weiteren Elementen, die meisten davon liegen in hoch-energetischen Verbindungen vor. Wie man diese rückstandslos und ohne Energieverluste in Wasserstoffgas verwandeln kann, ist selbst unter Anwendung aller bekannter Kerntechnischer Hilfsmittel jenseits jeglicher praktischer Realisierbarkeit. Wer etwas anderes behautet, macht sich lächerlich. Auf alles weitere möchte ich daher gar nicht erst eingehen….

        13.7.2010 um 23:53 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Hallo Telematik2, allotherme oder autotherme Vergasung, das ist Geschmackssache. Verlustfreie Umwandlung, davon hat niemand gesprochen. Bezogen auf Ho kommen je nach Technologie 70 bis über 90 Prozent der in den Pflanzen enthaltenen Energie raus. Verschiedene Biomassevergasungsverfahren einschließlich der Gasreinigung wurden bereits im Biowasserstoff-Magazin vorgestellt – einfach lesen. Auch den geschlossenen Stoffkreislauf können sie dort finden. Mit Kerntechnik, da haben sie allerdings völlig recht, ist kein Blumentopf zu gewinnen.

        14.7.2010 um 07:13 Uhr

      • Telematik2

        Hmm, ich habe was von 70% Wirkungsgrad bei der H2 Erzeugung aus Pflanzen gefunden, Sie schreiben weiter oben was von 100%, das war also dann schon mal falsch, der Rest wohl auch, denn wenn ich Pflanzen vergase bin ich automatisch kurz vor der Biospritmisere, die selbst Greenpeace nicht mehr mag (oder vielleicht angeblich sogar niemals mochte)… Konkurrenz zwischen Lebensmittelerzeugung und Energiegewinnung kann für arme leicht den Hungertod bedeuten…

        14.7.2010 um 23:42 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Biowasserstoff hat mit Hunger nichts zu tun. So etwas könnte niemand unterstützen. Lesen sie bitte den Unterschied zwischen Biosprit und Biowasserstoff in diesem Blog ganz unten. Die 100 % Ausnutzung der Energiemenge in den Pflanzen bezieht sich auf den Stoffumsatz (das ist wohl die Textstelle, die sie meinen). Energetisch können 70 bis über 90 % bezogen auf Ho umgesetzt werden (steht schon im Blog). Deshalb sollte auch die beste verfügbare Technologie dafür genutzt werden. Zum Hungerproblem steht in diesem Blog auch schon was. Also keine Panik verbreiten.

        15.7.2010 um 06:05 Uhr

      • Telematik2

        Ohjeh 100% Stoffumsatz??? Wie soll das gehen? Das umwandeln von Elementen haben die Alchemisten lange versucht und erst die Kernergie schafft es, das war mein Witz von oben, selbst mit aller verfügbarer Kerntechnik und beliebig viel Energie wird es heutzutage nicht gleingen alle Bestandteile einer Pflanze zu 100% in Wasserstoff zu verwandeln, das ist ebenso unrealistisch wie die Annahme, dass Biowasserstoff im Gegensatz zu Biosprit nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion geraten könnte bei industriellem Ausbau….

        15.7.2010 um 17:37 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Von ihrer Kerntechnik kommen sie offenbar nicht weg. Brauchen sie auch nicht. Die Biomasse wird physisch zu 100 % umgesetzt, nicht einzelne Elemente.

        15.7.2010 um 19:26 Uhr

    • Katharina

      Franz, Deine Forderung nach “gar nicht mehr fliegen” ist überhaupt nicht umsetzbar. “Auf Funflüge verzichten” wäre eine bessere Forderung.

      Was hat Kochen mit Strom oder Gas mit weniger Öl zu tun? Soweit ich weiß kocht hier niemand mit einem Verbrennungsmotor…

      Ich bin (leider) auf mein Auto angewiesen, ohne geht’s nicht. Dafür reduziere ich die Fahrten wo ich nur kann. Leider gab es keine zündenden Tipps in der Liste, die ich nicht schon kenne.

      Es mangelt einfach an einer praktikablen Alternative zum Benzin-Auto. Es wäre schön, wenn GP sich daran machen, ein ähnliches Konzept wie für den Klimaschutz auf die Beine zu stellen (siehe “Plan B”)! Irgendjemand muß zeigen, wie es gehen könnte. Denn momentan ist es gut und schön, auf unseren Öl-Konsum zu schimpfen- nur solange es keine Alternativen gibt bleibt es eben bei bloßer Schimpferei. Und das ist wenig konstruktiv.

      13.7.2010 um 13:22 Uhr · Antworten

      • Marion L.

        dass es keine Alternative zum Auto gibt, halte ich für eine Ausrede. Was machen denn die Menschen ohne Auto? Gut ich besitze selbst eins – habe im letzten Jahr noch alle 2 Monate getankt und es geschafft jetzt seit Jan. 2010 erst 1 x tanken zu müssen. Die Fahrten mit öffentlichen Verkehrswegen dauern länger, dafür lese ich im Bus – habe also Zeit gwonnen. Der BP-Unfall ärgert mich derart, dass ich doch überlege, das Auto abzuschaffen.
        Viele Grüße

        13.7.2010 um 13:54 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Hallo Katharina. Ich denke, viele Menschen in unserem Land würden das alles unterstützen, wenn ihnen nur eine praktikable Alternative an die Hand gegeben würde. Das sieht man z.B. an der Freien Wählergemeinschaft in Groß-Bieberau. Unter http://www.biowasserstoff-magazin.de kannst du auch nachlesen, wie du weiter mobil bleiben kannst, wenn es ohne Auto bei dir nicht geht. Benzin-Autos müssen nicht sein.

        13.7.2010 um 14:00 Uhr

      • Beate Steffens

        Liebe Katharina,
        die von Greenpeace bereits 1995 entwickelte technisch intelligente Lösung für umweltfreundliche Fahrzeuge heißt SmILE (Small, Intelligent, Light and Efficient). Nicht nur der Motor ist bei einem SmILE-Auto leichter, auch bei anderen Bauteilen wird auf das Gewicht geachtet: durch Leichtlaufreifen, einem kleineren Tank und die Verwendung intelligenter Materialien. Damit kommt ein SmILE-Auto auf 50 Prozent weniger Verbrauch als ein entsprechendes Serienauto. Und das heißt auch: 50 Prozent weniger CO2-Ausstoß.
        Der Industrie ist das Konzept schon seit Jahren bekannt. Doch wider besseren Wissens setzt die Industrie beim Bau neuer Autos weiterhin auf uralte Rezepte: mehr PS, mehr Geschwindigkeit und mehr Gewicht. Und der Verbraucher? Nimmt diese Autos der Industrie leider immer noch ab. Denke an die vielen SUVs die sich auf der Straße befinden.
        Hier noch ein Link auf eine PDF, in der das SmILE-Prinzip erläutert wird.
        Liebe Grüße
        Beate

        13.7.2010 um 14:52 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Sehr geehrte Frau Steffens, seit 1991 verfolge ich aufmerksam alle Aktivitäten von Greenpeace. Der Smile ist mir bekannt. Nur leider verbraucht der auch Erdöl. Ich habe nichts gegen eine Halbierung des Verbrauchs. Katharina wollte eine echte Alternative, wenn ich das richtig verstanden habe. Also kommen nur Energieträger in Betracht, die ohne Erdöl funktionieren. Das sind heute mit akzeptabler Reichweite Biomethan (Verbrennungsmotor), Dimethylether (DME, INCOX-Technologie) und Wasserstoff (Brennstoffzelle) aus Biomasse.

        13.7.2010 um 15:14 Uhr

      • Beate Steffens

        Hallo Energiesparfuchs, der SmILE ist der erste Schritt in die richtige Richtung und seit Jahren schon problemlos umzusetzen. Was für weitere Lösungen die Zukunft noch bringt, werden wir hoffentlich in nicht allzuferner Zukunft sehen. In diese Sinne ist der SmILE eine echte Alternative!

        13.7.2010 um 15:27 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Hallo Frau Steffens, den Smile als ersten Schritt, gut. Und dann ? Wohin geht die Reise ? Wenn wir heute nicht wissen, was wir morgen wollen, dann kann nicht geforscht, entwickelt und produziert werden, Also weiter nach Erdöl bohren. Wir sparen mit Smile Kraftstoff In Deutschland. Die Chinesen und Inder kaufen sich auch den Smile. Was ist damit gewonnen ?

        13.7.2010 um 15:46 Uhr

      • Jim Bob

        Hallo Beate,
        der Verbrennungsmotor, auch im SmILE, ist eine Sackgasse !
        Es wird nach wie vor Erdöl verbraucht, ein Betrieb mit nachwachsenden Energieträger ist, auf Grund des enormen Flächenbedarf nicht realisierbar.
        Laut einer aktuellen Studie benötigt man eine Fläche von 5000 m² mit Energiepflanzen um einen deutschen Durchschnittsautofahrer ein Jahr zu versorgen.
        .
        Bei 40 Mio PKW´s also die gigantische Fläche von 200.000.000.000 m².
        Nur mal so als Größenvergleich, Afrika hat eine Gesamtfläche von 30.300.000.000 m².
        Also auch bei einer Halbierung des Verbrauch, ja noch nicht mal bei einem Zehntel des heutigen Verbrauches realisierbar.
        .
        Für ein Elektroauto hingegen bedarf es lediglich einer Photovoltaikfläche von 20 m² um den Jahresbedarf zu decken. Eine Mio. Elektroautos hätten gerade mal einen Jahresbedarf von rund 2 TWh an elektrischen Strom, was sich mit rund 160 modernen Windkraftanlagen erzeugen ließe.
        In 2009 wurden bereits 98 TWh Ökostrom erzeugt, in 2020 sollen es weit mehr als 200 TWh sein.
        .
        Es bedürfte also gerade mal 2 % der regenerativen Stromerzeugung um die 2020 angepeilten 1 Mio Elektroautos anzutreiben.
        .
        Ein weiterer Faktor der Elektromobilität ist die Möglichkeit das E-Auto, oder E-Zweirad über die Nacht, also zu Zeiten in denen meist Erneuerbarer Stromüberschuß herrscht, zu dem noch bedarfsgerecht gesteuert aufzuladen.
        .
        Ein idealer Partner also für die erneuerbare Stromerzeugung !
        .
        Bei ausreichend großen Akkus im E-Auto, kann dieses sogar genutzt werden um das Stromnetz bei Belastungsspitzen zu entlasten, auch hier spielt das E-Auto den Erneuerbaren zu.
        .
        Also lasst uns doch bitte endlich die Konzepte von Gestern begraben und wenden wir uns der Zukunft zu !

        13.7.2010 um 16:00 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Hallo JIm Bob, von dem Ertrag eines Hektars Ackerfläche können 36 bis 40 PKW mit Biowasserstoff und Brennstoffzelle jeweils 20.000 km rollen. Warum ? Nun die Kennzahl für BtL-Kraftstoffe für einen Hektar und jeweils 20.000 km beträgt derzeit 4 Fahrzeuge. Bei konsequenter Anwendung des extrem umweltfreudlichen Zweikultur-Nutzungskonzeptes sind es 6 Fahrzeuge (2 Ernten pro Jahr) für BtL. Aus der angebauten Biomasse wird bei BtL max. 43 Prozent in Kraftstoff umgesetzt, der Rest sind Verluste und Nebenprodukte. Bei Biowasserstoff sind es über 90 Prozent. Das macht also bei H2 dann schon 12 Fahrzeuge pro Hektar. Die Brennstoffzelle hat einen Wirkungsgrad von 60 Prozent (auch Teillast !). Verbrennungsmotoren haben im Bestpunkt 20 bis 30 Prozent. Also mal 3. Das macht 36 Fahrzeuge pro Hektar. Oben drauf kommt noch die Rückgewinnung von Bremsenergie. 40 PKW pro Hektar sind drin. Gern gesehen ist preiswerter Ökostrom in Form von zusätzlichem H2, dann sinkt der Flächenverbrauch insgesamt weiter.

        13.7.2010 um 16:19 Uhr

      • Jim Bob

        Angenommen deine Angaben würden zutreffen, was würde das dann bedeuten ?
        1 Hektar sind 10.000 m², ausgehend von 40 PKW´s müsste ich bei 40 Mio. Autos in Deutschland also mit 1 Mio multiplizieren, also immer noch 10.000.000.000 m².
        .
        Da der dt. Durchschnittsautofahrer nur 12.000 km fährt würde sich die Fläche veringern, allerdings wären es dann immer noch 6.000.000.000 m².
        .
        Diesem Flächenbedarf stände die Anbaufläche von Deutschland entgegen, die etwa 167.842.597 m² umfasst.
        .
        Also, auch wenn wir komplett auf den Anbau von Nahrungsmittel verzichten, reicht die Anbaufläche in Deutschland bei weitem nicht aus !

        14.7.2010 um 14:14 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Hallo Jim Bob, bleiben sie sicherheitshalber lieber bei Hektar, dann kann nichts schiefgehen. Bsp.: 40 Mio PKW (je 20.000 km Jahresfahrleistung) brauchen 1 Mio Hektar. Bei durchschnittlich 12.000 km Jahresfahrleistung pro Fahrzeug sind es 0,6 Mio. Hektar. 12 Mio. Hektar Ackerfläche gibt es in Deutschland, davon werden z.Z. 2 Mio Hektar mit Energiepflanzen bestellt. Zukünftig sollen es mindestens 4 Mio. Hektar sein. Bei 30 Prozent Reduzierung des Fleischkonsums sind die fehlenden 2 Mio Hektar locker zu schaffen. Auch ohne diese Maßnahme würden wir bald bei den 4 Mio. Hektar landen. Lesen sie das Themenheft “Biowasserstoff und Energiepflanzen” des Biowasserstoff-Magazins, falls sie Bedenken haben hinsichtlich der Umweltverträglichkeit (zu umfangreich für den Blog). Preiswerter Ökostrom/Solarthermie unterstützt die Sache nachhaltig in Form von H2 aus Elektrolyse bzw. direkt genutzter Wärme. Das vereinfacht das Verteilungssystem für Energie (fluktuierende Einspeisung wegen vorhandener unterirdischer Gasspeicher problemlos) und sorgt für effektive KWK am Ort des Verbrauchs, neben der Belieferung von Tankstellen per Pipeline.
        In Europa sind genügend Ackerflächen vorhanden, um eine vollständige Versorgung mit Biowasserstoff allein aus der Landwirtschaft sicherzustellen, nur ist das gar nicht erforderlich. Windkraft z.B. kann durchaus Ackerfläche einsparen helfen, um dem Ökolandbau viel mehr Raum zu geben. Beachten sie auch die Möglichkeiten der Permakultur (siehe v.g. Themenheft).
        Millionen von Stromanschlüssen für Elektroautos sind einfach nicht erforderlich. Der Lithiumverbrauch für eine 250 kg schwere Batterie beträgt 15 kg Li2CO3. Für Wasserstoff-Hybridfahrzeuge werden nur ca. 3 kg Li2CO3 benötigt, weil die Batterie nur die Bremsenergie zwischenspeichert. Sparsamkeit sollte für alle Rohstoffe gelten.

        14.7.2010 um 17:49 Uhr

      • Jim Bob

        Hallo Energiesparfuchs, hast Du einen Link zu einer Studie die das mit den bis zu 40 Fahrzeugen pro Hektar belegt ?
        Mir liegt nur diese Studie vor: http://www.zsw-bw.de/fileadmin/ZSW_files/Infoportal/Presseinformationen/docs/pi04-2010-ZSW-FlaechenbedarfRegKraftstoffe.pdf
        .
        Bei den Stromanschlüssen sehe ich kein Problem, schließlich gibt es diese ja schon millionenfach in privaten Garagen und Autostellplätzen.
        .
        Beim Lithium würde ich auch nicht von einem Verbrauch, sondern eher von einem Bedarf sprechen, schließlich lässt sich Lithium aus alten Batterien recyclen.
        .
        Es auch mehrere Studien die hier keinen Mangel bei den Vorkommen erkennen, bestenfalls bei der Beschaffung auf Grund der politischen Lage in den Abbauländern.
        http://www.zsw-bw.de/fileadmin/ZSW_files/Infoportal/Informationsmaterial/docs/Risikoanalyse_Lithium_09_06_2010_rev_01.pdf
        .
        Zu dem ist der Lithiumakku nicht die einzige Option bei der Speicherung elektrischer Energie, hier könnte nach wie vor das Blei in Verbindung mit Nanotechnik und Zink/Luft Akkus in Zukunft eine Rolle spielen.
        .
        Eine weitere Option könnten Superkondensatoren sein, wie z.B. eestor , wobei es hier noch nichts handfestes gibt.
        Allerdings hat auch die BASF ein Patent bei Hochvoltkondensatoren schon seit längerem in der Schublade, also hier ist wohl auch noch Potential.

        15.7.2010 um 12:05 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Eine Studie dazu werden sie nirgendwo finden. Daran hat niemand Interesse, weil dann der ganze Unsinn mit BtL-Kraftstoffen und Biodiesel glasklar erkennbar wäre. Die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe hat die Grundzahlen (1 Hektar, 20.000 km, 4 Fahrzeuge) der oben aufgeführten Rechnung für BtL geliefert. Der Rest ist eigentlich reine Logik.Selbst wenn sie eiine schlechte Technologie zur Biomassevergasung wählen (70 % Energieausbeute bezogen auf Ho), kommen 30 PKW auf 1 Hektar Ackerfläche raus. Lesen sie das Buch “Wasserstoff für alle” von Karl-Heinz Tetzlaff, da finden sie viele zusätzliche Hintergrundinformationen dazu. Brennstoffzellen, Lithiumbatterien und Ultra-/Supercaps gehören zusammen. Sie ergänzen sich in idealer Weise in Fahrzeugen. Der Triple-Hybrid-Bus von Proton Motor aus Deutschland beweist das. Lithium ist das leichteste Metall, ist eine Frage des Gewichtes. Andere Materialien, andere Probleme. Der Marktführer Chemetall geht derzeit von einer Recycling-Quote von 50 Prozent aus. Ich wäre vorsichtig mit den weltweiten Vorräten an Lithium.

        15.7.2010 um 18:49 Uhr

      • Jim Bob

        Wie ich hier schon an verschiedenen Stellen im Greenpeace Blog dargestellt habe ist der Verbrennungsmotor, auch im SmILE Auto, ein direkter Weg in die Sackgasse !
        .
        Erschreckend ist für mich aber am meisten, dass Greenpeace die einzige wirklich realisierbare und langfristig sinnvolle Alternative, das batteriegestützte Elektroauto, unablässlich torpetiert.
        .
        Dies geschieht dann auch noch mit andauernden Falschdarstellungen und zum Teil veralteten sowie auch falsch interpretierten Daten.
        .
        Greenpeace macht sich hierdurch in meinen Augen mehr als unglaubwürdig und verkommt langfristig zur Lachnummer.
        .
        Oder wie soll man Aussagen zueinander bringen wie, wir müssen weg vom Öl aber das können wir nur mit sparsameren Ölverbrennern erreichen ?
        .
        Wegkommen von irgend etwas geht nicht durch weniger verbrauchen es geht nur durch das nicht mehr vebrauchen und den Umstieg auf etwas anderes !
        .
        Ein Alkoholiker wird auch nicht durch weniger Trinken zum Abstinenzler, nur durch den absoluten Verzicht gelingt das.

        14.7.2010 um 14:31 Uhr

      • Georg

        Die rasante Entwicklung ist unser Problem. Wir brauchen keinen Fortschritt sondern Rückschritt oder Fortschritt in die richtige Richtung. Den meisten ist doch gar nicht bewußt, was man wirklich zum Leben braucht. Vor hundert Jahren ging es doch auch überwiegend ohne Auto. Ich fordere ja gar nicht wieder auf die Pferdekutsche zurückzugreifen, weil es nicht funktionieren würde. Damals war es eine andere Situation, aber die Menschheit hat sich dermasen vermehrt, dass Sie für die Erde bald nicht mehr tragbar sein wird und das werden wir auch spüren und erst dann versuchen daran zu arbeiten. Solang der Schuh nicht drückt wird weiter geflogen.

        01.1.2011 um 20:15 Uhr

    • Wolf

      Das Fliegen an sich ist nicht das Problem, sondern die Reisestrecke.
      Was nützt ein Verbrauch von 5 L / 100 Kilometer, wenn für einen 3- Wochen- Urlaub mal schnell 1.000 Liter Kerrosin verbraucht werden, da das Reiseziel mehr als 10.000 km entfertt liegt.
      Exakt diese Menge Sprit reicht normalerweise frür ein Jahr Autofahren!

      21.1.2012 um 20:19 Uhr · Antworten

  • Marion L.

    Geldanlagen
    wir sollten auch alle prüfen, wie Ersparnisse angelegt sind. Sparverträge, private Rentenversicherungen, Fons etc. investieren unser Geld auch in die Ölindustrie, ohne dass uns das bewusst ist. Ich habe mein Sparbuch auf die Umweltbank verlegt, die in erneuerbare Energie investiert und sämtliche Kreditvegaben auf ethische Aspekte prüft. So arbeitet auch in Deutschland die Ethikbank und die GLS-Bank.
    Und noch etwas: Ich gehe davon aus, dass alle Greenpeace-Mitglieder mittlerweile Öko-Strom beziehen..oder?

    12.7.2010 um 14:33 Uhr · Antworten

  • Michelle Bayona

    Hallo Marion,
    tja, ich kann ja nicht für die anderen sprechen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch, dass die meisten – wenn nicht sogar alle – Ökostrom beziehen :-) vg. Michelle

    12.7.2010 um 16:36 Uhr · Antworten

  • Florian

    Naturkosmetik, klar, aber nicht auf Palmölbasis, oder?

    12.7.2010 um 17:17 Uhr · Antworten

  • Michelle Bayona

    Hi Florian, absolut richtig – aus Urwaldzerstoerung sollte sie nicht kommen.

    12.7.2010 um 17:32 Uhr · Antworten

  • Xselar

    Es macht durchaus auch Sinn – wenn man denn auf die selbstbestimmte, erdölverbrauchende mobile Fortbewegung nicht verzichten möchte – zu überlegen, ob man nicht einen Roller kaufen möchte, und diesen für kleinere Entfernungen benutzt. Bis 50ccm darf mit einem alten Führerschein Klasse drei jeder fahren. Die Anschaffung amotisiert sich wahrscheinlich auch, durch die eingesparten Benzinkosten irgendwann.

    12.7.2010 um 19:37 Uhr · Antworten

    • Funghi

      Wocheneinkauf, Kinder zum Kindergarten, Familienausflug, im strömenden Regen im Anzug zum Meeting… auf dem Motorrroller ?!?
      Sorry, aber alles, was ich mit ner Vespa machen kann, kann ich auch mit dem Fahrrad machen. Und wo ich ein Auto brauche (siehe oben), hilft mir das Möff auch nicht weiter…

      12.7.2010 um 20:36 Uhr · Antworten

      • Energiesparfuchs

        Die Vorschläge in allen Ehren. Bahn fahren, Fahrrad nutzen, Energie sparen, kurze Wege für Besorgungen usw. Das Greenpeace-Magazin hat die ganze Palette unter dem Titel “So retten wir das Klima” bereits veröffentlicht. In China, Indien … warten Milliarden Menschen in dutzenden Millionenstädten auf eine umfassende Lösung. Klein, klein hilft da nicht weiter. Keine Frage, jeder muss auch bei sich anfangen. Nur – am Ende brauchen die Menschen dort dennoch riesige Energiemengen – es sind so viele.

        12.7.2010 um 21:01 Uhr

  • Sara

    Ich habe einen Artikel zum Energiesparen allgemein in meinem Blog geschrieben. Es geht nicht nur, aber auch um das Einsparen von Erdöl. Zu lesen ist der Artikel unter:
    http://infarbeundbunt.blogspot.com/2010/07/der-gute-einfluss-von-greenpeace.html

    12.7.2010 um 19:53 Uhr · Antworten

  • Kai

    Wenn es geht, sollten die täglichen Wege so kurz wie möglich sein. D.h. man sollte so wohnen, das die Arbeitsstätte, und nach Möglichkeit auch die Einkaufstätten für den täglichen Bedarf zu Fuß. per Rad gut zu erreichen sind.

    12.7.2010 um 20:28 Uhr · Antworten

    • individualist

      Wenn es geht, sollten die täglichen Wege so kurz wie möglich sein. D.h. man sollte so wohnen, das die Arbeitsstätte, und nach Möglichkeit auch die Einkaufstätten für den täglichen Bedarf zu Fuß. per Rad gut zu erreichen sin
      ———————————————————————————————————————-

      Hi Kai,

      Sorry Kai, nachdem ich Deinen Vorschlag zur Energieeinsparung gelesen habe, muss ich mich schon ziemlich wundern.
      Bei unserer heutigen Arbeitslosenquote muss man in der Regel flexibel sein und
      auch mal 100, oder 150 km zur Arbeit fahren.
      Wie Du diese Entfernungen mit dem Fahrrad oder zu Fuß bewältigen willst, ist mir flaglich.
      Da kommt mir ein guter Spruch in den Sinn, den ich mal gehört habe.:-)
      “Africa kann ja garnicht so weit sein, denn die Schwarzen kommen jeden Tag mit
      dem Fahrrad zur Arbeit” :-) )
      Übrigens, ich hatte Anfang 2000 einige Zeit in Canada, bzw. Alaska gelebt und gearbeitet. Hier sind Anfahrtsentfernungen von 100 km und mehr normal.

      VG Manfred

      19.8.2010 um 19:35 Uhr · Antworten

  • ABS

    - Die Verwendung von auf Erdölbasis hergestellten Reinigungsmitteln, Kosmetika, Hygieneartikel, Schuh- und Mobiliarlpflegemitteln verringern oder ganz vermeiden spart fast immer doppelt Erdöl ein: beim Inhalt und bei der Verpackung!
    - Haushaltsausstattung wo möglich von Plastik auf Glas, Holz, Keramik etc. umstellen (z.B. Schüsseln, Wäscheklammern, Seifenschalen, Geschirr, Toilettendeckel, Blumentöpfe, etc.).
    - Modeschmuck, Haarkämme, Bürsten, Spangen etc. aus Plastik vermeiden und lieber solchen aus Naturmaterialien verwenden.
    - Bevorzugt nicht abgepackte Lebensmittel (z.B. Obst, Gemüse, Kartoffeln) kaufen und statt in Plastiktüten z.B. in Baumwollbeuteln oder Papier transportieren.
    - Briefumschläge ohne Sichtfenster oder mit Sichtfenster aus Pergamin statt Plastik verwenden. Weitere Hinweise zur Vermeidung von Plastik bei Büromaterial siehe z.B. auch: http://www.haw-hamburg.de/fileadmin/user_upload/Umweltmanagement/Leitfaden/Leitfaden_umweltfreundliche_Beschaffung.pdf
    - Generell den eigenen Konsum hinterfragen. Nicht “kann ich es mir leisten”, sondern “brauch ich das wirklich” sollte VOR JEDEM KAUF geklärt werden!

    13.7.2010 um 00:33 Uhr · Antworten

  • Chris

    Da das heizen und lüften eines Hauses, z.B. im Altbau, leicht 2500 Liter Heizöl (= 25 000 kWh) verbrauchen kann, könnte man hier auf einen Holzpelletkessel umsteigen. Das ist fast CO2 neutral und unabhängig von den Börsenkursen (Öl).

    13.7.2010 um 12:58 Uhr · Antworten

    • Energiesparfuchs

      Das können im gewissen Rahmen einige Leute tun. Nur sind Holzpellets leider auch nicht in Masse verfügbar.

      13.7.2010 um 18:16 Uhr · Antworten

  • dsdrakon

    Achtung bei Bio:
    es gibt viele Bio Produkte… aber sollte man auch die Transportwege in Betracht ziehen. Bio-Tomaten aus Brasilien bringen nicht viel. Deshalb Bio und wenn möglich regional. Die Nachfrage nach regional ist da und deshalb reagieren auch viele Lebensmittelketten darauf.
    Des weiteren auch auf Preise achten: ein T-Shirt für 2,99… wurde wahrscheinlich auf Kosten der Umwelt und unter unsozialen Bedingungen gefertigt.
    Die Liste geht weiter: Computer… viele billige Rechner sind mit Kinderhände und mit enormen Belastungen für die Umwelt gefertigt worden.
    Alle Regeln und Vorschläge und Ideen können aber nur eine kleine Hilfe sein, das wichtigste ist der gesunde Menschenverstand (der leider immer mehr abhanden zu kommen scheint)

    22.7.2010 um 19:58 Uhr · Antworten

    • Energiesparfuchs

      Regional kaufen, das klingt zunächst erst einmal gut. Offenbar finden die Erzeuger von Lebensmitteln vor Ort keine Kunden, die sich die höheren Preise leisten können. Sonst würden die Produzenten die Produkte im eigenen Land verkaufen. Halten sich alle strikt an den Tipp hier bei uns, dann werden letztendlich die bestraft, die den Schritt hin zum Ökoanbau irgendwo auf der Welt gewagt haben. Es ist wirklich nicht einfach, sich “richtig” zu verhalten. Selbst wenn das Biosiegel und das Fairtradesiegel auf einem Produkt prangen, ist noch lange nicht gesagt, dass dann alles in Ordnung ist (z.B. Kakao für Schokoladenherstellung).

      22.7.2010 um 20:37 Uhr · Antworten

  • Stefanie Goldscheider, Biothemen.de

    saisonales Gemüse statt Treibhaus Gemüse essen, kein Kopfsalat im Winter sondern Endivien, Feldsalat, Chicoree + Möhren, Sellerie, Kürbis, Kohl, etc.. Im Sommer dagegen: Tomaten, Zucchini, Auberginen und grüne Bohnen.

    23.7.2010 um 11:01 Uhr · Antworten

  • ReKa

    noch ein Vorschlag:

    - keine Kerzen mit Paraffin benutzen (und natürlich auch keine mit Palmöl)

    Die gibt es zB. von Biotral (http://www.biotral.de/), erhältlich im Onlineshop http://www.biocandela.de/

    04.8.2010 um 19:08 Uhr · Antworten

  • Marc

    Es gibt viele Möglichkeiten, wie ein jeder von uns seinen CO2-Fußabdruck verbessern kann. Einige interessante Ideen, findet Ihr evt. auch auf meiner Homepage. Nicht nur reden, selbst machen ist wichtig.
    Marc

    05.8.2010 um 13:02 Uhr · Antworten

  • Marion

    Bevor ich noch einmal alles hier eintrage, schaut auf meiner Internetseite.Dort haben wir einige Tipps zusammen getragen. Und wir arbeiten an mehr.
    http://www.energieberatung.marion-hoeper.de/tipp.html

    Beste Grüße

    11.8.2010 um 10:24 Uhr · Antworten

  • Mo von Lipinski

    Der Bio-Lebensmittelhersteller RAPUNZEL
    gibt neuerdings Tüten aus Maismehlstärke aus.
    Sehr gummiähnlich.

    Vielleicht kann man das verbreiten.

    18.8.2010 um 16:44 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Auch das Hundekotbeutelchen muss nicht aus Polyäthylen sein. Da ist sogar der Hunderest umweltfreundlicher. Es gibt kompostierbare Beutel!

      17.9.2012 um 00:48 Uhr · Antworten

  • Anna Forstner

    Hi ihr Mittelschichtler,

    solche Probleme hab ich die meisten nicht: Kein Auto mangels Kohle dafür, kein Flug erst recht nicht, neue Klamotten auch nicht, und sonst auch das meiste gebraucht. Mein Fußabdruck ist trotzdem noch zu groß, einfach weil ich hier lebe, selbst auf diesem niedrigen Standard. Auf jeden Fall super, dass ihr euch Gedanken macht…

    Alles Gute
    Anamaria

    18.8.2010 um 22:05 Uhr · Antworten

  • amitié

    Die Kirche sollte man schon im Dorf lassen,
    *Auf abgepacktes Wasser in Flaschen verzichten,Toll am besten wir bauen uns alle einen Brunnen vor der Tür,mit Garten gleich dazu und verzichten auf alles,womit man jeglichen Handel mit anderen Ländern unterbindet.

    18.8.2010 um 23:33 Uhr · Antworten

    • Paul

      Hast du keinen Wasserhahn?

      19.8.2010 um 00:02 Uhr · Antworten

    • Elli

      soda-maxx (oder ähnliche marken) oder wasser in glasflaschen wären eine alternative!

      23.11.2010 um 11:37 Uhr · Antworten

  • Mo von Lipinski

    Ich glaube, dass es nicht ausreichend ist eine Menge Tipps an den Verbraucher zu geben.
    Hier eine super Idee von RAPUNZEL – Bio Lebensmittel.

    Sie verwenden Einkaufstüten die aus Maisstärke hergestellt sind.
    Der Clou. Sie sind nur ganze 5 Cent teurer.
    Gummiähnlich.

    Das könnte man z.B. an große Lebensmittelketten weiterleiten.

    19.8.2010 um 10:20 Uhr · Antworten

  • individualist

    Ein Hallo in die Runde,

    das Thema alternative Energien, bzw. Freie Energien beschäftigt mich, mal mehr oder weniger, schon seit ca. 30 Jahren, eigentlich seit ich in einer Ausgabe der “Geo” Zeitschrift einen Bericht von einem schwedischen Ingenieur las, der sich ein Elektrolysegerät baute und mit dem entstehenden Wasserstoff-Sauerstoffgemisch heizte und kochte.
    Eine sehr interessante und ausbaufähige Sache, wenn man bedenkt, dass die bisher gültigen, physikalischen Gesetze, im Hinblick auf unsere heutigen technischen Möglichkeiten hin, auf ihre weitere Gültigkeit überprüft, bzw. überdacht werden sollten.

    Mittlerweile bin ich zur der Erkenntnis gelangt, dass zwar immer wieder von Seiten unserer Regierungen von Umweltschutz, Klimawandel, Ozon usw. gesprochen wird, und das sich unser Verhalten ändern müsse, doch sind diese Worte in meinen Augen nur heiße Luft.

    Solange sich unsere Regierungen von den Energieliefernaten und Ölkonzernen unter Druck setzen lassen, wird sich in dieser Richtung lange nichts ändern.
    Siehe Canada, wobei hier die Ölkonzerne in Alberta Ölsand abbauen möchten und
    hierbei ein Gebiet, zwei mal so groß wie Bayern zerstören und vergiften würden.
    Oder im US-Staat Maine; Dort werden täglich Wälder in einem ungeheuren Ausmaß abgeholzt, ohne gleichzeitig wieder aufzuforsten.

    Da von Seiten unserer Regierungen nichts zu erwarten ist, ist die Initiative der einzelnen Menschen gefragt.

    Jetzt werden sich einige fragen, was kann ich denn als einzelner, kleiner Mensch überhaupt ausrichten?

    Nun komme ich wieder ins Spiel.
    Die gleiche Frage habe ich mir natürlich auch gestellt und habe lange überlegt wie ich von den Energielieferanten und den Ölkonzernen, soweit wie möglich entrinnen kann.
    Mir ist wieder der Bericht aus der Geo-Zeitschrift in den Sinn gekommen und habe mich ans Werk gemacht.
    Da ich weder Physiker, Chemiker oder Elektrochemiker bin, sondern lediglich Schreinermeister, musste ich mich erst einmal mit dem Thema H2O-Elektrolyse beschäftigen und mir Grundwissen aneignen. Dies hat natürlich lange gedauert.

    Jeder fängt mal klein an.
    So habe ich mir erst einmal eine Anlage für mein Dieselfahrzeug gebaut, wobei ich das entstehende Wasserstoff-Sauerstoffgemisch, zusätzlich zum Diesel, in den Ansaugtrakt des Motors leite.
    Da die heutigen Otto-oder Dieselmotoren nicht für den reinen Wasserstoffbetrieb konstruiert sind, war das zusätzliche Beigeben von Wasserstoff die einzige Alternative.
    Ich muss zwar heute noch Diesel tanken, doch der Verbrauch hat sich etwa um 40% reduziert.
    Bedingt durch die bessere Verbrennung des Diesels, dank Wasserstoff, bleiben die Abgaswerte weit unter denen eines Kats oder Partikelfilters.
    Der TÜV konnte es fast nicht glauben.

    Dies war natürlich erst der Anfang.

    Nachdem ich sehen konnte was diese Anlage in einem Auto bewirkt, war es eigentlich naheliegend einen Schritt weiter zu gehen und ein Konzept zu entwickeln
    um ein Haus zu beheizen.
    Nachdem ich mir eine entsprechende Anlage zu Testzwecken gebaut hatte und diese ca. 20 Liter/Minute Wasserstoff-Sauerstoffgemisch produzierte, war mein erster Weg zu meinem hiesigen Gasanbieter um die rechtlichen Fragen abzuklären.
    Wie kann es anders sein, erfreut waren sie nicht.
    In jedem Fall konnte mir niemand sagen ob es überhaupt eine behördliche
    Genehmigungspflicht für solche Anlagen gibt.
    Einzig und allein kam einem Herrn der Schornsteinfeger in den Sinn.
    Doch dieser Schornsteinfeger prüft keine Heizungsanlagen, sondern lediglich die Abgaswerte.
    Da aber keine Abgase im herkömmlichen Sinn entstehen kann er auch nichts prüfen.

    Lange Rede, kurzer Sinn.

    Mit meinen Ausführungen möchte ich den Ungläubigen und Ohnmächtigen nur mal vor Augen halten das es möglich ist sich von den Energielieferanten, ohne immense Investitionen, zu befreien.

    19.8.2010 um 10:33 Uhr · Antworten

    • Sebastian Hoehne

      Und wie hast du das Wasser gespalten?? Ich kenn nur die Variante mit Strom, und den hat man ja im Auto nicht – außerdem bekommt man ja nur maximal so viel Energie heraus, wie man vorne reingegeben hat… Wäre natürlich eine tolle Sache, wenn du es anders hinbekommst!

      28.7.2012 um 00:35 Uhr · Antworten

  • individualist

    Liebe Katharina,
    die von Greenpeace bereits 1995 entwickelte technisch intelligente Lösung für umweltfreundliche Fahrzeuge heißt SmILE (Small, Intelligent, Light and Efficient). Nicht nur der Motor ist bei einem SmILE-Auto leichter, auch bei anderen Bauteilen wird auf das Gewicht geachtet: durch Leichtlaufreifen, einem kleineren Tank und die Verwendung intelligenter Materialien. Damit kommt ein SmILE-Auto auf 50 Prozent weniger Verbrauch als ein entsprechendes Serienauto. Und das heißt auch: 50 Prozent weniger CO2-Ausstoß.
    Der Industrie ist das Konzept schon seit Jahren bekannt. Doch wider besseren Wissens setzt die Industrie beim Bau neuer Autos weiterhin auf uralte Rezepte: mehr PS, mehr Geschwindigkeit und mehr Gewicht. Und der Verbraucher? Nimmt diese Autos der Industrie leider immer noch ab. Denke an die vielen SUVs die sich auf der Straße befinden.
    Hier noch ein Link auf eine PDF, in der das SmILE-Prinzip erläutert wird.
    Liebe Grüße
    Beate

    Hallo Beate,

    nachdem ich Deinen Bericht gelesen hatte, muss ich Dir sagen, dass dieses Konzept auf lange Sicht keine Zukunft hat, da auch in diesem Fahrzeug
    fossile Brennstoffe verbraucht werden.
    Sinn und Zweck aller Bemühungen ist doch, die Schadstoffe die tagtäglich,
    bleiben wir mal bei den Fahrzeugen, in die Luft geblasen werden, zu reduzieren.
    Doch solange wir nicht von den fossilen Brennstoffen loskommen, wird sich langfristig auch nichts ändern.
    Die Zukunft gehört dem Wasserstoff.
    Daran führt langfristig kein Weg vorbei, denn Wasserstoff ist in unbegrenzter Menge vorhanden.
    Nur wer will schon Wasserstoff solange noch Öl und Erdgas verkauft werden kann.
    Du kannst jetzt aber nicht die Konsumenten dafür verantwortlich machen, dass immer noch, ich sage mal Dreckschleudern, auf den Straßen fahren.
    Die Konsumenten kaufen schließlich das, was die Industrie uns anbietet.
    Natürlich gibt es auch umweltschonende Konzepte auf dem Markt, doch die sind in diesem Stadium noch so teuer, dass man sie sich nicht leisten kann.
    Was die so genannten SUV betrifft, muss es nicht gleichzeitig bedeuten, nur weil diese Autos von ihrer Bauform her größer sind als Kleinwagen, dass sie mehr Kraftstoff verbrauchen.
    Ich habe auch ein so großes Auto, zwar keinen SUV aber einen Geländewagen,
    man beachte den kleinen Unterschied.
    Mein Geländewagen(Diesel) hat ursprünglich ca. 10 Ltr. Diesel verbraucht.
    Nach meinem Umbau auf Wasserstoff-Sauerstoffgemisch verbraucht er nunmehr ca. 6 Ltr. Diesel, bei einem Leergewicht von nahezu 2000 kg.
    Was die Abgase betrifft, so kann ich die Werte lt. TÜV fast vergessen.
    So, und jetzt kommst Du.

    VG Manfred

    19.8.2010 um 11:58 Uhr · Antworten

    • Tobi

      Hallo Manfred,
      6 Liter Diesel sind der doppelte Verbrauch des Smile.
      Ich sehe da keinen Fortschritt.
      Warum um Himmelswillen fahren Leute mit Zweitonnern durch die Gegend?
      Wenn ich einen Audi Q7 so umbauen würde, dass er nur noch 15 Liter verbraucht, bleibt er trotzdem eine Dreckschleuder.Entscheidend ist was hinten rauskommt und nicht das Verhältnis von Verbrauch und Gewicht.
      Der Ansatz des “Downsizing” ist unabhängig vom Antriebskonzept meiner Ansicht nach der richtige und – äh – “alternativlos”.
      .
      Gruß,
      Tobi
      .
      PS: Wäre es mit deiner Erfindung machbar, einen modernen Diesel – sagen wir einen Golf mit 80 PS Basismotorisierung – in einem vertretbaren Kostenrahmen auf einen Verbrauch von 3 Litern zu bringen?
      Die Technologie dafür ist ja im übrigen auch vorhanden, sie kommt nur nicht zum Einsatz. Stattdessen wird uns das E-Mobil als der heilige Gral verkauft.
      .
      Was soll die Aussage bedeuten, du könntest “die Abgase lt. TÜV vergessen”?
      Ein Verbrauch von 6 Litern Diesel bleibt ein Verbrauch von 6 Litern Diesel, oder nicht?

      19.8.2010 um 12:33 Uhr · Antworten

      • individualist

        Hallo Tobi,

        natürlich hast Du recht wenn Du schreibst, 6 ltr sind 6 ltr.,
        doch bitte berücksichtige das ich, zum einen meinen Verbrauch
        um ca. 40% gesenkt habe, zum anderen habe ich üblichen Abgaswerte,
        die ein normaler Diesel eben so hat, lt. Tüv gen null gebracht.
        Das heißt im Klartext, bei meinem Auto habe keinen Rußausstoß und
        der CO2-Wert ist nicht mehr der Rede wert.
        Ich habe es beim TÜV getestet, im Zuge einer AU.
        Um das zu verstehen sollte man in etwas nachvollziehen können
        wie ein Verbrennungsmotor im einzelnen funktioniert.
        Beim Otto-Motor sieht es so aus, das nicht der gesammte Kraftstoff,
        der in die Zylinder eingespritzt wird, auch verbrennt.
        Kraftstoff dient zum einen für die Fortbewegung des Autos, zum anderen
        aber auch zur Kühlung der Kolben.
        Aus diesem Grund wird nicht der gesammte Kraftstoff verbrannt.
        Wenn dem so wäre, bräuchte man keinen Kat, denn dort wird der
        restliche Sprit verbrannt.
        Wenn man jetzt ein Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisch zusätzlich zum Sprit,
        sei es Benzin oder Diesel, in den Ansaugtrakt leitet, wird dank Wasserstoff
        der eingespritzte Kraftstoff vollständig verbrannt, wobei der Wasserstoff
        bei der Verbrennung die Kolben kühlt.

        Jetzt zu Deiner Frage nach Deinem Auto.
        Solltest Du ein Fahrzeug der neueren Generation haben, d.h. elektronisch gesteuert, ist der Umbau etwas aufwendiger, da man u.a. auch die Lamdasonde
        austricksen muss.
        Die Lamdasonde steuert die Einspritzmenge.
        Durch die Verbrennung des gesammten, eingespritzten Kraftstoffes, bedingt
        durch die Zugabe von Wasserstoff, erkennt die Lamdasonde, das der Sprit zu mager ist. Auf Grund dessen gibt die Lamdasonde den Befehl an das Steuergerät
        mehr Sprit einzuspritzen.
        Doch das wollen wir ja nicht.
        Grundsätzlich gesagt, ist es möglich alle Motoren derart umzubauen.

        VG Manfred

        19.8.2010 um 13:37 Uhr

      • Tobi

        Hallo Manfred,
        ist es nicht eher so, dass der Sprit nicht vollständig verbrannt wird, weil das eine konstruktionsbedingte Schwäche des Ottomotors ist? Wenn die unverbrannte Menge zu groß ist, ist eher etwas mit den Ventilen oder der Zündung nicht in Ordnung. Gekühlt wird der Motor doch durch Öl (bzw. Luft, Wasser), oder nicht?
        .
        Und wenn du sechs Liter Diesel verbrennst, entsteht auch von sechs Litern verbranntem Diesel CO2.
        Es könnte ja sein, dass der TÜV nur am Auspuff misst und die Abgase woanders rausgehen (ich kenne deinen Umbau ja nicht), aber dass durch das Hinzufügen von Wasserstoff der CO2-Ausstoß auf nahezu Null reduziert wird, ist garnicht möglich. Mehr Verbrauch ist gleichbedeutend mit mehr Abgasen. Ich bin sehr skeptisch, was deine Angaben angeht.
        .
        Hast du den Umbau irgendwo dokumentiert oder gibt es Presseberichte darüber?
        .
        Gruß,
        Tobi

        19.8.2010 um 16:15 Uhr

  • individualist

    Hallo Tobi,

    nachdem ich Deinen Kommentar gelesen habe musste ich ein wenig schmunzeln.
    Sorry.
    ———————————————————————————————————————
    “ist es nicht eher so, dass der Sprit nicht vollständig verbrannt wird, weil das eine konstruktionsbedingte Schwäche des Ottomotors ist? Wenn die unverbrannte Menge zu groß ist, ist eher etwas mit den Ventilen oder der Zündung nicht in Ordnung. Gekühlt wird der Motor doch durch Öl (bzw. Luft, Wasser), oder nicht?”
    ———————————————————————————————————————–
    Die Automobilindustrie hat die Motoren so konstruiert, bzw. fett eingestellt, das immer etwas mehr Kraftstoff eingespritzt wird als erforderlich ist, um, ja Tobi, u.a. den Motor, bzw. die Kolben zu kühlen.
    Somit sind sie auch auf der sicheren Seite.
    Würde die Industrie die Motoren mager (weniger Spritverbrauch) einstellen, würde die Motor-u. Abgastemparatur steigen, was wiederum zur Folge hätte, über kurz oder lang einen Motorschaden zu erleiden.

    —————————————————————————————————————
    “Und wenn du sechs Liter Diesel verbrennst, entsteht auch von sechs Litern verbranntem Diesel CO2.
    Es könnte ja sein, dass der TÜV nur am Auspuff misst und die Abgase woanders rausgehen (ich kenne deinen Umbau ja nicht), aber dass durch das Hinzufügen von Wasserstoff der CO2-Ausstoß auf nahezu Null reduziert wird, ist garnicht möglich. Mehr Verbrauch ist gleichbedeutend mit mehr Abgasen. Ich bin sehr skeptisch, was deine Angaben angeht.”
    ——————————————————————————————————————
    Natürlich Tobi, 6 liter bleiben 6 liter.
    Es kommt nur darauf an wie du die 6 ltr. verbrennst.
    Da bei herkömmlichen Kraftstoffen, Benzin/Diesel, der Wasserstoffanteil sehr gering ist werden diese Kraftstoffe, bedingt durch ihren chemischen Aufbau, und durch die werkseitige fette Motoreinstellung nicht optimal verbrannt.
    Die Quintessenz ist, viel Co2, Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxyd, u.u.u.
    Wenn ich nun, bei bestehenden, werkseitigen Motoreinstellungen, das Luft-Gasgemisch zusätzlich mit einem Wasserstoff-Sauerstoffgemisch anreichere,
    was glaubst Du, passiert nun?
    Richtig Tobi, der eingspritzte Kraftstoff wird besser und sogar ganz verbrannt.
    Dadurch resultiert eine Kraftstoffeinsparung.
    Was die Kühlung betrifft, ersetzt quasi der verbrennende Wasserstoff den zuviel eingespritzten Kraftstoff, denn wenn Wasserstoff verbrennt entsteht Wasserdampf,
    und der kühlt wiederum.
    Natürlich kennst Du meine Anlage nicht, doch wenn Du glaubst, nachdem ich diesen Aufwand betrieben habe, würde mich dann anschließend selbst belügen, indem ich den TÜV-Gutachter sein Messintrument in den Auspuff stecken lasse und lasse gleichzeitig die Auspuffgase irgendwo anders raus.?
    Davon abgesehen würde es der Gutachter merken.

    ——————————————————————————————————————
    “Hast du den Umbau irgendwo dokumentiert oder gibt es Presseberichte darüber?”
    ——————————————————————————————————————-

    Wie Du schon in einem Deiner Kommentare richtig bemerkt hast, existiert diese Technologie schon seit langem, genauer gesagt, mehr als 100 Jahre.
    Nur wird sie nicht angewendet.
    Warum?
    Ist doch klar.
    Wenn sich jeder seinen Wasserstoffbedarf selbst herstellen kann,
    wo bleiben denn dann die Energieanbieter oder die Ölkonzerne?
    Aber nun zu Deine eigentlichen Frage.
    Ich bin selbständiger Schreinermeister und beschäftige mich in meiner Freizeit, wenn ich mal welche habe, mit allen möglichen technischen Dingen.
    In der Regel baue ich in meiner Freizeit Geländewagen.
    Da Geländewagen, die im Gelände bewegt werden, sehr viel Kraftstoff verbrauchen
    kam eben eins zum andern.
    Natürlich habe ich meine Entwicklungen bzgl. Wasserstoff dokumentiert, doch nur für private Zwecke.
    Nachdem ich gesehen habe welche Wirkung Wasserstoff hat, habe ich mich mit
    einem Bekannten, von Beruf Heizungsbauer, zusammen getan, und wir beide entwickeln nun einen Bausatz den sich jedermann leisten kann.

    So Tobi, ich hoffe ich habe Deine Fragen ausführlich beantwortet?

    VG
    Manfred

    19.8.2010 um 19:04 Uhr · Antworten

    • Tobi

      Hallo Manfred,
      freut mich, wenn ich zu deiner Erheiterung beitragen konnte;-)
      Wenn du von fett und mager redest, verstehe ich auch, was du meinst, ich fand nur den Ausdruck “Kühlung” etwas merkwürdig. Das war eigentlich, was ich “konstuktionsbedingt” nannte, es ist ja schließlich keine böse Absicht der Hersteller, das Gemisch fetter einzustellen.
      Reden wir hier eigentlich von Diesel oder von Ottomotoren?
      .
      Ich wollte übrigens auch garnicht andeuten, daß du dich selbst oder den TÜV behummst, ich bezweifle nur nach wie vor, daß du es schaffst, Diesel zu verbrennen ohne das CO2 entsteht, zumal nur, weil du einen anderen Stoff mitverbrennst. Das wäre eine ziemliche Sensation.
      .
      Und die Ausrede “die mächtigen Konzerne haben Angst vor der Idee” zieht irgendwie nicht;-) Mit jeder guten Idee lässt sich Geld verdienen.
      Meine einzige (nicht rhetorische) Frage hast du insofern nur unbefriedigend beantwortet, als das ich nachwievor die Plausibilität deiner Erfindung nicht nachvollziehen kann. Die “null Abgase” halte ich für schlicht nicht möglich und bei der Einsparung verstehe ich nicht, was dein System gegenüber reinen Wasserstoffantrieben oder Gas-Umbauten – die für einen Vorteil haben soll.
      .
      Sei mir nicht böse – aber wenn du keine Homepage dazu hast und auch keine Journalisten (geschweige denn Hersteller) von der Plausibilität deines Projektes überzeugen konntest, wie soll die Idee dann verbreitet werden? Über Kommentarfunktionen in Blogs? Hast du Fotos, technische Zeichnungen.. irgendwas, dass du mit uns teilen könntest?
      .
      Wo bekomme ich den Wasserstoff her?
      Ist es nicht wahnsinnig aufwändig, Wasserstoff herzustellen?
      Kannst du auch NUR Diesel tanken?
      Was kostet dein Umbau und wie könnte ich ihn erwerben?

      Viele Grüße,
      Tobi

      20.8.2010 um 10:49 Uhr · Antworten

  • amitié

    Paul,habe ich schon aber,
    http://www.uran-im-wasser.de/

    19.8.2010 um 23:36 Uhr · Antworten

  • individualist

    Hallo Tobi,

    ich würde mal sagen, schau Dir einfach mal dieses Video an

    vg manfred

    http://www.youtube.com/watch?v=eOcIEn0ntAc

    20.8.2010 um 12:35 Uhr · Antworten

    • Tobi

      Ok, jetzt verstehe ich das Prinzip etwas besser. Scheint ja schon ne ganze Reihe dieser Eigenbauten zu geben. Was kostet soetwas? Funktioniert das auch im Benziner?
      .
      Die Verbrauchsersparnis glaube ich dir jetzt einfach mal. Scheint nicht völlig weltfremd zu sein – allerdings sind Einsparungen in diesem Bereich auch auf anderen Wegen zu erreichen.
      Skeptisch bin ich nachwievor beim eigentlich interessanten Part: Die Abgasreinigung. Also die Rußpartikel – geschenkt, aber CO2 hinterlässt ja nun auch keine schwarzen Flecken auf dem Papier, darüber sagt das Video mal garnichts aus. Hat das System mal ein Fachmann bewertet oder begutachtet? (also ausser dem Graukittel jetzt)
      Ist das nicht mehr so eine Art Sekundärluftsystem?
      Es kann einfach nicht sein, dass Sprit verbrennt, und dabei nur reine Bergluft hinterlässt! Vielleicht meinte der TÜV-Mensch mit seiner Aussage ja auch nur “alles im Rahmen”. Solange ich da nicht in irgendeiner Weise belegbare Zahlen sehe, fällt mir das einfach schwer zu glauben. Dann bräuchten wir ja nur morgen ein Gesetz erlassen, dass diese Dinger in Autos vorschreibt und das Klimaproblem wäre zumindest im Verkehrssektor erledigt ?!?

      Grüße,
      Tobi

      20.8.2010 um 14:54 Uhr · Antworten

      • individualist

        Hallo Tobi,

        im Prinzip ist es eine ganz einfache Sache.
        Um es aber besser verstehen zu können sollte man sich
        etwas intensiver mit diesem Thema beschäftigen.
        Google Dich doch einfach mal durchs Internet.
        Die meisten Informationen bekommt man nur von Tüftlern,
        weil die offiziellen Stellen, Energieanbieter usw., sich damit nicht beschäftigen wollen.
        Aus ganz verständlichen Gründen.
        Sie wollen ja schließlich ihre Produkte verkaufen und Geld verdienen.

        Wenn Du mit solch einer Anlage ein Haus heizen würdest, und das geht,
        würde man jedes Jahr, je nach Größe des Hauses, zwischen 2000 u. 4000 € sparen.
        Der Nebeneffekt ist der, Du brauchst kein Heizöl und kein Erdgas mehr.

        Natürlich kannst Du solche Umbausätze kaufen.
        Es gibt gute und es gibt schlechte.
        Ob man sich auf die Aussagen dieser Anbieter verlassen kann, was die
        verbauten Materialien betrifft, ist fraglich.

        Aus diesem Grund habe ich die Trockenzelle usw. selbst gebaut und weiß
        das ich die richtigen Materialien verbaut habe.

        Zum Schluss schicke ich Dir einen Link zu einer schönen Website.
        Weiter unten kannst Du dir noch ein paar schöne Filmchen anschauen.

        VG
        Manfred

        http://www.siegfriedtrebuch.com/freie-energie/heizen-mit-wasserstoff/

        20.8.2010 um 16:22 Uhr

  • Zweifler

    Was wollt ihr eigentlich machen wenn euch euer reaktionsfreudigstes Element um die Ohren fliegt weil eure Hausversorgung irgendwo ein kleines Loch hat ? Mir wäre es zu gefährlich so eine fette Bombe vors Haus zu setzen oder mich gar an eine “Wasserstoffleitung” anzuschließen. Heizt lieber mit Srom oder Biogas und macht in “Stromüberproduktionszeiten” aus diesem Überschuss Wasserstoff um dann “Stromunterproduktionszeiten” zu überbrücken.
    Wie wäre es wenn wir Spanien mit diesen Sonnenspiegeln zur Stromerzeugung vollpflastern damit die EU uns dann mal einen echten Nutzen bringt?

    25.8.2010 um 19:12 Uhr · Antworten

  • katharina

    eigentlich können wir uns gleich erschießen, das ganze Gerede.. und nichts passiert, es ist wie ein Dschungel mit noch unendeckten Arten, ständig kommt irgendeine neue Scheiße raus, die Natur wird sich bald fürchterlich an uns rächen, dann ist es endlich vorbei.

    14.9.2010 um 15:09 Uhr · Antworten

  • Heizölpreis Experte

    Was ist mi Olivenölkonsum? Ist dies grün?

    29.9.2010 um 12:43 Uhr · Antworten

    • Funghi

      In der Regel schon. Manche Öle gehen allerdings auch in einen gold-gelben oder bräunlichen Farbton über.

      29.9.2010 um 18:44 Uhr · Antworten

  • Miza

    Sich Gedanken über Wärmeschutz machen!
    Ist mein Haus/ meine Wohnung gut isoliert! Sowas spart viel Energie und Kosten ein…

    07.11.2010 um 19:34 Uhr · Antworten

  • Michael

    ttttssss ah ja! Die 10 Punkte, um den persönlichen
    Erdölverbrauch zu reduzieren finde ich… Schwachsinn!

    Grusslos

    04.1.2011 um 21:21 Uhr · Antworten

  • Thomas Eitzenberger

    Kauf einfach plastikfrei ein ! Infos dazu auf unserer Homepage http://www.plastikfrei.at

    Alles Liebe
    Thomas

    17.1.2011 um 16:19 Uhr · Antworten

  • Michelle Bayona

    Apropos: 500 Plastiktaschen im Jahr verbraucht der EU-Bürger im Durchschnitt. Die EU hat jetzt eine Bürger-Umfrage gestartet, um das Müllproblem in den Griff zu bekommen – macht doch mit! Mehr dazu im Artikel: http://www.greenpeace.de/themen/oel/nachrichten/artikel/eu_erwaegt_plastiktueten_verbot/

    20.5.2011 um 09:16 Uhr · Antworten

  • Lottina

    Durch freiwilligeTempoeinschränkung (auch auf Autobahnen unter 130) , aufmerksames Fahren und frühzeitiges vorausschauendes Schalten gelingt es mir, mindestens 1 Liter je 100 km einzusparen. Bei 500 km in der Woche also 5 l.
    In 52 Wochen macht das also eine recht erfreuliche Ersparnis im Geldbeutel und beim Verbrauch. Stellt Euch vor, es machen 1000000 Fahrer mit!

    04.6.2011 um 16:07 Uhr · Antworten

    • Mahindra

      Stell dir vor, die fahren alle mit der Bahn.

      05.6.2011 um 22:15 Uhr · Antworten

      • Lottina

        Das wäre super. Aber es gibt leider Rückbau von Strecken und viele Gegenden, in denen man nicht die entsprechende Möglichkeit hat, aber u.a. mobil sein muss und möchte.Ein Großeinkauf für die Woche , die Fahrt zur Arbeit,..der Wunsch nach einem Kinobesuch im nächsten größeren Ort,.ein Arztbesuch… Auch ist das Transportieren von Lasten (speziell bei Älteren,Kranken) ein Problem. Mir wäre ein Mobilitätssystem auch für diese Fälle sicher lieber. Aber man kann ja auch nach eigenen Möglichkeiten erst mal anfangen. Und mal ehrlich, ein bisschen innerer Schweinehund existiert bei fast jedem Menschen auch. Ganz ohne Auto geht es noch nicht. Vielleicht ein Tipp, Der Fabia Greenline u.ä. kann bei aufmerksamer Fahrweise auch unter 3 Litern brauchen. Es gibt sicher auch schon andere Alternativen.

        18.6.2011 um 13:19 Uhr

  • kornelia kirchweger

    energieautarkie ist laengst moeglich…fuer jeden einzelnen, leider ist es immer noch eine kostenfrage: In kalifornien und kanada entstehen bereits reihenhaus-pilotprojekte, von lokalen bautraegern PV firmen und chinesischen batterieherstellern. die haeuser haben pv am dach, im keller steht eine kuehlschrankgrosse batterie, die den pv strom speichert, 2/3 des tagesbedarfs an energie…das ist erst der anfang…die haeuser kosten nicht mehr als herkoemmliche haeuser, der druck muss von unten, von uns konsumenten, kommen, wenn sich ein paar clevere installateure finden, die so ein set zusammenbauen und auf den markt werfen, sind sie multimillionaere in kuerzester zeit…es wird nicht darueber berichtet, weil die energielobby/energiediktatur keine dezentrale autarke energieversorgung will, an wen sollte sie sonst noch den strom verkaufen, unsere politiker spielen mit, da massiver mehrwertsteuer verlust, weil privat produzierter strom nicht besteuert werden kann, sonnenenergie kann man auch nicht patentieren, oder als aktie handeln, greenpeace international exec dir kumi naidoo hat es in einem kommentar in “the nation” auf den punkt gebracht: the time has never been better for embracing an energy democracy! es haengt von uns ab, ob wir das menschenrecht auf dezentrale energieversorgung einfordern!!

    15.8.2011 um 13:49 Uhr · Antworten

  • Egon

    PC: Stromverbraucher PC (Staubsauger-like).

    Eine gute Möglichkeit ist dazu, wenn man einen älteren PC hat und sowieso von höherer Leistung träumt (im Vergleich nicht in GHZ), einen neuen PC zu kaufen, und ihn so zu kaufen, dass er wenig Strom verbraucht.
    Und selbst für manche Spiele braucht man keine 120 Watt Karte. Es gibt passive Kühler, mit denen man im Preisbereich bis 80Euro gute Spiele spielen kann. Es ist wichtig Testberichte zu lesen, wo der Stromverbrauch gemessen wird um die Grafikkarten zu vergleichen. IDLE ist wichtig, wenn man nämlich mit dem PC grad nur Textverarbeitung macht oder ein bisschen browst, ist die Grafikkarte praktisch im idle (Leerlauf).
    Meine Karte verbraucht im Idle 10 Watt laut Test.

    Autofahren abschaffen, denn wenn einmal Elektroautos kommen, ist der Stromverbauch untragbar. Alternativen gibt es genug: Mehr Zeit für die Bürger und EInkaufskarren evtl. Dienstleitung “Einkaufsbegleitung/Trräger” = die postmodernen Hartz Vier Sklaven und Ein Euro Jobber würden auch noch darunter fallen).

    Stromfressende Großindustrie würde ich auch mal überlegen, was man da drosseln kann, ob man zB so viel Aluminium braucht.

    Auskundschaften, oder Testen, ob Wasser heiss gemacht im Wasserkocher , in der Terme oder auf dem Gasherd billiger ist. Ich weiss es ehrlich gesagt noch nicht.

    Moderne Bauten sollten nicht mehr repräsentatib und im Bauen billig , sondern nachhaltig billig sein.

    Straßenbeleuchtung für Fußgänger: es wäre eine Möglichkeit, einen Tastendruck ähnlich einer Ampel einzuführen, wenn man irgendwo im Dunkeln hergehen will. Und da wir kein Autofahren mehr haben, gell, brauchen wir auch keine Ampeln mehr.
    Ja so siehts aus in meinem Kopf, anders gesagt, ist das meine Meinung, und ich freue mich , wenn es anderen ähnlich geht, die das Auto entsetzlich finden.

    15.8.2011 um 22:48 Uhr · Antworten

  • Elly

    Wir sollten den Konsum tierischer Lebensmittel vermindern, wenn möglich, ganz weglassen. Vegan leben kann jeder, vegetarisch erst recht. Es ist nicht aufwendiger und laut Studien an gleichen Maßstäben gemessen billiger.

    Was Fleisch mit Öl zu tun hat?

    http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/oel-und-die-massentierhaltung

    Es geht vorallem um unreflektierten Fleischkonsum. Wer unbedingt Fleisch essen will, kann das machen, aber dann reich einmal in der Woche vollkommen aus. Selbst die konservativsten Ärzte sagen, dass wir dreimal zu viel Fleisch essen als uns gut tut. Und der Umwelt geht es damit auch nicht besser. Abgesehen davon gibt es mittlerweile auch in-vitro-Fleisch, das von sämtlichen Ressourcen (Wasser, pflanzliche Nahrung, Energie, Öl, Gifte, Pharmaka, …) WESENTLICH weniger verbraucht als Fleischproduktion am lebenden Organismus.

    Bitte bedenkt auch das. Laut Jonathan Safran-Foer kann man sich nicht ruhigen Gewissens als Umweltschützer bezeichnen, wenn man regelmäßig Fleisch ist. Und das ist auch komplett logisch, wenn man sich mal kurz Gedanken darüber macht oder sich informiert, wie Fleisch hergestellt wird.

    Bin ein wenig abgeschweift, sorry, aber ich hoffe, es regt zum Nachdenken an :)

    lG, Elly

    12.10.2011 um 19:34 Uhr · Antworten

  • Nico

    @Lottina Wir brauchten bestimmt gar kein Tempolimit. Wir fliegen auf den Mond und haben die DNA entschlüsselt, da sollte es eigentlich ein leichtes sein auch ein 1 Liter Auto zu entwickeln oder gänzliche Alternativen zum Benzinmotor. Frage ist nur ob das die Politik auch will

    02.11.2011 um 23:22 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Aber bis zum 1 Liter Auto oder besseren Varianten hilft auch ein Tempolimit.

      20.1.2012 um 18:53 Uhr · Antworten

    • supiflo

      @Nico: Nicht vergessen, fast 4.000 Verkehrstote im Jahr, von denen so einige auf Raserei zurückgehen. Da hilft der 1-Liter-Motor wenig. Scheint aber gesellschaftlich akzeptiert zu sein. Nicht auszudenken, was los wäre, wenn es 4.000 Atomtote pro Jahr gäbe…

      20.1.2012 um 19:32 Uhr · Antworten

    • sophistoph

      Nein!

      20.1.2012 um 22:15 Uhr · Antworten

      • Lottina

        Jäger und Sammler gehören nicht auf die Autobahn!

        17.9.2012 um 00:50 Uhr

  • Wolf

    Die Liste ist schön, aber das ist nur Kleinscheiß.

    Alles tun, was im Haushalt und beim Auto Geld spart:
    - Heitzung runterregeln (17°C ist mit Wollpullover ausreichend!)
    - Strom sparen, insbes. Altgeräte rausschmeissen
    - kein Stromverbrauch zur Spitzenlast- Zeit! (Waschmaschine nachts laufen lassen)
    - Auf Autofahrten verzichten (Wo möglich)

    - Vernünftig handeln (keine zwei Kurzstreckenautofahrten um 1 kg Plastik zum Wertstoff zu bringen)

    - usw.

    21.1.2012 um 20:08 Uhr · Antworten

    • supiflo

      Wollpulli im Wohnzimmer? Ist das dein Ernst? Warum nicht gleich Thermojacke und Heizung ganz abschaffen?

      21.1.2012 um 21:36 Uhr · Antworten

  • deichmädels

    Ich denke es ist unser aller Wunsch so effizient wie nur möglich zu sein. Der SMILE von Greenpeace gefällt mir sehr gut als ersten Schritt. Schade finde ich, dass viele über die kleinen Schritte meckern. Ist es nicht wichtig, dass der Gedanke überhaupt erst einmal in vielen Köpfen verinnerlicht wird, worum es überhaupt geht. Ich erlebe selber in meinem Umkreis, (ob es nun der Bekanntenkreis oder auf dem Arbeitsplatz ist) dass viele zwar umweltfreundlicher und sparender sich verhalten wollen, aber so gar nicht handeln, da sie gar nicht wissen wo sie ansetzten sollen.
    Sichtbar wird es am Arbeitsplatz, wo viele ihren PC über nacht an lassen (wo meine Haare zu berge stehen) immer noch lieber weißes/ gebleichtes Papier nutzen (weil es schöner aussieht und die Geschäftsführung es lieber so haben möchte….) und oftmals Lichter over night an sind! ebenfalls eMail / Provider Hosting in großen Firmen, wo man auch schon ansetzten könnte…. ich finde viele kleine Schritte wesentlicher Effektiver als nur herum zu meckern, dass manche effizienten ansätze von greenpeace immer noch nicht ausreichen. klar kann man immer mehr heraus schöpfen- aber man sollte auch keinen tunnelblick bekommen und für noch mehr aufklärung in seinem kreis beginnen. denn da stehen wir immer noch am anfang! *leider*

    09.2.2012 um 13:25 Uhr · Antworten

  • Vincent

    am besten garkeine spritbetriebenen Fahrzzeuge nutzen!!!

    06.4.2012 um 08:48 Uhr · Antworten

  • Christian

    Der erste Kommentar trifft das eigentliche Problem ganz gut. Wer Öl spart verzögert lediglich das Ende des fossilen Zeitalters. Für die CO2-Bilanz spielt das keine Rolle.

    Und bitte, ändert doch endlich das “weniger fliegen” in “kein fliegen”. Greenpeace ist auf Spenden angewiesen und will niemanden auf den Schlips treten.. okay. Aber so ein “Tipp” ist einer Umweltorganisation nicht würdig. Um es mit den Worten von Niko Paech zu sagen: Fliegen ist der maximale Klimaschaden, den ein Individuum legal verursachen kann.

    16.5.2012 um 11:38 Uhr · Antworten

  • Irene

    Jacque Fresco “Zeitgeist” hat die Lösung…
    find ich…
    http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=t7PZVYG57UQ&NR=1

    12.7.2012 um 21:48 Uhr · Antworten

    • Irene

      ….ja, ich hab recht!!!

      12.7.2012 um 21:55 Uhr · Antworten

  • Thomas

    Das mit dem Wasser in Plastikflaschen ist wirklich eine Schande.
    Gerade in den südlichen Ländern, wo das Wasser aus der Leitung nicht genießbar ist, sammeln sich täglich unglaubliche Müllberge an.

    20.3.2013 um 16:29 Uhr · Antworten

  • individualist

    Punkt 11)

    Weg von der Energieanbietern und hin zu Heimkraftwerken mit Wasserstoff

    21.8.2010 um 19:21 Uhr · Antworten

  • namenlos

    @individualist
    gibt es schon ansätze in der wasserstoffwirtschaft, Lokal oder auf Bundesebene, hier oder in einem anderen Land?

    und es gibt ja die öffentliche Meinung, das Brennstoffzellen gefährlich sein sollen, also gerade in Autos, ist da irgendetwas dran?

    Danke für Antworten
    namenlos

    13.3.2011 um 01:05 Uhr · Antworten

  • sophistoph

    Welche Technologie meinen sie, die “Kalte Fusion” Energieumwandlung in Brennstoffzellen oder die konervativen Verbrennungsmethoden?

    09.2.2012 um 19:24 Uhr · Antworten

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