„Brennelementesteuer“, „Milliardenabgabe“ und „Versteigerung“: Warum plappern Politiker überhaupt noch von der „Brückentechnologie“ Atomkraft, wenn jede neue Nachricht in der Laufzeit-Debatte unmissverständlich klar macht, woher der Wind weht. Inzwischen hat auch der letzte Depp kapiert, dass es bei der angestrebten Laufzeitverlängerung ausschließlich ums Geld geht.
Der neueste Beitrag im Geschacher um die Laufzeitverlängerung stammt von den vier großen Atomkonzernen RWE, E.on, EnBW und Vattenfall: Ein „Energiewirtschaftsvertrag“, mit dessen Hilfe die drohende „Brennelementesteuer“ doch noch abgewendet werden soll. Das Handelsblatt berichtet:
In dem Vertragsentwurf der Unternehmen, der dem Handelsblatt vorliegt, heißt es in der Präambel, die Energieversorgungsunternehmen seien bereit, den Bund an den aus einer Laufzeitverlängerung resultierenden Zusatzgewinnen in Form einer „Sonderabführung“ zu beteiligen.
Diese “Sonderabführung” würde für einen Verlängerungszeitraum von zwölf Jahren angeblich 30 Milliarden Euro betragen. Nach Informationen des Handelsblatt haben sich die Energieversorgungsunternehmen (EVUs) schon mit Finanzstaatssekretär Werner Gatzer getroffen und über den Vertrag verhandelt.
Wie der Teufel das Weihwasser fürchten die großen vier Energieversorgungsunternehmen die “Brennelementesteuer”: Diese könnte schließlich (durch diese und künftige Bundesregierungen) ständig erhöht werden. Die Manager der Atomkonzerne haben sich deshalb einer alten Weise entsonnen: “Ich kauf mir die Welt, wi-de-wi-de-wie sie mir gefällt”. Warum sich zurücklehnen und auf günstige Gesetze hoffen, wenn man Gesetze ganz einfach kaufen kann? Das Handelsblatt zitiert aus dem Vertrag, die Parteien seien
aus rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Erwägungen übereingekommen, die Sonderabführung auf der Grundlage eines beidseitigen, alle relevanten Fragen abschließend regelnden Vertrages zu vereinbaren statt einseitig eine Steuer zu erheben.
Interessant, wie Politik heute funktioniert: Bevor der Staat sich erdreistet, “einseitig” eine Steuer zu erheben, setzt man kurzerhand einen Vertrag auf, der “alle relevanten Fragen” klärt und zwar “abschließend” und “beidseitig”. RWE-Chef Großmann und E.on-Vorstand Teyssen glauben, sie müssten die haushaltslochgeplagten Politiker nur mit einer ausreichend hohen Summe locken, um ihre Gelddruckmaschinen ungebremst weiter laufen zu lassen. Was die Laufzeitverlängerungen den EVUs an Zusatzgewinnen einbrächte, können én detail nur die Unternehmen selbst abschätzen. Jüngste Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) bezifferten den jährlichen Zusatzgewinn der Konzerne auf rund 6,4 Milliarden Euro.
Mit dem “Energiewirtschaftsvertrag” lassen die Akteure die Masken fallen: Nie war so deutlich, dass die immer wieder runtergeleierten Argumente für die Atomkraft (“Stromlücke!”, “Brückentechnologie!”) nur vorgeschoben sind. Auch das Energiekonzept, das Ende September beschlussfertig sein soll, ist damit vorab als Farce diskreditiert und nicht mehr wert, als das Papier auf dem es geschrieben steht.
Update (17:28):
E.on hat den Vertrag mittlerweile dementiert – oder doch nicht? Vielsagend dazu folgende dpa-Meldung:
Deutschlands größtes Energieunternehmen Eon hat ein 30-Milliarden-Euro-Angebot der Atomkonzerne dementiert. (…) Vermutungen über die Größe eines Paketes seien nicht zutreffend, sagte Eon- Vorstandschef Johannes Teyssen.
Die Kursivschrift ist übrigens meine (wahrscheinlich überflüssige) Kennzeichnung. In einem anderen Beitrag ist unterdessen davon die Rede, E.on sei zu einem “Vorteilsausgleich” für längere Laufzeiten bereit, “wenn er in einem angemessenen Verhältnis zu den zusätzlichen Erlösen stehe.”
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Tim
1.) Sorry Leute, ihr glaubt doch wohl selbst nicht, dass Stromkonzerne, die rein auf regenerative Energien setzen keine Gewinne machen wollen oder? Auch diese Unternehmen sind rein auf Gewinne fixiert.
2.) Eine “freiwillige” Abgabe der KKW-Betreiber von 30 Milliarden in zwölf Jahren wären dann pro Jahr 2,5 Milliarden, was rund 39% der erwarteten Zusatzgewinne entspräche. Glaubt ihr ernsthaft, die Brennelementesteuer würde ähnlich viel einbringen, ohne dass man sie unverschämt hoch treibt?
3.) Die Atomgegner leiern auch immer die gleichen Argumente runter, weil auch euch keine neuen wieder einfallen.
Denkt mal darüber nach!
11.8.2010 um 16:31 Uhr ·
Tom
Hm, wieviel haben dir die Stromkonzerne für solche Statements gezahlt? Ich vermute nicht ganz 30 Mrd, oder?
11.8.2010 um 16:48 Uhr ·
Urumi Anders
@ Tim: Punkt 2 ist quatsch: wenn die 2,5 mil. pro jahr 39% entsprächen, hätten die vertreter der stromkonzerne nie eingewilligt. das ist über ein drittel der “Gewinne”. jede steuer wäre niedriger ausgefallen. das bedeutet: entweder ihre gewinnangaben sind falsch !!! oder sie wissen folgendes: die nachfrage nach spaltbarem material wird in den nächsten jahren gewaltig ansteigen da länder wie china KKW´s bauen wegen des enormen energiebedarfs. das spaltmaterial aber neigt sich auch dem ende zu, genauso wie das öl, das bedeutet die preise werden steigen. da steuern prozentual zu zahlen sind erwarten die konzerne bei einer besteuerung proportional sich erhöhende ausgaben und abgaben. ich vermute aber eher das die gewinne mit allem möglichen verrechnet und dadurch niedrig gehalten werden… ich bin gespannt ob die stromkonzerne diese ausgabe einer einmaligen summe steuerlich absetzen werden können.
11.8.2010 um 18:00 Uhr ·
Max Calhao
very good!
11.8.2010 um 16:34 Uhr ·
Q
Ich verstehe eure Vorgehensweise nicht. Laut eurer eigenen(!) Studie “Plan B” ist ein kompletter Umstieg auf erneuerbare Energien nur möglich, wenn der Stromverbrauch in Deutschland massivst gesenkt wird! (Waren es 50%? Bin mir bei der Zahl nicht mehr ganz sicher).
Warum setzt ihr denn dann nicht endlich mal da an?
Bis das nicht erreicht ist, rückt ein kompletter Umstieg auf Erneuerbare Energuien zunächst in weite Ferne. Aber anstatt dort anzusetzen schimpft ihr lieber auf die Atomlobby .Ist es euch lieber, die Grundlast bis dahin durch Kohlekraftwerke zu decken?
Euer eigener Gründer sieht die Kernkraft als notwendig an, um die Klimaziele zu erreichen (http://www.focus.de/politik/deutschland/greenpeace-gruender-atomkraft-ja-bitte_aid_350653.html)…
Übrigens kann die Stromlücke derzeit nur dadurch abgewandt werden, indem man Strom aus dem Ausland kauft (meist französische Kernenergie)
11.8.2010 um 16:45 Uhr ·
Benjamin Borgerding
Zwar ist richtig, dass der Stromverbrauch in den nächsten Jahrzehnten deutlich sinken muss. Aber der gedrosselte Verbrauch ist nur eine Säule, die die Umstellung auf eine Komplettversorgung durch Erneuerbare anno 2050 trägt. Ebenso unverzichtbar ist auch der rechtzeitige Atomausstieg und damit die Weichenstellung zu einer Stromversorgung weg von schwerfälligen Grundlastkraftwerken.
Tatsächlich ist der undynamische Grundlastbetrieb von Großkraftwerken wie AKW für einen hohen Stromverbrauch maßgeblich mitverantwortlich. Deshalb fordert Greenpeace für eine Übergangszeit auch schnell regulierbare Gaskraftwerke – das steht so auch im Plan B.
Dann schreibst du:
Deutschland ist Stromexporteur: Nach Angabe der Deutschen Umwelthilfe wurden etwa 2006 und 2007 “per Saldo jeweils die Jahresleistung von vier bis fünf Großkraftwerken ins Ausland geliefert. 2007 war dies möglich, obwohl die Atomstromproduktion wegen der langen Stillstände der Reaktoren in Brunsbüttel, Krümmel und Biblis regelrecht eingebrochen war.” Auch das Bundesumweltministerium gab vor einem Jahr Entwarnung, dass auch mit Atomausstieg bis 2020 kein Zusammenbruch der Stromversorgung erwartbar ist.
Die Meinung von Patrick Moore ist da von keiner Bedeutung.
11.8.2010 um 17:26 Uhr ·
Peter
50% würde ja heißen, dass der veringerte Stromverbrauch genauso wichtig ist, wie alle Renewables zusammen. Dann ruft am Besten mal die Leute auf, ihren Konsum einzuschränken
Aber wenn ihr die AKW durch Gaskraftwerke ersetzen wollt, würde das bei gleichbleibendem Stromverbrauch doch eine Erhöhung der CO2-Emmissionen bedeuten, oder?
Und was ist, wenn Russland den Gashahn wieder zudreht? Haben sie doch erst vor kurzem schonmal gemacht.
Reichen die Gasvorräte denn bis 2050, wenn jetzt Deutschland und andere Länder verstärkt auf Gas wechseln?
11.8.2010 um 23:12 Uhr
Funghi
Woher stammt denn die Zahl 50 eigentlich? Peter, was machst du denn, wenn der Uran-Hahn zugedreht wird? Das kommt schließlich auch nicht von der Schwäbischen Alb…
12.8.2010 um 00:15 Uhr
Peter
Die Zahl 50 stammt wohl aus dem Plan B. Zumindest wird das von “Q” behauptet und Benjamin hat es auch nicht dementiert. Warum die Frage? Lies die beiden Beiträge doch selbst. Es klingt jedenfalls sehr plausibel, dass man den größten Beitrag zum Umweltschutz darin leistet, weniger Strom zu verbrauchen.
Nein, Uran kommt nicht von der Schwäbischen Alb. Es kommt unter anderem aus Ländern wie Australien, Kanada oder der USA. Daher halte ich es für ausgeschlossen, dass der Uran-Hahn zugedreht wird. Falls es wider Erwarten doch passieren sollte, bevor es genug Erneuerbare Energien im Netz gibt, kann man immernoch auf Gas oder Kohle ausweichen und CO2 in die Atmosphäre jagen. Im Gegensatz zu Gas habe ich bei Uran jedenfalls noch nie davon gehört, dass es in absehbarer Zeit knapp werden sollte.
Außerdem finde ich CO2 schlimmer, als weiteren Atommüll. Das Endlagerproblem wird durch weiteren Müll nicht schwieriger als es jetzt schon ist. Das Klima ist aber möglicherweise nicht mehr zu retten, wenn wir noch weiter CO2 freisetzen.
12.8.2010 um 21:28 Uhr
Funghi
Hallo Peter,
also ich finde, die Mühe selbst den Plan B zu lesen, kann man sich ja schon machen, bevor man hier in der Diskussion Behauptungen aufstellt.
“Plan B” sieht eine Einsparung von 15 % Energieeinsparungen in der Stromproduktion vor. Das ist deutlich weniger als 50%, auch wenn du findest, daß 50 plausibel klingen;-)
Trotzdem ist Stromsparen ne gute Maßnahme. Vorallem aber ist das machbar, ohne dass wir zurück in die Höhlen müssen.
Deutschland bezieht nach meinen Informationen rund 20% seines Urans aus Russland. Von USA und Australien ist mir nichts bekannt. Da gibt es ne Menge, aber das brauchen die vermutlich selber.
Naja, die gute alte Angst vor dem “Klassenfeind” scheint ja jedenfalls immernoch zu funktionieren. Ich jedenfalls habe keine Angst vor einem Russland, das uns “den Hahn zudreht”. Das haben die mit westeuropäischen Ländern noch nie gemacht und haben daran auch garkein Interesse, dazu sind die wirtschaftlichen Verflechtungen inzwischen viel zu eng. Wir sind übrigens von allen möglichen “Schurkenstaaten” abhängig, wenn es um Rohstoffe geht, sei es Öl, Kohle, Uran, Coltan, Silizium wasauchimmer…
Wann die fossilen Energieträger zuende gehen, darüber kann man nur Mutmaßungen anstellen, sicher ist, daß das auch bei Uran in absehbarer Zeit der Fall sein wird. Und Erdgas ist ja auch nur als Übergangslösung zu betrachten. Für die nächsten 50 Jahre reicht es allemal.
Aber ich finde auch, daß der Kohleausstieg Priorität haben sollte. Die alten Schrottmeiler wie Krümmel und Biblis sofort für immer still legen und die halbwegs “sicheren” AKW in Herrgottesnamen ein paar Jahre länger laufen lassen.
Das schlimme ist ja aber, dass in Deutschland beides gemacht wird: Atom wird verlängert und Kohle wird NEU gebaut. Was für ein himmelschreiender Schwachsinn!
Gruß,
Funghi
13.8.2010 um 01:05 Uhr
Peter
Bevor du mir irgendwelche Unterstellungen machst, könntest du dir genauso die Mühe machen, meine Beiträge zu lesen, bevor du sie kommentierst! Ich habe nirgendwo eine Behauptung zu dieser Zahl gemacht, ich hatte lediglich Bezug auf die Aussage eines anderen genommen. Da ich im Konjunktiv geschrieben habe, hätte das aber eigentlich offensichtlich sein müssen.
Im Jahr 2006 wurde der Gashahn von Russland bereits schonmal zugedreht. Aber während du versuchtst, das mit Phrasen wie “Klassenfeind” zu verharmlosen, sieht die Realität leider nicht ganz so rosig aus: http://www.sueddeutsche.de/politik/politik-kompakt-kraft-hofft-auf-stimmen-aus-union-und-fdp-1.963211
Es ist aber schon amüsant, wie du mit irgendwelchen schwachsinnigen Vergleichen versuchst, andere Aussagen klein zu reden…
Seit wann ist Deutschland eigentlich bei Kohle, Silizium oder Uran auf “Schurkenstaaten” angewiesen??
Laut Greenpeace reichen die Uranvorkommen noch 65 Jahre. Andere Studien berichten von 200 Jahren, aber selbst im Worst Case sollte man sich dann bis 2050 keine großen Sorgen machen müssen.
Ich bin mir nicht so sicher, dass die Laufzeiten von AKW verlängert werden. Da nach heutigem Stand die deutschen AKW nicht mehr lange laufen dürfen, wundert es mich nicht, dass stattdessen neue Kohlekraftwerke gebaut werden. Es kriegen schließlich nicht alle Unternehmen Subventionen für Erneuerbare Energien.
13.8.2010 um 18:38 Uhr
Energiesparfuchs
Sehr geehrter Herr Borgerding,
im Zusammenhang mit ihrer vertretenen Ansicht möchte ich zwei Fragen stellen.
1. Woher kommt die Ansicht, dass Erdgas so viel besser als Kohle bei der C02-Bilanz abschneidet ? Ist da auch die Menge mit berücksichtigt, die bei der Förderung von Erdgas in die Atmosphäre entweicht ?
2. Welcher Betreiber eines teueren Gaskraftwerkes kann es sich leisten, seine Anlagen nach Bedarf ständig hoch und runter zu fahren ?
13.8.2010 um 20:44 Uhr
Funghi
Lieber Peter, Russland und Weissrussland sind zweierlei.
Das Problem mit Weißrussland wird ja grade in der Ostsee umgangen.
Den Fakt, das deutsches Uran zu ca. 20% aus Russland kommt, hast du hier geschickt ausgeblendet.
Deutschland ist durchaus auch bei anderen Rohstoffen auf zweifelhafte Staaten angewiesen ist. Darum gehts hier aber nicht.
Da ist es nicht zwingend notwendig, die Beiträge von anderen lächerlich zu machen, statt Argumente zu widerlegen.
14.8.2010 um 13:06 Uhr
Peter
Scheinbar konnte ich dir die Problematik nicht verständlich machen, daher fasse ich es das Problem nochmal zusammen: Russland hat Weißrussland das Gas abgedreht und sich dabei kein bisschen davon irritieren lassen, dass Länder wie Deutschland die Leidtragenden sind. 2006 hatte Russland der Ukraine das Gas abgedreht und sich damals genauso wenig davon irritieren lassen, dass Länder wie Deutschland die Leidtragenden waren. Beide male hat Russland gezeigt, dass ihm die wirtschaftlichen Verflechtungen zu Europa völlig egal sind, wenn es darum geht, die eigenen Interessen zu verfolgen. Das hat nichts mit Vorurteilen a la „Klassenfeind“ oder „Schurkenstaaten“ zu tun, sondern ist lediglich eine Feststellung, dass Russland in den letzten 4 Jahren kein zuverlässiger Gasversorger war. Und wenn man keinen zuverlässigen Gasversorger hat, ist es sehr riskant, stärker vom Gas abhängig werden zu wollen. Dass man eine weitere Pipeline legt, ändert leider herzlich wenig an Russlands mangelnder Zuverlässigkeit.
Zum Uran hatte ich bereits in einem vorigen Beitrag geschrieben, dass es auch von Ländern wie Australien, Kanada oder der USA exportiert wird. Es gibt aber auch noch weitere Länder. Sollte Russland seine Lieferungen stoppen, könnte man Uran also genauso gut daher beziehen. Nur weil wir derzeit einen Teil unseres Urans aus Russland beziehen, heißt das noch lange nicht, dass wir in der Hinsicht von Russland abhängig sind. Daher war ich davon ausgegangen, dass das Thema geklärt sei. Oder gehören Australien, Kanada und die USA zu den „Schurkenstaaten“?
Du hast aber geschickt die Frage ausgeblendet, warum wir bei Kohle oder Silizium auf „Schurkenstaaten“ angewiesen sind.
14.8.2010 um 16:27 Uhr
Bruno Straub
Die “Energieriesen” machen doch, wie wir alle zu wissen meinen, die Strompreise. Also werden sie auch das, was sich unsere 9-malklugen Politiker an Abgaben/Steuern einfallen lassen werden, auf uns als Verbraucher abwälzen. Vielleicht nicht zu 100%. Aber von 100 Euro sehen wir 80 im Strompreis. Für die 20 Euro, die bei den Konzernen bleiben, wird weniger investiert, werden keine Steuern bezahlt und ein bißchen bleibt bei den Aktionären hängen. Also: Eine (Brennelemente)Steuer zahlen wir alle. Und den kleinen Mann trifft sie am Ärgsten!
11.8.2010 um 20:08 Uhr ·
Christoph
Das wäre doch prima wenn die “4 Großen” ihre Preise aufgrund der Brennelemente-Steuer anheben würden – dann wäre der Ökostrom der “4 echten Ökostromanbieter” noch günstiger und noch mehr Leute würden wechseln! Jetzt schon ist es bei unseren Stadtwerken deutlich billiger echten Ökostrom und Biogas zu beziehen! Toll – weiter so!
11.8.2010 um 20:32 Uhr ·
Bruno Straub
Echter Ökostrom ist was ganz rares… Ich glaube so im 1-2%-Bereich unserer Stromproduktion. Also was für Auserwählte oder Leichtgläubige. (Übrigens, hast Du Dich schon mal gefragt, womit der Bäcker unsere Brötchen backen soll…?)
11.8.2010 um 21:13 Uhr
Funghi
Bruno, da würde mich jetzt doch mal wirklich interessieren, wie du “echt” definierst, daß du den realen Anteil mal einfach so durch 10 teilst…
11.8.2010 um 22:17 Uhr
Jim Bob
Hallo Bruno,
glauben heißt nicht wissen !
.
2009 lag der Anteil des regenerativ erzeugten (Öko-)Strom mit 94 TWh bei 16,1%
http://www.unendlich-viel-energie.de/uploads/media/Strommix-Deutschland-2009.jpg
.
Bis 2020 soll der Ökostromanteil Prognosen nach auf 278 TWh anwachsen.
http://www.unendlich-viel-energie.de/de/wirtschaft/detailansicht/article/432/sicher-sauber-schlauer-die-stromversorgung-der-zukunft.html
12.8.2010 um 12:33 Uhr
Bruno Straub
Funghi, so wie Du die Frage stellts, scheinst Du anzunehmen, dass EE-Strom Ökostrom ist. Weitgefehlt! Habe ich zwar bis vor kurzem auch gedacht, aber die “Wahrheit” sieht, typisch deutsch, natürlich total anders aus:
Ohne Anspruch auf Richtigkeit: Ökostrom muß u.A. folgende Kriterien erfüllen:
A: Keine längst abgeschriebenen (Wasser)Mühlen
B: Keine Anlagen, für die nach dem EEG kassiert wird
C: Keine dubiosen Zertifikate
Mit den “”4 echten Ökostromanbietern”", die Christoph im Auge hat, sind wahrscheinlich Greenpeace Energie, EWS, Lichtblick und Naturstrom gemeint. Surfe doch mal bei denen vorbei, ….. und dann weißt Du was Ökostrom für ein besonderer Saft ist.
12.8.2010 um 15:42 Uhr
Funghi
Soweit ich informiert bin, kommen zumindest drei der vier Anbieter ohne RECS aus. Bei Lichtblick weiss ich nicht so recht, was ich von denen halten soll. Besser als “Ökostrom von Eon” allemal…
12.8.2010 um 19:57 Uhr
Stefan R. Manzow
Was ist eigentlich so schwierig daran einen Auftrag an Greenpeace Energy zu schreiben und sich zu lösen von den Eons dieser Welt?
Das verstehe ich bis heute nicht. Aber gut ich bin ja auch nicht so gebildet.
Die einzige Sprache die verstanden wird ist die massenhafte Abwanderung von Kunden. Egal in welchem Unternehmen.
12.8.2010 um 14:00 Uhr ·
Tim
Greenpeace Energy: 23,6 ct/kWh, 8,90 € Grundgebühr pro Monat
EON: 22,57 ct/kWh, keine Grundgebühr
Mal rein den Vergleich zu EON. Macht für einen 4 Personen Haushalt bei einem geschätzten Verbrauch von ca. 4000 kWh pro Jahr einen Unterschied von:
4000 * (0,236€ – 0,2257€) + 12*8,9€ = 148€
Das kann und will sich eben nicht jeder leisten!
12.8.2010 um 16:26 Uhr ·
ReKa
Wir sind zu naturstrom.de gewechselt und zahlen 70,- € weniger im Jahr!
Von den 4 echten überregionalen Ökostrpmanbietern ist naturstrom.de derzeit der günstigste. vgl. http://www.echter-oekostrom.de/
13.8.2010 um 01:49 Uhr
ladida
Mach mal ne Rechnung ohne die Subventionen. Damit wäre nicht nur der “Ökostrom” viel teurer, sondern auch der herkömmliche billiger.
14.8.2010 um 12:47 Uhr
Bruno Straub
Stefan, wenn Alles auf der Welt so einfach wäre… Greenpeace liefert etwa 1 Promille des deutschen Stroms. Nicht, daß die Österreicher sicher noch viel mehr von ihrem wunderbaren Laufwasserstrom verkaufen würden… Aber dass wir nicht massenhaft auf Greenpeacestrom ausweichen können, dürfte doch klar sein. Außerdem würde den Österreichern der Strom fehlen. Sie kaufen jetzt schon billigen Strom aus Deutschland (natürlich nur für den Eigenverbrauch). Ich will nicht behaupten, daß das greenwashing vom Feinsten ist, aber es kommt m.E. nahe dran!
12.8.2010 um 18:56 Uhr ·
Simon Brücken
So ein Quark. Greenpeace Energy ist verpflichtet, Neukunden binnen fünf Jahren aus Anlagen zu versorgen, die max 5 Jahre alt sind. Plapper doch nicht alten Haber-Quatsch nach…
13.8.2010 um 10:06 Uhr
Bruno Straub
Ja, ja, binnen 5 Jahren, und dann für Neukunden. Bis dahin, und es gibt sicher auch noch Altkunden, bleibt es so, wie vorstehend beschrieben.
Ansonsten, normalerweise verkauft man eine Ware erst, wenn man liefern kann.
13.8.2010 um 14:29 Uhr
Simon Brücken
Och… informiere dich doch einfach mal, bevor du hier irgendwelche haarsträubenden Vermutungen ablässt.
Jeder Kunde wird bei Greenpeace Energy nach fünf Jahren mit Strom aus neuen Anlagen versorgt. Damit werden ständig Neuanlagen in Betrieb genommen und an der Energiewende weitergebaut. Deshalb ist GPE auch einer der vier “echten” Ökostromanbieter. Kannst du alles bei denen noch genauer nachlesen.
Zudem: Entscheid dich doch einfach mal, ob GPE jetzt ein Winzling ist, der in Deutschland nix bewegt, oder ob GPE in Österreich für Strommangel sorgt. Hab’ das Gefühl, du moserst hier einfach mal gerne an Ökostromangeboten rum ohne dich ernsthaft damit auseinandersetzen zu wollen, so macht dikutieren allerdings wenig Spaß, zumal du immer wieder altbackene Argumente ausbreitest, zu denen zigmal Stellung genommen wurde.
13.8.2010 um 18:47 Uhr
Funghi
Bruno, da is was dran, an dem was Simon sagt…
13.8.2010 um 20:11 Uhr
Bruno Straub
Habe mich informiert: Greenpeace Energie bezieht aus 19 österreichischen Wasserkraftwerken Strom. Davon sind 5 nach 2000 gebaut. Das Durchschnittsbaujahr der der Anlagen dürfte <1990 sein. Hier können/müssen? also noch viele "neue" Anlagen gebaut werden.
Meine Feststellung, dass hier eine Ware verkauft wird, die noch nicht lieferbar ist, mag zwar schmerzen, richtig ist sie aber allemal.
Die Frage, ob GPE ein ÖKÖ-Winzling ist, kann ich verneinen: EWS und Naturstrom sind noch kleiner… Aber es ist ja alles relativ. GPE liefert 1 (in Worten: ein) Promille des deutschen Strombedarfs. Und das ist es, was mich auf die Palme bringt: Es gibt doch garnicht genug (echten) Ökostrom für Alle. Und ihr tut so, als müßte man nur ein Formular ausfüllen, um "die Energiewende einzuläuten".
13.8.2010 um 20:27 Uhr
Funghi
Das sagt doch keiner. Zumindest keiner von GPE.
Aber wenns keiner macht, geht halt auch nix voran.
Der Unterschied ist halt, daß mit einer an GPE bezahlten Stromrechnung was verändert wird und mit einer an EON usw. bezahlten Stromrechnung der Status Quo zementiert wird. Das ist für mich der Punkt und der Grund, Ökostrom zu beziehen. Ich erwart nicht das das jeder versteht. Ich versteh, daß es Leut gibt, die auf den Cent schaun müssen und ich seh aber auch, dass bei der Ökostrom-Nachfrage noch Spiel nach oben ist.
Es geht ja auch um das Signal an den Markt. Ich hoffe, in fünfzig Jahren wird niemand mehr für Ökostrom extra zahlen müssen.
13.8.2010 um 20:46 Uhr
Christoph
Diese ganze Diskussion hier zeigt doch wie viel Aufklärung über die Faktenlage noch notwendig ist. Leider können Unternehmen wie RWE und Eon sich in der Öffentlichkeit durch ihre Werbespots im Kino und TV superöko darstellen und viele glauben es auch noch! Es sollte mal jemand Geld in die Hand nehmen und einen Gegenspot machen, der aber nicht nur Kritik liefert sondern Lösungsansätze. Mir war es durch sinnvolle Diskussion schon oft möglich Leute zu Ökostrom zu bewegen – auch gerade weil sie dadurch Geld einsparen. Und wer hier Ökostrom im mit RECS Zertifikaten, Atom- und Kohlestrom mit wirklicher Ökostromproduktion (und nur die wird ja bezahlt) gleichsetz, der hat was verpasst.
13.8.2010 um 12:05 Uhr ·
ladida
Ja man hier, bei GP, noch einiges an Aufklärungsarbeit leisten.
Wie kommt es denn das man mit Ökostrom Geld spart? Subventionen. Und wer zahlt die im Enddefekt? Der Steuerzahler. Wenn man sich das kurz durch den Kopf gehen lässt merkt man schnell das die Leute die herkömmliche Energiequellen verwenden draufzahlen. Aber laut Jürgen Tritin zählt so was dann ja als Anreiz auf Erneuerbare Energiequellen umzusteigen.
Mal abgesehen davon das Soloranlagen eine Beleidigung für das Wort Energiequelle sind. Sie verbrauchen bei der Herstellung mehr Strom als sie in ihrem ganzen Leben dann wieder herstellen. Oder Windkraft, wo erst eine Menge Energie rein gepumpt werden muss damit die Überhaupt was produzieren.
.
Und dann immer diese Sprüche das jeder der andere Ansichten hat als ihr von irgendeiner Industrien bezahlt wird. Was ist mit euch? Werdet ihr von den Banken unterstützt weil ihr für mehr Subventionen seit und damit wohl oder über die Staatsschulden weiter in die Höhe getrieben werden?
Oder von Ölkonzernen, weil ihr ja damals so fleißig gegen die Atomstrom vorgegangen seit, so das wir heute abhängig von Importen sind?
13.8.2010 um 15:04 Uhr ·
Funghi
Ladida, das was du über Solaranlagen und Windkraft behauptest entbehrt jeglicher Grundlage und ist schlicht und einfach Quatsch.
Also ich werde weder von Ölkonzernen noch von Banken unterstützt. Im Gegenteil, die wollen ganz schön viel Kohle von mir. Aber ne gute Idee, ich werd mal bei meiner Bank nachfragen, ob sie mich unterstützen wollen.
Erkenne endlich deine Gegner!
13.8.2010 um 20:16 Uhr
Peter
Wer sind denn seine Gegner?
14.8.2010 um 10:11 Uhr
ladida
Hi Funghi,
Bist du einer von GP und wie weit oben bist du in der Hierarchie?
Natürlich kann nicht jeder zur Bank gehen und danach fragen. Solche Finanzierungen versteckt man üblicherweise, zB über Stiftungen – damit kommen diverse Leute auch drumherum Steuern zu zahlen und verbessern ihr Image durch paar gemeinnützige Spenden, aber natürlich nur damit die Stiftung ihren gemeinnützigen Titel, der vor Steuern befreit, behalten kann.
.
Ja, was denkst du wer unsere/deine/meine Gegner sind? Ich sage Rockefeller und Lakaien. Diese Leute nutzen auch GP und andere NGO´s um ihre Agenda durchzusetzen. Welche da wäre, uns wieder in einen Sozialismus zu drängen. Wenn man genau hinschaut und sich nicht ablenken lässt erkennt man das auch, globale Steuern sind ein Teil davon, Planwirtschaft ein anderer und natürlich Zentralisierung der Macht.
14.8.2010 um 12:38 Uhr
Funghi
Servus Ladida, da sind wir wieder bei alten Problem. Derweil du deine Vorstellungen auf Chimären wie Rockefeller projezierst können die wahren Verursacher in Ruhe weitermachen. Ich sehe das Problem bei den Global Playern der Wirtschaft und der unfähigen und unwilligen Politik. Aber ich fürcht, da kommen wir auch diesmal nicht weiter.
Gruß,
Funghi
14.8.2010 um 13:08 Uhr
Stefan Ziegler
Hallo ladida,
du kennst den Unterschied zwischen Im -und Export?
http://www.klimaretter.info/energie/hintergrund/6271-deutschland-stromexport-weltmeister
Das mit der Stromlücke, und den angeblichen Stromeinkauf aus unsicheren tschechischen Atomkarftwerken wollen uns die Herrn der Atomlobby doch
schon lange weismachen.
Aber wenn ausgewiesene “Fachleute” der Unionsparteien, wie z.B. Herr Söder
und Herr Seehofen sowas behaupten, dann nuss es doch stimmen.;-)
Grüße
Stefan
14.8.2010 um 16:30 Uhr
ladida
Hi Stefan,
natürlich kenn ich ihn. Und wenn du richtig gelesen hättest wäre dir aufgefallen das ich Ölkonzerne ansprach und soweit ich weiß sind wir von Ölimporten abhängig. Und selbst wenn wir ein wenig Benzin exportieren würden, hätten wir das nötige Rohöl importiert müssen – da wir hier nun mal die Raffinerien haben. Mit Strom ist das ähnlich, wir importieren Gas und Öl und exportieren Strom. Aber wenn wir Atomkraftwerke, vor allem die verbesserten, Hochtemperaturreaktor hießen die glaube ich, nutzen würden, wären wir weniger von Energieimporten – in welcher Form auch immer – abhängig.
14.8.2010 um 17:47 Uhr
Hotte
Bitte die Trolle nicht füttern!
14.8.2010 um 22:52 Uhr
ladida
Na was bist du den für einer? Gibt von dir noch mehr solche niveauvollen Kommentare?
14.8.2010 um 23:51 Uhr
ladida
Em, was denkst du was Rockefeller ist? Das ist nun mal der global Player, auch wenn er sein Vermögen und damit auch ein Teil seiner Macht in Stiftungen versteckt. Aber Exxon oder die Chase Manhatten Bank sind trotzdem unter seiner Kontrolle.
14.8.2010 um 13:13 Uhr ·
Funghi
Vom welchem Rockefeller reden wir eigentlich? Die, die ich kenne, sind schon lange tot und bei Wikipedia stand bei keinem als Berufsbezeichnung “Weltpräsident” dabei
14.8.2010 um 21:42 Uhr ·
ladida
Na von die Familie Rockefeller. David ist zwar schon sehr alt hat immer noch das Ruder in der Hand.
“Weltpräsident” naja, wär einer von den vielleicht gern. Präsident der USA wäre ja ne Degradierung.
.
Aber was wichtig ist zu verstehen ist, das diese Leute aktuell wollen das wir das Kapitalistische System ablehnen, den wie der alte Rockefeller immer gesagt hat “Konkurrenz ist Sünde” und daher wollen sie ein Sozialistisches System einrichten. Da sind wir auch schon nah dran mit der ganzen Planwirtschaft und der Schrei nach der globalen Steuer. Lissaboner Vertrag war ja auch ein Riesen Schritt dahin.
14.8.2010 um 23:50 Uhr
Funghi
Entschuldige Ladida, aber das ist haarsträubend.
Ich stimme dir zu, dass diese Familie aus Neuwied am Rhein (;-) ) viele einflussreiche Mitglieder hervorgebracht hat, aber deren beste Zeit ist nun wirklich lange vorbei.
Andere behaupten, die Illuminaten wären die heimliche Weltregierung, wieder andere behaupten das von den Freimaurern. Ja wer denn nun?
So sehr ich dir auch darin zustimme, daß diese elitären Clubs, heissen sie nun G8 oder Bilderberg, eine zwielichtige und undemokratische Angelegenheit sind, so sehr muss ich es einfach abstreiten, daß es EINE allumfassende Macht gibt, die den Lauf der Dinge bestimmt. Gesteuert von einem 95 jährigen Greis?!? Das glaubst du doch selber nicht! Und woher willst du überhaupt beurteilen können, ob dieser Tattergreis das Heft in der Hand hält? Und wenn du aus dieser Theorie dann auch noch ableitest, dass der Klimawandel Quatsch ist, dann spielst du genau denen in die Hände, die du ja eigentlich bekämpfen willst.
Sozialismus ist noch so ein Blödsinn – wenn der Begriff Kapitalismus erfunden werden müsste, dann doch wohl für Familie Rockefeller! Und wenn die wollen, daß wir den Kapitalismus ablehnen, dann haben die aber noch viel zu tun.
(Ups, eigentlich geht es hier um Atomkraft, oder?)
Was jetzt die Europäische Einigung damit zu tun haben soll, seh ich grad nicht. Ich jedenfalls halte den Vertrag von Lissabon zwar für total verwässert, aber einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Aber ich bin mir fast sicher, daß du auch hier noch ne Erklärung für mich hast, warum da wieder ne Verschwörung dahintersteht
Gute Nacht,
Funghi
PS: Ich glaub zwar nicht an deine ganzen Theorien, aber ich finde sie trotzdem höchst interessant! Schade, dass dieses Forum hier nicht geeignet ist, da in die Tiefe zu gehen.
15.8.2010 um 01:14 Uhr
ladida
Hi Funghi,
Das der alte noch alles im Detail leitet ist natürlich nicht möglich. Aber man muss auch bedenken das diese Leute in einem Zeitraum von 20-50 Jahren voraus planen. Wenn du mal ein gutes Buch von einer der Personen über Geostrategie lesen willst, empfehl ich “Die einzige Weltmacht” von Zbigniew Brzezinski. Es ist zwar von 99 aber es ist viel so eingetreten wie es darin steht, zb die stärkere Einbeziehung von Deutschland.
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Illuminaten und Freimauern sind ja quasi das gleiche, mit den Themen habe ich mich aber nicht so beschäftigt – irgendwie ist mir das zu abgedreht. Aber sicherlich kann man diese Vereinigungen mit Studentenvereinigen vergleichen, bzw. ähnliches auf höherer Ebene. Skull & Bones wirst du ja sicherlich schon gehört haben und die vielen Präsidenten die da raus kommen …
Freimaurer gibts viele, ich kannte sogar mal einen der so einem Club beigetreten ist. Damals dachte ich mir auch nur: “Wie lächerlich” – eigentlich immer noch.
Ob es den “Orden” Illuminaten heut noch gibt weiß ich nicht. Ich vermute der Name ist noch, bzw. wieder, in aller Munde weil so gut wie jeder sofort weiß was man damit meint. Wenn man mit Namen wie Bilderberger, CFR und von Rest der Gang hausieren geht, weiß ja keine was gemeint ist.
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Ich habe nie aus dieser Theorie abgeleitet das der durch CO2 verursachte Klimawandel Quatsch ist. Dafür gibt es aber genug andere Belege.
Ich spiele den Leuten nicht in die Hände, aber GP. Und GP fordert ja ein Teil des Sozialistischen Programms.
Die Rockefellers und Lakaien spielen Monopol(y).
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Ich hätte statt Kapitalistisches System eher freies Marktwirtschaftliches System schreiben sollen, das drückt es besser aus. Da wird immer mehr dran rum reguliert und subventioniert, so das es auch schon fast ne Planwirtschaft ist.
Du findest also Zentralisierung der Macht ist ein Schritt in die richtige Richtung? Wenn du EU ihre wahre Fratze zeigt wirst du dich umgugen. Ich bin müde und verweise auf die Vorträge/Artikel von Prof. Schachtschneider und ein Track der es echt gut zusammenfasst. http://www.youtube.com/watch?v=uTDjkJ7WX4U
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Wenn du die Theorien die ich verbreite nicht glaubst, kann das auch daran liegen das ich sie nicht stark ausbaue, aus zeitlichen, aber vor allem liegt das an meinem flüchtigen Speicher – Gehirn -, das ich es nicht exakt und so umfangreich wiedergeben kann. Aber zum Glück wurde der Buchdruck erfunden, “Rote Lügen im grünen Gewandt” von Torsten Mann. Es nutzt sehr gute Quellen, zB die Agenda 21. Hast du dir die mal durchgelesen? Ich noch nicht, aber sie schon auf meinem Tisch.
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gruss & gn8
15.8.2010 um 03:04 Uhr
Tim
@Stefan Ziegler
Schön, dass man eine solche Information mit der Homepage einer Gruppe verlinkt, die unter Garantie zur Anti-Stom-Lobby gehört und dann auf das Wirken einer Pro-Atom-Lobby hinweist, sehr clever…
14.8.2010 um 17:49 Uhr ·
Stefan Ziegler
Lieber Tim,
stimmt, die Atomlobby selber wird ja wohl kaum darauf hinweisen, das hast du
also schon verstanden. Also lass mich dein Google sein….
http://www.co2-handel.de/article186_8528.html
http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/07/14/stromexport-brummt/
http://www.taz.de/?id=archivseite&dig=2007/03/01/a0146
http://frontal21.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/23/0,1872,7245527,00/thread2239210.php
http://www.sokratech.eu/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=30&Itemid=97&lang=de
http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/trotz-ausstieg-genug-strom/?src=SE&cHash=de51264e3e
Darfst dir einen Link aussuchen, aber bestimmt lügen die nur alle….
@ladida
Das hatte ich tatsächlich so nicht rausgelesen, sorry.
Grüße Stefan
14.8.2010 um 19:09 Uhr ·
Peter
Mal eine Frage:
Was hält Greenpeace von dieser Studie?
http://www.ier.uni-stuttgart.de/publikationen/pb_pdf/Hundt_EEKE_Kurzfassung.pdf
Sie kommt zu folgendem Ergebnis:
“Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Behauptung, eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke sei ein Hemmschuh für den Ausbau erneuerbarer Energien, aus technisch-betrieblicher Sicht nicht haltbar ist. Aus ökonomischer und die CO2-Emissionen betreffender Perspektive wäre ein Kernenergieausstieg sogar kontraproduktiv.”
15.8.2010 um 14:46 Uhr ·
Bruno Straub
Peter, Du bist ein Schelm! Natürlich hält GP nichts vo dieser (E.ON)Studie. Greenpeace glaubt nur Studien, die sie selber finanziert hat, bzw. Studien von befreundeten und absolut ideologiefreien Partnern wie SRU, BMU oder UBA. Übrigens hat Herr Trittin gestern Abend zur besten Sendezeit genau das Gegenteil behauptet, -und der muß es doch bestimmt wissen!
15.8.2010 um 20:48 Uhr ·
Peter
Dass Greenpeace das prinzipiell ablehnt, da es von E.ON kommt, ist mir schon klar. Mich würde aber die Begründung interessieren.
Es ist eh immer so, dass derjenige, der eine Studie in Auftrag gibt, damit auch seine Theorie “beweisen” kann (ist ja bei den Greenpeace-Studien nicht anders). Wenn man sich aber ein wirklich objektives Bild machen will, muss man sich zwangsweise auch ernsthaft mit der Kritik einer solchen Studie beschäftigen. Um das tun zu können, wollte ich die Meinung von Greenpeace zu dieser Aussage hören.
15.8.2010 um 22:32 Uhr
Bruno Straub
Peter, sorry, wenn ich Dir “die Tour vemasselt” haben sollte. Aber nach meiner Einschätzung wirst Du von Greenpeace keine dezidierte Antwort erhalten. Aber warten wir es ab! Also GP-Spezialisten, gebt bitte eine Stellungnahme zu der Hundtstudie/unistuttgart ab!
15.8.2010 um 22:56 Uhr
Benjamin Borgerding
Danke für den Hinweis auf die Studie. Ich werde sie mir anschauen, es gibt aber leider keine “offizielle” Stellungnahme von Greenpeace dazu. Klar ist: Dass hier festgestellt wird, dass eine Laufzeitverlängerung kein “Hemmschuh für den Ausbau erneuerbarer Energien” sei, steht in großem Widerspruch nicht nur zur Greenpeace-Meinung, sondern auch zu den – übrigens keineswegs von Greenpeace finanzierten oder in Auftrag gegebenen – Studien vom Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) und anderen Stellungnahmen zu dem Thema.
16.8.2010 um 12:59 Uhr ·
Jim Bob
Von der Studie des Herrn Voß vom IER war nichts anderes zu erwarten, schließlich ist Herr Voß ein ausgewiesener Atomkraftbefürworter, der stets alle Gefahren und externen Kosten der Atomenergie ausblendet.
Die Studie ist das Papier nicht wert auf das sie gedruckt wurde !
16.8.2010 um 16:25 Uhr ·
Bruno Straub
Hallo Jim! Ich finde es gut, dass Du mal von Deinem Kampf um das E- Auto und der Verfolgung des armen Herrn Lohbeck Abstand nehmen konntest. Das schafft sicher neue Räume….
Aber hier bei diesem Thema, trittst Du da als GP-Experte auf, oder als “Schwafelix” (= weiß zwar nix, aber für eine Verleumdung reicht es allemal)?
Sag mir doch einfach mal, -mit Deinen Worten- , wehalb ein (Groß)kohlekraftwerk den “Fluktuierenden Ansprüchen von Wind und Sonne genügen kann”, ein AKW aber nicht.
16.8.2010 um 23:58 Uhr
Jim Bob
Oh, der arme Herr Lohbeck, mir kommen die Tränen !
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Da es bei dir noch nicht angekommen ist, Bruno, ich gehöre nicht zu GP und habe auch seit geraumer Zeit meine Förderung, wegen der seltsamen Einstellung von GP zur Elektromobilität, komplett eingestellt.
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Nun zu Atom- und Kohlekraftwerken, beides ist energiegeschichtlich betrachtet Steinzeit.
Aktuell erleben wir den Übergang in die energiegeschichtliche Neuzeit und da passen diese beiden Energieerzeugungsarten aus diversen Gründen einfach nicht mehr hinein.
Die Atomkraft auf Grund ihres Gefahrenpotential und der nach wie vor und auch in Zukunft nicht lösbare Entsorgungsfrage.
Die Kohlekraft auf Grund ihrer Emissionen und der Trägheit bei der Regelung der Kraftwerksleistung.
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Bei der modernen Energiebereitstellung ist Flexibilität und Schnelligkeit gefragt, hier sind vorerst moderne Gaskraftwerke als Brückentechnologie und später kleinzellige BHKW mit Anbindung an ein Smart Grid die sinnvolle Entscheidung.
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Auch das E-Auto wird im Verbund mit vielen anderen kleinteiligen und schnell zu regelnden Speicherkomponenten eine große Rolle in der Zukunft der Energiebereitstellung spielen.
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Unmengen von aktuellen Studien von den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Instituten belegen die Machbarkeit und die Unverzichtbarkeit dieses Weges.
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Atom und Kohle war gestern, heute ist intelligenteres gefragt !
17.8.2010 um 10:20 Uhr
Michael K.-A.
Hier ein Kommentar aus der Tageszeitung “MANNHEIMER MORGEN” vom 16.08.2010:
http://www.morgenweb.de/meinung/kommentar/20100816_mmm0000000412560.html
16.8.2010 um 19:41 Uhr ·
primel
Ich bin auch für einen konntrollirten Ausstieg von Kernenergie.Woran erkenne ich wenn ich erneuerbare Energie kaufe und teuer bezahle, das es keine Kernenergie ist .Schließlich benutzt ihr doch das selbe Stromnetz oder bekomme ich eine n neuen Hausanschluß,
08.11.2010 um 11:00 Uhr ·