Greenpeace im Ozeaneum – Schwerpunkt Tiefseebohrungen

19. August 2010 · von Angela Pieske
© Chuck Cook / Greenpeace

Greenpeace-Aktivist zeigt seine Hände während er, das Öldesaster dokumentiert.

Wir sind wieder mit einem aktuellen Thema im Ozeaneum, Tiefseebohrungen und deren Folgen sind diesmal das Schwerpunktthema in Strasund. Schon beim letzten Mal im Juli haben wir über das Thema berichtet, da wußten wir noch nicht, dass das Bohrloch im Golf von Mexiko abgedichtet werden kann. Was wurde aber bis jetzt alles zerstört, warum müssen Tiefseebohrungen verboten werden und was kann jeder von uns dagegen tun. Unsere Kollegin Regine Frerichs ist zur Zeit auf der Artic Sunrise auf dem Weg in den Golf von Mexiko, um vor Ort die Folgen zu dokumentieren. Und was findet zur Zeit in Grönland statt?  Mehr dazu am kommenden Wochenende, 21. und 22. August von 10-18 Uhr, auf der Galerie im Ozeaneum.

Die verherrenden Folgen der Ölpest vor der Küste Mexikos werden wir anhand von aktuellen Fotos dokumentieren und gerne mit allen interessierten Besuchern diskutieren. Wir sammeln Unterschriften und freuen uns über jeden Besucher, der uns bei unseren Bemühungen, die Ölförderung in Meerestiefen unterhalb von 200 Metern  zu stoppen, unterstützt. Und wer nicht persönlich vorbei kommen kann, der kann die Petition im Internet unterstützen. Auch für die kleinen Gäste werden wir wieder Mitmach-Aktionen anbieten, damit sich die Eltern in aller Ruhe informieren können und die jungen Gäste ebenfalls etwas spannendes Erleben können.

Wir freuen uns auf viele interessierte Besucher – kommen Sie vorbei und unterstützen Sie uns!

Kommentare

  • Energiesparfuchs

    Ist das Bohren in der “Flachsee” besser als in der “Tiefsee” ? Erdöl bleibt immer dreckig. Wasserstoff aus Biomasse und Ökostrom dagegen kennt diese Probleme nicht. Falls ein Tanker oder Frachter verunglücken sollte, gibt es nur eine lokale Vereisung des Meeres. Zeigt Lösungsvarianten auf und nicht immer nur ein “Dagegen”. Die Meeresbewohner werden es uns danken.

    19.8.2010 um 19:51 Uhr · Antworten

  • Alexander Oslislo

    vor ein paar Minuten ist wieder eine Ölplattform explodiert. Neben der Deepwater Horizon. Hoffentlich lernt da mal jemand draus, und hoffentlich ist dadurch nicht wieder ein Bohrloch geöffnet worden.
    Ich bin mal gespannt, was man in Zukunft unternehmen wird.

    02.9.2010 um 18:05 Uhr · Antworten

  • Anonymous

    @Alexander Oslislo:

    Hier große Reden schwingen, aber einen Preis annehmen, der von der RWE bezahlt wird. Das war wirklich unterste Schublade. Da freut sich das RWE-Herz, war ein verdammt billiger PR-Gag für die!

    08.1.2012 um 20:01 Uhr · Antworten

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