Während die Esperanza auf der Westseite von Grönland in der Baffin Bay unterwegs ist und gegen die Ölförderung der britischen Firma Cairn protestiert, bereite ich ebenfalls eine Reise nach Grönland vor. Am Montag geht es los und zwar in Richtung Ostgrönland. Dort werde ich zusammen mit meinem Kollegen Maarten von Rouveroy unsere Arbeit mit den Klimaforschern Dr. Fiamma Straneo (Woods Hole Oceanographic Institute) und Dr. Gordon Hamilton (University of Maine) aus dem letzten Jahr fortsetzen. Unser Ziel: der Kangerdlugssuaq-Fjord, in dem wir Messbojen ausgesetzt haben, die über ein gesamtes Jahr die Temperatur, den Salz- und Sauerstoffgehalt des Fjordwassers aufnehmen sollten. Diese Messbojen werden nun wieder eingeholt und die Daten aus ihnen extrahiert, bevor sie anschliessend wieder in den Fjord ausgesetzt werden. Gelingt all dies, werden wir die erste Langzeitdatenserie aus dieser abgeschiedenen Region in der Hand halten – die uns Aufschluss über die Wasserbedingungen im Fjord über ein gesamtes Jahr gibt.
Warum sind diese Daten so wichtig? Sie erlauben Rückschlüsse auf die rapide Gletscherschmleze Grönlands, die für uns alle von besonderer Bedeutung ist, denn jedes Stück Gletscher, das auf Grönland ins Meer rutscht, wirkt sich direkt auf den Anstieg des Meerespiegels aus. Um die Prognosen zum Meeresspiegelanstieg zu konkretisieren, ist es notwendig, langfristige Datenreihen zu erheben und genau deswegen setzten wir unsere Arbeit aus dem letzten Jahr fort.
Die Arktis gehört zu den letzten nahezu unberührten Regionen der Welt. Es ist ein empfindliches Ökosystem, das am stärksten vom Klimawandel betroffen ist – und nicht nur vom Klimawandel wie die aktuellen Ölbohrungen vor GrönlandEsperanza by Stena Don Drilling Platform, Arctic zeigen.
Und: diese Bohrungen starten erst den Wettlauf, der mit der Schmelze des arktischen Meereeises weiter an Geschwindigkeit aufnehmen wird. All dies gilt es zu stoppen und genau dafür setzt sich Greenpeace ein.
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Energiesparfuchs
Der Meeresspiegel auf der Welt hat sich doch schon immer verändert. In früheren Zeiten lag die Flussmündung des Rheins dort, wo sich heute die Nordsee befindet.
Vielleicht kann mir jemand mal erklären, warum sich CO2 ausgerechnet in einer Höhe von 6.000 m zu einer reflektierenden Schicht in der Atmosphäre ausbildet, obwohl dieses Gas doch schwerer als Luft ist. Gibt es jemand, der mir diese Frage beantworten kann ? Beschäftige mich derzeit intensiv mit dem Klimawandel, an dem der Mensch schuld sein soll.
05.9.2010 um 19:35 Uhr ·