Greenpeace-Gruppen sind heute vormittag in über sechzig Städten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien ausgeschwärmt. Vor VW-Verkaufstellen werden Sie in guter alter Christo-Manier einen VW Golf mit einer Plane verhüllen, auf der „VW – Das Problem“ zu lesen steht. Das Problem (u.a.): Das meistverkaufte Auto von VW, der Golf 1.4 Benziner, ist gleichzeitig das klimaschädlichste Golfmodell.
Auf der interaktiven Karte kannst du live mitverfolgen, wo welche Teams was machen. Updates, Bilder und Anekdoten werden wir laufend aktualisieren. Um zu den Inhalten zu gelangen, musst du einfach die Icons anklicken – die umgedrehten VW-Logos stehen für die Aktionsorte der einzelnen Gruppen.
Und da kommst du ins Spiel: Mit unseren Unterstützern auf vwdarkside.com haben wir bereits über 370.000 E-Mails an VW geschickt. Damit unsere Forderungen bei VW ankommen, brauchen wir deine Hilfe: Wenn du Twitternutzer bist, erscheinen auch deine Tweets auf der Karte – vorausgesetzt du nutzt das Hashtag #dasproblem und benutzt die Standort-Funktion bei Twitter (Anregungen für Tweets und Nachrichten folgen weiter unten). Wenn du nicht twitterst, kannst du auch in der Box neben der Karte eine Nachricht an Volkswagen absetzen. Die Botschaften schickt Greenpeace an Volkswagen.
Erst vor zwei Tagen haben Greenpeace-Aktivisten und -Aktivistinnen in Wolfsburg und London Volkswagen an seine Verantwortung beim Klimaschutz erinnert. Wer nach Starthilfen für seine Tweets und Nachrichten an VW sucht – voilá, wie wäre es hiermit:
- Stoppt #Lobbyarbeit gegen Klimaschutz, #vw #dasproblem
- Kein Aufpreis für #Klimaschutz! #vw #dasproblem
- #Klimaschutz ist keine Sonderausstattung #vw #dasproblem
- up!solut hinterher: Klimaschutz bei #VW #dasproblem
Und zur weiteren Anregungen (entnommen dem Greenpeace-Report “Die dunkle Seite des Volkswagen-Konzerns”):
1. Volkswagen ist der größte Autohersteller Europas. Jeder fünfte in Europa verkaufte Neuwagen stammt von diesem Unternehmen. Volkswagen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2018 der größte Autoproduzent der Welt zu werden.
2. Der Volkswagen-Konzern erklärt zugleich, er wolle der umweltfreundlichste Autohersteller der Welt sein. Dennoch tut er sich schwer damit, den Spritverbrauch seiner Fahrzeugflotte zu reduzieren. Obwohl Volkswagen die Technologie zur Herstellung sparsamer Fahrzeuge entwickelt hat, wird sie nicht im großen Stil angeboten.
3. Als größter Autohersteller Europas hat der Volkswagen-Konzern auch den größten „Klima-Fußabdruck“ unter den Autoproduzenten Europas.
4. Kunden, die Autos mit der Spritspartechnik Blue Motion kaufen wollen, müssen dafür deutlich mehr berappen als für herkömmliche Modelle: Der Blue Motion Golf etwa stößt 99 Gramm CO2 pro Kilometer aus, kostet aber 3000 Euro mehr als der meistverkaufte und billigste Golf, der auf 149 Gramm CO2-Ausstoß kommt. Beim Polo verlangt VW für die komplette Klimaschutztechnik 1500 Euro extra, obwohl die Ausstattung in der Produktion nur wenige hundert Euro kostet.
5. Bei den weltweiten Verkäufen des Volkswagen-Konzerns machen die sparsamsten Automodelle im Jahr 2010 nur einen Anteil von sechs Prozent aus.
6. Mit der Entwicklung von sehr effizienten Prototypen lenkt Volkswagen immer wieder von seiner schlechten Öko-Bilanz ab. Denn diese Prototypen gelangen nie in die Massenproduktion.
7. Der Volkswagen-Konzern war eine der treibenden Kräfte hinter der Lobby-Kampagne, die Effizienzstandards für Fahrzeuge in Europa verhindern sollte. Auch in den USA setzt sich das Unternehmen gegen die Einführung strenger Standards ein.
8. Im Verband der europäischen Autobauer (ACEA ), einem der mächtigsten Lobbyverbände Europas, besetzt der Volkswagen-Konzern mehr Vorstandsposten als irgendein anderes Unternehmen. Der ACEA führt in Europa den Kampf gegen höhere Standards bei der Treibstoffeffizienz an.
9. Trotz des Werbens um ein umweltfreundliches Image lehnt der Volkswagen-Konzern zwei wichtige europäische Regelungen zum Klimaschutz ab. Diese sind jedoch notwendig, um Innovationen und sauberere Technologien in der Fahrzeugindustrie zu fördern, um das Autofahren preiswerter zu machen und um Europa zu helfen, die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren.
10. Volkswagen könnte vieles verbessern, es ist nur eine Frage des Willens. Das Unternehmen sollte seine sparsamsten Autos als Standard verkaufen, anstatt die Effizienz-Technologie nur gegen Aufpreis anzubieten. Damit könnte Volkswagen die Emissionen und den Ölverbrauch seiner Flotte drastisch senken. Mit dem Einsatz seiner besten Technologien in der gesamten Fahrzeugflotte würde Volkswagen nicht nur seine eigene Bilanz verbessern, sondern auch die der gesamten europäischen Fahrzeugflotte.
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kristina heuken-goossen
WER WILL – DER KANN!
WER NICHT WILL, SOLLTE SICH ÜBERZEUGEN LASSEN!
WER ALLERDINGS WIND PROVOZIERT,
MUSS DANN MIT STURM RECHNEN!
VW SPIELT AUF IGNORANZ:
NICHTS HÖREN – NICHTS SEHEN!
WIR WISSEN UND MÜSSEN ES HERAUSBRÜLLEN:
VW VERSPIELT DIE ZUKUNFT DIESER ERDE!
10.9.2011 um 11:04 Uhr ·
Marc
ihr seid alle lächerlich und dumm was fährst du denn für ein auto fährt das mit luft und liebe?
17.10.2011 um 18:23 Uhr ·
Marina
Ich glaube, Sie haben etwas nicht richtig verstanden …
Es sind doch tatsächlich immer die gleichen Leute, die nicht begreifen WOLLEN oder können (?), worum es im Grunde geht! – - -
17.10.2011 um 19:09 Uhr
Martin
Abgesehen davon, daß das Auto an und für sich hier nicht verdammt wird, Marc, liegt es vermutlich ausserhalb deiner Vorstellungskraft, dass es tatsächlich (wirklich wahr!) Leute geben soll, die KEIN Auto fahren.
17.10.2011 um 19:23 Uhr
Marc
tja wer vernünftig arbeitet hat auch geld für ein vw und kann stolz drauf sein
17.10.2011 um 20:08 Uhr
Bergahorn
Hört auf dumme und dicke Autos zu produzieren. Wir wollen diesen Dreck nicht.
10.9.2011 um 11:12 Uhr ·
Marc
Ich liebe meinen vw
17.10.2011 um 19:11 Uhr ·
Martin
Ich liebe meine Frau.
17.10.2011 um 19:24 Uhr
Marc
ich auch aber mein vw auch
17.10.2011 um 20:09 Uhr
Jim Bob
Eine ganz nette Aktion die Greenpeace hier macht, nur leider geht sie am eigentlichen Ziel, des einer emissionsfreien Mobilität, vorbei. Eine emissionsfrei Mobilität lässt sich nur durch den konsequenten Weg hin zu einer kompletten Elektrifizierung erreichen. Nur die Energieform der Elektrizität lässt einen 100%tigen Betrieb aus regenerativen Quellen zu. Die Diskussion um den Spritverbrauch, der im Übrigen auch sehr stark von den Nutzern abhängig ist, dürfte kaum zielführend sein und lenkt letztlich vom Weg zur optimalen Mobilität einfach nur ab.
Hier macht sich Greenpeace leider zum Spielball der Verbrenner orientierten Automobilindustrie und lässt sich gekonnt von dieser dazu hinreisen den verbrauchsarmen Verbrennungsmotor als Lösung der Zukunft anzupreisen.
Es ist zu hoffen, dass auch bei Greenpeace so langsam der Groschen fällt, bei Herrn Lohbeck, einer der verantwortlichen Verbrennungsmotorfans bei Greenpeace, habe ich allerdings jede Hoffnung aufgegeben, dass eine Vernunft einbricht.
Ich bin mir jedenfalls sicher die verantwortlichen in den Autokonzernen sind um jeden Tag froh an dem Herr Lohbeck diesen in die Tasche redet.
10.9.2011 um 11:32 Uhr ·
Sebastian Hoehne
Sicherlich ist der Verbrennungsmotor keine Dauerlösung. Je eher wir auf Alternativen umsteigen, um so besser. Aber das wird ncoh dauern. Und bis da hin ist es nun mal wichtig, dass die verwendeten Autos so wenig CO2 wie möglich produzieren.
10.9.2011 um 15:10 Uhr ·
Jim Bob
Lieber Sebastian, leider dauert der Umstieg auf eine Elektromobilität um so länger, wenn gerade so große Organisationen wie Greenpeace und dort an vorderster Front Herr Lohbeck, sich gerade zu gegen das Elektroauto aussprechen. Und dabei geht es noch nicht einmal darum das Elektroauto, was immer noch ein Auto ist, als Individualverkehrsmittel gut oder schlecht zu finden. Das gezielte Vorantreiben der schnellen Einführung von Elektroautos hätte in hohem Maße Synergieeffekte gerade im Bereich der Speicherung von Elektrizität, die wir doch auch gerade im Bereich der Versorgung mit regenerativ erzeugtem Strom so dringend bräuchten. Auch der öffentliche Verkehr mit Bus und Bahn könnte von einer schnellen Weiterentwicklung des Elektroauto in hohem Maße partizipieren. Zum einen kann die Weiterentwicklung von Hochleistungsbatterien auch die Elektrifizierung des Bus- und Bahnverkehrs enorm vorantreiben und zum Anderen erfordert gerade der “Nachteil” der geringeren Reichweite beim Elektroauto ein Zusammenspiel von Auto und Bahn.
Solange man dies bei Greenpeace und vor allem bei deren, für die Verkehrspolitik zuständige Person, Herr Lohbeck, nicht begreift. So lange kann ich solche Aktionen wie derzeit gegen VW zwar prinzipiell begrüßen, wirklich ernst nehmen kann ich das Ganze dann aber doch nicht.
11.9.2011 um 11:05 Uhr
Sven
@ Jim Bob
Die Herstellung von Elektroautos hat ja aber eben leider auch ihre Schattenseiten was die Umweltverschmutzung und die dafür nötige Nutzung von Ressourcen betrifft.
Und der soziale Aspekt wäre mir da auch wichtig ich möchte hier auch nicht schöne billige Solaranlagen, Windräder oder Elektroautos sehen wenn die zu Lasten irgendwelcher Bewohner anderer Länder gehen. Die Länder und deren Bewohner die Rohstoffe und Teile zuliefern müssen Fair entlohnt werden.
Einfach nur zu sagen wir wollen quasi weitermachen wir bisher nur eben Ökologisch halte ich für einen verkehrten Ansatz. Bioethanol z.b. präsentier sich in der jetzt wohl anbahnenden Nutzun als keine Lösung. Biomasse aus Mais für Wärmeerzeugung auch nicht so richtig wenn man dafür monokulturen errichtet.
Grundsätzlich müssten meiner Meinung nach auch Probleme die in der Tiefe liegen besser angegangen werden und das auch wenn sich der Mensch dafür in Verzicht üben muss.
Es gilt Ökologische und Soziale Themen auf großer Ebene zusammenzubringen, da müssen die Bewohner der Erde zusammenrücken undEuropa könnte da nen anfang machen.
Letzendlich ist die große Herausforderung die Nachhaltigkeit und das man sich bei der nutzung von Arbeitskraft auf für die Allgemeinheit nützliche Dinge beschränkt.
Steuerberater brauch an sich kein Mensch das ist verschwendete Zeit die sollten sich lieber mit Dingen die eine wirkliche nützliche Wertschöpfung haben befassen und alle Leute in den Bereich notfalls weniger arbeiten.
Ich hätte gerne mehr Zeit das ich mehr Dinge des Tageswerks zu fuß erledigen kann oder mehr Zeit für Dinge wie: Bücher lesen, kochen, und sich mit freunden zu treffen habe.
Ich hätte auch gerne mehr Urlaub das ich dort auch in ruhe mal mit der Bahn anreisen kann wenn es weiter weg ist. Wenn man sich mehr auf die in meinen Augen wesentlichen Dinge des Lebens konzentrieren kann oder man das fördern würde wäre ich glücklicher.
Es ist utopisch und es gibt da so viele Dinge die man an sich mehr ausdiskutieren könnte aber im großen das ist auch gar nicht gewollt.
12.9.2011 um 23:39 Uhr ·
Peter Pleines
Wir haben unser Auto abgeschaft und werden solange kein neues Fahzeug mehr kaufen, bis die Autohersteller sich vorrangig um den Klimaschutz bei ihren Fahrzeugen kümmern und Fahrzeuge bauen die nachweislich nicht unsere Umwelt schädigen.
10.9.2011 um 11:57 Uhr ·
Matthias Bongartz
Lieber VW Konzern,
Ihr wollt doch ein Unternehmen für´s Volk sein, dann beweist das und setzt Euch für unser Klima und die Natur ein. Denkt und handelt langfristig für eine gemeinsame Zukunft.
Danke und Gruß
Matthias Bongartz
10.9.2011 um 12:32 Uhr ·
Siegfried Fischer
Nicht nur im Land der nunmehr sehr begrenzten Möglichkeiten beginnt eine täglich
zunehmende Anzahl von Bürgern zu begreifen, daß die Tage der Papiergeldkönige
gezählt sind und wir sobald einen gesetzlich verordneten Chip unter der Haut tragen werden,der den Umgang mit Geld obsolet werden läßt und die lebensnotwendigen
Zuwendungen für die Einzelpersonen über diesen ubiquitären Chip abrufbar sein werden.
Die Mechanismen der neuen Verteilersysteme werden sicherlich die Realisierung von Sonderwünschen nicht mehr zulassen, wenngleich bis dahin noch eine Menge Wasser den Ganges hinunterlaufen wird. Die uns bestens bekannten Machtsysteme
der Feudalherren sind unweigerlich zu ihrem erkennbaren Ende gekommen.
Viel Glück für die Verwirklichung Ihrer derzeitigen Zwischenlösung!
Siegfried Fischer
10.9.2011 um 12:39 Uhr ·
Ugga
Ich wünsche allen Hirnsklaven alles Glück der Erde, bei den Versuchen diesen ubiquitären Chip aus ihrem Gehirn entfernen zu lassen, um wieder Mensch zu werden.
11.9.2011 um 02:36 Uhr ·
Franziska
Es gibt einige Personen die propagieren, dass gezielte Käuferentscheidungen eigentlich keinen Nutzen auf die Wirtschaft haben, da die Wirtschaft unser Kaufverhalten viel zu sehr steuert, als das wir dies noch bewusst wahrnehmen können…Ich würde es zu gerne darauf ankommen lassen und ausprobieren ob das stimmt…was würde es wohl für VW bedeuten, wenn kein Deutscher mehr ihre Autos kauft? Ich kann mir kauf vorstellen, dass dies keine Wirkung erzielt! Ich kaufe auf jeden Fall keines mehr und hoffe dieses Phänomen schläft um sich wie eine Seuche (allerdings eine an der nur VW sich anstecken kann…)
10.9.2011 um 13:08 Uhr ·
Lorenz Sperl
VW, wann kommt endlich mal ein vernünftiger, Sprit-sparender und vor allem bezahlbarer T5 !!!
10.9.2011 um 14:05 Uhr ·
Robert
Gegen einen Hersteller (den Größten = höchster CO2 Ausstoß = Milchmädchenrechnung) ist albern. Ich unterstütze Greenpeace aber diese Aktion lässt mich darüber nachdenken. Es wäre sinnvoller Politiker an den Pranger zu stellen die die Nutzung Fossiler Energien fördern. Insbesondere Schröder und Fischer. Greenpeace könnte auch mal die Energie Umwelt Bilanz über die gesamt Laufzeit von Hybridautos veröffentlichen… Greanpeace scheinen Fakten wohl nicht mehr zu interessieren.
10.9.2011 um 14:25 Uhr ·
David
Dann schauen sie doch mal in den VW-Report “Die dunkle Seite des Volkswagen-Konzerns”. Da stehen jede Menge Fakten und gute Gründe, warum VW mehr für den Klimaschutz tun sollte und könnte: http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/Report_Die_dunkle_Seite_des_Volkswagen-Konzerns.pdf
Wenn ein großer Konzern wie VW vorran gehen würde, dann wären auch seine Konkurrenten gezwungen mitzuziehen und endlich umweltfreundlichere Autos zu bauen… Das wäre ein riesiger Erflog, auch wenn dieser schon seit Jahren hätte erreicht werden können. Die Technik ist jedenfalls vorhanden, wird aber nicht eingesetzt. Das nenne ich verantwortungslos!
10.9.2011 um 16:19 Uhr ·
maibritorgana
Lieber Robert! Leider leben wir in einer Lobby-Demokratie und Politiker sind nicht der Weg, Änderungen zu erreichen. Bis auf weiteres kann Bewegung nur von “unten” kommen und die Konsumenten sollten lernen, ihre Macht zu nutzen. Deshalb halte ich diese Aktion vielleicht nicht für die bestmögliche, aber sicherlich für einen sinnvollen Schritt und es ist immer noch besser, einen kleinen Schritt in die richtige Richtung zu gehen, als gar nichts zu tun.
11.9.2011 um 11:50 Uhr ·
Ilona Schwerdtner
ja, maibtitorgana, genau meine Denke!
Seit 1973 treuer VW-Kunde, mach ich mir jetzt (spät, aber ja) auch langsam Gedanken……Und die Konkurrenz ist groß….und oft war VW “spitze”….aber es geht wirklich noch besser!!!
11.9.2011 um 18:06 Uhr
Jürgen Kunert
Der Volkswagen-Konzern war eine der treibenden Kräfte hinter der Lobby-Kampagne, die Effizienzstandards für Fahrzeuge in Europa verhindern sollte. Auch in den USA setzt sich das Unternehmen gegen die Einführung strenger Standards ein. VW sollte dies Politik schnellstens ändern !
10.9.2011 um 14:40 Uhr ·
Lea Merkel
Mein Golf ist 21 Jahre alt und ich werd ihn fahren, bis er auseinander fällt, aber danach will ich einen Neuen, und zwar KLIMAFREUNDLICH, und das bitte ohne Aufpreis! Sonst bin ich die längste Zeit VW-Fahrerin gewesen.
Ihr könnt´s!
10.9.2011 um 15:21 Uhr ·
kleinerhobit
Hallo Robert, die letzten beiden Klimakonferenzen in Kopenhagen und Cancun haben klar gezeigt, das die Politik nur handelt, wenn die großen Konzerne das zulassen. Deswegen ist es richtig, das Greenpeace die Konzerne zu mehr Klimaschutz auffordert. Anders geht es nicht! Überlege mal, wieviel Politiker aus großen Konzernen in die Politik gegangen sind und umgekehrt. Gerade bei der Autoindustrie in Deutschland ist das deutlich zu sehen. Der ehemalige Verkehrsminister Wissmann ist heute Chef des Verbandes der deutschen Automobilindustrie und guter Freund von Frau Merkel. Beide waren unter Helmut Kohl Minister. Ein Schelm wer böses dabei denkt! Wie sagte doch der Kaberettist Georg Schramm so treffend. “Die Politiker sind nichts anderes als Marionetten, an deren Fäden die Industrie zieht und die uns dann auf der Berliner Politikbühne Demokratie vorspielen dürfen” Wer also die großen Konzerne zum Umdenken bringt, verschafft der Politik den Handlungsspielraum für mehr Klimaschutz, der dann hoffentlich genutzt wird. Und Hybridautos sind auch keine Lösung, darüber hat Greenpeace schon viel veröffentlicht.
10.9.2011 um 15:29 Uhr ·
Kira Koschig
Ich liebe es deutsche Autos zu kaufen, wenn, aber wir sollten Vorreiter sein, was Umweltschutz angeht. Greenpeace hat schon vor vielen Jahren gezeigt, das 3-1Liter Autos möglich sind. Realisiert es. Wir Deutsche wollen die Umweltverträglichkeit!!!! und yes we can!!! Geht voran! Gruss Kirsten
10.9.2011 um 15:45 Uhr ·
Norbert Brumberger
Ich sehe mich momentan nach einem neuen Auto um. Meine Kriterien sind in erster Linie, neben dem Preis, die Umweltverträglichkeit, die Nachhaltigkeit und das Herstellungsland (wegen der Arbeitsplätze). Ich war immer davon überzeugt, dass VW gute und umweltverträgliche Autos baut, dass VW Vorreiter in der Autobranche sein könnte, dass VW die Zeichen der Zeit erkannt hat. Leider ist es so, dass der VW-Konzern in Europa Lobbyarbeit gegen die Klimaziele macht. Dabei ließe sich doch mit umweltfreundlichen Autos sehr viel Geld machen. Die Zeiten haben sich schon längst geändert. Wird Zeit, dass ihr das in den Konzernetagen mitbekommt.
Also: MACHT ENDLICH WAS!!
10.9.2011 um 16:37 Uhr ·
gerber
Kaufe erst dannwieder einen VW wenn Ihr die Arbeit der Klimaschützer ernst nehmt und selber aktiv werdet.
R. Gerber
10.9.2011 um 18:22 Uhr ·
Francy
JEDI-TRAINING>>>>>>>>>>>>>>>>>
TRainiere GERne & auch geRNE OFT, so OFT wie GEWÜNSCHT sowieSO!
ALSO VW, wer ÄRGER sucht , dem MÖGE geHOLFEN werden
Hier ne KLEINE übung : http://www.youtube.com/watch?v=icoa454l2nk ,
DIENT der HEILUNG , gute Besserung}}}~* = erWÜNSCHT LG v francy
10.9.2011 um 20:58 Uhr ·
Energiesparfuchs
Ein Fahrzeug mit einem mikrigen 1,4 l-Motor ist das KLIMAKILLERMONSTER. Oh wie krank ist die Öko-Bewegung schon. Wäre doch viel einleuchtender, wenn sich GP USA in einer solchen Aktion die Sechs- und Achtzylindermotoren von Massenmodellen vornimmt und dabei die schädlichen Abgase (außer CO2, dass logischerweise für den menschlichen Körper unschädlich ist) an den Pranger stellt.
Außerdem warte ich immer noch auf eine Experten-Antwort zu meiner Frage nach dem Antrieb der Zukunft für Stadt- und Überlandbusse aus dem vorherigen Blog. Oder traut sich mal wieder niemand bei GP, konkret zu werden ???
Kampagnen lostreten ist offenbar leichter, als konkrete Lösungen vorzuschlagen.
10.9.2011 um 21:31 Uhr ·
Michael Schulte
Gerade mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit lassen sich so viele Leute fangen: Nutzen Sie das doch. Tststs, selten dämlich.
10.9.2011 um 21:33 Uhr ·
Bruno Straub
Lieber Aldi, es ist ja lobenswert, dass ihr Lebensmittel auch in Bioqualität anbietet. Aber ihr tut für die Volksgesundheit viel zu wenig! Ihr müßt den normalen “Ramsch” aus dem Sortiment nehmen und stattdessen ausschließlich Bio anbieten, natürlich zum “normalen” Preis!
Ist das sooo schwer? Warum ziert ihr euch? Wo soll das Problem sein? Seid ihr am Ende von den (Exritterguts)Großagrarieren bestochen?
Übrigens: Mit diesem Geschäftmodell wäret ihr absolut konkurrenzlos! Dass deine “Geschäftsetage” das nicht einsieht!!
10.9.2011 um 22:29 Uhr ·
Bruno Straub
Ich weiß, mein Kommentar klingt doof, ist doof, aber ich sehe da gewisse Parallelen zum “VW-Wachrütteln”….
10.9.2011 um 23:45 Uhr ·
Klaus Lohrer
Sie als vielleicht bald größter Automobilproduzent sollten auch in Sachen Umweltschutz ganz vorne stehen, Also nehmen sie den 1.4 l Benziner des Golf vom Markt und bewerben die umweltfreundlicheren Modelle um die Kunden zu überzeugen.
10.9.2011 um 22:51 Uhr ·
Tim Taler
Mal ein Hinweis, wegen der Korrektheit:
- Der schmutzigste Golf, wenn man nach CO2 geht, ist nicht der 1.4er, sondern der R mit 199g/km.
- Laut EU Datenbank nach der sich der CO2-Ausstoß der Herstellerflotten berechnet war der meistverkaufteste Golf in Europa im Jahr 2010 mit deutlichem Abstand der 1.6 TDI, nicht der 1.4er.
- Der massive Protest gegen einen Wagen der einen auslaufenden Motor hat (die Absicht den 1.4er durch den 1.2TSI zu ersetzen ist keineswegs unbekannt und in der Motorpresse seit langem präsent) erscheint relativ sinnlos. Mehr so, als ob man sich hier vorher VW als Feindbild gesetzt hat und danach angefangen hat, Gründe zu suchen, als andersherum.
- Die Einstiegsmotorisierung beim Megane hat 159g/km, bei Fiat 149g/km bei der Mercedes A-Klasse ebenfalls 159 g/km. Und selbst beim hochgelobten Toyota hat der Einstiegs-Auris einen CO2 Ausstoß, der mit 153g/km höher liegt(!!!), als beim kritisierten Golf 1.4.
Es mag viele Gründe geben VW zu kritisieren (ebenso wie andere Hersteller). Aber die Argumentation warum man sich auf VW, und dann wieder besonders auf den 1.4er Benziner konzentriert ist abstrus und geprägt von zahlreichen falschen Fakten. Schade drum, mein Vertrauen (und meinee Spende für dieses Jahr) ist Greenpeace mit solchen Aktionen und Argumenten erstmal verloren gegangen…
11.9.2011 um 01:52 Uhr ·
Energiesparfuchs
Es ist offenbar reine Verzweiflung, die GP mittlerweile antreibt. Gut recherchierter Kommentar.
Wenn folgende Darstellung stimmt, dann dürfte das für den “Umweltschutz a la Greenpeace” einen herben Rückschlag bedeuten.
Zitat von Prof. Dr. Carl-Otto Weiss, Direktor und Professor an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig,i.R.
“Das „ Ozonloch“ über der Antarktis, war das Panikthema der achtziger und frühen neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Hautkrebserkrankungen wurden – besonders in Australien- mit der Ausweitung des Ozonloches über dem Südpol in Zusammenhang gebracht.(obwohl Australien mehr als 3000 km vom „Ozonloch“entfernt liegt). Die Furcht wurde geschürt, dass Hautkrebs sprungartig ansteigen würde, wenn nichts dagegen unternommen würde. Und alles streng wissenschaftlich bewiesen! Sogar per Nobelpreis bestätigt. Und Schuld an diesem sich ausweitenden Ozonloch sollten die Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) haben, die in großen Mengen als Treib- und Isoliergas weltweit erzeugt wurden. Dieses FCKW, an dem Chemigigant DuPont weltweit die Patente hielt, wurde mit dem Montreal Protokoll 1989 (1) weltweit verboten. Der Nobelpreis für Chemie wurde 1995 an den Meteorologen Paul Crutzen vergeben, der glaubte, den Nachweis für diese gefährliche atmosphärische Reaktion des FCKW in der Atmosphäre gebracht zu haben…Ein junger Physiker benötigte für seine Forschungsarbeiten in der Spektralanalyse einen neuen Laser, den es so in der Wirtschaft nicht zu kaufen gab. Er besuchte Konferenzen auf denen er Informationen über den Lasertyp erhielt. Dabei wurde er Zeuge, – so ganz nebenbei – wie das Märchen vom sich durch FCKW ausweitenden Ozonloch – und den damit verbunden Gefahren geschaffen wurde: Hier sein Bericht
In den späten 70er Jahren besuchte ich eine Konferenz in Dallas. Ich war damals am Bau eines “Spin-Flip-Raman-Lasers” interessiert. Das ist ein furchtbar aufwendiges Ding. Braucht supraleitende Magneten mit Helium Kühlung. Das aktive Medium muss ebenfalls nahe am absoluten Nullpunkt ( <1°K ) gehalten werden etc. Aber es gab für den von mir gewollten Spekralbereich keine anderen Lasertypen. Bei der Wellcome-Veranstaltung am Sonntag Abend vor Konferenzbeginn kam ich mit zwei amerikanischen Kollegen ins Gespräch, die auch so ein Ding bauen wollten. Wir tauschten technische Details über Probleme aus und ich fragte später, wofür sie den Laser benutzen wollten. Antwort war: wir wollen den auf einem Stratosphärenballon fliegen, um die Auswirkungen der FCKW auf das Ozon zu messen zu versuchen. Ich fragte dann, warum sie so ein kompliziertes, anfälliges, und vor allem schweres Ding fliegen wollten, wo doch nach meinem Verständnis ein einfaches Spektrometer ( Schuhkarton-gross. Gewicht vielleicht 1 -2 kg, statt mehreren 100 kg für den Laser ) für den Zweck völlig ausreichend war.
Darauf ein Schmunzeln. Die Arbeit wird durch Fa. Dupont finanziert, Und die habe zur Auflage gemacht, es müsste etwas Spektakuläres gemacht werden, und man habe sich darauf geeinigt, diesen Super-Duper-Big-Science Laser zu fliegen. (Grinsen, vermutlich dachten sie: "Dupont ist schon ganz schön pfiffig und wir sind´s auch, da wir das Geld an Land gezogen haben ). Dann vertrauten mir die Kollegen noch den Grund für die Mittelvergabe durch Dupont an: die FCKW Patente von Dupont laufen um 1980 aus. Man hat deshalb sich die (etwas weniger effizienten) FKW (ohne Chlor) als Kältemittel patentieren lassen. Damit die Konkurrenz FCKW nicht benutzen kann, muss gezeigt werden, dass die FCKW die Ozonschicht zerstören. Dann könnte man FCKW vielleicht verbieten lassen, Und hätte weiterhin das Monopol auf Kältemittel. Ich traf die Kollegen bei der Konferenz im folgenden Jahr wieder. Fragte: Habt Ihr was messen können? Antwort: Nichts Richtiges. Erklärung: Ist ja auch schwierig. 700 mal mehr Chlor ( welches ja die Ozonzerstörung bewirken soll ) dampft aus dem Meer, als das was die FCKW in die Stratosphäre bringen. Und so ein kleiner Effekt… ist natürlich schwierig zu messen.
Und ohne Resultat gibt's wohl kein Geld mehr von Dupont? Lachen: Nein, aber jetzt haben wir ja das Ozon-Loch und das Geld fließt reichlich z.B. von der NSF. Und sie erklärten mir: Natürlich war das Ozonloch schon immer da und hat mit dem ungefähr Tausendstel Chlor durch FCKW nichts zu tun (das ist schon seit 1950 bekannt als es noch gar keine FCKW gab. Und ausgerechnet am Südpol wo wohl die FCKW Emission besonders hoch ist(??) )
Nachspiel:
Paul Crutzen bekam dann den Nobelpreis für Chemie für seine besondere Leistung beim Aufklären der Prozesse mit denen FCKW die Ozonschicht zerstören. 2010 konnte man in deutschen Zeitungen von Veröffentlichungen chinesischer Chemiker über genauere Untersuchungen lesen, die zeigten, dass FCKW eigentlich nichts mit Ozonabbau zu tun haben können.
Der Kommentar des Instituts in Mainz, dessen Direktor Crutzen ist, sei gewesen: "Jetzt muss die Chlorchemie der Ozonschicht neu geschrieben werden."
2011, 20 Jahre nach Beendigung der FCKW Produktion, wuchs das Ozonloch plötzlich auf eine Stärke wie nie zuvor an, sogar über dem Nordpol war eine Ozonverminderung zu messen. Kommentar des Instituts: Das sei durch noch in der Stratosphäre vorhandene FCKW Reste bewirkt."
GP sollte mal erklären, warum z.B. FCKW und FKW in Klimaanlagen von Autos (auch VW !!!) eine Umweltschweinerei sind und durch das KLIMAKILLERGAS CO2 ersetzt werden müssen. Wenn das hier so stimmt, dann nährt das natürlich auch die Zweifel in der Bevölkerung am "menschgemachten Klimawandel". Denn besagter Crutzen (Nobelpreisträger) ist an forderster Front der KLIMASCHÜTZER.
Kann mir jemand von GP eine Antwort darauf geben, wem ich jetzt noch glauben soll ???
11.9.2011 um 07:18 Uhr ·
Energiesparfuchs
Herr Borgerding – als Kampagnenführer sind sie sonst immer sehr mitteilsam – warum hier nicht auch ?
Ist Dr. Carl-Otto Weiss (Direktor und Professor an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig,im Ruhestand) jetzt ein Märchenerzähler oder wie sind die wahren Hintergründe des “Montreal”-Protokolls zum FCKW ?
13.9.2011 um 17:49 Uhr
Energiesparfuchs
Immer wenn es brenzlig wird und der Kampagnenlack abzusplittern droht (wie jetzt hier beim FCKW und beim Klimaschutz), dann ist auf einmal Funkstille bei GP.
Die Erklärung, warum GP USA Spendengelder von ROCKEFELLER-Stiftungen genommen hat (was sie auch nicht bestreiten, sondern nur mit den Satzungsbestimmungen zu erklären versucht haben) stellt mich auch nicht zufrieden. Auf der einen Seite ist das Geschrei groß, wenn Ölfirmen an “Klimaskeptiker” spenden. Auf der anderen Seite hat GP kein Problem damit,Gelder, die aus dem schmutzigen Ölgeschäft stammen, für eigene Zwecke zu verwenden. Diese Doppelmoral ist einfach zynisch.
15.9.2011 um 06:39 Uhr
stefan
also wir haben bzgl. ozonloch und klimawandel die wahl zwischen den aussagen der überwältigenden mehrheit der wissenschaftler, der regierungen und der umweltschutzverbände auf der einen und den “enthüllungen” einiger durchgeknallter daniel düsentriebs, die das ganze für eine weltumspannende verschwörung halten, auf der anderen seite. hm?!
warum sollte sich gp mit jedem querulantentum aus dem dunstkreis von eike, kopp-verlag etc., die alle offensichtlich zu viel (oder zu wenig?) geraucht haben, auseinandersetzen? da gibt es wirklich wichtigeres …
17.9.2011 um 09:44 Uhr
Energiesparfuchs
Herr Borgerding hat einfach mal hier nicht die Wahrheit in Sachen ROCKEFELLER-SPENDEN an GP USA gesagt. Das steht leider nun mal nicht bei Kopp/Eike usw.
Können sie selbst in den Quellen (meine Links in meinen Anmerkungen unter http://blog.greenpeace.de/blog/2011/05/18/das-klima-schutzt-sich-nicht-von-alleine/#comments) nachprüfen.
Wer was zuviel geraucht hat, nun das wird schon noch herausstellen.
03.10.2011 um 22:04 Uhr
Martin
Fuchsi, ich bin sicher, du wirst eines Tages in einem Atemzug mit Leuten wie Kisch oder Woodward/Bernstein genannt werden.
03.10.2011 um 22:36 Uhr
Energiesparfuchs
GP muss sich da schon mit Dr. Carl-Otto Weiss (siehe oben, ehemals PTB Braunschweig) auseinandersetzen. Wie wäre es mit dem Begriff FCKW-Leugner für ihn ? Auch lasse ich mich nicht gerne anlügen bezüglich der Spenden an GP. Und von den vielen Miiliardären, die mich hinsichtlich Klimaschutz belehren wollen, habe ich auch die Nase voll. Wo bleibt denn der Frontalangriff von GP auf Al Gore und Konsorten ?
05.10.2011 um 06:34 Uhr
Benjamin Borgerding
@Tim Taler
Deine Zahlen vom Golf 1.6 TDI beziehen sich vermutlich auf fünf verschiedene Versionen (mit und ohne Blue Motion, Blue Motion Technolgy etc.), deshalb stimmt unsere Feststellung, dass der 1.4 der meistverkaufte Golf ist. Das trifft übrigens auch noch auf das Jahr 2010 zu.
Der 1.4 wird frühestens zum Modellwechsel zum Golf 7 (Ende 2012) durch eine andere Motorisierung ersetzt werden, aus dem Grund ist es auch absolut legitim, dass wir dieses Modell als Negativbeispiel herausgreifen.
Ohnehin konzentriert sich unsere Kritik keinesfalls auf einzelne Modelle, die VW im Angebot hat, sondern im wesentlichen auf grundsätzliche Versäumnisse des Konzerns beim Klimaschutz, d.h. konkret die Unterstützung von Lobbygruppen, die sich aktiv gegen strenge Klimaschutzgesetze einsetzen.
Dass andere Autohersteller ebenfalls Autos herstellen, die viel CO2 ausstoßen, würde Greenpeace niemals bestreiten. Uns geht es – das machen wir immer wieder deutlich – vor allem darum, dass Volkswagen als größter Autobauer Europas seiner – wie man angesichts der derzeitigen Lage mit Fug und Recht sagen kann – Pflicht nachkommt, sich für mehr Klimaschutz einzusetzen.
Mit deinem ersten Kritikpunkt hast du allerdings gewissermaßen Recht: Es gibt tatsächlich Golfmodelle, die noch mehr CO2 emittieren, allerdings gehören diese nicht zu den gängigen Volumenmodellen wie der Golf 1.4.
16.9.2011 um 17:26 Uhr ·
Peter Wolters
Kreative Modelle wie 3-Liter-Auto und BlueMotion sind möglich, wie VW beweist.
Aber: Es sind derzeit nur Feigenblätter für den Umweltschutz.
Deshalb meine Forderung als VW-Fahrer: “VW, mach’ endlich Ernst mit Umweltschutz, Schluss mit Lobbyarbeit für Klimazerstörung, zukunftsfähige Mobilität ernsthaft betreiben!”
Peter Wolters
11.9.2011 um 14:39 Uhr ·
Mr. Niceguy
Haha zum Glück fahre ich nen Chevy Silverado V8!, Ka was der für einen Co² Ausstoß hat, auf jeden fall macht er SPASS und hat BUMMS! Und das steht bei mir nunmal im Vordergrund!!!
11.9.2011 um 14:44 Uhr ·
Thomas Henkel
Erdöl ist zu knapp und zu kostbar, um es nur verbrennen. Außerdem ist oftmals bereits die Förderung des Erdöls für die Umwelt sehr riskant (Ölkatastrophe im Gold von Mexiko im letzten Jahr, geplante Förderung in der Arktis). Daher sind verbrauchsarme und preiswerte Autos ein Muss, am besten solche, die weder Öl verbrauchen noch Kohlendioxid produzieren.
11.9.2011 um 15:35 Uhr ·
Energiesparfuchs
Dem kann ich nur zustimmen. 3-Liter-Erdölautos zerstören unsere Umwelt weltweit. Herr Lohbeck und GP sind auf dem falschen Dampfer in diesem Blog hier, wenn man sich die o.g. Forderungen ansieht.
Volkswagen forciert mit Hochdruck die Erforschung und Entwicklung umweltfreundlicher Antriebstechnologien. Europas erfolgreichster Automobilhersteller nutzt dabei das gesamte Technologie-Spektrum unserer Zeit. Im Rahmen der Challenge Bibendum 2007 zeigt Volkswagen nun in Shanghai (China) sechs Highlights aus diesem Spektrum ebenso innovativer wie umweltfreundlicher Serien- und Forschungsfahrzeuge. Zwei der Prototypen sind Weltpremieren: der Tiguan HyMotion und die Zero-Emission-Version des für China konzipierten Passat Lingyu – die Energie für ihre Elektromotoren erzeugt in beiden Fällen eine Brennstoffzelle.
Kaum wurde die Tiguan Serienversion mit konventionellen Motoren vorgestellt und mit dem goldenen Lenkrad ausgezeichnet, ist bereits das erste Forschungsfahrzeug mit Brennstoffzelle fertig: der Tiguan HyMotion. Der Prototyp blickt weit in die Zukunft: Sein Brennstoffzellensystem mit einer Gesamtleistung von 80 kW wurde im Motorraum integriert. Hier arbeitet auch der Elektroantrieb. Er entwickelt eine Maximalleistung von 100 kW / 136 PS. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 150 km/h; in rund 14 Sekunden beschleunigt der Tiguan HyMotion von 0 auf 100 km/h.
11.9.2011 um 16:19 Uhr ·
Mamamia
sorry GP aber mit dieser aktion macht ihr euch lächerlich…. es gibt weit aus schlimmere umweltsünder aber an die kommt ihr wohl nicht so gut ran wie an VW was?
kümmert euch um die ECHTEN umweltsünder und holt nicht so nen pseudoscheiß raus nur damit ihr mal wieder ins gespräch kommt
ich verwette meinen arsch das ihr auch nicht unbedingt die reinste weste habt..
einfach mal hirn einschalten….
11.9.2011 um 18:59 Uhr ·
Liane Lochner
Sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender,
ich nehme an, Ihre gegenwärtige Sichtweise bezüglich der Umwelttechnologie von VW beruht auf wirtschaftlichen Aspekten, für die Sie in Ihrer Position zweifelsohne große Verantwortung tragen.
Die Richtigkeit meiner These vorausgesetzt, bitte ich Sie, der Post, die Sie auf diesem Wege erhalten, Beachtung zu schenken. Daraus geht eindeutig hervor, welch großes Interesse die Verbraucher – Ihre Kunden! – an einer weiterentwickelten und vor allem serienmäßig erhältlichen Umwelttechnologie haben.
Nach meinem Verständnis ginge VW ein viel größeres finanzielles Risiko ein, wenn Sie dieser Nachfrage nicht entgegenkämen.
Es mag naiv klingen: Ich denke, Ihr Konzern kann nur gewinnen, wenn VW Wissen und Technologie noch konsequenter als bisher für möglichst klimafreundliche Mobilität einsetzt.
Es mag idealistisch klingen: Letzten Endes gewinnt jeder Einzelne.
Mit Ihrem Beitrag.
Mit freundlichen Grüßen
Liane Lochner
11.9.2011 um 21:03 Uhr ·
Energiesparfuchs
Von welcher Technologie reden sie denn hier ? Benzin- und Dieselmotoren ?
12.9.2011 um 06:27 Uhr ·
Thomas Krause
Mief, Mief, Mief, wir ham Euch (VW) gar nicht lieb!
12.9.2011 um 11:14 Uhr ·
mick-hamburg
Es kann doch nicht sein, dass man sich heute einen Neuwagen mit einem Spritschluckvermögen von vorgestern kaufen kann. Pfui Deibel, shame on you!!!
12.9.2011 um 11:58 Uhr ·
Foijahn
Helden,
gegen das “böse” Volkswagen in Wolfsburg demonstrieren. Gegen den “bösen” Golf 1.4 protestieren.
Die Greenpeace Jungs sind übrigends mit einem T2 Bulli Volkswagen angereist und haben ihre Materialien transportiert.
Also erst an die eigene Nase packen und dann Themen ansprechen
Generell habe ich nichts gegen Greenpeace aber solche Aktionen fördern gar nichts. Klar sollte ein Ziel verfolgt werden aber was wäre den das ach so schöne Deutschland ohne die Automobilindustrie?
Als Wirtschaftsunternehmen würde ich mein Geld aktuell auch eher wie oben von jemanden bereits erwähnt eher in die Erforschung von 0 Co² Autos stecken anstatt in andauernde Verbesserungen.
Leider eine “lächerliche” und nicht ernst zunehmende Aktion von Greenpeace verlagert eure Aktionen lieber auf aktuell wichtige Themen… Fukushima ist aus jedem Kopf und glüht vor sich hin…
12.9.2011 um 14:18 Uhr ·
Pulli
@Foijahn: Also mit was auch immer die Greenpeace-Leute gekommen sind, ein “T2 Bulli” wird es nicht gewesen sein. Da hätten sie schon ein Museum finden müssen, daß ihnen einen leiht. Ansonsten hat glaube ich niemand gefordert, die Automobilindustrie abzuschaffen. (ohne die Deutschland mit Sicherheit noch viel schöner wäre, so mit Blick auf die ganzen Autobahnen
Und echt, so dämliche Verbesserungen sind mal total doof.
12.9.2011 um 15:46 Uhr ·
Monstertruckfahrer
Stimmt, die Greenpeace Hobbits fordern nicht, dass die Automobilindustrie abgeschafft werden soll, sondern nur, dass VW seinen GOLF abschafft und alle stattdessen einen Renault bzw. Citroen kaufen
12.9.2011 um 16:36 Uhr
Energiesparfuchs
@pulli
Das Herumschrauben an Benzin- und Dieselmotoren ist tatsächlich eine “dämliche Verbesserung”. Hier geht es nicht nur um anfallende Abgase sondern auch um Altöle.
Elektrifizierte Antriebe mit Brennstoffzelle und Radnabenmotoren emittieren auch keinen Bremsstaub (Abrieb von Bremsklötzern und Bremsscheiben), der die Luft in den Innenstädten verschmutzt und uns krank machen kann.
12.9.2011 um 16:42 Uhr
Techniker
Oh ja, der Energiesparfuchs – Altöle, ja wie schlimm! Schon mal drüber nachgedacht, wo die Lauge aus den brennstoffzellen hingeht, wenn sie ausgedient hat? Schon mal dran gedacht, was aus der ausgegasten Biomasse wird, nachdem sie verbracht ist? Weißt du eigentlich was da alles für CO anfällt? Um Abgase zu verringern, baut man einfach einen Katalysator ein. Wenn es dir um die Abgasbelastung der Großstädte geht, wo CO2 ja im Prinzip egal ist, dann ist ein Benzin-Porsche mit 10l/100km sauberer ist als ein Rußpartikelfilterloser Diesel-Smart mit 3l/100 km. Und Narben-Bremsen kann man auch in normale Autos einbauen —
12.9.2011 um 17:05 Uhr
Energiesparfuchs
Bei NT- und HT-PEFC gibt es keine Lauge, das sollten sie als “Techniker” auf jeden Fall wissen. Und das Platin, was wir in die heutigen Katalysatoren von Verbrennungsmotoren reinbauen, wird einfach für die Membranen der Brennstoffzellen (auf Kunststoff-Folienbasis) verwendet.
In Wirbelschichtreaktoren vergaste Biomasse kann als Asche trocken abgezogen und mit seinen wertvollen Mineralstoffen (nicht verglast) wieder zusammen mit Holzkohle, Milchsäurebakterien, organischen Abfällen und den Mineralstoffen aus der Methanisierung des Pressaftes in Form von Terra Preta auf den Acker ausgebracht werden. Dadurch wird der Boden in der Landwirtschaft wesentlich ertragsreicher und lebendiger, als er es vorher jemals gewesen ist.
CO wird in den Vergasungsanlagen generell durch Zugabe von Wasserdampf in H2 (Wasserstoff) umgesetzt (macht jede große Chemiefirma weltweit). Das entstehende C02 wird komplett über die Energiepflanzen im Kreislauf geführt, d.h. keine zusätzlichen Emissionen.
Ein Porsche mit Brennstoffzelle kann auch 240 km/h und mehr schaffen, hier sind die Ingenieure gefragt, auch kleine Fahrzeuge lassen sich mit BZ schadstoffrei ausrüsten.
Also keine Gefahr für Porsche (im VW-Konzern ???), sondern eine echte Chance. Und wer den Motorsound vermisst, der bekommt für den innenraum die entsprechenden Geräusche über die HiFi-Anlage eingespielt (alles schon entwickelt).
Sie können also beruhigt sein und auch in der Zukunft ihre persönliche “Kohle” in einem Porsche anlegen. Scheint ja ihr einziges Problem zu sein.
12.9.2011 um 18:08 Uhr
Techniker
Nur Reicht die Ackerfläche bei weitem nicht aus, um Autos, Flugzeuge, und Stromnetzte mit Energie zu versorgen. Das ist so.
Über die Machbarkeit von Biowasserstoff diskutiere ich mit ihnen nicht, da sie in diesem Aspekt den Anschluss an die Realität verloren haben.
12.9.2011 um 18:17 Uhr
Energiesparfuchs
Sie behaupten einfach etwas, ohne es belegen zu können. Die Ackerfläche in der EU reicht für Alles. Nahrung, Energie, Naturschutz. So sind die Fakten. Wer weniger ins Energiesystem als Input reingeben muss, um den selben Endenergiebedarf rauszubekommen, der braucht auch viel kleinere Ackerflächen als bei der herkömmlichen Biogasherstellung und -verwendung, siehe http://www.bio-wasserstoff.de/h2/Effizienz/effizienz.html
Außerdem ist das “Einmischen” von Solar- oder Windwasserstoff in das System durchaus erwünscht und hilft Flächen zu sparen.
Den Anschluss an die Realität verlieren können nur die, die sich neuen bahnbrechenden Ideen generell verschließen.
12.9.2011 um 18:39 Uhr
Techniker
Eigentlich wollte ich ja nicht mit ihnen drüber diskutieren aber – gibt’s auch andere Quellen als http://www.Bio-Wasserstoff.de? Schon mal drüber nachgedacht, das das u.U. nicht die Objektivste Quelle aller Zeiten ist? Man sieht ja, was für eine Diskussion durch dieses E10 entstanden ist, sogar soweit, das GP sich sogar DAGEGEN entschieden hat, und das wegen lächerlichen 10%, das auch NUR bei Benzinbetriebenen Autos in Europa. Flugzeuge, Kraftwerke, Schiffe ect. müssen auch irgendwie mit Energie versorgt werden. Jetzt überlegen sie mal, was das für eine Ackerfläche erfordern würde. Da ist es mir auch total egal, was biowasserstoff.de sagt, das eigene Hirn darf man auch verwenden! Nennen sie doch mal konkrete Zahlen! Wie viele KWh liefert denn so ein qm Ackerfläche im Jahr?
12.9.2011 um 19:01 Uhr
Energiesparfuchs
Genau, selber nachrechnen kann nicht schaden und ist ausdrücklich erwünscht. Der “Biosprit” E 10 musste ein Flop werden – auch energetisch.
Zum Thema:
1,0 PKW mit 15.000 km Fahrleistung = 1 ha Ackerfläche – Biodiesel oder RME
2,5 PKW mit 15.000 km Fahrleistung = 1 ha Ackerfläche – BtL-Diesel
Diese Zahlen kriegen sie auch bei der FNR (Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe)
Zwei-Kultur-Nutzungskonzept (wenn angewendet) bringt 1,5-fachen jährlichen Ertrag, also
3,75 PKW mit 15.000 km Fahrleistung = 1 ha Ackerfläche – BtL-Diesel
Tank-to-wheel-Efektivität (Tank-zu-Reifen)
bei heutigen Verbrennungsmotor max. 20 Prozent
bei Brennstoffzelle max. 60 Prozent (bei 70 % elektr. Wirkungsgrad- Quelle Toyota)
Die Brennstoffzelle ist dreimal so effektiv, wie ein Motor. Das bedeutet
3,75 PKW mit BtL-Diesel x 3 = 11,25 PKW mit Brennstoffzelle = 1 ha Ackerfläche
Die Herstellung von BtL-Diesel erfolgt in Biomasse-Vergasungsanlagen. Der Wirkungsgrad dieser Anlagen beträgt nur ca. 30 Prozent, bezogen auf das Verhältnis zwischen Energieinput und -output (Quelle Choren)
Bei Biowasserstoff beträgt der Wirkungsgrad zwischen 70 und 90 Prozent (je nach Technologie, also das Doppelte bis Dreifache.
11,25 PKW mit Brennsoffzelle x 3 = 33,75 PKW mit Brennstoffzelle = 1 ha Ackerfläche
Den Rest macht die Bremsrückgewinnung, also mindestens
40 PKW mit Brennstoffzelle = 1 ha Ackerfläche oder
40 Mio. PKW mit Brennstoffzelle in D = 1 Mio. ha Ackerfläche
Das ist nur ein kleines Beispiel für das Potential. Und bedenken sie, wir können 30 Prozent des gesamten benötigten Wasserstoffs durch die sowieso gebauten Offshore- und Onshore-Windparks ins System bringen. Das reicht dicke für Alles.
12.9.2011 um 19:54 Uhr
Techniker
Hier wird mir für meinen Geschmack ehrlich gesagt zu viel mit Zahlen getrickst – lieber wären mir tatsächlich echte harte zahlen im Sinne von KWh an Energie pro qm.
Als erstes fällt mir auf, das Verbrennungsmotoren heute einen Wirkungsgrad, der eher in der nähe von 30%, im Labor sogar über 40% haben, damit wäre die Brennstoffzelle mit einem Schlag schon mal nur doppelt so effektiv. Zweitens denke ich, das sie hier eine Sache doppelt gezählt haben: Biowasserstoff ist 3X so effizient in der Herstellung wie Biodiesel, nicht wie BtL. Also sind wir doch eher bei max. 15 Autos pro Hektar. Dann bräuchte man also ca. 4-5 Milio. Hektar alleine für die Automobilindustrie, was schon sehr viel ist, vokalem weil D nur 12 Million. Hektar Ackerfläche hat. UND Autos sind nur der Zweitgrößte Energieverbraucher, der Elektrizitätssektor braucht noch mehr Energie – und dort sieht es noch schlechter aus für sie, da dort schon jetzt viel deutlich effizienter zugeht wie im Autosektor. Dann gebe es da noch die Flugzeuge, für die Wasserstoff schon wegen des geringen Energie/Volumensverhältniss nicht in Frage kommt.
Ich sage nicht, dass BioWasserstoff nicht vielversprechend ist, es ist sicher eine gute Option, die man sich anschauen sollte, aber wir brauchen auch andere Energiequellen, alles kann man damit nicht machen, und dass stört mich an ihrer Einstellung.
Dann gebe es ja noch die Kosten für transprort und Lagerung, vor allem aber die Umstellung des gesamten Systems auf H2, das würde Milliarden kosten, das muss ja auch mal einer bezahlen.
12.9.2011 um 20:33 Uhr
Energiesparfuchs
Verbrennungsmotoren erreichen heute max. 30 Prozent Wirkungsgrad im Bestpunkt, nur leider erfolgt der Betrieb dieser Motoren so gut wie nie im Bestpunkt. Und wir reden hier über echte Technik und nicht über Labormotoren. Die Brennstoffzelle liefert über den gesamten Lastbereich einen nahezu gleichbleibenden Wirkungsgrad von 60 Prozent.
Biowasserstoff ist dreimal so effizient wie BtL-Diesel im Herstellprozess (Quelle: Choren in Freiberg), Biodiesel ist noch schlechter pro ha Ackerfläche. Deshalb habe ich ja alles oben Schritt für Schritt erklärt.
4 -5 Mio. ha Ackerfläche für Autos imuss ich zurückweisen, das kann jeder oben einfach mit dem Taschenrechner nachvollziehen.
Flugzeuge können auch mit Wasserstoff fliegen – Airbus hat in Hamburg bereits erfolgreiche Brennkammertests mit einem Triebwerk durchgeführt.
Der Luftverkehr kann zunächst den Bordstrom mit APU und Wasserstoff herstellen, später können dann neue Maschinen komplett für Wasserstoff ausgerüstet werden.
Große Schiffe (z.B. Autofähren für 600 PKW in Norwegen) werden heute schon mit Flüssigerdgas und Motoren angetrieben, ein Antrieb mit Flüssigwasserstoff und Brennstoffzellen erziehlt aus Wirkungsgradgründen (30 zu 70 Prozent) die gleiche Reichweite.
Zum dezentralen Energieverbrauch sagt der o.g. Effizienz-Link alles aus. Große Kraftwerke wird es künftig kaum noch geben, sondern meist nur unterschiedlich große BZ am Verbrauchsort.
12.9.2011 um 21:08 Uhr
Marina
@Techniker:
Wirklich? Porsche besser als Smart? Glaube ich nicht …
Übrigen:
Das neue Öko-Siegel für Autos, was ab 1. Dezember 2011 in Kraft tritt, besser gesagt dessen Verordnung,
ist, ehrlich gesagt, so was von SCHWACHINNIG! Das geht auf keine Kuhhaut …
Da hält man uns Verbraucher doch tatsächlich regelrecht für mehr als dumm, daß
wir auf so etwas hereinfallen.
Was soll ich schon von der Bundesregierung und auch von der Autowirtschaft halten -
nach einem weiteren, solchen Fauxpas?! Die Antwort erübrigt sich. – - -
12.9.2011 um 17:51 Uhr ·
Techniker
Energiesparfuchs hat von der Belastung der Großstädte gesprochen, nicht von der belastung des Klimas. Und im sinne von giftigen Abgasen (CO2 ist nicht giftig in klassischen sinne, es ist ein Treibhausgas) wie CO, HC, NOx, Ruß, etc produziert ein Porsche tatsächlich weniger als ein Smart. (kannst du gerne nachschlagen) Das liegt daran, das man solche Gifte ohne probleme durch einen Kat. nahezu vollständig beseitigen kann, und bei dem Preis eines Porsches kann sich Porsche auch einen gescheiten Kat. leisten, im gegensatz zu Smart, wo z.B. aus Kostengründen beim Diesel auf einen geschlossenen Rußpartikelfilter verzichtet wird. Für die gesundheitliche belastung in den Großstädten wäre es also tatsächlich besser, alle würden Porsche fahren wie alle Smart. Für das Klima wäre es schlechter.
12.9.2011 um 18:13 Uhr ·
Energiesparfuchs
Klar, einen Porsche kann sich im Gegensatz zu einem VW Golf 1,4 l jeder leisten.
Zur Klimaproblematik verweise ich mal auf die von mir hier gepostete “DuPont”-Geschichte weiter.
Um es gleich klarzustellen – mit Biowasserstoff werden Klimagasverhandlungen generell obsolet für uns. Und damit auch Klimaschutzkampagnen.
GP wird sich wohl ein neues Top-Thema suchen müssen. Das dürfte nicht so schwer sein, bei all den Problemen auf der Erde.
12.9.2011 um 18:47 Uhr
Rlmmp
Lustig. Anstatt wirklich Probleme anzugehen, wie etwa dem Realitätsfremden NEFZ Zyklus, wird der letzte Golf, der im Alltag eines der sparsamsten ist, dazu noch kaum Feinstaub im Gegensatz zu den TSI Benziner erzeugt, angeprangert.
Beispiel Feinstaub: http://www.zeit.de/auto/2011-07/benziner-partikelfilter.
Lieber sollte man mal Hersteller und Regierung dafür rügen, eine Co² Grenze angesetzt zu haben, die die Hersteller nur mit großen Tricksereien erreichen. Erkennbar dadurch, dass der Normverbrauch und Alltagsverbrauch immer weiter auseinanderklaffen. Die Energie die in solche Sachen reingesteckt wird, spart man doch nie in der Form wieder ein. Aber Greenpeace schaut wohl auch nur darauf, was hinten rauskommt.
13.9.2011 um 11:36 Uhr ·
CO2-Schleuder
Ich stosse CO2 aus und werde mir bestimmt von Greenpeace nicht vorschreiben lassen, wieviel CO2 ich ausatmen darf. Kann sein, dass ich durch Meditieren und längeren Schlaf weniger CO2 produziere, aber sollen doch andere weniger atmen. Ich habe zudem einen körperlich anstrengenden Alltag, da ist es nicht so einfach Sauerstoff einzusparen. 500l CO2 pro Tag muss man mir schon gönnen. Klar kann ich durch eine Diät meinen Körperbau so verändern, dass ich nur noch 10% CO2 weniger ausstosse, aber sollen die Insekten doch erst mal weniger atmen. Die produzieren in der Summe viel mehr CO2.
13.9.2011 um 13:41 Uhr ·
Pastorette
Im Großen und Ganzen eine sehr peinliche Aktion, um Greenpeace mal wieder über VW ins Gespräch zu bringen. Leute, bitte erst über die technischen Gegebenheiten informieren und dann bewerten.
Ja, es gab letztes Jahr eine Aktion gegen Mercedes. EINE. Ich zähle jetzt hier mindestens schon drei. Was soll so etwas? Hegt jemand bei Ihnen im Unternehmen einen persönlichen Groll gegen VW?
Traurig, traurig. Es wäre schön gewesen, die deutsche Autoindustrie in der Gesamtheit anzusprechen und so die verstärkte Forschung aller Automobilhersteller für nachhaltige Fortbewegung zu fördern. Die Aktionen alleinig gegen VW hätten genauso gut gleichzeitig bei mehreren großen Automobilherstellern Deutschlands stattfinden können. Einfach nur traurig.
13.9.2011 um 16:24 Uhr ·
rudolf weckebrod
Natürlich ist jedes Auto umweltschädlich, und jeder will mobil sein und mobil bleiben. Aber: Es gibt seit 20 Jahren Motoren, die nur 3 bis 4 Liter benötigen. Diese wurden aber von der Industrie, vielleicht absichtlich, nicht eingebaut.Die Industrie arbeitet in erster Linie nach Profit, dann erst nach anderen Gesichtspunkten. Und die Politik ?
Die Politik macht diese Profitgier mit. Logisch bei dieser Staatsverschuldung.
13.9.2011 um 19:38 Uhr ·
Marina
Wenn die Verantwortlichen in Politik UND Wirtschaft in Deutschland so weiter-machen, dann GUTE NACHT!
Klar, warum der deutsche Michel in Zipfelmütze und im Nachthemd dargestellt wird,
weil Politik und Wirtschaft seit nahezu 20 – 30 Jahren die zukunftsträchtige Entwicklung VERSCHLAFEN!
SCHLAFT und TRÄUMT WEITER, Ihr Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft -
die JETZIGE wie auch KÜNFTIGE Generationen werden es Euch DANKEN und in
Gedanken Euch vielleicht dafür den Hals umdrehen?!
… DENN Ihr denkt LIEBER daran, was Euch leider VIEL WICHTIGER ist – in Eurer PROFITGIER, Eure GOLDENE NASE im SCHLAF zu verdienen …
Sorry, daß ich hier so drastische Worte gebrauchen muß – ich möchte beileibe niemanden zu nahe treten, ABER wat mutt, dat mutt!
Die besagten Verantwortlichen tragen SELBST dazu bei – es ist eben so, wie es ist … Punkt. – - -
13.9.2011 um 19:59 Uhr ·
Hans Jürg
Die ganze Problematik geht ja viel weiter. Solange wir in einer Wirtschaft mitarbeiten müssen, die vooraussetzt, dass arbeitende Menschen täglich 200 Km zur Arbeit und zurück fahren müssen, wird die Mobilät vorrausetzung sein. Aber genau da fängt das Übel an.
Wieviele Autos könnten von den Strassen verbannt werden, wenn unser ganzes Wirtschaftssystem auf das umgebaut wird, was nürig ist. Nicht einen Gigantismus, in der täglich Millionen Tonnen Müll produziert werden, sondern ein Wirtschaftssystem, das die Bedürfnisse der Menschen befriedigt.
Das würde zum Beispiel bedeuten, dass mensch in der Stadt arbeitet, in der er wohnt. Das Konsumgüter da hergestellt werden, wo sie gebraucht werden. Das Konsumgüter nachhaltig hergestellt werden, und nicht den Billigschrott, den wir zurzeit benützen müssen.
Der co2 Austoss der Autos ist das eine, das die Neuwagen gerade mal 6 Jahre fahren, bis sie auf dem Schrott landen, ist die wahre Ressourcenverschwendung und viel grössere Umweltverschmutzung.
Das, was hier gefordert wird, ist Augenwischerei, genauso die Forderung, die Autos sollen mit Elektrik betrieben werden. Pflastern wir dann das Land mit Gas und Kohlekraftwerken zu?
Eine andere Wirtschaft und Politik muss her, für die Menschen, und nicht für die Reichen.
15.9.2011 um 00:59 Uhr ·
Julian
Ich bin auch sehr interessiert an Klimaschutz und tue sehr viel dafür (Fahre alle Strecken so gut es geht mit dem Rad etc.). Bei euerer VW Hetzkampagne bin ich gar nicht eurer Meinung, gar sehr enttäuscht von euch. Ich hab Greenpeace für ein seriöses Umweltschutzunternehmen eingestuft und gerne hier gelesen. Ich fand eueren Sieg gegen die Nestle Firma sehr lobenswert und wünsche mir mehr solcher Aktionen. Bei euerer VW Kampagne glaube ich, seit ihr ganz falsch, mir würden viele Konzerne einfallen, die man anprangern kann. PSA,Renault, Toyota etc., weil sie mit 100% Atomkraft produzieren, Land Rover, Toyota, Jeep wegen ihrer Fahrzeuge mit übertriebenen Kraftstoffverbrauch. VW dagegen baut viele Kleinwagen, die einen guten Verbrauch haben und sehr gut aussehen. Ohne VW’s Kleinwagen führen bestimmt nicht so wenige Kleinwagen herum. Würde mich freuen, wenn ihr die Aktion versanden lasst und euch wirklich wichtigen Themen zuwendet, bsp. die AKW’s in Frankreich, die eine große Gefahr für uns sind. Gerne spende ich auch einen Teil dazu bei.
Liebe Grüße
Julian
15.9.2011 um 18:43 Uhr ·
SalamanderHomerSimpson
Entweder alle Autobauer oder keiner, aber nicht nur auf einen. Was hier gemacht wird, kann man schon fast als Rufmord einstufen, was mit hohen Geldstrafen verbunden ist, die ihr auch verdiehnt habt. Schade, dass man mit Spendengeldern so unseriös umgeht und sinnlose Schrottkampagnen ins Leben ruft, statt sich gegen die Überfischung der Meere einzusetzen. Ich wünsche mir, dass meine Kinder auch Fisch essen können und hoffe das Greenpeace das ermöglicht.
15.9.2011 um 18:56 Uhr ·
Franky
Moin,
vorweg: ich finde GP gut!
Aber, ist es nicht schön, dass es VW gibt? GP muss doch richtig dankbar sein. Wen sollte man denn sonst an den Karren fahren? Gibt ja weiter keine Automobilhersteller…
Und es ist schön zu wissen, dass die Aktivisten nach der Aktion in Wolfsburg, mit VW – Produkten (T5) heim gefahren sind.
Übrigens: auch Elektromobile haben Emissionen
PS: Hängt doch mal ein Plakat an furzende Kühe!!!!
16.9.2011 um 10:27 Uhr ·
Techniker
Gibt es einen Automobilhersteller, der noch umweltfreundlicher ist als VW?? Damit Greenpeace dann weiß, welchen Autohersteller sie bei der nächsten IAA tyrannisieren sollen —– -
16.9.2011 um 12:36 Uhr ·
Tom
schade, dass man hier aus Autohass auf irgendeinen Autobauer schimpft und dabei noch völlig falsch gegriffen hat.
Autos sind unverzichtbar und bleiben es auch, das einzige was ihr erreicht, dass manche Ökis eureren Schwachsinn erst nehmen und keine VW mehr kaufen und andere dazu ermuntern (ihr Ökis lügt euch ja auch gerne mal in die Tasche), sodass VW (wenige) Kunden einbüßt. Wäre es ein eh schon knapper Autobauer, wäre das schlimmer. In dem Sinne, nehmt die Aktion schnell aus dem Netz und macht mit den eigendlichen Themen wieder.
Werd gleich mal wieder eine Runde mit dem Touareg meines Vaters drehen
16.9.2011 um 13:51 Uhr ·
Ingo
Echt traurig was für eine Hetzjagd ihr hier auf VW startet.
Das wirkt schon sehr verzweifelt.
Würde gerne mal die Fahrzeuge der “Aktivisten” sehen.
29.9.2011 um 19:07 Uhr ·
Martin
Fahrräder?
29.9.2011 um 21:13 Uhr ·
Bernhard Kroetz
An statt zu meckern wie waere es denn einen Greenshit-Verbrauchsreduzierungskit
fuer VW-Fahrzeuge anzubieten – mit 50 -100 Euro trimmt man noch jede Kiste
auf “Blue”. Aber das geht ja nicht, weil die Greenshits von Technologie
ja nichts verstehen, von Rockefeller finanziert und via Klimal”uge Ihren
eigenen Genozid vorantreiben. Vielleicht auch gut so. Je weniger von denen um so
besser. Apropos Daimler — Greenshit sollte sich fuer die Brennstoffzelle einsetzen
… ach ja, geht ja nicht, die von Rocky bezahlten Pseudowissenschaftler und
Fernsehprofs erzeahlen denen ja, dass die CO2-Bilanz wom”oglich schlechter
weare. Von einem Neofaschisten angef”uhrt laufen die Greenshits wie die
Ratten hinterher (mit nem coolen Sticker auf der Brust).
03.10.2011 um 09:45 Uhr ·
Martin
Toller Beitrag Kroetzi, aber was sind Greenshits?
03.10.2011 um 19:40 Uhr ·
Bruno Straub
Ist doch ganz einfach. Greenshit ist Grünschnitt in Haufen, wie er zur Abholung oder zur Kompostierung bereitgelegt wird. Greenshits … Plural, also mehrere Haufen.
Dann gibt es da noch den Greenshitter. Das ist eine Person, die Grünschnitt “erzeugt”.
03.10.2011 um 22:48 Uhr
Martin
Aber da eine Verbrauchsreduzierung anzustreben ist doch eher sinnlos. Und was hat das mit VW und Genozid zu tun? Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob es Bernhard nicht doch vielleicht um Drogenpolitik geht…
03.10.2011 um 23:19 Uhr
Martin
Und wer ist Rocky? Balboa?
03.10.2011 um 23:20 Uhr
Bruno Straub
….also ich kenne spontan nur den (Rocky)- Mountain, – Horror, oder – Feller.
Ich kenne auch Greenshitter. Soll ich da mal Namen nennen?
04.10.2011 um 00:23 Uhr
Horst
Seid ihr denn wirklich alle der Ueberzeugung, dass man die Jahreskilometerleistung nicht reduzieren kann? Keine 20% – nicht einmal 10% pro Jahr?
Berufspendeln wurde schon angesprochen – da habe ich ja vorderhand noch Verständnis — aber wie ist es denn mit dem Freizeitverkehr?
Mehr als 50% sollen das sein, habe ich gelesen — ist das gesponnen, oder kann man auch da einfach nicht verzichten?
Verzichten geht nicht – so etwa fand ich es bei GP.
Wirklich? Warum nicht?
Auch dann nicht, wenn wir es “Genügsamkeit” nennen, wie es Ernst von Weizsäcker in “Faktor 5″ beschreibt?
70% des Erdöls gehe in den Verkehr, fand ich bei GP.
Schade – wie viel wertvolle Dinge könnten wir, unsere Kinder, Enkel etc. noch daraus machen?
Beim CO2-Anteil bin ich nicht mehr so sicher: Nach CH-Statistik sind es etwa 40%, GP sprach (beschwichtigend?)von 20% in Europa.
…. All das lege ich hier aus dem Gedächtnis vor; habe keine Datenbank angelegt – sorry.
Aber ihr habt da sicher jede Menge zuverlässiger Zahlen.
Also: Einfach weniger fahren – geht das nicht?
Oder fehlt einfach eine grössere Gruppe, die anfängt? (Kann schon verstehen, dass niemand der Erste sein will)
04.10.2011 um 13:32 Uhr ·
Benjamin Borgerding
@Horst Greenpeace ermutigt in aller Deutlichkeit jeden Verbraucher und jede Verbraucherin zu umweltbewusstem und klimaschonendem Verhalten. Sie haben vollkommen Recht mit der Diagnose, dass “Herr und Frau Jedermann” nicht bloß passiv auf saubere Autos warten sollten. Aber anders herum gilt dasselbe auch für die Wirtschaft: Wenn nur die Verbraucher in die Pflicht genommen werden, könnte das Autohersteller letztlich zu dem Glauben verleiten, sie seien von der eigenen Verantwortung entlastet. Dann muss der angebliche Kundenwunsch als Rechtfertigung dafür herhalten, dass keine spritsparenderen Autos gebaut werden. Oder aber vergleichsweise spritsparende Autos werden zwar hergestellt, aber nur unter Aufpreis verkauft (für das Marktsegment umweltorientierter Kunden). Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewusstsein auf Seiten der Verbraucher kann deshalb Unternehmen niemals von ihrer eigenen Verantwortlichkeit entbinden.
04.10.2011 um 15:33 Uhr ·
Horst
@Benjamin
Toll. Danke! Deine Antwort hat etwas Elektrisierndes. Hier kann Neues entstehen, vielleicht Grosses.
Hier bei mir ist es jetzt 2:31 in der Nacht. Richtig: Ich bin nicht in DE, sondern in Japan. Ich möchte mich deshalb jetzt nur kurz mit ein paar ersten Gedanken dazu melden.
Ich sehe deine Zustimmung! Und ich sehe deine Aengste.
Deine Aengste kann ich verstehen.
Doch ich glaube und spüre, dass die unbegründet sind.
“Ein neues Marktsegment”?! He, wäre das nicht toll!
Dann wäre das Umweltauto in aller Munde und für alle sichtbar. Jeder könnte sehen, wenn der Nachbar so eines fährt. … Ich glaube, wir sollten daran noch weiter denken…
Teuer verkaufen? In dem Markt? Bei dem Wettbewerb?
Wenn es aber ein wenig teurer wäre, als es sein müsste – wäre das wirklich so schlimm?
Wir wollen doch Qualität, nicht wahr? Nachahltigkeit. Ein Auto, das nicht bereits nach 6 Jahren zu verschrotten ist.
Die graue Energie darin wollen wir bedenken: 300.000 kWh – habe ich das richtig im Kopf? (zur Not in der Wiki nachschauen)
Immens viel jedenfalls. Das wären 30 Jahre Heizenergie für ein Niederenergiehaus.
VW hatte da genauere Zahlen geboten ; als einziger – aber jetzt geht es mir bereits wieder mit Details durch….
Jedenfalls gilt: Verbrauch und Graue Energie – beides müssen wir im Auge behalten. …. Da darf der Anschaffungspreis schon etwas nach oben gehen, oder?
Und eine Win-Win-Situation schaffen – also auch etwas für den Hersteller, der den ersten Schritt tut — das darf doch auch sein?! … ja, ich meine, wir sollten das bewusst anstreben.
Aber wir werden sparen; so oder so.
Millionen von Leuten gibt es da draussen – die warten nur auf verlässliche Vorschläge. Nachvollziehbar müssen sie sein, denn man wird sie fragen, warum sie das tun. … und das Fragen, das Gespräch darüber wollen wir doch!
VAN und SUV – das sind die modernen Schlucker.
Auch hier in meiner Umgebung hat man grosse Autos – wie oft habe ich mich gefragt, wofür denn bloss. Denn fahren – Fahrspass haben – kann man hier damit doch gar nicht.
Die Familie transportieren – wie es Mitsubishi in der Werbung zeigt.
Vielleicht ist es das. (Oder wenigstens ein Aspekt davon)
Da könnten wir doch helfen: CarSharing – hier fast gänzlich unbekannt – das wäre es doch.
Jeder hat ein (ein!) kleines Auto anstelle von einem grossen und einem Zweitwagen. Jeder Umweltbewusste.
Und jeder bemüht sich, bewusst damit umzugehen – auf das Rad, die Bahn, den Bus – wo immer möglich. (Die Bahn von DE und CH und … kann von hier wohl etwas lernen!)
Und wenn man am Wochenende mal raus will – dann hat man dafür CarSharing.
Wie wäre das mal so als erster Ansatz für den Traum von einer nachhaltigen Veränderung?
Wer beginnt?
Greenpeace. Alle, die dazu gehören und sich dem verbunden fühlen.
Das soll eine richtige Bewegung geben – so jedenfalls mein Traum.
Wie siehst du das? Wäre das micht ein lohnendes Ziel?
Wenn ja, dann lass uns weiter darüber nachdenken, bevor wir dann zur Tat schreiten.
04.10.2011 um 20:01 Uhr
Horst
Der Hersteller soll’s richten …
Sehr geehrter Herr Borgerding,
eine positive Reaktion auf meine Zeilen wäre Ihnen sicherlich ebenso schnell in die Feder gekommen wie die erste Reaktion dort oben. Zwei Tage habe ich gewartet – und? Nichts ist!
So muss ich denn wohl erkennen, dass ich Ihre erste Reaktion gründlich missverstanden habe:
Statt für den Umweltschutz, arbeiten Sie nur gegen die Hersteller.
Nicht die Verbraucher wollen Sie anleiten und ihnen Vorbild sein – nein, der Hersteller soll die Verantwortung tragen. Er soll es richten….
Habe ich Sie jetzt richtig verstanden?
Wenn ja, dann verabschiede ich mich wieder.
Leute, die Wasser predigen und Wein trinken, brauche ich nicht.
Und auch nicht eine ganze Organisation, die ganz offensichtlich noch immer im Klassenkampfgedanken verhaftet ist und das dann auch noch unter dem Mäntelchen der Gemeinnützigkeit versteckt.
Wenn ich Sie also jetzt richtig verstanden habe, dann wünsche ich Ihnen
und Ihrem Herrn Lohbeck und allen führenden Leuten bei Greenpeace:
Fahren Sie weiter mit Ihren Benzinern die Welt platt.
Vielleicht bekommen Sie ja eines Tages den gerechten Lohn dafür …
07.10.2011 um 08:51 Uhr ·