Was tun gegen Lebensmittelverschwendung? Greenpeacer geben Tipps

16. Oktober 2011 · von Anja Franzenburg

Heute ist der Blog Action Day – in diesem Jahr zum Thema Food (Nahrung). Auch wir machen mit und haben uns für einen Beitrag über die Verschwendung von Lebensmitteln entschieden. Denn ein Drittel aller weltweit hergestellten Lebensmittel landet nicht auf dem Teller. Auf Verbraucher in Europa heruntergerechnet bedeutet das, dass bis zu 115 Kilogramm Lebensmittel pro Kopf und Jahr weggeworfen werden. Doch jeder Einzelne kann was dagegen tun. Ich wollte wissen was und bin durch das Greenpeace-Büro in Hamburg gelaufen. Drei Kollegen und zwei Kolleginnen haben mir erzählt, wie sie mit Lebensmitteln umgehen.

Christian

Christian

Christian hat einen Tipp für zuhause.




Martin

Martin

Martin verrät, wie er dem großen Angebot widersteht. Interessant ist auch sein Blogbeitrag über das Mindesthalbarkeitsdatum.




Mirja

Mirja

Mirja lässt sich nicht vom Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) beeindrucken.




Jan

Jan

Jan erzählt, worauf er beim Kauf von Kühlwaren achtet.




Susanne

Susanne

Susanne rät dazu, den Überblick zu behalten.






Und was sind Eure Tipps, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden?

Kommentare

  • Watcher

    Hi!
    Ich habe auf meinem Blog auch ein paar Gedanken
    zu dem Thema niedergeschrieben.
    Mein Tipp: Einkaufszettel schreiben!
    LG Watcher

    16.10.2011 um 13:12 Uhr · Antworten

  • Matthias Ebner

    Und wo sind nun die Tipps dieser Mitarbeiter?
    Ich hab auch nen Artikel zum Blog Action Day geschrieben:
    http://tuebingen-vegan.de/?p=936

    18.10.2011 um 07:19 Uhr · Antworten

    • Anja

      Hallo Matthias,

      den jeweiligen Tipp kannst du dir im Podcast anhören.

      Viele Grüße
      Anja

      18.10.2011 um 11:42 Uhr · Antworten

      • Matthias Ebner

        Ok, das sollte man vielleicht dazu sagen…. ;-)
        Der lässt sich allerdings gerade nicht öffnen.

        23.10.2011 um 11:08 Uhr

  • stefan

    ehrlich, das ganze ist n bisschen dünn. die “tipps” sind selbstverständlichkeiten. und das problem liegt hier weniger beim endverbraucher sondern bei produktion und vertrieb.

    18.10.2011 um 08:09 Uhr · Antworten

  • metzler franz

    Schilderung der Situation in Tirol

    Über 10 000 Tonnen essbarer Lebensmittel landen Tirol weit im Müll. Hunderte Millionen Euros werden gedankenlos vergeudet.
    Einerseits werden die Lebensmittel immer teurer, anderseits werden immer mehr
    Lebensmittel in den Müll entsorgt. Die Folgeerscheinungen sind für die Umwelt und unser Ökosystem unabsehbar. Ein ökologischer und ökonomischer Wahnsinn.

    Ich bin pensionierter Küchenchef, Jahrgang 1945, und habe es mir zur Aufgabe gemacht, etwas gegen diesen Lebensmittel – Verschwendungswahn zu unternehmen.

    Ich bin der Tiroler Tageszeitung dankbar, das Sie dieses Thema immer wieder aufgreift, und auch mir die Möglichkeit gibt, aufzuzeigen, was wir alle dazubeitragen können, um dieser enorme Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken.

    Ich halte verschiedene wirtschaftliche Kochkurse an der Volkshochschule ab, mit dem Ziel, Lebensmittel sinnvoll zu verwerten/verarbeiten, nicht leichtfertig zu vergeuden, ohne dabei aber auf Qualität und Genuß zu verzichten.

    Bei der Kampagne „ Lebensmittel sind kostbar“, bei der ich für die ATM , Tirol weit in Einkaufszenteren unterwegs war, konnte ich mit vielen praktischen Tipps über EINKAUF-KOCHEN-LAGERUNG, tausenden Konsumenten die eigenen Vorteile eines bewußteren Umgangs mit Lebensmittel näherbringen.

    Ein Thema das mir besonders am Herzen liegt , sind die Kochkurse mit Kindern.
    Leider haben unsere Kinder immer weniger Bezug zu den Lebensmiteln, wissen wenig Bescheid über deren Herkunft, der Erzeugung , Verwendung und Verarbeitung.
    Wenn hier keine gezielte Aufklärung erfolgt, werden die Müllberge weiter zu und die
    Wertschätzung für unsere Lebensmittel weiter abnehmen. Das kann keinen gleichgültig lassen. Hier muß den Kindern schon an den Schulen, praktisches Wissen über über den sorgsamen Umgang und der Verwertung von Lebensmittel, vermittelt werden.

    Zur Premiere des Dokumentarfilmes „ taste the waste“ in Österreich, über die
    globale Lebensmittelverschwendung, wurde ich vom Autor Valentin Thurn eingeladen.
    Er war von meinen Engagement begeistert und wir waren uns beide einig, das wir mit Nachdruck dieses Lebensmittelverschwendung weiter etwas entgegensetzen müssen. Hier sieht er den Ansatz, präventiv bei den Kindern etwas zu tun, genauso wie ich.

    Mein Wunsch wäre es, wenn Tirol im Bemühen gegen die enorme Lebensmittel- verschwendung eine Vorreiterrolle einnehmen könnte. Ich werde mich mit allen Kräften dafür einsetzen.

    Ich könnte mir auch vorstellen, das gerade jetzt in der Weihnachtszeit, wo die Lebensmittelverschwendung Ihren Höhepunkt erreicht, es einen Weihnachtsstand gibt,der zeigt, wie man die Lebensmittel sinnvoll und restlos verwerten kann, und dabei die köstlichsten Speisen zaubern kann.(altes Brot etc.)

    Das etwas gegen diesen Lebensmittelvernichtungswahn getan werden muß, ich glaube darüber sind wir uns Alle einig. Jeder Einzelne von uns ist gefragt,
    seinen Teil dazu beizutragen.Wir Konsumenten haben die Macht, diesen
    Wahnsinn einzuschränken,tun wir es, bevor es zu spät ist

    liebe Grüße Franz

    23.11.2011 um 18:26 Uhr · Antworten

  • Gudrun Borggreve

    Hallöle, ich bin so aufgewachsen, dass auf den Tisch kam, was im Garten gerade verfügbar war. Brötchen und Fleisch gab es nur an den Wochenenden. Die DGE empfiehlt sowieso eine Menge von 500 g Fleisch incl. Wurst per Person und Woche.
    Es wurde vorgekocht, eingekocht und Reste wurden immer zuerst verwendet. Viele traditionellen Gerichte sind sehr günstig. Ich liebe die Kochbücher aus den 50er und 60er Jahren, hier wurde noch der Umgang mit Grundlebensmitteln beschrieben, (ohne Markennennung)und meist gibt es auch ein Kapitel Resteverwertung. Wenn ich bedenkte, dass es Menschen gibt, die das Fett vom Fleisch abschneiden und es dann in jede Menge Öl anbraten. Was soll das???? Die Fonds, die von den Fernsehköchen neuerdings teuer verkauft werden, sind nichts anderes als Resteverwertung; kann man doch selbst machen. Ich lebe allein und benötige in der Woche 10,– € für Lebensmittel. Darben tue ich nicht. Gut bin Hauswirtschaftsmeisterin und kann mit Lebensmitteln umgehen. Aber ich habe festgestellt, dass viele das gar nicht mehr wollen. Schade. Es wäre schon ein Schritt, wenn man die Essenspläne in Kindergärten und Schulen so gestalten dürfte, dass Resteverwertung durchgeführt werden kann, aber dann gibt es meistens Ärger. Es wird jeden Tag frisch erwartet – man zahlt ja schließlich dafür.
    Das Wissen und das Können wird leider immer weniger. Ich war jetzt in Schleswig Holstein und war traurig über die vielen ungepflegten und umgestürzten Obstbäume. Das Obst am Baum vergammelt, die Bäume sterben – man kauft sein Obst im Laden. Im Rheinhessischen ist es genauso. Das Ernten ist zu teuer.
    Jede(r) von uns kann viel tun, nur man muss W O L L E N und T U N.
    Liebe Grüße von Gudrun

    27.12.2011 um 17:43 Uhr · Antworten

  • Markus

    Solange das Fernsehen mit dem unsinnigen Missbrauch am Lebensmittel seine Quotensucht stillt, dringt ein Protest auch nicht in die Köpfe der Zuschauer vor.
    Momentan läuft eine von mir initierte Aktion gegen diesen Umgang in der Sendung “Zimmer frei” ( im gebührenfinanzierten WDR), dort man nennt es “Spielen”. Bislang blieb man leider uneinsichtig. Unterstützer sind willkommen: markus-leuschner@web.de

    19.2.2012 um 22:52 Uhr · Antworten

  • Ich

    Ich find das absolut krass

    16.3.2013 um 12:09 Uhr · Antworten

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