Erst gucken, dann wählen!

25. Oktober 2011 · von Benjamin Borgerding
Der internationale Filmwettbewerb startet am 17. September 2011

Der internationale Filmwettbewerb startet am 17. September 2011

In Zeiten niedriger Wahlbeteiligung möchten wir euch unverdrossen dazu auffordern, gleich zwei Mal an die (virtuelle) Urne zu treten:

Seit einer Woche sind auf der Bewertungsplattform zum Greenpeace-Kurzfilmwettbewerb “See Volkswagen Differently” alle eingereichten Filme  zum Angucken und Abstimmen freigeschaltet. Insgesamt 80 Filmemacherinnen und Filmemacher hatten sich an der Aufgabe versucht, in einem einminütigen Spot die dunkle Seite von Volkswagen zu zeigen.

Die 12 bestbewerteten Filme bilden dann die Vorauswahl, aus der unsere Jury schließlich den Gewinner bestimmt. Ich für meinen Teil bin wirklich angetan von den eingereichten Filmen und daher überaus dankbar, nicht über den glücklichen Gewinner entscheiden zu müssen.

Und wo ihr schonmal dabei seid: Der Greenpeace-Spot, mit dem alles begann, “VW: The Dark Side”, ist für den diesjährigen “Viral Video Award” nominiert. Der Award wird im Rahmen des Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin zum vierten Mal vergeben und die virtuellen Wahlkabinen sind noch bis zum 17. November geöffnet. Hier könnt ihr unserem Spot aufs Siegertreppchen helfen.

Hüben wie drüben außer Konkurrenz läuft derweil untenstehendes Webvideo zu den Aktivitäten von Greenpeace-Aktivisten auf Ibiza anlässlich eines überdimensionalen VW-Händlerkongresses auf der Baleareninsel (wir berichteten):

Kommentare

  • Klemens

    Hallo Greenpeace,
    Super Aktionen auf Ibiza. Da werden die VW-Händler mit PR-Propoganda von VW eingelullt. Gut, dass ihr das ein wenig aufgemischt habt. Mich würde ja interessieren, was VW die ganze PR-Show gekostet hat. Und das für solch einen Spritschlucker wie den neuen up! Wurden die Gogo-Girls in der Disco auch von VW bezahlt? Und was passierte zu späterer Stunde oder gibt es die gewissen Extras nur für den VW Betriebsrat und nicht für die VW-Händler? Ich bin gespannt auf eure weiteren Blogeinträge und Berichte von vor Ort.

    25.10.2011 um 19:43 Uhr · Antworten

    • Alex

      Nur weil das Auto mehr verbraucht, heißt lange noch nicht, das es Umweltfreundlich ist. Wie oft muss das jeweilige Auto in die Werkstatt? Welchen Katalysator hat fas Auto? Das sind wohl Punkte, die auch super entscheidend sind. Aus meiner sicht ist ein 2 liter cdi umweltfreundlicher als ihr so hoch geschätzter Lupo. Warum? Es geht nicht kaputt (Ersatzteilproduktion, Anlieferung, Ölwechsel etc…)
      Meine Meinung- bis man selbst nicht aufs Fahrrad umgestiegen ist, soll man doch still bleiben. Die Revolution beginnt bei einem selbst und nicht bei VW.
      Und mich Würde mal interessieren wie umweltfreundlich die Greenpeace-Aktivisten da angejommen ware. Doch wohl nicht umweltfreundlicher als die Manager.

      25.10.2011 um 22:42 Uhr · Antworten

      • MA56

        Alex, bist du denn schon aufs Fahrrad umgestiegen? Ansonsten… ja eben.

        25.10.2011 um 23:36 Uhr

      • Alex

        Füllste dich angesprochen? Nach deinem Beitrag wurde die Welt ein bissel besser. zugegeben.

        26.10.2011 um 22:58 Uhr

      • MA56

        Ja, ich fülle mich angesprochen. Und, (falls du das meintest) nein: Ich habe weder mit Greenpeace noch mit VW etwas zu tun. Das heisst, ich fahre einen VW, bin insofern evtl. nicht ganz neutral. Ich wollte dich nur kurz darauf hinweisen, dass das mit dem “bei sich selber anfangen” auch für dich gilt. Ist offenbar nicht angekommen, was mich aber nicht weiter wundert. Also gilt auch für dich: Bitte still bleiben. Danke.

        29.10.2011 um 20:07 Uhr

  • Stefan

    Hallo Greenpeace,

    sehr gute Aktion. Die Autoindustrie, besonders die deutsche, entwickelt seit Jahren sinnlosen aber spritschluckenden Komfortunsinn, statt sich auf die Entwicklung effizienter Motoren zu konzentrieren.

    25.10.2011 um 21:06 Uhr · Antworten

    • Energiesparfuchs

      Die deutsche Autoindustrie entwickelt die Brennstoffzelle. Mehr muss sie auch nicht tun, um umweltfreundlich zu werden.
      Motoren sind was für technische Museen – auch wenn sie noch so sparsam sind. Diese Technik hat mit Umweltschutz gar nichts zu tun.

      25.10.2011 um 22:03 Uhr · Antworten

      • Alex

        Brennstoffzellen verbrauchen Wasserstoff. Um Wasserstoff zu gewinnen braucht man Energie und man Wproduziert dabei Abfälle. Um zum Enverbraucher zu gelangen muss der Wasserstoff an die Tanke gefahren werden. Hinzu kommt, dass Wasserstoff hochexplosiv ist. Warum also nicht gleich bei fossilen Brennstoffen bleiben?

        25.10.2011 um 22:27 Uhr

      • MA56

        @Fuchs: Auch eine Brennstoffzelle benötigt Motoren. Wie soll denn deiner Meinung nach die elektrische Energie in Bewegung umgewandelt werden?

        25.10.2011 um 22:35 Uhr

      • Bruno Straub

        MA56, Du bist wirklich eine Schelmin… ESF meint doch erkennbar “Verbrennungskraftmaschinen”.
        Ansonsten weiß ESF eine Menge… Ich “fürchte”: Mehr als Du!

        25.10.2011 um 22:49 Uhr

      • MA56

        Bruno, ich habe keine Ahnung. Keine Ahnung, warumdu dir ein Urteil über meinen Kenntnisstand anmaßt. Aber ja, ich bin eine Schelmin. Und denke mir meist nix böses dabei.

        25.10.2011 um 23:21 Uhr

      • Energiesparfuchs

        @MA56
        Damit es keine “Mißverständnisse” gibt, sparsame Verbrennungsmotoren sind was für Museumsbesucher. Elektromotoren natürlich nicht.
        @Alex
        Ich spare mir hier mal die ganze Erklärung zum Wasserstoff (Märchen von Energievernichtung, Transportproblem, “Hochexplosiv”), weil die entsprechenden Links und Konzepte hier schon tausend Mal gepostet wurden. GP kennt das alles. Leider habe einige dort gedacht, sie könnten den “Erzfeind Automobilindustrie” mit Hilfe von Energiewende, Energiesparen, Klimaschutz usw. zerquetschen. Nun wird das nicht der Fall sein, da ist die Enttäuschung und Frustration natürlich entsprechend groß. Ein Trostpflaster bleibt. Es gibt bereits auch Busse mit BZ und Wasserstoff – also nicht den Kopf hängen lassen. Wir wollten doch alle umweltfreundlich mit dem Bus fahren, oder ?
        Wie es funktioniert, können sie hier sehen http://h2works.org/de/inhaltliches

        26.10.2011 um 10:57 Uhr

      • Alex

        @ Fuchs. Wasserstoff ist interessant, aber nicht perfekt. Bei jeder Energieumwandlung geht Energie verloren und in einer Wasserstoffautonomie gibt es kaum weniger solcher als bei einer Öl-Autonomie. Dazu kommt, dass die Wasserstoff-Autonomie komplett aufgebaut werden muss. Mit Folgen für den Beutel und Umwelt. Wozu Strom in Wasserstoff umwandeln wenn man direkt Strom nutzen kann? Lösungsansätze für das Akkuproblem gibt es genug, wie Akku tauschen statt Aufladen. Reichweiten von derzeitigen eAutos kommen schon an die Grenze der Alltagstauglichkeit nahe ran.
        Mit Wasserstoff zieht man am falschen Ende.
        Punkto Krafzpflanzen errinert mich an E10- Bio durch Abholzung und an Holzbriketts, die angeblich klimaneutral sind, wobei sie tausende Kilometer hinter sich haben können.

        26.10.2011 um 23:20 Uhr

  • Marina

    … wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte …
    Ich finde es jedenfalls sehr gut, was Greenpeace macht.
    Und VW ist NUR ein Unternehmen, was uns Verbrauchern ein X für ein U vormacht!
    WIE VIELE Unternehmen – egal WELCHER Branche – versuchen dies zumindest oder tun es tatsächlich?!
    LUG und TRUG gar ÜBERALL!
    Da ist man doch mehr als froh, dass es solche Organisationen wie Greenpeace
    u. dgl. gibt, welche auf die Mißstände durch Aktionen aufmerksam machen.
    Wenn man bedenkt, was sich die Wirtschaft im Großen und Ganzen so erlaubt,
    was schließlich gegen Umwelt und Klima gerichtet ist …
    Und wie oft knicken die politisch Verantwortlichen vor den Wirtschaftslobbyisten
    ein, lassen sich vor deren Karren spannen, werden zu deren Hampelmännern oder gar zu deren Handlangern, weil sie sich von manch schönem Gerede haben einlullen lassen!
    Und das tun im Moment Leute von der VW-Konzernseite mit ihren Händlern auf Ibiza und diese letztendlich mit den künftigen Kunden.
    Wir sollten ALLE bedeutend mehr kritisch sein und NICHT ALLES glauben, was uns offeriert wird … Oft sind es doch nur Täuschungsmanöver, doppelzüngiges Reden! – - -

    26.10.2011 um 09:52 Uhr · Antworten

    • Michse

      Bruno Straub:
      “Nach meinem Eindruck ist die treibende Kraft hinter dem VW-Bashing nach wie vor Greenpeace.England.
      Was “treibt” die? Wer bezahlt die?”

      Und wie sieht die Antwort aus? Soll das ein Vorwurf sein? Für so eine indirekte Unterstellung würde ich gerne Hinweise sehen!

      Manchmal habe ich den Eindruck dass hier über 50% der Nachrichten von Trollen geschrieben werden

      28.10.2011 um 13:42 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        ….tja, wer hier so rumtrollt…. Bruno = Braunbär, Problembär. Aber wer/was sind Michse?

        28.10.2011 um 18:44 Uhr

      • stefan

        das ja mal putzig. wie im märchen. michse stell ich mir auch niedlich vor. ich spiel mit – wer wissen will, welche rolle, kann bei wiki nachschauen …

        28.10.2011 um 18:53 Uhr

      • Bruno Straub

        @Michse, jetzt zum Thema.
        Das VW-Bashing ist eine größere Aktion. Ich würde mich sehr wundern, wenn eine derartige Kampagne nicht “international” abgesprochen, evt. sogar gesteuert wird. Warum Greenpeace.UK hier tonangebend ist, weiß ich nicht. Vielleicht, das ist natürlich reine Spekulation, weil sie “besser” sind, als die Leute in Hamburg? Vielleicht, weil sie juristisch unangreifbarer sind? Vielleicht weil sie gerade freie Valenzen haben? Vielleicht, weil man Greenpeace.DE als “gemeinnütziges”, mit vielen Steuervergünstigungen gesegnetes Unternehmen, nicht auf einen potenten Steuerzahler eindreschen lassen will…?
        Wie gesagt, ich weiß es nicht. Aber Zufall ist das bestimmt nicht!
        hast Du eine Idee?

        28.10.2011 um 23:49 Uhr

      • stefan

        also das sind die entscheidenden fragen? wir sollen uns damit auseinandersetzen, welche ziele eine internationale umweltschutzorganisation mit ihren kampagnen verfolgt, und zwar nicht inhaltlich – denn das, was sie sagen, kann kaum das sein, was sie wirklich wollen (um mich auch mal des von dir so gern genutzten zynismus zu bedienen) -, sondern dahingehend warum sie in dieser form diese schritte unternimmt? bringt sie das vielleicht in irgendeiner form weiter richtung weltherrschaft? müssen wir wachsam bleiben? vorsicht öko-diktatur? — für mich völlig unerheblich, geradezu lächerlich. ich brauche kein gp, um zu sehen, dass z.b. im bereich verkehr vieles aus dem ruder gelaufen ist, und wir für veränderungen sorgen müssen. meine vorstellungen divergieren bei dieser thematik – wie die vieler anderer hier im forum – von den kurz- und mittelfristigen zielen von gp, aber ich bin ihnen dankbar für jeden weckruf, der ein zwingendes handeln in den fokus nicht nur der maßgeblich verantwortlichen sondern auch der breiten öffentlichkeit rückt. und ob dieser weckruf nun aus london, hamburg oder timbuktu kommt, ist mir – ebenso wie die frage nach dem stellvertretenden (!) adressaten – sch…egal.

        29.10.2011 um 10:27 Uhr

      • drupp

        der herr “bruno straub” möchte doch nur etwas rumpolemisieren. diskutieren ist nicht so seine stärke. hauptsache GP an den karren pissen. die themen sind ihm eigentlich egal.

        29.10.2011 um 12:18 Uhr

      • Bruno Straub

        Hallo Drupp, die Themen sind mir keineswegs egal. Ich nehme aber nur die, bei denen ich das Gefühl habe, dass Greenpeace gezielt/gekonnt manipuliert.
        Und “Zustimmung” gibt es in diesem Blog doch schon genug. Da kann ein bißchen “an den Karren pissen”, wie Du so schön formulierst, doch nicht schaden. Odr?

        29.10.2011 um 19:45 Uhr

      • stefan

        bin zwar jetzt nicht drupp, stimme dir aber völlig zu: erst kontroverse diskussionen tragen zu wirklichem nachdenken, suchen nach relevanten informationen und bilden einer eigenen meinung bei. ein stück weit danke daher für dein ständiges querschiessen. aber dieser beitrag? diskutieren wir doch lieber über das thema selbst, meinst du nicht?

        29.10.2011 um 20:06 Uhr

      • MA56

        Bruno, es ist doch völlig klar, daß sich die Medienarbeit von Greenpeace nicht großartig von der anderer Werbeagenturen unterscheidet. Nicht zuletzt, weil man auch im Hamburg inzwischen wohl verstanden hat (oder zu verstehen beginnt) dass sich im Jahre 2011 niemand mehr für Kletterer auf Schornsteinen interessiert. Und das z.B. im Themenbereich Atom krampfhaft nach “lustigen” Alternativen (Philipsburg) gesucht wird, damit nur ja das Thema nicht flöten geht, ist auch offensichtlich. Aber hier irgendwelche “verschwörerischen” Theorien über eventuelle Korruption o.Ä. anzustellen geht zu weit. Und selbst wenn an deinen Theorien etwas dran wäre: Würde das etwas daran ändern, dass insbesondere deutsche Automobilhersteller (mit VW als Marktführer und deshalb wohl Ziel dieser Kampagne) deutlich zu durstige Autos bauen? Und könnte es nicht sein, dass das am Ende das etwas bedeutendere Problem ist?

        29.10.2011 um 20:32 Uhr

  • Frage

    Warum wird ausgerechnet VW kritisiert? Stelle andere (deutsche) Hersteller nicht viel größere, schwerere und “umweltfeindlichere” Fahrzeuge her?

    26.10.2011 um 11:04 Uhr · Antworten

    • Marina

      Gute Frage …
      Ich denke, weil VW anstrebt, marktFÜHRENDER Konzern weltweit zu werden.
      Unterschätzen wir dieses Unternehmen nicht!
      Das Treffen seiner Händler weltweit auf Ibiza übersteigt wohl alles bisher dagewesene, superlativ eben.
      Da hat VW etwas springen lassen, um die Händler auf die beste Verkaufsstrategie einzustimmen oder sogar zu trimmen.
      Am besten läßt sich etwas verkaufen oder an den Mann bringen, wenn die Händler selbst von dem Verkaufsprodukt überzeugt, regelrecht begeistert sind.
      Ähnlich wie bei der Deutschen Bank: Leistung aus LEIDENSCHAFT. – - -

      27.10.2011 um 00:02 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Nach meinem Eindruck ist die treibende Kraft hinter dem VW-Bashing nach wie vor Greenpeace.England.
      Was “treibt” die? Wer bezahlt die?

      27.10.2011 um 00:24 Uhr · Antworten

    • stefan

      aus drei gründen: vw ist spitzenreiter des europäischen marktes und strebt diesen status auch auf dem weltmarkt an. vw hält klimaschonendere technologien zurück oder setzt sie nur zu einem unverhältnismäßigen aufpreis ein. vw betreibt bei internationalen kongressen lobbyarbeit gegen mehr klimaschutz.

      27.10.2011 um 07:05 Uhr · Antworten

  • Energiesparfuchs

    Was sie hier in Form eines Wasserstoffmärchens beschreiben ist das, was GP Energy (und nicht nur die !!!) aus Wasserstoff machen will. Ökostrom-Elektrolyse-Methanisierung-GuD-Kraftwerk-Rückverstromung usw.. Wer BioH2 mit E 10 vergleicht, weiß gar nicht, wovon er redet. Hier wäre eine Betrachtung der Energieketten angebracht, die sie aber hier nicht machen. Hier unter http://www.bio-wasserstoff.de/h2/Brennstoffzellen/Mobil/mobil.html finden sie die entsprechenden Berechnungen.
    So wird das nie was. Noch eine Anmerkung. Wer liest, ist klar im Vorteil. Den Link oben habe ich nicht umsonst hier eingestellt, dort finden sie jede Menge Infos zu ihren”Bedenken”. (z.b. http://h2works.org/de/inhaltliches/zahlen-und-daten-energieversorgung-mit-wasserstoff).
    Beim Geld ist es doch so, dass uns die BioH2-Wirtschaft viel weniger kosten wird, als ein Umbau der vorhandenen Stromwirtschaft.
    Zugleich existiert ein Konzept zur Stromnetzstabilisierung während der Umstellungsphase, was einfach und bezahlbar ist, siehe http://www.bio-wasserstoff.de/h2/Netzstabilisierung/netzstabilisierung.html.
    Verschonen sie uns mit Akkus als Stromspeicher. Selbst Siemens hat mittlerweile begriffen, dass Salzkavernen für Wasserstoff die beste Variante ist.

    27.10.2011 um 08:49 Uhr · Antworten

  • Wolf

    Als unbefangener Bürger kommt einem schon der Gedanke auf, wer eigentlich die einseitig, demagogische Greenpeace-Hetzkampagne gegen den VW Konzern mit oder quer oder seitwärts finanziert.
    Wer weiß, wann Sie bald wieder ein neues demagogisch aufgemotztes Thema dem Bürger vorsetzen, nachdem Sie seinerzeit einfach das apokalyptische Pferd gewechselt und vom Waldsterben auf die Klimakatastrophe umgesattelt sind.
    Öko Diktatur – NEIN DANKE

    31.10.2011 um 21:05 Uhr · Antworten

    • stefan

      ja genau. dann mach mal n trip nach südostasien – die badesaison hat wieder begonnen. kannst auch die nordpolarroute nehmen, da braucht man selbst im winter kaum noch packeis zu befürchten. oder du bleibst in europa und machst die zwei wochen malle. aber diesmal nimmst du nicht den flieger, sondern zeit für einen roadtrip über die iberische halbinsel. kann sein, dass du öfter als normal an die sahara denkst, aber hey – dein suv ist sicher voll klimatisiert. wenn du danach immernoch unbefangen deine bürgerlichen augen verschließt, verzichtet der informierte mensch lieber auf deine kommentare.

      31.10.2011 um 22:09 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Wolf, ich glaube nicht, daß die Anti-VW-Kampagne “von außen gesponsert” wird…
      Mich stört lediglich, dass Greenpeace.UK da eine offensichtlich maßgebliche Rolle spielt.
      Vielleicht erklärt ja Benjamin Borgerding mal, warum.
      (Erklärungsversuche habe ich ja weiter oben schon gegeben)

      01.11.2011 um 00:31 Uhr · Antworten

      • MA56

        Warum stört dich das denn? Ich finde es normal, das ein international agierendender Verein/Konzern Aufgabenteilig arbeitet. Bei Amnesty International arbeiten die einzelnen Landesverbände sogar grundsätzlich nicht zu Themen im eigenen Land. Ich finde das nicht verwerflich. Warum auch.

        01.11.2011 um 03:51 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Blöd wird es nur, wenn Mitarbeiter der FORD-FOUNDATION (Frau Ana Toni z.B.) im Vorstand von GREENPEACE INTERNATIONAL sitzen. Ob das auch eine Form von Arbeitsteilung ist ?

        01.11.2011 um 09:16 Uhr

      • MA56

        Nö, das sind deine üblichen Verschwörungstheorien.

        01.11.2011 um 15:33 Uhr

      • Benjamin Borgerding

        @Bruno Straub Wie dir sicher nicht entgangen ist, handelt es sich bei Greenpeace um eine internationale Umweltschutzorganisation, die in vielen Ländern auf der Welt Büros unterhält. Weil Umweltprobleme (vor allem die schlimmen) die beklagenswerte Angewohnheit haben, Ländergrenzen umstandslos zu ignorieren, entstehen viele Greenpeace-Kampagnen in enger Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Büros – so auch die laufende VW-Kampagne. Um Kampagnen dieser Größenordnung erfolgreich zu wuppen, macht sich Greenpeace dabei bisweilen die zeit-, kosten- und nervensparende Methode der “Aufgabenteilung” zunutze. In der VW-Kampagne etwa hat Greenpeace UK einen hervorragenden kleinen Webfilm beigesteuert – und musste dafür keinesfalls das ganze Steuerrad in die Hand nehmen.

        01.11.2011 um 17:02 Uhr

      • Bruno Straub

        Du solltest die Rolle von GP.UK nicht kleinreden. GP.UK macht ja auch noch diesen Kurzfilmwettbewerb, den Du hier in diesem Blogbeitrag “bewirbst”.
        (Dürft ihr wenigstens das Preisgeld bezahlen?)

        01.11.2011 um 23:04 Uhr

  • Robin

    Und Ihr Flug na Ibiza war klimaneutral?
    Der motorisierte Gleitschirm mit dem Banner flog mit Wasserstoff ;) ?
    Gruss

    01.11.2011 um 20:14 Uhr · Antworten

    • MA56

      Punkt 1: Wasserstoff ist nicht per se klimaneutral.
      Punkt 2: Lebst du, Robin, klimaneutral?

      01.11.2011 um 20:20 Uhr · Antworten

      • Energiesparfuchs

        Vielleicht sollten wir erst mal ein paar Begriffe klären, damit jeder weiß, was darunter zu verstehen ist.
        1. klimaneutral
        2. Verschwörungstheorien
        (zu letzterem dürfte der Link hier hilfreich sein, http://blog.greenpeace.de/blog/2011/05/18/das-klima-schutzt-sich-nicht-von-alleine/#comments)
        Schließlich hat der KOLLEGE Benjamin ein Beispiel dafür abgegeben, dass man den offiziellen Aussagen von GP generell nicht immer trauen kann.
        Ich finde das jedenfalls keine Kleinigkeit und es wäre interessant zu erfahren, wer z.B. im Jahr 2010 und zurückliegend für GP USA gespendet hat (Stichwort Interessen der am. Autoindustrie – z.B. Opel – General Motors und der Frage, wer ist in GM investiert. ROCKEFELLER mit 100 %-Sicherheit, das weiß jeder)
        Vielleicht legt GP UK auch gleich die Karten in diesem Zusammenhang mit auf den Tisch, der Transparenz wegen.

        02.11.2011 um 08:32 Uhr

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