Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, soll der Castor auch dieses Jahr wieder rollen. Elf Castoren, beladen mit über 120 Tonnen hochradioaktivem Atommüll aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague, sollen am ersten Advent auf die lange Reise ins Zwischenlager Gorleben geschickt werden.
Letztes Jahr rief der Castortransport einen unglaublich großen Sturm der Entrüstung hervor. Stundenlang harrten tausende Demonstranten in der Kälte aus, um ihren Protest gegen die Atompolitik der Bundesregierung zu äußern. Jetzt, ein Jahr später, ist der Ausstieg aus der Atomkraft beschlossene Sache. Der Protest gegen den Castortransport gehört deshalb noch lange nicht der Vergangenheit an. Uns haben Menschen aus der ganzen Republik erzählt, warum sie im November wieder bei der Demonstration im Wendland dabei sein wollen.
Jana Wölfel ist 34 Jahre, arbeitet als Diplom-Biologin in Rostock. Sie beschreibt sich selbst als hibbeligen Menschen. „Ich bin unglaublich gerne in der Natur, fotografiere und wandere. Weiterhin mache ich Musik und gehe gerne zu Konzerten und Filmen jeglicher Art.“
Christian Olbrich ist 43 Jahre alt und lebt seit fünf Jahren in Düsseldorf. „Genau genommen, seit mein Sohn unterwegs war und wir beschlossen, eine möglichst normale Patchwork-Familien zu werden. Geld verdiene ich als selbstständiger Unternehmensberater. Das bisschen Freizeit, das neben Beruf und Familie bleibt, nutze ich zum Laufen und seit November 2010 für meine Aktivistentätigkeit bei Greenpeace. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, möchte ich noch mal eine große Trekking-Tour durch eine einsame Berglandschaft machen, aber das kann noch dauern…“
Ulrike Beck ist 39 Jahre alt und von Beruf Ernährungsberaterin. „Aufgewachsen bin ich auf einem Bauernhof auf der Schwäbischen Alb, wohne aber nun seit einigen Jahren im wunderschönen Tübingen. Ich liebe es draußen in der Natur zu sein, lese gerne und stricke zurzeit Unmengen an warmen Wollsocken. Ich engagiere mich schon sehr lange umweltpolitisch in verschiedenen Bereichen, mit Schwerpunkt auf den Urwaldschutz und die Anti-Atomarbeit. Ich glaube einfach, dass ich nur dann etwas zum Besseren verändern kann, wenn ich selbst aktiv werde – und nicht nur zuschaue.“
Sigrid (57) und Dieter (61) Otte aus Lübeck sind Eltern dreier erwachsener Kinder. „Wir mussten die Kinder damals, als Tschernobyl passierte, aus der Sandkiste holen. Wir sind im Lehrberuf tätig, gehören einer Hobby-Tanzgruppe und einem Laienchor an, pflegen intensive familiäre Kontakte und leben ansonsten recht bürgerlich.
Schön, dass ihr uns Frage und Antwort steht! Ihr wart alle auch letztes Jahr bei der Demo gegen den Castortransport. Was war euer damaliger Beweggrund?
Jana: Seit 1992 bin ich Mitglied in einem Verein für Umwelt- und Naturschutz und habe als Jugendliche sehr aktiv mitgearbeitet. Durch mein Studium habe leider keine Zeit mehr dazu und bin seitdem ein eher passives Mitglied. Daher hatte ich schon länger über die Teilnahme am Anti-Castor-Protest nachgedacht, konnte mich aber immer nicht aufraffen. Nach der Verlängerung der Laufzeiten aber war meine Wut so groß, dass ich hinfahren musste.
Christian: Bei einem Besuch des Ökodorfs Findhorn in Schottland im August letzten Jahres fand ich den Beweis, dass nachhaltige ökologische und soziale Strukturen umsetzbar sind. Das war für mich der Auslöser, selbst aktiv zu werden. Ich habe meine Anstellung gekündigt und Pläne für ein selbstbestimmteres Leben geschmiedet, da passte der Protest gegen das Atomprogramm der Regierung gut ins Programm. Als Schlipsträger war es mir ein Anliegen klarzustellen, dass Atomkraftgegner nicht nur Ökos und Chaoten sind, sondern ein Querschnitt durch die Gesellschaft.
Ulrike: Als im letzten Jahr von der Bundesregierung die Laufzeitverlängerung auch für solche Altmeiler wie Neckarwestheim 1 beschlossen wurde, war für mich klar dass ich auf die Straße gehen muss. Es ist ja nicht so, dass so ein AKW mit jedem Jahr, das es länger läuft sicherer wird. Und was den entstehenden Atommüll betrifft, wurde durch diese Entscheidung auf Jahre hinaus die Produktion von weiterem, hochgefährlichem und jahrtausendelang strahlenden Müll festgelegt. Das war eine Entwicklung, die mich ziemlich auf die Palme brachte. Ich war zwar schon die Jahre zuvor bei den Demos im Wendland mit dabei. Trotzdem war es mir im letzten Jahr ganz besonders wichtig hin zu fahren. Zum einen, weil ich das Gefühl hatte, dass jetzt unbedingt mit vielen Leuten gezeigt werden musste, dass wir so eine Atompolitik nicht wollen. Zum anderen weil es einfach nicht sein durfte, dass weiterhin hochradioaktiver Müll zu einem angeblichen möglichen Endlager gefahren wird, das es aber in Gorleben definitiv nicht gibt.
Sigrid und Dieter: Der Ausstieg aus dem bereits beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie war für uns ein derart großes Ärgernis, dass wir unsere Skepsis gegen die Atomenergie zum Ausdruck bringen mussten. Schockiert hat uns das Bild vom strahlenden Castor auf der Greenpeace-Seite im Internet.
Wie war die Stimmung im letzten Jahr? Hattet ihr euch die Demo im Vorfeld so vorgestellt?
Jana: Die Stimmung war sehr sehr schön. Ganz oft hatte ich eine Gänsehaut bei so viel massenhaftem, friedlichem und kreativem Protest. Zwar wusste ich von dem jahrzehntelangen Widerstand, war aber trotzdem über die Ausmaße sowie den breiten Alters- und Bevölkerungsdurchschnitt erstaunt.
Christian: Kurz vor dem Start ist mein Mitfahrer abgesprungen. Ich bin trotzdem gefahren, ich wusste ja, dass noch mehr kommen. Mit 50.000 hat aber wohl kaum einer gerechnet. Die Stimmung auf der Kundgebung war total mitreißend. Ich habe unendliche Aufbruchstimmung in mir aufsteigen gefühlt. Als über die Lautsprecher verkündet wurde, dass noch immer zigtausend Menschen auf dem Weg zur Demo waren und dass der Castor nicht weiter kommt, hatte ich vor Freude immer wieder Tränen in den Augen.
Ulrike: Es war eine gigantische Stimmung. Unglaublich! Ich hatte zwar damit gerechnet, dass es viele Leute werden könnten, auch dass es mehr wie die ca. 5000 im Jahr zuvor werden. Aber so viele…Das war echt irre. Von allen Seiten kamen lange und dichte Menschtrauben an. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich rausgefunden habe, wo überhaupt die Bühne ist und bis ich mir überhaupt einen Weg in die Richtung bahnen konnte. Überall gab es bunte Fahnen, Transparente, Musik, lachende Gesichter… Das war schon sehr beeindruckend und hat unglaublich Mut gemacht. Ich hatte das Gefühl, dass wir damit ein echtes Zeichen an die Politik setzten.
Sigrid und Dieter: Wir waren bereits von der Berliner Demo überwältigt, weil alle Altersgruppen vertreten waren, weil so viele Menschen angereist waren und die Stimmung unter den Teilnehmern so gut war. Auch in Dannenberg hatten wir nicht mit so vielen friedlich demonstrierenden Menschen verschiedenen Alters, mit ganzen Familien gerechnet.
Hat sich dadurch für euch etwas verändert? Seid ihr nun auch auf anderem Weg aktiv?
Jana: Die Teilnahme hat mich beflügelt. Leider lässt es immer noch nicht meine Zeit zu, mich mehr einzubringen. Aber nach Abschluss meiner Doktorarbeit werde ich wieder aktiv, auf alle Fälle!
Christian: Noch am Dienstag, als der Castor-Transport in Gorleben ankam, war ich abends zum ersten Mal bei Greenpeace Düsseldorf im Forum – und bin noch dabei.
Ulrike: Ich bin letztes Jahr das erste Mal mit einem wahnsinnig guten und optimistischen Gefühl nach Hause gefahren. Die Jahre zuvor war es immer so, dass sich, nachdem der Castor-Transport dann in Gorleben angekommen ist, in mir ein ziemlich starkes Gefühl der Ohnmacht und des Frustes ausgebreitet hat und ich einige Tage gebraucht habe, um damit klar zu kommen. Verstärkt wurde das auch dadurch, dass viele Medien hier im Süden einfach falsch berichtet und damit ein falsches Bild von den Protesten vermittelt haben, z.B. was die Zahl der Demonstranten betrifft oder wie die Proteste in den Tagen nach der Demo abgelaufen sind. Im letzten Jahr kamen aber auch hier im Süden sehr positive Berichte und es wurde vermittelt, dass da im Wendland eine besondere und kraftvolle Bewegung unterwegs ist. Es wurde gezeigt, dass wir nicht „nur“ die üblichen Atomgegner sind, sondern eine breite Masse.
Sigrid und Dieter: Wir fühlen uns bestärkt darin, uns für eine zügige Umsetzung des Ausstiegs zu engagieren und werden Greenpeace mit Spenden unterstützen.
Warum seid ihr auch dieses Jahr wieder dabei? Der Atomausstieg ist doch beschlossene Sache…
Jana: Es ist bisher nur ein kleiner Schritt getan. Zum Beispiel wird der Atomausstieg noch nicht international geplant und die Nutzung wird weiterhin bagatellisiert. Gerade weil es an „aktuellen“ Schreckensnachrichten fehlt, heißt es noch lange nicht, dass die Gefahr gebannt ist – ein Problem unserer mediengesteuerten Zeit. Daher sollten wir gerade jetzt auf die Straße gehen und die Problematik weiterhin der Bevölkerung, national wie international, nahe bringen.
Christian: In der Politik wird vieles beschlossen. Solange der Atomausstieg nicht umgesetzt ist, bleibe ich lieber dran. Zwischenzeitlich wird um Strahlengrenzwerte am Zwischenlager gefeilscht und die Blöden sind wieder wir Wendländer, die die Strahlung abkriegen. Außerdem: Wer sagt denn, dass nicht noch was geht? Neue Regierung, neue Beschlüsse – Deutschland ist erneuerbar!
Ulrike: Der Atomausstieg ist zwar beschlossene Sache, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Bundesregierung immer noch an der Einlagerung des Atommülls im Erkundungsbergwerk Gorleben festhält. Besonders schlimm finde ich, dass immer noch so getan wird, als würde Gorleben erkundet werden, aber vor Ort schon die Voraussetzungen geschaffen werden den Atommüll einzulagern. Und was den „beschlossenen“ Atomausstieg betrifft: Es wurde damit zwar ein Weg gewählt, der in die richtige Richtung geht, trotzdem könnte es deutlich schneller gehen, wenn der politische Wille da wäre. Wer stellt denn sicher, dass die kommenden Bundesregierungen es sich nicht wieder anders überlegen? Solange der Atomausstieg nicht im Grundgesetz verankert ist und nicht das letzte AKW endgültig abgeschaltet ist, werde ich deshalb weitermachen. Ich will nicht einfach zuschauen, sondern meine Ablehnung, meinen Protest und letztendlich auch meine Angst vor den Folgen dieser Atompolitik, die nicht ausbleiben werden, auf die Straße tragen.
Sigrid und Dieter: Aus der Sorge, dass die Politik den Atomausstieg verschleppen könnte, werden wir zu den nächsten Demos fahren.
Es ist ja schon eine sehr lange Demo, noch dazu in der Kälte. Wie bereitet ihr euch dieses Jahr auf die Demo vor?
Jana: Viele warme Sachen einpacken sowie Taschenofen, Decken, Isomatten, Thermoskanne mit heißem Tee. Natürlich sind auch Kartenspiele und ein Minibackgammon mit dabei.
Christian: Kühler Kopf und Füße warm… Für dieses Jahr habe ich Polarstiefel nachgerüstet, ansonsten viellagige Oberbekleidung. Petrus ist Atomkraftgegner, das haben wir 2010 gesehen. Den Rest organisiert X-Tausenmalquer, Tee, vegane Feldküche, Toiletten… Dickes Kompliment noch mal für 2010.
Ulrike: Ich werde auf jeden Fall meine Thermounterwäsche, Thermohose und zwei Vliespullis mitnehmen, dazu dicke Socken. Gute und bequeme Wanderschuhe nehme ich ebenfalls mit. Ganz wichtig ist natürlich eine wasserdichte Outdoorjacke, Mütze, Schal und Handschuhe sowie eine überziehbare Regenhose. Außerdem habe ich zusätzlich eine dieser zusammengefalteten Rettungsdecken (Gold-Silberfolie) dabei, die nehmen kaum Platz weg und halten super warm. Ein kleines, faltbares Sitzkissen (Isomatte oder Alukissen) ganz ist auch angenehm, wenn man sich mal hinsetzen möchte.
Sigrid und Dieter: Wir wählen warme Kleidung, die auch Regen abhält. Besonders wichtig sind Schuhe mit dicken Sohlen, in denen man keine nassen Füße bekommt. Dann haben wir immer eine Notration an Getränken und Brotscheiben dabei.
Wie war euer Eindruck von den Anwohnern im Wendland?
Jana: Nur eins: Der absolute Hammer! Ich habe noch nie erlebt, dass an einem Protest so viele verschiedene Menschen teilnehmen mit soviel Unterstützung untereinander- das alles gepaart mit großem Einfallsreichtum, menschlicher Wärme und Selbstlosigkeit. Allein schon der Zusammenhalt innerhalb des Gebietes ist bemerkenswert– die vielen Dörfer und die vielen Initiativen. Ich war extrem baff und wünschte mir, dass auch in anderen Rubriken des Umwelt- und Naturschutzes so vernetzt gearbeitet werden könnte.
Christian: Das ist das Allergrößte! Alle halten zusammen. Immer wieder kamen Nachrichten von verkeilten Treckern als Barrieren und Schafen, die die Straße blockieren. Als ich mich nach der Kundgebung auf dem Weg zum Shuttle ins Camp verlaufen hatte und verlassen auf dem Acker stand, haben mich Einheimische im Auto mitgenommen und punktgenau am Bus abgesetzt. Es ist kein Wunder, dass sich auch viele der eingesetzten Polizisten von diesem Gemeinschaftsgeist anstecken lassen.
Ulrike: Wer einmal während eines Castor-Transportes im Wendland war und erlebt hat wie dort die Stimmung ist und was dort passiert, wird es nie wieder vergessen. Für die Menschen, die dort leben, geht es um ihre Heimat und um ihre Zukunft. Das ist in den Gesprächen mit ihnen und natürlich auch in den Demos ganz genau zu spüren. Sie nehmen mit aller Kraft an den Protesten teil, auf vielfältige und kreative Weise, jeder auf seine Art und unterstützen anreisende Demonstranten wo sie nur können. Überall gibt es Suppenküchen mit heißen Eintöpfen oder es werden alle möglichen Essens-Spenden an die Volksküchen abgegeben. Die Bauern stellen für die weiter angereisten Menschen Unterkünfte in ihren Höfen oder Scheunen zur Verfügung. Für die Tage nach der Demo werden Unmengen an Strohsäcken und Decken zur Verfügung gestellt.
Sigrid und Dieter: Unter den Demonstrierenden waren viele Anwohner aus Lüchow-Dannenberg; Landwirte haben mit ihren Treckern Demonstrationszüge angeführt und ihren Protest ausgedrückt. Auf dem Veranstaltungsgelände wurden in Zelten Getränke und kleine Speisen meist kostenlos angeboten, für die man dann eine freiwillige Spende geben konnte.
Vielen Dank für das Interview!
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Energiesparfuchs
Langsam wird es wirklich bunt. GP Frankreich verlangt den Abtransport nach D. Süddeutsche Anti-Atom-Gruppen machen Front gegen GP Deutschland, weil sie sich hintergangen fühlen mit der Forderung auf Umleitung des Transports nach Phillippsburg. GP Deutschland braut derweil sein eigenes Bier und bereitet uns einen schönen Advent vor, alles nachzulesen unter http://www.klimaretter.info/protest/hintergrund/9754-ist-philippsburg-besser-als-gorleben
The show must go on – jetzt, nachdem der Atomausstieg endgültig sein soll, oder funktioniert es etwas doch nicht ? Und das bei nur 7,5 Prozent Windstrom und etwas über 1 Prozent Solarstrom, siehe http://www.klimaretter.info/energie/hintergrund/9777-der-windkraft-fehlt-die-netzanbindung
Damit kommen noch nicht mal 10 Prozent aus von GP favorisierten Quellen. Wie sollen unser Land und unsere Küsten bloß aussehen bei 100 Prozent.
02.11.2011 um 15:37 Uhr ·
Tom Bräuer
Ist es nicht jenseits jeder Vernunft, dass offenbar gerade wieder eine Kernschmelze in Fukushima stattfindet und es den Medien nur für eine Randnotiz reicht? http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,795348,00.html
Sicherlich ist die Griechenland und Eurokrise ein wichtiges Thema, doch was hilft alles Geld der Welt ohne Gesundheit?
04.11.2011 um 11:47 Uhr ·
Tim
Ganz locker. Von einer Kernschmelze ist man sehr sehr weit entfernt. Es handelt sich nur um den Verdacht, dass eine Kettenreaktion vor dem Ausbruch stehen könnte. Um dagegenzuwirken hat man ja bereits Borsäure zur Neutronenabsorption eingeleitet um eine mögliche Kettenreaktion von vornherein zu stoppen.
04.11.2011 um 12:15 Uhr ·
MA56
Genau Tim. Niemand hat die Absicht Kerne zu schmelzen.
04.11.2011 um 19:31 Uhr
Sara Westerhaus
Hallo Tom, wir haben dazu einen Artikel auf unserer Homepage veröffentlicht. Hier kannst du es nachlesen: http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/neue_kernspaltung_in_fukushima/
04.11.2011 um 12:39 Uhr ·
Erna
Danke für die andeuernde Panikmache obwohl seit 03.11.2011 bekannt ist, dass das Xenon aus dem vollkommen natürlichen und ungefährlichen SPONTANZERFALL beruht. Aber wenns ins Konzept passt, werden solche Nachrichten einfach ignoriert. Die Herrschaften von der ARD sind selbst dem Englischen nicht mächtig und machen aus dem SPONTANZERFALL eine “spantane Kettenreaktion”.
07.11.2011 um 08:30 Uhr
Tom Bräuer
Danke für die Info, den Artikel hatte ich glatt übersehen!
04.11.2011 um 14:09 Uhr ·
Erna
Und hoffentlich nicht gleich kritiklos wieder alles geglaubt. Das Xenon stammt aus dem SPONTANZERFALL was letztlich natürlich und ungefährlch ist.
07.11.2011 um 08:32 Uhr ·
forscher
Mensch Tim…..da hast Du aber was verschlafen….vielleicht, aber nur vielleicht, ist der Reaktor 2 noch nicht so weit, aber in Reaktor 1 und 3 ist die Kernschmelze jeweils längst geschehen…..
04.11.2011 um 19:17 Uhr ·