GreenBites, der Podcast von Greenpeace: #25 – In Japan: Ein Jahr nach Fukushima

06. März 2012 · von Anja Franzenburg

Die Anti-Atombewegung in Japan gibt es seit 40 Jahren – aber sie ist stärker und vor allen Dingen sichtbar geworden. Ein Jahr nach dem verheerenden Tsunami und dem Reaktorunglück in Fukushima ist Thomas Breuer, Leiter des Bereichs Klima und Energie bei Greenpeace, erneut in Japan. Im Podcast erzählt er, was er dort macht und wie sich der Blick auf die Atomkraft verändert hat.

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Hier erfahrt ihr mehr über Fukushima und die Menschen in Japan.


Thomas Breuer von Greenpeace misst mit einem Geigerzähler im April 2011 die radioaktive Strahlung auf einem Feld in Koriyama (50 km südlich des AKWs Fukushima). © Markel Redondo / Greenpeace

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Kommentare

  • dorager

    Der Player geht mit Firefox 10 nicht. Die MP3 hört schon während der ersten Antwort von Thomas auf. Kann man das noch irgendwie beheben?

    06.3.2012 um 22:17 Uhr · Antworten

  • Energiesparfuchs

    Interessant wäre ja in Japan auch, ob an den Abwurfstellen der Atombomben in Hiroshima und Nagasaki (mit die schlimmsten Verbrechen, die je gegen Menschen verübt worden sind) heute noch erhöhte Radioaktivität nachgewiesen werden kann.
    Wie ist die Belastung durch Fukushima einzuordnen gegenüber den durch die USA, GB, Frankreich, UdSSR und China gezündeten hunderten Atom- und Wasserstoffbomben am Boden und in der Luft in den 1950er bis 1970er Jahren ? Wie verstrahlt sind die ehemaligen Testgebiete heute und was gelangt davon über die Atmosphäre und das Meerwasser in unsere Nahrungskette ?

    07.3.2012 um 08:27 Uhr · Antworten

  • Bac

    Mit dem Firefox wird es auch langsam zur Qual. Echt super wäre ein Feed für Itunes. So wie der Greencast von Greenpeace Berlin.
    Eventuell könnt ihr da ja mal drüber nachdenken.

    Viele Grüße

    07.3.2012 um 09:13 Uhr · Antworten

  • Ypsi

    Unverständlich bleibt, wenn man die Nachrichten aus Japan verfolgt, dass Herr Clement im Gespräch u.a. mit Pausewang, Alt und Töpfer immer noch verharmlost. Da waren doch die Informationen von Töpfer ( Es ist im Winter noch Strom verkauft worden) doch sehr gut.
    Wer nur ein wenig mitfühlen wollte, konnte eine Doku der Evakuierten der 20km Zone erleben. Was dort recht nüchtern beschrieben wurde, besonders durch die Kinder (!) , war ein schreckliches Szenario. Welche Eltern würden – außerhalb der Sperrzone – hier bei uns ihre Kinder gern nur einmal in der Woche für eine halbe Stunde draußen spielen lassen, mit Mundschutz, Dosimeter den ganzen Tag in der Schule, ständig mit Bodenmessungen wegen möglicher Hot spots….?
    Wer würde hier dulden, dass das Dosimeter der Kinder nicht lesbar ist, sondern erst nach externer Auswertung bekannt gegeben wird? ….Wer möchte die tatsächlichen psychischen und möglichen physischen Schäden der Kinder tragen?

    07.3.2012 um 13:12 Uhr · Antworten

    • stefan

      und in brunsbüttel rosten die fässer vor sich hin …
      http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-03/atommuell-faesser-rost

      08.3.2012 um 08:33 Uhr · Antworten

      • Erna

        Vielleicht sollten wir Brunsbüttel stilllegen oder Vattenfall die Betriebsgenehmigung entziehen ;)

        08.3.2012 um 08:54 Uhr

      • stefan

        ist doch stillgelegt. nur der müll ist noch da. und wenn die energiewende gut verläuft, erledigt sich deine zweite idee in den nächsten jahren deutschlandweit hoffentlich von selbst.

        08.3.2012 um 09:26 Uhr

      • Erna

        Das Problem ist doch, dass schlicht und einfach kein Geld mehr da ist. Damit erfolgt der Abbau/Rückbau logischerweise so billig wie möglich. Das man dann bei solchen Sachen wie rostige Fässer beide Augen zudrückt ist doch nur der Vorgeschmack auf später. Was passiert denn, wenn die Rückstellungen aufgebraucht sind?

        Der einzigste vernünftig “kontrollierbare” Weg wäre eine Verstaatlichung des Rückbaus und der Entsorgung. Womit dann letztlich der Steuerzahler wieder mal der Dumme wäre.

        08.3.2012 um 13:27 Uhr

      • stefan

        ist vattenfall pleite? hab ich was nicht mitbekommen?

        08.3.2012 um 13:48 Uhr

      • jamiro

        @Erna: Da magst du Recht haben, dass die kein Geld mehr haben. Nur gut, dass wir von dieser unrentablen Technologie weg sind.

        08.3.2012 um 14:21 Uhr

      • Erna

        @stefan
        Vattenfall ist nicht pleite aber Vattenfall Deutschland macht – wie RWE/EON/ENBW – Verluste. Gerade Vattenfall dürfte es nicht schwer fallen, einfach das Deutschlandgeschäft aufzugeben, wenn sie keine vernünftige Rendite mehr erwirtschaften.

        Letztlich waren alle verpflichtet Rückstellungen zu bilden, die laut Zeitung insgesamt bei 18 Mrd. Euro (d. h. rund 1 Mrd. je AKW) liegen. Für den Abbau je AKW werden wohl rund 20 Jahre veranschlagt.

        Wer sagt das 1 Mrd. je AKW reicht oder umgedreht, dass wirklich 1 Mrd. aufgewendet werden? Wie überall sonst in der Wirtschaft wird man versuchen auch den Abbau so billig wie möglich und schon garnicht “bestmöglich” zu machen. Wenn ich Müll in ein Edelstahlfass packe kann ich relativ sicher sein, dass es nicht rostet. Ein angestrichenes normales Fass ist billiger, kann aber auch irgendwann mit rosten anfangen.

        Nicht umsonst gibt es ja wohl bisher kein Konzept/Genehmigungsantrag wie der Abbau erfolgen soll, gerade Vattenfall will wohl den s. g. sicheren Einschluss. Da wird schlicht und einfach auf unbestimmte Zeit der Laden dicht gemacht. Sollen sich doch unsere Nachkommen um den Abbau kümmern. Und ob es Vattenfall in 40 oder mehr Jahren noch gibt bleibt abzuwarten.

        08.3.2012 um 15:57 Uhr

    • stefan

      ist schon klar erna, dass es für solche pannen erklärungen gibt. und die hängen meist damit zusammen, dass irgendwer noch nicht genug verdient (beispiel? hier: http://wirtschaft.t-online.de/vattenfall-2-3-millionen-euro-abfindung-nach-nur-fuenf-monaten/id_45503526/index). das macht die sache aber nicht weniger ärgerlich – im gegenteil. die sollen hier noch ordentlich aufräumen und dann zurück nach schweden. ich werde vattenfall und den anderen großen drei keine träne nachweinen. auch wenn bei den schweden z.b. 15.000 arbeitsplätze dranhängen, denn wer sich von denen nicht ganz dumm anstellt, findet im dann beweglicheren energiesektor sicher was neues/besseres/gesünderes.

      08.3.2012 um 16:35 Uhr · Antworten

      • jamiro

        Das ironische ist ja, dass Vattenfall in Schweden selbst ein relativ vernünftiger Stromversorger ist, da die Schweden von der Natur mit Wasserkraft reich beschenkt worden sind. Vattenfall hat auch einen ganz guten Ruf in Schweden, den Mist macht hauptsächlich Vattenfall Europe.

        08.3.2012 um 17:06 Uhr

  • Greenpeace Moderator

    @dorager Wir hoffen, dass der Podcast jetzt auf allen Browsern läuft!

    07.3.2012 um 16:19 Uhr · Antworten

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