Was hat Greenpeace Ostern im Ozeaneum gemacht?

13. April 2012 · von Gastautor/in

Von Karfreitag bis Ostermontag war Peter, Koordinator für die Greenpeace Aktionstage, mit seinem Team aus Ehrenamtlichen aus Hamburg und Berlin wieder im Ozeaneum in Stralsund vor Ort. Dieses Jahr dreht sich bei den Aktionstagen alles um das Thema Arktis und deren Schutz vor risikoreichen Ölbohrungen und der drohende Gefahr vor Überfischung.

Angelspiel mit den Kleinsten

Angelspiel mit den Kleinsten

Es herrschte reges Treiben. Vor allem Familien mit ihren Kindern waren aus ganz Deutschland angereist und nutzten die Ostertage für einen Besuch im Ozeaneum. Viele Besucher, Jung und Alt, blieben interessiert an den Greenpeace- Infoständen und Schautafeln auf der 2. Etage stehen und unterhielten sich angeregt mit den Ehrenamtlichen.

Neben Flyern und Infobroschüren zum Thema Arktis konnten die Freiwilligen viele interessierte Besucher für die Greenpeace E-Mail Protestaktion gegen die geplanten Ölbohrungen von Shell in der Arktis gewinnen. Die Besucher waren erfreut, dass wir auch zum Unfall auf der Gasplattform Elgin in der Nordsee informieren konnten.

Besonders engagierten sich die jüngsten Besucher: Kinder aller Altersgruppen bemalten fleißig Fähnchen mit den Tieren der Arktis als Motiv oder fischten beim Angelspiel den Müll heraus. Die Greenpeace-Kollegen hatten Gelegenheit mit den kleinen Besuchern über ihre Eindrücke und Fragen zu sprechen. Was immer wieder spannend und aufschlussreich ist, sind wir Erwachsenen selbst doch manchmal schon zu verkopft. Kinder sind eher gerade heraus und klar, wenn es um den Schutz der Arktis geht.

Natürlich dieses Jahr auch wieder mit dabei: das beliebte „Holzfischebemalen“. Mit Namen, Alter und einem Wunsch für die Arktis versehen entstanden über hundert bunt bemalte Fische, welche die Kinder am Ende des Jahres als Erinnerung nachhause geschickt bekommen. Am Karfreitag ließ es das sonnige Wetter noch zu, dass wir kurzerhand Maltische- und Bänke vor das Ozeaneum an die frische Luft stellten. Im Fischanhänger direkt neben dem Haupteingang wurden alle Fische gesammelt, aufgehängt und von Eltern und ihren Sprösslingen bewundert.

Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir bei den folgenden Aktionstagen* viele weitere kreative junge Künstler dabei haben werden!

Ein besonderes Highlight boten außerdem die Vorträge von Diana, einer ehrenamtlichen Kollegin aus der Hamburger Greenpeace-Gruppe. Die engagierte Studentin der Umwelt- und Klimawissenschaften präsentierte Samstag und Sonntag zweimal täglich ihren Vortrag „Greenpeace Arktis Expedition 2010“. Anschaulich und kinderfreundlich erläuterte Diana, woran Greenpeace vor Ort in der Arktis forschte und was die aktuellen Bedrohungen für dieses einzigartige Ökosystem ausmachen. Solch ein Vortrag bringt einem die Arktis mit all ihren verschiedenen Dimensionen noch einmal ganz anders näher. Danke Diana!

* Weitere Termine für die nächsten arktischen Aktionstage von Greenpeace im Ozeaneum sind am Sa/So 28./29. April, Sa/So 23./24. Juni, Mo–So 9.–15. Juli, Sa/So 11./12. August, Sa/So 15./16. September sowie am Mo–So 1.–7. Oktober.

Außerdem werden Aktionstage zu Pfingsten am Fr–Mo 25. – 28. Mai zum Thema: „Müll im Meer – Gefahr für Fische und Wale“ stattfinden. Am Freitag, den 25. Mai, wird das Kindertanzstück „In das Meer geschaut“ (13 und 15 Uhr) aufgeführt.

Mein Fazit: Mir hat es auf alle Fälle sehr viel Spaß gebracht, ich habe tolle Gespräche geführt und ich bin erstaunt, wie viele Menschen sich für Greenpeace und die Arbeit in der Arktis interessieren – ich bin bei den nächsten Aktionstagen wieder dabei!

Autorin: Lea Raschewski, Praktikantin im Team Kooperationen/Events

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