Das regionale JAGGIO-Treffen der ehrenamtlichen Jugendlichen findet zur Zeit in Stralsund statt: Es sind Jugendliche aus Hamburg, Berlin und Kiel dabei. Rund 37 JAGs (= Jugend-AGs) sind dabei, hinzukommen noch die JAG-Piloten, die die JAGs begleiten und sicher stellen, dass alles ordnungsgemäß verläuft. Es wird zum Beispiel darauf geachtet, dass die Unterbringung in den Unterkünften, meistens handelt es sich um Schulen, nach Geschlechtern getrennt erfolgt. Diese Treffen finden in unregelmässigen Abständen bundesweit statt und haben immer ein spezielles Umweltthema als Ausgangspunkt. Die ehrenamtlichen Jugendlichen von Greenpeace arbeiten u.a. zum Thema Atom oder Klimawandel und jetzt an diesem Wochenende zum Thema Müll im Meer. Es gibt rund 47 JAG-Gruppen bundesweit mit ca. 1.000 Mitgliedern.
Heute Mittag haben sich nun dreißig von ihnen an den auf den Weg nach Devin gemacht, um dort zu schaun, wie es mit dem Müll aussieht und haben ehrlich gesagt nicht mit so viel Müll gerechnet. Die Strände rund um Stralsund sind eigentlich recht sauber. Nach einer Busfahrt von ca. 30 Minuten waren wir in Devin angelangt. Strahlender Sonnenschein empfing uns, einige Sonnenhungrige lagen auf ihren Badetüchern oder wagten die ersten Schwimmversuche. Die 30 JAGs wurden etwas vorsichtig beäugt mit ihren Müllsäcken und Gummihandschuhen. Es sah anfänglich nicht so aus, dass wir fündig werden würden. Aber nachdem wir gut 100 Meter am Strand zurück gelegt hatten, kamen die ersten Rufe einiger JAGs ‘”Hier ich habe etwas!” und so ging es gut eine Stunde weiter. Neben ausgesorgten Plastikliegestühlen, alten Plastiktüten, Bonbonpapier und Verpackungen jedweder Art, wurde auch ein Autoreifen entdeckt und mitgenommen.
Nach gut einer Stunde und 400 zurückgelegten Metern, hatten die JAGs sieben Müllsäcke und einen Autoreifen gesammelt. Guter Dinge fuhren wir dann mit dem Bus zurück nach Stralsund und brachten den Müll ins Ozeaneum, wo dann morgen eine Müllaktion startet.
Was genau passieren wird, wird heute Abend im Plenum besprochen.
Es bleibt spannend!
Tweet











[...] am besten den klein zusammenfaltbaren und extrem leichten Sonnenschirmständer mit, den man am Strand einfach mit Sand füllt. Wenn du dann noch ein kühles Getränk im Flaschenkühler hast, dann [...]