GreenBites, der Podcast von Greenpeace: #33 – Strompreise

05. Juni 2012 · von Anja Franzenburg

Radio und Fernseher sind aus, die Familie sitzt im Dunkeln – weil der Strom abgestellt wurde. Die Strompreise sind mittlerweile so hoch, dass nach Schätzungen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen 600.000 Haushalte ihre Stromrechnung nicht mehr zahlen können. Im Visier ist jetzt die Energiewende, sie sei zu teuer. Niklas Schinerl, Energieexperte bei Greenpeace, rückt im Podcast einiges zurecht.

Morgen, am 6. Juni von 21.05 bis 22.00 Uhr, ist Niklas Schinerl auch in “Redezeit” auf NDR Info zum Thema “Wird Strom zum Luxusgut? Die Preise steigen” zu hören. Und ihr könnt anrufen und Fragen stellen: ab 20.30 Uhr unter der Telefonnummer (040) 44 17 77.

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Besonders viel Kritik muss die Solarförderung einstecken. In einem weiteren Podcast erzählt André Böhling von Greenpeace, was er von der Förderung hält. Weitere Infos über das EEG und Strompreise findet ihr auch in dem Artikel Philipp Röslers Kampf gegen das EEG.

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GreenBites – das ist der Podcast von Greenpeace! Aktuelles aus der Greenpeace-Welt – kurz und knapp erzählt. Was wollt ihr von uns hören? Schreibt in das Kommentar-Feld, welche Fragen euch bewegen. Hier findet ihr alle bisherigen Podcast-Folgen. Ihr könnt euch den Podcast auch als RSS-Feed abonnieren.

Kommentare

  • andersdenkender

    Auch interressant ist (und nun bitte nicht quengeln, dass das so nicht auf Deutschland übertragbar ist weiß ich auch…) wie es bei andern Ländern ausschaut:
    Norwegens Bürger zahlen für ihre 98% Wasserkraft mit ca. 45-55 Kronen (6-7ct) pro Kilowattstunde nur etwa ein Drittel der Stromkosten hierzulande (18,69ct/kWh).
    Gleichzeitig lagen ihre Staatsschulden weit unter dem EU-Niveau mit knapp 50% im Jahr 2010.
    (http://de.wikipedia.org/wiki/Norwegen – siehe Energieversorgung und Staatshaushalt)

    05.6.2012 um 17:24 Uhr · Antworten

    • Energiesparfuchs

      Da könnten die 600.000 Schuldenhaushalte aus D ja nach Norwegen auswandern. Schon ist das Problem gelöst.

      05.6.2012 um 17:50 Uhr · Antworten

      • andersdenkender

        Die bessere Frage wäre ob die 600.000 Schuldenhaushalte (a) durch die schlechte Wirtschaftslage (b) durch generell steigenden Stromkosten (c) der jährlichen Inflation oder (d) durch die geringe Mehrbelastung im Rahmen des EEG in Höhe von (etwa) 3,6ct pro Kilowattstunde entstanden sind.
        Ich denke die Einwirkung von (a), (b) und (c) auf die Haushaltslage der Bürgerinnen und Bürger übersteigt die Möglichkeiten die sie (d) aktuell zugestehen.

        05.6.2012 um 18:05 Uhr

      • Bruno Straub

        Andersdenkender,
        Du hast natürlich recht. Die 600000 “Schuldenhaushalte” haben ihre Probleme sicher nicht (nur) wegen der EE-Umlage….
        Andererseits gibt es keinen Grund, die Belastung kleinzureden: Die 3,6 Cent, mit MWSt sind es 4,2 Cent, summieren sich für den berühmten 3Personenhaushalt immerhin auf ca. 150 Euro p.a. Und das ist ja beileibe nicht alles: Die Industrie ist keineswegs fast total befreit, wie man uns glauben machen will, sondern nur teilweise. Und dieser Teil der EE-Umlage, wird, soweit er nicht “exportiert” wird, auf uns Endverbraucher umgelegt: Im Preis für das (deutsche) Auto, die Zeitung, die Brötchen, die Tiefkühlkost, die Straßenbeleuchtung….. Ich schätze mal, dass da für jeden Haushalt weitere 300 Euro p.a. fällig werden!
        Und bei 400 bis 500 Euro p.a. darf man doch wohl mal nachdenklich werden!

        06.6.2012 um 00:35 Uhr

      • andersdenkender

        Stimmt, nur das soweit ich weiß die EEG-Umlage schon eine Steuer ist, würde mich wundern wenn da noch Mehrwertsteuer hinzukommt. Sie können mich bestimmt belehren :)
        Ich wiederhole mich, die EEG-Umlage ist einfach nicht ausschlaggebend.
        Außerdem hat der Preis nichts mit der Notwendigkeit zu tun, denn wenn es so ginge könnte man sich wirklich fragen warum man ernsthaft versucht umweltverträglich zu leben. Man gucken ob die Gelder sinnvoll eingesetzt werden (und das zweifle ich bei allen staatlichen Projekten stark an) – mehr nicht.
        Entweder man fördert Erneuerbare oder man zeigt auf welche Nachfolgekosten die konventionellen Energieträger besitzen. Das zweitere ist schwerer umzusetzen, wäre aber ganz klar mein Favorit. Das funktioniert auch beim Hähnchen aus dem Tiefkühlfach, einfach ein kleiner Hinweis dran das es noch nie die auf der Packung platzierte Wiese gesehen hat. Das ist aus meinen Augen fair, der Konsument überhält den Überblick und kann frei entscheiden.
        Auch ist es denke ich klar das Umweltschutz auf breiter Ebene erfolgen muss, was nicht bedeutet das lokaler Umweltschutz umsonst ist.

        06.6.2012 um 15:05 Uhr

  • peng

    Komisch, igendwie wird mir ganz übel.

    05.6.2012 um 21:28 Uhr · Antworten

    • stefan

      muss das bei dir nicht “bin ich” heißen …?

      06.6.2012 um 06:00 Uhr · Antworten

      • peng

        @Stefan
        Werden wir wiedereinmal ein wenig persönlich, um sich dann laut beschweren zu können, wenn ein Echo zurückkommt?

        06.6.2012 um 10:00 Uhr

      • stefan

        sry. war nur n witz – zugegeben leicht unter der gürtellinie. nicht bös gemeint! (bei der vorlage konnte ich mich einfach ncht zurückhalten …). frieden?

        06.6.2012 um 10:08 Uhr

      • peng

        OK, ist angenommen!

        06.6.2012 um 10:15 Uhr

  • Techniker

    3,6 cent (immerhin knapp 15%) ist aber nicht grad “verschwindend gering”, lieber Niklas, zumal die Netzentgelte auch gestiegen sind/und werden. Das sind alles versteckte kosten der energiewende. Die Worte verschwindend gering würd ich eher verwenden um etwas anderes zu beschreiben, nähmlich den Anteil der PV an der Stromerzeugung in D.

    06.6.2012 um 00:04 Uhr · Antworten

  • ReKa

    Bei der EEG-Umlage sight jeder direkt, was uns der Strom mehr kostet.
    Aber bei den Steuergeldern, die im Zusammenhang mit dem Atommüll aufgebracht werden müssen, wird das bloß nicht so deutlich. Die sollten auch mal auf den Strom aufgeschlagen werden!
    Als Helmut Kohl noch Bundeskanzler war, haben ihm seine eigenen Berater vorgerechnet, dass damals 1 kWh Atomstrom in Summe 4 DM gekostet habe. Das ist sicher heute nicht billiger geworden.

    06.6.2012 um 07:17 Uhr · Antworten

  • Erna

    Ich kann mich ja noch erinnern, dass erst vor kurzem der Norbert und die Angie davon sprachen, dass sich die Umlage wenn überhaupt nur minimal erhöhen wird. Und auch GP fand das ja ganz toll und sah sich bestätigt. Jetzt lese ich, dass die Umlage kommendes Jahr wohl schon bei 5,3 ct (ohne Mwst.) liegen wird und die EVUs wohl schon für 2012 deutliche Nachforderungen über die 3,6 ct hinaus haben.
    .
    Darüber hinaus steigen die Netzdurchleitungsgebühren wegen dem Ausbau kräftig. Allein die 4000 km neue Hochspannungsleitungen sollen 20 Mrd. = 500 Euro je Haushalt kosten. Wenn es Erdkabel werden sollen reden wir vom 4-10 fachen Preis also 2000 – 5000 Euro je Haushalt. Bei Gleichspannungsnetzen werden die Kosten noch höher. Darin ist der notwendige Ausbau des Mittelspannungs- und Niederspannungsnetzes noch garnicht enthalten. Neben den Errichtungskosten steigen mit dem größeren Netz natürlich auch die laufenden Kosten. Und im Gegensatz zu diversen Behauptungen sind die Instandhaltungskosten und die Fehleranfälligkeit bei Erdkabeln höher.
    .
    Auch hört man in den Medien bisher nichts über das Gasnetz. Schon die zwei kalten Wochen im Februar reichten, dass in Süddeutschland Gaskraftwerke abgeschaltet wurden und Industriekunden sich einschränken mussten. Das Gasnetz ist also schon jetzt nicht ausreichend. Wenn die gewollten Gaskraftwerke jetzt in Süddeutschalnd als Ersatz für Atom- und Kohlekraftwerke gebaut werden, muss also auch das Gasnetz massiv ausgebaut werden, von den anderen Kosten ganz zu schweigen. Und wer bezahlts???

    06.6.2012 um 08:02 Uhr · Antworten

    • andersdenkender

      Die Menschen die es wollen. Und damit die Mehrheit. Willkommen in der Demokratie Erna :) Und falls es dich beruhigt ich zahle dafür wenn dein Atomkraftwerk in die Luft fliegt. Oder wenn durch dein Kohlekraftwerk sich die Erde erwärmt und zu Ernteausfällen und Wetterextremen führt. Ich zahle dafür das man deinen (radioaktiven) Müll nicht einfach entsorgen kann. Können sie diese Folgekosten mit 3,6 (oder laut Straub 4,2) Cent pro Kilowattstunde bemessen?
      Ich fürchte nicht…

      06.6.2012 um 15:46 Uhr · Antworten

      • Energiesparfuchs

        Vielleicht kann ja der Bischoff von Trondheim/Norwegen bald wieder seinen Eigenbau (Wein) trinken. Gab es alles schon in der Geschichte, lässt sich anhand von Quellen eindeutig nachweisen. Was müssen damals für riesige Kohlekraftwerke gehabt haben !!!

        06.6.2012 um 21:24 Uhr

      • andersdenkender

        Wirklich sehr produktiv oder wollten sie irgendwas sagen, Energiesparfuchs?

        06.6.2012 um 21:55 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Na, dass das mit den Kohlekraftwerken und der Erderwärmung totaler Käse ist.

        07.6.2012 um 06:28 Uhr

      • andersdenkender

        Der Einfluss ist natürlich nicht der einzige aber Treibhauseffekt gibt’s trotzdem.
        Oder was meinen sie dazu? :)

        07.6.2012 um 13:00 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Keine Ahnung, wo ihr Treibhaus steht. In 6.000 m Höhe jedenfalls herrschen Temperaturen von minus 40 bis 50 Grad Celsius. Kennt jeder vom Fliegen in den Urlaub. In Reiseflughöhe sind es sogar minus 70 Grad Celsius. Wie die kalte Erdumhüllung hier die unteren Luftschichten zum Aufheizen oder zum dauerhaften Wärmespeichern bringen will, dürfte nicht zu erklären. sein. Deshalb wird es in der Wüste auch nachts bei sternenklarem Himmel so bitterkalt. Die oberen eiskalten Luftschichten treten in den Strahlungsausgeleich mit den unteren am Tage aufgewärmten Luftschichten.
        Also ein echtes Treibhaus funktioniert anders. Fragen sie doch mal beim örtlichen Bauern ihres Vertrauens danach. Der kann ihnen das sicher erklären.

        07.6.2012 um 18:53 Uhr

      • andersdenkender

        Die Wirkung einer Erhöhung der Treibhausgaskonzentration wurde bereits im Jahr 1901 von Nils Ekholm richtig erkannt. Dieser schrieb: “Strahlung von der Erde ins All geht nicht direkt vom Boden dorthin, sondern von einer Schicht, die sich in beträchtlicher Höhe über dem Boden befindet. Diese Schicht liegt umso höher, je stärker die Kraft ist, mit der Luft die vom Boden emittierte Strahlung absorbieren kann. Mit steigender Höhe sinkt jedoch die Temperatur dieser Schicht. Da kältere Luft weniger Wärme abstrahlen kann, erwärmt sich der Boden umso mehr, je höher sich diese abstrahlende Schicht befindet.”
        aus http://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt#Mechanismus
        Also mit eigenen Worten könnte ich ihnen dass nun wirklich nicht erklären :)

        07.6.2012 um 19:31 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Über diese “Beschreibung” eines Treibhauses lacht jeder Bauer. Nachts scheint doch gar keine Sonne, wieso sollte sich da die Wärme am Boden halten und in meist zirkulierender Luft auch noch jahrzehntelang aufsummieren.
        Wikipedia scheint ihr Orakel für alle Fälle zu sein. Kann es sein, dass es da auch Artikel gibt, die es mit der Wahrheit nicht ganz so genau nehmen ? Der Mensch hat immer noch einen Kopf zum Denken und den sollte er auch weiterhin benutzen.

        07.6.2012 um 19:42 Uhr

      • andersdenkender

        Die Sonne scheint immer und die Erde dreht sich falls sie es nicht mitbekommen haben sollten – dadurch entstehen Tag und Nacht ;)
        Wikipedia ist nicht mein “Orakel für alle Fälle” sondern eine vernünftige Quelle, besser als irgendwelche hetzerischen Blogs.
        Sie können jetzt nur noch den Wikipedia-Artikel abwerten um hier durchzukommen?
        Schade, der ist nämlich lupenrein wenn man so will.

        07.6.2012 um 19:53 Uhr

      • Energiesparfuchs

        Die von mir dargelegten Argumente entstammen keiner Internetquelle, da muss ich sie enttäuschen.
        Na und bei Wikipedia wäre ich vorsichtig mit dem Attribut “lupenrein”.

        07.6.2012 um 20:38 Uhr

  • peng

    Mit dem EEG wurde der Energiemarkt in wesentlichen Teilen in eine Planwirtschaft umgestaltet, daher glaube ich auch, dass daher die tatsächlichen preistreibenden Kosten der Energiewende und insbesondere des EEG wesentlich höher sind als diese angegeben 3,6 Cent.

    06.6.2012 um 10:13 Uhr · Antworten

  • Lottina

    Vielleicht gibt es ja durch die Möglichkeit des Anbieterwechsels die Chance, dass der Strompreis sich nicht auf dem höchsten Niveau einpendelt, trotz der heutigen Nachrichten, denn nicht alle geben die Kosten auf gleichem Niveau weiter.
    Auch ist Sparen eine Möglichkeit für die, die höher belastet werden.
    Für die Haushalte, die jetzt schon Probleme mit der Rechnung haben, geht es eindeutig nicht um die Energiewende. Deren Kosten sind schon länger nicht mehr bezahlbar. Hier ist – auch in knappen Zeiten – der Staat gefragt. Statt mancher Prestigeobjekte (eine Nachfrage auch beim Landesrechnungshof wäre vielleicht mal gut) muss es hier um Fürsorge gehen.
    Insgesamt mahnt man in der Wirtschaft ja ein flottes geplantes Angehen der Energiewende an, da man sie für einen Exportschlager hält.
    Langfristig kann Strom sogar wieder billiger werden, denn wenn Netze stehen, ausgebaut ist, muss ja fast viel weniger an teuren Rohstoffn gefördert werden.

    06.6.2012 um 14:03 Uhr · Antworten

    • Lottina

      viel weniger – fast kein
      war gemeint.

      06.6.2012 um 14:04 Uhr · Antworten

      • Erna

        @Lottina
        ..Langfristig kann Strom sogar wieder billiger werden, denn wenn Netze stehen, ausgebaut ist, muss ja fast viel weniger an teuren Rohstoffn gefördert werden…
        .
        Seit über 10 Jahren höre ich regelmäßig das Märchen von den immer billiger werdenden “erneuerbaren” Energien. Wie sehen denn die Fakten aus? Ist der Strom bei GP Energy, Lichtblick oder EWS etwa billiger geworden? Da wird fröhlich im Gleichschritt der Preis weiter erhöht. Zu anderen sagt man “Abzocker” und ist selber nicht besser.
        .
        Das Netz auf allen Spannungsebenen wird größer, selbst nach dem Ausbau (der 20 Jahre und länger dauern wird) wird der Aufwand zur Wartung/Aufrechterhaltung wesentlich größer als Heute. Die Strom-Netzdurchleitungskosten werden nie auf das heutige Niveau zurückkommen. Das Gasnetz ist schon jetzt nicht ausreichend. Mit neuen Gaskraftwerken oder gar “Windgas” muss es massiv ausgebaut werden einschließlich neuer Speicher speziell in Süddeutschland. Auch da führt das größere Netz zwangsläufig zu dauerhaft höheren Kosten.
        .
        Weniger oder fast keine Rohstoffe verbrauchen? Strommasten, Leitungen, Solarmodule, WKAs und andere Kraftwerke halten nicht ewig und müssen auch ersetzt werden. Und das der Strom für die Herstellung von Solarmodulen und WKAs für D in Asien aus Kohle- und Atomkraftwerken kommt, wird sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern.

        06.6.2012 um 14:24 Uhr

  • Erna

    Und es wird noch teurer:
    .
    Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hob am Mittwoch (06.06.2012) die von der Bundesnetzagentur festgesetzten Entgelte für die Nutzung der Strom- und Gasnetze auf. Die Richter stießen sich an der Kalkulation der Netzagentur. Sie müsse höhere Ansätze berücksichtigen. Damit konnten sich fast 300 Gas- und Stromnetzbetreiber, darunter sehr viele Stadtwerke, durchsetzen. Allerdings ließ das Gericht die Beschwerde gegen die Entscheidung beim Bundesgerichtshof zu. Frauke Rogalla, Referentin für Energiewirtschaft bei der Verbraucherzentrale in Berlin, vermutet, dass die Bundesnetzagentur Einspruch gegen das Urteil einlegen wird.
    Verbraucher müssen zahlen “Die Obergrenzen für die Netzentgelte werden jedes Jahr im Oktober von der Bundesnetzagentur festgelegt”, sagte Frauke Rogalla WDR.de am Mittwoch kurz nach dem Urteil. “Das Urteil bedeutet, dass es wahrscheinlich Rückzahlungen für die Netzbetreiber geben wird, die in die Berechnung dieser Obergrenze einfließen werden – und die erhöht sich dadurch unter Umständen.” Die Netzbetreiber hatten in dem Verfahren die Kalkulation der Bundesnetzagentur zu den Entgelten angegriffen. Schätzungen zur Höhe der komplexen Forderungen bewegen sich zwischen einer dreistelligen Millionensumme bis hin zu einem Milliardenbetrag. Geplant ist, dass die Netzbetreiber den Energieversorgern verteilt über fünf Jahre ihre Forderungen als höhere Netzentgelte in Rechnung stellen. “Wie viel die Verbraucher dann letztendlich tatsächlich zahlen müssen, kann man jedoch noch gar nicht sagen”, so Rogalla. “Das wird je nach Strom- oder Gasanbieter ganz unterschiedlich sein.”

    06.6.2012 um 14:05 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Eben , Erna, je nach Stromanbieter!
      Das spricht nicht gegen die Energiewende, sondern den Umgang damit.

      06.6.2012 um 14:10 Uhr · Antworten

      • Erna

        Wenn GP Energy, Lichtblick oder EWS den Preis senken und ich dort meinen Strom billiger bekomme wechsle ich SOFORT!

        06.6.2012 um 14:26 Uhr

    • Erna

      Ach ja und Stromanbieter und Netzbetreiber macht auch einen Unterschied. Viel Spass beim Aussuchen Deines Netzbetreibers.

      06.6.2012 um 14:46 Uhr · Antworten

      • Lottina

        Über den Verkauf der Netze und die Nichtbeteiligung des Staates daran (und auch an den Gewinnen, die die Kosten wieder senken könnten) habe ich an anderer Stelle schon mal sinniert. Es ist nicht die Energiewende, sondern immer der Umgang damit, der teurer macht.
        Leider gehst Du auf die Gewinne der Konzerne, die seit Jahren auch ohne Energiewende Preise erhöhen, z.B. weil sie langfristige Gasverträge teuer abgeschlossen haben und auf überholte Energien gesetzt haben, nicht ein. Deren verfehlte Politik hat heute schon 600 000 Haushalte in die Unfähigkeit zu zahlen versetzt. Unverschämt finde ich es , wenn die nun darauf verweisen, dass die Energiewende alle diese Kosten verursacht. Rechtzeitige Planung hätte alles das erschwinglicher machen können, aber man kann ja an allem verdienen. Sogar dann, wenn in China ein Sack Reis umfällt! Wo ist eigentlich der Beitrag der Konzerne zu Volkswirtschaft, an der sie verdienen wollen?

        06.6.2012 um 15:21 Uhr

  • Lottina

    Und- schnell mal gucken, wo gerade zuviel Verbrauch stattfindet!

    06.6.2012 um 14:12 Uhr · Antworten

    • Erna

      Wenn Du das gelesen hast, war es eigentlich schon zu viel ;)

      06.6.2012 um 14:28 Uhr · Antworten

  • andersdenkender

    Wenn ich hier schon wieder lese – “Erneuerbare sind teurer” :D
    Eine echte argumentatorische Glanzleistung, die Frage ist was hat unkalkulierbare Folgekosten (konventionelle Energie), die am Ende doch wieder irgendjemand trägt.
    Die Folgen des Klimawandels (und den gibt es solange mir niemand gute Argumente bringen kann) kann Erna nicht beziffern. Die Kosten tragen kurzfristig gesehen die Armen, langfristig wird es uns aber auch betreffen, da ein großer Teil außerhalb produziert wird. Es ist jetzt die Frage ob die Menschen kurzfristig auf ihre Umweltzerstörung verzichten können um wirklich nachhaltig zu wachsen.
    Das Erna lieber die Umwelt zerstört weil es billiger für sie ist ist wirklich ehrenhaft ;)
    Und der Verbraucher nie weiß wie das Produkt produziert wurde führt das ob kurz oder lang in ein Dilemma. Genannt die Tragik der Allmende.
    (http://de.wikipedia.org/wiki/Tragik_der_Allmende)

    06.6.2012 um 15:25 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Und Erna hat den Beitrag über Norwegen nicht gelesen.

      06.6.2012 um 15:31 Uhr · Antworten

      • andersdenkender

        Es gibt Sachen die ich von bestimmten Usern vornherein nicht erwarte, anders als die Beiträge “erneuerbarer Strom ist sooooo teuer”.

        06.6.2012 um 15:51 Uhr

      • peng

        Sie hat deinen Rat berücksichtigt und sinnvoll Strom gespart.

        07.6.2012 um 09:48 Uhr

    • Lottina

      Der letzte Link ist interessant und etwas zum tieferen Einsteigen.

      06.6.2012 um 15:34 Uhr · Antworten

      • andersdenkender

        Tja ob Erna da draufklickt? Ich weiß ja nicht so recht…

        06.6.2012 um 15:52 Uhr

    • peng

      @ andersdenkender
      Wenn ich hier schon wieder lese – “Erneuerbare sind teurer”
      Nun ich weiß sie sind recht Faktenresistenz, und sicherlich werden sie als Meister der Beweisumkehr auch dieses wieder umkehren.
      Eine KWh Solarstrom kostet bei der Erzeugung zwischen 22 und 30 Cent, eine KWh aus der Verstromung von Kohle 1 – 3 Cent.
      Wollen nun sie wirklich ernsthaft behaupten, Erneuerbare sind preiswert?
      Na da wollen sie uns ja hier wohl eine richtige sozialwissenschaftliche Tragödie auftischen, sie sollten einmal den Theatermenschen Herrn Borgerding befragen, oder müssen sie dann die Frage an sich selbst richten?

      06.6.2012 um 17:43 Uhr · Antworten

      • andersdenkender

        @peng:
        Na sowas – Folgekosten vergessen?
        Beitrag nicht genau gelesen?

        06.6.2012 um 17:54 Uhr

      • andersdenkender

        Ich weiß ich bin gemein aber Subventionen sind nicht mitdrinne oder?
        Eine Studie schätzt den Preis von Kohle im Jahr 2030 schon bei ca. 10ct ein. Dann würde sich der Preis ja laut bis zu verzehnfachen :D
        Im selben Jahr sollen EE nur noch etwa 8ct kosten. Ohne Folgekosten kann konventionelle Energie zwar mithalten, aber ich halte nichts von ihrem schönreden.
        Picken sich die teuerste EE raus, was Wasserkraft kostet hab ich oben schon geschrieben.
        Und: Quelle für ihre Zahlen bitte :)
        Meine: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energiewende-oekostrom-laut-studie-bis-billiger-als-kohlestrom-1.1327054

        06.6.2012 um 18:14 Uhr

      • peng

        Folgekosten? Welche meinen sie überhaupt?
        Die Studie die sie da anführen hat mit Wissenschaft nichts zu tun, es ist lediglich ein politisches Gefälligkeitsgutachten aus der Kristallkugel.
        Fakt ist, derzeitig produziert ein modernes Kohlekraftwerk Strom für 1 – 3 Cent die KWh und verkauft diesen über die Leipziger Strombörse für ca. 4 Cent die KWh.
        Eine KWh Solarstrom kostet ca. 22 – 30 Cent die KWh, diesen Sachverhalt habe ich auch bereits im Beitrag von Prof. Quatschning ausführlich dargelegt und begründet. Der Prof. Quatschning war auch nicht in der Lage meine Ausführungen zu widerlegen.
        Aber wie gesagt, wenn die Wissenschaftlichkeit und Logik abhanden kommt, dann führt es auch zu solchen Gutachten, welches sie verlinkt haben.

        06.6.2012 um 20:04 Uhr

      • andersdenkender

        @peng:
        1. Lesen sie sich den Beitrag durch auf den sie am Anfang geantwortet haben. Ein heißes Stichwort da: “Folgekosten”
        2. Liefern sie mir bitte eine Quelle für ihre Zahlen – mach ich auch wenn sie diese nicht in Augenschein nehmen…Ich kann mich nicht erinnern das sie das jemals getan haben, deswegen die erneute Bitte :)

        06.6.2012 um 20:14 Uhr

      • andersdenkender

        Achja – ich verweise hier drauf da sie es nicht aufgreifen:
        “Picken sich die teuerste EE raus, was Wasserkraft kostet hab ich oben schon geschrieben.”

        06.6.2012 um 20:16 Uhr

      • peng

        Hier finden sie alle wesentlichen Fakten!

        http://www.naeb.info/YoutubeFilm.htm

        http://www.naeb.info/

        07.6.2012 um 11:03 Uhr

      • andersdenkender

        @Peng:
        Wirklich schade das sie keine eigene Meinung zum Thema “Folgekosten” haben – vllt. sollte ich ihnen die Startseite von Wikipedia verlinken da sich bei ihnen doch größere Lücken auftun.
        http://www.wikipedia.de
        Viel Spaß ;)

        08.6.2012 um 20:12 Uhr

  • andersdenkender

    Außerdem könnten sie diese dauernden Unterstellungen sein lassen – wie würden sie das sagen – “damit demaskieren sie sich nur selbst” :D

    06.6.2012 um 18:16 Uhr · Antworten

  • Lottina

    Vielleicht wäre das alles besser organisierbar, wenn Energie aus staatlicher Hand käme?

    06.6.2012 um 19:04 Uhr · Antworten

    • andersdenkender

      Das denke ich nicht. Der Staat geht nicht gerade effizient mit dem Geld um, sicher hast du auch schon von einigen unsinnigen Ausgaben und Kostenexplosionen bei Bauprojekten erlebt. Das dreifache des anfänglich erdachten Preises ist dabei nicht ungewöhnlich. Der erste Grund ist ganz einfach: die Schätzungen sind zu optimistisch (vllt. auch weil sich ein billigeres Projekt besser mit schlechter Haushaltslage vereinbaren lässt). Häufig werden Projekte an lokale Anbieter vergeben weil das immer für einen kleinen wirtschaftlichen Aufschwung führt und geht es dem Bürger gut wird man wiedergewählt. Der dritte Grund: Wer schon viel investiert hat scheut sich davor das Projekt/ die Aktie usw. aufzugeben. Denn ein solches “Zurückrudern” würde im Gegensatz zu dem stehen was er am Anfang versprochen hat.
      Vllt. interessiert dich dann auch dieses Buch: “Die Kunst des klaren Denkens” von Rolf Dobelli (http://www.amazon.de/Die-Kunst-klaren-Denkens-Denkfehler/dp/3446426825)
      Dort drin steht wirklich viel sinnvolles drin, z.b. das über die Tragik der Allmende.
      Bestimmt gibt es davon auch ein Exemplar in der nächsten Bücherei.
      Aber ich weiß nicht ob das hier schon unter Werbung durchgeht :D

      06.6.2012 um 19:56 Uhr · Antworten

      • Lottina

        Hm, das Buch werde ich wohl besorgen. Aber die Sache mit der Privatisierung-
        Bei der Post und der Bahn haben auch viele gedacht, manches würde besser. Aber für die Konsumenten und für die Mitbarbeiter hat das nicht so viel gebracht. Das Zusammenspiel der Privatbahnen in GB (Wettbewerb) funktioniert auch nicht optimal. Aber ich werde mich mal mit der Materie vertrauter machen. (Ein Nebengedanke: Auf den Staat hat Wähler Einflüss. Und bei den Privatunternehmen?

        06.6.2012 um 23:34 Uhr

      • andersdenkender

        Die Deutsche Bahn wurde gar nicht privatisiert, oder täusche ich mich jetzt da? Für Privatisierungen gibt es letztendlich immer gute und schlechte Beispiele aber jedes private Unternehmen das sich langfristig orientiert kann überleben. Aber zu deiner letzten Frage: Bei Privatunternehmen ist es der Kunde.

        07.6.2012 um 15:44 Uhr

      • Lottina

        Schon recht, der Kunde, aber es gibt halt Dinge, auf die man nicht ganz verzichten kann.

        10.6.2012 um 18:10 Uhr

      • andersdenkender

        “…Dinge, auf die man nicht ganz verzichten kann.”
        Was genau meinst du damit?

        11.6.2012 um 16:54 Uhr

  • Marina

    Vielleicht die Stromnetze sollten in staatlicher Hand sein, alles, was dem Allgemeinwohl dient, Privatisierungen haben oft zu Teuerungen geführt u. dgl. …
    - – -

    06.6.2012 um 19:55 Uhr · Antworten

    • andersdenkender

      Da bräuchte es aber ein Anreiz das auch sinnvoll mit dem Steuergeld umgegangen wird und den Unterschied zwischen einen staatlichen Monopol und einem privaten ist marginal. Übrigens sind Privatisierungen überall wo Wettbewerb herrscht nicht schlecht, sie erhöhen den Wettbewerb. Im Bereich Energieerzeugung profitieren wir also, naja wenn es ein paar Mitbewerber mehr gäbe ;)

      06.6.2012 um 20:03 Uhr · Antworten

      • andersdenkender

        Stromnetze überlesen, sry.
        Dort könnte der Aufkauf in der Tat sinnvoll sein.

        06.6.2012 um 20:04 Uhr

      • Lottina

        Bei den Stromnetzen denke ich das auf jeden Fall.

        06.6.2012 um 23:24 Uhr

    • Bruno Straub

      Hätte da auch eine Idee:
      Warum nicht, wie bei der Deutschen Bahn? EIN Minister. EIN Netz, EIN “Erzeuger”, EIN Meister über Netz UND Erzeuger….. Herr Grube.
      Den H. Mehdorn würde diese Aufgabe sicher reizen.
      (Und der könnte das wohl auch!)

      06.6.2012 um 21:45 Uhr · Antworten

  • dieraute

    Ich verstehe nicht weshalb man über Kosten diskutiert? Bevor wir uns übers Geld unterhalten sollte vielleicht erstmal sichergestellt sein ob der ganze Plan auch funktionieren kann. Es ist doch so, Deutschland ist im Augenblick das einzige Land in Europa was die alternativen Energien stark fördert. Erklärtes Ziel ist weg von Nuklearenergie und weg von Fossilen Brennstoffen.Da bleibt nicht viel übrig ausßer Wind und Sonnenenergie. Also müssen beide Technologien soweit entwickelt sein, dass sie auch wirklich in der Lage sind ein ganzes Land alleine zu versorgen. Mir fehlt bei all dem Tamtam um die Kosten ein klarer Beleg dafür, dass die Technik das auch kann. Bisher habe ich keinerlei fundierte Fakten darüber gefunden. Es wird immer gefeiert das wieder ein Windrad mehr da steht, ohne Speicherkapazität hinten dran. Alle Rechnungen die bisher vorgestellt wurden sind reine Michmädchenrechnungen, so auch der Plan von Greenpeace. Ein Beispiel aus “Der Plan” Abschnitt 2012 Seite 10 2AKW mit je 1GW(sehr klein gerechnet) werden abgeschaltet dafür gehen 230 Windräder auf See und 750 Windräder an Land + 1000000 Solaranlagen zusätzlich auf den Dächern
    Rechnen wir zusammen: Ein Winrad elektrische Peak-Leistung 5MW (ein echter Brummer ) und 1PV Anlage Schätzmittelwert 10kW ( entspricht ca. 80qm Dachfläche) pro Dach macht zusammen ca. 5900MW
    Toll sagt der BWLer und rechnet weiter nur der Elektrotechnikingenieur bekommt einen Lachkrampf. Windräder haben vielleicht eine maximale elektrische!!! Leistung von 5MW aber nur wenn auch wirklich der Wind bläst wie Hulle. Sonst liegt der Gesamtwirkungsgrad bei 10-20%. Also nur noch 1MW Leistung(ihr merkt mit 20% wieder schön gerechnet) pro Windrad. Die PV Anlagen lass ich jetzt mal bewusst bei Volllast arbeiten mit 24h Sonne am Tag (sehr sehr schön gerechnet:o) )

    Ergebnis: Sehr wohlwollende 1980MW aus den Erneuerbaren stehen festen 2000MW aus dem AKW gegenüber.

    DAS IST DAS WAS DIE EXPERTEN BEI GREENPEACE ERRECHNEN!!! Ich glaub da werd ich auch Experte…

    Das bei der Rechnung noch nicht mal die Worst Case Flaute und Nacht mit drin ist, ist noch viel schrecklicher. Aber hey wer braucht schon Speicher wir bauen einfach noch mehr Windräder. Ich hoffe sie erkennen jetzt ein wenig die Idiotie hinter dem Projekt.

    07.6.2012 um 14:48 Uhr · Antworten

    • peng

      Kann ich nur voll unterstreichen. Aber ein echter GP ler lässt sich durch fachliche Argumente kaum überzeugen, habe es in der Vergangenheit mehrfach versucht, es endet in der Regel immer wie das “Hornberger Schießen”.

      07.6.2012 um 19:55 Uhr · Antworten

  • Fissu

    Wer mehr Angst hat vor steigenden Strompreisen als vor Klimaerwärmung, potentiellen Super-GAUs oder Atommüllkatastrophen à la Asse, sollte seine Prioritätensetzung bei Gelegenheit mal einer kritischen Prüfung unterziehen.

    Ich persönlich habe ANGST, dass am Ende das Geld für die Energiewende ausgeht, weil meine Steuergelder für Schwachsinnsprojekte wie das Betreuungsgeld ausgegeben werden bzw. der Staat freundlicherweise für die Atommafia die Sanierung der Asse etc. übernimmt.

    07.6.2012 um 20:58 Uhr · Antworten

    • dieraute

      Asse haben wir nunmal, das Thema ist durch: Da kann man nichts mehr ändern sondern nur noch Schaden begrenzen.Ich persönlich habe Angst, dass die Energiewende weiter so durchgezogen wird wie bisher. Wenn es nämlich so weiter geht gehen bei uns bald die Lichter aus. Noch nie habe ich einen “Experten” aus den grünen Lagern mal mit nachrechenbaren Zahlen und Fakten argumentieren gesehen. Es ist immer alles Rosarot und machbar. Keiner hinterfragt auch nur im Ansatz das Wie. Wie kann man denn bei der Machbarkeit, dem Essentiellen, dem Wichtigsten vom Wichtigen einfach die Scheuklappen runter lassen? Wie blind und unwissend muss man denn bitte sein? Wenn ich ein Boot baue sollte es am Ende auch schwimmen, sonst brauch ich kein Boot bauen!!!!
      Was wir brauchen sind Speicher, keine Leitungen oder noch mehr Windkraftanlagen.
      Schauen sie sich die Großwetterlagen in der Tagesschau an. Meist haben wir in Deutschland recht gleiche Windverhältnisse. Wenn in Hamburg Flaute ist, kann man in Dresden auch keinen Drachen steigen lassen. Da kann sich nichts ausgleichen. Dafür ist Deutschland schlicht zu klein.

      anderes Problem: Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen Alternative Energien nach Gießkannenprinzip zu fördern bei einer allgemeinen Raffgiermentalität in diesem Land die jedem Fass den Boden auschlägt. Das ist keine Förderung das ist Geldvernichtung. Nicht ans Netz abgegebener Ökostrom wird bezahlt!!! Halllllllllloooooooooooo!!!!!!??????aufwachen!!!!!!!!! Im Klartext die Leute die die Windräder bauen, bauen die Windräder doch nicht um damit sinnvoll grüne Leistung zu erzeugen. Nein die Dinger werden nur gebaut um Subventionsgelder abzugreifen. Dass das am Ende bundesweit mal funktionieren Muss ist nirgends, in keinem Vertrag, festgeschrieben.Tolle Sache… also bau ich ein mäßig funktionierendes Windrad und heimse mir die Kohle ein. Strom erzeugt weiterhin der Braunkohlemeiler nebenan, Und hey ein super Nebeneffekt ist dann noch, man kann den Jungs mit der Braunkohle sogar noch den schwarzen Peter zuschieben weil sie ja die Umwelt verpesten, und das nur weil mein Windrad nicht funktionieren muss. Die Leute sehen den dreckigen Kohlemeiler, zahlen brav und ich baue mir noch eine nur mäßig funktionierende Windmühle mit der ich abkassieren kann. DAS IST SCHILDBÜRGERTUM! DAS IST BELASTUNG, KEINE ENTLASTUNG! DAS ERFÜLLT STRAFTATBESTAND WEIL ES BETRUG IST!

      Ich hoffe die Leute in den Umspannwerken, besonders die an den Grenzen müssen demnächst mal streiken. Wie toll und sicher Deutchlands Energieversorgung ist können wir uns dann mal realistisch anschauen wenn keine Hilfsenergie aus dem Ausland kommt. Ja es ist richtig, wir exportieren Strom ins Ausland, es kommt aber auch vor, dass wir importieren müssen. Wenn wir uns selbst nichts vormachen wollen, müssen wir diese Importe mit betrachten, denn diese verfälschen das Bild was die Versorgungssicherheit angeht gewaltig. Wir können 1000mal exportieren und wenn wir dann einmal importietren und nichts kommt….ja dann ists dunkel.

      08.6.2012 um 02:06 Uhr · Antworten

      • andersdenkender

        @dieraute:
        Subventionen sind nie sinnvoll und eine sichere Energieversorgung ist auch mit Erneuerbaren möglich, zumindest aus meiner Sicht. Die einen sehen die Versorgungssicherheit gefährdet, die anderen sind loben diese flexiblen Kraftwerke.
        Auch sitzen die Menschen mit einer Stunde im Jahr in Frankreich länger im Dunkeln als wir (stand heute morgen in der Tageszeitung daher mal keine Quelle).
        Alles eine Frage wie man es betrachten will :)

        08.6.2012 um 11:44 Uhr

      • Peng

        @andersdenkender
        Interessant! Bitte erklären sie doch einmal ihre Sicht, wie eine Versorgungssicherheit ohne Subventionen mit Erneuerbaren erreicht werden kann.

        08.6.2012 um 11:51 Uhr

      • andersdenkender

        Zum einmal haben Subventionen und Versorgungssicherheit keinen Zusammenhang, daher ist ihr Bezug so nicht richtig. Subventionen wirken sich nur auf den Preis aus.
        Außerdem ist es nicht meine Aufgabe als angehender VWLler ihnen die Energieversorgung von morgen auf einem Silbertablet zu präsentieren.
        Mir und ihnen ist auch klar das das eine Fangfrage war, jetzt können sie auf meiner angeblichen “Unwissenheit” rumreiten. Ob 80% Atomkraft stabiler sei auch mal so dahingestellt.

        08.6.2012 um 12:00 Uhr

      • peng

        Pardon, wollten sie nicht mit ihren vorhergehenden Kommentar gerade „dieraute“ ihre Sichtweise aufoktroyieren und erklären dann zwei Kommentare weiter sie, sie besäßen eigentlich keine Ahnung und damit auch keine Sichtweise.
        Na sie sind wirklich sehr überzeugend!

        10.6.2012 um 16:06 Uhr

      • andersdenkender

        @Peng:
        “Mir und ihnen ist auch klar das das eine Fangfrage war, jetzt können sie auf meiner angeblichen “Unwissenheit” rumreiten.”
        Zu `Sichtweise aufoktroyieren`:
        “Subventionen sind nie sinnvoll und eine sichere Energieversorgung ist auch mit Erneuerbaren möglich, zumindest aus meiner Sicht.”
        Interessant finde ich auch dass sie gar keine Meinung zum Thema “Folgekosten” haben und mal ganz unter uns: Sie haben das Konzept von morgen auch nicht und wären damit quasi genauso “dumm” wie ich :D

        10.6.2012 um 16:16 Uhr

      • peng

        In einem Punkt stimme ich mit ihnen voll überein:“Subventionen sind nie sinnvoll“
        Nun wenn sie sagen ich besäße keine Lösungen ist dieses nur zum Teil richtig, denn ich selbst habe an einer Konzeption und patentierten Lösungen gearbeitet, die wesentlich effektiver die zukünftigen Herausforderungen lösen könnten. Der einzige Fehler an diesen lösungen ist, es würde die Monopolstellung der bekannten Energieerzeuger zerstören – und das ist eine sehr böse Sache und würde niemals von GP unterstützt werden.
        Wenn sie Interesse haben, senden sie mir unter phadler@arcor.de eine ihnen genehme Mail Adresse zu und ich würde ihnen gerne meine Konzeption zusenden.
        Ich denke diese Konzeption wäre auch in einigen Bereichen mit den Vorstellungen von dem Energiesparfuchs kompatibel.
        Mit dieser Konzeption ließe sich Strom zu Endverbraucherpreisen von ca. 10 Cent produzieren bei völliger Versorgungssicherheit

        10.6.2012 um 16:41 Uhr

    • Peter

      Ja mit Angstszenarien ist immer gut Kasse zu machen, das wusste schon Johann Tetzel.
      Heute sind es halt nicht mehr die ewigen Höllenqualen, sondern die Jahrhundertlüge vom AGW und die wissenschaftlich kaum zu begründenden Ängste vor der Atomtechnik die bewusst geschürt werden.

      08.6.2012 um 10:07 Uhr · Antworten

      • Peng

        Ja mit Angstszenarien lässt sich immer gut Kasse machen, das wusste schon Johann Tetzel.
        Heute sind es halt nicht mehr die ewigen Höllenqualen, sondern die Jahrhundertlüge vom AGW und die wissenschaftlich kaum zu begründenden Ängste vor der Atomtechnik die bewusst geschürt werden.

        08.6.2012 um 10:10 Uhr

      • Peng

        Sorry, irgendwie ist mir mein Vorname durchgerutscht, werde aber weiterhin unter Peng schreiben.

        08.6.2012 um 10:11 Uhr

  • Erna

    Ist schon lustig hier. Da geht es also über die immer weiter steigenden Strompreise, im ersten Ansatz verleugnet man es und dann behauptet man bei Kohle und Atom ist es viel schlimmer.
    .
    Die Folgekosten der “Erneuerbaren” sind wesentlich höher als Asse, Gorleben und was auch immer. Das könnt ihr weitenhin fröhlich bestreiten aber die Tatsachen sehen nunmal anders aus.
    .
    Wegen den Erneuerbaren müssen wir:
    - Hochspanungsnetze ausbauen
    - Mittel- und Niederspannungsnetze ausbauen
    - Stromspeicher entwickeln/bauen und entsprechende Verluste einkalkulieren
    - Gaskraftwerke als Backup bauen
    - Gasnetz ausbauen, Zusatzspeicher in Süddeutschland bauen
    - und natürlich die Erneuerbaren erst einmal ausbauen
    .
    Das kostet ja alles “nur” einige 100 Mrd. Euro. Von der Vernichtung von Wäldern, Tötung von Millionen von Vögeln und Fledermäusen, Naturzerstörung durch Förderung der selbenen Erden und kranken Menschen – auch z. B. durch das in D verschwiegene Windturbinensymdrom – mal ganz zu schweigen.
    .
    Letztlich geht trotz aller Subventionen die produzierende Industrie ins Ausland. Und dann können sich noch weniger die hohen dt. Strompreise leisten. Aber bei GP Energy, Lichtblick und EWS wird es ja immer billiger. Zumindest wird der Stuss fröhlich weiter verbreitet, die Realität sieht anders aus.

    08.6.2012 um 07:31 Uhr · Antworten

    • andersdenkender

      @Erna:
      Sie sollten sie nochmal mit den Begriff (nicht absehbare) Folgekosten beschäftigen, damit waren bei mir nicht die Betriebskosten gemeint. Und schon wieder wollen sie hier ein Feindbild aufbauen. Ich denke sie wissen selber das beim Uranabbau selber auch Menschen sterben, dass die Endlagerung noch lange nicht abgeschlossen ist usw. Ihre in die Luft geschossenen Zahlen klingen finde ich populistisch.
      Sie machen den Wechsel zu den nachhaltigen Handel nie weil es zu teuer ist?
      Deswegen plädiere ich für eine Umwälzung der Kosten auf die Energieträger, kein Subventionen, keine Hilfen. Ich bin so gütig und lasse die Akws auch ohne Versicherung weiterlaufen, alles andere würde ihnen das Genick brechen.
      Sie sehen dass was ich befürworte ist nicht minder hart, so aber gerecht.
      Und eine Anpassung der Sozialhilfen an die Inflation ist allenfall angepasst.

      08.6.2012 um 09:31 Uhr · Antworten

  • Erna

    @andersdenkender
    Sie können es (oder sich) ja wenden wie Sie wollen. Ja mir geht es genau um die Folgekosten und nicht um irgendein Feindbild. Auch Sie wollen die exorbitanten tatsächlichen Folgekosten der “Energiewende” nicht wahrhaben. Die Zahlen sind halt nicht in “die Luft geschossen” sondern nachprüfbare Realität (im Übrigen ganz im Gegensatz zu der GP-Märchenrechnung zu Kosten der Atomkraft).
    .
    Was aber noch viel schlimmer ist, sind die Folgen der “Erneuerbaren” die einfach verdrängt, totgeschwiegen, bestritten werden (auch Sie beteiligen sich ja eifrig daran):
    - Naturzerstörung bei der Produktion
    - Naturzerstörung bei der Errichtung
    - Verseuchung von weiten Landstrichen (gottseidank ja nur in Asien)
    - Millionenfach tote Tiere allein in Deutschland, egal ob Fische, Vögel, Fledermäuse
    - Erkrankungen von WKA-Betroffenen (u. a. Windturbinensymdrom)
    - Verwendung von Cadium (sonst in der Industrie verband)
    - Gefährdung von Feuerwehrleuten im Brandfall
    - ungeklärte Auswirkungen auf Meeresbewohner
    - Gefährdung von Offshore-Arbeitern durch fehlendes Rettungkonzept
    - Verödung von Böden
    - Förderung von Monukulturen, Hunger, Wassermangel
    - Rodung von Regen- und Urwäldern
    - neuerdings ja sogar Kahlschlag in dt. Wäldern
    und und und…
    .
    Wo sind den Ihre Vorschläge für eine – wieder – bezahlbare Stromversorgung? Etwa Subventionen von Staat? Wenn GP-Energy die immer billiger werdenden EE verkauft müssten doch die Preise deutlich fallen, ja wo ist denn die Preissenkung?

    08.6.2012 um 13:33 Uhr · Antworten

    • andersdenkender

      1. Erna, es dürfen nur noch noch Windräder gebaut werden wenn dadurch keine Tiere bedroht werden. Außerdem werden Windräder abgestellt, um Flugtiere auch Fledermäuse zu schützen. Bei Windturbinen gilt die Faustregel, Abstand zum nächsten Haus= doppelte Höhe.
      2. Nachprüfbare Realität? Sie erwarten das ich das Internet durchsuche nachdem was sie sagen?
      3. Sie sind die einzige die hier ein Feindbild aufbaut, es ist nicht meine Aufgabe sie dahin zu erziehen dass sie verstehen das auch bei konventioneller Energie “millionenfach Tiere sterben”, “Bauarbeiter gefährdet sind”, “weite Landstriche verseucht werden”. Sie wollen das nicht sehen.
      4. Dafür müsste überhaupt erst gesagt sein das die Stromversorgung unbezahlbar ist, hier gehen sie einfach von ihrer doch subjektiven Meinung aus. Subventionen sind genau schwachsinnig wie in die Energieträger die Folgekosten nicht einzuberechnen (Umweltzerstörung, Klimawandel etc.). Die Preise von EE werden tatsächlich immer billiger, das ist bei jedem Produkt (da sinkender Porduktionskosten) so sofern nicht es nicht mit expansiver Geldpolitik und der darauffolgenden Inflation überdeckt wird. Ich verzichte hier auf eine Quelle und hoffe auf ihren gesunden ökonomischen Verstand.
      Wieviel 98% Wasserkraft in Norwegen kostet hab ich in den ersten Kommentar bereits geschrieben. So finde ich es pauschal zu sagen Erneuerbare sind teuer wenn auf die (auch subventionierte) konventionelle Energie die Folgekosten (oder für sie gerne die Kosten aus Umweltzerstörung, Klimawandel etc.) nicht aufgeschlagen werden. Verstehen sie jetzt was ich sagen wollte?

      08.6.2012 um 14:21 Uhr · Antworten

  • Leona

    Hallo zusammen,

    hier wird ja eifrig diskutiert! Ein paar Argumente von den EE Gegnern lassen sich aber schnell meiner Meinung nach widerlegen.
    Es muss sogar ein Abstand von mind. einem Kilometer zwischen Windrad und dem nächsten Haus, das muss noch nicht mal dauerhaft bewohnt sein ein Unternehmensgebäude reicht, eingehalten werden, damit auch in den Wintermonaten ein langer Schattenwurf das Haus nicht erreicht, je höher die Anlage so weiter weg muss das Windrad natürlich dann noch sein. Auch das mit der Naturzerstörung bei Produktion und Errichtung kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Es ist grundsätzlich nicht so, dass Vertreter der EE behaupten, die besseren Menschen zu sein, die es schaffen Energie ohne Einflussnahme auf die Umwelt zu erzeugen, jede ökonomische und menschliche Aktivität hat in einem bestimmten Einfluss auf unsere Umwelt und natürlich haben das auch ganz unbestritten die EE. Wer denkt da etwas anderes?
    Weiterhin ist es nicht mehr richtig zu behaupten, dass Millionen Tiere, insbesondere Vögel durch die Errichtung und Betreibung von WEA getötet oder gestört werden. Das Problem konnte sehr erfolgreich minimiert werden. Ganz wie andersdenkender sagt, werden die WEA abgestellt, wenn ein Vogelzug das Gebiet durchkreuzt und es werden zum Beispiel bei der Errichtung keine brütenden Vögel gestört, da dann gar nicht gebaut werden darf. Dazu gibt jeder Wind- oder Solarparkplaner eine mehrjährige Studie in Auftrag bzw. muss es sogar tun, denn sonst würde so ein Windpark überhaupt nicht genehmigt werden. Gerade beim Vogelschutz sind große Fortschritte gemacht worden, es werden Ornithologen zur Beratung herangezogen, die auch herausgefunden haben, dass sich die meisten Arten überraschend gut anpassen und sich nicht gestört fühlen.
    Die Existenz des Windturbinensyndroms ist umstritten. Ich denke, niemand kann behaupten, dass es existiert und niemand kann das Gegenteil behaupten. Wenn man sehr nah an einer Anlage oder an mehreren lebt, kann ich mir gut vorstellen, dass es Auswirkungen auf die Gesundheit hat, aber eigentlich verbieten die Bestimmungen, dass man so nah daran wohnt, dass die Anlage das Leben beeinträchtigt. Falsch ist hingegen die immer wieder auftauchende Behauptung die Anlagen sind zu laut, das sind sie einfach nicht mehr. WEA sind inzwischen sehr leise, auch wenn man darunter steht, ich stand zum Beispiel vor einigen Wochen erst direkt unter einer, die 120 m hoch war und habe den Wind, der stark blies, in meinen Ohren gehört, die Anlage aber nicht, erst wenn man diese betritt, wird es lauter, aber auch das lässt sich aushalten, wenn man sich unterhalten möchte, muss man allerdings lauter sprechen.
    Cadmium wird in der Solarenergie verwendet, vorallem in den dünnschichtigen Modulen, und somit ja auch in der Industrie. Also, ich weiß nicht warum das so schlimm sein soll. Ja, es wird verwendet aber in vielen anderen Prozessen auch, also was spricht dagegen es auch in der Solarenergie zu verwenden? EE sind ein ganz normaler Industriezweig.
    Die Feuerwehr hat beeindruckende Konzepte entwickelt, um z. B. WEA zu löschen. Feuerwehrleute begeben sich grundsätzlich in eine größere Gefahr wenn sie einen Brand löschen. Das ist doch kein Argument gegen EE!
    Genauso finde ich mit den tödlichen Unfällen bei den Offshoreanlagen. Es sind schon sehr viele Menschen im Bereich der EE umgekommen, besonders in den Türmen sind einige schlimme Unfälle passiert in den Anfangszeiten. Das ist schlimm genug, ist aber ebenfalls kein Argument gegen die Art der Energiegewinnung. Inzwischen gibt es ja auch die Aufzüge, die jeder benutzen soll, wenn er in die Gondel will. Auch wenn es etwas zynisch klingt, aber das meine ich gar nicht so: Betriebsunfälle geschehen und auch da gehören die EE zu, nur weil sie regenarativ sind, heißt es ja nicht dass sie über allem stehen.
    Ich habe schon viel zu viel geschrieben, aber manches bedarf einer lämgeren Erklärung ;)
    Ein letztes: Monokulturen sind ein ökologisches Problem, auch entstanden durch den vermehrten Bedarf von Mais in den Biogasanlagen. Biogaserzeugung stellt damit wohl die umweltschädlichste Form der erneuerbaren Energieerzeugung dar. Aber auch hier tut sich vieles! Das UFZ in Leipzig forscht an Alternativen und hat sehr große Erfolge mit einer bestimmten Bakterienkultur, die besser zersetzt und mit einer Mischung aus Mais und weiteren Getreidesorten wie z. B. Grünroggen. Ich denke, man sollte den EE etwas Zeit geben und sich klar machen, dass wir uns in einem Prozess befinden und man sollte nicht glauben, dass die Leute, die im EE bereich arbeiten und forschen den Status der “besseren” Energie für sich einfordern. Die EE bieten aber die Möglichkeit für eine gesündere Zukunft ohne Probleme wie Atommülllagerung, von den gesundheitlichen Risiken möchte ich gar nicht erst anfangen und ohne eine CO2 Emissionsrate, die uns immer weiter in eine Klimaerwärmung treibt. Das sind Folgekosten an die ich nicht mal denken möchte!

    09.6.2012 um 13:32 Uhr · Antworten

    • andersdenkender

      Top :)

      09.6.2012 um 14:16 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Leonas Beitrag könnte man als Dauerantwort auf die sich immer wiederholenden Vorwürfe gegen die Erneuerbaren einfügen.

      10.6.2012 um 18:19 Uhr · Antworten

    • peng

      Vergleicht doch einmal einmal den Ausdruck und die Syntax der User Lottina, Leona und der GP Mitarbeiterin Frau Westernhaus – warum nur klingt es nur so gleich?
      Sicherlich ein Schelm der dabei böses denkt!

      10.6.2012 um 19:01 Uhr · Antworten

    • Erna

      Ja villeicht sollten Sie sich mal mit den aktuellen Studien befassen statt den immer selben wiederlegten Unsinn zu wiederholen:
      .
      FOR IMMEDIATE RELEASE (14 Jan. 2012) – published in various media under various titles.

      SEO/Birdlife issues warning:

      Spanish wind farms kill 6 to 18 million birds & bats a year

      On 12 January 2012, at the First Scientific Congress on Wind Energy and Wildlife Conservation in Jerez de la Frontera, Spain, the Spanish Society of Ornithology (SEO/Birdlife) made public its estimate that, yearly, Spain’s 18,000 wind turbines may be killing 6 to 18 million birds and bats (1). The average per turbine comes down to 333 – 1,000 deaths annually, which is a far cry from the 2 – 4 birds claimed by the American wind industry, or the 400,000 birds a year estimated by the American Bird Conservancy for the whole United States, which has about twice as many turbines as Spain.

      Bats are included in the Birdlife estimate, comments Mark Duchamp, president of Save the Eagles International (STEI). “Therefore, supposing for example that wind farms would kill twice as many bats as they do birds, the figures would be: 111 – 333 birds per turbine per year, and 222 – 666 bats per turbine/year. The mortality figures that were recorded in Germany and Sweden in the early nineties are not unusual after all”, he notes. Quoting from a California Energy Commission study: “In a summary of avian impacts at wind turbines by Benner et al. (1993) bird deaths per turbine per year were as high as 309 in Germany and 895 in Sweden.” (2)

      Duchamp has always maintained that earlier studies, made when bird mortality at windfarms wasn’t such a hot potatoe, were more credible than recent ones. “It is a curious business where those consultants who find or predict the lowest mortality land all the contracts. This is what is being asked of them, and this is what they do. This unethical conduct has already condemned the Tasmanian Wedge-tailed eagle to extinction (3), and more recently the Golden Eagle in the United States (4). Another factor is the occultation of carcasses by windfarm employees, as may be seen in the SEO/Birdlife report.” (5)

      The report also stresses that even a small incremental mortality for bird species whose populations are not abundant may drive them to extinction. “This is what I have been claiming for years”, laments Mark, who has been banned from ornithology forums as an unwelcomed messenger of bad news. “I am now vindicated, but that won’t save the birds”, he says.

      SEO/Birdlife puts the blame on poor-quality environmental studies. So did Duchamp, as early as 2004:
      “ …(avian impact assessments)… are sometimes voluminous and obfuscating, sometimes short and to the point, but mendacious always , minimizing the avian impact. They serve the purpose that is assigned to them: permit the erection of windfarms where the promoters want them, regardless of bird activity in the area.” (6)

      Mark has long been claiming that it was foolish to allow environmental impact assessments to be directed and controlled by wind farm developers. It now appears he was right. The question is, he concludes: “will this aberration be allowed to continue?”

      Contacts:

      Mark Duchamp +34 693 643 736
      President, Save the Eagles International
      save.the.eagles@gmail.com

      Juan Avalos Schlegel +34 639 30 26 19
      Vice President, Save the Eagles International – Spain
      el_aguilero@hotmail.com

      11.6.2012 um 07:23 Uhr · Antworten

      • andersdenkender

        Was genau haben spanische Windkraftanlagen mit deutschen zu tun und inwiefern ist sind die Menschen die ökologisch hierzulande handeln mit ihrem angeblichen Massenvogelsterben in Spanien in Verbindung zu bringen?
        Ohne jetzt ihre englische “Studie” eines “Windkraftanlagen-sind-der-letzte-Blödsinn-weil-sie-Vögel-töten”-Vereines kritisieren zu wollen :)

        11.6.2012 um 17:00 Uhr

    • Erna

      Da endlich etwas Zeit hatte mal einige Fakten gegen das rosa-rote Wunschdenken aus der Vergangenheit.
      .
      Fallbeispiele für landesplanerische und bauplanungsrechtliche Abstandsempfehlungen zu Windkraftanlagen mit über 100 m Gesamthöhe.
      Kategorie Gesamthöhe der Windkraftanlagen
      Bis 100 m 110 m 120 m 130 m 140 m 150 m
      (V) 300 m 385 m 420 m 455 m 490 m 525 m
      .
      Windturbinen-Syndrom lässt mehr Menschen leiden als gedacht
      Die Ergebnisse zeigen, dass 70% der Befragten, die im Abstand von bis zu 5 km von Windfarmen leben, vom Lärm der Windturbinen negativ beeinträchtigt sind. Mehr als 50% sind „sehr oder moderat negativ beeinträchtigt“. Das ist beträchtlich höher als frühere Studien aus Europa zeigen.
      Die Untersuchung wurde nahe der Waterloo-Windfarm in Südaustralien durchgeführt. Dort stehen 37 Vestas V90 3 MW Turbinen über eine Ausdehnung von mehr als 18 km (1).
      Diese Megaturbinen sollen, wie berichtet wird, mehr Geräusch im Niedrigfrequenzbereich (Low Frequency Noise – LFN) emittieren als kleinere Modelle. Daher sind mehr Menschen über größere Distanzen von den bekannten Symptomen des Windturbinensyndroms betroffen: Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Stress, geringere Konzentrationsfähigkeit, Erregbarkeit usw. Das führt zu schlechterem Gesundheitszustand und einer reduzierten Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten. Die dänische Regierung hat kürzlich anerkannt, dass LFN eine erschwerende Lärm-Komponente ist, dem Menschen in der Nachbarschaft von Windfarmen ausgesetzt sind. Das führte zum Erlass von Vorschriften, um die niederfrequenten Geräuschpegel innerhalb der Wohnungen auf 20 dB(A) zu begrenzen. Unglücklicherweise wurden die Berechnungsparameter so manipuliert, dass niederfrequenter Lärm bis zu 30 dB(A) innerhalb von Wohnungen in 30% der Fälle erlaubt ist, wie Professor Henrik Moller offenlegte. „Kaum jemand würde 30 dB(A) nachts in der Wohnung akzeptieren“, schrieb der Professor im vergangenen Monat (2).
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      Die Gefahrstoffdatenbank der Länder (GDL) charakterisiert Cadmium als “sehr giftig”, “gewässergefährdend” und “karzinogen”, das heißt krebsauslösend. Zudem könne der Stoff bei Menschen die Fortpflanzungsfunktionen beeinträchtigen und zu Erbgutschäden und vorgeburtlichen Entwicklungsschäden führen.
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      Das Marktforschungsinstitut Greentech Media hält in einer Studie aus 2009 einen Anteil der Dünnschichtmodule auf dem Photovoltaikmarkt ab 2012 von bis zu 50% für möglich.
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      Solardächer gefährden die Feuerwehr
      Wenn es brennt, können Solaranlagen auf dem Dach zu einer tödlichen Gefahr für Feuerwehrleute werden. Davor warnt Bernd-Jürgen Vorath, Professor im Fachgebiet Sicherheitstechnik und Konstruktion der Universität Wuppertal. Immer wieder führen Solarmodule zum Hitzestau unter dem Dach und versperren der Feuerwehr so den Zugang zum Brandherd. “Ein Problem liegt paradoxerweise in der hohen Qualität der Module”, erklärt Vorath, sie seien oft extrem hitzebeständig und verformten sich teils nicht einmal bei einem Brand im Dachstuhl. Noch schwerer wiegt ein zweites Problem: Solange es hell ist, produzieren die Solaranlagen weiter Strom. Wenn die Feuerwehrleute den Wasserstrahl auf die Module richten, droht deshalb ein tödlicher Stromschlag. Im Zweifelsfall ziehen sie es daher vor, ein derartiges Haus kontrolliert abbrennen zu lassen, wie es im Februar im ostfriesischen Schwerinsdorf geschehen ist.
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      Der Feuerwehrmann, der sich all diese Verletzungen bei einem Löscheinsatz im nordrhein-westfälischen Rösrath zuzog, hatte Glück. Er kam mit einer Photovoltaikanlage in Kontakt. Dabei gingen 400 Volt durch seinen Körper. Er hätte sterben können….Muskelverbrennungen in Wade, Oberschenkel und Herz, Kreislaufprobleme, ein gelähmter Arm, ein verdrehter Fuß.
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      SPD-Fraktion Niedersachsen fordert Rettungskonzept für Offshore-Anlagen
      Für die Notfallversorgung von Menschen, die beim Aufbau von Offshore-Anlagen weit vor der deutschen Küste beschäftigt sind, gibt es kein funktionierendes Rettungskonzept. Im Notfall kann diesen Menschen nur unzureichend geholfen werden. Darauf hat der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Klaus-Peter Bachmann, am Mittwoch in Hannover hingewiesen.
      „Bei einem Gespräch mit der Spitze des Havariekommandos in Cuxhaven Anfang dieser Woche ist klar geworden, dass die zur Verfügung stehenden Rettungsmittel für die besondere Situation auf hoher See nicht ausreichend sind. Das Innenministerium hat nach Auskunft des Havariekommandos das Problem überhaupt nicht erkannt. Das Umweltministerium fühlt sich nicht zuständig“, berichtete Bachmann.
      Die SPD-Fraktion fordere deshalb Innenminister Schünemann dazu auf, unverzüglich die Voraussetzungen zur Entwicklung eines Rettungssystems zu schaffen, mit dem Unfällen und Unglücken auf Offshore-Anlagen begegnet werden könne. Dieses könne bereits jetzt im Rahmen der Diskussion über das neue Rettungsdienstgesetz geschehen.„An den Offshore-Anlagen können die Seenotrettungskreuzer kaum anlegen. Wenn Verletzte gerettet werden müssen, geht das nur mit hochseetauglichen Rettungshubschraubern. Diese stehen aber nicht zur Verfügung. Die bisher eingesetzten Rettungshubschrauber haben einen Einsatzradius bis maximal zu den Inseln“, führte Bachmann weiter aus. Im Zuge der Diskussion über die Neuordnung der Hubschrauberstaffel des Landes müsse überprüft werden, ob nicht am küstennahen Standort Rastede bei Oldenburg eine Maschine stationiert werden müsste, die für die Höhenrettung auf hoher See geeignet sei. Bachmann: „In diesem Zusammenhang müssen auch Hilfsorganisationen und Berufsfeuerwehren gefunden werden, die Rettungsteams zur Höhenrettung aus Hubschraubern für diese Einsatzart qualifizieren und ausbilden.“
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      Die Kehrseite von Biogasanlagen
      Doch der Boom hat auch Schattenseiten. Statt pflanzlicher Abfälle landet in 90% der deutschen Biogasanlagen vor allem eines: Mais. Denn Mais bietet den höchsten Methanertrag und liefert damit die größte Energieausbeute. Außerdem ist er leicht anzubauen und wenig anspruchsvoll. Ein lukratives Geschäft für die Bauern.
      Doch der Boom hat auch Schattenseiten. Statt pflanzlicher Abfälle landet in 90% der deutschen Biogasanlagen vor allem eines: Mais. Denn Mais bietet den höchsten Methanertrag und liefert damit die größte Energieausbeute. Außerdem ist er leicht anzubauen und wenig anspruchsvoll. Ein lukratives Geschäft für die Bauern.
      Im nordwestlichen Niedersachsen ist es schon so weit. Fast 100 Biogasanlagen stehen allein im Landkreis Cloppenburg. Um sie zu füttern, wird selbst in ausgewiesenen Trinkwasserschutzgebieten mittlerweile Mais angebaut. Die Folge: deutlich erhöhte Nitratwerte im Grundwasser. 50 mg pro Liter sind vertretbar – bis zu 200 mg werden hier gemessen. Der Oldenburgisch Ostfriesische Wasserverband fürchtet, dass das Nitrat langfristig auch ins tiefer gelegene Grundwasser wandern könnte und dann zur Gesundheitsgefahr wird. Denn Nitrat kann sich im Körper erst zu Nitrit und dann zu Nitrosaminen umwandeln – und die sind krebserregend
      So bedroht der Maisanbau nicht nur unser Trinkwasser. Er beschert den angeblich so umweltfreundlichen Biogasanlagen darüber hinaus auch eine ganz schlechte Klimabilanz. Denn in den Böden werden auch riesige Mengen Kohlenstoffdioxid gespeichert. Wenn nun Grünland umgebrochen wird, um darauf Mais anzubauen, wird massenweise CO2 freigesetzt. Pro Jahr und Hektar gelangen 10 Tonnen CO2 in die Atmosphäre. Wird aus dem so angebauten Mais dann Biogas, ist die Klimabilanz dieses Stroms kaum besser, als die eines Kohlekraftwerks. Eine absurde politische Fehlsteuerung.
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      Ach ja und die Probleme in Asien verdrängen wir ganz einfach. Sollen die doch an Chemakalien, Schwermetallen und sonstigen Dreck für unsere “saubere” Energie kreppieren.

      11.6.2012 um 13:57 Uhr · Antworten

      • andersdenkender

        1.”Das Marktforschungsinstitut Greentech Media hält in einer Studie aus 2009 einen Anteil der Dünnschichtmodule auf dem Photovoltaikmarkt ab 2012 von bis zu 50% für möglich.”
        Es gibt leider nicht nur Dünnschichtmodule – selbst bei Dünnschichtmodulen soll Sillizium vorne sein, da wirken ihre 50% mehr als übertrieben:
        “Das bisher gängigste Material für Dünnschichtzellen ist amorphes Silizium (a-Si:H). Solche Dünnschichtmodule sind langlebige Produkte. Outdoor-Tests zeigen stabile Wirkungsgrade über mehr als zehn Jahre. Mögliche weitere Materialien sind mikrokristallines Silizium (µc-Si:H), Gallium-Arsenid (GaAs), Cadmiumtellurid (CdTe) oder Kupfer-Indium-(Gallium)-Schwefel-Selen-Verbindungen…”
        (http://de.wikipedia.org/wiki/Solarzelle#D.C3.BCnnschichtzellen)
        Dort kommt ihre schlimme Cadmium-Dünnschichtzelle noch nichtmal in der Übersicht der Dünnschichtzellen vor. Kein Wunder es macht gerade mal 5,5 Prozent aus der Rest ist fast auschließlich auf Silizium-Basis (dort finden sie eine Grafik): http://www.photon.de/presse/grafiken.htm
        2. Nitratwerte:
        Ich will nicht alle kopieren – man kann sich das dazu durchlesen:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Nitrat#Nitrate_in_Trinkwasser
        Zu Bemängeln an ihrer Ausführung sei erstmal der Zusammenhang zwischen den Mais und einer anderweitigen landwirtschaftlichen Nutzung mit den Nitratwerten.
        3. Verseuchte Landstriche / “Gefahr” und andere Pseudoargumente:
        Verseuchte Landstriche finden sie vor allem bei konventionellen Energieträgern wie Kohle, Uran und Öl.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Uranabbau#Risiken
        http://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6lgewinnung#.C3.96kologische_Folgen_der_.C3.96lf.C3.B6rderung
        Hier mal als Beispiel wie die Landschaft nach einem Abbau so ausschaut:
        http://static.flickr.com/182/424042721_4d94e3016e.jpg
        Gefahr: Öl – Brände auf Plattformen, Gefahr für das Ökosystem durch Ölleck und der allgemeinen Förderung
        Gefahr: Kohle – Grubenunglücke (vor allem in China& anderen Schwellenländern)
        Gefahr: Uran – radioaktiv verstrahlte Abbaugebiete, allgemeine Radioaktivität durch den Abbau ohne Schutzkleidung
        Und das man auch von Akws fallen kann muss ich ihnen wohl nicht mehr erzählen.
        Und das letzte:
        “Er kam mit einer Photovoltaikanlage in Kontakt. Dabei gingen 400 Volt durch seinen Körper.” Er fiel beim löschen eines Papierkrümels in das Reaktorbecken, dadurch bekam er das xxxxx-fache der radioaktiven Menge xy ab.

        11.6.2012 um 16:52 Uhr

      • peng

        seltsam,
        wenn ich mehr wie zwei Links anhänge, wird mein Kommentar zurückgewiesen, warum funktioniert es bei Herrn Borgerding gleich mit fünfs Links?

        12.6.2012 um 19:27 Uhr

      • andersdenkender

        (a) sie warten nicht lange genug bis diese genehmigt werden
        (b) ihre links sind nicht mit den blogregeln vereinbar
        (c) ich bin herr bogerding und sie barack obama und ich bin leider ein rassist deswegen kann ich ihren kommentar nicht veröffentlichen ;)
        Ich persöhnlich halte (a) am wahrscheinlichsten :)

        12.6.2012 um 19:32 Uhr

      • Erna

        @andersdenkender und andere @gp
        Dies war eine lose Zusammenstellung aus dem Internet, was Sie auch wissen. So zu tun, dass dies meine alleinige subjektive Meinung wäre ist also vollkommen fehl am Platze. Und die Verseuchung von Asien wegen den Erneuerbaren mit der Begründung zu rechtfertigen, dass andere Energieformen auch ökologische Probleme verursachen ist einfach nur dumm. Aber diesen Stil kennen wir ja von andersdenkender oder wie auch immer er heißt.

        13.6.2012 um 07:55 Uhr

      • andersdenkender

        @Erna:
        Falsch, aus 5,5 Prozent ihrer schädlichen Cadmium-Solarzellen 50% zu machen “ist einfach dumm”. Eine umweltfreundlichere Alternative unnötig mit Dreck zu besudeln ist nicht nur “einfach dumm” sondern gehört anscheinend zu ihrer Strategie. Ebenso wie das übergehen von Fakten um sie an anderer Stelle in diesem Blog zu leugnen – ich werde auch in Zukunft auf diesen Artikel verweisen, da sie anscheinend 50% von 5,5% nicht mehr unterscheiden können. Wenn peng von Realitätsverlust spricht dann dürfte dass hier am ehesten zutreffen. Und inwiefern beim Silizium-Abbau (denn das ist die Basis von etwa 92% alle Solarzellen – Link zu den Grafiken oben) “ganze Landstriche” (laut ihnen in China?!) verseucht werden können sie mir gerne erzählen, sofern sie das können.
        Hier übrigens ein Beispiel wie Silizium (unter anderem) hergestellt werden kann:
        “Der Rohstoff für die Herstellung von Solarzellen ist Silizium. Und den gibt es wie Sand am Meer. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Sand ist für einen Chemiker nichts anderes als Siliziumdioxid. Und so beginnt die Herstellung einer jeden Solarzelle mit dem Einsammeln von Sand – nicht am Meer, sondern im Tagebau. Im Bayerischen Wald und in Kasachstan wird eine besonders reine Form des Sandes gewonnen. Einmal abgebaut, wird er in riesigen Öfen und chemischen Reaktoren gereinigt, bis aus ihm hochreines Silizium wird.”
        (http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2009/0908/003_solarenergie.jsp)

        13.6.2012 um 17:43 Uhr

      • andersdenkender

        “So zu tun, dass dies meine alleinige subjektive Meinung wäre ist also vollkommen fehl am Platze.”
        In jeder normalen Diskussion entschuldigt man sich gesteht sich solch riesige Fehler ein (bezogen auf den Anteil von Cadmiumtellurid-Solarzellen) und da sie die gleichen Texte hier reinstellen um ein offensichtliches Feindbild hier aufzubauen bin ich gerne gewillt ihren wahlosen Artikel-Geschnipsel (mit den sie anscheidend übereinstimmen in der Meinung) einen kleinen Dämpfer zu verpassen.

        13.6.2012 um 17:57 Uhr

      • Erna

        @andersdenkender
        Ja wer wie Sie nicht lesen kann oder will begreift es halt nicht. Nicht ich rede von 50% oder “mache 50% draus”, siehe z. B..
        http://www.forum-sonne.de/viewtopic.php?f=43&t=319
        .
        Es gibt übrigends eine ganz gute Suchmaschine die sich Google nennt. Dort lassen sich alle Aussagen im Internet finden – wenn man gewillt ist zu suchen. Aber sich ein wenig auszuregen und zu beleidigen ist ja Ihr üblicher Stil. wem die Argumente fehlen…

        14.6.2012 um 06:56 Uhr

      • stefan

        erna, andersdenkender hat jetzt zweimal deine zahlen erheblich korrigiert, und dennoch reagierst du wie eine katze in der ecke. hm.
        die 50 % stammen aus einer greentech media prognosestudie von 2009, dem boomjahr für dünnschicht-pv, vielleicht hättest du dich updaten sollen: deren aktuelle zahlen sprechen nur noch von einem marktanteil von 11 %.
        http://www.greentechmedia.com/research/report/thin-film-2012-2016/

        14.6.2012 um 07:45 Uhr

  • peng

    Ja und dazu das überzeugende “Top” von dem andersdenkenden Dramatikers B.B., feiert sich hier GP vieleicht selbst?

    10.6.2012 um 19:06 Uhr · Antworten

    • andersdenkender

      Nein er feiert ein sehr schönen argumentativen Text den sophistoph (peng) nur wieder mit seinen Standard-Unterstellungen (ohne sie je beweisen zu können) beantworten kann. Man könnte dies als argumentative Bankrotterklärung werten – ein Schelm wer bei ihren Nonstop-Unterstellungen denkt sie hätten keine Argumente :)

      10.6.2012 um 20:03 Uhr · Antworten

      • peng

        Nun hätten sie sich einmal mit den Argumenten von Peng und Sophistoph auseinandergesetzt, würden sie nicht so völlig von jeglicher Logik und Wissenschaft befreit durch diesen Blog torkeln.
        Billige Polemik ersetzt keine Fakten, mit dieser kann man lediglich die Wahrheit ein wenig vergewaltigen.
        Übrigens glänzen nicht gerade die GP Protagonisten durch einen perfekten Abtauchreflex beim vorbringen von schwer widerlegbaren Argumenten?`Ich erinnere mich da nur an das GP Schwergewicht Prof. Quatschning und vieler Anderer. Nun GP hat schon eine besondere Qualität!

        10.6.2012 um 20:25 Uhr

      • andersdenkender

        Im Gegensatz zu sie (Peng und sophistoph) schon.

        10.6.2012 um 20:43 Uhr

      • Bruno Straub

        peng,
        wolltest Du Dich nicht bessern und ganz “lieb” sein? Der Mann heißt Quaschning und nicht Quatschning! Und es ist nicht alles Quatsch, was er schreibt!! Also, bessere Dich!

        10.6.2012 um 22:37 Uhr

      • stefan

        sophi, wer ist denn nebenan bei der frage zu peak oil abgetaucht?
        und was dein ständiges namenspiel angeht, wollen wir doch mal klarstellen: andersdenkender hat gesagt, dass er vor einiger zeit als he’s back getextet hat. das ist erstmal alles. der einzige, der der bewussten täuschung auf diese art überführt wurde bist und bleibst einzig und allein du – und das nicht nur einmal. es ist ziemlich schamlos, wie du auch diese unart von dir jetzt zwanghaft auf andere zu übertragen versuchst. während du alle anderen nur damit nervst, fügst du dir selbst doch einigen schaden zu. wie bruno sagt, bessere dich, und wir vergessen die sache. (aber sophi bleibst du für mich trotzdem, peter …)

        10.6.2012 um 23:41 Uhr

      • peng

        @ Bruno
        Ups – das war nicht einmal mit Absicht, aber einmal ehrlich, unabhängig welche Meinung der Professor vertritt, er hat auf alle Fälle einen sehr schwierigen Namen.
        Natürlich soll er weiterhin Quaschning heißen.
        Denke aber, die wenigsten werden das t zuviel bemerkt haben.

        11.6.2012 um 11:05 Uhr

  • Erna

    Und wenns an den Geldbeutel geht, werden die D plötzlich wieder ganz hellwach.
    ARD-DeutschlandTREND: Juni 2012
    http://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend1538.pdf
    .
    Seite 30:
    Frage: Regierung und Opposition sind sich einig, dass die Energiewende, die den Ausstieg aus der Atomkraft möglich machen soll,
    nicht so schnell voran kommt, wie es nötig wäre. Sollte die Bundesregierung alle denkbaren Maßnahmen ergreifen, damit der
    Ausstieg aus der Atomkraft gelingt, selbst wenn dadurch die Strompreise steigen? Oder sollte sie den Ausstieg aus der
    Atomenergie im Zweifel lieber verschieben, damit die Strompreise nicht so stark steigen?
    Ausstieg verschieben, damit
    Preise nicht so stark steigen
    53%

    11.6.2012 um 07:20 Uhr · Antworten

    • andersdenkender

      Uiuiui, sie könnten auch schreiben das die Hälfte “stark steigenden Strompreise” (inwiefern das definierbar ist würde mich interessieren) in Kauf nehmen würde.
      Man hätte auch fragen können: “Sie sind dafür dass Atomkraftwerke genauso wie Windkraftanlagen versichert werden sollen?” Wahrscheinlich wären da 90% dafür.
      Zum Thema Folgekosten hatte ich schonmal weiter oben was geschrieben, wie sehen sie das?

      11.6.2012 um 16:12 Uhr · Antworten

    • stefan

      noch ein paar gedanken zu dieser deutschland-trend-frage und zur eeg-umlage:
      http://www.klima-luegendetektor.de/2012/06/07/okostromumlage-tarnangriff-ubers-portemonnaie/

      12.6.2012 um 06:39 Uhr · Antworten

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