Genau 20 Jahre nach dem Erdgipfel in Rio, der als Meilenstein in der internationalen Umweltpolitik gefeiert wurde, beginnt am 20. Juni die Folgekonferenz Rio+20. Martin Kaiser berichtet in der Blogreihe Rio+20 täglich von dem politischen Ringen und twittert von der Konferenz.
Die Vorverhandlungen zum Erdgipfel, dessen Themen auf verschiedene Konferenzräume aufgeteilt waren, haben spätestens am Nachmittag eines deutlich gemacht: Die Welt verhandelt immer noch in der Ordnung von vor zwanzig Jahren. Auf der einen Seite sind die USA. Sie versuchen, alle konkreten Zahlen und Festlegungen auf Jahresdaten aus dem Abschlussdokument heraus zu bekommen, um erst gar keine Verbindlichkeit für den ‚American way of life’ aufkommen zu lassen. Auf der anderen Seite gibt es die Gruppe aller Entwicklungsländer. Diese Gruppe beheimatet mittlerweile auch Industrieländer wie Singapur, Südkorea oder Saudi Arabien. Auch innerhalb der EU variieren die ökonomischen Verhältnisse enorm.
Der größte Verschmutzer der Atmosphäre, China, fühlt sich immer noch der Gruppe der Entwicklungsländer zugehörig – oder sollen wir sagen nutzt sie? Also der Gruppe, in der vor allem die Länder versammelt sind, die am meisten unter den Folgen des Klimawandels zu leiden haben. Erst diese Woche ist klar geworden, dass China 20 Prozent real mehr verschmutzt als bisher gedacht. Die Verhandlungen zur Green Economy und zu zukünftigen Zielen zur nachhaltigen Entwicklung wurden erst verlangsamt und dann unterbrochen. Erst einmal war zu klären, ob die Industrieländer der alten Weltordnung überhaupt bereit sind, innerhalb einer Mobilisierungsinitiative Geld für die Umsetzung bereit zu stellen.
Der neue französische Präsident François Hollande wird nach Rio kommen – anders als unsere Kanzlerin. Für die strittige Geldfrage hat er einen Lösungsansatz im Gepäck: Er will eine globale Finanztransaktionsteuer zur Finanzierung von Klimaschutz und Armutsbekämpfung einführen. Wie das funktioniert, ist am zum Beispiel in einem Spot mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers zu sehen.
Die Vorverhandlungen sollen heute Abend abgeschlossen sein. Vermutlich wird es aber über das Wochenende weitergehen. Es fängt an, spannend zu werden in Rio.
20 Jahre nach dem Erdgipfel in Rio ist vom damaligen Optimismus und Veränderungswillen nur noch wenig zu spüren. Einen Rückblick auf 1992 und worauf es jetzt ankommt, ist auf unserer Webseite nachzulesen. Mehr zum Thema Rio+20 und viele Hintergrundpapiere gibt es bei Greenpeace International.











Waldschrat1
Na Herr Kaiser,
mit der Buchenwaldklimalüge gescheitert?
Kampagne abgeblasen?
Mit was gehts weiter?
CO 2 und Klimaerwärmung?
Also weg mit dem alten Wald?
15.6.2012 um 21:03 Uhr ·
Waldschrat
Ahh super Herr Kaiser,
das Problem der Torbensteuer und internationalen Transaktionssteuer
lösen Sie gerade in Rio.
Das rechtfertigt natürlich Ihren Flug um die Welt!
Wie das funktioniert, ist am zum Beispiel in einem Spot mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers zu sehen.
Klar totaleasy!!!
VERGESSEN SIE DIE ALTEN BUCHENWÄLDER NICHT!
OHNE IHRE HILFE WACHSEN DIE EINFACH NICHT WEITER!
Wie kann man sich in Rio rumtreiben, wenn hier der Wald aktuell
durch kriminelle Forstbetriebe bedroht ist???
15.6.2012 um 21:08 Uhr ·
andersdenkender
Eindeutig ein Spamproblem, sind die minimal unterschiedlichen Usernamen denn überhaupt zu was nutze?
15.6.2012 um 22:59 Uhr ·
Waldschrat
@anders—
Wie unterscheiden sich die 10 Lügen von GP?
15.6.2012 um 23:08 Uhr ·
andersdenkender
Tja Schrat,
hier sind ihre 10 “Lügen leider schon widerlegt worden, aber Achtung, wegen ihren massenhaften Beiträgen werden sie dort eine halbe Ewigkeit scrollen müssen:
http://blog.greenpeace.de/blog/2012/05/30/eine-schallende-ohrfeige-fur-den-vorstandsvorsitzenden-der-bayerischen-staatsforsten/
23.6.2012 um 14:57 Uhr ·
Waldschrat
Nein sind diese nicht!
@Ralf
Hier kommt die Klimalüge, GP behauptet nur die alten Buchenwälder sind die
Klimaretter. So begann diese Kampagne!
http://www.ostfalen-spiegel.de/2012/greenpeace-aigners-waldstrategie-schadet-dem-klimaschutz/
Zu Ralfs Nr. 2:
Wo finden sich jetzt mehr Arten im Eichen- oder im Buchenwald?
Im Vergleich zum Eichenwald, ist der Buchenwald eher artenarm
Ralf bezieht sich aber wohl auf dieses Lager:
http://www.bund.net/themen_und_projekte/naturschutz/wald/naturerbe_buchenwald/artenvielfalt/
Nichts dagegen einzuwenden.
Aber was ist mit dem Eichenwald? Die Quellen liegen ja Ralf vor!
Und findet sich folgende Behauptung in der Literatur?
GP:Douglasien schaden der Artenvielfalt im Buchenwald!!!
Hier bedrohen Douglasien die Buchenwälder:
http://kids.greenpeace.de/taxonomy/term/7?type=news&page=5
Hier sind alte Buchenwälder bedroht:
http://www.br.de/franken/inhalt/aktuelles-aus-franken/greenpeace-sieht-baumriesen-bedroht100.html
Und das wichtigste liefert Ralf selbst:
Zitat:
10. Gehört mit 4., 5. und 7. zusammen. Raubbau aus Profitgier führt zu illegalen Kahlschlägen und illegalen Pflanzungen.
Wenn dann Kahlhiebe.
http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/…/BuWae_BfN-Position.pdf
Ralf ist der rechtsauffassung, daß er die Forsten so lange als kriminelle beschimpfen darf bis die GP Beschwerde in Brüssel bearbeitet wird.
Die Aussage der Naturschutzbeörde: Alles vorbildlich zählt für GP nicht.
Und Bayern isoliert in Deutschland, mit nichten.
http://www.wald2011.de/unser-waldkulturerbe/nachrichten/detailansicht-news/aktuell/naturnah-bewirtschaftete-buchenwaelder-garantieren-biodiversitaet/?tx_ttnewsyear=2012&tx_ttnewsmonth=05&tx_ttnewsday=23&cHash=9cb8f291a5e9443c33330cff1add7e99
Also die Niedersachsen auch Kriminelle?
Das ist schon sehr grenzwertig und nichts alls übele Nachrede.
Ich dachte Ralf will die Greenpeace Lügen widerlegen?
Aber nein er setzt noch eines drauf!
Zitat:
9. Das sollten Sie belegen, denn in den Studien, die ich kenne, sind alte Buchenwälder wirklich selten!
Wir haben so tolle Schutzgebiete für Buchen in Deutschland, daß uns die Unesco dafür auszeichnet. Und die entstanden ganz ohne GP.
http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/47526.php
Komisch, ich bin nicht der Einzige der sagt, daß GP die Leute verdummt.
Aber ich muss mich hier entschuldigen.Mir ist es nicht gelungen immer völlig
sachlich zu bleiben. Aber bei Kampagne und so wenig Wahrheit kommt mir dermaßen die Galle hoch. Deshalb sind manche Postings mehr gekotzt als geschrieben. Hierfür bitte ich um Nachsicht.
Im Kern besteht die Buchenwald-Kampagne aus lügen und/oder Unwahrheiten.
GP schafft in dieser Kampagne ein Feindbild: Den Förster mit der bösen Säge.
Und in unserer informationsüberfluteten aber uninformierten Gesellschaft wird dieses als einziges im Hinterkopf bleiben. Forstwirtschaft=Waldvernichtung.
Dieselben selbsternannten Gutmenschen fördern und unterstützen Plantagen und Monokulturen, auf denen Edelhölzer wachsen, die dann rund um die Welt geschippert werden und ein tolles ÖKO Siegel tragen.
http://go2.lifeforestry.com/LF-GS-Allgemein-LF-investment_teak-1go2.html?gclid=CJf4kO6or7ACFcjwzAodwCEJVA
Da diese Bäume aber gleichzeitig wachsen, wird es hier ein böses Erwachen geben.
Dies stimmt mich sehr nachdenklich.
02.6.2012 um 12:23 Uhr · Antworten
27.6.2012 um 17:03 Uhr ·