Genau 20 Jahre nach dem Erdgipfel in Rio, der als Meilenstein in der internationalen Umweltpolitik gefeiert wurde, beginnt am 20. Juni die Folgekonferenz Rio+20. Martin Kaiser berichtet in der Blogreihe Rio+20 täglich von dem politischen Ringen und twittert von der Konferenz.
In den Korridoren der Verhandlungsräume vom Erdgipfel wird es lebendig. Mehr und mehr Ministerinnen und Minister treffen in Rio ein, denn es ist Zeit für eine Zwischenbilanz. Heute hat die brasilianische Regierung als Vorsitzender der Vorverhandlungen einen neuen Text vorgelegt. Der europäische Delegierte nannte es einen Entwurf ohne klare Ziele und ohne Zeitschiene für die Umsetzung von Beschlüssen. Vor allem mangele es an der Ambition, die notwendig ist. Und er hat mehr als Recht!
Der Text – so, wie er heute verbreitet wurde – würde die Welt zu einer Zukunft aus Verschmutzung der Atmosphäre, Plünderung des Planeten und weitergehender Zerstörung verdammen. Es gibt keine Aktionen, keine Verpflichtungen und damit auch nicht die Zukunft, die wir wollen. Stattdessen überwiegen Phrasen, die Nichtstun oder das Vertagen von echten Entscheidungen beschreiben.
Einziger Lichtblick sind die Vorschläge zu den Meeren. Sie wurden als Priorität identifiziert und ein rechtlich verbindliches Abkommen wurde vorgeschlagen. Allerdings fehlt die Deadline für die Verhandlungen: 2016. Es wäre eine Schande, wenn die Einrichtung von Meeresschutzgebieten auf der hohen See wieder nicht umgesetzt würde. Wie sehr die USA, die am Donnerstag einen Award als Fossil of the Day – auch wegen ihres Verhaltens in den Hochsee-Debatten – bekamen, ein Ergebnis beim Meeresschutz verhindern wollen, zeigt die Auswahl des Chefverhandlers: Jonathan Pershing. Er wurde von seinem Chef, Todd Stern, Spezialbeauftragter für Klimawandel, in die Meeresrunde geschickt. Sein Auftritt kam nicht gut an. Bereits in den langen Nächten der Klimaverhandlungen von Kopenhagen ließ er Kompromisse zu Staub zerfallen.
Es wird ein heißer Kampf in Rio. Wenn jetzt nicht Umweltminister Altmaier, der heute Abend in Rio erwartet wird, die Ärmel hochkrempelt und zumindest für einige wenige Beschlüsse wie die Rettung der Weltmeere kämpft, wird es eng für ein akzeptables Ergebnis in Rio. Die Klimaverandlungen von Durban haben deutlich gemacht, dass die EU etwas an den festgefahrenen Positionen bewegen kann. Genau hier wird sich Glaubwürdigkeit in der Umweltpolitik zeigen!
20 Jahre nach dem Erdgipfel in Rio ist vom damaligen Optimismus und Veränderungswillen nur noch wenig zu spüren. Einen Rückblick auf 1992 und worauf es jetzt ankommt, ist auf unserer Webseite nachzulesen. Mehr zum Thema Rio+20 und viele Hintergrundpapiere gibt es bei Greenpeace International.
Tweet










Lottina
Düstere Zwischenbilanz!
Ich erwarte von meinen Volksvertretern, dass sie bei Rio +20 meine Interessen , die sich mit denen, die Greenpeace verdeutlicht, vertreten. Wer noch?
17.6.2012 um 12:30 Uhr ·
andersdenkender
Ich erwarte nichts von Volksvertretern – die haben meistens eh keine Ahnung von was sie sprechen. Ganz interessant finde ich zwar die Piratenpartei, die ist mir allerdings zu links. Die Menschen müssen einfach erkennen das das System heutzutage falsch ist – das passiert sicher nicht freiwillig. Dafür müssen externe Kosten auf Verbraucherpreise umgelegt werden – sofern diese ermittelt werden können. Ich hasse die “Billig-Mentalität” nicht weil sie allgemein moralisch verwerflich ist sondern weil sie schlichtweg in Beeinziehung externer Kosten Quatsch ist. Die Menschen müssen lernen zu verzichten, da ist Widerstand von Liberaler Seite vorprogrammiert. Nur diese sind meistens die Menschen mit dem Geld und den damit verbundenen Möglichkeiten. Die Umwelt ist für alle da, also müssen auch alle für sie haften. Und das sollten natürlich die tun die sie auch am meisten beanspruchen.
17.6.2012 um 14:00 Uhr ·
Manuela Simon
Ganz ehrlich: Solange die USA sich so querstellt und vermutlich immer noch nicht das Kyotoprotokoll unterzeichnet hat, sehe ICH keinen echten Bedarf mich übermäßig für Umweltschutz in meinem privaten Bereich einzusetzen!
Wozu soll ich Licht, Strom, Wasser, Heizungswärme sparen oder penibel genau Müll trennen, nicht mehr in Urlaub FLIEGEN, sondern besser nur vor der Haustüre wandern, mein Auto rein nach dem “wenig Umweltbelastung” aussuchen, wenn so ein großes und aktiv produzierendes Land wie die USA nichts macht?? Von China, INdien und Russland ganz zu schweigen. Wir Deutschen können die Welt nicht retten, wir sind ja noch nicht mal innerhalb Europas ein großes Land, ganz zu schweigen von unserer “Größe” auf der Weltkugel.
Insgeheim wünsche ich mir die nächste Umweltkatastrophe in den USA; vielleicht kommen sie DANN ins NAchdenken??
17.6.2012 um 14:25 Uhr ·
andersdenkender
Das ist vollkommen richtig – alle Menschen müssen erkennen das es falsch ist wie jetzt gewirtschaftet wird. Und handeln. Aber nur gute Appelle werden nicht helfen, hier muss man den Verbraucher klar machen dass er auch für die verbundenen Umwelteinflüsse (Nitratbelastung usw.) aufkommen muss. Anders wird’s aus meiner Sicht nicht gehen. Alle müssen auf einen Nenner kommen, dem blicke ich aber eher pessimistisch entgegen.
17.6.2012 um 15:44 Uhr ·
peng
Wäre schön, wenn der gesunde Menschenverstand auch ein wenig Platz zum atmen hätte, anstelle übereifriger Ideologien nach zu jagen.
17.6.2012 um 21:37 Uhr
andersdenkender
Der peng befürwortet also die Zerstörung der Umwelt – vllt. ist er dann auch so gütig zu erklären warum
18.6.2012 um 15:24 Uhr
peng
Warum sollte der Peng die Zerstörung der Umwelt befürworten, nur weil dem andersdenkenden der “Gesunde Menschenverstand” und die Logik zu Gunsten seiner menschenverachtenden Ideologie abhanden gekommen ist?
Na ja, mit der Logik stand der andersdenkende bekanntlich schon immer auf Kriegsfuß
18.6.2012 um 20:21 Uhr
andersdenkender
Naja einfach zu sagen “xy ist die Logik abhanden gekommen” wäre früher in der Schule eine 4- gewesen. Mit Sätzen wie “xy ist ein (unindentifizierbare Fäkalsprache)!!!” oder “xy ist Barack Obama” könnten sie bei der Polizei oder gleich in die Psychatrie eingeliefert werden, je nach Hintergrund.
Da aber nicht die Meinung zählt, sondern die Argumente können sie sich hier noch auf eine 2 hocharbeiten (aufgrund ihrer Vorgeschichte wäre eine 1 leider unerreichbar).
In der Schule wäre ihr Einzelpost eine 6, in diesem Blog ist es einfach nur blamabel und zeugt wie so oft bei ihnen von fehlenden Argumenten.
Um meinen Beitrag oben anzuweifeln (ich gebe ihnen mal eine Hilfe da sie keine Argumente haben) könnten sie folgende Sachen bezweifeln:
(A) “Das jetzige Wirtschaftssystem ist gut, weil…”
(B) “Appelle helfen auf breiter Ebene Denkweisen zu ändern” + Beispiel
(C) “Häh, jetzige Wirtschaftsweise und umweltschädlich?”
(D) “Nachhaltiges Wirtschaften ist doch gar nicht nachhaltig?!”
(E) “Ich bin aber sehr wohl optimistisch das sich xy auf der Konferenz einigen und nachhaltiges Wirtschaften ermöglichen…”
Gut, da hätte ich auch keine Argumente mehr, aber ich würde trotzdem nicht die Unterstellungsmaschinerie anwerfen
18.6.2012 um 20:39 Uhr
peng
Sie verwechseln schlicht Argumente mit Parolen, die man ihnen gab und da ich kein Freund solcher Parolen bin, halte ich mich beim Genrauch dieser auch wohlweislich zurück.
Dabei führte ihr ständiger Umgang mit Parolen, zu einer pathologischen Schwäche, die es ihnen leider nicht mehr ermöglicht, echte Argumente zu erkennen.
18.6.2012 um 20:57 Uhr
andersdenkender
Entweder ist dies ein Thema um die über die mögliche Umsetzung zu diskutieren oder um wieder irgendein Off-Topic von ihnen rauszupacken. Ich hatte es als ersteres verstanden. Muss ich jetzt laut ihnen allen ernstes noch beweisen dass die Umwelt zerstört wird und dass es ganz gut wäre dagegen etwas zu tun? Ich denke dass entschließt sich ihrem abgeschottenen Denken (welches sie mir witziger Weise ständig vorwerfen?!) noch nicht.
18.6.2012 um 21:10 Uhr
peng
Ohne Zweifel, die Menschheit steht vor ihren größten Herausforderungen in ihrer Geschichte, aber ihr plakativen Forderungen sollen lediglich die verderbliche Destruktivität ihrer Ziele verhüllen.
Sie sind lediglich ein Teil diabolischen Kraft, die uns mit List und Betrug in eine ökofaschistische Welt führen will.
18.6.2012 um 21:22 Uhr
andersdenkender
“Ökofaschismus ist ein politischer Kampfbegriff, dem von einzelnen Autoren auch Potenziale eines analytischen Begriffs beigemessen werden. André Gorz sprach bereits 1977 vom Ökofaschismus, um (befürchtete) Formen eines Totalitarismus aufgrund einer ausschließlich ökologischen Orientierung der Politik zu charakterisieren.[1] Der Begriff wird weiterhin verwendet, um radikalökologische Ideologien zu kennzeichnen, die entweder umweltpolitische Vorstellungen mit autoritären Mitteln durchsetzen wollen oder eine konzeptionelle Nähe zu Ausprägungen des Faschismus beziehungsweise Nationalsozialismus hatten.[2]”
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kofaschismus
Ich denke jeder (mit Ausnahme ihnens wahrscheinlich) kann den Verlauf lesen und meine Ansicht verstehen. Ich hab mehrmals betont dass ein Umdenken stattfinden muss und zwar nicht mit Gewalt wie es der von ihnen propangierte Kampfbegriff vorsieht. Witzig ist auch wie sie es formulieren: Die Welt stehe vor großen Aufgaben, doch meine Ziele seien “zerstörerisch”.
Entweder sind die Ziele falsch oder die Vorgehensweise. Über beides kann man diskutieren sofern sie sich positonieren können.
18.6.2012 um 21:29 Uhr
peng
Letztendlich wird die Ökologie von den neuen Faschisten genutzt, um ihre Ziele für eine neue Weltordnung durchzusetzen.
Wenn wir beide von Umdenken reden meinen wir mit Sicherheit zwei völlig verschiedene Kategorien.
Wobei ich nicht glaube, dass ein Umdenken reicht, sonder wir sollten über eine neue Gestaltung unserer Gesellschaft als Ganzes nachdenken.
Die Probleme unserer Gesellschaften auf ökologische Probleme zu reduzieren, ist ein bewusster Verblödungsprozess globaler mächtiger Eliten.
Dieser Verblödungsprozess dient lediglich zur Ablenkung, damit die Bevölkerungen nicht eines Tages die wirklich relevanten Fragen stellen.
Dieses ist besonders am agieren des Milliardärsverein den Club of Rome zu beobachten.
Da die Verflechtungen zwischen GP und den Club of Rome eine kaum zu leugnende Tatsache ist, sollte jeder recht beunruhigt reagieren, wenn sie von „Umdenken“ reden.
18.6.2012 um 22:14 Uhr
peng
Rio 20+ Die teuren Obsessionen des Öko-Jetsets – Verbohrt in Rio
“Grüne Ökonomie” ist das neue trendige Thema des UN-Gipfels in Brasilien. Aber kann man die todernsten Probleme der Welt mit den Luxusrezepten der reichen Länder kurieren? von Björn Lomborg
Rio 20+ Green Economy: Der neueste Betrugsversuch an den Armen
Zehntausende Menschen werden sich demnächst zum Weltgipfel der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro einfinden. Das von überdrüssigen Politikern bis zu hoch motivierten Aktivisten reichende Teilnehmerspektrum soll das Engagement für die Umwelt überall neu beleben. Leider wird dieser Gipfel wohl wieder zu einer vertanen Chance werden. Die UN präsentieren das verlockende Versprechen einer “grünen Ökonomie”, mit der man sich der Bekämpfung globaler Erwärmung widmet. In Wahrheit wird auf dem Gipfel aber das falsche Ziel anvisiert, denn die viel größeren ökologischen Probleme des überwiegenden Teils der Welt werden vernachlässigt. Die globale Erwärmung ist mitnichten unsere größte Umweltbedrohung. Selbst unter der – unsinnigen – Annahme, dass sie die Ursache aller Todesfälle infolge von Überschwemmungen, Dürren, Hitzewellen und Unwetter wäre, käme man bei dieser Berechnung auf lediglich 0,06 Prozent aller Todesfälle in den Entwicklungsländern. Im Vergleich dazu werden 13 Prozent aller Todesfälle in der Dritten Welt durch Wasser- und Luftverschmutzung verursacht. Auf jeden Menschen also, der womöglich an den Folgen der globalen Erwärmung stirbt, kommen ungefähr 210 Menschen, die ihr Leben verlieren, weil es an sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen mangelt und weil sie den bei der Verbrennung verunreinigter Brennstoffe (wie etwa getrockneten Tierdung) in geschlossenen Räumen entstehenden Rauch oder verschmutzte Luft im Freien einatmen. Diese konkreten Umweltverschmutzungsprobleme der armen Länder sind aber nicht trendig und ziehen engagierte Aktivisten, Medien und Regierungen auch nicht so in ihren Bann, wie dies der globalen Erwärmung gelingt.
Nirgends sind die fehlgeleiteten Prioritäten besser dargestellt als in der farbenfrohen offiziellen UN-Broschüre “Rio+20″. Darin bieten die UN in hilfreicher Weise eine allgemein verständliche Erklärung des Gipfels sowie Beispiele der von ihr ins Auge gefassten “grünen Ökonomie”. Wir sehen furchterregende Bilder ausgetrockneter Flussläufe (Folge der globalen Erwärmung) neben zahlreichen hübschen Lösungen wie Windkraftanlagen und Sonnenkollektoren.
Das Problem besteht darin, dass grüne Energie in den meisten Fällen noch immer viel teurer, weniger effektiv und diskontinuierlicher vorhanden ist als die Alternativen. Dennoch wird in der Literatur zum Gipfel behauptet, dass sie das Wirtschaftswachstum ankurbeln und die Armut eliminieren wird. Ernsthaft gefragt: Warum glauben wohlmeinende Menschen in der Ersten Welt, dass die Dritte Welt Energietechnologien haben sollte, die teurer, anfälliger und weniger verlässlich sind als ihre eigenen?
Ohne den Hauch von Ironie lautet das Motto der Broschüre “Die Zukunft, die wir wollen”. In einer Welt allerdings, wo eine Milliarde Menschen hungrig zu Bett gehen und wo jedes Jahr sechs Millionen Menschen aufgrund von Luft- und Wasserverschmutzung sterben, haben die meisten Menschen in den Entwicklungsländern wohl andere Prioritäten für ihre Zukunft.
In der Broschüre wird frohgemut behauptet, dass Chinas Hinwendung “zu einer CO2-armen Wachstumsstrategie auf Grundlage der Entwicklung erneuerbarer Energiequellen Arbeitsplätze, Einkommen und Einnahmen” geschaffen hat. In Wahrheit hat China seine Emissionen in den letzten 25 Jahren vervierfacht. Obwohl China ungefähr die Hälfte aller Sonnenkollektoren der Welt produziert, werden 98 Prozent davon exportiert, um damit die großzügigen Subventionen auf den Märkten der reichen Welt einzustreichen. Lediglich 0,005 Prozent des chinesischen Energiebedarfs wird mit Sonnenenergie gedeckt. Durch die jahrzehntelange wirtschaftliche Expansion Chinas sind 600 Millionen Menschen der Armut entkommen, aber die aus diesem Aufschwung resultierende enorme Umweltverschmutzung passt nicht in das grüne Narrativ von Rio+20.
Überdies wird in der Broschüre erklärt, dass sich manche Bauern in Uganda der biologischen Landwirtschaft verschrieben hätten. Leider ist mittlerweile fast ganz Afrika biologisch – was zu geringen Ernteerträgen, Hunger und Abholzung führt. Afrika muss seine Ernten steigern, und das bedeutet, den Bauern den Einsatz moderner Nutzpflanzen, Düngemittel und Pestizide zu ermöglichen. Weniger Ernte unter höherem Aufwand zu produzieren mag auf wohlgenährte Bewohner der Ersten Welt einen Reiz ausüben, aber die Armen werden dadurch buchstäblich ausgehungert.
Weiter heißt es lobhudelnd, dass Frankreich 90.000 Arbeitsplätze in der grünen Ökonomie geschaffen hat. Die bittere Wahrheit wird allerdings verschwiegen: dass nämlich die durchschnittlichen Kosten für jeden grünen Job jährlich über 160.000 Euro, liegen und das können sich die französischen Steuerzahler ganz offenkundig nicht leisten. Außerdem geht aus volkswirtschaftlichen Modellen hervor, dass Frankreich aufgrund dieser Extrakosten für Subventionen genauso viele Arbeitsplätze eingebüßt hat.
Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, ist in der Broschüre auch ein schönes Foto abgebildet, das zeigt, wie Elektroautos das Ziel des sogenannten Zero Emissions Race in Genf erreichen. Die Tatsache allerdings, dass der größte Teil des Stroms noch immer aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe stammt, lässt man unter den Tisch fallen. Die Autos fahren daher keineswegs mit “null” Emissionen. Und noch wichtiger in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass ein Großteil der Bewohner unseres Planeten noch immer von irgendeiner Form eines fahrbaren Untersatzes träumt – und das wird wohl kaum ein Elektrofahrzeug zum Preis von 40.000 Euro oder mehr sein.
In einer von gravierenden Problemen aufgrund der Luft- und Wasserverschmutzung geplagten Welt ist dieser lässige Schwerpunkt auf trendige Themen und unrealistische Lösungen zutiefst verstörend. Eine abgehobene globale Elite fliegt nach Rio, um den Armen dieser Welt mitzuteilen, dass sie einen Sonnenkollektor brauchen. Statt auf die fixen Ideen der Industrieländer einzugehen, könnte Rio+20 mehr für das Wohl der Menschheit – und des Planeten – erreichen, wenn man sich auf die wichtigsten Umweltprobleme und deren einfache Lösungen konzentrieren würde.
Björn Lomborg
Der Autor ist Leiter des Copenhagen Consensus Center
Aus dem Englischen von Helga Klinger-Groier.
18.6.2012 um 23:49 Uhr
Bruno Straub
peng,
das ist mal ein ausnehmend guter Beitrag von Dir!
…. Unbedingt lesen!
(stefan, siehst Du das anders?)
19.6.2012 um 00:39 Uhr
andersdenkender
Naja, Bruno, kopieren kann ich auch.
@peng:
Ich will nicht direkt die ganzen Zahlen im Beitrag anzweifeln, aber dieses Argument dass nachhaltiges Wirtschaften teuer ist ist einfach eine Sache wie man es sieht. Sicher kann man heute die Umwelt zerstören und sagen ja das ist produktiver, alles ist billiger, mehr Wohlstand für alle. Wohlstand auf Kosten der Generation von Morgen ist das was wir heute aber vor allem gestern schon getan haben.
Man kann auch überall in Afrika Brunnen bohren, dann werden diese Menschen sicher auch mehr Wasser haben, aber unendlich Wasser gibt es dann trotzdem nicht.
Und da liegt der Hund begraben. Im Moment sind wir an einen Punkt angelangt an den wir den Wohlstand von morgen schon heute verbauchen.
Den Autor ihres Textes kann jeder selbst kritisch “hintergoogeln”.
Der Unterschied ist auch dass wir nichts für fehlende Sanitäranlagen können, für ein geplatztes Ölleck aber schon. Man kann uns für Umweltverschmutzung verantwortlich machen, für fehlende Sanitäranlagen können wir nichts, wir haben sie den Menschen ja nicht weggenommen. Übervölkerung ist ganz klar ein Problem. Aber zu sagen unser Umweltzerstörung sei nur ein Instrument für eine Neue Weltordnung ist ein unterirdisches Argument. Sie können Umweltzerstörung überall finden, sie wurde garantiert nicht erfunden. Ich hätte nie gedacht dass ich das mal schreiben müsste. Relevante Fragen? Warum sollten Entwicklungsländer gleichermaßen ihre Böden zerstören um heute mehr zu haben? Heute sparen und morgen den Boden ruhen lassen? Oder heute konsumieren und morgen auch noch? Am besten sogar noch mehr als heute? Was meinen sie was die Menschen wählen? Und meinen sie das ist nachhaltig?
19.6.2012 um 14:39 Uhr
peng
Einfach noch einmal nachlesen, welche Ziele auf ihrer Agenda stehen.
http://wattsupwiththat.com/2011/12/09/durban-what-the-media-are-not-telling-you/
19.6.2012 um 15:24 Uhr
andersdenkender
Danke, aber ich weiß selber welche Ziele ich habe.
19.6.2012 um 20:11 Uhr
peng
Ja, aber die verbergen sie leider nur allzugut.
19.6.2012 um 20:43 Uhr
andersdenkender
Finden sie es nicht ein bisschen billig mir irgendwelche Ziele einzureden die mir gar nichts bringen? Sie sagen doch so oft mir sei die Logik abhanden gekommen – komisch bei ihrem Verhalten…
19.6.2012 um 20:54 Uhr
peng
Wieso, vertreten sie die anvisierten Ziele von Durban nicht mehr – wer oder wodurch wurden sie denn jetzt geläutert?
19.6.2012 um 21:02 Uhr
andersdenkender
Ja und sie waren doch vorher auch für vom Klimawandel überzeugt – wieviel Geld hat ihre Meinung denn geändert?
(Ich emittiere sie damit sie erkennen was sie schrieben…)
Ich war immer der Meinung, die ich heute vertrete, da können sie so viele Lügen in diesen Blog setzen wie sie wollen.
19.6.2012 um 21:21 Uhr
peng
Sie haben scheinbar den Faden verloren und blubbern nur noch herum, ich glaube wir sollten aufhören.
19.6.2012 um 23:48 Uhr
andersdenkender
Weil sie keine Argumente haben oder weil sie von ihren eigenen Geschnipsel (den ich so freundlich war zu emittieren) gestört fühlen?
Sie haben keine Fragen in meinem Beitrag vom 19.6.2012 um 14:39 Uhr (sie finden in über ihrem Was-auf-ihrer-Agenda-steht-Link) beantwortet. Das ist schade, man könnte auf die Idee kommen sie haben keine Meinung, vielleicht die von Eike, aber sobald es konkret wird ist wie immer tote Hose und sie wiederholen Links zu meinen angeblichen Zielen, sich bewusst das sie Lügen sind sie auch noch, anders ist ihre Taktik im Blog nicht zu werten.
20.6.2012 um 15:07 Uhr
peng
Wenn sie schon lauter Schwachsinn produzieren, sollten sie wenigstens wissen was emittieren bedeutet, aber ich bin ihnen gerne behilflich – sicherlich meinten sie persiflieren.
20.6.2012 um 15:51 Uhr
andersdenkender
Sie haben natürlich Recht ich meinte anstatt emitieren imitieren, das ich Schwachsinn produziere ist eine gewagte These für einen wie sie. Sie sollten vielleicht nochmal den Verlauf lesen ich hatte ihnen einige Fragen gestellt, die sich anscheinend nicht beantworten können/wollen.
20.6.2012 um 15:58 Uhr
peng
Das kann ich ihnen genau sagen
a) weil ich keine Lust habe, auf ihre recht einfach gestrickten Fangfragen zu reagieren.
b) Weil ich mich an der Verbreitung ihres Propagandamülls nicht beteiligen möchte.
Das sollte reichen!
20.6.2012 um 16:18 Uhr
andersdenkender
Dann vielleicht wenigstens ein Statement zum Text dadrüber?
Oder verweigern sie sich direkt einem Meinungsaustausch, ich weiß nämlich nicht warum ich mir so große Mühe mit den Texten geben sollte wenn sie es gar nicht aufgreifen.
20.6.2012 um 18:41 Uhr
Marina
Nun, wenn Sie warten, bis die anderen etwas grundlegend ändern, dann können Sie
lange warten, u.U. bis Sie schwarz sehen, und dann sieht es auch bald ziemlich düster für unseren Planeten aus, wenn JEDER SO denken würde wie Sie!
Denn DANN tut sich quasi nichts, außer dass lediglich dauernd palavert wird!
Wenn Sie etwas geändert haben wollen, dann fangen Sie doch bei sich SELBER an …
Im Übrigen, wären Sie auch nicht glaubwürdig, wenn Sie weitermachen würden wie bisher, ohne selbst etwas geändert zu haben, aber ihren Mitmenschen Vorhaltun-gen in puncto Umwelt- und Naturschutz machen würden.
Dann nämlich können ihre Mitmenschen Ihnen zurecht entgegenhalten: Fang doch erst bei Dir an, anstatt uns gegenüber mit erhobenem Zeigefinger große Töne zu spucken!
Am besten wäre es, man könnte bei sich von jetzt auf gleich Änderungen vornehmen …
Doch es ist u.U. ein langwieriger und nicht immer leichter, weil vielleicht sogar schmerzlicher Prozess!
Den Anfang habe ich wohl gemacht.
18.6.2012 um 12:23 Uhr ·
andersdenkender
Vorangehen ist immer löblich, aber man kann Menschn auf breiter Ebene nur ändern wenn sie Vorteile darin sehen. Oder die Nachteile des jetzigen Wirtschaftens. Dafür müssen sie die Menschen entweder schulen bis sie Tot umfallen oder die externen Kosten (wie schon oft erwähnt
) auf die Verbraucherpreise umlegen. Das eine wie das andere ist schwierig. Das zweite für Politiker die wiedergewählt werden wollen genauso attraktiv wie Sparen
18.6.2012 um 15:41 Uhr
peng
Marina, von mir aus lassen sie ruhig ihre Phrasendreschmaschine unter Vollast laufen, dennoch schäbig empfinde ich es, wie sie mit Frau Westernhaus sich die Bälle zuspielen und auf niedrigster Ebene Emotionen schüren, die, die tiefsten Urängste der Menschen bedienen.
Ängste die sie selber mit einem für manch einen schwer durchschaubaren Lügengespinst erschaffen, um dann die Menschen auf emotionaler Ebene zu verführen. Das ist die Masche von menschenverachtenden Ideologen und Rattenfängern.
Sorry, so handeln nur Soziopathen.
18.6.2012 um 20:37 Uhr
andersdenkender
Na da sind sie aber ein bisschen “Wischi Waschi” was ihre Argumente betrifft:
Wollen sie sagen das die Umwelt gar nicht beeinträchtigt wird?
Wollen sie mit den Begriffen “Soziopath”, “Rattenfänger” und “Ideologin” Marina in irgendeiner abstrusen Weise abwerten?
Inwiefern ist nachhaltiges Handeln “menschenverachtend”?
Was genau meinen sie mit “Lügengespinst”?
Wollen sie sich mit “schwer durchschaubar” aufwerten und eine gewisses gespieltes Verständnis für eine laut ihnen falsche Sache schaffen?
Aber bitte sie dürfen jetzt ausweichen oder die Fragen beantworten
18.6.2012 um 20:49 Uhr
peng
Nein! Ich werte niemanden ab, wer sich auf so einer schäbigen emotionalen Ebene begibt, wertet sich als soziopathischer Rattenfängern und Ideologe selbst ab.
Ich stelle nur einen Sachverhalt fest, nicht mehr und nicht weniger.
18.6.2012 um 21:07 Uhr
andersdenkender
Sie wollen also für die Leserschaft werten bevor diese überhaupt zum Zuge kommt?
Das wäre Beinflussung, peng. Und das ist wirklich noch das wohltuendste Wort für ein Haufen von Abwertungen ohne Beweisen. Sie sehen es ist kompletter Quatsch hier jemanden als Soziopathen darzustellen, diesen subjektiven Eindruck als “Sachverhalt” zu deklarieren ist einfach falsch und unsachlich. Zumal sie nichts anführen was diese doch sehr “deftigen” Abwertungen nur ansatzweise rechtfertigen.
18.6.2012 um 21:15 Uhr
andersdenkender
Achja, warum ist nachhaltiges Handeln den jetzt “menschenverachtend”?
Ich bin gewohnt dass sie ausweichen aber diese Frage haben sie bei mir aufgeworfen
18.6.2012 um 21:16 Uhr
peng
Sie handeln nicht nachhaltig, ihr Ziel ist es die Lebensgrundlagen vieler Menschen aus Eigeninteressen zu zerstören, ihre „Nachhaltigkeit“ ist eine leicht durchschaubare Parole, mit der sie ihre wahren Absichten verbergen.
18.6.2012 um 21:27 Uhr
andersdenkender
Na bitte, damit kann man doch weitermachen, peng.
Aber bitte erklären sie mir noch warum nachhaltiges Handeln schädlich ist (sie weichen leider nur aus) und warum ich als Student (der VWL) ein Interesse daran haben sollte die Lebensgrundlage von möglich vielen Menschen zu zerstören.
Und bitte nennen sie mir auch noch meine “wahren Absichten”?
Eigentlich sind meine Absichten dass ich als alter Mann auch noch meine Rente genießen kann und nicht mit Konflikten um die letzten Ressourcen behelligt werde.
18.6.2012 um 21:36 Uhr
peng
So wie ich niemanden abwerte, werte ich auch nicht für die Leserschaft. Ich stelle nur den Sachverhalt fest, dass hier auf einer schäbigen emotionalen Ebene agiert wird, auf einer Ebene auf der soziopathische Rattenfänger und Ideologen zu Hause sind.
18.6.2012 um 21:37 Uhr
peng
Sie vertreten keine Nachhaltigkeit, sie vertreten die Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlagen (siehe EEG Diskussion) als Vertreter einer Theorie (AGW) die auf den Fundamenten von Betrug und Lügen aufgebaut ist. Als Vertreter dieser Theorie streben sie ideologisch eine neue Weltordnung an, eine Weltordnung mit faschistischen Strukturen. Sie brauchen Ängste und Horrorszenarien, um diese neue Weltordnung voran zu treiben.
18.6.2012 um 21:50 Uhr
andersdenkender
Schäbig ist das was sie hier treiben – aber ich hab schon mit mehreren Leuten gesprochen die an NWO (Neue Weltordnung) und so einen Kram glauben. Denn war mit guten Argumenten nicht mehr beizukommen. Und wenn sie glauben das nachhaltiges Wirtschaften Grundlagen zerstört verwechseln sie wohl etwas.
Schäbig ist es wenn sie von Lügen, betrügen und zerstörten Grundlagen dies aber gar nicht ausführen (beweisen können). Und dieses untertönige “ja dieser komische theatermensch mit seiner fanatischen gewaltverherrlichen grundlagen zerstörenden ideologie war auch schon in der eeg-diskussion völlig schlecht aufgestellt” stört einfach nur. Wer sich eine unabhängige Meinung bilden will sollte mal gerne sophistoph oder peng googeln. Und im Blog nach meinen Beiträgen Ausschau halten und nicht alles glauben was peng hier wild um sich wirft
19.6.2012 um 14:12 Uhr
peng
Die Ziele die sie verfolgen, sollten vor einem Jahr in Durban bereits beschlossen, aber dieser Kelch ging glücklicherweise an die Menschheit noch einmal vorbei.
Hier kann jeder lesen welche Ziele sie verfolgen und was man in Durban, gegen die vitalen Interessen der meisten Menschen in dieser Welt, durch peitschen wollte.
http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/durban-was-die-medien-verschweigen/
19.6.2012 um 14:52 Uhr
andersdenkender
Aber aber sie können mir nicht sagen warum nachhaltiges Wirtschaften schlecht ist? Sie müssen es auf eine ominöse neue Weltordnung von Faschisten und der “Elite” schieben? Vllt. plant man auch grad an einem Käse-Planet im All und wenn die Natur kippt sitzt die Elite oben und laut genüsslich Leerdammer
Sie sehen mir gelingt es nicht die Ironie rauszuhalten aber vielmehr interessiert mich die am Anfang gestellte Frage die sie leider noch nicht beantworten konnten/wollten.
19.6.2012 um 15:10 Uhr
peng
Verdrehen sie bitte nicht wieder den Sachverhalt, ich habe nicht gesagt, dass nachhaltiges Wirtschaften schlecht ist, ich habe nur darauf hingewiesen, dass sie tatsächlich hinter ihrer Fassade keine echte Nachhaltigkeit vertreten.
Wenn sie die bisherigen Beiträge hier in diesem Blog insbesondere von Herrn Kaiser verfolgt haben, dann dürfte es ihnen nicht entgangen sein, dass man sich hier gerade die „Neue Weltordnung“ ungeduldig herbeisehnt. Wenn sie da etwas von „ominösen Eliten“ herunterspielen OK, aber der Club of Rome, die Bilderberger und einer Reihe von freimaurerischen geheimen Gesellschaften und Al Gore sind Realität – oder nicht?
Und wie wollen sie denn die in Durban angestrebten Ziele dieser globalen Eliten erreichen?
Mit demokratischen Mitteln, unter Einbeziehung aller Menschen, wäre es kaum durchsetzbar, wie man aber den anderen Weg nennt , den sie dann beschreiten müssten, dürfte auch ihnen klar sein.
Also, wie wollen sie ihre Ziele durchsetzen und erreichen?
19.6.2012 um 15:55 Uhr
andersdenkender
Sie verwechseln sich erstaunlich oft
Also ich vertrete Nachhaltigkeit, Greenpeace in dieser 10 Punkte Liste auch.
Außerdem schrieben sie “die Ziele seien destruktiv”, darauß hatte ich geschlossen das sie die Ziele nicht gut heißen. Desweiteren schrieben sie das etwas von “menschenverachtend” im Zusammenhang mit nachhaltigen Wirtschaften.
Ich will nachhaltiges Wirtschaften, mein Gott, nicht mehr und nicht weniger.
Das müssen sie nicht demontieren und verdrehen.
Wie ich das erreichen will? Aufklärung und wer die Umwelt verschmutzen will darf dafür dann auch zahlen. Klingt fair? Und da man nur mit Demokratie an die Macht kommt kann man sie auch nur mit Demokratie umsetzen. Ein Umdenken halt.
Ihre billigen Unterstellungen Richtung mir und Greenpeace wirken schwach, insbesondere wenn man auf die Idee kommt den Verlauf zu lesen.
19.6.2012 um 16:14 Uhr
peng
Kein Punkt ihrer Ziele löst heute auch nur irgendein Problem unserer menschlichen Gesellschaft weltweit. Was sie vorschlagen dient nur der Ablenkung vor den wirklichen Herausforderungen die unsere Gesellschaften zu bewältigen hat, wenn nicht werden diese wie eine gewaltige Eruption über uns kommen.
Wenn sie die Welt zum Besseren verändern wollen, dann fangen sie mit dem Hauptwiderspruch der kriminellen Geldschöpfung an und treten dafür ein, dass die globale Zinsknechtschaft beendet wird.
Aber gerade ihre verlogene Klimapolitik führt zu einer Verschärfung einer globalen Zinsknechtschaft und spielt den kriminellen Geldschöpfern geradezu in die Hände. Dieses ist die größte Bedrohung für das Leben von Millionen von Menschen in der dritten Welt, die Hungern müssen, weil durch ihre Energiepolitik die Lebensmittelpreise für sie ins unerschwingliche getrieben wurden, nur damit sie E 10 tanken können.
Daher ist es nur pure Heuchelei, wenn hier immer wieder einige über die Profitgier von Konzernen jammern, die die Umwelt zerstören.
Wer helfen will unsere Welt, von mir auch Mutter Erde wie sie es ja immer so gerne pathetisch formulieren, zu retten, sollte zuerst gegen die Zinssklaverei und die Art wie unsere Geld geschöpft wird, seine Stimme erheben. Wenn dieses Übel gelöst wäre, würden sich zwangsläufig alle Umweltprobleme von alleine lösen. Denn warum sollte ein freier Mensch ohne Grund und Not seine Umwelt verschmutzen und vergiften?
19.6.2012 um 18:33 Uhr
andersdenkender
Punkt 1: Ich jammere nicht über Konzerne.
Punkt 2: Ich tanke nicht E10, ich fahr Fahrad (kennen sie die Stadt Münster?) und ansonsten Bus
“Kein Punkt ihrer Ziele löst heute auch nur irgendein Problem unserer menschlichen Gesellschaft weltweit.”
Naja, eigentlich ja nur die Umweltverschmutzung an sich. Weiter ausgeführt wäre das die Verschmutzung in Bächen/Seen und Meeren. Es wird nicht mehr Müll produziert den keiner lagern kann. Saubere Luft durch die Vermeidung giftiger umwelschädlicher Abdampfe. etc. Beliebig erweiterbar.
“Denn warum sollte ein freier Mensch ohne Grund und Not seine Umwelt verschmutzen und vergiften?”
Weil er daraus Profit schlägt? Sie tun ja gerade so als ob es am Geldsystem läge das Menschen die Umwelt zerstören, zum Teil kann es an der Armut liegen, ja aber niemand wird gezwungen sich Geld zu leihen das er nicht mehr zurückgeben kann. Oder können sie das für mich noch weiter ausführen damit ich auch verstehe was sie meinen?
19.6.2012 um 18:44 Uhr
peng
Das sie bestimmte Sachverhalte nicht verstehen oder verstehen wollen ist allseitig bekannt, dennoch möchte ich es nochmals in vereinfachter Kurzform versuchen.
Durch die wissenschaftlich nicht zu begründende Theorie, dass CO2 ein Treibhausgas sei, wurde in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur Milliarden an Forschungsmitteln verschwendet, sonder weltweit Billionen von CO2 Vermeidungssubventionen sinnlos versenkt. All dieses ganze verschwendete Geld führte neben den unsinnigen Rüstungsausgaben, zu einer galoppierenden Überschuldung aller öffentlichen Haushalte in den westlichen Staaten.
Aber ein Grandioses Geschäft für Banken, da sie ja selbst nur 2% Eigenkapital vorhalten müssen und dieses sind in der Regel die Spareinlagen bescheidener Leute wie vielleicht die ihrer Oma. Mit diesen 2% können sie nun munter mit der virtuellen Schöpfung des Geldes beginnen. So werden aus 20 Tausend Euro Spareinlagen, für die die Bank maximal 2% Zinsen selbst bezahlt, mittels eines Klicks auf dem Buton eine Millionen Euro Kredit, für den die Bank 5 und mehr Prozent Zinsen erhält. Ein tolles Geschäft, wenn dann der Gläubiger dazu noch ein Staat ist.
Da aber die Verschuldung sich nicht im Millionen sonder mehr im Billionenbereich bewegt und dieses die Eigenkapitalfähigkeit mancher Banken überfordert, haben die Banken dieses Problem recht kreativ gelöst. Indem eine Bank einer anderen Geld leiht, welches sofort in der Bilanz als Eigenkapital dargestellt wird, woraufhin die Bank noch größere Mengen Geld schöpfen und verleihen kann. Einige Tage später erfolgt dieser Vorgang genau umgekehrt, so dass beide Banken hiervon erfolgreich partizipieren können – ist doch genial. Was ist ein Bankeinbruch schon gegen die Gründung einer Bank B.B.
Und jetzt sollten sie wissen, für diese Schulden, die sich der Staat für unsinnige Klimasubventionen aufbürdet, haftet jeder Staatsbürger und arbeitet für die Tilgung und Zinsen dieser unsinnigen Subventionen und die Finanzämter fungieren hier als so eine art Antreiber für die Zinssklaven, denn letztendlich wird der größte Teil der Steuereinnahmen für die Bedienung von Kapitaldiensten verwendet, für Banken die das Geld aus dem Nichts erschaffen haben. Was sie brauchen ist nur ein guter Schuldner und eine gute Story die diesen Wahnsinn begründet – ja so schließt sich der Kreis und wir sind wieder bei der Jahrhundertlüge von dem AGW.
Aber wie gesagt, mein Vortrag soll nur eine vereinfachende Kurzfassung sein, die dennoch richtig ist.
19.6.2012 um 19:45 Uhr
andersdenkender
Der Klimawandel ist wissenschaftlich bewiesen auch wenn sie es noch so oft ohne Argumente leugnen. Und der Überschuldung liegt dem generellen ineffzienten Einsatz von Steuergeld und dem fehlenden Sparwille zugrunde, gemixt mit ein paar wählerfreundlichen Konjunkturprogrammen und Bankenrettung. Zwei völlig unterschiedliche Themenbereiche zu verbinden ist zwar kreativ aber so nicht richtig.
Kurz gesagt – zwischen dem Klima und dem Zinswesen gibt es eine Paralle: Das “i” im Namen
19.6.2012 um 20:23 Uhr
peng
Sollte mir da was unerwartetes entgangen sein? Wer und wie hat man den dieses Wunder auf einmal vollbracht?
19.6.2012 um 20:41 Uhr
andersdenkender
Sollten sie nicht viel eher beweisen dass es wissenschaftlich nicht gesichert ist?
Achja, und haben sie in den letzten 20 Jahren mal in die Zeitung geguckt? Oder ihr Gehirn arbeiten lassen?
19.6.2012 um 20:57 Uhr
peng
Ach ja, da haben wir es wiedereinmal mit der Logik, ich soll beweisen, was wissenschaftlich nicht gesichert ist – alles klar.
19.6.2012 um 21:08 Uhr
andersdenkender
Tja, Peng, aber anscheinend ist selbst das eine sehr anspruchsvolle Aufgabe da sie mehrmals die Argumente wechseln müssen. Ich dachte sie sei wissenschaftlich nicht erwiesen? Wenn das so wäre hätten sie in der Tat keine Argumente gebraucht um sie zu widerlegen. Aber dem ist leider nicht so, deswegen auch ihre Argumente schon widerlegt bevor sie sich im Kopf eines Lobbyisten zusammenrühren konnten.
19.6.2012 um 21:18 Uhr
peng
Sorry, irgendwie sollten wir es jetzt beenden, denn irgendwie klingen sie ein wenig wie von der Rolle oder einfacher gesagt etwas verwirrt.
19.6.2012 um 22:34 Uhr
andersdenkender
Ich bin verwirrt weil ich sie mich nicht verstehen?
Wieso wollten sie denn schon 10 mal eine Sache widerlegen die laut ihnen noch nichtmal gesichert war? Das ergibt einfach kein Sinn mehr was sie hier schreiben…
20.6.2012 um 14:57 Uhr
andersdenkender
Peng, sie konnten mir immer noch nicht erklaären warum ich als Student der VWL die Grundlagen der Wirtschaft (so sie) zerstören sollte – vielleicht wären sie so freundlich?!
20.7.2012 um 12:18 Uhr
Sara Westerhaus
Hallo Manuela,
wenn sich jeder Einzelne auch selbst für den Umweltschutz einsetzt, bewirkt das schon eine ganze Menge! Und umgekehrt:Was würde passieren, wenn alle Menschen so leben wollten wie wir in Deutschland? Was wäre, wenn alle so viel Auto fahren würden? Was wäre, wenn alle so viel Fleisch essen würden? Dann bräuchten wir mehr als zwei Erden! Außerdem kann man durch Nachhaltigkeit auch viel Geld sparen. Was du machen kannst, erfährst du z.B. hier: http://www.earthday.de/2000/s_chfeinzelner.html
18.6.2012 um 12:46 Uhr ·
Sara Westerhaus
Und auch spannend: “Verzicht ist eine Frage der Freiheit. Wir tragen Verantwortung für das Leben der Armen und die künftigen Generationen, sagt Felix Ekardt. Um ihre Menschenrechte zu achten, müssen wir uns einschränken.” http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-06/freiheit-nachhaltigkeit-ekardt-interview/komplettansicht
18.6.2012 um 14:07 Uhr
kristina heuken-goossen
hallo manuela,
ich finde es schon extrem, wenn jemand eine solch gleichgültige einstellung vertritt und sie dann mit den fehlern der oberen nationen rechtfertigt. da stellst du dich mit denen schon auf gleiche stufe. was noch gravierender ist, ist die tatsache, dass eigene nichtstun auch noch mit verantwortung vor sich selbst zu argumentieren.
hier geht es doch nicht um grösse oder kleinheit der nationen. sicher aber um die kleinheit im geiste. WIR ALLE LEBEN AUF DIESER ERDE…und JEDER TRÄGT FÜR SICH UND SEIN HANDELN, AUCH DAS UNTERLASSENE, VERANTWORTUNG.
sich hinter den anderen zu verstecken und sein eigenes verhalten damit zu rechtfertigen, zeugt nicht gerade von grossem verständnis für diese wunderbare welt.
sorry, das ist meine meinung.
19.6.2012 um 13:56 Uhr ·
Peter Meinel
Ich denke, die ganze Problematik sollte mal aus einer anderen Perspektive gesehen werden. Die Zerstörung bzw. Veränderung ursprünglicher Lebensräume gibt es schon seit es Menschen gibt. Mit der stetigen Zunahme Weltbevölkerung werden zwangsweise immer mehr Wälder für Siedlungs- und Nutzflächen gerodet, Rohstoffe und Bodenschätze abgebaut, CO2 ausgestoßen usw. Die Hauptursache der Umweltprobleme ist die Überbevölkerung und der Treibhauseffekt lediglich eine Folgeerscheinung. Das will aber fast niemand wahr haben und die Menschheit wird weiter wachsen.
19.6.2012 um 12:12 Uhr ·
peng
Ihre Feststellung einmal zu Ende gedacht, welche Konsequenzen leiten sie daraus ab?
19.6.2012 um 13:55 Uhr ·
Peter Meinel
Hallo peng,
ich würde nicht von Konsequenzen, sondern von Folgen sprechen. Wenn die derzeitige globale Entwicklung anhält, wird sich der Mensch so weit ausbreiten, bis der Lebensraum weitgehend zerstört ist. Spätestens dann wird die Weltbevölkerung durch Hunger, Kriege etc. stark zurück gehen.
19.6.2012 um 16:50 Uhr
peng
Wieso nur müssen sie immer wieder auf ihre soziopathische Rattenfängermasche zurückgreifen, warum bedienen sie sich solcher schäbigen Emotionen?
19.6.2012 um 19:54 Uhr
andersdenkender
Ey ich hab zuerst gefragt
Aber nächste Frage, warum weichen sie immer aus?
19.6.2012 um 20:12 Uhr
kristina heuken-goossen
das ist viel zu einfach gedacht. es liegt doch nicht daran, dass wir schon immer die erde ausgebeutet haben oder es immer mehr menschen gibt. es liegt daran, dass wirtschaft und menschen nicht mit- sondern gegeneinander streben. die industrienationen produzieren auf teufel komm heraus, beuten damit länder und menschen aus. der konsum- und der energiebedarf sind derart gestiegen, dass zusätzliche ausbeutung, welche nicht notwendig wäre, stattfindet. dies alles ist ein teufelsrad welches allerdings mensch und natur auf der strecke lässt. sollte man allerdings das ganze desaster in dem wir sind, damit entschuldigen, dass es zuviele menchen gibt, sind wir am geistigen und ethischen tiefpunkt angelangt. die industriestaaten wissen seid jahrzehnten, dass es kein weiter ansteigen geben kann, nur ein wieder berg ab. wäre es zur rechtzeigen umkehr gekommen, würde heute vieles anders da stehen. leider war und ist die gier und der egotrip bei denen, die grosse verantwortung tragen immer noch das a und o. wir als mensch auf dieser erde haben rechte und dürfen und müssen uns auflehnen gegen diese stagnationen die ungerechtigkeit, umweltzerstörung und elend begünstigen.
19.6.2012 um 14:09 Uhr ·
andersdenkender
Naja, das ganze wäre hier dann wirklich ein bisschen zu einfach.
Die Natur wird zerstört, die Menschen profitieren wenn jeder an sich selber denkt.
Sofern die Menschen nicht gezwungen werden, werden sie nichts machen was ihre Umstände verschlechtert. Wer nicht T-Shirts in Bangladesch nähen würde dem ginge es wahrscheinlich noch schlechter. Das heißt nicht das es gut ist wie es ist, aber zumindest besser. Dazu das Arbeitgeber weltweit ihre Kosten niedrig halten ist ok, solange es nicht auf die Natur oder die (oft Sicherheit der) Arbeiter geht. Ist natürlich Quatsch das Leute nur mehr verdienen wenn sie ihre Gesundheit gefährden.
19.6.2012 um 15:01 Uhr
Peter Meinel
Hallo kristina,
die Lebensweise, Energieverbrauch etc. sind ein entscheidender Faktor. Allerdings – zumindest ist das meine Meinung – die Anzahl der Menschen auch. So sollen die Menschen durch ihre Atmung etwa genauso viel CO2 ausstossen wie die gesamten Autos der Welt! Oder warum ist der CO2-Ausstoss pro Flaeche in dicht besiedelten Regionen wesentlich hoeher als in kaum bewohnten Gebieten?
Meist werden dafuer die profitgierigen Konzerne und korrupten Politiker verantwortlich gemacht. Das stimmt aber nur zum Teil. Gebe es keine Nachfrage, wuerde auch nicht produziert. Zum privaten Vergnuegen bohrt kein Konzern im Nordpolarmeer nach Erdoel.
Inzwischen wird davon ausgegangen, dass in den naechsten 50 Jahren die Weltbevoelkerung um weitere 2 Mrd. zunehmen wird. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, das diese Entwicklung folgenlos bleibt. Auf jeden Fall wird mehr landwirtschaftliche Nutzflaeche fuer Lebensmittel benoetigt und folglich weitere Waelder gerodet und die Wasserreserven ebenfalls knapper.
19.6.2012 um 17:39 Uhr
peng
Peter, haben sie Sehnsucht, auf ein Zurück in die Steinzeit?
19.6.2012 um 17:50 Uhr
andersdenkender
Peng, sehnen sie sich nach Kriege um die letzten Ressourcen? Oder nach einer riesigen Kohlegrube vor ihrem Haus? Oder nach eine “öligen” Tag an der Nordsee?
)
Oder reicht ihnen ein radioaktive Dusche?
(Vielleicht merken sie es – ich emittiere bewusst ihre Schreibweise
19.6.2012 um 18:01 Uhr
peng
Schenken sie sich ihr soziopathisches Rattenfängergeschwätzt
19.6.2012 um 22:46 Uhr
andersdenkender
Sie merken es nicht wenn sie emittiert werden seufz…
20.6.2012 um 14:58 Uhr
Peter Meinel
Peng, ich war mal mit Freunden in Papua-Neuguinea und wir sind dort in der Steinzeit lebenden Stämmen begegnet. Das war meine interessanteste und gefährlichste Reise. Dauerhaft leben möchte ich dort nicht. Es ist außerdem fast unmöglich, als Westeuropäer im Urwald zu überleben.
Natürlich würde mir in Westeuropa eine Bevölkerungsdichte wie in Nordskandinavien oder Patagonien sehr gefallen. In dünn besiedelten Ländern sind die Leute nicht so hektisch wie bei uns.
19.6.2012 um 18:16 Uhr ·
peng
Ja. Ich kann ihre Ansicht ja verstehen, ich selber möchte auch nicht so “beengt” leben, aber was machen wir mit den Menschen die nun mal da sind?
19.6.2012 um 18:42 Uhr ·
andersdenkender
Ihnen erklären dass es auf Dauer nicht gut für sie ist wenn sie 10 Kinder bekommen? Das macht man schon, nur leider mehr als halbherzig…
19.6.2012 um 18:47 Uhr
Bruno Straub
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass bereits ein bißchen Wohlstand (Essen, Wasser, Arbeit, Hygiene, Energie) die Menschen dazu bringt, deutlich weniger Nachkommen in die Welt zu setzen.
Vielleicht wäre das ein Ansatz, die Überbevölkerung in den Griff zu kriegen?
19.6.2012 um 23:34 Uhr
andersdenkender
@Bruno:
Mehr Wohlstand auf Kosten der Generation von morgen löst das Problem denke ich nicht.
20.6.2012 um 15:20 Uhr
Peter Meinel
Ich denke, im Moment sollte über die Problematik der Bevölkerungsentwicklung diskutiert werden. Vielleicht kommen zunehmend mehr Menschen zur Erkenntnis, dass es für uns alle nicht vorteilhaft ist, wenn die Weltbevölkerung immer weiter wächst. Irgendwann sehen das auch NGOs wie Greenpeace oder Rettet den Regenwald ebenfalls so. Wenn nämlich die Bevölkerung weiter wächst, dann werden die Erfolge von Greenpeace usw. nur von begrenzter Dauer sein. Aber das wird sicher noch einige Zeit dauern. Wer hat denn vor 40 Jahren vom Treibhauseffekt geredet – niemand!
Meine Hoffnung ist, dass große Teile der Bevölkerung in einigen Jahrzehnten merken, dass die stetige Zunahme der Weltbevölkerung nicht (von Gott) vorgegeben ist, sondern von uns beeinflussbar ist. Vielleicht ändert sich dann was.
Mehr Wohlstand führt fast immer zu weniger Nachkommen. Aber es gibt auch kulturelle Hintergründe. Beispielsweise in Kulturen, wo Frauen benachteiligt sind und vor allem männliche Nachkommen zählen, da gibt es zwangsweise mehr Kinder als in Gesellschaften mit weitgehender Gleichberechtigung.
20.6.2012 um 11:26 Uhr ·
peng
Wer über diese Problematik diskutieren möchte, sollte auch alle Konsequenzen bedenken und ehrlich gesagt, eine Diskussion zu diesen Thema, kann nur allzu schnell in den Ruf nach einfachen Lösungen enden.
Und um weiter ehrlich zu sein, fühle ich mich diesen Thema nicht gewachsen, um irgendwelche Lösungsansätze auch nur zu formulieren.
20.6.2012 um 13:59 Uhr ·
Peter Meinel
Vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt. Derzeit meint ein Großteil der Bevölkerung, es ist egal, wieviele Menschen auf dem Planeten leben. Es sollte zunächst einmal die Einsicht kommen:
1. Es ist nicht gut für uns alle, wenn es immer mehr Menschen gibt.
2. Wir alle gemeinsam können die zukünftige Bevölkerungsentwicklung beeinflussen.
Bis zur notwendigen Einsicht von großen Teilen der Weltbevölkerung wird noch viel Zeit vergehen. Vielleicht kommt die Erkenntnis auch nie. Bis dahin wird viel passieren. Jetzt nach Lösungen für das schwierige und komplexe Problem der Überbevölkerung zu suchen bringt nicht viel. Gut möglich, dass es in einigen Jahrzehnten schwere globale Auseinandersetzungen um Ressourcen gibt. Dann ist es von Vorteil, viele junge Menschen für den Militärdienst zu haben.
21.6.2012 um 11:48 Uhr
peng
Nein, wir sollten keine Soldaten in die Welt schicken, sondern Lehrer ohne eine ideologische Ausrichtung. Ich denke nur mit Bildung und sozialer Sicherheit und Beachtung der Interessen Anderer können wir das Problem der Überbevölkerung bekämpfen.
21.6.2012 um 12:24 Uhr
peng
http://www.focus.de/auto/ratgeber/sicherheit/mann-erleidet-schwere-verbrennungen-elektrofahrrad-explodiert_aid_770021.html
20.6.2012 um 21:23 Uhr ·
andersdenkender
Explodierende Autos haben sie noch nicht gesehen?
20.6.2012 um 21:52 Uhr ·
Peter Meinel
Ich meine nicht, das wir Soldaten in die Welt schicken. Da bin ich voll dagegen. Aber was ist, wenn die Inder z.B. sich noch einmal verdoppelt haben, die Gletscher im Himalaya weg sind und dort kaum noch was wächst. Dann fallen die bei uns ein. Das ist eine wilde Spekulation und sehr abstrakt. Aber wenn die Entwicklung wie bisher weitergeht, dann ist das möglich.
21.6.2012 um 13:34 Uhr ·
peng
Warum sollten die Gletscher im Himalaya weg sein und dort nichts mehr wachsen?
Na und zwischen uns und Indien wäre noch Kasachtan, ein riesiges Land größer wie Westeuropa zusammen genommen mit unter 5 Millionen Einwohner.
21.6.2012 um 13:47 Uhr ·
Peter Meinel
Die Erwärmung des Klimas macht sich im Himalaya deutlicher bemerkbar als bei uns. Die Gletscher gehen rapide zurück. Die Gletscher sind dort extrem wichtige Wasserspeicher. Ohne Gletscher werden die Hochwasser zur Monsunzeit ganz, ganz viel krasser ausfallen und die übrige Zeit ist kaum Wasser in den Flüssen und es kann nicht bewässert werden.
In Kasachstan ist überwiegend Steppe und es gibt viel zu wenig Wasser. Nicht ohne Grund trocknen Aralsee und weitere Binnenseen aus.
Die Inder werden auch nicht laufen, sondern auf dem Wasser oder mit dem Kampfflugzeug kommen. Vielleicht kommen aber auch die Afrikaner oder die Chinesen. Ist auch egal, wer kommt. Fakt ist, wenn es immer wärmer wird und mehr Menschen gibt, aber kaum noch Lebensraum, dann gibts Krieg.
21.6.2012 um 14:30 Uhr ·
peng
sind sie Herrn Schelnhuber mit seiner schwachsinnigen Himalaya Lüge auf dem Leim gegangen ?
Doch hier ein interessanter Beitrag:
http://www.politaia.org/umwelt-und-gesundheit/chemtrails/bevolkerungsreduktion-von-kindertotung-bis-hin-zu-albert-pikes-atomszenario/
21.6.2012 um 23:04 Uhr ·
andersdenkender
Schwache Quelle, sehr schwach.
22.6.2012 um 17:32 Uhr
stefan
@andersdenkender
liest du sowas überhaupt noch?
22.6.2012 um 18:08 Uhr
andersdenkender
Ja, aber an dieser Stelle hab ich ein Lachkrampf gekriegt:
“6. AIDS wurde als biologische Waffe von der US-Frederick Cancer Research Facility des National Cancer Institute in Ft. Detrick entwickelt – und auf die Bevölkerungen durch Hepatitis B-Impfstoff losgelassen. Bayer brachte eine AIDS-infizierte Bluter-Arznei auf die europäischen und asiatischen Märkte hinaus…”
22.6.2012 um 18:15 Uhr