Shell will im Juli in der Arktis nach Öl bohren – und riskiert so das Überleben des weißen Paradieses. Über diese Gefahr informiert Greenpeace während der Aktionswoche vom 9. bis 15. Juli im Ozeaneum in Stralsund. Für Kinder und Erwachsene gibt es Mitmachaktionen. In der Greenpeace „Speaker’s Corner“ kann jeder seine Stimme für die Rettung der Arktis erheben. Und es wird einen Überraschungsgast geben! Noch wissen wir nicht, wann er oder sie auftaucht…
“Konzerne wie Shell und Gazprom sehen nur die Milliardengewinne und ignorieren die Warnungen von Experten”, sagt Jörg Feddern, Ölexperte von Greenpeace. Schwierige Umweltbedingungen wie Eis, Kälte, schwere Stürme und die extrem schlechte Infrastruktur machen es unmöglich, im Katastrophenfall einzugreifen. „Ein Unfall wie bei der Deepwater Horizon würde das empfindliche Ökosystem der Arktis zerstören“. Greenpeace sammelt deshalb weltweit eine Million Unterschriften zum Schutz der Arktis.
Greenpeace-Aktivisten in fünf Schlauchbooten hatten im Mai auf der Ostsee vor Rügen das Shell-Spezialschiff „Nordica“ auf seinem Weg in die Arktis abgefangen. Mit Bannern protestierten die Umweltschützer gegen die Weiterfahrt des Schiffes. Greenpeace fordert die Errichtung eines internationalen Schutzgebiets rund um den Nordpol und ein Verbot von Ölbohrungen in der Arktis.
Habt ihr Lust, vorbeizuschauen? Unsere Aktionstage und besondere Veranstaltungen sind an folgenden Tagen:
- Aktionswoche: Montag, 9. bis Sonntag, 15. Juli, immer von 10 Uhr bis 18 Uhr (Eintritt im Ozeaneums-Eintritt enthalten)
- Vortrag mit Lothar Hennemann: „Die Arktis: Drohen schwarze Zeiten für ein weißes Paradies?“: Montag und Dienstag, 9. und 10. Juli, jeweils um 12 Uhr und um 15 Uhr im Kinosaal der Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“. Zeit für Fragen und Diskussion ist vorhanden und die Teilnahme ist kostenlos.
- Lesung mit Gisela Johannsen: „Ein Eisbären-Abenteur in der Arktis“: Montag, Mittwoch und Donnerstag, 9., 11. und 12. Juli, jeweils um 14 Uhr in der Krypta im Ozeaneum.
Wer mehr über die einzigartige Schönheit der Arktis erfahren und dann auch noch selbst aktiv werden möchte, sollte auf alle Fälle vorbei schauen – unsere Greenpeace-Kollegen vor Ort stehen bereit und freuen sich auf euch!
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