Heute früh haben wir die Information von unseren Kollegen im Ozeaneum erhalten, dass der Überraschungsgast aus der Arktis nun tatsächlich eingetroffen ist. Er hat die lange Reise unbeschadet überstanden.
Ganz ordentlich hat sich der Cousin des Eisbären Isbjörn in die Besucherschlange eingereiht und einige verwunderte Blicke geerntet. Denn was macht ein Eisbär in Stralsund? Ganz einfach: Isbjörn unterstützt die Greenpeace-Aktionstage zur Arktis und will durch seine Anwesenheit auf die aktuelle Situation aufmerksam machen.
Das Gebiet nördlich des Polarkreises ist eines der letzten Wildnisse dieser Erde und ein außergewöhnliches Ökosystem. Unter extremen Umweltbedingungen leben hier einzigartige Tiere, Pflanzen und verschiedene indigene Völker. Der Jahrtausende von Eis bedeckte arktische Ozean ist bisher ein natürliches Meeresschutzgebiet – für kleine Krebse und Fische genauso wie für große Wale, Robben und Walrösser.
Doch die Arktis braucht unsere Hilfe: das Eis schmilzt, weil wir mit fossilen Brennstoffen Energie erzeugen. Bald könnte die Arktis das erste Mal seit Menschengedenken eisfrei sein. Deswegen rufen wir alle Besucher des Ozeaneums auf – werdet Arktisschützer und helft mit, dieses Paradies zu erhalten!
Unsere Greenpeace-Kollegen sind noch bis Sonntag im Ozeaneum aktiv und auch Isbjörns Cousin überlegt, seinen Aufenthalt zu verlängern. Unsere Aktionstage sind täglich von 10 – 18 Uhr im Ozeaneum in Stralsund. Vorbeikommen lohnt sich immer!
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