Jetzt mitmachen: Shell – Raus aus der Arktis!

14. Juli 2012 · von Benjamin Borgerding

5,4 Milliarden Dollar. Diese irrwitzige Summe hat Shell bereits in sein Arktis-Projekt gesteckt. Die Stunde der Wahrheit ist jetzt gekommen: Ein Bohrschiff und eine Bohrplattform sollen das Verschwinden des arktischen Meereises ausnutzen, um nach noch mehr Öl zu bohren – obwohl dieser fossile Brennstoff hauptverantwortlich für die globale Erwärmung und das Schmelzen der Pole ist.

Nur wir alle zusammen können Shell noch aufhalten: Über eine Million Menschen haben auf savethearctic.org bereits unsere Petition für den Schutz der Arktis unterzeichnet. Doch bislang haben unsere Politiker nur für die Interessen der Ölkonzerne ein offenes Ohr.

Damit sie uns zuhören, brauchen wir deine Hilfe:

  • Sag Shell und Politikern mit den Hashtags #TellShell über Twitter deine Meinung und mach mit beim Twitter-Wettbewerb (Teilnahmebedingungen hier)! Fordere ein Schutzgebiet rund um den Nordpol und ein Verbot für Ölförderungen und industrielle Fischerei in arktischen Gewässern!
  • Wenn du auf savethearctic.org die Greenpeace-Petition für den Schutz der Arktis unterzeichnest, erhälst du anschließend eine Einladung in den Arktischen Widerstand, einer Mitmach-Plattform im Netz!
  • Im arktischen Widerstand kannst du deinen Protest auf verschiedenste Weise artikulieren! Du bist kreativ? Dann schreib einen Arktis-Song oder mach einen Film! Deine Stärken liegen eher im organisatorischen Bereich? Dann veranstalte eine SaveTheArctic-Party!

Hier geht’s zum Facebook-Fotoalbum mit Bildern vom Shell-Protest aus der ganzen Welt. Auf unseren Live-Karten siehst du, wo sich Greenpeace-Aktivisten und -Ehrenamtliche in dieser Woche weltweit für den Schutz der Arktis einsetzen. Wir haben ein paar Überraschungen im Köcher, also schau’ öfters mal vorbei. Das ist erst der Anfang:

Kommentare

  • soeren clamors

    ich würde gerne an mein mit lpgas betriebenes auto das loge halb eisbär halb shell mit text kleben.
    habt ihr 1x1m grosse aufkleber die ich kaufen kann, oder stellt ihr mir ne jpec datei zur verfügung, dass ich mich um den druck selber kümmern kann.
    defenitiv nicht für kommerzielle intressen, sondern nur für mein auto. mfg sören clamors

    17.7.2012 um 20:09 Uhr · Antworten

    • Hannse

      hi, gute idee! ich könnte den druck für umme realisieren… jepg bekommen? beste grüsse aus bayern!

      19.7.2012 um 22:18 Uhr · Antworten

  • Kai

    Ich arbeite für die Shell und sehe oft Aktivisten vor meinem Fenster stehen. Ist ja schon fast lächerlich… Keinen Menschen hat es bisher interessiert. Zudem tragen die Mitarbeiter/aktivisten von Greenpeace Regenjacken, die aus Erdöl Produkten entstehen… Welch Ironie! Ohne Erdöl hätte die halbe menschheit keine Klamotten oder sonstige luxusgüter!

    18.7.2012 um 18:49 Uhr · Antworten

    • Michse

      Ja wir sind momentan abhängig vom Erdöl aber das muss nicht so bleiben. Angesichts der extremen Folgen (Weltkriege, Umweltverschmutzungen, Klimawandel) sollte man über einen anderen Umgang mit der Ressource nachdenken.

      18.7.2012 um 18:59 Uhr · Antworten

    • andersdenkender

      Lächerlich wäre es wenn sie in ein wenigen Jahrzehnten arbeitslos wären.

      18.7.2012 um 19:37 Uhr · Antworten

    • Jan

      Lieber Herr Kai,
      ich wollte sie nur darauf hinweisen,das Öl nicht unendlich vorhanden ist und sie darum in 20-30 jahren Arbeitslos sind.):

      22.7.2012 um 10:31 Uhr · Antworten

      • peng

        Welchen Unsinn plappern sie da unreflektiert nach?
        Die Theorie des Pek Öl, also der Ölknappheit, dient lediglich dazu den Ölpreis in die Höhe zu treiben.
        Mit ihrem Verweis auf diese längst falsifizierte Theorie argumentieren sie auch äußerst kontraproduktiv.
        Denn indem sie dieser widerlegten Theorie vom Pek Öl zum Munde reden, sorgen sie gleichfalls auf Grund der damit postulierten Knappheit dieses Rohstoffes für den exorbitant unberechtigt hohen Weltmarktpreis von Erdöl.
        Aber gerade dieser unvernünftig hohe Erdölpreis ist der Grund warum Shell auch in der Arktis und in der Tiefsee nach Öl bohrt.
        Wenn die unsinnige Theorie des Pek Öl entschieden bekämpft und die Spekulationsgeschäfte verboten werden würde, würde es aus ökonomischen Gründen überhaupt keinen Sinn machen, in der Arktis oder in der Tiefsee nach Öl zu bohren.
        Wie schwachsinnig diese Theorie des Pek Öl ist, zeigt sich schon dadurch, dass seit vielen Jahren jährlich immer mehr Lagerstätten und Öl nachgewiesen, als wie im gleichen Zeitraum gefördert wird. Gleichzeitig verdichten sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse immer mehr, dass Erdöl durch abiotische Vorgänge in der Erdrinde fortlaufend entsteht, daher füllen sich auch viele bereits erschöpft geglaubte Ölfelder nach einiger Zeit wieder auf.
        Wer der Theorie des Pek Öl anhängt, betreibt lediglich das schmutzige Geschäft der Ölmafia, einer der bekanntesten Vertreter dieser Theorie ist der Club der Milliardäre, der Club of Rome, mit dem Greenpeace übrigens sehr eng verbandelt ist – das sollte man bei dieser Diskussion hier auch wissen.

        24.7.2012 um 09:58 Uhr

      • Lottina

        Hier irrt Peng wieder. Ein großes Problem stellt die Spekulation mit zu erwartenden Ölfeldern dar.
        Ganz abgesehen davon, dass die Ölvorkommen wirklich zur Neige gehen, zeigt sich hier nur das kurzfristige Denken und Planen von raschen Gewinnen. Bei solchen Planungen bekommt man oft den Eindruck eines “Nach mir die Sintflut-Denkens”. Das ist psychologisch und langfristig wirtschaftlich und ökolgisch verhängnisvoll und kann nur mit Verdrängung , Unwissen und sozialer Unfähigkeit erklärt werden.

        24.7.2012 um 18:00 Uhr

      • peng

        Sorry Lottina,

        aber warum schwatzen sie wider jeglicher Tataachen nur so einen grenzenlosen Unfug, wer bezahlt sie nur dafür, oder welcher Lobby sind sie verpflichtet, solche wahrheitswidrigen Kommentare abzusondern?

        24.7.2012 um 22:28 Uhr

      • micha

        Also wer heutzutage noch bezweifelt, dass Öl ein endlicher Rohstoff ist, der in naher Zukunft zuende geht, der glaubt auch, die Erde wäre eine Scheibe.

        30.7.2012 um 08:33 Uhr

      • peng

        @ Micha
        Nun dann glaubt ein großer Teil und insbesondere die russischen Geologen wohl auch daran, dass die Erde eine Scheibe ist!
        Sie sind wohl ein wenig zu sehr der Club of Rome Propaganda auf dem Leim gegangen, aber ein wenig nachdenken und dabei eine eigene Meinung bilden soll sehr hilfreich sein.
        Und vor allen daran denken, Cui bono – wem nützt diese Theorie vom Pek Oil?

        30.7.2012 um 10:36 Uhr

      • stefan

        dann sollte man aber auch die naheliegendste antwort finden: die peak oil theory nutzt der weltgemeinschaft, indem sie antreibt zu sparen bzw alternativen zu finden, anstatt diesen kostbaren rohstoff mit allen schädigenden nebenbedingungen einfach zu verfeuern. eine öl-multis/club-of-rome/greenpeace/…-verschwörung ist da weniger naheliegend, finde ich.

        30.7.2012 um 10:50 Uhr

      • peng

        @ Stefan

        Innerhalb des Clubs of Rome wurde in den 70gern Jahren die unsinnige Theorie des Peak Oils geboren und führte nachweislich zu der ersten spekulativen Verknappung von Öl und damit auch zur ersten Ölkrise.
        Die großen Nutznießer dieser Ölkrise war nachweislich die fördernde Ölindustrie und Spekulanten, denn durch die Vervielfachung des Ölpreises stiegen die Gewinnmargen der Erdölindustrie ins Exorbitante, denn ein angebliche knapper Rohstoff musste ja teuer sein, obwohl die Förderkosten lächerlich gering waren.
        Der Club of Rome, als Club der globalen Milliardäre war gerade durch diese Theorie der Wegbereiter der dann ansetzenden maßlosen Profimaximierung der Ölspekulanten und Konzerne.
        Stefan, wie willst du es eigentlich ernsthaft belegen, dass ein hoher Ölpreis der Weltgemeinschaft von Nutzen sein kann?
        Wo doch unbestritten der hohe Ölpreis gerade die Reale Wirtschaft und alle Volkswirtschaften und Ökonomien der Welt belasten.
        Zumal nach heutigen Kenntnissen, die auch in den 70 ger Jahren russische Geologen bereits bekannt waren, dass Erdöl sich in der Erdrinde durch abiotische Prozesse nachbildet und die heute bekannten Öllagerstätten für mehrere hundert Jahre unseren Ölbedarf decken werden.
        Wie verbrecherisch diese Peak Oil Theorie ist, erkennt man auch an der Abhängigkeit der Lebensmittelpreise von den Erdölpreisen, denn mit jeder künstlichen Verknappung und Verteuerung von Öl steigen in einem konkreten Abhängigkeitsverhältnis auch die Lebensmittelpreise, und dieses bedeutete in den vergangenen Jahren immer wieder den tausend oder gar millionenfachen Hungertod von Menschen in der 3. Welt.
        Auch sollte man bedenken, erst durch die Peak Oil Theorie und den damit einhergehenden hohen Preismanipulationen wurden die ökonomischen Voraussetzungen geschaffen, in der Tiefsee und in der Arktis Öl zu fördern.
        Daher, wer es ehrlich mit dem Schutz der Arktis meint, sollte endlich den Müll von der Peak of Oil Theorie aus seinem Kopf räumen und für Gesetze eintreten, die, die weltweite Spekulation mit Erdöl und den daraus hergestellten Produkten verbietet – dieses wäre auch der effektivste Schutz der Arktis vor der Erschließung irgendwelcher Förderfelder

        30.7.2012 um 13:11 Uhr

      • stefan

        in aller kürze eine richtigstellung deiner ersten sätze, die ich schon einmal gepostet habe.
        ölkrise 1973: einige opec-staaten hatten ihre fördermengen gedrosselt, um die westlichen industrienationen bzgl ihrer pro-israel-haltung im jom-kippur-krieg unter druck zu setzen. der ölpreis stieg damals binnen weniger tage um 70 %.mit dem club of rome hatte das wenig zu tun.
        ähnlich wie bei diesem argument drehen wir uns im kreis in der diskussion, die argumente haben wir längst ausgetauscht. mir fehlen daher (mal wieder) zeit und lust …

        30.7.2012 um 14:02 Uhr

      • peng

        Richtigstellungen sind immer gut, sie sollten dann aber auch richtig sein.
        Richtig ist, die Theorie vom Peak reicht bis in das Jahr 1956 zurück und wurde in dieser Zeit insbesondere von dem Shell Manager Hubert geprägt und ist heute auch noch als Hubert Theorie bekannt.
        Der Club of Rome griff diese Theorie bereits bei seiner Gründung auf und brachte diese 1972 mit dem Buch „Grenzen des Wachstums“ weltweit zum Durchbruch.
        Diese Theorie wurde von Beginn an von allen Ölgesellschaften begrüßt und gefördert sowie mit brachialer Gewalt vorangetrieben. Im Jahre 1972 sagte der Club of Rome im genannten Werk voraus, dass im Jahre 2000 alle Ölfelder versiegt seien.
        Welch ein Triumph für Shell & Co.!
        Der Jom-Kippur-Krieg war dann der gewünschte Anlass die Ölproduktion radikal zu drosseln und mit der künstlichen Verknappung schnellte der Ölpreis förmlich nach oben, mit der Folge, dass die Gewinne der Ölkonzerne in drei bis vierstelligen Prozentbereich stiegen, genau weiß es aber niemand.

        Dein Verweis auf die die Erpressung der Opec – Staaten ist leider nur die halbe Wahrheit, da diese Opec – Staaten von den sieben großen Schwestern der Mineralölindustrie kontrolliert wurden und werden und keines dieser Opec – Staaten hätte tatsächlich gegen den Willen der Mineralölindustrie handeln können. Denn nur bei dem leisesten ernsthaften Versuch, sich diesem Diktat der Mineralölwirtschaft zu entziehen, hätte dieses die „Demokratisierung“ durch amerikanische Kanonenbote in kürzester Zeit zur Folge gehabt.
        Man möge sich nur einmal mit der Geschichte des Iran befassen.
        Denn die geltende Doktrin der amerikanische Ölpolitik spiegelt sich am besten in den Worten von Henry Kissinger wieder, der so um 1973 sagte: Wenn man das Öl kontrolliert, kontrolliert man die Nationen, kontrolliert man die Nationen, kontrolliert man die Nahrungsmittel, so kontrolliert man die Völker.

        Ja die Peak Öil Theorie ist nicht nur ein ausgezeichnetes Werkzeug der Mineralölindustrie um die Preise nach oben zu treiben, sondern zugleich auch ein sehr wirkungsvolles geostrategisches Instrument dazu.

        Dein Verweis auf dem Jom-Kippur-Krieg als ursächlichen preistreibenden Faktor des Ölpreises kann so auch nicht greifen, denn spätesten mit dem Camp Davis abkommen im Jahre 1978 hätte sich dieser Preisfaktor erledigt.

        31.7.2012 um 11:11 Uhr

      • Lottina

        Schade, dass Du , lieber Peng, immer wieder die gleichen Dinge postest. Also hast Du meine Antworten teils gar nicht gelesen. Noch einmal: Ich fühle mich keiner Lobby verpflichtet, nicht einmal einem Umweltschutzverband, den ich allerdings nicht als Lobbyempfinde. Ich unterstütze nur alles , was der Umwelt förderlich ist. Und da muss ich Dir und anderen Lobbyisten schon mal etwas entgegensetzen.

        01.8.2012 um 11:41 Uhr

    • Smaggi49

      Naja, irgendwie muss man kompensieren, wenn der eigene Arbeitgeber Mist baut.
      Da könnte man dutzende Firmen aufzählen, wo sich da ähnlich zeigt oder gezeigt hat.

      Dabei wäre mal ein wenig Selbstreflektion ein deutliches Zeichen, dass sich eine große Firma bewegt.

      Irgendwie ist es Ironie, dass ein beträchtlicher Teil Eignerrechte in den Niederlanden liegt, in einem Land, welches stark vom Meer abhängig und zudem gefährdet ist.
      Da sieht man wieder mal: Das kurzfristige und persönlich geprägte Mammon ist viel wichtiger, als das globale umweltgerechte Denken.
      Das einzig Globale, was da funktioniert, ist der Cashflow

      Wenn Leute damit leben wollen ihr Gewissen mit Augenverschließen zu beruhigen, sollen sie es tun.

      Ich tue es nicht. Deshalb Protest…

      23.7.2012 um 10:21 Uhr · Antworten

      • Viktor

        shell fördert nicht nur öl sondern auch gas, welches noch wesentlich länger vorhanden sein wird. außerdem arbeit shell ständig in neuen bereichen wie zum beispiel bioethanol. solang es erdöl gibt und dieses auch gefördert wird, wird hier lauthals protestiert. wenn irgendwann die medizin und kunststoff versorgung zusammenbricht aufgrund des fehlenden erdöls, dann denkt ihr vielleicht mal drüber nach gegen was ihr hier protestiert

        23.7.2012 um 12:29 Uhr

      • Lottina

        Victor, wenn wir nicht unser vorhandenes Öl mit Spritschluckern und anderem nutzlosen Zeug vergeuden würden, wenn – das sollte man wissen – nicht mit zu erwartenden Ölfeldern spekuliert würde (Börsenaufsicht greift hier nicht mehr ein) , hätten wir erheblich mehr Zeit, neue Materialien( Beispiel aus Zuckerrohr) zu schaffen und zu nutzen. Auch Sparsamkeit stünde uns allen besser im Hinblick auf eine Zukunft auf diesem Planeten.
        Statt die Menschen darauf hinzuweisen, dass sie ohne Öl auf Vieles verzichten müssen, wäre es besser, ihnen klar zu machen, was mit ,während und durch Ölförderung passiert und welche Folgen das hat. Lieber keine Öljacke mehr als ein zerstörtes Ökosystem auf dieser Erde! Da könnte Luft schnappen und lange gesund bleiben schwierig werden.
        Allerdings merkt man, dass man hier gleich auch andere Themen neben dem Öl mit bedenken muss.

        24.7.2012 um 18:14 Uhr

      • Techniker

        Also Lottina, das mit der Spekulation mit erwarteten Ölfeldern musst du mir erklären. Was meinst du überhaupt damit? Dass darauf spekuliert wird, dass in bestimmten Regionen noch Ölfelder gefunden werden? Warum ist dass schädlich, und wenn es so wäre, wie willst du dass überhaupt verhindern? Hast du überhaupt eine Ahnung, was Spekulation ist? Ich fand deine Argumentation ja noch nie wirklich schlüssig, aber dass ist wieder einmal ein Höhepunkt

        25.7.2012 um 10:48 Uhr

      • Lottina

        Ja , lieber Techniker was Du nicht für schlüssig hältst muss nicht unmöglich sein. Wir Umweltfreunde müssen noch etwas über das Wetten an der Börse lernen. Ich erfuhr durch einen TV Beitrag davon, leider kann ich Dir nicht mehr sagen, wie die Sendung hieß. Früher hatte die Börsenaufsicht auf solchen Dingen noch die Hand, aber das hat sich geändert.
        Da es weitgehend keine so großen Ölfelder gibt, die Shells und Co hier fördern können, kommt die Arktis als vermutetes Feld hinzu.

        30.7.2012 um 13:43 Uhr

    • micha

      Es geht doch gar nicht um Regenjacken aus Erdöl!
      Es geht um Bohrungen in der Arktis.
      Leute die keine Argumente haben (oder keine Ahnung vopn der Problematik), wechseln immer sofort das Thema. Das fällt mir immer wieder auf.

      30.7.2012 um 08:36 Uhr · Antworten

  • Igor Spectorsoft

    Lieber sehr geehrter Herr Kai,

    es würde mich sehr wundern, wenn die von Ihnen aufmerksam beobachteten “Regenjacken” der lächerlichen Greenpeace-Aktivisten vor ihrem Fensterchen tatsächlich ein Petrochemie-Produkt sind.

    Meistens wird darauf geachtet, solche Widersprüche zu vermeiden, zumal es Alternativen gibt (siehe z.B. diesen Artikel: http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=3186, der ist schon recht alt…).

    Shell ist ein sehr altmodisches und unattraktives Unternehmen, welches nicht mit der Zeit geht. Warum wird das gesamte Forschungsbudget in archaische Technologien gesteckt, die die Erde längerfristig zerstören und belasten und die Gesundheit von Menschen und Tieren mit Füßen treten – für kurzfristige Rendite? Wäre es nicht auch für Sie angenehmer, aus dem Fenster zu schauen und dabei stolz auf Ihren Arbeitgeber sein zu können?

    Die vermuteten(!) Ölvorkommen in der Arktis reichen max. für 3 Jahre! Sie hierfür zu zerstören und zu kontaminieren ist absolut unverhältnismäßig! Zudem: die Arktis gehört der Allgemeinheit und keinem privaten Konzern-Imperium! Sie gehört den zukünftigen Generationen, die Eisbären nicht nur in Zoos begaffen wollen (abgesehen davon – was haben Eisbären in Zoos zu suchen?!?). Sind Sie nicht auch ein Freund und Bewunderer von Knut (gewesen)? An dieser Massen-Bewegung erkennt man sehr gut, wie wichtig es den Menschen ist, intakte Wildnis MIT Eisbären, Polarfüchsen, Eingeborenen etc. zu bewahren – dies ist ein Schatz für die Menschheit – und kein Industriegebiet.

    Sicherlich ist man froh, einen Arbeitsplatz zu haben – aber die Frage ist, welchen Wert Branchen haben, die keinen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen, sondern nur an kurzfristigen Profiten (von Anteilseignern, Managementetagen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Großbanken etc.) interessiert sind.

    Shell KANN angesichts seiner finanziellen Ausstattung die Technologie-Wende weg vom Öl vorantreiben – aber hierzu müsste investiert werden, was offenbar uninteressant ist.

    Beste Grüße!

    Igor

    18.7.2012 um 20:59 Uhr · Antworten

  • Igor Spectorsoft

    Lieber sehr geschätzter Herr Kai,

    bitte nehmen Sie auch folgendes zur Kenntnis: “Auswirkungen des Verlusts von Meereseis”: Arten wie Grönlandwale, die bei der Nahrungssuche vollständig abhängig von Eiskanten sind, dürften durch den Verlust von Eis besonders empfindlich betroffen sein. Der Erfolg des Grönlandwals bei der Nahrungssuche ist sehr eng vom arktischen Ökosystem abhängig. Sein Überleben hängt von Veränderungen in der Eisdecke, dem Eisaufbruch im Frühling sowie Algenblüten und der Menge von Beutetieren ab. Grönlandwale, Belugas und Narwale werden alle stark von Veränderungen in der Verteilung oder der Menge ihrer Beutetiere in diesen Gebieten betroffen sein. In der Tat wird die Möglichkeit dieser Walarten, angemessene und verlässliche Konzentrationen an Zooplankton (mikroskopisch kleine Meerestiere) in wärmeren Gewässern zu finden, ihre Wanderungen und eine mögliche Neuverteilung insgesamt bestimmen. Wenn Planktonarten von klimatischen Veränderungen betroffen sind, könnte dies zu Dominoeffekten in der Nahrungskette führen. Beispielsweise können andere Beutetiere der Wale wie zum Beispiel der Plankton fressende arktische Dorsch darunter leiden, der eine wichtige Beute für Narwale und Belugas ist.
    Die globale Erwärmung und mögliche Veränderungen der Windrichtungen könnten ebenfalls die Verteilung von Gebieten mit „offenem Wasser“ (Polynyas) in der Polar-Eisdecke beeinflussen. Dunkle Polynyas enthalten oftmals erhebliche Menge an Phytoplankton. Walarten, die Eiskanten für die Nahrungssuche nach Plankton nutzen, könnten durch den Rückgang dieser Fundorte nachteilig beeinflusst werden.

    Weiter hier: http://www.wdcs-de.org/stop/climate_change/story_details.php?select=106

    Auch Sie sind mitverantwortlich, eine weitere Erwärmung der Erde und eine weitere kostenintensive(!) und schädliche Klimaveränderung zu stoppen! Indem Sie sich anderen Mobilitätsstrategien zuwenden, z.B. Und ihre touristischen Bedürfnisse nicht mit Fahrten auf Mega-Luxus-Dampfern stillen.

    Beste Grüße! :-)

    Ihr Igor

    18.7.2012 um 21:41 Uhr · Antworten

  • Igor Spectorsoft

    Lieber Herr Kai, und all Ihre Freunde!

    Bitte nehmen Sie auch folgendes zur Kenntnis, wenn Sie jeden Morgen Ihr Büro weit ab von den “wahren Schlachtfeldern” der Ressourcenausbeute betreten: “Die Folgen des Klimawandels für die Bewohner der Arktis”: Die Winter in der Arktis sind kürzer und wärmer geworden, Gletscher schmelzen, Eisbären verhungern und bestimmte Pflanzenarten wachsen nicht mehr. Sichere und vertraute Wege über das Eis sind heute gefährlich geworden. So ist es bereits zu Todesfällen gekommen, als Inuit beim Jagen und Fischen durch zu dünn gewordenes Eis eingebrochen sind. In Alaska reißt die Wirkung des Klimawandels den Bewohnern des Dorfes Shishmaref an einer Steilküste buchstäblich den Boden unter den Füßen weg. Sie sehen sich gezwungen, ihren seit vielen Generationen bewohnten Ort zu verlassen. Durch die steigenden Temperaturen kommt es zu Seestürmen und Küstenerosion. Allein in Alaska sind 184 weitere Gemeinden der Gefahr von Erosion und Überflutung ausgesetzt. Den Klimawandel eindämmen können nur die Industrieländer (USA-Russland-Brasilien-Indien…) als seine Hauptverursacher. Doch statt den Ureinwohnern der Arktis Hilfe bei der Bewältigung der Klimaschäden anzubieten, die indigenen Völker mehr in die internationale Klimapolitik einzubinden und den Klimawandel mit einer verantwortungsvollen Energiepolitik einzudämmen, setzen die Unternehmen und Regierungen ihren Kurs unbeeindruckt fort. Sie schielen bereits nach den wirtschaftlichen Perspektiven, die eine eisfreie Arktis bieten würde, und versuchen, sich die Rechte an der Ausbeutung weiterer Ressourcen unter dem nun schmelzenden Eis zu sichern. Deutsche Konzerne wie E.ON/Ruhrgas und Wintershall fördern über die Köpfe der indigenen Bewohner hinweg Öl und Gas, ohne internationale Standards einzuhalten, wie z.B. auf der Jamal-Halbinsel im Norden Russlands. Dort kämpfen 80.000 Rentiernomaden um ihr Überleben. Durch die rücksichtslose Öl- und Gasförderung wird die Umwelt zerstört und verseucht, die Gesundheit der Indigenen geschädigt und – am anderen Ende der Pipeline – der Klimawandel weiter vorangetrieben (Oktober 2006!). http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=855&PHPSESSID=4a2e330576a6dd1880dda4be0c6ea7a9

    Beste Grüße! :-)

    Ihr Igor

    18.7.2012 um 22:21 Uhr · Antworten

    • peng

      Na Igor Spectorsoft, hier schlägt ja die Abteilung Propaganda und Agitation mit geballter Kraft zu!
      Aber ein wenig schmunzeln darf sicherlich über diesen theatralischen – dramatischen Auftritt erlaubt sein, oder?

      18.7.2012 um 23:33 Uhr · Antworten

      • andersdenkender

        Wenn man sonst nichts sinnvolles an den Beiträgen von Igor einzuwenden hat sicherlich…

        19.7.2012 um 08:28 Uhr

      • peng

        Geehrter Herr Igor Spectorsoft, da ich befürchte, dass sie tatsächlich des Russischen nicht so richtig mächtig sind, verlinke ich sie mit der deutschen Übersetzung eines Beitrages, der die derzeitige Realität doch etwas zutreffender beschreibt.
        http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/was-aus-der-klimawandel-krise-wurde/

        20.7.2012 um 11:02 Uhr

      • andersdenkender

        “Klimawandel-Industrie” ?
        Ist es nicht die Industrie die ein bombastisches Interesse das es kein Klimawandel gibt? Womit kann man mehr Geld verdienen Peng, mit Umweltschutz oder mit Umweltzerstörung? Mit Klimaschutz oder “Klimazerstörung”?
        Aber weil die Beantwortung dieser Fragen dein ganzes Weltbild zusammenfallen lässt, weichst du bestimmt wieder aus und unterstellst mir “Fragespielchen”.
        Aber bitte, wieder Eike, eigene Meinung ist wohl nicht vorhanden?!

        20.7.2012 um 11:21 Uhr

      • Lottina

        Für peng existiert nur EIKE, dessen Reputation im Bl. schon des öfteren beleuchtet wurde. (Einfach mal bei Wikipedia gucken reicht schon, um diese Beiträge aus dem Gedächtnis zu streichen)

        24.7.2012 um 18:18 Uhr

      • peng

        @Lottina

        Ja, bei GP und Wikipedia kann man durchaus sehen, welch unheilige Allianz zwischen den global agierenden Ideologen aufgebaut wurden.
        Aber nochmals, der Blog von Eike dient als Plattform für viele wissenschaftliche Arbeiten aus aller Welt, auf diesem Blog werden viele Papers von bekannten Wissenschaftlern übersetzt, veröffentlicht und zur offenen Diskussion gestellt.
        Auch der allseits umtriebige und bekannte Jochen Ebel diskutiert bei Eike intensiv mit, aber na ja………!
        Sollte einmal jeder selbst die peinlichen Auftritte einiger AGW Vertreter bei Eike verfolgen.

        25.7.2012 um 11:53 Uhr

      • Lottina

        Eike, kein wissenschaftliches Institut, siehe auch Wikipedia, ich wiederhole mich gern wie Peng ja auch. Über die Verquickungen mit der “Wirtschaft” kann man viel lesen.

        27.7.2012 um 11:02 Uhr

      • peng

        Lottina, wie wäre es, wenn wir den Lesern es einmal selbst überlassen, sich eine Meinung zu bilden, was Eike ist und was nicht.
        Jeder der sich eine eigene Meinung bilden möchte sollte sich doch einfach einmal bei Eike umschauen und nicht einfach Anderen überlassen für ihn zu denken.

        Was hält du von meinen Vorschlag?

        31.7.2012 um 11:38 Uhr

      • Lottina

        Unbedingt, denn sie sind schlau und informieren sich.

        25.9.2012 um 18:34 Uhr

      • Lottina

        Aber anders als Du nicht nur einseitig!

        25.9.2012 um 18:35 Uhr

    • Bruno Straub

      Igor,
      herzlichen Glückwunsch zu Deiner Linksammlung, aus der Du engagiert und gekonnt halbseitenweise kopierst!
      Aber: Die Kunst ist doch nicht, zu bejammern was Alles passieren wird, sondern aufzuzeigen, wie wir das Drama verhindern können. Deine Strategie, laß mich raten: Nicht auf Luxuslinern Urlaub machen, nicht fliegen, nicht autofahren, nicht mit Öl/Gas heizen, kein Fleisch essen. Jetzt müßte man nur noch 1 bis 3 Milliarden Mitmacher finden…. Dream on!

      18.7.2012 um 23:49 Uhr · Antworten

      • peng

        Und was machen wir mit den restlichen Nichtmitmachern, ob es für die auch schon einen Plan gibt?

        19.7.2012 um 09:50 Uhr

      • andersdenkender

        Kai fand die Lage oben doch wenig lächerlich, jetzt kann er mal sehen wie lächerlich es wirklich ist. Nichts anders zeigen Igors Beiträge hier. Aber anstatt etwas sinnvolles zu tun regt ihr euch tatsächlich darüber auf das Igor nicht direkt die Lösung für alles hat. Gut ihr habt auch keine aber Igor kann man damit dann ja “bloßstellen”.
        Das (!) ist lachhaft.

        19.7.2012 um 13:31 Uhr

      • Bruno Straub

        Hallo peng, für die “restlichen Nichtmitmacher” brauchen wir eigentlich keinen großartigen Plan.
        Wir erzählen ihnen einfach garnicht, wie gut es uns geht: Nix Luxusliner, Fliegen, Auto, warmer Hintern. Wir schenken Jedem ein Fahrrad, ein Tütchen mit – das ist ganz wichtig – garantiert genfreiem Mais und ein Video über Wind- und Solarparks in Deutschland.

        20.7.2012 um 00:07 Uhr

      • Bruno Straub

        Dass kein falscher Eindruck entsteht: Ich bin gegen das Bohren nach Öl in der Arktis!

        Aber machen wir uns nichts vor: Auch wenn die Vorhaben jetzt zurückgestellt werden: Wenn die Menschen in 20 Jahren immer noch fliegen wollen, dann wird gebohrt werden! – Aber lieber erst in 20 Jahren ….. dann ist die Technik wahrscheinlich besser.
        (Und vielleicht haben sich Rahmstorf und Co geirrt und die Arktis ist wieder zugefroren. (Glaube ich aber nicht))

        20.7.2012 um 23:40 Uhr

      • Jan

        Es bringt auch nichts , die Hoffnung aufzugeben!!!!!!!! Napoleon und Hitler wurde auch in der russichen Arktis geschlagen!!!!

        22.7.2012 um 10:38 Uhr

      • Markus

        Wer behauptet, dass es diesbezüglich keine Anhänger gibt-ich bekenne mich und zähle mich aktiv dazu !!!
        Gierige Menschen …skrupellos…zerstören aus Profitgier wo auch immer sie können….berauben die menschheit ihrer Zukunft…!!!
        Traurig !!!…davor die Augen zu verschließen…

        26.7.2012 um 23:41 Uhr

    • Maren

      Ich bin zwar erst 13,aber ich finde das alles entsetzlich was mit der Umwelt geschieht.Es macht mich beinahe wütend zu sehen,wie die Ölkonzerne wissen was passiert,aber einfach ohne nachzudenken weitermachen.Ich mache mir sehr viele Gedanken um die Umwelt.Wenn ich alt genug bin,möchte ich ein Aktivist werden,weil ich ein sehr großer Fan von Greenpeace bin :)

      20.7.2012 um 17:32 Uhr · Antworten

      • andersdenkender

        Die Ölkonzerne machen das ja nicht zum Spaß, sie verdienen Geld damit, weil so viele Leute Öl verbrauchen. Aber sich eigene Gedanken zu machen ist immer gut :)

        20.7.2012 um 19:06 Uhr

      • Lottina

        Maren , ich finde es gut, dass Du Dich mit 13 für diese Themen so interessierst. Lies viel dazu und informier Dich gut; Wissen ist ganz wichtig, wenn man ehrlich engagiert ist. Und ich mag es, dass Du den Mut hast, hier zu schreiben.

        24.7.2012 um 18:23 Uhr

  • May

    Regenjacken hin oder her: wie lächerlich ist bitte diese pseudo-provokante Stellungnahme? Wie lachhaft einfach nur der Versuch ist, Aktivisten, die wenigstens den Versuch starten, etwas zu verbessern und auf solche Sachverhalte aufmerksam zu machen, als negativ oder “nicht-ernst-zu-nehmend” hinzustellen. Der Kommentar erinnert mich schlicht an eine Trotz-Reaktion eines kleinen Kindes :-D lächerlich?

    20.7.2012 um 13:03 Uhr · Antworten

  • May

    Schon allein der dritte Satz “Keinen Menschen hat es bisher interessiert”. Dieses fehlende Interesse dürfte wohl einfach nur daraus hervorgehen, dass noch nicht genug Aufmerksamkeit erregt wurde und die meisten Menschen noch nicht im Bilde sind, was diesen Fall betrifft. Aber das ändert sich ja gerade durch solche Aktionen.

    20.7.2012 um 13:12 Uhr · Antworten

  • May

    Und selbst, wenn noch keine besseren Lösungen gefunden wurden, ist es ein durchaus richtiger Schritt erstmal darauf hinzuweisen, welche Auswirkungen vom bisherigen Verhalten zu erwarten sind.

    20.7.2012 um 13:38 Uhr · Antworten

  • Ingrid

    Wir alle sind Teil des GANZEN und haben eine Verantwortung ihm – dem GANZEN – gegenüber. Ergo übernimmt Greenpeace mit seinen Aktivisten, Ehrenamtlichen etc. stellvertretend für viele Menschen auf diesem Planeten diese Verantwortung und kämpft teilweise unter Einsatz des Lebens dafür!

    Was ist DARAN verwerflich?

    Nichts.

    21.7.2012 um 13:29 Uhr · Antworten

  • Manuel

    Wenn Shell hier schon Geld ausgegeben hat finde ich es jetzt zu spät dagegen vor zu gehen, hier hätte früher gehandelt werden müssen.

    21.7.2012 um 16:43 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Es ist fünf vor 12, aber bei verändertem Bewusstsein ist Einfluss möglich. Nicht immer klappt es im Großen – leider, aber Dank solcher Organisationen wie GP und der vielen Menschen, die sich mit bemerkbar machen, hat es schon viele kleine Erfolge gegeben. (Detox… einfach mal nachlesen).

      24.7.2012 um 18:27 Uhr · Antworten

  • Devangeel

    Was soll daran denn lächerlich sein ? Klar, Öl wird für viele Sachen gebraucht, aber solange es Alternativen gibt (für z.B. Klamotten oder sonst was), sollte man trotzdem nicht die Natur zerstören.

    21.7.2012 um 18:01 Uhr · Antworten

  • Lottina

    Wer Knut mochte, will nicht, dass Eisbären im Öl schwimmen müssen. Kurzfristiges Geldschaffeln von Shell (Spekulationen mit dem geplanten Ölfeld) hat langfristige Folgen, die alle Menschen (und die Lebewesen der Ökosysteme) schädigt. Das ist völlig unverantwortlich. Man müsste die Spekulanten(Aktionäre) haftbar für die Kosten der Schäden machen – und zwar in Vorleistung.
    Es packt mich der Zorn, wenn ich mir vorstelle, dass Dank all der Umweltschäden ein friedliches und gesundes Leben für kommende Generationen nicht möglich sein wird.(Mal ganz abgesehen davon, dass viele Erkrankungen heute schon auf Grund der veränderten Bedingungen zunehmen)

    21.7.2012 um 19:44 Uhr · Antworten

  • Igor Spectorsoft

    Meine lieben Freunde,

    gerne möchte Euch eine neue Kopie(!) zukommen lassen (wir leben in einer Zeit, wo Kopier-Katerchen und -Kätzchen NICHT vom Aussterben bedroht sind, dem möchte ich mich gerne anpassen):

    PPP PPP PPP PPP
    — Inschrift auf dem Wappen der Familie Vöhlin

    Piper peperit pecuniam
    Pecunia peperit pompam
    Pompa peperit paupertatem
    Paupertas peperit pietatem

    Der Pfeffer brachte das Geld
    Das Geld brachte den Prunk
    Der Prunk brachte die Armut
    Die Armut brachte den Glauben

    Dies, meine Freunde, entstammt dem “Lexikon des Zerfalls”: http://www.domokos-kracht.eu/marcus/.

    Es lebe die Arktis!

    Dies wünscht sich

    Euer, ebenfalls dem Zerfall naher,

    Igor

    22.7.2012 um 01:39 Uhr · Antworten

  • Fey, Marco

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ich habe ien paar Fragen:

    Warum werden Technologien unterdrückt, welche das Klima schützen,
    Energie und Strom autark ohne Störung der Natur, Umwelt, Tierwelt (inkl. Gattung Mensch) und Zukunft unserer Kinder?

    Ist die Profitgier stärker als der natürliche Verstand?

    Wieviele Menschen sind nötig, um aus Unrecht, Recht werden zu lassen?

    Es wird aller höchste Zeit, Technologien zu produzieren und zu nutzen,
    die uns schützen statt uns als auch unsere Nachkommen massiv zu schädigen.
    Ohne Rücksicht auf die scheinbar massive Profitgier weniger Konzerne, Firmen, Städte und Gemeinden.

    Vielen Dank, für Ihre Aufmerksamkeit und die Möglichkeit
    Ihnen ein paar Inspirationen sowie Denkanstösse vermitteln zu können!

    Mit freundlichen Grüßen
    Marco Fey

    22.7.2012 um 14:32 Uhr · Antworten

  • Pu244

    Echt schlimm das es diesmal die erste Welt treffen wird und nicht “wertlose” Drittweltmenschen. Unser schönes Leben das wir nicht mehr missen wollen hat leider einen Preis, die Frage ist wer ihn zu zahlen hat.

    Die meisten “Grünen” die ich kenne sind im oberen Einkommensdrittel angesiedelt, sie verdienen nicht schlecht und genießen die Segnungen unserer Zivilisation, wenn auch mit grünem Gewissen (Ablassbriefe von Greenpeace wären eine tolle Sache). Der langhaarige “Müsliöko” aus den 70ern welcher mit seinem vorbildlichem Verhalten die Welt tatsächlich verbessert hat ist endgültig Geschichte. Heute ist wichtig das man sich grün fühlt, nicht das man es ist.

    Nach dem von der Moralkommision beschlossenen Atomaustieg und damit bedingten (Braun)Kohleausbau ist klar das die ganze Welt den Preis für unseren zu zahlen hat.

    Allerdings muß das Öl für die Autos irgendwo herkommen und nun ist die Frage Wo genau?

    Es gibt nur noch wenige Regionen die wir noch nicht ausgebeutet haben, die (Ant)Arktis ist dank Eis eine der wenigen Regionen die noch nicht ins Auge gefasst wurden. Die Frage ist warum verdient es die Arktis nicht ausgebeutet zu werden während extrem wertvolle Gebiete wie das Nigerdelta in eine Hölle aus Öl verwandelt wurde? Bis aus die Erste Welt Moral gibt es da keinen Grund, im Gegenteil: Die Arktis ist dünn besiedelt, der Natürliche Reichtum in Tropischen Regionen ist höher, der Staat ist was die Umweltauflagen betrifft deutlich wehrhafter.

    Einzig die hübschen Symbolviehcher Eisbär & Robbe sorgen für gute Bilder.

    Der Ölsand in Kanda ist auch eine Lösung, aber das ist wieder eine andere Geschichte…

    Die Ölreserven sind durchaus groß (3x der Jahresweltverbrauch, vermutlich viel mehr) und wir wollen sie (oder gibt es hier tatsächlich einen der wenigen die Tatsächlich auf Strom, Wasseranschluss, Heizung Industrielle Produkte usw. verichten), von daher:

    Bring it on Shell!

    22.7.2012 um 22:00 Uhr · Antworten

    • Pu244

      “verichten” in der Letzten Klammer muß natürlich “verzichtet” heißen…

      22.7.2012 um 22:03 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Pu244,
      Du schreibst “”Ablassbriefe von Greenpeace wären eine tolle Sache”".
      M.W. erkennt Petrus bereits heute “Fördermitgliedschaft” und “Bezug von Ökostrom” strafmildernd an.
      Wichtiger Hinweis: Auf die letzte Reise unbedingt Spendenquittungen Förderbeitrag und Jahresrechnungen Greenpeace Energy mitnehmen!

      23.7.2012 um 00:51 Uhr · Antworten

      • Divad

        Euer NGO-Bashing ist nicht nur lächerlich, sondern auch armseelig. Ich verstehe nicht, was der Anreiz für solche Menschen ist, ihren persönlichen Frust oder Neid (?) in solchen Foren zu verbreiten. Oder fühlt ihr euch so bedroht durch die “bösen” Grünen???
        Ich habe ja nichts gegen Kritik oder kritischen Anmerkungen und auch nichts gegen andere Meinungen. Da gibt es auch von mir immer mal nen Senf zu, vor allem was unüberlegter “grüner” Lifestyle angeht… ABER auch man sollte doch in der Lage sein, diese fundiert und sachlich vorzutragen. Statt dessen kritisierst Du lediglich auf eine fragwürdigen Grundlage, suggeriert Zerrbilder und Unwahrheiten.
        Eigentlich sollte man sowas einfach ignorieren, dennoch möchte ich folgendes anmerken:

        (1) Das die Ölförderung insgesamt ein sehr schmutziges Geschäft ist – und zwar in jeder Hinsicht (Umweltverschmutzung, Menschenrechte werden verletzt, Klima belastet usw.) – ist doch allgemein bekannt – zumindest bei den Umwelt- und Menschenrechts-NGOs.
        Doch die konventionnellen Ölfördermethoden kommen an ihre Grenzen. Darum setzt die Ölindustrie auf Teersande, Tiefseebohrungen und nun die Arktis – allsamt letztlich besonders schmutzige Technologien.
        Nicht umsonst gilt daher, dass Öl als Rohstoff ausgedient hat und nicht umsonst haben Organisationen wie Greenpeace, sich gegen diese Fördermethoden gewehrt und kämpfen seit Jahren für eine saubere Energiewende. Eine Energiewende, die aber u.a. von eben diesen Akteuren massiv blockiert wurde bzw. immer noch teils wird!

        (2) Behaupten Sie wirklich, dass die Ölförderung in anderen Gebieten und Ländern nicht genauso kritisch gesehen würde? Wenn das ihr Ernst ist, dann sollten Sie sich besser informieren: z.B. war Shell deswegen in Nigeria massiv in der Kritik. Ich habe einfach mal gegoogelt, es finden sich auch Greenpeace-Artikel dazu: http://www.greenpeace.de/themen/oel/nachrichten/artikel/shell_gibt_anteil_an_konflikt_in_nigeria_zu/ . Mittlerweile kam sogar diese aktuelle Meldung vom 17.07.2012: http://www.klimaretter.info/wirtschaft/nachricht/11589-shell-droht-rekordstrafe

        (3) Sollten Sie sich bezüglich der Arktis noch einmal informieren. Vielleicht wird Ihnen dann auch noch einmal deutlicher, warum es gerade in der Arktis hinsichtlich der Umweltgefährdung eine akute und große Gefahr gibt, was Ölförderung anbelangt.

        (4) Symbolviecher, wie Sie es nennen, dienen bei Kampagnen immer wieder als Sinnbild oder emotionaler Aufhänger. Man kann dann kritisch sehen, letztlich muss man dann aber auch die Frage beantworten, wie man es schafft eine Problematik (für die meisten erst einmal weit weg ist) sichtbar und interessant zu machen! Ich persönlich finde daher sowas nicht problematisch, solange dann auch die gesamten Hintergründe und Kontexte kommuniziert werden. Dies ist m.E. bisher bei der aktuellen Arktis-Kampagne der Fall. Wenn Sie sogar genau gelesen hätten, dann hätten Sie auch gesehen, dass ebenfalls das Vordringen der Industriefischerei in diese Gebiete kritisiert wird.
        Doch leider ist es nun mal als Mensch unmöglich sich zeitgleich mit allen Aspekten zu beschäftigen. Auch daher besteht hier m.E. die logische Notwendigkeit erst einmal einen Fokus auf das dringenste Problem zu schaffen.

        Zu den lächerlichen Ablassanmerkungen ihrerseits äußere ich mich nicht. Das ist mir wirklich zu blöd. Daher enden damit meine Amerkungen dazu.
        Mit freundlichen Grüßen

        23.7.2012 um 12:12 Uhr

      • Bruno Straub

        Also, ich bin gegen das Bohren nach Öl in der Arktis, der Antarktis, der Tiefsee, der Nordsee, im Nigerdelta und überhaupt: Ölförderung ist ein dreckiges Geschäft! Und selbst wenn es aus eigenem Antrieb freiwillig in Edelstahltanks fließen würde, da ist doch immer noch das CO2-Problem!
        Deshalb bin ich, wie zum Beispiel Greenpeace auch, “seit Jahren für eine saubere Energiewende”. Wie die bei Treibstoffen funktionieren soll, weiß ich zugegebener Maßen nicht.
        Weiß GP, wie das gehen soll?

        24.7.2012 um 00:33 Uhr

      • peng

        Kommt man dann mit ausreichend ausgestatteten Spendenquittungen im Ökohimmel?
        Ja und welche Vorteile werden mir dann in diesem Ökohimmel zuteil, aber zu erst einmal, muss ich in diesem Ökohimmel immer die Wahrheit sagen, oder ist da eine kleine ökologische Flunkerei erlaubt?
        Schließlich möchte niemand gleich auf Entzug gesetzt werden.

        31.7.2012 um 11:24 Uhr

    • Lottina

      Ich denke (Pu) , wenn nicht endlich Einhalt geboten wird, werden wir auf ganz andere Sachen verzichten müssen als das Öl. Leider kann man das Klima nicht an den Grenzen retten. Es bedarf des eigenen Guten Dazutuns der Industrieländer, die mit Schwellen- und Entwicklungsländern teilen (z.B. umweltfreundliche Klimatechnologie) lernen sollten, denn dort möchte man erst mal einen annehmbaren Lebensstandard nachholen. Damit das möglich wird, braucht es viele engagierte Menschen.

      24.7.2012 um 17:51 Uhr · Antworten

  • Justin (13) Jahre

    Die Arktis gibt es nur einmal ich würde für sie alles tun!!!!!!

    26.7.2012 um 18:06 Uhr · Antworten

    • peng

      GP, hört bitte auf mit dieser emotionalen Rattenfängerei, warum schlüpfen eure bezahlten Schreibknechte in die Rolle eines 13 jährigen?
      Achtet doch bitte ein wenig mehr auf eure Glaubwürdigkeit!

      26.7.2012 um 21:19 Uhr · Antworten

      • Lottina

        Und Dein geschätztes Alter, lieber Peng?

        27.7.2012 um 11:03 Uhr

    • Lottina

      Liebe 13jährige, lasst Euch das Denken nicht ausreden!

      27.7.2012 um 11:04 Uhr · Antworten

  • kristina heuken-goossen

    gut das die junge generation sich gedanken macht, denn die “generation peng und co” hat die scheuklappen- und ignorantenmentalität zur kunst erhoben.
    so jemand sitzt in politik und wirtschaftssesseln oder zu haus vor dem pc und hat nichts anderes zu tun, als unwissenheit breit zutreten.
    wow PU244, auch du bist ja mächtig gut drauf.
    glaubst du denn wirklich selbst, was du da geschrieben hast?
    kaum zu fassen, welch seltsame blüten manche postings hier treiben.
    hat fast schon was erschreckendes.
    aber die “grünen ;) ” machen weiter, stehen mutig auf für diese erde und shell kriegt ordentlich was auf die ohren. ;D

    26.7.2012 um 23:26 Uhr · Antworten

    • peng

      Ist ihnen denn überhaupt nichts zu peinlich?
      Oh man oh man, welch unterirdisches Niveau zelebrieren sie hier schon wieder!

      27.7.2012 um 10:50 Uhr · Antworten

  • Treuenfels

    Spart euch die Mühe und genießt die Zeit, die ihr in lebenswerter Weise noch zur Verfügung habt. Solche Milchbubi-Aktionen haben noch nie etwas ernsthaftes bewirkt, außer das Ego zu stärken. Die anderen lachen doch nur darüber. Der Mensch ist und bleibt eine destruktive Schöpfung. Am Ende richtet er sich durch seine Technologie und Egoismus selbst – auf ganz natürliche Weise.

    26.7.2012 um 23:40 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Ein Denkansatz, der existiert! Allerdings zeigt sich bei aller Suizidalität der Menschen, dass auch ein Überlebenswille existiert. Zum Glück!
      Und ob suizidalen Pessimisten, die andere belachen, das Feld überlassen werden sollte, werden nur ebensolche Pessimisten gut finden. Es stellt sich die Frage, ob das Destruktive nicht Ausdruck einer unausgereiften Milchbubi-Aktion ist. Nachhilfe ist dann dringend erforderlich.

      27.7.2012 um 10:57 Uhr · Antworten

  • anyone

    Öl wird solange verkauft werden bis keins mehr da ist, der Grund liegt wohl hier drin wie in jeder anderen Ressource… Eine Person will sich persönlich maximieren in Form von Geld
    schade das soetwas immer wieder den fortschritt aufhält, alternativen zu den fossilen brennstoffen gibt es genügend denke ich, aber solange einer auf seinem fetten ölteich sitzt wird es nicht anders sein wie bei einem Huhn, das ist auch von vorn bis hinten durchkalkuliert
    ich fahr nur noch rad, öpnv und mfg und hab mein auto vor nem jahr verkauft :)
    und siehe da das klappt auch, zwar nicht bei jedem (siehe familie etc…) aber jeder kann sich etwas “einschränken” denn schließlich wird der gesamte, künsltich getriebene Kaufrausch durch ziemlich viele menschen unterstützt ;)
    gäbs den nicht, dann müsste auch keiner in der arktis nach öl bohren…

    27.7.2012 um 21:37 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Es ist nicht nur der Kaufrausch. Es hat auch mit den Spekulanten zu tun, die auf zukünftige Felder “wetten”. Wenn es nach dieser Spekulationsblase ginge, müssten noch viel größere Felder erschlossen werden, was gar nicht geht. Das ist ähnlich wie Pokern mit unsichtbarem Geld, das hin und her verschoben wird. Das gibt es gar nicht, wird aber angenommen.

      27.7.2012 um 22:36 Uhr · Antworten

  • abge-fakt

    Wir sind abhängig vom Öl?
    Wir feiern dieses Jahr 100 Jahre Solarenergie! Bereits 1912 wurde das erste Solarkraftwerk gebaut, aber schön von der Öllobby unterdrückt. Wir könnten schon längst…
    aber wo kämen wir denn hin, wenn jeder seinen Strom selbst machen würde!?

    28.7.2012 um 10:28 Uhr · Antworten

  • Marc

    Hallo Herr Kai, wenn Ihnen das alles so auf den Wecker geht, was machen Sie dann auf der Website von Greenpeace?

    29.7.2012 um 16:06 Uhr · Antworten

    • peng

      Hallo Herr Marc,

      sicherlich möchten sie sich im ewigen Sektenfrieden, ohne diese unangenehmem blasphemischen Störungen, die Taschen nach GP Art selbst zuhauen.
      Ja, ja – ist schon alles sehr Tolerant hier.
      Andersdenker, sie haben diesbezüglich versucht Eike zu kritisieren, wie lächerlich wenn sie bei solchen Beiträgen schweigen.

      29.7.2012 um 20:38 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Hallo peng,
        Dein Lieblingsfeind, “andersdenkender”, ist in Urlaub….
        Du mußt noch was warten, bis ihr euch wieder zoffen könnt!

        30.7.2012 um 00:21 Uhr

      • peng

        Bruno, wie viel Urlaub erhält man eigentlich bei GP? Wünsche dem „Andersdenker“ trotzdem einen guten Urlaub, ist ja auch schließlich ein harter Job bei GP.

        31.7.2012 um 11:29 Uhr

      • andersdenkender

        Och, danke. Nicht für diese Unterstellung, aber für den netten Wunsch.

        18.8.2012 um 13:20 Uhr

    • Bruno Straub

      Hallo Marc,
      Greenpeace betreibt auf dieser Seite einen BLOG.
      Ich denke, Du weißt was das ist. … Und da sind kontroverse Meinungen “das Salz in der Suppe” und bringen die Diskussion doch erst in Gang:
      Ohne Kai und Pu244, gäbe es die engagierten “Kontras” der Gutmenschen doch garnicht, und das vorliegende Blogthema wäre sehr schnell am Ende gewesen: -Will Aufkleber basteln, -will Aktivistin werden, -bravo, dass Du Aktivistin werden willst, -Öl ist Sch…, aber ich bin rein und fahre nur noch Rad.

      30.7.2012 um 00:15 Uhr · Antworten

  • Horst

    peng – Du bist wirklich super.
    Da kann man ja gar nicht widerstehen. Da muss man sich melden.
    : Oel wächst auf den Bäumen – oder, irre ich mich? – dann halt tief im Boden.
    Immer werden wir genug davon haben; wir müssen nur suchen, dann finden wir schon, wo wieder neues gewachsen ist.
    : CO2 ist natürlich auch kein Problem. Es entweicht in den Weltraum – tut Helium ja auch. Oder liege ich schon wieder daneben? – Nun, dann wird es sich wohl still und heimlich wieder in die Erde verkriechen und dort neues Oel oder Kohle machen…
    : Alles, was da diese Verbrecher vom IPCC und ihre Nachfolger geschrieben haben, ist nur dazu da, uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Alles nur ein abgekartetes Spiel – nicht wahr?
    ! Super Einstellung! Gratuliere! So lässt sich gut leben und vollkommen ungestört von so etwas wie einem schlechten Gewissen. Weiter so! – Nur nicht grübeln oder sich gar noch von einer anderen Meinung überzeugen lassen, denn das wäre ja der Anfang vom Ende!

    18.8.2012 um 14:23 Uhr · Antworten

    • peng

      @ Horst
      Das Grübeln überlasse ich gerne ihnen, ich halte es da mehr mit dem Nachdenken.
      Aber das brauchen ja sie nicht, denn scheinbar werden sie bestens mit den üblichen Parolen versorgt, die eine eigene Meinungsbildung völlig überflüssig machen.

      18.8.2012 um 14:42 Uhr · Antworten

  • Horst

    @peng
    Das ist ja schon fast philosophisch!

    Aber sagen Sie: Wie eigentlich finden Sie heraus, was “die üblichen Parolen” sind?
    Da im Netz gibt es doch mindestens gleich viele Leute, die so denken wie Sie.
    Ja, wenn ich es recht bedenke, dann könnte das sogar die überwiegende Mehrheit sein.

    Die aber gehören nicht zum “Establishment”, zu dem, was man aus der Wissenschaft vernimmt. Ist das der Schlüssel?
    Dann wäre das wie bei den 68ern zu deren Blütezeit:
    Anders sein = eigene Meinung.
    Hm! Darf ich fragen, zu welcher Altersgruppe Sie gehören?

    18.8.2012 um 18:23 Uhr · Antworten

    • peng

      Leider beantworte ich keine Suggestivfragen a la Supivlo

      18.8.2012 um 21:42 Uhr · Antworten

      • andersdenkender

        Sie beantworten gar nichts.

        18.8.2012 um 23:06 Uhr

      • peng

        Sie sollten sich endlich einmal auf einem Namen festlegen und nicht immer so einen propagandistischen Unfug verbreiten!

        18.8.2012 um 23:33 Uhr

      • Andersdenkender

        Auf was für Namen? Ooookaaaay ich geb’s zu ich schreibe hier unter “Andersdenkender”, “andersdenkender” und “andersdenkender” (mit link). Sie haben mich überführt ;)

        19.8.2012 um 00:02 Uhr

  • Horst

    Danke, ihr beiden!
    Was habe ich gelacht.
    “Leider beantworte ich keine Suggestivfragen a la Supivlo”
    Man merke: “Leider” – wer leidet denn da?
    “Suggestivfragen” – auch ich habe von Ihnen noch überhaupt keine Antwort gesehen
    “Supivlo” – was ist das? Google sagt, er kenne es nicht.
    Können Sie mir helfen (sorry! Schon wieder eine Frage!) — also, ich korrigiere:
    Bitte helfen Sie mir mit einem Link.

    19.8.2012 um 00:47 Uhr · Antworten

    • peng

      Horst a la Supiflo, Andersdenker und was weiß ich noch alles, da ihnen wie gewöhnlich die belastbaren Argumente ausgegangen sind, folgt wiedereinmal ihr allseits bekanntes Spiel und versuchen es mit dreisten Provokationen.
      Nein Danke, ich mache da nicht mit, spielen sie ihr dummes Spielchen alleine.

      19.8.2012 um 08:42 Uhr · Antworten

      • andersdenkender

        Ich muss sagen es ist witzig wie du immer so ne Abwehrhaltung einnimmst und allen was unterstellst :) Oder gehört das zur Masche Peng?

        19.8.2012 um 09:46 Uhr

  • kai

    na, ihr lieben klimahysteriker, seid ihr alle langsam schon so richtig schön depressiv weil die temperaturen seit 1998 nicht mehr gestiegen sind und euch nun die felle davon schwimmen. war halt nix mit co2 und der erbsünde

    24.9.2012 um 23:59 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Ich bin so frei zu zitieren:
      “Auch nach 1998 hat sich die Erde weiter erwärmt – allerdings verläuft die Erderwärmung generell nicht in einer geraden Linie. Die Oberflächentemperaturen schwanken von Jahr zu Jahr. In sehr kurzfristigen Betrachtungen kann das Jahr 1998 als Höhepunkt der Erwärmung erscheinen, weil es aufgrund eines starken El Niño ungewöhnlich heiß ausfiel. Für aussagekräftige Einschätzungen muss man aber längere Zeiträume betrachten – und da zeigt der Trend weiterhin stetig nach oben.”
      aus http://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-die-globale-erwaermung-stoppte-1998

      25.9.2012 um 16:45 Uhr · Antworten

  • G. Schiermeyer

    Shell will nur Geld. Shell war vor einigen Jahren eines der reichsten Unternehmen der Welt. Das leider weil Sie den Norden zerstört und den Niger versaut haben und auch noch zerstören. In Deutschland protzt Shell nur für seinen Scheiss mit seinen modernen Waschstraßen und großen Shops. Die sollten sich über ordentlichere Energien (Wasser, Sonne; Wind) Gedanken machen und ihre Zerstörung wieder in Ordnung bringen. Was hoffentlich noch möglich ist.

    27.12.2013 um 17:51 Uhr · Antworten

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