Die Beluga II legt seit mehreren Wochen in Häfen von verschiedenen Städten Deutschlands an, um dort über die aktuelle Arktis-Kampagne zu informieren. Das Schiff ist zwar das kleinste von Greenpeace und die Region um die es bei ihrer Mission geht, liegt weit weg, aber das Thema stößt trotzdem auf großes Interesse und liegt den Menschen flussauf- und flussabwärts am Herzen.
Seit dem Start der “Schützt die Arktis”-Tour am 23.Juni in Mainz hat das Aktionsschiff Beluga II von Greenpeace bereits in acht Städten in Süddeutschland festgemacht. Bei elf Aktionstagen kamen über 5500 Besucher zum Schiff und informierten sich über die aktuelle internationale Greenpeace Kampagne, die insbesondere vom Ölkonzern Shell fordert, dass Vorhaben in der Arktis nach Öl zu bohren, aufzugeben.
Dass die Ölförderung in dieser besonders sensiblen Region unverantwortlich ist und die Arktis zu einem international anerkannten Schutzgebiet erklärt werden muss, fanden auch ca. 4500 Besucher und wurden sogleich mit Ihrer Unterschrift zu Arktisschützern. Damit sind sie Teil des “Arktischen-Widerstands”, dem alleine im Internet bis heute mehr als eine Million beigetreten sind. Diese Welle des Zuspruchs hält die Crew des Schiffes, die übrigens größtenteils aus ehrenamtlichen Aktivisten besteht, ganz schön auf Trab. Dank der tatkräftigen Unterstützung der lokalen Greenpeace Gruppen werden die Besucher gut betreut und die Stimmung ist super.

Kinder werden als Eisbären geschminkt und erhalten nebenbei Informationen über die Arktis und wie diese geschützt werden kann. (c) Bert Bostelmann/Greenpeace
Zu den Besuchern der Arktis-Ausstellung an Bord der Beluga II zählen viele Familien mit Ihren Kindern, Schulklassen, Bürgermeister und sogar ein Eisbär. Der Eisbär Lars ist in den Städten rund um die Liegeplätze unterwegs, um ebenfalls auf die drohende Zerstörung seiner Heimat aufmerksam zu machen. Denn bereits in wenigen Wochen will Shell mit den ersten Bohrungen in der Arktis beginnen. Neben diesem ungewöhnlichen Besucher findet rund um das Schiff ein buntes Programm für Kinder statt. So können diese selbst bemalte Ansteckbuttons erstellen, sich schminken oder mit Lars fotografieren lassen.
Wer sich noch intensiver mit dem Thema Arktis und Öl auseinander setzen möchte, kann (bei den Aktionstagen unter der Woche) Abends den Vorträgen von Greenpeace Experten lauschen und im Anschluss daran seine Fragen stellen.
Es lohnt sich also, das 34 Meter lange Aktionsschiff an den Open-Boat Tagen zu besuchen. Ist Ihr Interesse geweckt und Sie möchten nun auch an Bord? Es folgen noch neun weitere Städte, wobei die Route nun langsam gegen Norden führt. Hier finden sie den aktuellen Tourplan. Nächste Station morgen, Mittwoch, ist Aschaffenburg.
Wer nicht die Zeit findet an Bord zu gehen, kann sich auch im Internet aktiv für den Schutz der Arktis einsetzen und die aktuelle Kampagne oder den Blog des Eisbären Isbjörn verfolgen.
Wenn sie selbst Lust haben sich mit Greenpeace ehrenamtlich aktiv für den Umweltschutz einzusetzen, können sie sich hier informieren, ob sich eine lokale Greenpeace Gruppe in Ihrer Nähe befindet.
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Münevver Kilic
Wann ist das Aktionsschiff Beluga II am 28.07.+29.07.12 in Mannheim, Uhrzeit?
25.7.2012 um 13:52 Uhr ·
Beate Steffens
Hallo,
hier die Termine:
Samstag 11:00 bis 15:45 Uhr
und 17:15 bis 21:00 Uhr
Sonntag 12:00 bis 16:45 Uhr
und 17:15 bis 21:00 Uhr
Viele Grüße
25.7.2012 um 15:59 Uhr ·