Öl ist der Schmierstoff der Weltwirtschaft und hinterlässt überall seine Spuren. Die Probleme durch Produktion und Transport sind im Gegensatz zu den Öl-Reserven grenzenlos: Tankerunfälle verseuchen die Meere, die Produktion das Land und die Verbrennung die Luft. Jeder kann mithelfen, den Ölkonsum zu reduzieren. Hier kommen unsere Tipps:
- Heizungs- und Warmwasserbedarf reduzieren und – sofern möglich – Solarthermie statt Öl nutzen
- Gebäude besser dämmen um Heizkosten reduzieren
- Fahrgemeinschaften, öffentliche Verkehrsmittel und/oder Fahrrad nutzen
- Weniger oder gar nicht fliegen
- Möglichst Produkte ohne Plastikverpackung kaufen
- Auf unsinnige Plastikprodukte (Wegwerf-Geschirr, 1-Mal-Kameras etc.) und Plastiktragetaschen verzichten
- Den Fleischkonsum reduzieren (denn für die Fleischproduktion sind Futtermittel notwendig, die energieaufwändig und mit Düngemitteln und Pestiziden angebaut wurden)
- Bio-Obst und Bio-Gemüse verzehren (Düngemittel und Pestizide basieren häufig auf Ölprodukten)
- Produkte aus der Region bevorzugen (weniger Transport, weniger Erdölverbrauch)
- Regierung und Unternehmen auffordern, vom Erdöl in erneuerbare Energien umzustellen
und:
Arktis-Schützer bei Greenpeace werden!
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Norbert Schnitzer
Weitere Vorschläge zur Ölvermeidung:
-Kein Urlaub mehr im eigenen PKW, auch nicht im 3 Liter Auto. Kein Freizeit-Motorrad fahren.
-Vermieter zur Umstellung der Ölheizung drängen.
-Keine UPS, DHL etc. Bestellungen im Internet tätigen. Einkaufsgemeinschaften bilden.
-Autofreie Innenstädte fordern und fördern.
-Den Verkauf von E-Bikes unterstützen und E- Bikes populär machen.
-Den Vertrieb von Elektroautos fördern. Regionale Leihstationen für Elektroautos und E-Bikes einrichten.
-Öl aus Ölsand ächten.
21.8.2012 um 13:56 Uhr ·
Norbert
Schafe halten, statt Rasen mähen.
Ich habe heute morgen die russische Öl-Situation beleuchtet und bin durch Berichte über die aktuelle Besetzung der Ölplattform auf diese Seite gekommen:
http://www.peak-oil.com/2012/08/russlands-olexport-gesunken/
Die Ölabhängigkeit ist enorm, dabei hat Europa seinen Peak Oil bereits 2002 überschritten, was uns hierzulande besonders dafür verantwortlich macht, ob und wie Russland Öl in der Arktis fördert:
http://www.heise.de/tp/artikel/37/37187/1.html
24.8.2012 um 16:06 Uhr ·