Plastikmüll-Projekt: Ausstellung in Zürich und Hamburg

20. September 2012 · von Andrej Mischerikow

Schon seit langem werfen Menschen ihren Dreck ins Meer. Solange dieser Dreck aus biologisch abbaubaren
Substanzen bestand, war das  zwar auch nicht schön, allerdings sorgten Bakterien, Wellen und UV-Licht für eine schnelle Eingliederung der Bestandteile in den Kreislauf des Lebens.
Dies änderte sich schlagartig mit der Einführung langlebiger Plastikprodukte wie Flaschen oder Verpackungen.
Dieser Müll verteilt sich großflächig im Meer, an bestimmten Stellen entstehen durch Strömungen Plastikmüllstrudel

Greenpeace hat auf das Problem des Müllstrudels im Nordpazifik aufmerksam gemacht. Der Schutz der Meere ist ein Thema, zu dem wir seit unserer Gründung arbeiten, aber wir haben nicht die technischen Möglichkeiten, den Müll zu bergen und zu entsorgen.

Greenpeace sieht seine Aufgabe darin, die Ursachen zu bekämpfen und auf internationaler politischer Ebene die Vermüllung der Meere anzuprangern.

Im Museum für Gestaltung Zürich läuft noch bis zum 28.10.2012 das Plastikmüllprojekt “Endstation Meer?”.

Die Online-Plattform zu dieser Ausstellung bietet viele Informationen und Mitmachmöglichkeiten, auf der facebook-Seite gibt es weitere Infos und Bilder.

Als erste Station in Deutschland wird diese Ausstellung vom 21. Dezember 2012 bis zum 31. März 2013 in Hamburg im Museum für Kunst und Gewerbe zu sehen sein.

Wer gerne noch mehr Informationen zu Müll im Meer haben möchte, der kann z.B. beim world ocean review nachlesen.

Keine Angst, die Artikel sind auf deutsch. Der Artikel Plastikmüll in den Ozeanen in der Wikipedia ist auch sehr empfehlenswert und bietet Links und Literatur.

Kommentar schreiben

Pflichtfeld

Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht

optional

Permalink

Dieser Blogbeitrag ist unter folgender Adresse dauerhaft erreichbar:
http://blog.greenpeace.de/blog/2012/09/20/plastikmull-projekt-ausstellung-in-zurich-und-hamburg/trackback/