Es ist ein trauriges Szenario: Wird der Rückgang der Gletscher dazu führen, dass in vielen Berggemeinden bald Geröll und Schutt an die Stelle des klassischen Alpenpanoramas treten? Das rapide Abschmelzen der Gletscher beschäftigt zunehmend die betroffenen Kommunen, aber auch die Szene der Bergsteiger. Auf dem International Mountain Summit in Brixen, auf dem sich alles um die Berge dreht, wird deshalb in diesem Jahr auch über den Klimawandel diskutiert .
Die schweizer Gemeinde Grindelwald kennt die Probleme zur Genüge: 2006 sorgten gigantische Felsabbrüche an der berühmten Eigerwand international für Schlagzeilen. Die Ursache war der Rückgang des Permafrosts, der bisher für kompakte Felswände gesorgt hatte. Ein Jahr zuvor war es schon nötig gewesen, eine beliebte Berggaststätte aufzugeben, weil die Abbrüche im Steilgelände sich bis an das Haus heran gefressen hatten, das schließlich in seiner Stabilität gefährdet war.
Wie komplex die Folgen des Gletscherrückgangs sind, zeigte sich für die Gemeinde aber erst anhand der langfristigen Konsequenzen der Felsstürze: Ein neuer Gletschersee wurde durch die Geröllmassen aufgestaut. Das barg die Gefahr, dass der neue Hochgebirgssee, sobald sich das Wasser einen Abfluss gegraben hatte, unkontrolliert zu Tal stürzen könnte. Um das Risiko von Verwüstungen durch eine plötzliche Flutwelle zu bannen, musste die Gemeinde einen künstlichen Überlauf bauen. Die Tunnelarbeiten kosteten 15 Millionen Franken, rund 12 Millionen Euro. Viel Geld, das nur wegen des Klimawandels aufgebracht werden musste.
In Deutschland kennen Besucher der Zugspitze den traurigen Anblick des Schneeferner-Gletschers, der bis auf wenige Reste zusammengeschmolzen ist. Hilflos muten bei diesem einzigen deutschen Gletscher die Versuche an, einige Bereiche durch regelmäßiges Abdecken vor der Sonneneinstrahlung zu schützen und damit das Unvermeidliche noch ein klein wenig hinaus zu zögern. So sollen die Wintersportmöglichkeiten möglichst lange erhalten bleiben. Der Schneeferner ist seit in den zurückliegenden 150 Jahren von mehr als 300 Hektar Ausdehnung auf nun rund 25 Hektar geschmolzen. Experten geben ihm noch 20 Jahre, dann dürfte er verschwunden sein.
Aber sind diese Entwicklungen wirklich Anzeichen für einen Klimawandel – oder handelt es sich um normale Wachstums- und Abschmelzbewegungen der Alpengletscher? Im Falle des Schneeferners sehen Wissenschaftler die Ursache darin, dass durch die Klimaerwärmung die Höhe, ab der mit starkem Schneefall und deshalb mit Gletscherwachstum zu rechnen ist, um etwa 300 Meter nach oben gewandert ist. Hat er vorher also an Masse gewonnen, liegt er jetzt in einem Gebiet mit langfristigem Masseverlust und wird deshalb innerhalb einer Generation gänzlich verschwunden sein.
Zwar ist es richtig, dass es auch in früheren Jahrhunderten schon ein Vorstoßen und Zurückziehen der Gletscher gegeben hat. Aber neu ist, in welcher Geschwindigkeit der Rückgang nun vonstatten geht. Diese Effekte kann jeder, der gerne zum Wandern in die Berge geht, innerhalb weniger Jahre beobachten. Greenpeace hat gemeinsam mit der Gesellschaft für ökologische Forschung in München eine umfassende Foto-Dokumentation über den Gletscherrückgang zusammengetragen. Dabei werden historische Postkartenmotive der Alpengletscher dem heutigen Aussehen gegenüber gestellt.
Es ist deshalb nur nahe liegend, dass die Auswirkungen des Klimawandels auch auf Bergsteiger-Tagungen debattiert werden, so wie Ende Oktober im Rahmen des International Mountain Summit (IMS) in Brixen. Der Kongress in Südtirol hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem zentralen Treffpunkt derjenigen entwickelt, die sich für’s Wandern und Bergsteigern begeistern: Eine Woche lang gibt es eine einmalige Mischung aus Wanderungen, Vorträgen und wissenschaftlichen Debatten.
Das Besondere ist dabei, dass die Kongressbesucher mit bekannten Bergsteigern wandern gehen können, was auch die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen eröffnet, wie man sie sonst nicht hat. In diesem Jahr werden dazu neben Reinhold Messner auch Gerlinde Kaltenbrunner und Edurne Pasaban gehören, die alle 14 Achttausender-Gipfel bestiegen haben.
Wer sich außer für Bergabenteuer auch für die wissenschaftliche Debatte interessiert, sollte das Angebot der Programmleiste IMS-Congress studieren: Da geht es um solche Themen wie die Zukunft des Alpenraums im Zeichen von Zu- und Abwanderung, um die Nachhaltigkeit im Bergtourismus - und eben unter der Frage “Fallen uns die Berge auf den Kopf?” um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gebirgsregionen. Wer sich für die Berge interessiert, kann auch einzelne Programmpunkte raussuchen und muss nicht an der gesamten einwöchigen Tagung teilnehmen. Mein Tipp: Eine schöne Möglichkeit, das Naturerlebnis mit Information und kritischer Debatte zu verbinden.
Autor: Manfred Redelfs
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F.S. Eiler
Wieder einmal ein klasse Info.
Grüße aus dem Voralpenland,
25.9.2012 um 18:20 Uhr ·
Erna
…Wer sich außer für Bergabenteuer auch für die wissenschaftliche Debatte interessiert…Sollte die 5. Internationale Klima- & Energiekonferenz München besuchen u. a. mit dem Thema:
Gletscher- und Waldentwicklung in alpinen Hochlagen in den letzten 10.000 Jahren
Prof. em. Dr. Gernot Patzelt
Universität Innsbruck
oder auch mal dieses lesen
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2010-15/artikel-2010-15-gletscherforschung-die-zeugen-frueheren-klimawandels.html
…
Der Rückgang der Alpengletscher gilt als dramatisch und bedrohlich. Holz- und Torfstücke beweisen aber, dass in den letzten Jahrtausenden die Alpen meist grüner waren als heute. Die Erkenntnisse eines Berner Forschers relativieren die Aufregung um die Erderwärmung.
…
Eine offene Frage sei etwa, warum die gegenwärtige Gletscherschmelze bereits 1850 eingesetzt habe, weit bevor das vom Menschen emittierte CO2 einen Einfluss auf das Klima gehabt haben kann. Es stört ihn auch, dass bei Prognosen über die weitere Entwicklung der Gletscher lange deren Rückgang der letzten 150 Jahre einfach linear in die Zukunft fortgesetzt worden sei: «Das ist Unsinn.» Niemand könne wissen, wie sich die Gletscher weiterentwickelten. Es habe zum Beispiel in den 1980er Jahren Vorstösse gegeben, die niemand vorausgesehen habe und die auch niemand erklären könne.
…
26.9.2012 um 11:54 Uhr ·
Lottina
In der Bewertung der etablierten Forscher wird allerdings eine andere Tendenz deutlich, wie es auch in Deinem Link zu lesen ist. Man kann den “Abdruck” des Menschen bei Veränderungen durchaus auch nachweisen. Und die nun so starke Gesamtveränderung wird von Haeberli und den meisten anderen offensichtlich als Verstärkung des Klimawandels durch Menschenhand gesehen.
Warum hast Du ausgerechnet die Einzelmeinung zitiert?
26.9.2012 um 13:57 Uhr ·
Lottina
Übrigens ist der Beitrag aus 2010.
26.9.2012 um 14:06 Uhr
Erna
@Lottina
…In der Bewertung der etablierten Forscher .. Was soll das denn sein? Meinen Sie etwa die Forscher die Ihre Meinung wiederspiegeln? Der beispielhafte Link war der erste in einer unendlichen Liste bei der Google-Suche und was sich an den Tatsachen ändert, nur weil er von 2010 ist, erschließt sich mir nicht ganz.
.
Das die 5. Internationale Klima- & Energiekonferenz München 2012 stattfindet wissen Sie schon? Und das Prof. em. Dr. Gernot Patzelt von der Universität Innsbruck dann schon die zweite “Einzelmeinung” hat summiert sich langsam. Wieviel Einzelmeinungen wollen Sie denn noch lesen? Warscheinlich sagen Ihnen auch die Arbeiten von Gletscherforscher Prof. Slupetzky der Uni Salzburg nichts, sind halt alles nur “Einzelmeinungen”.
.
Statt sich immer das Vorgesetzte willenlos eintrichtern zu lassen und zu verteidigen sollten Sie sich mal Ihre eigene Meinung durch Studium der Tasachen bilden. Aber irgendwie scheint es dazu nicht zu reichen. Vielleicht führen Sie sich ja beispielhaft diese Grafik zu Gemüte
http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2011/11/Klimakurve-Patzelt.gif
aber – ich gebe es zu – die ist ja schon von 11/2011 und längst überholt.
27.9.2012 um 08:59 Uhr
Andersdenkender
Ich wills knapp machen, das mit dem Argument früher wars wärmer hatten wir schon mehrfach. Ebenso mein Argument das es im Moment viel zu schnell wärmer wird (wir reden um den Faktor 1000-10000) den sie nicht mal eben auf eine Sonne schieben können wie es von Lobbyisten gewünscht ist.
Ihre “5. Internationale Klima- & Energiekonferenz München 2012 ” wird ja Gott sei Dank von dem “Europäischen Institut für Klima und Energie” veranstaltet.
Das sich dahinter ein Lobbyistenverein versteckt tut natürlich nichts zur Sache (vor allem nicht das man sich hier durch Namen das Vertrauen in Staat und Wissenschaft aneignen will). Ebenso die Verbindungen zu CFACT Europe, einem Ableger des amerikanischen “Commision For A Constructive Tomorrow” das von vielen Wirtschaftsunternehmen ( als Beispiel möchte ich hier nur den Ölkonzern ExxonMobil erwähnen) Gelder unterhält. Zudem teilen sich CFACT und EIKE dieselbe Addresse in Jena, was natürlich nur purer Zufall ist. Irgendwie finde ich es als gar nicht wissenschaftlich und richtig von der Wirtschaft finanzierten Interessengruppen zu “glauben”.
Aber das ist genau das Problem das zwischen ihnen und der “Wahrheit” steht – eine starke Lobbygemeinschaft. Der wissenschaftliche Konsens ist da – trotzdem schaffen es Lobbyverbände trotzdem mit ihren Wischi-Waschi Argumenten den Laien zu überzeugen. Da aber selbst sie mir nichts mehr auf mein Argument “Es wird ungewöhnlich schnell warm” antworten können wundert mich deshalb auch nicht. Das sie jetzt aber hier von ausweichen sprechen ist weder ehrlich noch gerechtfertigt. Gott sei dank gibt es Google – hier ein paar Beispiele wo sie nicht antworten konnten: http://bit.ly/ShkTQj
28.9.2012 um 16:44 Uhr
Andersdenkender
In http://www.klimaretter.info/forschung/hintergrund/10019-eike-cfact-klimaskeptiker-konferenz-2011 finden sie noch mehr Informationen über diese nette Organisation mit netten Verbindungen in die amerikanische Industrie.
28.9.2012 um 16:50 Uhr
Erna
@Andersdenkender
Was haben denn die Herren Patzelt, Schlüter und Slupetzky mit Eike, CFACT oder Lobbyisten zu tun? Dies sind mal wie immer wieder ihre plumpen Versuche wissenschaftliche Forschungsergebnisse die Ihnen anscheinend nicht in den Kram passen abzuqualifizieren. Renomierte Gletscherforscher auf diese Weise zu verunglimpfen erinnert schon sehr an eine eine eigentlich vergangene Zeit vor rund 60-70 Jahren. Aber bei Alarmisten wie Ihnen ist diese Vorgehensweise ja Programm, schließlich geht es allein in Amerika um Forschungsgelder von 70 Mrd. Dollar.
29.9.2012 um 20:04 Uhr
andersdenkender
Wow Erna, ich habe mal wieder die Seriösität ihrer Links in die Mülltonne getreten und sie kommen immer noch mit renommierten Wissenschaftlern. Das ist nun wirklich “erbärmlich”
29.9.2012 um 22:09 Uhr
Erna
@andersdenkender
Als Leugner von Tatsachen sind ja wohl eher Sie ERBÄRMLICH. Die Frage ist eigentlich nur, ob Sie wie früher das Volk nur verblendet sind oder aber eine Armbinde um haben.
01.10.2012 um 10:07 Uhr
Andersdenkender
Vielleicht ein Statement warum EIKE sich wissenschaftlich gibt und Gelder von der Wirtschaft bezieht?
01.10.2012 um 14:01 Uhr
andersdenkender
Kein Statement? Selber Lobbyistin?
18.10.2012 um 08:42 Uhr
Lottina
Aber Erna, wenn Du inhaltlich so viel zu sagen hast, dann diskutiere das doch! Wie kannst Du einfach behaupten, dass ich nicht auf dem aktuellen Stand bin?
Was sagst Du denn zu den Meinungen und Ergebnissen, die nicht Deine sind?
27.9.2012 um 14:00 Uhr ·
Erna
@Lottina
Mich würde doch erst einmal die Definition von “etablierten Forscher” interessieren. Sind die Herren Patzelt, Schlüter und Slupetzky keine “etablierten Forscher”? Und ja ich diskuttiere gerne nur kommt von Ihnen absolut nichts als immer das wiederholende Gejammere der GP-Meinung ohne fundierte Fakten.
.
Und auf meine Fakten gehen Sie – wie die anderen Jünger – erst garnicht ein. Stattdessen fällt Ihnen nur solcher Unsinn wie “Übrigens ist der Beitrag aus 2010″ ein. Ja diskuttieren Sie doch mal z. B. über die Grafik, dass wäre doch mal ein Anfang. Genauso wiederholen Sie immer wieder den Blödsinn zur Eisschmelze in der Arktis. Das diese zu 80-90 Prozent des Erdgeschichte Eisfrei war wird einfach ignoriert. Das man sie in den 30-er Jahren als Handelsrute auf Grund des fehlenden Eises nutzte wird einfach unterschlagen. Aber nachplappern ist halt leichter als sich mit der Materie mal ernsthaft zu beschäftigen
27.9.2012 um 16:11 Uhr ·
Lottina
Tja, da Du ausweichst, ist eine weitere Diskussion überflüssig. Du scheinst Dich über den Klimakonsens nicht informiert zu haben.
28.9.2012 um 10:55 Uhr
Andersdenkender
Erna,
Das du anscheinend nicht über den wissenschaftlichen Konsens informiert bist macht hier eine Diskussion die die Forscher vielleicht vor 20 Jahren über den Einfluss von XYZ (wobei X,Y und Z für die gängigen Gegenargumente stehen) kein Zweck.
du kommst hier ziemlich herablassend her, aber das ist deine Art und die respektiere ich
28.9.2012 um 16:17 Uhr
Erna
Andersdenkender
Und ich warte noch immer auf eine faktenbesierende Diskussion. Aber zehntausende Tote Chinesen durch Förderung seltener Erden und Produktion von EE-Anlagen, mindestens 200.000 tote Fledermäuse in D je WKA und Jahr, Millionen toter Vögel je Jahr durch WKA und und und bestreiten Sie ja noch immer. Wie gesagt vor 60-70 Jahren wurde auch so manche Sache bestritten.
29.9.2012 um 20:08 Uhr
andersdenkender
Erna, die Zahlen konnten sie leider noch nicht belegen. Ich muss ihre erfundenen Zahlen nicht berichtigen
29.9.2012 um 22:11 Uhr
Erna
@andersdenkender
Ja da ist er ja wieder! Verleugnet wissenschaftliche Erkenntnisse die mit Links untermauert wurden. Geben Sie es doch endlich öffentlich zu, all diese bösen Wissenschaftler sollten auch soetwas wie eienn Stern bekommen. Damals ging das doch auch.
01.10.2012 um 10:05 Uhr
Andersdenkender
Erna, leider haben sie gar keine wissenschaftlichen Links gepostet, vielleicht noch denken bevor man los schreibt?
01.10.2012 um 14:03 Uhr
andersdenkender
Erna, ich warte…
18.10.2012 um 08:41 Uhr
Marina
Gut, dass einige möglichen Folgen der Gletscherschmelze genannt wurden!
Leider werden ja nur die Fakten, dass … geäußert, aber kaum die daraus resul-tierenden Konsequenzen für die dort lebenden Menschen wie auch für die dort ansässige Tier- und Pflanzenwelt aufgezeigt. Darüber spricht kaum jemand, und gerade das – nämlich die Folgen – ist ja sehr interessant.
Was sollen die Vergleiche mit Zeiten vor Zigtausenden von Jahren?!
Da lebten sicher längst nicht so viele Menschen, so dass sie ausweichen und woanders hinziehen konnten, aber bei der heutigen Bevölkerungsdichte ist es kaum bis im Grunde nicht möglich. Aber daran denkt wohl kein Mensch. Wichtig für manche – nur diese heutigen wie auch die historischen Fakten – mit viel Zahlenmaterial, was ich allerdings nicht gut finde, weil die Informationen für meine Begriffe absolut nicht ausreichen.
Wäre es nicht ein recht aussagekräftiger Film, wenn sich Regisseur Roland Emmerich des Themas Klimawandel und seine Folgen angenommen hätte, und in recht realistisch wirkenden Bildern – im Rahmen einer oder mehrerer Geschichten – aufgezeigt hätte, was der Klimawandel ganz praktisch und konkret für Mensch, Tier und Pflanzen bedeuten könnte?
Bilder sagen mehr als tausend Worte!
Vielleicht würden dann u.a. politisch und wirtschaftlich Verantwortliche endlich aus dem Dornröschenschlaf aufwachen und entsprechend GEGEN Klimawandel HANDELN -
als nur zu palavern!
Der Film müsste dann WELTWEIT und zur BESTEN Sendezeit gezeigt werden …
Vielleicht hilft ein SOLCHER heilsamer Schock – zum NOT-WENDIGEN HANDELN?!
Ich würde es wirklich für uns – zum Wohl ALLER – wünschen, damit ENDLICH eine WENDE zum BESSEREN eintreten kann – und tatsächlich erfolgt!
- – -
29.9.2012 um 19:14 Uhr ·
Bruno Straub
Marina, vielleicht solltest Du das Drehbuch schreiben und die Entwürfe hier im Blog vor- veröffentlichen!?
(Aber bitte nur ein Kapitel pro Tag…)
29.9.2012 um 23:06 Uhr ·
Marina
Es war lediglich eine Anregung von mir – einfach eine fixe, spontane Idee, eben
intuitiv …
Um auf Ihren nicht ernst gemeinten Vorschlag halbwegs einzugehen:
Ich bin quasi ein Noname, zudem überlasse ich anderen lieber das Feld, die haben vielmehr das nötige Rüstzeug, um einen solchen Film eventuell auf die Beine zu stellen …
30.9.2012 um 15:48 Uhr
Erna
Na ja dass mit der “dramatischen Schmelze” hatten wir schonmal. Und das war weder 10.000 noch 100.000 oder gar Millionen Jahre her. Aber für die zahlende / Spendende Klientel muss es halt dramitisieren.
http://wattsupwiththat.com/2012/09/27/surprise-glaciers-in-montana-retreated-up-to-6-times-faster-during-the-1930s-and-1940s-than-today/
01.10.2012 um 10:03 Uhr ·
Andersdenkender
Die amerikanische Industrie präsentiert ihnen…..Das Klima.
Neutral, umfassend und völlig wissenschaftlich *huuuuust*
(Vorsicht bissige Ironie, die darauf abziehlt das in ihrer Quelle wieder Gelder von der Wirtschaft nachweißlich geflossen sind…)
01.10.2012 um 14:13 Uhr ·
Tibetterrier
Es ist schon bezeichnend, wie oft Greenpeace Gegner der Klimawandeltheorie als Verschwörungstheoretiker bezeichnet, aber wenn von Instituten und Organisationen Fakten präsentiert werden, die der Ideologie von Greenpeace zuwiderläuft, Greenpeace selbst Verschwörungstheorien aufstellt.
Greenpeace ist eine Kampagnenorganisation. Man wird die Leute hier nicht von Fakten überzeugen können, die nicht dem Weltbild von Greenpeace entsprechen. Denn viele Mitglieder haben jahrelang ihr Herzblut in das Thema Klimawandel gesteckt und wenn GP jetzt erklären müsste, sie hätten unrecht, dann wäre das ein Fehlereingeständnis was die Organisation sich aufgrund der Glaubwürdigkeit nicht leisten möchte. Selbst wenn klar ist, dass sie einer Lüge aufsitzen. Es könnte nämlich bedeuten, dass Spendengelder wegfallen und die Aktivisten weglaufen.
Es ist reine politische Taktik. Zum Teil aus reiner Ideologie, zum Teil aus finanziellen Gründen und zum Teil aus Angst vor der Wahrheit. Man kann und will nicht mehr zurückrudern.
18.10.2012 um 03:43 Uhr ·
andersdenkender
Naja, man sollte seine Informationen nicht von Lobbyorganisationen, der Trutherbewegung oder Youtube beziehen. Die sind nicht wissenschaftlich.
Über all die Jahre hat sich ein sehr breiter Konsens ausgebildet, Greenpeace Arbeit ist löblich und verdient Respekt auf breiter Front.
Finanzielle Interessen sind ja wohl nicht dein Ernst, GP ist gemeinnützig, ein Billionen schweres Wirtschaftssystem steht auf der anderen Seite.
Da eckt man an, dass diese Unternehmen dann auch noch im Namen der Wissenschaft “Aufklärungsarbeit” leisten ist Manipulation. Wer darauf reinfällt muss sich ernsthaft sorgen machen welchen Personen er da Vertrauen schenkt.
18.10.2012 um 08:40 Uhr ·
Tibetterrier
Du brauchst mir nicht zu sagen, wie Greenpeace funktioniert. Schließlich war ich einige Jahre Aktivist in Eurem Verein. Und ich kenne auch Eure Argumente ganz genau und habe sie sogar mal mitgetragen. Es gibt keinen wissenschaftlichen Konsens. Das ist ein Märchen, welches auch von Greenpeace immer und immer wieder verbreitet wird. Der Konsens existiert ausschließlich in der Politik. Hinter dem Geschäft mit dem CO²- Klimawandel stecken genauso Lobbyverbände, z.B. der Club of Rome.
18.10.2012 um 09:04 Uhr ·