VW und das sogenannte „Umweltauto“

02. Oktober 2012 · von Karsten Smid

„Volkswagen stellt den grünsten Golf aller Zeiten vor“ – so lautet die Überschrift einer Pressemitteilung, die VW am ersten Abend des “Pariser Autosalons” verbreitete. Auch Greenpeace-Aktivisten besuchten die französische Automesse. Allerdings nicht, um VW zum angeblichen neuen Umweltauto zu gratulieren. Das wiederum vermutete jedoch optimistisch der VW-Sprecher beim Anblick der Kletterer in grünen Jacken und gelbem Banner während der Golf-Präsentation. Die Pressemitteilung, mit der VW einige Stunden später auf unseren Protest reagierte, räumt dem Thema Umweltschutz nicht die verdiente Ernsthaftigkeit ein. Wir haben uns den Text genauer angesehen und haben einige Anmerkungen dazu:

Greenpeace-Aktivisten beim Pariser Autosalon

Greenpeace-Aktivisten bei der Vorstellung des Golf 7 beim Pariser Autosalon.

VW-Pressemitteilung: Volkswagen stellt den grünsten Golf aller Zeiten vor (Quelle)

VW: „Vor dem Hintergrund von Kritik einzelner Umweltaktivisten (…)“

Mehr als eine halbe Million Menschen unterstützen die Greenpeace-Kampagne für mehr Klimaschutz bei VW. Greenpeace-Aktivisten beteiligen sich ehrenamtlich bei Protestaktionen vor Ort. Die Greenpeace-Forderungen nach einen 3-Liter-Golf wurden breit von der Presse diskutiert (Überblick auf Seite 18/19 in unserem Onlinemagazin). VW wird wegen den geringen Fortschritten in Sachen Umweltschutz von den Medien (z.B. im  Spiegel) kritisiert. Selbst VW-Chef Winterkorn ist überzeugt, dass Volkswagen sparsamere Modelle bauen kann (s.u.).

„(…)betont der Konzern erneut, dass die neue, verbrauchsoptimierte Baureihe auch als Drei-Liter-Auto erhältlich sein wird (…)“

Schon das effizienteste Golf-Modell verbraucht mehr als 3 Liter (3,2 Liter Diesel) und ist damit kein 3-Liter-Auto. Das Basis-Modell des Golf Diesel könnte auf Stand der Technik des Golf 6 laut Greenpeace-Report 2,9 Liter Sprit pro 100 Kilometer verbrauchen und 75 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen.

„Behauptungen, der Konzern erreiche keine Umweltfortschritte, sind unbegründet und aus der Luft gegriffen.“

VW spricht von sich selbst als „Nummer 1 in Sachen Umweltschutz“ und will 2018 grünster Autohersteller sein. Der Konzern muss sich an den Worten messen lassen. Ein Golf-Basismodell, das knapp 5 Liter Sprit verbraucht, erfüllt diesen selbstgesetzten Anspruch sicherlich nicht.

„Volkswagen zeigt vielmehr, dass der Golf nicht nur “Das Auto”, sondern auch “Das Umweltauto” ist (…)“

Es grenzt an Greenwashing ein Auto, das mit fossilen Energien betrieben wird, als „Umweltauto“ zu bezeichnen. Der Golf verbraucht je nach Variante bis zu 6,6 Liter Sprit (GTI mit 230 PS) – das entspricht mehr als dem doppelten Verbrauch des technisch Machbaren.

„(…)Der Volkswagen Konzern unterstreicht zur Markteinführung die technologische Führungsrolle in allen relevanten Leistungs- und Verbrauchskategorien der Kompakt-Klasse.“

Herr Winterkorn sagt im Handelsblatt zum Golf 7: “Natürlich hätten wir von technischer Seite mit dem Verbrauch noch weiter heruntergehen können(…).“ Das technische Potenzial ist für den CO2-Ausstoß der Golf-Flotte irrelevant. Volkswagen muss die vorhandene Spritspartechnik serienmäßig in allen Golf-Modellen einsetzen, nicht nur in teuren Sondermodellen.

„So wurde das Fahrzeuggewicht durch konsequenten Leichtbau um bis zu 100 Kilo reduziert und der Kraftstoffverbrauch, und damit der CO2-Ausstoss, um bis zu 23 Prozent gesenkt.“

Keins der bisher vorgestellten Modelle zeigt im Vergleich zu seinem Vorgängermodell aus der Golf 6-Generation diese Werte. Die Differenz beträgt bei den von VW untersuchten Fahrzeugen magere 24 kg (Golf 1,2 l TSI) und 19 kg (Golf 1,6 l TDI). Die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs beträgt beim Benziner lediglich 11 Prozent und bei der Dieselversion 13 Prozent. Beim Vergleich der sparsamsten Modell – Golf 6 BlueMotion (99 Gramm CO2 pro Kilometer) mit der sparsamsten, augenblicklich angebotenen Version vom Golf 7 – hat Volkswagen gar kein Fortschritt erzielt.

„Ein TÜV-zertifiziertes Umweltprädikat weist eine gegenüber dem Vorgänger deutlich verbesserte Ökobilanz über die Gesamtlebensdauer aus.“

Der TÜV vergibt keine Umweltprädikate, sondern prüft die Produkt-Ökobilanz gemäß der Normen DIN EN ISO 14040 und DIN EN 14044. Die hier getroffenen Aussagen stimmen mit den Angaben zum Golf Umweltprädikat-Datenblatt nicht überein.

„Die sparsamsten Motoren zur Markteinführung verbrauchen 3,8 Liter Diesel bei 99 g/km CO2 (als 1,6 l TDI mit 105 PS) beziehungsweise 4,8 Liter Benzin bei 112 g/km CO2 (als 1,4 l TSI mit 140 PS).(…) “

Die Verbrauchswerte entsprechen nicht dem technisch Möglichen. Mit den Beispielen widerspricht sich Volkswagen selbst und zeigt, wie weit der Konzern noch von der 3-Liter-Zielmarke entfernt ist.

“Der Golf BlueMotion wird bei 85 g /km CO2 sogar nur 3,2 Liter Diesel verbrauchen.”

2,9 Liter könnte laut Greenpeace-Report die Diesel-Basisversion verbrauchen. Das beste Diesel-Modell liegt 0,3 Liter darüber. Dabei handelt es sich allerdings nicht um das am besten verkaufende Massenmodell. Das Modell gibt es zudem noch gar nicht zu kaufen.

„Spritspartechnik wie Start-Stopp-Automatik und Bremskraft-Rückgewinnung sind serienmäßig, also ohne Aufpreis, an Bord.“

Greenpeace fordert von Volkswagen das volle Paket der Spritspartechniken in die neuen Modelle einzubauen. Das bei VW vorhandene Know How wird halbherzig in der Golf 7-Serie eingesetzt.

„Das Unternehmen betont, dass es offen für den Dialog mit Kritikern sei, dass es dabei aber sachlich und fair zugehen müsse.“

Volkswagen hat mehrere Dialog-Angebote von Greenpeace ignoriert und den letzten Gesprächstermin abgesagt. Alle Versuche, mit VW auf Führungseben zu sprechen, wurden abgesagt oder verschoben. Greenpeace wünscht sich weiterhin ein – ernstgemeintes – Gespräch mit Herrn Winterkorn.

„Mit lauten PR-Aktionen(…)“

Volkswagen verweigert den Dialog und versucht Kritik an der Firmenpolitik aus der Öffentlichkeit zu drängen:

- Ein VW-Sprecher begrüßte die Greenpeace-Aktivisten auf dem Pariser Autosalon in Richtung Kameras als „unsere Freunde von Greenpeace“. Kurz darauf verweigerte VW-Chef Winterkorn einem Greenpeace-Mitarbeiter auf der Messe das Gespräch.

- Beim Greenpeace-Protest bei der Golf-7-Vorstellung in Berlin versammelte VW wieder bezahlte Gegendemonstranten.

- Bei einer Greenpeace-Aktion zur VW-Hauptversammlung in Hamburg ließ VW stundenlang ein Kleinflugzeug mit dem Banner “VW – Nummer 1 in Sachen Umweltschutz” kreisen.

„(…)und falschen Behauptungen sei niemandem gedient – am allerwenigsten der Umwelt.“

Greenpeace arbeitet mit überprüfbaren Fakten (Greenpeace-Report). Die Aussagen von Volkswagen halten kritischem Hinterfragen nicht stand.

„Volkswagen strebt an, bis 2018 der ökologisch nachhaltigste Automobilhersteller der Welt zu sein.“

Ein begrüßungswertes Vorhaben. Doch Volkswagen setzt keine überprüfbaren und konkreten Ziele. Es bleibt bei markigen Sprüchen. Volkswagen verweigert, sich eindeutig zu dem EU-Grenzwert von 95 Gramm CO2 für das Jahr 2020 ohne Schlupflöcher zu bekennen.

Kommentare

  • Karl

    Was Volkswagen treibt ist Etikettenschwindel! Das ist eine unverfrorene Irreführung der Verbraucher. Denen sollte man eine Unterlassungserklärung abverlangen. Und dann noch ihre Spritschlucker “UMWELTAUTO” nennen. Hallo Volkswagen – gehts noch?

    02.10.2012 um 18:55 Uhr · Antworten

  • Andersdenkender

    Vorschlag zur Güte – Greenpeace produziert den 2,9 Liter Golf ohne Aufpreis und Einbußen in der Sicherheit!

    02.10.2012 um 19:07 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      PS: Es sind laut dem GP-rechner ja sogar 2,2 drin. Tja anscheinend sind bei Greenpeace halt gute Ingenieure :D

      02.10.2012 um 19:11 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        …… und die sind nicht nur gut, sondern echte MP (multi purpose) Allrounder. C. Smid z.B. Ist Atom -, Energie – und Klimaexperte!

        02.10.2012 um 22:34 Uhr

  • mommy

    ich bin auch absolut für umweltschutz!!! umweltschonende fahrzeuge und alles was damit in verbindung steht. allerdings ist die gesellschaft noch nicht bereit und willig dafür. soll vw voran gehen, investitionen und ihre marktstellung in den sand setzen um unmengen (sozialer) arbeitsplätze zu vernichten?! keiner ist bereit für grüne technologie in die eigene tasche zu greifen. eine günstigere produktion ist aber nur bei hohen stückzahlen möglich! und die konkurrenz wird sich kein ei ins nest legen und so billig wie möglich produzieren. lobbyismus machts ja alles möglich! WIR verbraucher sind das problem!!! es gibt noch keinen markt dafür!!! nur daran hängt alles!!!! vw könnte, aber wir sind die bremsklötze!

    02.10.2012 um 22:25 Uhr · Antworten

  • mommy

    und ich kann ja verstehen, dass man druck ausüben muss und volkswagen dafür ideal ist, um umweltschutz voran zu treiben. ein großer geht voran, alle anderen müssen folgen… aber haut lieber denen auf die finger, die richtig sch*** bauen!!! von daimler hab ich hier z.b. noch nix gelesen wie: “Mercedes-Benz will trotz einwilligung bewährtes (GIFTIGES) Kältemittel R134a für Pkw weiter einsetzen” usw. usw.

    02.10.2012 um 22:35 Uhr · Antworten

  • Bruno Straub

    Und dass der Herr Winterkorn einem Greenpeace Aktivisten auf der Messe das Gespräch verweigert hat, ist ein echter Skandal!
    Dafür muß sich dieser Winterkorn unbedingt entschuldigen!! :-)

    02.10.2012 um 22:41 Uhr · Antworten

  • Erna

    Ja echt ein Skandal. Da klärt GP die Leute über die bösen VW-ler auf und trotzdem werden die Autos weiter gekauft. Und gegenüber den anderen Herstellern sogar besser denn je. Und wie war das mit der Förderung von Elektroautos? In Frankreich waren es erst 5000 Euro jetzt sogar 7000 Euro und trotzdem gehen die eh niedrigen Verkaufzahlen weiter zurück. Also GP auf, los gehts. Baut Euer Auto statt nur zu reden und verdients Euch damit du.. und dä…… Oder ist dies mal wieder – wie so oft – nur eine gleichlautende Kampagne?

    04.10.2012 um 07:14 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      “In Frankreich waren es erst 5000 Euro jetzt sogar 7000 Euro und trotzdem gehen die eh niedrigen Verkaufzahlen weiter zurück.” Quelle, Erna, Quelle?
      Sie verdrehen hier wieder Zustände – wegen der kriselnden französischen Autowirtschaft werden weniger Autos verkauft und da dachte sich Hollande so die Konzerne zu stützen. Generell ist gerade Krise und die Wirtschaft läuft schlecht. Also erzählen sie hier bitte nicht theatralisch von sinkenden Absatzzahlen.

      04.10.2012 um 15:54 Uhr · Antworten

      • Erna

        @Andersdenkender
        Wozu Links die Sie ja sowieso nicht lesen?
        Wie wäre es denn damit
        http://www.jungefreiheit.de/Archiv.611.0.html

        Doch das ist kein böser Wille von VW – lediglich 4.020 Hybrid- und 694 E-Autos wurden im ersten Quartal diesen Jahres in Deutschland angemeldet – bei insgesamt 737.636 Neuzulassungen. In Frankreich sanken die Verkaufszahlen sogar, und das trotz staatlicher Kaufprämie von 5.000 Euro. Seit Juli 2012 ist diese Subvention sogar auf 7.000 Euro erhöht worden

        07.10.2012 um 11:59 Uhr

      • andersdenkender

        Erna, sie lesen offenbar weder Wirtschaftsteile ihrer Zeitung noch meine Beiträge. Mit ihrer Verlinkungen auf die rechtspopulistische “Junge Freiheit” wirken ihre aus der Lift gegriffenen Zahlen auch nicht besser :)

        07.10.2012 um 21:13 Uhr

      • Erna

        @andersdenkender
        Na ja langsam wäre eine ärztliche Untersuchung Ihrerseits vielleicht mal hilfreich, denn Ihr Bewustseins- und Realitätsverlust ist eigentlich nur noch krankheitsbedingt erklärbar. Die TU Wien mit seinem Institut für Fahrzeugantriebe und Professor Bernhard Geringer in eine rechtspopulistische Ecke zu stellen und Zahlen ohne Grund und Fakten anzuzweifeln zeigt eigentlich nur welch intellektueller Tiefflieger Sie sind. Immer Zahlen nur anzuzweifeln ohne auch nur einen Nachweis dafür zu haben und mit den wenigen “Gegenlinks” sogar die Fakten noch bestätigen zeigt, dass mit Ihnen irgendwas nicht stimmen muss.

        08.10.2012 um 13:00 Uhr

      • Andersdenkender

        “Die Junge Freiheit (JF) ist eine überregionale deutsche Wochenzeitung für Politik und Kultur.[1] Sie versteht sich als unabhängiges, konservatives Medium. Politikwissenschaftler, die sich mit der Zeitung befasst und hierzu publiziert haben, ordnen sie mehrheitlich als zentrales Sprachrohr der Neuen Rechten sowie als Medium mit „Scharnier-“ oder „Brücken“-Funktion zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus ein.”
        Erna, und bitte öffnen sie mal den Link.
        Fällt ihnen was auf?
        “Sie verdrehen hier wieder Zustände – wegen der kriselnden französischen Autowirtschaft werden weniger Autos verkauft und da dachte sich Hollande so die Konzerne zu stützen. Generell ist gerade Krise und die Wirtschaft läuft schlecht. Also erzählen sie hier bitte nicht theatralisch von sinkenden Absatzzahlen.”
        Dazu wussten sie wohl auch nichts mehr zu sagen?!

        08.10.2012 um 16:35 Uhr

      • peng

        Erna, kann ich nur bestätigen, irgendwie ist es mit dem Andersdenker schon recht pathologisch, man kommt aus dem Staunen einfach nicht mehr heraus.

        09.10.2012 um 18:46 Uhr

      • Andersdenkender

        Wenigstens poste ich keine Links die ins nichts führen und mache mich dann aus den Staub ;)

        09.10.2012 um 19:12 Uhr

    • Andersdenkender

      Öffnen sie ihren Link. Na?

      08.10.2012 um 16:36 Uhr · Antworten

  • Lottina

    Politisch sind Anreize beim Kauf von E-Autos zur Zeit nicht gewünscht, da eigentlich nur ausländische Hersteller davon profitieren würden.
    Vielleicht sollten deutsche Hersteller mal über einen neuen Ansatz nachdenken; denn von den ausländischen E-Hybrids fahren immer mehr hier herum.

    04.10.2012 um 11:23 Uhr · Antworten

  • Marina

    … Vielleicht war Herr Winterkorn nicht zu einem Gespräch mit Greenpeace bereit – schon gar nicht in aller Öffentlichkeit wie auf der Messe -, weil ihm zu all den Kritikpunkten, die durchaus sachlich und fair von Greenpeace vorgetragen worden wären, im Grunde praktisch nichts eingefallen wäre? Er hätte wohl nichts zu entgegnen gehabt, was die Argumente von Greenpeace hätte entkräften können …
    Deswegen vielleicht eher noch alles schriftlich?
    Nachdem ich den obigen Artikel gelesen habe, kam mir ein plötzlicher Gedanke auf, nämlich, dass VW sich geradezu wie ein Maulheld verhält: VERSPRICHT VIEL und HÄLT NICHTS!
    Nun, was soll man von solchen Konzernen wie auch von den dahinterstehenden und dafür verantwortlichen Menschen halten?
    SORRY, wenn ich diesen nahezu bescheinigen muss, dass ihnen ein gesunder
    Menschenverstand und ein Herz am richtigen Fleck fehlen, sonst würden sie ganz anders denken, reden und handeln!
    Das ist mein Fazit aus diesem Artikel …
    Tut mir leid, wenn ich zu jener Folgerung komme. Ich möchte gewiss niemanden beleidigen, aber ich kann es nicht anders formulieren, wie es eben ist!
    Man gewinnt fast den Eindruck, als hätte solches reine Profitdenken jeglichen Verstand geraubt, dass sie nicht mehr in der Lage sind, die Tatsachen richtig zu erkennen.
    Oder die berühmte Skulptur der 3 Affen:
    Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen …
    Ui, jetzt bin ich wohl etwas zu weit gegangen – mit meinen Äußerungen?!
    Wäre ich aber Kabarettistin und noch zum Karneval, dann würde man mir diese
    “Patzer” bestimmt nachsehen?
    … nebenbei bemerkt – es ist nicht mehr lange hin, und es beginnt wieder die Narrenzeit! Und die sagen ja bekanntlicherweise die Wahrheit …
    Ade – - -

    04.10.2012 um 22:45 Uhr · Antworten

  • Techniker

    Ganz offensichtlich hat sich Greenpeace mit seiner Studie Verschätzt.
    Denn alles, was technisch – mit einem vernünftigen Kompromiss aus Kosten, Sicherheit und Fahrverhalten – möglich ist, wird VW gemacht haben. Schließlich ist jedes ,1 an Verbrauch weniger auch ein Argument für den Kunden.
    Aber es ist durchaus unterhaltsam, wie GP Aktivisten immer meinen dass sie alles besser können als diejenigen, dieStudiert haben und Vollzeit daran arbeiten. Und dass GP sich gerne mal ein bisschen “verschätzt” – ist bekannt.

    07.10.2012 um 10:21 Uhr · Antworten

    • stefan

      ganz sicher hat vw alles gemacht … rosa wölkchen?

      07.10.2012 um 10:44 Uhr · Antworten

      • Techniker

        Warum sollten sie NICHT alles machen? Je geringer der Verbrauch, deszu höher die Absatzzahlen, schon vergessen?
        Natürlich gibt es noch Dinge die man machen kann, z.B. Carbon Fibre und Titan einsetzen, ect. Das Ding soll aber noch bezahlbar bleiben.
        Die zentrale Behauptung von GP war ja, man könne ein 3-Liter Auto OHNE Mehrkosten, Sicherheits- oder Komforteinbußen bauen, DA liegt GP ganz offensichtlich FALSCH.

        07.10.2012 um 12:50 Uhr

      • stefan

        es steckt in den reserven an fossilen energieträgern ein geschätztes investitionsvolumen von 21 billionen euro, auch wenn deren tatsächlicher verbrauch ein vielfaches an co2 freisetzen würde, was gemessen am 2°-ziel noch tragbar wäre. investoren, energieunternehmen und ölstaaten müssen also abwägen: dicke renditen oder halbwegs eingedämmter klimawandel, bzw. kurzfristiger egoismus oder langfristiges allgemeinwohl. die wahl – das haben wir in der vergangenheit oft genug gelernt – dürfte auf die weniger kluge alternative fallen. dass hinter diesen interessen eine stärkere lobby steht, die einfluss auf relevante produktionsbranchen – in diesem fall vw – nimmt, als umweltverbände oder auch oftmals unzureichend informierte verbraucher darstellen, steht wohl auch außer frage.

        07.10.2012 um 15:57 Uhr

    • peng

      @Techniker

      Das sich GP gerne mal „verschätzt“ ist durchaus menschlich, wenn sie es nur mit der Wahrheit ein wenig genauer nehmen würden.
      Aber leider steht GP mit dieser völlig auf Kriegsfuß.

      07.10.2012 um 11:13 Uhr · Antworten

      • Karl

        Wenn jemand mit der Wahrheit auf Kriegsfuß steht dann ist es ja wohl VW,
        - Keine 23 Prozent Reduzierung der CO2-Emissionen sonder laut eigenem TÜV-Zertifkat gerade mal 11 bzw. 13 Prozent.
        - Keine 100 Kilogramm Gewichtsreduzierung, sondern 19 kg bzw. 24 kg. Nicht einmal ein Viertel!
        - Keine echter 3-Liter-Golf sondern 4,9 bzw 4,8 Liter Verbrauch für den Benziner. Das ist fast 50 Prozent mehr!
        - kein Sparwunder beim Diesel: angebliche 85 Gramm CO2-Emissionen, aber zu bestellen gibt es nur die 99 Gramm-Variante. 99 Gramm CO2 hatte aber auch der Golf Blue Motion aus dem Jahr 2009.

        Gut das Greenpeace hier Klartext redet. Wer sonst? Die korrupten Autojournalisten üben sich in Hofberichterstattung, weil sie am Tropf des Milliarden- Werbeetats von VW hängen. Und der NABU lässt sich mit einem Millionen-Etat von VW und etlichen geschenkten Elektro-Golfs jegliche Kritik abkaufen. Dafür machen sie dann lieber Spritspartraining in Koopertion mit VW.

        07.10.2012 um 16:10 Uhr

    • Marina

      Aus welcher Kiste haben Sie die “Ollen Kamellen”-Argumente herausgekramt?! Bzgl. VW? Was solche Leute oder auch einige Politiker vorbeten, müssen Sie wirklich nicht nachplappern. Sie lassen sich wohl leicht beeinflussen? Warum schauen Sie nicht die Gegenseite an? Und was sind z.B. schon 11 bis 13% Reduzierung an CO2-Emissionen? Nicht der Rede wert … pillepalle!
      Und Werbung? Mehr als einmal stehen dahinter im Grunde nur Lügen … Es wird viel versprochen, aber kaum etwas gehalten … ÜBERALL fast nur gelogen, dass sich die Balken biegen!
      Stichwort MOGELPACKUNG … —
      Gut, der Kunde WILL günstige Jeans kaufen – sicher, ABER, wenn er wüsste, unter WELCHEN Bedingungen diese hergestellt werden, dann wäre er wahrscheinlich LÄNGST NICHT MEHR bereit, zu solchem Preis zu kaufen?
      Und – bitte schön -, woher sollen wir wissen, dass die Jeans unter solch miserablen Umständen erzeugt werden?!
      Außerdem – teuer bedeutet noch lange nicht qualitativ gut … um Ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen!
      DESHALB ist es gut, dass es einige Leute gibt, die der Sache nachgehen, was es z.B. mit den Jeans aus China auf sich hat. Gut, dass einem die Augen geöffnet werden!
      Das Argument “Der Kunde will es ja so!” zieht bei mir nicht, das ist in meinen Augen eine ganz billige Masche, sich aus der Verantwortung zu stehlen, was die betreffenden Unternehmen anbelangt …
      DIE sollen sich ruhig den Schuh selber anziehen!
      - – -
      ;-)

      07.10.2012 um 18:22 Uhr · Antworten

      • Marina

        Leider bin ich in die falsche Zeile gerutscht … sorry!
        Der Kommentar galt -> Michael

        07.10.2012 um 18:24 Uhr

      • Andersdenkender

        “Und – bitte schön -, woher sollen wir wissen, dass die Jeans unter solch miserablen Umständen erzeugt werden?!”
        Die meisten wollen es gar nicht erst wissen. Wer bei nen Billig-Hähnchen die grüne Wiese auf der Verpackung glaubt ist schon leicht naiv. Ist natürlich die Frage – wo fängt die Naivität des Kunden an und wo hört Werbung auf :)

        08.10.2012 um 18:16 Uhr

  • Michael

    Fahrt doch alle mit dem Fahrrad. Gute Nacht Deutschland und gute Nacht Greenpeace. Deutschland rettet wieder einmal die Welt. Das mögliche Ende : VW verkauft keine Autos mehr und verlagert seine Arbeitsplätze wie viele andere Unternehmen ins Ausland und verkauft da die Autos. Wollt ihr das. An so ein Unternehmen hängen viele viele tausende Arbeitsplätze. Danke Greenpeace. Tolle Aktion- Danke ihr “EXperten”. P.s. Mit welchem Auto seid ihr den so unterwegs. Bei der Aktion in Berlin sind einige sogenannte Umwelt Co2 Rebellen mit einem alten BMW 6er davon gebraust. Der hat eine Wolke hinterlassen uiuiui. Sehr scheinheilig. Erst mal vor der eigenen Türe kehren. Ich bleibe bei meiner Meinung: Irgendwem ist der Erfolg von VW ein Dorn im Auge und sponsert Euch, um gegen die tollen Autos von VW ein bisschen Propaganda zu machen. VW hat für jeden das passende Auto, wer ein effizientes Auto haben möchte, der wird fündig. Der Kunde entscheidet am Ende. Um nichts anderes geht es. Ich habe neulich eine Reportage über Jeans Produktion in China gesehen. Da ist mir schlecht geworden. Der Kunde will eine billige Jeans und zu Lasten der Umwelt und der Menschen werden diese Hosen für den Deutschen Markt zu ganz schlimmen Bedingungen produziert. Und warum : weil der Kunde es wünscht….Das nur mal am Rande

    07.10.2012 um 16:45 Uhr · Antworten

  • Erna

    Vor allem ist das CO2 ja so böse und lässt das ganze Eis tauen. Mich wunderts wo die neuste Alarmmeldung von GP und Konsorten bleibt. In der Antarktis gibts einen neuen Rekord zur Meereseisausdehnung, dummerweise trotz immer mehr CO2 aber in die falsche Richtung. Wahrscheinlich müssen demnächst die Pinguine noch vor dem Erfrieren gerettet werden. ;)

    nsidc.org
    The Antarctic was reaching record high levels in the satellite record, culminating in a winter maximum extent of 19.44 million square kilometers (7.51 million square miles) on September 26. The September 2012 monthly average was also a record high, at 19.39 million square kilometers (7.49 million square miles) slightly higher than the previous record in 2006.

    08.10.2012 um 15:01 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      So ist es Erna, schön das die Arktis taut und die Antarktis nicht, gell?
      Als nächstes kommen sie noch und sagen in X aus Land Y ist die temperatur um 1 Grad gefallen. Das widerlegt leider keine riesigen Datenbanken die auf eine durchschnittliche erhöhung hinweisen.

      08.10.2012 um 16:43 Uhr · Antworten

      • Erna

        @Andersdenkender
        Na was anders hätte ich ja von Ihnen auch nicht erwartet. Wahrscheinlich ist die NSIDC auch so ein ein Lobbyverein der Sie nur ärgern will. Da steigt die Meereisbedeckung in der Antarktis also zu auf einen neuen Rekordwert (“nicht taut” ist mal wieder niedlich untertrieben). Trotz allem CO2 fällt dort nachweislich die Temperatur und das Märchen vom Klimawandel wegen CO2 wird fröhlich weiter verbreitet. Da es bei Ihnen sachlich offfensichtlich nicht mehr funktioniert, sollen Sie wirklich über einen Arztbesuch nachdenken.

        08.10.2012 um 18:05 Uhr

      • Andersdenkender

        Wie, sie meinen weil auf einem Ort auf der Welt es mehr Eis gibt ist es automatisch kälter und widerlegt den Treibhauseffekt? Oscar verdächtig ;)
        Vielleicht sollten sie zum Artzt gehen, oder einfach ihr Gehirn einschalten ;)

        08.10.2012 um 18:12 Uhr

      • Erna

        @Andersdenkender
        Wie, sie meinen weil es in der Arktis dieses Jahr auf Grund starker Winde eine geringere Eisbedeckung im Sommer gibt wird es wärmer und das CO2 ist dafür verantwortlich? Oscar verdächtig. :)
        Warum gibt es in der – ach so kleinen – Antarktis – mit nebenbei bemerkt größerer Eisbedeckung als in der Arktis – nach 2006 jetzt erneut einen neuen Rekord in der Meereseisbeckung. Weil es ständig wärmer? gehen Sie zum Arzt!! :( (

        09.10.2012 um 08:15 Uhr

      • andersdenkender

        Erna, über Tatsachen muss man nicht streiten, oder? Steigende Temperatur und Treibhausgaskonzentrationen gibt es und die hatten wir auch schon mal behandelt. Wen juckt das die Antarktis wächst und die Arktis schrumpf (und zwar nicht wegen “der Wind, der Wind, das himmlische Kind”)?

        09.10.2012 um 09:49 Uhr

      • peng

        Nein über Tatsachen muss man nicht streiten, denn Tatsache ist zum Einen das sich in der Antarktis ca. 90% des gesamten Eises der Erde befindet, einschließlich aller Gletscher. Zum Anderen ist es auch eine Tatsache dass seit dem 266 Tag in diesem Jahr die höchste Eisausdehnung in der Antarktis aller Zeiten gemessen wurde. Dieses bedeutet, dass die Eismenge auf unseren Planeten global betrachtet die Höchste ist, seit dem diese aufgezeichnet wurde.
        Noch niemals ( beziehend auf die zeit der Aufzeichnungen) gab es auf unserer Erde soviel Eis wie am heutigen Tag.
        Ja und wie soll das nun mit der These des AGW korrelieren?
        Ja sicherlich werden sie in ihrer gewohnten pathologischen Art und Weise auch hinweg fabulieren – ist schon OK, wir kennen sie ja.

        Noch etwas zu den „riesigen Datenbanken“ von denen sie faseln, sagen sie doch bitte auf welche sie sich beziehen. Auf die NOAA, NSIDC oder Chryosphere, wenn sie sich für eine entscheiden, dann sollten sie auch einmal einen Blick auf die Daten dieser wagen, bevor sie stets immer nur unkontroliert Unfug von sich geben.

        09.10.2012 um 19:09 Uhr

      • Andersdenkender

        Peng,
        ich beziehe mich auf alle Datenbanken, bei der die NOAA dabei war.
        Bei den anderen kann ich dir das nicht mehr genau sagen, ist ja ein altes Thema hier, das du wieder auspackst.

        05.12.2012 um 15:58 Uhr

      • stefan

        am selben tag hatte ich mich auch zur antarktischen situation unter einem anderen thema geäußert (http://blog.greenpeace.de/blog/2012/10/01/unser-strom-ist-noch-viel-zu-billig/#comment-28237 unterer abschnitt): so generell kann man nicht sagen, dass der ganze kontinent kälter wird [und falsch ist definitiv, dass die MEEReisbedeckung zunimmt]. v.a. in den küstenzonen ist das gegenteil der fall, und die antarctic peninsula ist sogar eines der gebiete des planeten, wo die temperaturzunahme am extremsten ist. für die tatsache, dass der temperaturtrend im inland eindeutig richtung kälter geht, gibt es verschiedene erklärungen. die momentan anerkannteste hängt zusammen mit dem polar vortex, einem großräumigen höhentief mit maßgeblicher beteiligung an atmosphärischer zirkulation, der generell wärmere luftmassen vom polgebiet fernhält. dieser hat aufgrund abnehmendem ozons in der stratosphäre an stärke gewonnen, seine barrierewirkung hat also zugenommen – die wärmeren luftmassen des kontinentalrandes können nicht mehr ins innere vordringen.

        05.12.2012 um 16:24 Uhr

  • Bernd

    Hui, na hallo, hier ist aber etwas los.
    Eine Beschuldigung nach der Anderen und Falschzuweisungen. Wer wo hin gehört ist leicht zu erkennen, nur das allgemeine Niveau leidet darunter, vielleicht genauso wie das Niveau der CO2-Einsparungen durch den angesprochenen Konzern!

    Um was geht es eigentlich?
    Ich glaube man braucht sich heute nicht mehr streiten was CO2-Emissionen bewirken. Man braucht sich auch nicht streiten, dass wir alle dafür verantwortlich sind, wir wollen ALLE Mobilität, Strom und Wärme im Winter. Das hat leider seinen negativen Preis, wir alle wollen es besser haben und auch auf nichts verzichten, das sicher auch bei GP als auch bei bei der Autoindustrie. Schuld zuweisen und Beschimpfungen sind da wohl fehl am Platz, kritisieren kann man jeden und mit dem Finger zeigen dies ist leicht. Das “Machen” ist jedoch schwer, egal was, ob nun ein Auto zu erzeugen oder die CO2-Reduktion.

    Mein Antrieb CO2 zu reduzieren ist, meine Kinder sollen es mal besser haben als ich. Das sehe ich aber nicht mehr zu verwirklichen, denn Klima bedingte Katastrophen mehren sich, das ist nun mal ein Faktum, egal wie man argumentiert! Belastungen werden für Andere (Kinder) daher größer sein als für uns, egal nun ob gesundheitlich oder finanziell.
    Wetter und Klima arbeiten Hand in Hand, haben keine Staatsgrenzen, was hier zu viel oder zu wenig ist, ist auf einer anderen Seite der Kugel dann zu wenig oder zu viel.
    Jedenfalls kann man Wetter und Klima nicht kontrollieren wie alles andere. Auch VW und andere Autohersteller sollten eigentlich kein Interesse haben, sich heute schon nach neuen Standplätzen (bspw. vielleicht in der Sahara?) umzusehen, weil es dort in der Zukunft mal besser zum “Überleben” ist, das würde Milliarden für einen Konzern kosten und ist sowieso nicht vorhersagbar bei dem schnellen klimatischen Wandel der letzten Jahre.

    Das Ziel muss doch sein, für unsere Kinder oder auch unsere Kunden einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Damit wäre auch gesichert, dass es auch für die (Auto) Industrie so weiter geht wie bisher, gut und profitabel. Oder ist das kein Ziel der “verseuchenden” Industrien, auf die wir ja alle angewiesen sind und die wir ja eigentlich auch alle wollen und dringend benötigen?

    Jeder Mensch auf diesem Planeten benötigt Mobilität (Flugzeug, Auto, LKW) und Strom und jeder ist davon irgendwie abhängig. Es gibt keinen einzigen Menschen auf diesem Planeten der nichts davon benötigt und sei es nur darum um Lebensmittel oder Güter zu erwerben. Ich kenne keinen Einzigen der nicht “etwas” irgendwie davon benötigt, selbst der Ärmste auf dieser Welt, braucht mal ein Billig-T-Shirt das auch mit Strom erzeugt wurde, und das auch bis zu ihm geliefert (Mobilität) wurde.

    Aber, das ist sicher, es muss etwas schnell getan werden, je früher desto besser, dann wird es vielleicht nicht so teuer, das muss doch der jeweilige Ansatz der Gesellschaft und Industrie sein.
    Nur ein paar Bäume zu pflanzen, einen grünen Vorgarten für die Konzern-Klimabücherabrechnung zu haben, das ist gut, aber sicher doch nicht genug. GP und ähnliche Organisationen zeigen doch nur auf, was besser gemacht werden sollte und muss. Auch die Transparenz ist dabei gefragt, wie hier die Anschuldigung an VW. Dabei wird tatsächlich bei Konzernen die Öffentlichkeit hingehalten und gewaltig in die Irre geführt, aber nicht nur bei VW.

    Andere Konzerne in der Autobranche waren nur etwas geschickter in der derzeitigen Eigendarstellung, machen aber im Prinzip das gleiche wie VW, nichts.

    Wie ich von einem Geschäftspartner bei einer Runde Golf (ja ich weiß GP, mein Hobby ist nicht sehr Klima freundlich, ich bekenne mich dazu als Schuldiger!) vor einigen Tagen erfahren habe, will scheinbar kein einziger von über 30 Autoherstellern mindestens 4 Millionen Tonnen CO2 einsparen!
    Wir (er und ich) vermuten mal, dass es in anderen “verschmutzenden” Branchen ähnlich sein könnte. Als Kredit bei VW dazu, die hatten sich damit wenigstens beim Angebot meines Geschäftsfreundes etwas damit beschäftigt, wenigstens zurück geschrieben und kooperiert wer angesprochen werden sollte bei VW. Andere Hersteller der Autoindustrie hatten bestenfalls einfach stumpf abgesagt, andere Autohersteller erst gar nicht geantwortet, obwohl gar keine Preise für das Gesamtkonzept genannt wurden, was es kosten würde und obwohl es mehr als 4 Mill. t CO2 im Jahr einsparen würde.

    Mein Geschäftspartner meinte sinngemäß, dass der Preis am CO2-Markt (CO2-Trading) für 4 Mill. t CO2 etwa um die 28 Millionen Euro liegen würde, bei derzeit ca. 7 Euro pro Tonne.
    Aber diese 4 Mill. t CO2 nur etwa die Hälfte von Herrn Winterkorns jährlichem Gehalt kosten würde und nicht 28Millionen Euro. Man glaubt es kaum, VW (andere Auto-Konzerne ebenfalls) verzichtet somit etwa auf ca. 20 Mill. Euro, weil erst gar kein Interesse zur Verbesserung der Umwelt besteht.
    Wie umweltbewusst ist das denn?

    ZITAT einer Webseite vom 14.Nov:
    “Laut einer Ana­ly­se der Deut­schen Bank könn­te der Preis für eine Tonne CO2 durch das Back­loa­ding im kom­men­den Jahr auf 15 Euro stei­gen.”

    Ganz zu schweigen von dem vorhersehbaren Trend der DB der entstehen sollte, zu den 20 Mill. Euro (plus diese ca. 30 Mill. Euro bei 15 Euro nächstes Jahr) an Einsparung, insgesamt liegt die Milchmädchenrechnung hier bei etwa 50 Millionen Euro.
    Man fragt sich ernsthaft wie die gesamte Industrie denkt, wie sie sich versteckt, wie sie täuscht, wie sie sich weiter entzieht und ob es dort jemals jemand ernst nimmt, wenn solche Angebote meines Geschäftspartners durch ignorieren praktisch abgelehnt werden.

    Alles was ich hier lange aufgeschlüsselt damit aufzeigen will ist, die Industrie (wie auch viele Poster hier) nehmen es nicht ernst, sie werden unseren Kindern ein Chaos hinterlassen, wofür unsere Kinder nichts können und diese Kinder dafür finanziell herangezogen werden und sogar mit ihrer eigenen Gesundheit unsere Rechnungen in der Zukunft begleichen müssen.

    Obwohl es heute noch halbwegs “billig” wäre, denn wenn erst mal der Schaden in großen Schritten auf uns alle zu kommt wird es so richtig teuer!

    Tolle Zukunft für unsere kommenden Generationen, nicht die Industrien haben Fehler in der Vergangenheit gemacht, ich (viele andere auch) habe die Fehler gemacht, die heißen Kinder (eure zukünftigen Kunden) in die Welt gesetzt, denn dann bräuchte ich mich mit diesen Gedanken hier erst gar nicht beschäftigen!

    05.12.2012 um 11:47 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Guter Kommentar,
      ich warte nur noch darauf, dass ein führender Manager dieses Problem erkennt und sich für nachhaltiges Wirtschaften durch Internalisierung der externen Kosten einsetzt. Aber vielleicht bin ich da zu optimistisch.

      05.12.2012 um 16:05 Uhr · Antworten

    • peng

      Sorry Bernd, man könnte es auch kurz und knapp sagen, viele Worte wenig Inhalt, denn letztlich reihst du Worthülse an Worthülse zu einem schwulstigen emotionalen Propagandabrei, der alles streift aber die Realität sorgsam meidet.
      Eigentlich ist es vertane Mühe, sich mit so einen Sammelsurium von offensichtlicher Rattenfängerei auseinander zu setzen, aber ich versuche es dennoch und möchte erstmal konkret hinterfragen, was du da so unreflektiert verbreitest.
      Was meinst du damit, wenn du sagst: “Ich glaube man braucht sich heute nicht mehr streiten was CO2-Emissionen bewirken“ ?
      Meinst damit, eine höhere CO2 Konzentration in unserer Atmosphäre würde unsere Wälder kräftiger und gesünder wachsen lassen, der Landwirtschaft reichere Ernten bescheren und für eine große Artenvielfalt unserer Flora sorgen, da CO2 ein lebenswichtiger Nährstoff für alle Pflanzen ist(sieh Photosynthese), dann hast du recht und dieses ist sogar wissenschaftlich bewiesen.
      Aber da kommt deine These von dem negativen Preis hinterher, ist das mal wieder in Personalunion eine multiple Einflüsterung unseres jetzigen VWL Studenten Andersdenkender?
      Welchen nachgewiesenen negativen Preis bewirkt das CO2, kannst du mir das einmal etwas näher erläutern, aber bitte ohne die Benutzung der gängigen Worthülsen, die kenne ich mittlerweile, ein kleiner Beweis würde mir vollkommen reichen.
      Du schreibst weiter: „Mein Antrieb CO2 zu reduzieren ist, meine Kinder sollen es mal besser haben als ich.“
      Das glaube ich dir einfach nicht, da du einer so offensichtlichen falschen pseudowissenschaftlichen Ideologie kritiklos hinterherhechelst, die dabei ist die Lebensgrundlagen für unsere Kinder und Enkelkinder zu zerstören. Ich nehme es dir diese Aussage nicht ab, weil diese Ideologie nichts anderes als einen gigantischen Schuldenberg hinterlassen und zwangsläufig zu einer Deindustrialisierung Europas führen wird und du als hoffnungsvoller VWL Student solltest es wissen – Pardon Bernd, VWLer war ja dein multipler Mitbewohner.
      Wer solch ein Erbe seinen Kindern hinterlassen will, möchte nicht, dass es einmal seinen Kindern besser geht!
      Auf dass mittlerweile peinlich VW Theater möchte ich schon überhaupt nicht mehr eingehen und denke mir nur meinen Teil – von welcher konkurrierender Lobby werdet ihr eigentlich gesponsert oder ist es einfach euer permanenter destruktiver Wille, der euch treibt?
      Schau mal über den Tellerrand, wer baut eigentlich auf der Welt bessere Autos als VW oder ist eure nervende Kritik vielleicht nur eine verdeckte PR Aktion von VW selbst – bei der Intensität wie ihr es betreibt, könnte man es beinahe Glauben, denn bekanntlich schlägt sich auch eine negative Werbung in positive Geschäftserfolge nieder.
      Darüber solltet ihr einmal nachdenken, bevor sich VW offiziell beschwert, wenn ihr eure Kampagnen eines Tages einstellt oder herunterfahren solltet.
      Denke damit würdet ihr VW viel mehr ärgern, aber scheinbar leben mit dieser win win Situation beide Seiten recht gut, bei GP klingeln die Spenden und VW genießt die kostenlosen Werbekampagnen.
      Ist schon recht cleveres Theater was ihr da inszeniert.

      Doch gehen wir weiter, erstaunlich geschickt findest du auch die Kurve zum Emissionshandel ohne diesen direkt zu benennen.
      Dabei verschweigst du aber bewusst, dieser Emissionshandel ist im eigentlichen Sinne lediglich eine pervertierte moderne Form des Ablasshandel, denn bei Tetzel war dieser noch freiwillig und der Geldbeutel konnte alleinig durch die Verbreitung von Ängsten geöffnet werden.
      Der Emissionshandel wird dagegen zwar auch noch mit dem Schüren von Ängsten begründet, aber zwangsweise per Gesetz vollzogen. Welch eine Perversion, doch dabei solltet ihr euch davor fürchten, dass die Menschen eines Tages diesen Betrug begreifen oder glaubt ihr so sehr an die Dummheit, dass dieses niemals geschehen wird?
      Doch ihr beginnt langsam zu ahnen, dass euch nicht mehr viel Zeit bleibt, denn unübersehbar bricht ein Pfeiler eures gigantischen Lügenbauwerkes nach dem Anderen zusammen, denn ihr könnt den Prozess der Wahrheit nicht mehr aufhalten.
      Denn trotz der vielen Milliarden mit denen man euch in Form von Forschungsgelder korrumpiert hat und noch so vieler Angstszenarien die ihr beschwört, es wird euch nicht helfen, am Ende wird sich der gesunde Menschenverstand durchsetzen und euch zur Verantwortung ziehen.
      Und dann sollt ihr es den Generationen einmal erklären, was ihr eigentlich mit euren Drang zum Manipulieren, Lügen und Betrügen in der Welt angerichtet habt, denn an euren Taten werdet ihr erkannt!

      05.12.2012 um 19:28 Uhr · Antworten

      • Hotte

        man könnte es auch kurz und knapp sagen, viele Worte wenig Inhalt, denn letztlich reihst du Worthülse an Worthülse zu einem schwulstigen emotionalen Propagandabrei, der alles streift aber die Realität sorgsam meidet.
        Eigentlich ist es vertane Mühe, sich mit so einen Sammelsurium von offensichtlicher Rattenfängerei auseinander zu setzen

        05.12.2012 um 21:23 Uhr

      • peng

        Hotte, ja was in so einem multiplen Universum alles möglich ist, …. ja vielleicht sollten wir darüber einmal gemeinsam staunen, übrigens wer meldet sich denn heute noch aus eurem multiplen Persönlichkeitskreis?

        05.12.2012 um 22:22 Uhr

      • Hotte

        Ja, schon gut. Wenn ich von ‘nem Haufen Leute hören würde, ich würd’ Unsinn erzählen, würde ich auch behaupten, das wäre alles ein und dieselbe Person. Das macht’s halt leichter, gell? Ebenso die Behauptung, das seien gekaufte “Schreibknechte”. Oh Mann…

        06.12.2012 um 16:01 Uhr

      • stefan

        vielleicht ist der gute peter das von eike so gewohnt: vielleicht tummeln sich da im kommentarbereich so 2-3 leute unter 30 namen? (nicht so ernst nehmen, peter! :) )

        06.12.2012 um 18:34 Uhr

  • Greenpeace Moderator

    Kommentare von “peng” und “Andersdenkender” gelöscht. Bitte diskutieren Sie sachlich.

    07.12.2012 um 16:45 Uhr · Antworten

  • Waldschrat

    Lieber Moderator
    Tu Deine Pflicht und lösch mal diversen Schott von Martin Kaiser!
    Und schreib Ihm bleib sachlich!

    07.12.2012 um 20:09 Uhr · Antworten

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