Gesetze werden mitunter nicht von der Politik gemacht, sondern scheinbar direkt von der Industrie diktiert. Insbesondere wenn es um Autos geht und ganz speziell deren zukünftige Grenzwerte für Verbrauch und Emissionen. Volkswagen – die “dunkle Macht” aus Niedersachsen – liefert aktuell ein schönes Beispiel für Klüngelei.

Pariser Autosalon: Greenpeace-Aktivisten protestieren bei der Golf 7-Vorstellung gegen die Vernebelungstaktik von Volkswagen.
EU-Kommissar Oettinger ganz im Sinne Volkswagens
Gut, wenn man wie VW dabei auf gute Freunde bei der EU-Kommission zurückgreifen kann. So konnte Günther Oettinger, seines Zeichens EU-Energiekommissar, VW-Chef Martin Winterkorn versichern, dass dieser sich um verbindliche CO2-Grenzwerte für Autos nach 2020 nicht sorgen müsse. Das geht aus einem zweiseitigen Brief hervor, den Oettinger bereits im Sommer verfasst hat und jetzt für Wirbel sorgt. Entsprechend titeln heute die Medien: Süddeutsche Oettinger, Freund der Autoindustrie, Spiegel: Oettinger bremst für VW, Zeit: Oettinger kümmert sich um VW-Interessen.
Was ist passiert? Auf direkte Bitte von VW hat sich EU-Energiekommissar Oettinger für eine erhebliche Abschwächung der Klimaschutzvorschläge für Neufahrzeuge stark gemacht – teilweise mit Erfolg. VW-Freund Oettinger hat diverse Schlupflöcher durchgesetzt, die die Klimaziele für 2020 aushebeln sollen. Ein Blick in den Brief lässt auf vorauseilenden Gehorsam schließen, denn: Eine weitere Verschärfung der Grenzwerte über 2020 hinaus wurde offenbar auf die Bitte von VW zunächst einmal erfolgreich hintertrieben.
Mit dabei: EU-Industriekommissar Tajani
Und auch in der vergangen Woche konnte man in „Die Welt“ lesen EU verhätschelt Autobauer. Anlass war ein Strategiepapier des Industriekommissars Antonio Tajani, in dem er der Autoindustrie einen besonderen Vorteil verschaffen will: Neue Gesetze, die die europäische Autoindustrie betreffen, sollen zunächst einer „rigorosen Prüfung“ unterzogen werden. Oettinger und Tajani spielen sich die Bälle offensichtlich zu, um den Klimaschutz in Europa zu schwächen. Denn passend zu Tajanis Einsatz für die geplagte Autoindustrie kommentierte Oettinger, wer mehr industrielle Wertschöpfung in der EU wolle, müsse aufhören, “nach Grönland zu fahren und Eisbären zu streicheln”. (Quelle: Die Welt EU plant die dritte industrielle Revolution)
Was ist da los in Brüssel? Die EU-Klimakommissarin Connie Heedegard hatte im Juli 2012 einen Vorschlag vorgelegt, wie der CO2-Ausstoß von Neuwagen bis zum Jahr 2020 auf 95 g pro gefahrenen Kilometer begrenzt werden kann. Das kam nicht überraschend, der Grenzwert 95 Gramm stammt von 2009 und muss jetzt in ein Gesetz überführt werden. Trotzdem war die Aufregung groß und die Autolobbyisten legten sich bei einschlägigen Brüsseler Politikern mächtig ins Zeug, um den Grenzwert zu verwässern und möglichst viele Schlupflöcher unterbringen. (Quelle: Die Zeit Mehr CO2 für dicke Brummer).
Die Macht der dunklen Seite reicht weit! …bis in den deutschen Bundesrat
Der niedersächsische Autokonzern ist offensichtlich auch bei der deutschen Politik gut vernetzt. Denn das Land Niedersachsen setzt sich gerade über den Bundesrat dafür ein, dass die Grenzwerte für 2020 noch weiter verwässert werden. Uns liegen Informationen vor, die klar zeigen, dass Niedersachsen nicht nur ganz allgemein gegen eine Einbeziehung der CO2-Emissionen aus dem Verkehr in die Klimaziele der Bundesregierung interveniert. Vielmehr: Ganz im Sinne eines heimischen Autokonzerns schlägt das Land konkrete Rechentricks vor, die einer Verschiebung der 2020-Werte auf einen späteren Zeitpunkt gleichkommen. Es darf darüber spekuliert werden, ob das Land hier aus eigener politischer Überzeugung handelt oder nicht vielleicht doch auf direkte Weisung aus Wolfsburg. Wenn dem so ist, und alles spricht dafür, dann zeigt Volkswagen hier seine Dunkle Seite, die kaum zu den publikumswirksam vorgetragenen Werbesprüchen wie “Think Blue” und dem angeblichen Anspruch der Nachhaltigkeit passt.
Greenpeace fordert für 2020 einen CO2-Grenzwert von 80 Gramm für Neufahrzeuge und kritisiert den Kampf der Autolobby gegen europäische Klimaschutzgesetze. Im Zentrum der Greenpeace-Kritik steht der größte europäische Hersteller Volkswagen. Der Konzern bezeichnet sich gerne als Nummer 1 in Sachen Umweltschutz, setzt sich aber weder für verbindliche Reduktionszielen in der EU ein und noch nutzt er Spritspartechnik serienmäßig in Neufahrzeugen – auch der neue Golf verbraucht zu viel. Lösungsvorschläge dazu hat Greenpeace vorgelegt. Stattdessen setzt VW auf „grüne“ Rhetorik, verschleiert die schwache Umweltbilanz seiner Produkte und lobbyiert gegen Grenzwerte. Schade, VW. Chance wieder einmal vertan.
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Gerhard Maier
wann lernen Politiker über den Tellerrand zu schauen ? fehlt Ihnen der Mut ?
12.10.2012 um 01:14 Uhr ·
Lottina
Man muss sich nur mal die Ermittlungen im Fall Mappus ansehen. Wenn das bei einflussreichen Politikern Standard sein sollte, gute Nacht.
Warum Herr Oettinger , der mir schon in der Energiedebatte mit spontanen Äußerungen auffiel, hier nicht über den Tellerrand schauen will, kann ich nur mutmaßen. Aber an Mut kann es nicht liegen, da erlebt man ihn oft anders.
12.10.2012 um 15:02 Uhr ·
Lars Niewöhner
Köln, 12.10.2012
Sehr geehrter Herr Oettinger,
leider gehören sie seit eh und je einer ewig-gestrigen Politikergeneration an, die allein wirtschaftliches Wachstum und Lobbyismus zur Maxime ihres Handelns macht. Wenn ich mir Ihr Wirken in Baden-Württemberg anschaue, dann muss ich konstatieren, dass sie das Land gesellschaftlich gesehen in die Steinzeit zurückgeführt haben und der tumbe Stefan Mappus diesen Weg konsequent fortgeführt hat. Es reicht eben nicht, eine niedrige Arbeitslosenquote, fleißige Mittelständler und gute Schüler zu produzieren. Man muss auch einsehen, dass unsinnige Vorhaben wie Stuttgart 21, das Beharren auf Kernenergie und anderen tödlichen Technologien, das ungebremste Setzen auf klimaschädliche Automobile und den Ausbau des Straßennetzes zur Potenzierung des Individualverkehrs und die völlige Liberalisierung des Finanzsektors in eine gesellschaftliche Katastrophe münden.
Eine gesellschaftliche Katastrophe ist auch, wenn Politiker intellektuell und persönlich nicht in der Lage sind, ein Amt mit dieser Veantwortung auszufüllen. Ich wiederhole mich gerne: Es reicht eben nicht, eine Karriere in der Jungen Union zu beginnen, um dann trotz mangelnder Fähigkeiten durch Klebrigkeit, Karrieregeilheit und mangels Alternativen in einer geistig und personell total verarmten CDU immer weiter aufzusteigen, um dann als EU-Kommissar für Energie „entsorgt“ zu werden.
Wer wie Sie als geistiger Brandstifter so häufig und unsäglich in Erscheinung getreten ist, der sollte endlich die Konsequenzen ziehen, und von allen Ämtern zurücktreten, die er innehat. Dem viel zu hohen CO2-Ausstoß der deutschen Automobile das Wort zu reden und mit einem der größten Umweltverschmutzer der Welt, Martin Winterkorn, gemeinsame Sache zu machen, ist schlicht und ergreifend ein Verbrechen an der Menschheit. Sie müssen bedenken, dass das Ziel, eine Temperatursteigerung von unter 2 °C zu erreichen nur mit einem Ausstoß von ca. 500 Gigatonnen CO2 weltweit zu erreichen sein wird. Wenn der Abbau und die Nutzung der fossilen Energieträger aber so weitergeführt wird, wie bereits fest eingeplant, dann werden wir einen weltweiten CO2-Ausstoß von 2700 Gigatonnen verursachen. Hauptschuldige sind Sie und Herr Winterkorn mit ihrer völlig verfehlten EU- bzw. Unternehmenspolitik. Der Anstieg der Temperatur um 0,8 °C hat in den letzten Jahren schon zu erheblichen Umweltschäden wie Überschwemmungen, Stürme, Verwüstung und Versteppung geführt. Ein weiterer Anstieg um 2 °C wird noch katastrophalere Auswirkungen haben. Und das 2 °-Ziel werden wir dank Herrn Winterkorn und Ihnen weit übertreffen. Damit sind Sie für die Zerstörung unserer Erde verantwortlich. Herzlichen Glückwunsch.
Mit freundlichen Güßen
Lars Niewöhner
P.S.:
Ein Auszug aus Wikipedia:
„Im Dezember 2011 berichteten mehrere Medien, dass Oettinger in seiner Funktion als EU-Energiekommissar den Ausbau der Kernenergie in Europa vorantreibe. Demnach sehe der unter Oettinger erarbeitete “Energiefahrplan 2050″ der EU einen Neubau von 40 Kernkraftwerken bis 2030 vor. Auch Subventionen analog der Einspeisevergütung für Erneuerbare Energien seien demnach für Kernkraftwerke denkbar. Die bestehenden Zweifel in der europäischen Öffentlichkeit sollen laut Energiefahrplan mit neuen Technologien ausgeräumt werden.[23][24]
EU-Schuldenkrise
Im Zuge der Kontroversen zum Euro-Rettungsschirm schlug Oettinger vor, in dem hochverschuldeten Griechenland EU-Beamte in der Verwaltung einzusetzen, da diese im Gegensatz zu der “offensichtlich wenig leistungsfähige(n) Verwaltung” in dem EU-Staat “ohne Rücksicht auf Widerstände agieren und den Schlendrian beenden” könnten. Zudem machte er den Vorschlag, dass stark verschuldete Staaten ihre Haushaltshoheit auf Zeit an die EU abgeben sollten. Dies sei “eine echte Zumutung für jede Regierung und würde übermäßige Schuldenmacher ausbremsen.”[28] Außerdem brachte er in einem Interview mit der “Bild” das Aufgreifen einer „unkonventionellen Idee“ ins Spiel, zur symbolischen Abschreckung defizitärer Mitgliedsstaaten deren Flaggen vor EU-Gebäuden auf Halbmast zu setzen.[29] Mehr als 150 EU-Parlamentarier aller Fraktionen forderten darauf hin in einem Brief an Kommissionspräsident José Manuel Barroso die Rücknahme der Äußerung oder den Rücktritt Oettingers als Kommissar für Energie.[30] Wie die Financial Times Deutschland berichtet stamme die von ihm eingebrachte Idee aus einem Gespräch mit der Chefredaktion der “Bild”.[31] Ende September 2011 entschuldigte sich Oettinger für seine Äußerungen.[32]
Filbinger-Trauerrede
Für sehr heftige öffentliche Kritik sorgte Oettinger am 11. April 2007 mit seiner Trauerrede beim Staatsakt im Freiburger Münster zum Begräbnis von Hans Filbinger, einem seiner Vorgänger im Amt des baden-württembergischen Ministerpräsidenten, der 1978 nach öffentlichem Druck zurückgetreten war. Oettinger hatte in dieser Rede ausgeführt:
„Anders als in einigen Nachrufen zu lesen, gilt es festzuhalten: Hans Filbinger war kein Nationalsozialist. Im Gegenteil: Er war ein Gegner des NS-Regimes. […] Es bleibt festzuhalten: Es gibt kein Urteil von Hans Filbinger, durch das ein Mensch sein Leben verloren hätte.“[33]
Oettinger wurde dafür von verschiedener Seite öffentlich kritisiert. Der Dramatiker Rolf Hochhuth[34] verwies darauf, dass Filbinger als Marinestabsrichter gegen den Deserteur Walter Gröger ein Todesurteil beantragt hatte. In Folge des Urteils wurde Gröger am 16. März 1945 erschossen. Weitere Kritik äußerten der Zentralrat der Juden in Deutschland und Bundeskanzlerin Angela Merkel.[35] Rufe nach einer Entschuldigung und Rücktrittsforderungen wurden laut. Oettinger verteidigte seine Äußerungen zunächst in einem offenen Brief[36] und sagte: „Meine Rede war öffentlich, ernst gemeint, und die bleibt so stehen.“ Er habe auch viel Zustimmung und Lob erhalten.[37][38] Am 16. April erklärte Oettinger dann, dass er sich von seinen eigenen Äußerungen distanziere.[39]
Äußerungen zum Thema Krieg
„Wir sind in der unglaublich schönen Lage, nur von Freunden umgeben zu sein. Das Blöde ist, es kommt kein Krieg mehr. Früher, bei der Rente oder der Staatsverschuldung haben Kriege Veränderungen gebracht. Heute, ohne Notsituation, muss man das aus eigener Kraft schaffen.“[40]
Rolle bei Stuttgart 21
Im Oktober 2010 stellte sich heraus, dass Oettingers Lebensgefährtin Friederike Beyer Mitglied im geschäftsführenden Vorstand einer Stiftung von ECE ist. ECE, ein Shoppingcenter-Betreiber aus Hamburg, möchte auf dem Gelände von Stuttgart 21 ein Einkaufszentrum errichten. Oettinger gilt seit Jahren als Befürworter des Großprojekts. Die Stiftung ECE war im Zusammenhang mit Stuttgart 21 auch deshalb in Kritik geraten, weil ihr auch die ehemalige baden-württembergische Verkehrs- und Umweltministerin Tanja Gönner angehört.[41]
Nach einem Bericht des Spiegels im November 2011 zeigen bis dahin unveröffentlichte Dokumente, dass die damalige Landesregierung schon 2009 mit höheren Kosten rechnete – Parlament und Öffentlichkeit aber nicht darüber informierte. Oettinger untersagte daraufhin weitere Berechnungen, da entsprechende Kosten in der Öffentlichkeit schwer kommunizierbar seien.[42]“
12.10.2012 um 22:39 Uhr ·
Lottina
Ein sehr interessanter Beitrag, den viele lesen sollten!
13.10.2012 um 12:04 Uhr ·
stefan
… und sich dann nochmal das zur belustigung ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=8bGKfvBG9sM
13.10.2012 um 12:23 Uhr
Andersdenkender
Haha, ja und da heißt es man müsste Englisch sprechen können um groß rauszukommen
13.10.2012 um 15:38 Uhr
Lottina
Ja, Stefan, das war lustig!
17.10.2012 um 09:53 Uhr
Bruno Straub
Lars, Du magst es gerne ganz groß?
“”Ein weiterer Anstieg um 2 °C wird noch katastrophalere Auswirkungen haben. Und das 2 °-Ziel werden wir dank Herrn Winterkorn und Ihnen weit übertreffen. Damit sind Sie für die Zerstörung unserer Erde verantwortlich. Herzlichen Glückwunsch.”"
Die 40 AKW, die Herr Oettinger angeblich bauen will, würden die Welt von etwa soviel CO2 entlasten, wie der gesamte PKW – Verkehr in der EU erzeugt.
Die 40 AKW werden natürlich nie gebaut; das werden Leute wie Du erfolgreich verhindern.
Herzlichen Glückwunsch!
13.10.2012 um 22:06 Uhr ·
Andersdenkender
Na Bruno,
wenn du die ganze Leistung mit EE erzeugt haste auch Null CO2 Emissionen.
Und 40 potenzielle Gaus weniger.
Eine ganze Menge also, “forward” wie Obama sagen würde.
13.10.2012 um 22:38 Uhr
Bruno Straub
Na Andersdenker,
an 100% EE (in den nächsten 20 Jahren) glauben auch bei uns außer Dir wohl nur wenige. Dummerweise unsere “Nachbarn” erst recht nicht.
Akzeptiere doch einfach die Realität!
(Ist auch weniger eine Glaubenssache= Ethikrat, sondern hat was mit Physik zu tun)
13.10.2012 um 23:03 Uhr
Bruno Straub
… und nicht vergessen, Deinen 40 potentiellen Gaus, steht der sichere Weltuntergang gegenüber!
13.10.2012 um 23:05 Uhr
stefan
aaallerdings, bruno, korrigier mich, wenn ich falsch liege. weltweit hat kernenergie einen anteil am strommix von etwa 15%, fossile energieträger liegen bei 70%. kernkraft stellt also etwa 3.000 twh, fossile 14.000 twh bereit. der weltweite stromverbrauch wird in den nächsten jahrzehnten noch stark ansteigen (sich verdoppeln? sagen wir: sich veranderthalbfachen). aktuell also etwa 20.000 twh, dann 30.000 twh. wenn wir uns von den fossilen verabschieden wollten, und erneuerbare sowie kernkraft zu gleichen teilen übernehmen würden, müsste kernkraft also 15.000 twh bereitstellen können – fünfmal soviel wie heute. heute gibt’s rund 450 akw. gehen wir davon aus, dass die laufzeiten einiger auslaufen, neubauten aber mehr liefern können. da müssten wir etwa 1.000-2.000 neue kernkraftwerke bauen. wer glaubt denn sowas?
14.10.2012 um 05:06 Uhr
andersdenkender
Bruno, es geht nicht um 100% EE morgen sondern die Leistung von 40 AKW Neubauten in EE, und glaub mir man kann sich schon entscheiden ob man nun EE baut oder AKWs.
Und nachhaltiges Wirtschaften ist wirklich keine Ethikfrage die suggeriert das wir eine Wahl hätten, sie ist eine Bedingung. Ich weiß ja nicht wer nicht wer wirklich noch AKWs bauen will, aber selbst Frankreich denkt nun nen bisschen nach abzubauen. Und es ist letztendlich auch ne wirtschaftliche Frage – wieviel Gewinne dürfen Unternehmen einfahren wenn sie die Schäden die sie anrichten nicht bezahlen können?
Und wer erklärt das den anderen Unternehmen, die sich versichern müssen?
Das ist Wirtschaftlicher Nonsens, ja Marktversagen.
14.10.2012 um 08:19 Uhr
Techniker
Ansonsten müssten wir etwa 1000-2000 Kohlekraftwerke bauen, wer will denn sowas?
Oder 15 Milliarden Windräder, aber das glaubst du z.B in China ja selbst nicht.
1000-2000 AKW Sind durchaus keine Unmöglichkeit, wenn bis dahin die meisten älteren AKW vom netz gehen, wären wir dann sogar sicherer wie heute.
Im Moment kommt’s mir so vor, als wären die meisten Leute hier in “Denial”, dass sie einfach nicht wahr haben wollen, dass egal was sie gegen VW in ihrem Protest erreichen, die AKW die – geößtenteils – wegen ihnen abgeschaltet wurden hätten viel mehr CO2 verhindert.
Bruno sagt, 40 AKW könnten den Gesamten PKW – Verkehr in Europa Offseten. Öko sagt: Ja, aber 100% EE könnten das auch. Dir Antwort darauf: Ja, aber könnten die bis 2020 gebaut werden?
Ich sage: Die 8 abgeschalteten AKWs in Deutschland Vermeiden mehr CO2 als in Deutschland der Flug- und Straßenverkehr. Öko sagt: Ja aber wir müssen keine neuen KohleKW bauen. Die Antwort darauf: Ja, aber wir hätten genausogut 8 KohleKW abschalten können. Und die, die wir haben, laufen jetzt mit höherer Leistung, also mehr CO2.
Öko sagt: Wir solle nicht Atomstrom mit Kohle ersetzen. Die Antwort darauf: Solange wir nicht 100% EE haben, muss der fehlende Atomstrom durch irgendwas ersetzt werden, selbst wenn den Atomstrom durch EE ersetzt, hätte man mit dem gleichen EE Strom eine entsprechende Menge an Kohlestrom ersetzen können.
Öko sagt: Atokraftwerke blockieren die Energiewende. Die Antwort darauf: Warum? Selbst wenn, warum mehr als ein entsprechend großes KohleKW.
.
Das menschliche Gehirn ist extrem einfallsreich, wenn es etwas nicht wahr haben möchte, und erfindet seltsamste Ausreden – das habe ich hier im Blog schon viel erlebt. Aber bitte, bedenkt diese eine Sache:
.
Wenn ihr gegen Atomkraft seid, und da ist es auch egal ob es um Neubau oder die frühere Abschaltung von den bestehenden geht: dies wird in einer – um einen mittleren zweistelligen Betrag – erhöhter ppm-Konzentration CO2 in unserer Atmosphäre resultieren.
Jetzt kann man sich überlegen, was einem lieber ist.
14.10.2012 um 09:23 Uhr
andersdenkender
“Bruno sagt, 40 AKW könnten den Gesamten PKW
Verkehr in Europa Offseten. Öko sagt: Ja, aber
100% EE könnten das auch. Dir Antwort darauf: Ja, aber könnten die bis 2020 gebaut werden?”
Können 40 AKWs in den nächsten 7 Jahren gebaut werden? Ein ebenso ambitioniertes Ziel.
Zu AKW oder Kohle:
Alles was mit externen Kosten unwirtschaftlich ist, wird in der Reihenfolge vom Markt verschwinden.
Je nach Berechnung ist das Kohle, mal Atom.
Mir ist das egal, Kosten-Nutzen-Analyse und fertig.
Und um zum Thema zurückzukommen:
Lobbyismus ist wirklich nen großes Thema, transparent ist was anderes.
14.10.2012 um 09:37 Uhr
Techniker
Dann eben 2025 oder 2030, auf jeden fall schneller als die Erneuerbaren. Du machst dir das leben ein bisschen zu leicht, Andersdenkender. So nach dem Schema: woher die nächsten 50 Jahre lang (ein Teil von) meinem Strom herkommt, ist mir egal, ich lebe schon in meiner Perfekten, Konfliktlosen, 100% EE Welt. Sorry, aber so klingt dein Kommentar.
Egal welche Kosten-Nutzen Anslyse du hernimmst, Atomkraft schneidet besser als Kohle ab. TROTZDEM Rudern Organisationen wie GP in genau die entgegengesetzte Richtung.
Ob wir 2050 450 oder 500 ppm CO2 haben KANN dir einfach nicht egal sein.
14.10.2012 um 10:12 Uhr
Andersdenkender
So ist es auch, Techniker.
Ich halte es für Käse zu sagen in den nächsten Jahren brauchen wir 40 AKWs mit Unterstützung des Staates. Ebenso zu sagen bis zum nächsten Jahr gibt es 2 neue Gaskraftwerke, wegen dem Ausbau der EE.
Du kannst sagen, dass ich mir es leicht mache, ich würde sagen das sind Probleme die von einem Fachmann gelöst werden müssen und auch werden, sofern der Druck hoch genug ist. Dazu gehört es das die Leute ihre waren Kosten mal kennen lernen.
Mir ist egal was zuerst wegkommt, weltweit sollte man erstmal erreichen dass vermehrt auf EE gesetzt wird. Weder Kohle nicht Atom ist risikofrei, wir müssen damit leben dass man nicht beides morgen ersetzt hat (was wohl auch niemand erwartet) und akzeptieren, dass Greenpeace als Umweltschutzorganisation auch die ökologischen Risiken der Atomkraft nicht toleriert.
14.10.2012 um 12:10 Uhr
Bruno Straub
Glaube ich an eine menschengemachte Erderwärmung durch CO2? Glaube ich, dass es “kurz nach 12 ist”?
Wenn ja, dann muß ich dafür sorgen, daß weniger CO2 freigesetzt wird ….. Weniger Verbrauch ….. Bis hin zur Abschaltung von CO2- Emittenten.
Wenn man vor der Wahl steht, dank der Installation von EE entweder Kohle- ODER Kernkraftwerke abschalten zu können, müßte man sich m.E. klar gegen die Kohle entscheiden…..
Aber was m.E. überhaupt nicht geht: Sonntags AKW abschalten (und damit den (gewaltigen) CO2 Ausstoß von KohleKW akzeptieren) und montags bejammern, daß der Herr Winterkorn mit seinen Autos “unsere Erde zerstört”.
14.10.2012 um 21:14 Uhr
Andersdenkender
Bruno,
auch die Wissenschaft ist keine Glaubensfrage – es besteht ein breiter Konsens, dass wir hauptverantwortlich sind.
Anscheinend können sie nicht akzeptieren, dass Greenpeace als UMWELTSCHUTZorganisation die hohen ökologischen Schäden der Atomkraft nicht akzeptiert. Erwarten sie ernsthaft, dass Greenpeace die Energiewende ganz allein neutral beurteilen kann?!
Erwarten sie ein gutes ausgewogenes ehrliches wissenschaftliches Konzept zu Energiewende von einer Interessensgruppe wie Greenpeace sie ist (wenn auch lange nicht Vergleichbar mit Lobbygruppen)?
Naiv?
Für eine Umweltgruppe ist diese Frage sicher nicht leicht, sie kann keine Prioritäten setzen, ohne anzuecken. Also schaltet man bis 2015 die AKWs und bis 2040 die KKWs ab (sofern ich’s richtig im Kopf hab).
Es gibt wichtigere Emittenten als die deutsche KKW, wichtiger ist weltweit den Ausbau voranzubringen!
14.10.2012 um 22:30 Uhr
Bruno Straub
Andersdenker,
ich habe nichts dagegen, dass Greenpeace, die “”hohen ökologischen Schäden der Atomkraft nicht akzeptiert”".
Aber wir müssen nun mal eine Rangfolge definieren. Und wer die angeblich “”hohen ökologischen Schäden der Atomkraft nicht akzeptiert”", bewertet sie höher, als die hohen ökologischen Schäden durch Klimaerwärmung. Wie kommt Greenpeace zu dieser Einschätzung? Ist das Klimaproblem garnicht so drängend, wie man es uns darstellt?
14.10.2012 um 23:15 Uhr
andersdenkender
Vielleicht hätte ich kritischer sein sollen:
“Auch eine für den BDI erstellte Studie kam zu dem Ergebnis, dass zwar einerseits bei einem
Atomausstieg bis zum Jahre 2017 durch die
Energiewirtschaft bis zu 63 Mio. Tonnen
Kohlendioxid pro Jahr mehr ausgestoßen würde,
diese jedoch durch den Emissionshandel an
anderer Stelle wieder eingespart werden müssten. Es käme somit zu keinem Mehrausstoß, allerdings
stiegen die Kosten für die CO2-Zertifikate.”
Steigende Kosten für Zertifikate = steigende Anstrengungen CO2 zu sparen, auch in anderen Ländern.
15.10.2012 um 07:38 Uhr
Techniker
Das ist richtig, dass durch die beschränkten CO2 Kontingente der Markt gezwungen wäre, an anderer Stelle zu sparen, allerdings werden die Kontingente alle paar Jahre neu angepasst, wenn die Preise hoch sind, ist die Warscheinlichkeit gering, dass die Kontingente nach unten angepasst werden.
Die Politik zielt nähmlich auf ein konstantes Preisniveau um 30-50 €/T
15.10.2012 um 10:31 Uhr
Techniker
Und das gilt natürlich nur in Europa, denn nur dort gibt es Emmisionshandel.
In China gilt das natürlich nicht. EE ist dort auch unmöglich.
15.10.2012 um 10:33 Uhr
Andersdenkender
“auch in anderen Ländern.”
War auf Europa bezogen
Sind die Preise für Co2 Emissionen nicht niedrig bei fünf Euro oder so?
Die Kontigente sollten angepasst werden – nach unten.
15.10.2012 um 10:39 Uhr
Techniker
Kannste nachschauen was der aktuelle Preis ist, sind tagesaktuelle Preise.
Allgemein kann man sagen, dass eine Mehr/Minderemission zwar UNMITTELBAR keinen Einfluss hat, aber langfristig durch die Anpassung, oder Nichtanpassung bzw. Die Höhe der Verringerung sich indirekt schon auswirkt.
15.10.2012 um 11:02 Uhr
Andersdenkender
Ist schwierig in die Zukunft zu sehen, was genau passiert kann man jetzt auch nur mutmaßen.
15.10.2012 um 11:18 Uhr
Bruno Straub
Wie heißt es so schön: Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen…..
15.10.2012 um 18:34 Uhr
Bruno Straub
Ist bei Klimaprognosen anders. Da benutzt man Simulationsprogramme….
15.10.2012 um 18:36 Uhr
Andersdenkender
Tja, da gibt es so Prognosen, die gehen von geil bis katastrophal schlecht.
Das geht dann von langfristig erhöhen Atomkraftwerke indirekt massiv die CO² Menge oder sie senken ihn “langfristig indirekt massiv”.
Wirtschaft kannste noch nicht mal im jahr genau vorraussagen, das klima schon, über jahrzehnte.
15.10.2012 um 19:29 Uhr
Bruno Straub
Vielleicht sollte man mal die Profs Schellnhuber und Rahmstorf an das “Wirtschaftsthema” lassen…. ?
15.10.2012 um 20:35 Uhr
andersdenkender
Tja, was bringt es wenn wir wissen wieviel wir im Jahr 2030 gewachsen sind?
Und was bringt es wenn wir die Folgen unseres CO2 Ausstoßes schon heute kennen?
15.10.2012 um 23:04 Uhr
Bruno Straub
Andersdenker,
wenn wir “”die Folgen unseres CO2 Ausstoßes schon heute kennen?”", wie Du fragst, würden wir sicher unsere Energien schon heute in Abwehrmassnahmen stecken….
(Oder vielleicht zähneknirschend sogar AKW akzeptieren…)
15.10.2012 um 23:39 Uhr
andersdenkender
Wieso?
Um dann doch kein CO2 zu sparen?
16.10.2012 um 07:30 Uhr
Techniker
…Und schon wieder denial
16.10.2012 um 12:32 Uhr
Erna
@andersdenkender
Nur mal so als Zwischenfrage. Wie hoch war der Anteil der PV und Windkraft am Primärenergieverbrauch in Deutschland 2011? Als Tip es gibt eine ARBEITSGEMEINSCHAFT ENERGIEBILANZEN die solche Daten veröffentlicht.
.
Daran sieht man, was die Milliardensummen bisher gebracht haben. Noch nicht einmal eine 2 (in Worten zwei) steht vor dem Komma. Und die Einsparung an CO2 ist somit einfach nur lächerlich. Von den sonstigen Folgen die wir z. B. durch die Windkraft für solch einen lächerlichen Beitrag akzeptieren müssen ganz zu schweigen.
16.10.2012 um 12:46 Uhr
Andersdenkender
@Techniker:
Leider ist das nen Argument, das nicht greift (wie oben beschrieben), aber Bruno postet es nochmal. Das ist “Denial”.
16.10.2012 um 12:53 Uhr
Techniker
Ich sehe nicht, wie das Argument nicht greifen sollte? Du versuchst dich durch den Emissionshandel rauszureden, was in etwa so ist wie wenn ich sagen würde: “durch die Tatsache, dass ich Benzin verbrauche, steigt der Benzinpreis, und jemand anderes kann keines mehr kaufen, daher kann ich bedenkenlos gas geben…”
Nicht beachtet hast du, dass durch den Preis auch, in meinem Beispiel der Explorationswille z.B. in die Arktis, in diesem falle einfach der Lobbydruck, die Kontingente zu erhöhen bzw. nicht oder nicht so viel zu senken steigt. Du redest dich raus mit “ja ist schwierig die Zukumft vorherzusehen…” Wenn du es nicht wahrhaben willts, dann wirst du immer ein Argument finden. Denial.
Außerdem sind die neuen Märkte für die Atomkraft sowieso nicht Europa, sondern China, Russland, Brasilien, USA, UAE, ect. Dort gibt es keinen Emissionshandel.
16.10.2012 um 13:08 Uhr
Andersdenkender
Wenn ich anderer Meinung bin, ist das sicher nich “denial”.
“…63 Mio. Tonnen Kohlendioxid pro Jahr mehr ausgestoßen würde, diese jedoch durch den Emissionshandel an anderer Stelle wieder eingespart werden müssten.”
Anders als beim Auto-Beispiel beschränkt niemand wieviel Auto gefahren wird, wenns aber eine ernste Grenze gibt wird diese ausgereizt.
Wenn ich meine Auto-Kilometer verkaufe, fährt sie wer anders.
“…Lobbydruck, die Kontingente zu erhöhen bzw. nicht oder nicht so viel zu senken steigt.”
Jetzt verstehe ich auch was du meinst, vielleicht ist es ne Wunschvorstellung, aber vielleicht in Umweltfragen nicht so sehr auf Lobbys hören?
Die Aussage das der Atomaustieg zu mehr CO² führt ist also prinzpiell nicht berechtigt. Wohl aber das der Lobbydruck steigt, dem möglicherweise nachgegeben wird und dementsprechend möglicherweise die Regelung gelockert wird.
16.10.2012 um 13:25 Uhr
Beobachter
@ Bruno Straub:
So einen Blödsinn hatte ich von Ihnen nicht erwartet… unglaublich… und das nach Tschernobyl und Fukushima…
Würde mal Ihnen empfehlen, sich zu informieren… angefangen von der Förderung (staatliche beim Bau von AKW´s – wissen Sie, dass keiner mehr freiwillig diese Riesen-Geldvernichtungsmaschinen bauen will???) (aber auch die Förderung von Uran – sehen Sie sich den Film “yellow cake” an – auch Deutschland (der Staat) wird nur für die Beseitigung der Schäden durch Uran-Förderung, die fast schon 50 Jahre zurück liegt, wahrscheinlich über 10 MRD € zahlen MÜSSEN). Weiter mit der Sicherheit (ja, kein AKW in D oder EU ist sicher gegen eine große Flugzeugmaschine, usw usw), bis zur (nicht vorhandenen) Endlagerung.
Die “friedliche Kernkraft” ist wohl das übelste, was sich die Menschheit je ausgedacht hat, wenn man kein “Tunneldenken” hat, sondern die GESAMTSITUATION betrachtet… wegen ein paar % Energiegewinnung große Schandflecken auf der Erdkugel, mit einer Masse von radioaktiven Müll, die schon in Nano-Grammbereich für den Menschen nicht akzeptabel sind…
29.12.2012 um 11:13 Uhr
Nase Weis
Lars, vielen Dank für deinen sehr interessanten Beitrag !
14.10.2012 um 11:05 Uhr ·
;-) Ich steh auf Lügen ;-) Ihr seid meine Götter
CO² ist nicht der BÖSE.
OHNE CO² KÖNNTEN WIR NICHT LEBEN!
Und nun zu euren Wissenschaftlichen Kenntnissen, ihr seid am Arsch!
))
Eisbohrung bestimmten nicht den CO² Gehalt. ( Wegen zb. Bakterien.)
Treibhauseffekte existieren nicht. ( Sie haben kein auch kein Einfluss auf das Klima )
Meeresspiegel steigt ja! Aber nur die geografische Lage ändert sich.
( Kennt ihr diese zwei Wörter: postglaziale Landhebung ? … Gut braucht ihr auch nicht zu kennen, ihr erzählt sowieso nur Mist
Nur weil ihr mit den Politiker die Welt verschmutzen wollt, ( Beispielweise Energiesparlampen) habt ihr nicht das Recht die Fakten zu manupulieren.
Ihr seid einfach nur unmenschlich…
Eure 0,04 % CO² “Wissenschaft” geht nicht auf.
Danke für die entstanden Schäden wegen euerem Terror. Die Ausbeutung, die Armut, die Lügen, das Sprachverbot und auch eure weiteren Ziele.
Ich kann erniedrig werden, weil ich die Wahrheiten kenne, dafür bin ich aber KEIN Lügner.
12.11.2012 um 18:31 Uhr ·
Andersdenkender
Rührselig, wirklich, die Opferrolle ist bei den “Allwissenden” (wie ich Leute wie dich immer nenne) zwar nicht neu, aber immer amüsant zu beobachten.
Du scheinst soviel zu wissen – ich frage dich deswegen mal:
Um viel Prozent haben die Treibhausgase zugenommen?
Wieviel ist auf den Einfuss des Menschen direkt oder indirekt zurückzuführen?
Existiert ein Konsens zum Klimawandel unter den Wissenschaftlern?
Kann ein Löffel gift dich umbringen oder bezweifelst du das auch?
usw.
Ich freue mich auf die Antworten
12.11.2012 um 18:58 Uhr
stefan
@an.denk
kennst du eigentlich das hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29
12.11.2012 um 19:38 Uhr
peng
Ach Andersdenkender, du stellst polemisch wiedereinmal mal die falschen Fragen und zäumst damit das Pferd wie immer von hinten auf.
Die richtigen Fragen wären doch, um wie viel Prozent ist der Kohlendioxid Anteil in der Atmosphäre in den letzten 10 oder auch nur fünftausend Jahren zurückgegangen.
Oder vergleichen sie doch einmal die Zeiten der größten Artenvielfalt unserer Erdgeschichte mit der CO2 Konzentration und sie werden staunen.
Oder zu welchen Zeiten erfolgten ständig große Zivilisationssprünge?
Leider verwechseln sie stets Ursache und Wirkung, ansonsten müssten auch sie langsam begreifen, dass wir klimatisch aus der kleinen Eiszeit herauskommen und sich infolge der natürlichen Erwärmung sich zwangsläufig auch die CO2 geringfügig erhöht. Ja Geringfügig, denn nach wie vor beträgt der CO2 Anteil in der Atmosphäre lediglich 0,0385 Prozent und von diesen 0,0385 Prozent gehen gerade einmal ca. 3 Prozent zu Lasten der Menschen. Damit beträgt der menschliche Anteil in der Atmosphäre stolze 0,00115 Prozent.
Schon an diesen geringen Wert können sie unzweifelhaft erkennen, dass der Anstieg der CO2 Konzentration in der Atmosphäre in den letzten dreißig Jahren kaum mit dem anthroposophen Anteil der Emissionen dieses Zeitraumes korrespondiert – und da sind wir schon wieder bei dem Prinzip von Ursache und Wirkung, welches sie einfach nicht begreifen wollen.
Ja und wenn dieses CO2 angeblich so giftig ist, warum leiten dann die Holländer dieses Gift extra in ihre Gewächshäuser ein – um ihre eigenen angebauten Kulturen zu zerstören?
Und haben sie schon einmal was von der Photosynthese gehört und was zu dieser neben dem Sonnenlicht noch benötigt wird?
Denke jetzt kommt bestimmt wieder ihr Aufschrei nach Beweisen und wenn ich diese dann liefere stellen sie sofort fest, dass dieses alles Lobbyistenkram ist oder von rechtsradikalen Verschwörungstheretikern stammt.
12.11.2012 um 20:12 Uhr
Sebastian
wieviel überheblichkeit und ignoranz muss ein mensch besitzen um so selbstherrlich zu agieren wie Oettinger und seine kfz-crew, traurig und peinlich.
ich hoffe dass wir es noch irgendwie schaffen die klimaschutzziele zu erreichen…
13.10.2012 um 15:16 Uhr ·
Andersdenkender
Liebe Erna,

“Nur mal so als Zwischenfrage.”
Ne, ganz nervig und unübersichtlich.
“Wie hoch war der Anteil der PV und Windkraft am Primärenergieverbrauch in Deutschland 2011?”
Das wollen sie mir doch sagen, oder? Aber den Anteil von allen EE (im Bereich der elektrischen Energie, hier den PEV anzuführen ist absurd) find ich interessanter – und der liegt über Atomkraft
“Als Tip…”
Kleiner Tipp: “Tip” mit doppel “P”
“…es gibt eine ARBEITSGEMEINSCHAFT ENERGIEBILANZEN die solche Daten veröffentlicht.”
Ich bin so gütig die Mitlgiederliste der Lobbyverbandes zu veröffentlichen:
“Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen sind (Stand Mai 2010):
Bundesverband der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW)
Deutscher Braunkohlen-Industrie-Verein e.V. (DEBRIV)
EEFA GmbH [4]
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)
Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln (EWI)
Gesamtverband Steinkohle (GVSt)
Mineralölwirtschaftsverband e.V. (MWV)
Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)”
Ich finde es sonderbar mich über Windenergie bei der Kohle-Wirtschaft zu informieren – sie nicht?
“Daran sieht man, was die Milliardensummen bisher gebracht haben.”
Bitte konkret: Wieviele Milliarden? Quelle? Wieviele Milliarden kosten uns konventionelle Energieträger im Jahr plus die externen Kosten. “Viel mehr” um es knapp zu formulieren.
“…2 (in Worten zwei)…”
Danke ich kann lesen, 2 ist eine Zahl, die uns leider nicht verrät wie teuer konventionelle Energie ist oder ob wir EE brauchen. Sad but true.
“Und die Einsparung an CO2 ist somit einfach nur lächerlich.”
Persöhnliche Meinung – mit 25 Prozent fängt es an und wird immer mehr.
Es ist schon ein Unterschied ob sie 0 Prozent EE haben oder 25 Prozent.
“Von den sonstigen Folgen die wir z. B. durch die Windkraft für solch einen lächerlichen Beitrag akzeptieren müssen ganz zu schweigen.”
Ja, die Folgen von Windkraft sind enorm. Manche munkeln sogar Windkrafträder fliegen in die Luft und verstrahlen alles. Oder heizen das Klima an.
Aber Moment mal, dass machen die gar nicht. Ist es möglich das sie einfach besser sind weil sie nachhaltiger sind?
16.10.2012 um 13:12 Uhr ·
Lottina
Gut, dass es den Andersdenkenden hier im Bloq gibt, der Erna antwortet. Im Ted eines priv. TV Senders sieht man, wie Statistiken sonst Eingang in Meinungsbildung haben. Im Zusammenhang mit dem Strompreis wegen der (angeblichen teuren ) Erneuerbaren wird danach gefragt, ob Atomkraftwerke wirklich abgeschaltet werden sollten. Über 70 % sagen dort Nein. Im gleichen Sender wählen im Ted 30 % links und 8 % FDP.
Wer will uns hier im Bloq nur immer was weismachen?
16.10.2012 um 15:44 Uhr ·
stefan
und beim wall street journal wird die frage kernenergie in zusammenhang mit klimaschutz auch erörtert. oben links kann man seine stimme abgeben, aktuell steht’s 52,5% zu 47,5% gegen kernenergie.
http://online.wsj.com/article/SB10000872396390443995604578001973671148176.html?mod=WSJ_BigIssuesEducation1012_LeftTopNews
16.10.2012 um 16:29 Uhr
Lottina
Wie viel FDP Wähler sind das ?
16.10.2012 um 23:49 Uhr
Andersdenkender
Und bitte nicht denken, dass die Institutem mit wissenschaftlichen Namen auch wirklich wissenschaftlich sind:
- EWI
“Kritiker bezweifeln die Unabhängigkeit des Institutes, da das EWI über eine Fördergesellschaft auch erheblich von Großkonzernen der Energiewirtschaft finanziert wird. Auch die Gelder für die Stiftungsprofessur stammten indirekt von dort. Die Empfehlungen des EWI seien deshalb nicht neutral, insbesondere dienten die Argumente zugunsten einer Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke den Interessen der Kernkraftwerksbetreiber RWE, E.ON und Vattenfall Europe, die gleichzeitig Hauptgeldgeber des Institutes seien.[9][5]”
- RWI
“Das WDR-Fernsehmagazin Monitor behauptet, das RWI habe in einem solarenergiekritischen Gutachten nicht angegeben, dass dieses von einer US-amerikanischen Öl- und Kohlekonzernen finanzierte Lobbyorganisation sei, dem Washingtoner Institute for Energy Research finanziert wurde.”
- EFFA GmbH
http://www.eefa.de/cockpit/auftraggeber
- DIW
Das DIW besitzt durchaus Neutralität, allerdings nicht überall.
Hier kommt es ganz auf den Auftraggeber an.
16.10.2012 um 16:29 Uhr ·
stefan
bei der tagesschau gibt’s grad ne eeg-umlagen-analyse:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/eeg-analyse100.html
16.10.2012 um 16:25 Uhr ·
Techniker
Andersdenkender- wenn du mit dem Emissionshandel argumentierst, müsstest du aber konsequenterweise auch das Glühbirnenverbot für sinnlos deklarieren, und Fliegen zur umweltfreundlichsten Fortbewegungsart deklarieren – denn Luftverkehr ist im Emissionshandel mit eingeschlossen.
Und du hast mir immernoch nicht gesagt, was dann mit den Ländern ist, die beim EU Emissionshandel nicht mitmachen. Sparen AKWs dort CO2?
16.10.2012 um 17:08 Uhr ·
andersdenkender
Erklär doch mal warum ich das Glühbirnenverbot als sinnlos betrachten sollte. Seh da grad kein Zusammenhang. Und im Flugverkehr wird doch besonders viel verbraucht?!
“Außerdem sind die neuen Märkte für die Atomkraft sowieso nicht Europa, sondern China, Russland, Brasilien, USA, UAE, ect. Dort gibt es keinen Emissionshandel.”
Dort sparen neue AKWs genauso CO2 wie EE.
Man sollte sicher kein AKW durch ein KKW ersetzen, aber Bruno zielte ja oben noch auf den deutschen Atomaustieg ab. Und da muss man sagen ist es nicht so wie er es dargestellt hatte (eigentlich hatte Stefan ihn das sogar mal erklärt – komisch das er das vergessen hat).
16.10.2012 um 17:49 Uhr ·
Bruno Straub
Andersdenker, sehe ich das, Stefan sei Dank, richtig?
Ich kaufe Ökostrom, den reinsten, den es gibt. Mein Lieferant liefert mir quasi CO2-freien Strom aus österreichischen Wasserkraftwerken. Das erspart der Umwelt ca. 3000 kg CO2.
Die entsprechenden Zertifikate kauft dann z.B. der böse Vattenfall und produziert die entsprechende Menge Braunkohlestrom.
Wo ist der Nutzen für die CO2-Bilanz, bzw. das Klima?
16.10.2012 um 21:57 Uhr
stefan
so etwas hab ich nie geschrieben.
16.10.2012 um 23:35 Uhr
Bruno Straub
stefan, das hast Du nicht geschrieben, und würdest Dich auch vermutlich nicht trauen, das zu schreiben…
Aber ist es falsch?
17.10.2012 um 00:05 Uhr
Andersdenkender
@Stefan:
Sorry
@Bruno:
Klimaschutz wird billiger?
17.10.2012 um 07:43 Uhr
Techniker
“Dort sparen AKW genauso wie EE”
Super! Du hast es erfasst.
Flugverkehr: ist im Emissionshandel mit einbegriffen, d.h ist es egal Wie viel das Flugzeug verbraucht, diese Emission müssen wegen der Deckelung anderswo eingespart werden. Zu den Glühbirnen: Denk mal ganz scharf nach…
16.10.2012 um 18:03 Uhr ·
Lottina
Nette Diskussion auf NTV zur Zeit!
16.10.2012 um 23:54 Uhr
Erna
@andersdenkender
Schön das Sie auf die Fragen nicht antworten. Wenn Sie diese Zahlen bezweifeln legen Sie mir bitte anderwe Zahlen vor. Ihre Vreblendetheit ist unerträglich und spiegelt eigentlich nur Ihre Einstellung wieder, die die Deutschen schon einmal in den 30-er Jahren hatten.
.
Also nochmals für Alle zum Mitschreiben. Der Anteil der PV am Primärenergieverbrauch in Deutschland 2011 betrug 0.5 % ( in Worten NULL KOMMA FÜNF) die der Windkraft 1,3 % (in Worten EINS KOMMA DREI). Somit haben wir also bereits über 100 Milliarden Euro für 1,8 Prozent rausgeschmissen ohne Netzausbau, ohne neue Gaskraftwerke und und und. Für 1,8 Prozent sind schon tausende Menschen und Millionen Vögel und Fledermäuse gestorben. Für 1,8 % riskieren wir den Blackout und unsere Writschaftkraft. Wie dumm und unwissend muss man sein um dies auch noch zu verteidigen
.
Das Argument mit dem Gesamtanteil der EE ist einfach lächerlich, da der Hauptanteil mit 7.6 % von der Biomasse stammt. Und dazu hat ja selbst GP eine differenzierte Meinung. Steigerung bei Wasserkraft sind in D im Prinzip ausgeschlossen und die Verbrennung von Müll wird auch keinen großen Sprünge mehr machen.
.
Was man schön sieht, ist was es kostet wenn wir mal zu 100 Prozent kommen wollen. Selbst bei 50 Prozent Energieeinsparung – welch eine Illusion – sind wir mit PV und Windkraft gerade mal bei 3,6 % (in Worten DREI KOMMA SECHS).
16.10.2012 um 23:59 Uhr ·
Lottina
Die Angst vor dem Blackout zu schüren, wie Sie es tun, ist Teil der Lobbyarbeit. Im vergangenen Winter hatten wir genug Strom, so dass wir sogar u.a. Frankreich mit Überschuss versorgen konnten. Das gleiche gilt jetzt.
Niemand bestreitet, dass der Netzausbau vorangetrieben werden muss, damit die wachsenden Mengen Strom gescheit eingespeist, verteilt und damit geregelt werden müssen. Denn Wind gibt es ja genug. Also kann der Weg hier nur durch Koordination und Tempo gezeichnet werden.
Auch verschweigen Sie die Möglichkeiten durch Windgas und viele andere Ideen , die bisher ausgebremst sind.
Bei der Entscheidung, welche Kosten sinnvoll sind, habe ich eine klare Meinung: Die, bei denen kein Supergau zu erwarten ist,die bei denen keine Atommüllversorgungskosten neu entstehen, die bei denen so wenig CO2 wie möglich freiwird, die, die mit Hilfe de Natur so unschädlich wie möglich immer wieder zu gewinnen sind, die, die den nächsten Generationen so wenig Schäden wie möglich hinterlassen, die bei denen ich möglichst gesund bleibe.
Alles andere ist politische Arbeit, bei der auch an Bezahlbarkeit für Schwächere und wirtschaftliche Nachhaltigkeit gedacht werden muss.
Eine Subventionierung der Stromkosten bei Golfplätzen halte ich da beispielsweise für reine Geldverschwendung, die kein privater Verbraucher bezahlen sollte. Aber da denkt man ja inzwischen etwas differenzierter und wird mit Hilfe – oder Druck – der Umweltverbände und Verbraucherschützer hoffentlich noch einmal genauer hinsehen.
17.10.2012 um 09:47 Uhr ·
Erna
Ja offenbar auch nicht ganz auf dem neuesten Stand. Siehe Hier bzw. weiter unten
http://www.fr-online.de/energie/stromausfaelle-die-angst-vorm-dunkel,1473634,19496664.html
17.10.2012 um 13:39 Uhr
Lottina
Dein Link bezieht sich wieder auf die Äußerungen von Lobbyverbänden, die sich hier äußern. Die Netzagentur sieht das ganz anders.(STEHT ÜBRIGENS AUCH IN DEINEM LINK)
Falls der Eindruck -nicht erfasste sehr kurze Stromausfälle- seien häufiger geworden, was diese Lobbyisten, da von vorher gar keine Daten existieren, gar nicht belegen können stimmt, gibt es ja Möglichkeiten der Sicherung (Zusatzbatterien), die bereits im Artikel erwähnt sind. Aber bewiesen ist noch nichts.
Eigentlich ist dieser Artikel – neben den üblichen Auflehnungen gegen das Abschalten – nicht einmal panikauslösend, da deutlich wird, dass die Netze schneller ausgebaut werden und z.B. über Windgas Speicherkapazitäten geschaffen werden müssen. Dann gibt es keine Überschüsse an Windenergie, und man kann die reichliche Energie aus Spitzenzeiten auch später nutzen. (Sehr wichtig für die kommenden Zeiten mit dem EE Auto)
18.10.2012 um 12:49 Uhr
Andersdenkender
Ich zitiere mal aus dem Artikel:
“Handelskammer und Verbände kritisieren die mangelnde Qualität der Stromnetze
und warnen vor massiven Produktionsausfällen.”
Leider sind nur die Stromausfälle im Zehntelsekundenbereich so die Industrie gestiegen. Massive Produktionsausfälle sehen anders aus.
18.10.2012 um 13:59 Uhr
Andersdenkender
@Erna:
”
) aus Gas und Öl beziehen.
Ich kenne sie zwar schon bin aber trotzdem verwundert, wieviel Nonsens sie schreiben – “Schön das Sie auf die Fragen nicht antworten.”
Sie beziehen sich auf ihren Beitrag vom 16.10.2012 um 12:46 Uhr , richtig?
Dort stellen sie genau eine Frage, nämlich:
“Wie hoch war der Anteil der PV und Windkraft am Primärenergieverbrauch in Deutschland 2011?”
Die habe ich auch beantwortet:
“Das wollen sie mir doch sagen, oder? Aber den Anteil von allen EE (im Bereich der elektrischen Energie, hier den PEV anzuführen ist absurd) find ich interessanter – und der liegt über Atomkraft
Quellen:
http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2012/10/2012-10-11-eeg-reform.html
Quelle 2 – siehe nächster Beitrag
Da fällt mir ein, sie müssen wirklich mir noch Fragen beantworten:
“Ich finde es sonderbar mich über Windenergie bei der Kohle-Wirtschaft zu informieren – sie nicht?”
“Ist es möglich das sie einfach besser sind weil sie nachhaltiger sind?”
Aber weiter:
“Ihre Vreblendetheit ist unerträglich und spiegelt eigentlich nur Ihre Einstellung wieder, die die Deutschen schon einmal in den 30-er Jahren hatten.”
Erna, ihre Beleidigungen/ Anschuldigungen, dass ich ein Nazi sei, wurden schonmal von der Moderation gelöscht. Ich würde dich bitten faktenbasiert und mit Quellenangabe zu diskutieren.
“Also nochmals für Alle zum Mitschreiben.”
Durch Wiederholen von Zahlen können sie weder den Lobbyeinfluss auf die “Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen” kaschieren (siehe oben) noch ihren absurden Vergleich aufrechterhalten. Der PEV beihnhaltet sowohl konventioneller EnergieTRÄGER als auch Erneuerbare Energien. Tja, und da sie Strom nicht über Jahrtausende speichern ist es kein Wunder das wir heute vor allem unseren PEV mit etwa 70 Prozent (in Worten SIEBZIG PROZENT
Der Anteil der EE am Primärenergieverbrauch (in De) ist bereits erstaunlich hoch mit 6,4 Prozent im Jahr 2005, der Anteil dürfte sich noch um einiges gesteigert haben und Atomkraft mit 5,7 Prozent niedriger, dieser Anteil dürfte stark gefallen sein wegen dem Atomaustieg. Zum Vergleich Braunkohle (8,7) und Steinkohle (9,4), wie bereits erwähnt im Jahr 2005.
Quelle 3 im übernächsten Beitrag
“über 100 Milliarden Euro”
Quelle? Wievel hat die Regierung für EE ausgegeben?
Und wieviel hat sie zum Vergleich für die konventionelle Energie ausgegeben?
“tausende Menschen und Millionen Vögel und Fledermäuse gestorben.”
Quelle? Müssten die Vögel nicht dann schon ausgestorben sein? Wieso hat der NABU Daten die um das 2xx fache abweichen (so die Diskussion die wir an anderer Stelle bereits geführt hatten, in der sich ihre Zahlen als haltlos erwiesen haben)? Wieviele sind bei konventioneller Energie schon gestorben?
“Wie dumm und unwissend muss man sein um dies auch noch zu verteidigen”
Ich denke was, dass heißt hab ich an ihren Beiträgen schon deutlich gemacht
“Das Argument mit dem Gesamtanteil der EE ist einfach lächerlich, da der Hauptanteil mit 7.6 % von der Biomasse stammt.”
Quelle? Etwa 50.000 GWh von 120.000 GWh im Jahr 2011 werden von Windenergie produziert, dass sind pipapo etwas über 40 Prozent.
Siehe Quelle 4
“Und dazu hat ja selbst GP eine differenzierte Meinung.”
Greenpeace ist kein Gott und allgemein eher links einzuordnen, die ökonomische Bildung ist dementsprechend sehr oft nicht sooooo stark ausgebildet.
“Steigerung bei Wasserkraft sind in D im Prinzip ausgeschlossen und die Verbrennung von Müll wird auch keinen großen Sprünge mehr machen.”
Es ist nicht schlimm das sie den Mix von Morgen nicht kennen, aber es gibt einige Konzepte die durchaus zeigen das eine Versorgung mit EE möglich ist.
Beim Fraunhofer Institut, aber auch bei UBA und anderen Organisationen werden sie fündig, wenn sie wollen.
“Was man schön sieht, ist was es kostet wenn wir mal zu 100 Prozent kommen wollen.”
Was noch schöner (ok, eigentlich erschreckend logisch) ist, dass konventionelle Energieträger viel teurer als EE sind. Auch dazu gibt es mehrere Studien – hier eine: Quelle 5
“Selbst bei 50 Prozent Energieeinsparung – welch eine Illusion – sind wir mit PV und Windkraft gerade mal bei 3,6 % (in Worten DREI KOMMA SECHS).”
Das ihre Zahlen falsch sind hab ich ja schon oben dargelegt.
2 Beispiele:
LEDs verbrauchen nur ein Fünftel der Stroms.
Die neue Heizung die ins Studentenwohnheim gegenüber eingebaut wurde spart 30%. Beim besseren Modell war durchaus mehr möglich.
Bei 50% Energieeinsparung, lieber Erna, wären wir bei 50 Prozent, so wie ich es oben erklärt habe.
Wir halten fest:
1. Alle Fragen wurden beantwortet, du hast vergessen meine zu beantworten.
2. Der PEV ist blöd bei EE, da sie keine Energieträger sind.
3. Etwa 70 Prozent des PEVs in De wird von Erdgas und Erdöl gedeckt, Atomkraft hat einen geringeren Anteil, Kohle (Braun und Stein) in etwa gleichviel.
4. Du solltest mal endlich Quellen angeben.
5. Deine Zahlen sind falsch, sofern man das ohne Quelle sagen kann.
6. Konventionelle Energien insgesamt gesehen teurer als Erneuerbare.
7.. Energiesparpotenzial ist da und zwar nicht gerade wenig.
Es folgen die Quellen.
17.10.2012 um 10:09 Uhr ·
Andersdenkender
Quelle 2:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung#Bruttostromerzeugung_nach_Energietr.C3.A4gern_in_Deutschland
17.10.2012 um 10:10 Uhr
Andersdenkender
Quelle 3:
http://de.wikipedia.org/wiki/Primärenergieverbrauch
17.10.2012 um 10:12 Uhr
Erna
Die Zahlen sind von 2005 wir haben aber 2012 und die Zahlen von 2011 wurden schon veröffentlicht. Also was soll das???
17.10.2012 um 13:36 Uhr
Erna
Die Zahlen sind von 2005. Wir ahben aber doch 2012 und die Zaheln von 2011 liegen vor. Also was soll das???
17.10.2012 um 13:37 Uhr
Andersdenkender
“Der Anteil der EE am Primärenergieverbrauch (in De) ist bereits erstaunlich hoch mit 6,4 Prozent im Jahr 2005, der Anteil dürfte sich noch um einiges gesteigert haben und Atomkraft mit 5,7 Prozent niedriger, dieser Anteil dürfte stark gefallen sein wegen dem Atomaustieg. Zum Vergleich Braunkohle (8,7) und Steinkohle (9,4), wie bereits erwähnt im Jahr 2005.”
Welche Zahlen, Erna? Wenn du die der Lobbygruppe “Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen” meinst, dann bin ich schockiert…
Außerdem kannst du bestimmt auch so ein Statement zu den Punkten 1-7 abgeben und mein zuvor gestellten Fragen beantworten
17.10.2012 um 14:05 Uhr
Andersdenkender
Na, hab ich doch noch was vergessen?
“Für 1,8 % riskieren wir den Blackout und unsere Writschaftkraft.”
Die Zahl ist falsch, dass wissen wir ja bereits.
Laut dem Chef des zuständigen Bundesamtes (in einem Interview der SZ gibt es nicht mehr Ausfälle als früher.
17.10.2012 um 10:18 Uhr ·
Erna
Und wo ist der Link???
17.10.2012 um 13:35 Uhr
Andersdenkender
Sorry, meine Tageszeitung wird gedruckt und hat keine Links.
Aber wenn sie gegenteiliger Meinung sind, können sie bestimmt eine Quelle posten oder?
17.10.2012 um 14:06 Uhr
Beobachter
@ Erna:
schon mal daran nachgedacht, wie die Kernkraft aussehen würde, wenn man viele Jahrzehnte zurückgeht, wo die noch fast nichts an Strom erzeugt hatte (selbst zu den höchsten Zeiten war die auch bei ca. 10% der Primärenergieerzeugung), aber sehr viele hundert MRD DM an Geld verschlungen hatte, und auch sehr viele Pannen.
Aber ne, das betrachten die Opfer der Dino-Lobby natürlich nicht…
29.12.2012 um 11:18 Uhr ·
Andersdenkender
Quelle 4:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energie#Anteil_der_erneuerbaren_Energien
17.10.2012 um 10:13 Uhr ·
Andersdenkender
Quelle 5:
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=externe%20kosten%20verschiedener&source=web&cd=3&cad=rja&ved=0CDIQFjAC&url=http%3A%2F%2Fwww.umweltdaten.de%2Fpublikationen%2Ffpdf-l%2F3193.pdf&ei=xGh-UKyAE4aWswacs4CQAw&usg=AFQjCNEdQohpk7mG_JClaRLW-8Kk7QUS2w
Hmmm, leider hab ich bei der 4. Quelle vergessen auf Antworten zu drücken…
17.10.2012 um 10:15 Uhr ·
Erna
@Andersdenkender
Ja wenn man die Wahrheit ausspricht bricht plötzlich bei Mann die Panik aus und mir wirren Unterstellungen und nutzlosen Links versucht man Vertuschung und Abmilderung der Realität. Nochmal die Zahlen der Arbeitsgemeinschaft sind breiter KONSENS (wie ich diese Formulierung liebe). Wenn Sie Ihre unfundierte Meinung einbeziehen würde ich mal auf 97% tippen (übrigend mal im Duden nach Tip suchen als Tip).
.
Beitrag aller Energieträger am deutschen Primärenergieverbrauch 2011 Primärenergieverbrauch in PetaJoule Primärenergieverbrauch in %
Steinkohle 1.734 12,8
Braunkohle 1.563 11,6
Mineralöl 4.537 33,6
Erdgas 2.808 20,8
Kernenergie 1.178 8,7
Erneuerbare Energien 1.486,1 11
Sonstige Energieträger wie Grubengas,
nichterneuerbare Abfälle und Abwärme sowie der Stromaustauschsaldo. 215 1,6
Diese 11% EE teilen sich wie folgt auf
Primärenergieverbrauch in PetaJoule Primärenergieverbrauch in %
Wasserkraft 65,1 0,5
Windkraft 176,0 1,3
Photovoltaik 69,6 0,5
Biomasse 1.023,9 7,6
darunter Biokraftstoffe 123,7 0,9
Erneuerbare Abfälle einschl. Deponiegase 108,6 0,8
Geothermie 1,2 0,0
Solarthermie 20,2 0,1
Wärmepumpen 21,7 0,2
.
Es bleiben also lächerlich 1,8 Prozent.
.
Zum Thema Stromausfall sind Sie nicht auf dem AKTUELLEN Stand.
http://www.fr-online.de/energie/stromausfaelle-die-angst-vorm-dunkel,1473634,19496664.html
Die Angst vorm Dunkel
Angeblich kommen Blackouts deutlich häufiger vor als in offiziellen Statistiken vermerkt, beklagt die Industrie. Handelskammer und Verbände kritisieren die mangelnde Qualität der Stromnetze und warnen vor massiven Produktionsausfällen.
DIHK-Präsident Hans-Heinrich Driftmann sieht den Ausstieg aus der Kernenergie als wesentlichen Grund für die hohe Zahl der Unterbrechungen. „Aus den Unternehmen hören wir, dass die Zahl der Stromausfälle seit Abschaltung der ersten Kernkraftwerke deutlich zugenommen hat“, sagte Driftmann.
Zwar hat die Zahl der Stromausfälle in Deutschland laut den offiziellen Zahlen der Bundesnetzagentur nicht signifikant zugenommen. Jedoch erfasst die Behörde nur Ausfälle, die mindestens drei Minuten dauern. Gerade die kurzen Ausfälle, so der VIK, hätten aber zugenommen. Tatsächlich, so legen die Daten des Verbandes nahe, kommt es 14 Mal häufiger zu Ausfällen als von der Bundesnetzagentur erfasst. Sogenannte „ungeplante Versorgungsunterbrechungen“ machen nämlich nur sieben Prozent der Fälle aus, in denen es laut der Befragung in den vergangenen drei Jahren zu Störungen der Stromversorgung kam. Fast drei Viertel sind Kurzunterbrechungen unter einer Sekunde.
Christof Bauer, Energie-Manager des Chemiekonzerns Evonik und im VIK-Vorstand, sagt dazu: „Die Stromausfallerfassung in Deutschland hat das Niveau eines Entwicklungslandes: Es erschließt sich überhaupt nicht, warum – im Gegensatz zu vielen unserer EU-Nachbarländer – nur Stromausfälle über drei Minuten erfasst werden.“ Eine einsekündige Unterbrechung könne ebenso gravierend sein wie eine von drei Minuten. „Industrieanlagen sind hoch anfällig auch für kürzere Stromausfälle. Sie schalten sich in der Regel aus Sicherheitsgründen automatisch ab, wenn der Strom länger als etwa 0,2 Sekunden ausfällt“, sagt Bauer.
.
Und zum Thema Kosten empgehle ich die vbw Studie “Kosten des Ausbaus der erneuerbaren Energien” (Oh ob Sie diesmal in der Lage sein werden in Google etwas per p&p zu kopieren?).
Für 2010 wird das Volumen der EEG-Vergütungen auf rund 12,3 Milliarden Euro geschätzt. Bis 2025 wird laut Studie dieser Kostenblock auf rund 21 Milliarden Euro jährlich steigen. Mit dem Auslaufen der Förderungen bis zum Jahr 2030 sinken die Vergütungen auf rund 15 Milliarden Euro pro Jahr. Treiber für diese Entwicklung sind der angenommene starke Ausbau der Photovoltaik sowie der Offshore-Windkraft – beides vergleichsweise hoch vergütete Erzeugungsarten. Der Wert der bis 2030 zu erwartenden direkten EEG-Kosten liegt bei insgesamt 250 Milliarden Euro.
Die indirekten EEG-Kosten resultieren im Wesentlichen aus dem erforderlichen Netzausbau, dessen kapital- und betriebsgebundene Kosten, die in den Folgejahren auf die Netznutzer umgelegt werden müssen:
Stromnetzausbau etwa 40 Milliarden Euro
Betriebsgebundene Kosten etwa 29 Milliarden Euro
Härtefallregelung zu Gunsten EE-Anlagenbetreiber bei Nichtabnahme: rund 360 bis 540 Millionen Euro pro Jahr
In der Studie wurde errechnet. dass sich bis 2030 die indirekten Kosten auf einen Wert von rund 85 Milliarden Euro summieren .
Insgesamt errechnen sich gemäß der vbw Studie damit EEG-bedingte Kosten von 335 Milliarden Euro bis 2030. Dabei sind notwendige Investitionen in den Neubau von Ersatzkraftwerken, Preissteigerungen bei Primärenergieträgern sowie Kosten für CO2-Zertifikate ab 2013 noch nicht einmal eingerechnet.
17.10.2012 um 13:25 Uhr ·
Erna
Na damit das Heulen nicht wieder gleich los geht Hier noch den Link. Soll keiner sagen ich hätte Heute keine gute Laune.
http://www.ag-energiebilanzen.de/viewpage.php?idpage=139
17.10.2012 um 13:33 Uhr ·
Andersdenkender
Ich zitiere von mir selbst, da sie meine Beiträge wohl nicht lesen:
Ich bin so gütig die Mitlgiederliste der Lobbyverbandes zu veröffentlichen:
“Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen sind (Stand Mai 2010):
Bundesverband der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW)
Deutscher Braunkohlen-Industrie-Verein e.V. (DEBRIV)
EEFA GmbH [4]
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)
Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln (EWI)
Gesamtverband Steinkohle (GVSt)
Mineralölwirtschaftsverband e.V. (MWV)
Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)”
Die EWI, RWI und EEFA GmbH haben wiederum Verbindungen zur Wirtschaft und werden deswegen auch kritisiert.
17.10.2012 um 14:12 Uhr
Andersdenkender
Erna,
ich mach es mal “kurz”:
“Nochmal die Zahlen der Arbeitsgemeinschaft sind breiter KONSENS (wie ich diese Formulierung liebe).”
Die Arbeitsgemeinschaft ist eine von der Kohleindustrie finanzierte Lobbygruppe, deren Aussagen sind leider nichts wert, da man von starker Einflussnahme ausgehen muss. Konsens kann nur auf unabhängigen Zahlen wie die die ich gepostet hab basieren nicht auf Zahlen einer Lobbygruppe.
“Es bleiben also lächerlich 1,8 Prozent.”
Nein, es bleiben 25 Prozent EE am Strommix. So öffentliche Berichte im Auftrag der Bundesregierung die ich gepostet habe.
“Steinkohle 1.734 12,8
Braunkohle 1.563 11,6
Mineralöl 4.537 33,6
Erdgas 2.808 20,8″
Sie sehen warum die AG Energiebilanzen von Kohleunternehmen finanziert wird?
Die Zahlen die ich gepostet hatte sehen Öl un Gas bei 70 Prozent, Kohle jeweils 4-5 Prozentpunkte runter bei so 7-9 Prozent.
Zum Artikel:
Dabei ist wichtig:
“…die Zahl der Stromausfälle in Deutschland laut den offiziellen Zahlen der Bundesnetzagentur nicht…zugenommen.”
“Gerade die kurzen Ausfälle, so der VIK, hätten aber zugenommen.”
Die Industrie beklagt in der Tat Stromausfälle im Zehntelsekunden-Bereich, das hat aber nichts mehr mit Versorgungssicherheit zu tun. Solche nimmt der Verbraucher nicht wahr. Das sagt man natürlich nicht wenn es darum geht die EE niederzumachen. Ich hab keine Lust Quellen für die Behauptungen im Text zu suchen, das ist ihr Job.
“die vbw Studie”
vbw = Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft
Natürlich sind auch ENBW und ander Stromanbieter da mit an Bord, also wissenschaftlich, liebe Erna, ist was anderes.
17.10.2012 um 14:30 Uhr ·
Andersdenkender
In ihrem Artikel werden EE runtergemacht und ein Blackout skandiert, letztendlich sorgt sich die Industrie um Stromunterbrechungen im Zehntelsekunden-Bereich, die völlig unerheblich sind.
Wenn ein Unternehmen mit solch kurzen Stromunterbrechungen ernsthafte Probleme habe sagte der Präsident der BNA zurecht, dass sie halt vorsorgen müssten.
17.10.2012 um 14:33 Uhr
Erna
Und die Studie gibts Hier (kann ja sein das Google nicht funktioniert
) :
http://www.vbw-bayern.de/agv/vbw-Aktionsfelder-Standort-Energie-Neue_Studie_der_vbw_Kosten_des_Ausbaus_der_erneuerbaren_Energien–45218,ArticleID__23055.htm
17.10.2012 um 13:34 Uhr ·
Andersdenkender
vbw = Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft
Natürlich sind auch ENBW und ander Stromanbieter da mit an Bord, also wissenschaftlich, liebe Erna, ist was anderes.
17.10.2012 um 14:09 Uhr ·
Erna
@Andersdenkender
Merken Sie eigentlich wie Sie sich lächerlich machen? Schon mal den Unterschied zwischen Primärenergieverbrauch und Stromerzeugung verstanden? Vielleicht sollten Sie GP mal für Ihre FAQ die selbe Frage stellen (nur so als Tip oder auch Tipp).
.
Zum Nachlesen dann noch etwas, bevor Sie sich die Mühe geben sollten weiteren Blödsinn zu verbreiten.
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article109818322/So-rechnet-die-Oekobranche-die-Energiewende-schoen.html
So rechnet die Ökobranche die Energiewende schönDie höhere EEG-Umlage lässt die Strompreise im kommenden Jahr explosionsartig steigen. Alles nicht so schlimm, sagen die Befürworter der Energiewende – und berufen sich auf fünf Rechentricks
…
300 Milliarden Euro Mehrkosten
Dennoch sollen die Verbraucher in Deutschland den kapitalintensiven Aufbau enormer zusätzlicher Stromerzeugungskapazitäten finanzieren. Bislang reichte eine verlässliche Kraftwerks kapazität von 120 Gigawatt aus, um die deutsche Jahreshöchstlast von rund 83 Gigawatt Stromverbrauch zu decken. Ab etwa 2020 soll Deutschland aber nach den Plänen der Bundesregierung Kraftwerke mit 220 Gigawatt Leistung vorhalten.
Der Zubau ist nötig, weil Solarstrom und Windkraft viel seltener bereitstehen als konventionelle Quellen. Diese Verdopplung der Erzeugungskapazitäten kostet einer Studie der TU Berlin zufolge bis 2030 mehr als 300 Milliarden Euro. Der Aufwand für Speichertechnologien ist darin noch nicht enthalten.
EEG-Umlage könnte weiter steigen
Dass die erneuerbaren Energien in absehbarer Zeit zu Billigmachern mutieren, ist daher unwahrscheinlich. Viele Energieexperten sehen die EEG-Umlage von 5,3 Cent pro Kilowattstunde nur als Zwischenschritt.
Weil der Bund gerade den Ausbau der teuersten Stromquellen Fotovoltaik und Offshore-Windkraft vorantreibt, sehen Stephan Kohler, Chef der halbstaatlichen Deutschen Energieagentur, und Holger Krawinkel vom Verbraucherzentrale Bundesverband bis 2020 den Anstieg der EEG-Umlage auf sieben Cent pro Kilowattstunde voraus. Die Mehrwertsteuer kommt dann noch dazu.
17.10.2012 um 16:28 Uhr ·
Andersdenkender
Erna,
“Schon mal den Unterschied zwischen Primärenergieverbrauch und Stromerzeugung verstanden?”
Erna, zum gefühlt zehnten Mal:
PEV ist als Maßstab Unsinn. Das wär in etwa so als ob sie die Leistung eines Elektromotors mit dem eines Schiffes vergleichen wollen.
“Zum Nachlesen dann noch etwas, bevor Sie sich die Mühe geben sollten weiteren Blödsinn zu verbreiten.”
“Blödsinn” (oder viel mehr Lobbyinteressen – Stichwort “vbw” und “Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen”) verbreiten sie hier, wie ich ja jetzt schon mehrmal gezeigt hab.
Ich hab wenig Lust aufzuzählen warum der Artikel ablenkt und insgesamt fälschlich ist. Der Chef der BNA warnte zurecht vor der Panikmache deutscher Energieversorger, ja EON befürchtete auch tausende Arbeitsplätze streichen zu müssen, dann kam ein Rekordgewinn im Jahr darauf.
Letztendlich ist der konventionelle Strom mit externen Kosten teurer – aber vielleicht ist das zu wissenschaftlich für sie – ist übrigens Quelle 5, haben sie sich wahrscheinlich nicht angeschaut. Tja, vielleicht sind sie einfach nicht der Typ den man wissenschaftliche Studien vorlegen kann, mehr so Lobby-Studien-Typ.
Schade.
17.10.2012 um 17:10 Uhr ·
Erna
@Andersdenkender
Was halten Sie denn vom Bundesverband Windenergie? Akzeptieren Sie dessen Daten? Laut dessen Internetseite 2011 Stromproduktion durch WEA 48 Mrd. kWh. Sie können gerne einmal umrechnen was dies in PJ macht!
.
Was halten Sie denn vom Bundesverband Solarenergie? Akzeptieren Sie dessen Daten? Laut dessen Internetseite Stromerzeugung durch Photovoltaik-Anlagen im Jahr 20111 18,5 Mrd. kWh. Sie können gerne einmal umrechnen was dies in PJ macht!
.
UUUPPS was da wohl für Zahlen rauskommen? UND ES BLEIBT BEI LÄCHERLICHEN 1,8 PROZENT PV + WINDKRAFT!
.
…PEV ist als Maßstab Unsinn. Das wär in etwa so als ob sie die Leistung eines Elektromotors mit dem eines Schiffes vergleichen wollen…
Können Sie mir mal eine Quelle mit Erklärung für diesen Unsinn nennen? Das die meisten Autos nicht Strom fahren und die meisten Haushalte nicht mit Strom heizen wissen Sie? Wie sagt GP doch so schön …Die Energiewende ist in aller Munde, insbesondere durch die steigenden Strompreise. EEG-Umlage, Stromsteuerbefreiung, Netzausbau: Wer steigt da noch durch? Oder ist schon alles klar? Wir möchten ein Fragen-und Antworten-Papier erstellen und die wichtigsten Infos zusammentragen. Jetzt sind Sie gefragt: Welche Fragen haben Sie zur Energiewende? Was ist unklar? Wir freuen uns über rege Beteiligung!… DANN FRAGEN SIE DOCH MAL !!!
.
Aber was eine TU Berlin und die Verbraucherzentrale Bundesverband ist wissen Sie schon? Wahrscheinlich sind an der TU alles Lobbyisten und der BUndesverband ist auch komplett infiltriert. Herr schick Hirn vom Himmel, BITTE!
17.10.2012 um 20:57 Uhr
Andersdenkender
Erna,
beruhig dich doch wieder.
Sie können, dass gerne umrechnen. Das ändert leider nichts an Sachzusammenhängen (und auch nicht an den Zahlen die ich gepostet habe).
“Können Sie mir mal eine Quelle mit Erklärung für diesen Unsinn nennen?”
Zusammenhänge entstehen durch Nachdenken, nicht durch eine Quelle.
Ich hatte bereits gepostet das EE mehr zum PEV beitragen als ihre geliebte Antomkraft, ebenso hab ich die ihre Quellenangaben als Lobbygruppen “entlarvt”.
“Aber was eine TU Berlin und die Verbraucherzentrale Bundesverband ist wissen Sie schon?”
Na sicher weiß ich das, aber leider, weiß man nicht welche Studie da grad angesprochen wird noch wer sie in Auftrag gegeben hat.
Mit Zeitungartikeln zu argumentieren ist auch nicht grad das höchste Maß an Wissenschaft. Hat der Bundesverband Verbraucher eine Studie dazu gemacht?
Wenn ja, wo finde ich die? Und wenn ja, was ändert das daran, das Atomkraft teurer ist (siehe Quelle 5)?
Übrigens wolten sie noch auf die sieben Punkte eingehen!
17.10.2012 um 21:38 Uhr
Bruno Straub
Das mit der Befreiung von Golfplätzen von der EEG-Umlage war ja wohl eine Ente….
Der Herr Trittin wird das sicher zurücknehmen.
17.10.2012 um 21:25 Uhr ·
Andersdenkender
Der Kohleabbau wurde aber befreit, das ist nicht gerade besser, da zerstören riesige Bagger die Landschaft und kriegen auch noch Subventionen.
17.10.2012 um 21:39 Uhr ·
Bruno Straub
Quelle?
Und fällt das nicht eh in das Kapitel “Stromerzeugung innerhalb eines Industriebetriebes”?
Und wenn nein, wo ist der Schaden für den Verbraucher?
(Als Betriebswirt kannst Du sicher leicht nachvollziehen, wo denn z.B. das RWE die evt. nicht gesparte EEG-Umlage abladen würde)
17.10.2012 um 22:03 Uhr
andersdenkender
Ah, da gabs mal nen Beitrag auf Monitor oder so zu. War nen bisschen anders als ich gesagt hab – ein Förderunternehmen wurde da befreit.
Sie können sich die befreiten Unternehmen gerne mal anschauen – das geht bis zu einer Spezialpapier GmbH und ominösen Webadressen.
Link gibt’s morgen wenn nötig – is schon spät und sie finden es mit den richtigen Suchbegriffen bestimmt auch
17.10.2012 um 22:55 Uhr
Bruno Straub
… und der Herr Trittin wird vermutlich nichts zurücknehmen…
)
Die Meldung war in der ARD und im ZDF an prominenter Stelle, und hat ihren Zweck erfüllt: Jeder, vor allen Dingen die schlichten Gemüter, sind darin bestärkt, dass die EEG-Umlage ungerecht überhöht ist … und dann noch die Rechenzentren ….. und gar die Berliner S-Bahn!!
(Es spricht m.E. überhaupt nichts dagegen, wenn der el. Nahverkehr ausgenommen wird, so wie die DB mit ihrem Traktionsstrom seit Jahren)…
Aber so macht man Stimmung! – Und lenkt von dem eigentlichen Problem ab: Die EE sind teuer! (Sogar jetzt schon im 25% – Mix)
(Mein Freund, der Andersdenker, würde jetzt sagen, ich weiß zwar nicht, was die EE kosten werden, aber sie sind billiger
17.10.2012 um 23:32 Uhr ·
andersdenkender
Ne, ich sag dass es völlig unrelevant sich hier populistisch wie Erna es versucht mit Zahlen zu beschäftigen, mit der Aussagekraft einer gequetschten Mango. Dass man die EE überhaupt nur ins Gespräch gebracht hat beruht darauf, dass sie billiger sind. Denkst du etwa wir müssten es moralischen/ethischen Gründen machen?
Haha, vielleicht wenn es um die nächste Generation ginge und wir keine Egoisten sein wollen, heute betrifft und die Zerstörung der Umwelt unmittelbar, wir zahlen dafür.
Nur mehr, weil wir sie erst zerstören und dann wiederaufbauen. Du wirst mir zustimmen, dass das jetzt nicht effizienter sein kann.
Ich würde nach groben überfliegen der Liste nicht ausschließen dass da auch nen Golfplatz dabei ist.
EE sind teurer als sie müssten, da stimme ich die zu, aber sind laut diversen gesamtwirtschaftlich billiger. Ich hasse es wenn eine solche Form von Egoismus gefördert wird und dann die Kohleindustrie eine Studie veröffentlicht (so Erna) dass EE soooo teuer sein.
Das ist – Sorry – kompletter ökonomischer Unfug.
18.10.2012 um 08:21 Uhr
Erna
@andersdenkender
..Ich hasse es wenn eine solche Form von Egoismus gefördert wird und dann die Kohleindustrie eine Studie veröffentlicht (so Erna) dass EE soooo teuer sein…
.
Gibts denn für diesen Unsinn von Ihnen mal irgendeinen Nachweis? Was hat der vbw, die TU Berlin oder die Verbraucherzentrale Bundesverband mit der Kohleindustrie zu tun?
18.10.2012 um 08:44 Uhr
Andersdenkender
Erna es geht nicht um die TU Berlin oder die Vebraucherzentrale sondern um die von Kohle und Ölwirtschaft gesponserten Studien der “Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen” oder der vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft), aber ihnen als Lobbyisten ist das ja egal?!
Das hab ich schon mal geschrieben und auch bewiesen…aber sie “vergessen” wohl sehr schnell
18.10.2012 um 10:20 Uhr
Erna
@Andersdenkender
Beantworten Soe doch einfach mal die Frage zu Ihrem Unsinn von Behauptung. Was hat der vbw, die TU Berlin oder die Verbraucherzentrale Bundesverband mit der Kohleindustrie zu tun?
…
Und das der Bundesverband Windenergie und der Bundesverband Solarenergie die Zahlen bestätigt sollte ihrem verzweifelten Versuch die Zahlen als falsch hinzustellen doch eindeutig widersprechen. Oder lügen nach Ihrer Meinung der Bundesverband Windenergie und der Bundesverband Solarenergie?
…
Und wie unbedeutend ist für Sie doch nochmal der Primärenergieverbrauch? Wo ist denn der Beweis für Ihren Unsinn? Die ZAHLEN SIND KONSENS oder beweisen Sie das Gegenteil
18.10.2012 um 11:08 Uhr
Andersdenkender
Liebe Erna,
während sie sich hier theatralisch aufplustern und weiter Unwahrheiten verbreiten, will ich mal quasi als neues Experiment ganz ruhig bleiben.
Ihr geposter Zeitungsauschnitt aus der wirtschaftsliberalen Zeit Die Welt enthält leider keine Möglichkeiten die Aussagen zu überpüfen oder die Auftraggeber der Studie der TU Berlin zu erfahren – vielleicht ist das auch gar nicht gewünscht?
Auch der Bundesverband Verbraucherzentralen legt keine Studie vor, ihre Aussage 7ct EEG-Umlage kann also auch nicht überprüft werden.
Letztendlich erstellt der Artikel kein Zusammenhang zwischen den Kosten von Konventionellen Energieträgern und Erneuerbaren Energien und ist somit praktisch wertlos.
Zum Schluss will ich auf ihre Fragen eingehen, was sie bei mir komischerweise nie machen:
“Oder lügen nach Ihrer Meinung der Bundesverband Windenergie und der Bundesverband Solarenergie?”
Hab ich nie behauptet. Wie kommen sie darauf?
“Und wie unbedeutend ist für Sie doch nochmal der Primärenergieverbrauch?”
Hab ich nie gesagt. Wie kommen sie darauf?
“Wo ist denn der Beweis für Ihren Unsinn?”
Quelle 1-5, Erna, aber die lesen sie sich ja nicht durch.
“Die ZAHLEN SIND KONSENS oder beweisen Sie das Gegenteil”
Die Zahlen einer Lobbyargentur sind plötzlich Konsens?
Sollte ich was verpasst haben?
Ich hab schon andere Zahlen gepostet, sie Quelle 1-5, aber die gucken sie sich ja augenscheinlich nicht an.
18.10.2012 um 11:34 Uhr
Andersdenkender
“Was hat die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft mit Lobbyismus zu tun?”
Äh, Lobbyverband und seine Mitlgieder:
http://www.vbw-bayern.de/agv/vbw-Ueber_uns-Mitglieder–16044.htm
18.10.2012 um 11:47 Uhr
Erna
@andersdenkender
Schauen wir doch mal, was das Umweltbundesamt (dieser böse Lobbyverein) sagt.
http://www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de
Bedeutung
Der Primärenergieverbrauch ist ein deutlicher Indikator für den Verbrauch von Ressourcen und die Verursachung von Treibhausgasemissionen. Die vielfältigen Umwelteinflüsse, die mit der Energieerzeugung und -nutzung verbunden sind, haben mit steigendem Energieverbrauch im letzten Jahrhundert erhebliche Umweltbelastungen, wie Luftverschmutzung, sauren Regen und Treibhauseffekt, verursacht.
Methodik der Indikatorenbildung
Er bezeichnet den Energiegehalt aller eingesetzten Primärenergieträger, vom Energieaufkommen werden also die Bestandsänderungen, Exporte und Bunkerungen abgezogen. Der Primärenergieverbrauch umfasst neben dem Endenergieverbrauch auch den Eigenverbrauch und die Verluste im Energieumwandlungssektor. Darüber hinaus ist im Primärenergieverbrauch auch der nichtenergetische Verbrauch, wie zum Beispiel der Mineralölverbrauch zur Kunststoffherstellung, enthalten. Die Ermittlung des Primärenergieverbrauchs erfolgt über das Wirkungsgradprinzip. Zu verbrennende Energieträger (auch biogene) werden über die Einsatzmenge und den Heizwert berücksichtigt. Bei der Stromerzeugung aus Wind, Wasserkraft, Photovoltaik ist der Wirkungsgrad vereinbarungsgemäß 100 %, bei der Geothermie 10 % und bei der Kernenergie beträgt er 33 %.
.
Und man beachte welche Zahlen das Umweltbundesamt verwendet …betrug er nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen …
18.10.2012 um 09:03 Uhr ·
Andersdenkender
“Umweltbundesamt (dieser böse Lobbyverein)”
), glückwunsch!
Erna, das sind deine Worte.
“Und man beachte welche Zahlen das Umweltbundesamt verwendet”
Äh wo genau steht das?
“…betrug er nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen…”
Ja, das ist ja ihre Lobbygruppe wieder (warum hab ich nun schon mehrmals erklärt
18.10.2012 um 10:28 Uhr ·
Erna
@Andersdenkender
Nun Ihre Dummstellerrei hilft Ihnen auch nicht mehr weiter oder wie soll dieser Beitrag verstanden werden? An den 1,8 Prozent werden Sie wohl noch lange zu knabbern haben.
18.10.2012 um 11:00 Uhr
Andersdenkender
Liebe Erna,
ihre Beiträge zeugen von harter Ignoranz, Techniker würde sagen “schon wieder denial”. Ich hab alles geschrieben, was ich zu sagen hatte. Sie können nur Lobbyisten als Quellen liefern. Bitte, ich weiß wo sie stehen und jeder kann sich selbst eine Meinung über sie bilden.
Finden sie nicht das sie nen bisschen niveaulos argumentieren?
18.10.2012 um 11:23 Uhr
Lottina
Mit großem Erstaunen lese ich, wie Erna sich um Kopf und Kragen mit den Zitaten bei Lobbyisten schreibt, da ich mich hier nur wundern und nicht mehr ärgern kann.
18.10.2012 um 12:58 Uhr
Erna
@Lottina
Ja die Wahrheit mag für Sie hart sein aber wie das Umweltbundesamt bestätigt sind 1,8 % für PV und Windkraft tatsächlich Realität
.
@Andersdenkender
Niveaulos ist nur Ihr Beitrag zum Primärenergieverbrauch. Schon mal die Ausführungen des Umweltbundesamtes gelesen? Dann sollten Sie Ihren Unsinn endlich mal zugeben und sich für ihre lächerlichen Beiträge entschuldigen (Mann kann ja mal einen über den Durst getrunken haben).
18.10.2012 um 13:09 Uhr
Lottina
Da ich darin gelesen habe, nicht aber die Veröffentlichungen der Lobbyisten, die Erna verlinkt, glaube, ist die Wirklichkeit für mich nicht hart, sondern zukunftsweisend. Der Ausbau der Netze, damit die 8% der Windenergie (inzwischen sicher schon überholt) transportiert werden und weiter (auch mit Hilfe von Windgas) besser genutzt werden können, die ungenutzten Offshore Winde endlich an LAnd kommen…die teils schon Windräder an LAnd genutzt werden … ist jetzt schnellstens dran. Andere Erneuerbare kommen hinzu und müssen angebunden werden. Wer es nicht glaubt, kann ja auch mal direkt beim Bundesumweltamt nachschauen und sich Veröffentlichungen besorgen. Dort kann man auch die Energiekarten ansehen…..
18.10.2012 um 13:21 Uhr
Andersdenkender
Liebe Erna,
Sie schreiben “wie das Umweltbundesamt bestätigt”.
Äh wo genau bestätigt das UBA die Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen denn? Mir würde das sorgen machen da die AG Energiebilanzen ja wie schon dutzendmal erwähnt Verbinden zu der Kohle- und Ölwirtschaft hat.
Übrigens hab ich den Zusammenhang ja auch schon andere Zahlen gepostet.
“Mann kann ja mal einen über den Durst getrunken haben”
Damit verleiten sie der Sachlichkeit der Diskussion einen weiteren Abschwung, glückwunsch
Erna, da sie ja so gut mit Zahlen umgehen können und Lobbyisten offenbar nur die echten wahren Zahlen veröffentlichen, würde ich mich darüber freuen zu hören, was man daraus ableiten kann.
18.10.2012 um 13:56 Uhr
Erna
@Andersdenkender
Sie wissen doch, dass lediglich ein Link je Post funktioniert, deshalb nehmen Sie mal dies
http://www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de/umweltdaten/public/theme.do?nodeIdent=2326
als Einstieg. Alle Zahlen des UBA haben als Quelle (OH WUNDER) die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen.
)
.
Tut mir echt leid, dass Sie sich jetzt Sorgen machen müssen
18.10.2012 um 14:57 Uhr
Andersdenkender
Tja, Erna, es sind und bleiben Daten von einer Lobbygruppe.
Aber weder bestätigt das UBA diese zahlen, wie sie behaupten, noch scheint es vergleichende Zahlen von beispielsweise der Quelle die ich gepostet habe zu Rate zu ziehen.
18.10.2012 um 15:11 Uhr
Lottina
Genau, andersdenkender, wer beim Bundesumweltamt Daten liest, findet keine Bestätigung der Lobbydaten durch das Bunddesumweltamt, sondern sehr vielversprechende, zur Weiterarbeit wichtige Infos und Zahlen. Aber es kann ja jeder mal dort lesen.
18.10.2012 um 16:38 Uhr
Erna
@Lottina
Dumm nur das das UBA einschließlich Quellen Nennung diese “sehr vielversprechende, zur Weiterarbeit wichtige Infos und Zahlen” auf die Zahlen der Arbeitsgemeinschaft bezieht. Ich kann gerne hier noch einige Textstellen zitieren. Wieviele wollen Sie?
…Der Primärenergieverbrauch ist in Deutschland seit Beginn der 90er Jahre leicht rückläufig. Haupttreiber hierfür sind die Erneuerbaren Energien, die andere Energieträger mit niedrigerem Umwandlungswirkungsgrad verdrängten, und die Effizienzsteigerungen bei fossil befeuerten Kraftwerken. Im Jahr 2010 betrug er nach Angaben der ARBEITSGEMEINSCHAFT ENERGIEBILANZEN 14 044 Petajoule (PJ)…
..Abb. .Entwicklung des Primärenergieverbrauchs in Deutschland nach Energieträgern. Quelle ARBEITSGEMEINSCHAFT ENERGIEBILANZEN…
…Tab. Primärenergieimporte und Versorgungssicherheit Quelle und ARBEITSGEMEINSCHAFT ENERGIEBILANZEN …
…Tab. Stromimport und –export in TWh Quelle ARBEITSGEMEINSCHAFT ENERGIEBILANZEN …
.
LESEN bildet also versuchen Sie es doch einfach einmal, vor allem empfehle ich den oben genannten Beitrag des UBA was PEV überhaupt ist. Vielleicht geht Ihnen ja dann ein LICHT auf (oder liegt es etwa an den 1,8 % das es dunkel bleibt).
18.10.2012 um 18:52 Uhr ·
Andersdenkender
Lesen bildet in der Tat – wohl leider nicht bei ihnen und auch nicht bei einer Lobbygruppe wie die “Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen” sie ist.
02.11.2012 um 20:53 Uhr ·
Erna
@Lottina, Andersdenkender
Schauen wir doch mal weiter:
http://www.erneuerbare-energien.de/erneuerbare_energien/datenservice/agee-stat/doc/5468.php
Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat)
Das Bundesumweltministerium hat im Einvernehmen mit dem Bundeswirtschaftsministerium und dem Bundeslandwirtschaftsministerium dieArbeitsgruppe Erneuerbare Energien – Statistik (AGEE-Stat)
eingerichtet, um Statistik und Daten der erneuerbaren Energien auf eine umfassende, aktuelle und abgestimmte Basis zu stellen.
Die AGEE-Stat ist ein unabhängiges Fachgremium und arbeitet seit Februar 2004. Mitglieder sind Expertinnen und Experten aus
dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU),
dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi),
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV),
dem Umweltbundesamt (UBA),
dem Statistischen Bundesamt (StBA),
der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR),
dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der
der ARBEITSGEMEINSCHAFT ENERGIEBILANZEN (AGEB).
.
SolarServer
Das Internetportal zur Sonnenenergie
…Energieverbrauch in Deutschland sinkt leicht…Quelle: ARBEITSGEMEINSCHAFT ENERGIEBILANZEN…
.
Windkraft-Journal
Das Nachrichten-Magazin für die Erneuerbaren!
…9. Oktober 2012
Die ARBEITSGEMEINSCHAFT ENERGIEBILANZEN.stellt zahlreiche neue Informationen bereit…
.
Klimaretter_info (doch sicher eine Lieblingsseite vom Andersdenkender)
… Sonntag, 11. März 2012, 09:42 Uhr
Energieverbrauch rückläufig
Mit 13.374 Petajoule oder rund 456 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten ist der Primärenergieverbrauch in Deutschland 2011 auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Das ist Ergebnis der ARBEITSGEMEINSCHAFT ENERGIEBILANZEN..
.
Kann es sein, dass sie beiden (als Einzigste) den KONSENS zu den veröffentlichten Zahlen verpasst haben?.
18.10.2012 um 19:29 Uhr ·
Lottina
Einfach mal informieren, Erna, dann klappt es auch besser!
19.10.2012 um 01:23 Uhr ·
Andersdenkender
Erna, einfach nicht Zahlen einer Lobbygruppe zu ernst nehmen.
Ich bin mir sicher das machen die “SolarServer” auch nicht, wenn sie den wirklich ein unabhägiges Organ sein sollten.
02.11.2012 um 20:50 Uhr ·
Beobachter
@ Erna, ich sehe dass Du Dich (zusammen mit Bruno Straub) hier lächerlich machst… Ja, einen KONSENS gibt es, aber den würdest Du wohl anders sehen
Ich kenne keine ernstgemeinte Menschen, die sich so verbissen ins Halbwahrheiten festhalten, statt die Tatsachen mal zu betrachten.
Naja, irgendjemand muss ja der letzte sein.
29.12.2012 um 11:24 Uhr ·