Energiewende schon zu Ende?

31. Januar 2013 · von Gastautor/in

Gastbeitrag von Prof. Dr. Volker Quaschning, Sprecher des Studiengangs Regenerative Energien an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. Er ist Autor mehrerer erfolgreicher Fach- und Sachbücher und betreibt die Webseite www.erneuerbare-energien-und-klimaschutz.de _____________________________________________________________________________________________

Wartungsarbeiten an einer 25-Kilowatt-Photovoltaikanlage auf dem Dach des Justizministeriums. Copyright: Paul- Langrock.de

Wartungsarbeiten an einer 25-Kilowatt-Photovoltaikanlage auf dem Dach des Justizministeriums. Copyright: Paul- Langrock.de

Umweltminister Altmaier überraschte jüngst mit einem neuen Vorstoß: Die durch die Energiewende gestiegenen Strompreise für Haushalte sollten begrenzt und der Ausbau erneuerbarer Energien notfalls deutlich verlangsamt werden. Die meisten Kommentatoren waren sich schnell einig: Die Chancen auf eine Umsetzung vor der nächsten Bundestagswahl sind ziemlich gering. Daher dürfte der Vorstoß eher in die Kategorie Wahlkampfmanöver fallen. Dennoch zeigt er, auf welchen wackligen Beinen die Energiewende inzwischen steht.

Nicht einmal zwei Jahre ist es her, dass nach dem Unglück in Fukushima die Energiewende verkündet wurde. Der endgültige Ausstieg aus der Kernenergie, ein effektiver Klimaschutz und das Zeitalter der erneuerbaren Energien waren nun Regierungsziel. Bei näherem Hinsehen ist die Bilanz der Energiewende allerdings bislang mehr als mager. Betrachtet man den gesamten Primärenergieverbrauch in Deutschland, deckten erneuerbare Energien im Jahr 2012 gerade einmal knapp zwölf Prozent des Bedarfs. Acht Prozent kamen von der Kernenergie, die anderen 80 Prozent von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Kohle oder Erdgas. In anderen Worten: Es fehlen noch 88 Prozent der Energiewende.

Deutsche Bundesregierungen spielen dennoch auf internationaler Bühne gerne die Retter des Klimas. Altmaier und alle seine Vorgänger haben sich stets medienwirksam zum 2-Grad-Ziel bekannt. Um die Folgen des Klimawandels in gerade noch vertretbaren Grenzen zu halten, soll nach Empfehlung der Klimaforscher die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius begrenzt werden. Ein Grad Erwärmung haben wir schon. Möchten wir neben dem Kernenergieausstieg auch das Klima ernsthaft schützen, müssten erneuerbare Energien noch vor 2050 den gesamten Energieverbrauch decken. Ein Konzept hierfür gibt es trotz aller Lippenbekenntnisse zum Klimaschutz bislang immer noch nicht.

Im Wärmebereich reicht das Umbautempo nicht einmal ansatzweise aus. Die Effizienzanforderungen für Neubauten sind seit Jahren nicht ausreichend, die Sanierungsrate um den Faktor vier zu niedrig und der Einsatz erneuerbarer Energien nur dank der Biomasse gerade einmal bei knapp über mageren zehn Prozent. Im Verkehrsbereich sieht es noch düsterer aus. Effiziente Elektroautos werden in den nächsten Jahren sicher nicht massenhaft in den Markt drängen und die Daumenschrauben zum Spritsparen bei altherkömmlichen Verbrennungsmotoren wurden auf Drängen der Automobilindustrie erst gar nicht angezogen.

Spötter deuten die peinlichen Verzögerungen beim Berlin-Brandenburger-Großflughafen als größten Beitrag zur Treibhausgasreduktion im Verkehrsbereich. Andere Ideen, die Kohlendioxidemissionen beim Luft- oder Seeverkehr spürbar zu senken, gibt es praktisch nicht.

Nur in einem Bereich ging die Energiewende bislang mit zügigem Tempo voran – dem Elektrizitätsbereich. Rund 22 Prozent des Stroms wurden 2012 bereits durch erneuerbare Energien gedeckt. Der wesentliche Motor war dabei vor allem der dynamische Ausbau der Windenergie und der Photovoltaik. Genau in diesem Bereich soll nun die Notbremse gezogen werden. Da der Ausbau angeblich für die Allgemeinheit zu teuer wird, soll er künftig nur noch im Schneckentempo erfolgen. Ein Deckel soll die EEG-Umlagekosten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) durch Neubauten begrenzen.

uftaufnahme des Offshore Windpark Horns Rev © Daniel Mueller/Greenpeace

Investieren die großen Energiekonzerne kräftig in die ohnehin schon mit besonders hohen Vergütungen bedachten Offshore-Windparks gibt es dann womöglich kein Geld mehr zur Förderung neuer privater Solaranlagen. Wer künftig ohne jegliche Förderung eine Solaranlage errichtet, soll zudem mit einer Umlage belastet werden. In anderen Bereichen würde man dies schlicht eine Strafsteuer nennen. Damit soll angeblich der Tatsache begegnet werden, dass der Strom für alle teurer wird, wenn immer mehr Leute eine Solaranlage errichten und damit weniger Strom von ihren Versorgern kaufen.

Genauso könnte man aber eine Nahverkehrsumlage auf Fahrräder oder eine Einzelhandelsumlage für den Anbau von Tomaten im eigenen Garten oder auf dem eignen Balkon fordern. Auch eine Mario-Barth-Umlage auf TV-Geräte wäre zu überlegen, schließlich entsolidarisieren sich Mario-Barth-TV-Zuschauer von den Besuchern der teuren Live-Shows. Während die eigene Tomate und das eigene Fahrrad wohl weiterhin toleriert werden dürften und auch Mario Barth nicht mit politischer Unterstützung rechnen kann, bedrohen eigene Solaranlagen aber zunehmend eine einflussreiche Lobbygruppe: Die großen Energiekonzerne.

Durch den schnellen Ausbau privater Wind- und Solaranlagen haben die großen Stromkonzerne in den letzten Jahren deutlich an Marktanteilen verloren. Sie hatten noch bis vor kurzem auf neue fossile Kraftwerke gesetzt, die nun durch die schnell steigende erneuerbare Konkurrenz immer weniger Profit abwerfen. Während erneuerbare Energien im Bundesdurchschnitt 22 Prozent des Strombedarfs decken, liegt der Anteil bei einigen großen Versorgern nur bei etwa 5 Prozent. Geht der Ausbau bei der Windkraft und der Photovoltaik in unvermindertem Tempo weiter, würden zahlreiche klimaschädliche Kohlekraftwerke in den nächsten Jahren schlichtweg unrentabel. Diese Bedrohung hat man inzwischen erkannt, und versucht durch geschickte Lobbyarbeit Sand ins Getriebe der erneuerbaren Energien zu streuen. Inzwischen offenbar mit zunehmendem Erfolg.

Als Argument gegen einen schnellen Ausbau erneuerbarer Energien hat man inzwischen die steigenden Strompreise entdeckt. Dabei mutet es schon befremdlich an, wenn sich der gutverdienende Vorstandsvorsitzende eines großen Energiekonzerns öffentlich Sorgen um die Stromrechnungen von Hartz-IV-Empfängern macht. Auch die Politik bläst inzwischen fest in das gleiche Horn. Nun rächt sich, dass man nach Fukushima nicht mit offenen Karten gespielt hat. Eine Energiewende wurde verkündet, die kaum Mehrkosten verursachen sollte. Dabei versteht auch jeder Nichtbetriebswirt, dass erst einmal investiert werden muss, wenn ein neues System aufgebaut werden soll.

Als man in den 1970er- und 1980er-Jahren die Kernenergie in Deutschland ausbaute, führte das damals auch zu steigenden Strompreisen. Seriöse Berechnungen von zahlreichen Forschungsinstituten zeigen, dass bei einer ambitionierten Energiewende zwar anfänglich die Preise steigen, sich mittelfristig aber stabilisieren und langfristig sogar wieder sinken.

Volkswirtschaftlich bietet die Energiewende sogar enorme Vorteile, mit denen wir Steuergelder an andere Stelle sparen können. Für die meisten in Deutschland wird Strom trotz einer schnellen Energiewende und trotz steigender Strompreise weiter bezahlbar bleiben. Für alle anderen muss man Wege des sozialen Ausgleichs finden. Statt darüber zu reden, erhebt die Regierung sogar noch dreist 19 Prozent Mehrwertsteuer auf die EEG-Umlage und beklagt sich dann über die zu hohen Strompreise, die sie zumindest anteilig selbst mit verursacht hat.

Die wenig planvolle Energiepolitik der Bundesregierung hat in den letzten Monaten bereits zahlreiche, teils mit viel Geld bezuschusste Solar- und Windkraftunternehmen in die Insolvenz getrieben. Weitere Unternehmen könnten folgen. Wir drohen leichtfertig die Technologieführerschaft an China zu verlieren. Doch diesen Preis ist die Regierung offensichtlich bereit zu zahlen, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu drosseln und so die Geschäftsmodelle der großen Stromkonzerne zu schützen.

Keiner der Regierungen der letzten 20 Jahre ist es gelungen, eine Energiewende mit ausreichendem Tempo für den Klimaschutz auf ein solides Fundament zu stellen und auch jetzt wird wieder kräftig am wackeligen Fundament gerüttelt. Es bleibt aber zu hoffen, dass der Altmaier-Vorstoß bei den Bürgerinnen und Bürgern wieder mal eine Schlussverkaufsstimmung auslösen wird und sie bis zur Bundestagswahl erneut einen Rekord bei der Errichtung neuer Solar- und Windkraftanlagen aufstellen. Nur so kann die Rechnung der Energiekonzerne nicht aufgehen, die Energiewende auszubremsen und die Konkurrenz von erneuerbaren Energien durch Abgaben und Umlagen zu unterbinden.

Wir haben es in der Hand, eine echte Energiewende gegen Konzerninteressen durchzusetzen. Möglicherweise überzeugen wir damit auch die künftige Bundesregierung, endlich eine ernst gemeinte Energiewende ins Leben zu rufen und so die Lebensgrundlagen künftiger Generationen zu schützen. Wie gesagt, 88 Prozent der Energiewende stehen noch aus. Nun auch noch das Tempo rauszunehmen ist sicher nicht die richtige Strategie.

Kommentare

  • Marina

    Liebe Blogger,
    wer die gestrige Sendung “plusminus” um 21.45 Uhr in der ARD verpasst hat, der kann sie in der ARD Mediathek ansehen oder wem dies genügt, unter http://www.plusminus.de den Beitrag zu “Strompreis: Warum die Kosten noch weiter steigen” lesen – dann weiß er Bescheid … Sehr empfehlenswert!

    31.1.2013 um 13:47 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Gesehen! Für alle, die immer noch an das Gute glauben, ein wichtiger Beitrag, um kritisch mit den möglichen Maßnahmen durch Altmeier und CO umzugehen.

      31.1.2013 um 19:08 Uhr · Antworten

  • Pu244

    Tja,
    wenn man den Leuten reinen Wein eingeschenkt hätte wäre es wohl nie zur Energiewende in ihrer jetzigen Form gekommen, mit 35-50 Cent je kWh wird man wohl rechen müssen wenn man es durchzieht. Wir haben jetzt 20% Erneuerbare im Stromnetz und das beste kommt noch: der Strom muß gespeichert werden wenn keine konventionellen Kraftwerke zur Verfügung stehen, das wird richtig teuer. Interesannt wäre gewesen wenn die Grünen damals konsequent gewesen wären und eine Volksbefragung gemacht hätten: Kernenergie 8 Cent (wie in Frankreich), Braunkohle ebenfalls 8 Cent oder Erneuerbare mit 35-50 Cent. Die Abstimmung hätten sie haushoch verloren und es wäre nur die Frage gewesen Kohle oder Uran.

    31.1.2013 um 14:10 Uhr · Antworten

    • Lottina

      In diesen Tagen erwarten wir 24000 Megawatt Windenergie. Das entspricht der Leistung von 20 AKWs. Leider reicht das Netz nicht.
      Die – wie es zur Zeit scheint- von Altmeier vorgeschlagenen Veränderung dienen nicht der Förderung des Netzausbaus, das Geld wird fehlen.
      Es geht um Wahlstimmen (wegen Strompreisen), um Stromhandel und Börsengewinne, aber nicht um gesunde Entwicklung. Subventionen gehören auf den Prüfstand.
      Außerdem wird klar, dass wir keinen Atomstrom einführen müssen, es sei denn, um weiter zu verkaufen. Deutschland ist Stromexporteur wie noch nie.

      31.1.2013 um 16:20 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Lottina,
        Du hast es als eine der Wenigen erkannt: Wir haben z.Zt., jedenfalls gestern und heute, 23 GW Wind im Netz. Wenn der Ausbau noch ein bißchen so weiter geht und dann die Sonne dazu kommt, haben wir zuviel Strom.
        Nicht weil irgendwelche Netze fehlen, sondern weil mehr Wind/Sonne da ist, als gebraucht wird.
        Jetzt sollte man doch meinen, dass vernunftbegabte Menschen sagen:
        - Okay, wir bremsen jetzt mal den Ausbau, UND/ODER -wir bauen mal leistungsfähige Speicher….
        Davon höre ich aber Nichts. Wenn einer den Ausbau bremsen will, wie Altmaier, wird er wüst beschimpft. Und das Thema Speichern wird erst garnicht erwähnt. Offensichtlich, weil man keine schlafenden Hunde wecken will.

        31.1.2013 um 20:49 Uhr

      • Andersdenkender

        @Bruno:
        Sonderbar jedoch das es selbst Herr Altmaier nicht um Speicher geht, sondern vor allem um als Retter vor den “teuren” EE darzustehen, komisch das dieses Jahr zufällig Wahljahr ist, findest du nicht auch?

        31.1.2013 um 21:10 Uhr

      • Bruno Straub

        Andersdenker,
        ich meine, dass Herr Altmaier immerhin die Grundrechenarten zu beherrschen scheint: Strom plus Wind > Bedarf?… und deshalb beim Installieren von Wind und Sonne etwas einbremsen will.
        (Wenn er das schafft UND Deutschland auf seine “Ausbauziele” verzichtet, braucht er übrigens keine Speicher)
        Wie sieht denn Deine Mathematik aus? :D (Ein Tipp: Das mit den Externen Kosten würde jetzt hier nicht so passen…)

        31.1.2013 um 21:49 Uhr

      • Lottina

        zu Bruno: Man könnte dann auch auf Kohle verzichten. Für den Handel hätte man reichlich Wind, richtig. Speicher bräuchten wir, richtig. Windgas bräuchten wir. Netze sicher auch, aber durch den Ausbaustopp in dieser Form wird nur zentralisiert für die Großen, und das Geld für Netzausbau wird da gegeben, wo auch mit Kohlestrom(oder Atomstrom) gehandelt wird, im Übrigen fehlt Geld dafür. Dezentrale Versorgung (die durch Windgas z.B. möglich wäre) wird durch Ökoabgaben der Selbstversorger verhindert.
        Da muss ich daran denken, dass ich vielleicht bei Nichtnutzung des Autos oder des Nahverkehrs (Scherz) fürs Fahrrad eine Ökoabgabe bezahlen könnte. Auch die Mario-Barth-Abgabe passt dahin. Aber wenn man die Lustigkeit solcher Aussagen sieht, muss man befürchten, dass auch das möglich ist.

        01.2.2013 um 11:20 Uhr

      • Andersdenkender

        Bruno, guck doch einfach mal – anscheinend muss man um den Ausbau zu bremsen in die Welt setzen das EE teuer wären. Anscheinend machen ihn erfundene Ängste für ihn mehr Sinn als das Argument mit den Speichern.
        Was die Frage aufwirft, ob du hier nicht ein bisschen übertreibst.

        01.2.2013 um 11:40 Uhr

    • Andersdenkender

      Pu244, meinst du irgendjemand würde ernsthaft darüber nachdenken EE einzusetzen wenn sie teurer werden?! Sry, aber die Energiewende ist keine moralische Frage wie die des Essens von Schweinen und Co.

      31.1.2013 um 16:25 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        *wenn sie teurer wären?* muss es heißen

        31.1.2013 um 16:26 Uhr

  • Waldschrat

    Hallo Herr Dr. Quaschning,

    Sie führen durchaus richtig aus:
    „Die wenig planvolle Energiepolitik der Bundesregierung hat in den letzten Monaten bereits zahlreiche, teils mit viel Geld bezuschusste Solar- und Windkraftunternehmen in die Insolvenz getrieben. Weitere Unternehmen könnten folgen“

    Aber war dies nicht vielmehr die planlose Politik eines verlorenen Jahrzehnts. Was in der PV sinnvoll in einem 1000 Dächerprogramm vom Fraunhofer ISE auf Plausibilität geprüft werden musste ist nach der ungedeckelten Einführung des EEG oder dem später „atmenden Deckel „ in ein aktionistisches zupflastern von Dachflächen verkommen.
    Weder die Sinnhaftigkeit des Standortes, noch die richtige Auslegung einer PV Anlage wird vor der Förderung überprüft. Auschlaggebend für die KfW ist ein Ertragsgutachten. Schon zur Einführung des EEGs wurden Anlagen mit einem Sicherheitspuffer nach unten gerechnet, um eine oft mangelhafte Auslegung erfolgreich zu verschleiern.
    Schon heute werden die kleinen Privatanlagen durch die berühmte 50,04 Regelung innerhalb von 200ms vom Netz geschaltet. Es wir also schon heute Stom gefördert, der nicht verbraucht wird.
    Und was helfen uns die größten Offshore Windparks, wenn a) die Leitung zum Festland schon Probleme machen und b.) Die Nord Süd Trassen heute schon dicht sind.
    Ihnen muss doch auch das Herz bluten, wenn sie im hohen Norden eine leicht verschattete PV Anlage mit Ost/Westausrichtung sehen?
    Es kann doch nicht sein, das im Eifer der Energiewende alles Logos auf der Stecke bleibt.

    31.1.2013 um 14:56 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Der Netzausbau ist erforderlich, zumindest zum Teil. Allerdings sind die geplanten Abschnitte ein Hinweis darauf, dass es in erster Linie um den Transport Nichterneuerbarer geht, damit um Stromhandel (Kohlestrom…)
      Die dezentrale Eigenversorgung mit einer Zahlung zu versehen, ist ein merkwürdiger Eingriff in privates Engagement. Es wird deutlich, dass hier die Großen bedient werden. Nun zahlen die kleinen und mittleren Betriebe , die Großen scheinen befreit zu bleiben.

      31.1.2013 um 16:28 Uhr · Antworten

      • Lottina

        und der umweltwusste kleine Verbraucher, der sich sein Selbstversorger-Solardach baut ,zahlt auch.

        31.1.2013 um 19:09 Uhr

      • Bruno Straub

        Lottina,
        …mir kommen die Tränen:
        “”der umweltwusste kleine Verbraucher, der sich sein Selbstversorger-Solardach baut, zahlt auch”"
        Bevor er zahlt, was ja noch in den Sternen steht, kassiert er kostenlos ein paar Vorteile:
        1.) Er darf das “Bürgernetz” anzapfen, um damit sein Hausnetz überhaupt am Leben zu erhalten
        2.) Er darf in das Bürgernetz seinen (Abfall)Strom zu einem Vielfachen des wirklichen Wertes einspeisen
        3.) Er darf, dann wenn der Strom kostbar ist, obwohl Rosinenpicker, Strom aus dem Bürgernetz zum “Normalpreis” beziehen

        01.2.2013 um 21:26 Uhr

      • Lottina

        Bruno, dazu muss ich jetzt wohl nichts sagen, oder? Vielleicht kannst Du Dir ja locker ein Solardach bauen , aber für diesen Strom mitzubezahlen, wo jemand unabhängiger von den großen Unternehmen sein möchte (über den Rest rede ich gar nicht) ist wie Fahrradsteuer, wenn Du den Nahverkehr aus Kostengründen nicht nutzt.

        02.2.2013 um 19:42 Uhr

  • Waldschrat

    p.s.:
    Sorry
    freudsche Fehlleistung, es muss natürlich:
    Herr Prof. Dr. Volker Quaschning heissen.
    Schönen Abend noch

    31.1.2013 um 19:02 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Waldschrat,
      “Freud” wäre was anderes, glaube ich… Wenn Du z.B. “Quatschning” geschrieben hättest, so wie es hier im Blog schon mal passiert ist :D

      31.1.2013 um 19:27 Uhr · Antworten

      • peng

        Ja, vielleicht liegt es auch daran, dass der Herr Professor von Club of Romes Gnaden immer wieder sehr viel Unsinn schreibt und die Pfade der tugendhaften empirischen Wissenschaft meidet?

        31.1.2013 um 19:55 Uhr

      • peng

        Quatsch wollte ich nicht schreiben, weil dieses bereits ins persönliche gehen könnte und dieses möchte ich nicht.

        31.1.2013 um 20:02 Uhr

  • Lottina

    Wo bleibt dabei eigentlich die Möglichkeit, Windgas zu nutzen? Kennt Herr Altmeier das nicht? Oder blockiert das jemand?

    31.1.2013 um 19:12 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Hatte da nicht Greenpeace ein Pilotprojekt gestartet?. Könnte mir vorstellen, dass das ziemlich teuer ist…. siehe auch das Thema “Speichern von Wind/Sonne”….

      31.1.2013 um 19:21 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        …oder die Umwelt verschmutzen, bestimmt teurer…

        31.1.2013 um 19:52 Uhr

  • Bruno Straub

    Ja, der Herr Professor Doktor Quaschning…. Da verzichtet er jetzt zum dritten mal darauf, was von seinen Entwicklungsergebnissen zu berichten.
    Wenn man ihn so hört, könnte man meinen, einen EE-PV- Kampaigner vor sich zu haben….

    31.1.2013 um 19:20 Uhr · Antworten

  • Waldschrat

    @Bruno
    jetzt ist das ja nicht meine Meinung, sondern Fakten
    Den Lügen Fakten gegenübergestellt.
    Mehr habe ich nicht getan.

    31.1.2013 um 21:38 Uhr · Antworten

  • Waldschrat

    Und derLink führt dann zu:

    Ein Meilenstein für die Energiezukunft
    -Zukunftsorientierte Technologie: Innovative Lösung auf dem Weg zu einer Versorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien.
    -Ökologisch wertvolles Gas aus erneuerbaren Energien, ohne Emissionen und Abfälle.
    -Die sinnvolle Alternative zu Biogas – ohne Massentierhaltung oder Intensivlandwirtschaft.
    (hier einfach kaufen Botton)
    ————
    Und Lügendetektor!!!
    Das ist kein Bandenmäßiger Betrug von GP-Energy.
    Das ist gelbter Umweltschutz.

    aber was kommt beim GP Kunden raus?
    Erdgas
    ———————-

    31.1.2013 um 22:26 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Der Link führt zu den Angeboten von GP Energy und anderen “puren” Ökostrom-Anbietern. Finde ich nicht verwerflich dran, vielleicht sollten sie sich die Investitionszahlen der letzten Jahre anschauen.
      Sie werden sich wundern, wie erfolgreich “Greenwashing” ist.

      01.2.2013 um 11:45 Uhr · Antworten

  • Lottina

    Für Windgas wird doch nur ein Minimum an Gas gebraucht. Auch könnte man nach Erdgas andere Gase dafür nutzen. (Bei Greenpeace energy informieren)
    Waldschrat, vieleicht lieber mal produktiv mitgucken, statt herunterzureden.

    01.2.2013 um 11:25 Uhr · Antworten

  • Waldschrat

    @Lottina
    So stimmt das nicht.
    Windgas ist nichts als Strom, der zur Elektrolyse genutzt wird.
    Daraus wird Sauerstoff Wasserstoff und etwas Chlor.
    Den Wasserstoff will man ins Erdgasnetz einleiten.
    Nun gibt es ein Fraunhofer Gutachten, von GP in Auftrag gegeben und von GP Energie veröffentlicht. Soweit zur Vertrauenswürdigkeit der Quelle.
    Dort heisst es:
    “Da der Brennwert von Wasserstoff allerdings nur etwa ein Drittel von Erdgas
    beträgt, können theoretisch energetisch nur 1,5% Wasserstoff dem Erdgasnetz
    zugefügt werden, die den 5-vol% der DVGW G260 Norm entsprechen.
    Die daraus resultierende Menge ist je nach Druckniveau und Energiefluss im Erdgasnetz unterschiedlich. An jeder Stelle ist jedoch dieser Wert zu jedem Zeitpunkteinzuhalten (DVGW, 2010).” (Soweit Fraunhofer auf GP Homepage)
    Also belibt im maximalen theoretischen Ausbau von Wingasanlagen ein Anteil an konventionellem Erdgas von 98,5%.
    Das dürfte nun Greenwashing in Reinkultur sein, oder?

    01.2.2013 um 11:50 Uhr · Antworten

    • Lottina

      an Waldschrat:Du hast allerdings übersehen, dass trotz der Grenze des Wasserstoffgehalts im ERDgasnetz Möglichkeiten existieren. Ich meine die Methanisierung , bei der durch Wasserstoff + CO2 ein Erdgassubstitut entsteht, das lange Zeit speicherbar ist. Das CO2 ist als Abfallprodukt gewinnbar.

      01.2.2013 um 15:32 Uhr · Antworten

      • Waldschrat

        @Lottina

        Ich gebe Die vollig recht, dies ist möglich und wird ja schon umgesetzt.

        Methanisierter Wasserstoff ok.Oder Biogas als Alternative.
        GP will das aber nicht und verkauft das Windgas (das es nicht gibt) wie folgt:
        http://www.greenpeace-energy.de/windgas/unser-windgas.html

        Ob dies schon Betrug ist, oder noch nicht kann ich nicht beurteilen.

        01.2.2013 um 15:44 Uhr

      • Waldschrat

        @Lottina
        P.s:: Ich bin ja auch ein ausgemachter Fan von Biogas,
        aber die Umsetzung ist für mich mehr als fragwürdig gelungen.
        Dies möchte ich nur hinterherschicken.

        01.2.2013 um 15:58 Uhr

      • Lottina

        Ich möcht noch ergänzen, dass in der Studie ausdrücklich gesagt wird, dass erneuerbare Kraftstoffe wie Windgas gewaltsame Beschaffung von Rohstoffen überflüssig machen. … und sie “tragen langfristig zu Frieden bei, da… energetische Rohstoffquellen in jedem Land selbst erzeugt werden können”.

        An den Fortschritten des Windgasausbaus arbeitet greenpeace . Wer Windgas bestellt, unterstützt den Fortschritt dabei.

        01.2.2013 um 16:03 Uhr

      • KB

        Und im Gegensatz zu dem was Waldschrat einfach mal entspannt behauptet ist Greenpeace dafür, aus überschüssigem Windstrom nicht nur Wasserstoff, sondern auch Methan zu gewinnen. Der Wirkungsgrad ist übrigens erfreulich hoch – 64%.

        Dein Link, der zur Genossenschaft Greenpeace-Energy geht, lässt übrigens den, der nachliest schnell sehen, dass es hier nicht um Betrug handelt. Hast Du nachgelesen?

        Viele Kommentatoren hier finden es viel einfacher, einfach draufhauend loszulabern anstatt sich mit sowas Doofem wie Fakten zu befreunden. Es scheint sie sind dafür hier.
        Sorry, der Hinweis musste jetzt sein. Denn wer so viel draufloslabert ohne Inhalt hat entweder einen rabenschwarzen Tag oder ist genau dafür hier, um für Fehlinformationen zu sorgen.

        01.2.2013 um 17:18 Uhr

      • Waldschrat

        @KB
        “Viele Kommentatoren hier finden es viel einfacher, einfach draufhauend loszulabern anstatt sich mit sowas Doofem wie Fakten zu befreunden. Es scheint sie sind dafür hier.”
        Ja die gesamte Seite oben ist voller Faktten und Tatsachen, die übrigens
        alle zitiert und belegt sind.
        Ich bitte einfach darum aufmerksam zu lesen.

        01.2.2013 um 21:09 Uhr

      • KB

        @Waldschrat
        Ich kenne die Seite in- und auswendig weil das mein Stromversorger ist.
        Hast Du irgendwas Inhaltliches zu bieten?

        03.2.2013 um 16:05 Uhr

  • Siegfried

    Thema Strompreis:
    ein kleines Dorf in Brandenburg (Feldheim) zeigt wieviel erneuerbare Energien heute wirklich kosten können…
    16,6 ct!
    http://www.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/feldheim.pdf

    Kann man eigentlich gut von dem Verbreiten von Fehlinformationen leben?

    01.2.2013 um 18:26 Uhr · Antworten

  • Waldschrat

    Greepeace stoppt Windgasprojekt.
    Kunden werden belogen. So und ich bin der BÖSE?

    http://www.co2-handel.de/article340_19352.html
    @Siegfried
    glaube ich schon GP Energy hat 110 000 Kunden ,die verdienen gut.

    01.2.2013 um 20:31 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Man, muss ein Unternehmen sich heute schon rechtfertigen wenn es nicht genügend Geld hat?

      01.2.2013 um 21:18 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Der Rückzug aus einem Unternehmen, das von uns offensichtlich nicht genug angenommen ist, hat mit verantworlichem Geldumgang zu tun, nicht mit dem Ende von Windgas, bzw. der Vorteile von Methanisierung dabei. Es wäre viel einfacher, wenn staatliche Förderungen mal in eine so sinnvolle Sache gingen. Das Fördern der Entwicklung von Windgas (und anderer ähnlich sinnvoller Projekte) bleibt bei GP erhalten. Über solche Projekte berichtet auch die Quelle, die über den Stop des Projekts S. 2012 berichtete, im Januar 2013.

      02.2.2013 um 19:10 Uhr · Antworten

      • Lottina

        Kooperation Sadtwerke Haßberg in der von Waldschrat angegebenen Quelle

        02.2.2013 um 19:17 Uhr

      • Lottina

        sorry, Haßfurt war gemeint

        02.2.2013 um 19:36 Uhr

    • Bruno Straub

      Wenn ich es richtig verstanden habe, wollte GP-Energie nach dem erfolgreichen Ökostromgeschäft auch ins Gasgeschäft einsteigen. ÖkoGas im Ausland einkaufen, so wie den ÖkoStrom, geht nicht.
      Also muß man selbst produzieren…..
      Mais-Puhps läßt sich Deutschland dann wohl doch nicht verkaufen. Dass es da mit dem Öko nicht so weit her ist, beginnt sich ja langsam rumzusprechen….
      Also die geniale Idee mit dem Windgas… Da gibt es aber ein paar Probleme: z.B.:
      - “Abfall” aus Windstrom gibt es zwar, ist aber schlecht planbar…
      - Elektrolyse ist nicht umsonst
      Dass GP das Windgasprojekt erst mal auf “Eis gelegt hat” wundert wohl niemanden.

      02.2.2013 um 22:33 Uhr · Antworten

  • Waldschrat

    @Bruno

    Speicher sind einfach im Moment noch nicht realisierbar,
    CO2 aus Vergärungs- und Vergasungsprozessen von. Biomasse
    waren fürGP Energy schmutzige Quellen. Also hat man es nur
    mit H versucht und war nach 6 Monaten am Ende. Vernünftig.
    Aber Solargas zu verkaufen,dass nach dem eigenen Konzept nur
    aus minimal 98,5% Erdgas besteht ist grenzwertig.
    Die Solarpioniere wollten dort PV aufstellen,wo diese weltweit am
    sinnvollsten sind. Quasching hat sich an dieser Idee versündigt.
    Quaschings Solarwelt endet an den Grenzen Deutschlands.

    01.2.2013 um 21:05 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Waldschrat,
      natürlich hat unsere Bundesregierung ein Speicherkonzept. Es klingt nur sooooo exotisch, dass man dafür keine Reklame macht…

      Also: Elektrolyse > Wasserstoff > Speicher(Kaverne) > Gasturbine > Strom.
      Variante1: Statt in Kaverne mit max. 5% ins Klassische Gasnetz
      Variante2: H zu Methan “aufarbeiten”
      Die einzelnen Verfahren sind weitgehend gleichwertig. BMU/SRU rechnen mit einem GesamEta von 42%/38%. Klingt schlecht, ist aber besser als Nix.

      01.2.2013 um 21:38 Uhr · Antworten

      • Lottina

        Die Methanisierung ist im Moment (s. Fraunhofer Studie) die kostengünstigere Variante (geringere Einspeisungsmögichkeit von Wasserstoff ins Erdgasnetz).

        02.2.2013 um 19:26 Uhr

      • Bruno Straub

        … ja, und Wasserstoff hat zur Zeit sowieso schlechte Karten. Damit kann man, siehe Fukushima, Atomkraftwerksgebäude in die Luft jagen.

        03.2.2013 um 00:33 Uhr

  • Waldschrat

    P.s.:
    Zitat:
    “Volkswirtschaftlich bietet die Energiewende sogar enorme Vorteile, mit denen wir Steuergelder an andere Stelle sparen können.”

    Fazit:
    Der Strompreis ist mir eigentlich egal.
    Schade ist aber , daß bei jedem Thema hier besseren Wissens
    Tatsachen verdreht und Leute bewusst getäuscht werden.
    Ich bin auch ein großer PV Freund.
    Aber die knappen Recourcen der PV wären in den Regionen in Europa
    in denen die Einstrahlung 100% über denen Norddeutschlands liegt
    besser aufgehoben gewesen.
    Investitionen in Forschung wären besser gewesen, als die Förderung mit
    der Giesskanne, die ein Strohfeuer ausgelöst hat, das nun langsam verglüht.
    Wirtschaftlich bleibt für Deutschland ein Solarindustriesterben das jetzt schon
    auf dem Höhepunkt ist.
    Traurig Herr Quasching wie man die Wahrheit verbiegen kann.

    02.2.2013 um 18:30 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Woher nimmst Du es eigentlich ( ich möcht nicht sagen Dreistigkeit) , dass Du Quellen wie Fraunhofer als Beleg nehmen willst, Windgas sei nicht günstig, wenn dort doch DEUTLICH darauf hingewiesen wird, dass durch Methan eine kostengünstige ausbaufähige erneuerbare Frieden schaffende Energieversorgung möglich wird?

      02.2.2013 um 19:31 Uhr · Antworten

  • Waldschrat

    Hallo Lottina,
    llest Du eigentlich das was ich geschrieben habe?
    Wo habe ich etwas gegen Methanisierung.?
    Ich bin mitnichten gegen erneuerbare Energien.
    Konkret geht es um Einspeisung von H Wasserstoff ins
    Erdgasnetz als Weg zur 100% Ökoenergie. Dies ist Unsinn da die
    Einspeisung begrenzt ist.Ich bin nur gegen eine subventionierung mit der Gieskanne, die zum Strohfeuer bei der Solarindustrie in Deutschland und danach zum ihrem Zusammenbruch geführt hat.

    02.2.2013 um 23:42 Uhr · Antworten

  • stefan

    da ich nur noch selten hier reinschaue, weiß ich nicht, ob es schon angesprochen wurde, es erscheint mir jedoch ein wichtiger baustein bei speichertechnologien zu sein: kryogene flüssigkeiten, siehe z.b. http://www.highview-power.com/wordpress/?page_id=5
    dies nur zur information für interessierte, einer diskussion mit den vielen fortschrittsverweigerern und ewig unzufriedenen hier (wer mich kennt, weiß, wen ich meine) entziehe ich mich und wünsche einen schönen sonntag.

    03.2.2013 um 09:32 Uhr · Antworten

  • Lottina

    Kyrogene Flüssigkeiten sind im Gespräch. Bisher gab es Brennstoffzellen nur von UTC Fuel Cells. Ich denke, dass die Entwicklung hier auf einem Weg ist, insofern finde ich Stefans Anregung zur Diskussion gut. Auch bei Fraunhofer findet man in Studien Daten dazu. Die Autoindustrie (Mercedes?VW?) will 2017 ein Auto mit dieser Technologie bieten. Leider reicht mein bisheriges Wissen nicht dazu, über die bisher auch berichteten Probleme mit kyrogenen Flüssigkeiten detailliert zu beschreiben. Vielleicht gibt es ja hier im Forum jemanden,der die Technologien damit auch für den LAien beschreiben kann…

    03.2.2013 um 13:19 Uhr · Antworten

  • Bruno Straub

    So, Speichern ist ja kein Problem…. Wann fangen wir an? Vorgestern? Wann ist die erste Großanlage fertig? 2020?
    Wo kommen die Speicher hin? Wo die Gasturbinenkraftwerke, um das Gas in Strom zurückzuverwandeln? Wer bezahlt?…. (dumme Frage…. natürlich der Endkunde, also “wir”)
    Was kostet eine gespeicherte kWh?
    70 Cent (ohne Netze und Steuern)??

    03.2.2013 um 23:34 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Falsch, sie kostet 7000 Cent pro KWh – bitte nochmal nachrechnen!

      04.2.2013 um 13:42 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Andersdenker,
        ….. dafür müßte ich aber schon Deine EXTERNEN Kosten “strapazieren”. Und ich will doch seriös bleiben….. :D

        04.2.2013 um 19:01 Uhr

      • Andersdenkender

        Ach Bruno-Bär, wie schön sind doch unrealistische Vermutungen.
        Ich sage auch mal, Smartphones mit heutiger Technik sind in 10 Jahren gefragt und deswegen genauso teuer wie heute – du sagst das ist kompletter Quatsch und entbehrt jeder Realität – tja, stell dich in die Ecke und such nen Keks.
        So ähnlich kommt mir die “Diskussion” mit ihnen vor.

        04.2.2013 um 19:14 Uhr

    • Bruno Straub

      Also, bevor der Andersdenker wieder alles gekonnt und geübt(?) zerschwafelt…..
      Was kostet eine gespeicherte kWh?
      “Meine” 70 Cent (ohne Netze und Steuern) sind doch so schlimm garnicht… :D

      04.2.2013 um 21:04 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        Genau das meine ich. Vielleicht sollten sie sich mal mit meiner Kritik sachlich auseinandersetzen?

        04.2.2013 um 21:19 Uhr

      • Bruno Straub

        Andersdenker,
        was meinst Du mit Kritik? Welche Sorte von Keks empfiehlst Du mir?

        04.2.2013 um 21:54 Uhr

      • Andersdenkender

        amüsant. aber mehr willst du nicht sein bruno, gell?
        bisschen meinung manipulieren und wenns ernst wird gags reißen…tzz…

        05.2.2013 um 18:28 Uhr

  • Bruno Straub

    Schon öfter gefragt…….. nie beantwortet….
    “”
    http://blog.greenpeace.de/blog/2012/03/12/gastbeitrag-drangt-sie-aus-dem-netz/comment-page-1/#comment-23181
    Vielleicht rechnet uns der Prof. Quaschning mal vor, was eine im August geerntete kWh Sonnenstrom kostet, wenn sie im Dezember bei Wind/Sonnenflaute in unser Netz gespeist wird.
    (Herr Quaschning darf den Speicher selbst bestimmen, aber bitte Wahl begründen!)
    13.3.2012 um 21:06 Uhr · Antworten
    “”
    Vielleicht will uns der Herr Professor mit der Antwort nicht schocken?

    04.2.2013 um 00:22 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Hmm, vermutlich liest der Herr Professor hier nicht den Kommentare durch – und selbst wenn er das tun würde, so weiß er wohl am besten wie unwahrscheinlich/realitätsfern das von dir genannte Szenario ist.

      04.2.2013 um 13:41 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Andersdenker,
        ich glaube, Du hast es nicht kapiert: Ob Du den Strom für 4h oder 100d speichern willst/mußt kommt preislich (fast) auf das Selbe raus!
        (Bei der “Gasmethode” jedenfalls)
        Was gefällt Dir bei meinem Szenario nicht?

        04.2.2013 um 19:09 Uhr

      • Andersdenkender

        Och, Bruno.
        Eine Sache für den Anfang.
        Wieviel muss überhaupt gespeichert werden?
        Dafür müsste du die Netze wissen, den Mix, wieviel zuschaltbare Kraftwerke es gibt, den Stand der Technik etc. – naja du gehst ja sowieso davon aus das es keinen technischen Fortschritt gibt.
        Ich freue mich auf eine detailierte Stellungnahme und würde gerne mit dir eine Wette abschließen. Ich hab dir doch was über Prognosen erzählt?!

        04.2.2013 um 19:17 Uhr

      • Bruno Straub

        Andersdenker,
        zeige doch mal, dass Du überhaupt rechnen kannst. Gehe davon aus, die Jahreskapazität eines Großkraftwerks speichern zu wollen. …. Also 10 Mia kWh.
        Wenn Du das kannst, und bitte auch mal vorrechnest, liefere ich Dir ein paar “internetfeste SpeicherSzenarien”…. :D

        04.2.2013 um 20:09 Uhr

      • Waldschrat

        @Bruno
        das dies vom Professor stammt ist doch selbsterklärend.
        Jetzt sei doch nicht so echt. ;-(!

        Jetzt lass mal den EOn Chef was sagen:
        Teyssen kritisiert die Klimapolitik

        “Klimapolitisch grotesk” nannte es Teyssen vor kurzem, dass der europaweite Handel mit CO2-Zertifikaten für die Kohleverstromung auf Preise um die fünf Euro pro Tonne gefallen ist, ohne dass die Politik eingreift. Fünf Euro pro Tonne schrecken niemanden mehr ab und Eon schaut mit seinen sauberen aber teuren Gaskraftwerken in die Röhre, während Konkurrent RWE mit lange abgeschriebenen Braunkohlekraftwerken weiter kräftig verdient.

        04.2.2013 um 20:47 Uhr

      • Andersdenkender

        Bruno, beschäftige du dich doch erstmal mit meiner Kritik. Danke!

        04.2.2013 um 21:20 Uhr

    • Waldschrat

      @ Bruno

      Zitat:”
      Richtig ist auch, dass wir als Backup Speicherlösungen und Gaskraftwerke benötigen. Damit könnte eine 100%ige regenerative Stromversorgung geringfügig teurer als der heutige Strom werden, vorausgesetzt, die Preise von Erdöl, Erdgas und Kohle steigen nicht an. Das ist aber wenig wahrscheinlich und damit dürfte die regenerative Energieversorgung sogar in absehbarer Zeit die preiswerteste Lösung sein. Doch um die Risiken der Kernenergie zu vermeiden, den Klimawandel zu stoppen und unseren Kindern eine nachhaltige Energieversorgung zu hinterlassen, bin ich sogar bereit, das Risiko von einige Euro an Mehrkosten pro KW/h in Kauf zu nehmen.”
      ……………………….
      Jetz sei doch nicht so kleinlich. War doch nur ein Tippfehler in der letzten Zeile, den ich korrigiert habe.

      04.2.2013 um 19:27 Uhr · Antworten

      • Waldschrat

        P.s. wer soll die Gaskraftwerke denn betreiben?
        So ein Unsinn!!!

        04.2.2013 um 19:28 Uhr

      • Bruno Straub

        Waldschrat,
        ich glaube, Du zitierst den Professor?
        Wenn ja, dann schreib das doch auch…. denn sonst versteht Dich keiner!
        Deine Frage “wer betreibt die (backup) Gaskraftwerke?”, ist mehr als berechtigt, da Neuland.
        Vermutlich wird man das auch in 5 Jahren noch nicht wissen, es sei denn, wir hätten bis dahin EINEN Energieminister.

        04.2.2013 um 20:28 Uhr

  • Waldschrat

    ..soll hier stehen.

    Eon Chef ..
    Teyssen kritisiert die Klimapolitik

    “Klimapolitisch grotesk” nannte es Teyssen vor kurzem, dass der europaweite Handel mit CO2-Zertifikaten für die Kohleverstromung auf Preise um die fünf Euro pro Tonne gefallen ist, ohne dass die Politik eingreift. Fünf Euro pro Tonne schrecken niemanden mehr ab und Eon schaut mit seinen sauberen aber teuren Gaskraftwerken in die Röhre, während Konkurrent RWE mit lange abgeschriebenen Braunkohlekraftwerken weiter kräftig verdient.

    04.2.2013 um 20:49 Uhr · Antworten

  • Bruno Straub

    Wird hier bereits an einer Dolchstoßlegende gabastelt?
    “”Die wenig planvolle Energiepolitik der Bundesregierung hat in den letzten Monaten bereits zahlreiche, teils mit viel Geld bezuschusste Solar- und Windkraftunternehmen in die Insolvenz getrieben”", schreibt der Professor.

    Also, die “Gelder” fließen doch seit Jahren ungebremst. (Und bis vor ein paar Tagen hat sich doch niemand getraut, anzudeuten, dass damit mal langsam Schluß sein könnte – Bravo Herr Altmaier!)
    Und warum hat Siemens mit PV 1 Mia Verlust gemacht und gibt das Geschäft auf? Und Bosch, sicher nicht am Krückstock gehend, muß ebenfalls 1(?) Mia abschreiben, und warum ist die “berühmte” deutsche Modulproduktion, (selbsternannter “Technologieführer”), weitgehend bankrott? – Ist doch klar: die wenig planvolle Energiepolitik der HH Röttgen und Altmaier…
    Wer könnte das bezweifeln?

    05.2.2013 um 00:15 Uhr · Antworten

  • MMaus

    Hi,

    hier mal eine Lösung für die steigenden Preise ohne Sozialausgleich mit eingebauter Effizienzsteigerung: http://manfredmaus.wordpress.de/2012/09/26/gutscheinsystem-furs-stromsparen/

    Grüsse!

    05.2.2013 um 12:55 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Hallo Manfredmaus,
      eine dolle Idee. Stark ausbaufähig…. Benzin, Gas, ….. , Fleisch(?!)
      Aber um beim Strom zu bleiben:
      Sollte man nicht auch für die Produkte, die wir tagtäglich erwerben, Stromgutscheine entrichten müssen?
      Vorteil1: Der Kunde ist sensibilisiert (und kauft z.B. den kleineren Reifen oder verzichtet auf die Tageszeitung)
      Vorteil2: Der Kunde sieht, auf der Ware wird auch der EEG-Anteil (in grün) aufgedruckt, dass sich die EEG-Kosten nicht auf die Stromrechnung beschränken und EE wirklich ihren Wert haben…

      05.2.2013 um 22:32 Uhr · Antworten

  • Erna

    Wenn ich die ganze Diskussion wieder lese frage ich mich ernsthaft, ob Adam Ries Heute keine Gültigkeit mehr hat. Schauen wir uns doch mal die nüchternen Zahlen für 2012 in Deutschland an!

    Primärenergieverbrauch 3753 Mrd. kWh
    davon Mineralöl 1254 Mrd.kWh = 33 %
    davon Kohle 920 Mrd.kWh = 25 %
    davon Erdgas 788 Mrd.kWh = 21 %
    davon Kernenergie 300 Mrd.kWh = 8 %

    davon Windenergie 45 Mrd.kWh = 1,2 %
    davon Photovotaik 29 Mrd.kWh = 0,8 %

    Und dann werden hier Diskussionen über Speicherung, Wasserstoff, Methanisierung wegen dem ab und zu vorhandenen Überschüssen geführt. Da wird von Energiewende mit 100% EE gesprochen aber für einfachste Mathematik reicht es offensichtlich nicht.

    05.2.2013 um 15:47 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Willkommen bei Ernas Wunschzahlen Laboratorium :)

      05.2.2013 um 18:27 Uhr · Antworten

      • Erna

        @Andersdenkender
        Ja die Realität wollten Sie noch nie hören. Dumm nur, dass Herr Quaschning die selben Zahlen verwendet. Vielleicht sollten Sie Herrn Quaschning und mir andere Zahlen mit Quelle nennen bevor Sie wieder verzweifelt versuchen zu lügen.
        .
        Vielleicht können Sie mir mal erläutern, wie nur die 300 Mrd.kWh an Kernenergie bis 2022 ersetzt werden sollen. Mehr PV, mehr Wind, mehr Wasserkraft, mehr Biomasse? Vom Rest mal ganz zu schweigen.
        .
        Man sieht doch hervorragend, was die Erfolgsmeldungen alla Lottina wert sind. 20 KKW durch Windenergie ersetzt, dass ich nicht lache. 45 Mrd.kWh ist die Realität!

        06.2.2013 um 08:12 Uhr

      • Andersdenkender

        Erna,
        ich hab schon oft genug erlebt das du Zahlen erfindest.
        Nett wäre es immer selber die Quelle zu nennen die man einfordert ;)
        Nun geben sie mir wenigstens die Zeit den Blogbereich zu suchen wo wir das bereits behandelt haben :)

        06.2.2013 um 16:29 Uhr

    • Bruno Straub

      Hallo Erna,
      Deine Zahlen sind zwar “korrekt”, Du stellst aber in EINER Liste THERMISCHE kWh und ELEKTRISCHE kWh zusammen und addierst sie. Das ist “unfair”. Damit kommen Wind und Sonne mit insgesamt 2% schlechter weg, als sie sind…
      Wäre man hier “gerecht”, kämen die EE inkl. Wasser/Biomasse auf ca. 10 % des “Primärenergie Gesamtverbrauchs”…. (Quaschning spricht von 12%).
      Aber Deine Botschaft, wenn ich sie recht verstehe, soll ja wohl lauten: Wir daddeln hier an den 2-10% rum, sehen aber vor lauter Bäumen den Wald nicht…. Und da bin ich bei Dir!

      06.2.2013 um 00:31 Uhr · Antworten

      • Erna

        @Bruno Straub
        Dies sind exakt die selben Zahlen, die Herr Quaschning verwendet. die 11,7 Prozent von Herr Quaschning beziehen sich letztlich auch auf die Summe thermisch + elektrisch im Verhältnis zum Primärenergieverbrauch. Was einige halt noch nicht kappiert haben, ist die Tatsache, dass die Biomasse von den EE den Hauptanteil trägt, die Wasserkraft ist in D kaum ausbaufähig ist, PV und Wind eher (außer bei den Kosten) lächerlich sind und ich denke selbst GP will keinen weiteren Ausbau der Biomasse haben. Wie soll es also weter gehen?

        06.2.2013 um 08:19 Uhr

      • Andersdenkender

        Erna,
        AKWs und Kohlekraftwerke zerstören meine Umwelt und bedrohen meine Existenz.
        Das finde ich gar nicht lächerlich.
        Warum glauben sie denn werden EE gebaut? Zum Spaß?

        06.2.2013 um 16:31 Uhr

      • Bruno Straub

        ….aus dem Schreiben eines Bangladeschers…
        “Lieber Schnelldenker,
        prima, dass Du die AKWs abschaltest und dafür zunächst die KohleKW weiterlaufen lassen mußt. So kannst Du etwas ruhiger schlafen. Mir zerstörst Du aber die Umwelt und bedrohst meine Existenz….. Dafür meinen herzlichen Dank!”

        06.2.2013 um 21:30 Uhr

      • Andersdenkender

        Bären verstehen wohl gar nix.

        06.2.2013 um 22:03 Uhr

  • Waldschrat

    Schavan und Quasching, wer hat die besseren Fußnoten?

    http://www.volker-quaschning.de/downloads/abschattungsverluste.pdf

    05.2.2013 um 21:39 Uhr · Antworten

    • Waldschrat

      [1.7] Greenpeace: Zeitbombe Klima. Greenpeace-Verlag Hamburg, 1994.

      Dies ist zumindest keine wissenschaftliche Quelle

      06.2.2013 um 15:51 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        Hmm, was soll uns das sagen Waldschrat?
        Vorsicht, ist ne Fangfrage. Besser nicht anworten.

        06.2.2013 um 16:20 Uhr

  • Lottina

    Noch einmal: Strom aus Erneuerbaren ist genug da. Er muss in die Netze, dafür brauchen wir Speicher.
    Methanisierung ist preislich (Fraunhofer) machbar.
    Was also hindert?

    06.2.2013 um 13:55 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Lottina,
      Du fragst … “”was also hindert?”"
      Ich kann es nur vermuten: Das Speichern ist ein Mordsthema, das echt ins Geld geht. Und jetzt der Bevölkerung “offenbaren”, dass hier noch viel, viel Geld zu investieren ist, dürfte nicht opportun erscheinen.
      Abgesehen davon: Wenn man sich vorstellt, dass von EINER doch recht aufwändig erzeugten kWh gerademal 0,4 kWh übrigbleiben, könnte man doch ins Grübeln kommen. – Und das ist sicher auch nicht so erwünscht….

      06.2.2013 um 20:50 Uhr · Antworten

      • Lottina

        Geld genug ist da, nur es wird falsch verteilt. (Subventionen an Braunkohle.und Co.. statt für Speicher und Netze!

        09.2.2013 um 14:43 Uhr

    • Erna

      @Lottina
      Noch einmal, Strom aus Erneuerbaren ist zeitweise zuviel da. Aber aktuell selbst in den Hochzeiten wird der Strombedarf (!) dann nur ca. 50% gedeckt. Das der Strombedarf nur der geringere Teil ist, scheinen Einige nicht zu kappieren. Tatsache ist, dass wir 2012 aus PV 29 Mrd.kWh und aus Wind 45 Mrd.kWh gewonnenen haben selbst wenn es mit ausgebauten netzen 10 Mrd.kWh mehr gewesen wären, wäre dies bei einem Primärenergieverbrauch von 3753 Mrd. kWh immer noch lächerlich.
      .
      Warum sich selbst nach über 200 Jahren die Umwandlung in Wasserstoff und seit über 100 Jahren die Methanisierung nicht lohnt ist für jeden, der sich auch nur etwas damit auseinander setzt, leicht zu begreifen. Kosten und Umwandlungsverluste sind die Stichworte. Warum ist denn GP ausgestiegen?

      07.2.2013 um 13:26 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Erna,
        Deine Feststellung, dass sich die Umwandlung in Wasserstoff bzw. Methan nicht “lohnt”, gilt im normalen Leben.
        Aber wir reden hier über EE. Und da gelten andere Regeln. :D

        08.2.2013 um 00:05 Uhr

      • Erna

        @Bruno Straub
        http://www.zfk.de/gas/artikel/greenpeace-plant-windgas-anlage.html
        …Bisher sind die hohen Kosten der Windgasproduktion, dem sog. Power to Gas, allerdings noch ein großer Nachteil. Mit aktuell 30 Cent sollen die Kosten für eine kWh Windgas im Vergleich zum heutigen Erdgaspreis zehn Mal höher sein. Im Vergleich zu Biogas ist der Preis fünf Mal höher.
        ….

        08.2.2013 um 08:56 Uhr

      • stefan

        antizipieren der zukunft und entsprechendes planen und verhalten ist eine fertigkeit, die man sich unbedingt aneignen sollte – eine schlüsselqualifikation quasi.

        08.2.2013 um 10:09 Uhr

      • Andersdenkender

        stefan, das hast du nett formuliert :D
        da musste ich schmunzeln…

        08.2.2013 um 17:50 Uhr

      • Bruno Straub

        @ Erna
        Erna, wir sind noch nicht ganz “fertig”….
        Wir wollten ja Strom speichern, und da ist das “Windgas” nur ein Zwischenschritt: Wir nehmen also dieses Gas mit 30 Cent/kWh und treiben damit eine Gasturbine an. Die GasKW hat ein Eta von 0,5. Der Brennstoff kostet somit 60 Cent. Für das Kraftwerk rechnen wir 5 – 7 Cent/kWh…. und sind damit bei ca. 70 Cent/kWh für den gespeicherten Strom, ohne Netzkosten und Steuern.
        Natürlich wird alles vieeeel billiger und es muß ja auch nicht jede kWh gespeichert werden….

        08.2.2013 um 18:56 Uhr

      • stefan

        wir kennen uns ja alle aus. kennen bedingungen und faktoren, die im bereich energie heute und in zukunft eine rolle spielen. dann werf ich mal das in die runde: http://www.tagesschau.de/ausland/frankreich616.html
        gleich auch mit dem zugeständnis an alle techniker, auch über wahrscheinlichkeiten informiert zu sein. wenn ihr allerdings dürft, darf ich auch.

        08.2.2013 um 19:05 Uhr

      • Lottina

        24000 Megawatt, die in den vergangenen Tagen ankamen hätten bei Speicherung und Einspeisung viel erreicht. Noch einmal: DAs entspricht der Leistung von 20 AKws. Allerding bekommen die “Großen” (Betreiber) eine Wahnsinnsentschädigung, weil sie nicht einspeisen können, z.B. mangels Anschluss. Das Geld könnte man besser gebrauchen.
        Eine Subventionierung der Speicher und eine Investition in Netze wäre dann vergleichbar mit all den Subverntionen, die früher und heute noch in die herkömmlichen fossilen Industrien, auch der Atomenergie gelang(t)en.

        09.2.2013 um 14:50 Uhr

  • Bruno Straub

    Die Energiewende ist keineswegs in Gefahr, wie der Professor uns suggerieren will. Mit den 22% (in der Stromerzeugung) liegen wir deutlich über Plan! Und bis gestern haben wir uns doch überpurzelt, den Erfolg zu feiern…
    Altmaier hat recht, wenn er beim EEG (für die Stromerzeugung) etwas “einbremsen” will, denn beim Gesamtenergieverbrauch liegen wir deutlich zurück, wie auch der Professor Quaschning deutlich herausarbeitet…..
    Die Gelder, die da großzügig verteilt werden, stammen aus den Taschen der Bürger. Und ich persönlich würde lieber die Sanierung der Heizung meines Nachbarn in Buxtehude bezahlen, als ein weiteres “Sonnendach” in Oberaltötting….

    09.2.2013 um 01:00 Uhr · Antworten

    • stefan

      ich würde vorschlagen, dafür zahlt mal eines der unternehmen, die bisher gar nichts für die wende zahlen mussten, aber sehr davon profitiert haben.

      09.2.2013 um 05:35 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        ich würde weiter gehen und sagen, dass die unternehmen die vorausschauend in energieffizienz investiert haben und zum opfer der steuerbefreiung wurden, kriegen geld zurück.

        09.2.2013 um 10:45 Uhr

      • Marina

        Richtig, ganz Ihrer Meinung!
        Und es ist grundverkehrt, angeblich stromverbrauchintensive Unternehmen zu begünstigen, geradezu zu belohnen, wenn man sie von der EEG-Umlage verschont!
        Wie oft haben solche Unternehmen absichtlich die Maschinen laufen lassen, um als
        stromverbrauchintensiv zu gelten, und dann kaum in puncto EEG-Umlage zahlen zu müssen! Das sind regelrecht Betrüger und müssten angezeigt werden – mit der Konsequenz, mit sehr hohen Strafen belegt zu werden, so dass sie sich beim nächsten Mal tatsächlich überlegen, ob sich ihre bisherige kriminelle Vorgehensweise überhaupt lohnt, um an EEG-Umlage sparen zu können!
        Und dieses Geld kommt in einen Fonds, um z.B. gering(st)verdienende Stromver-braucher zu entlasten …
        Aber wo die Kontrolle nicht funktioniert, da auch keine Sanktionen!
        Ich glaube ohnehin, dass die Gesetze, die in den letzten Jahren verabschiedet wurden, gewissermaßen nicht ausgereift sind, d.h. sie sind wohl zu schwammig und enthalten Schlupflöcher, und wenn Mitarbeiter aus Energieunternehmen, die neben Bediensteten in den betreffenden Ministerien sitzen, auch die entsprechenden Gesetze ausformulieren dürfen oder sogar hierbei den Ton angeben, dann ist es sonnenklar, was da für Gesetzeswerke herauskommen – selbstverständlich zugunsten der Energieunternehmen, die auch noch daran mitgearbeitet haben!
        Welch eine Idiotie: Leute aus Wirtschaft bestimmen mit, wie Gesetze auszusehen haben und diese werden nur noch vom Parlament abgesegnet, geradezu durchgewunken – und das nennt sich Demokratie?!
        Und so ist es auch wohl in manch anderen Bereichen!
        Wer hat denn diesen politischen Schwachsinn überhaupt ins Leben gerufen – bereits die Bundesregierung unter Kohl oder erst später?
        Unsere heutige Demokratie ist praktisch nur noch eine Farce! Wo Demokratie
        draufsteht, ist nahezu keine drin – alles fast nur noch potemkinsche Dörfer!
        Ergo: Mehr Schein als Sein!
        Die wohl eigentliche regierende Kraft ist eindeutig die Wirtschaft, von wegen die Politiker.
        … Sorry, jetzt bin ich aber deutlich abgeschweift – von dem obigen Thema …
        - – -

        09.2.2013 um 16:52 Uhr

      • Lottina

        Da muss ich Stefan unbedingt zustimmen.

        10.2.2013 um 12:28 Uhr

  • Bruno Straub

    Heute ist wieder so ein Tag, an dem der Wind nicht so “will”:
    http://www.transparency.eex.com/de/
    In naher Zukunft werden wir dann die noch zu bauenden Gaskraftwerke anwerfen und mit dem gespeicherten Sonnenwindgas unseren Strom erzeugen….

    09.2.2013 um 21:55 Uhr · Antworten

    • Andersdenkender

      Straub – mal machen statt auf niedrigem Niveau zu meckern?

      09.2.2013 um 22:27 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Lieber Andersdenker,
        ich versuche ja nur “aufzuklären”…
        Ich hoffe, dass Du mittlerweise gelernt hast, wie unsere EE-Stromversorgung funktionieren soll…
        Und vielleicht einsiehst, dass man das Thema “Speichern” nicht auf die beliebig lange Bank schieben kann.
        (Auch nicht, wenn es furchtbar “stört”.)

        09.2.2013 um 22:53 Uhr

      • Andersdenkender

        Ich hoffe du stellst dich noch meiner Kritik. Irgendwann.

        10.2.2013 um 09:20 Uhr

    • Lottina

      Noch mal: Auf See gibt es schon genug Wind, aber dort und auch anderswo fehlen Anschlüsse ans Netz. Daher die Zahlen! Und natürlich die Speicher (z.B. Gaskraftwerke, Blockheizkraftwerke im privaten Bereich,,,)

      10.2.2013 um 12:32 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Lottina,
        vor ein paar Tagen hatten wir 24 GW Wind im Netz. Hast Du vermeldet. War korrekt – und auf der EEX Datenbank sehr gut zu sehen.
        Gestern gab es ca. 1 GW Wind im Netz, sagt jedenfalls die EEX Datenbank.
        Ist da nicht die naheliegende Erklärung die, dass fast kein Wind da war?

        10.2.2013 um 18:06 Uhr

      • Lottina

        Im Netz, das ist richtig. Aber was wäre, wenn offshore und onshore angebunden wäre und eingespeist werden könnte, was wäre, wenn wir in Windgaskraftwerken länger gespeichert hätten?
        Könnte es nicht sein, dass gestern die Kohlestrombahnen genutzt wurden, wobei ich an den Börsenhandel und nicht an den tatsächlichen Bedarf denke?

        11.2.2013 um 13:54 Uhr

  • Bruno Straub

    Auch der Professor Quaschning “ist für Speicher”. Muß er auch sein, denn er propagiert den Ausbau von bis 200 GW PV mit einem Ausbau von 7 bis 8 GW p.a.
    (200 GW sind fast 3x so viel, wie Deutschland “online” aufnehmen kann….(und Wind und Co. kämen noch dazu))
    Also, Professor Quaschning, widme Deinen nächsten Gastbeitrag dem Thema “Speicher”.
    Arbeite doch mal heraus, wer der Böse ist, der das Thema nicht anpackt! Oder konstruktiver: Skizziere doch mal, was man tun müßte, um es anzupacken…. (Zuständigkeiten, Genehmigungsverfahren, Finanzierung, Bauzeiten ….)

    11.2.2013 um 23:37 Uhr · Antworten

    • Waldschrat

      @Bruno,
      kannst Du dann bitte folgende Frage in Deine Fragen aufnehmen.
      Wenn wir einen Überschuß an Strom in unserer Im und EX-port
      Bilanz haben.
      a.) wann finden die Importe statt, und aus welchen Quellen kommen
      diese dann.
      b:) Wann finden die Exporte statt (aus EE natürlich)
      c.) Welche Preise erziehlen die Exporte, oder welche Kosten.
      d.) Welche Preise fallen für die Importe an.
      e.) Wie hoch ist das Saldo Ex-Imp in Euro.
      Stimmt diese Quelle?
      http://www.energie-fakten.de/html/im-export.html

      12.2.2013 um 20:06 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        Interessant – http://de.wikipedia.org/wiki/Energie-Fakten

        12.2.2013 um 20:51 Uhr

      • Bruno Straub

        @ Waldschrat,
        ob/dass wir einen (vermutlich) kleinen Teil unserer EE ins Ausland “verschleudern”, sollte uns nicht aufregen… Dass jetzt z.B. die Belgier oder Österreicher mit “unserem” Strom mithelfen, dem 2 Grad-Ziel näher kommen, sollte uns doch freuen…

        12.2.2013 um 21:56 Uhr

      • Waldschrat

        @Andersdenkender,

        es geht um die Zahlen. Oder sind dir einfach die Autoren
        suspekt, weil Du bei GPbist und weisst wie dort mit Fakten
        umgegangen wird?
        Was ist an den Zahlen falsch?
        Glaubst Du ein Wissenschaftler der pro Kernenergie ist
        frisst kleine Kinder und lügt?
        Hast Du Angst vor der Wahrheit?
        Ich habe keine Angst vor der Energiewende, selbst wenn
        sich unsere Stromrechnung verdoppelt.
        Aber Fakt ist das 132.000 Menschen in Deutschland der Strom
        gesperrt wurde, weil sie nicht bezahlen konnten.

        Aber das daran das EEG schuld ist?
        Eine Lüge der Atom/Forst/Holzindustrie

        So Andersdenkender,
        jetzt kommst Du!

        Wie exportieren zu Spitzenlasten aus Wind und PV Strom.
        Dieser Strom übersteigt mengenmäßig den Grundlaststrom aus
        Kernkraft in Europa, den wir importieren.
        Die Kosten für den Import von Kernenergie nimmt aber stark zu.
        Denn die Erträge aus unseren Exporten sind negativ ober min positiv.
        Und in keinem Fall annähernd Kostendeckend.
        Also bitteschön bei der Wahrheit bleiben!

        12.2.2013 um 22:00 Uhr

      • Bruno Straub

        Wenn die Österreicher unseren EE-Strom kaufen würden, (was ich aber nicht weiß!), wäre das ein absolut geniales Geschäftsmodell!
        Das wäre dann greenwashing von Grünstrom: EE aus Deutschland rein, Donauwasserstrom für GP-Energy als Ökostrom wieder raus…. :D

        13.2.2013 um 01:20 Uhr

      • Waldschrat

        @Bruno
        Dein Geschäftsmodell hat Dir schon jemand geklaut! ;-) !

        http://www1.wienenergie.at/eportal/ep/contentView.do/pageTypeId/11892/programId/30656/contentTypeId/1001/channelId/-32755/contentId/28883

        13.2.2013 um 16:33 Uhr

      • Andersdenkender

        @Waldschrat:
        “es geht um die Zahlen. Oder sind dir einfach die Autoren
        suspekt, weil Du bei GPbist und weisst wie dort mit Fakten
        umgegangen wird?”
        Deine Unterstellungen sind mir ehrlich gesagt völlig wurscht, ich kenn den Autor zwar nicht, aber allein die Website auf der gehostet wird sagt viel aus.
        Welcher seriöse Wissenschaftler veröffentlicht in der BILD?
        Vielleicht verstehen sie ja jetzt was ich meine.
        Verweisen tut die Seite auf auf die AG Energiebilanzen – für nähere Informationen kann man eine Mail an x.x@braunkohle.de schreiben – wie treffend für eine wirtschaftsfreundliche Lobbygruppe. Zu der Mitgliederliste zählen Kohle- sowie Ölverbände und andere als Institute getannte Lobbygruppen (die auch nachweißlich Zahlungen von der Industrie annehmen).
        Das ist keine Quelle. Beschämend genug das die Zahlen so oft verwendet werden.
        “Ich habe keine Angst vor der Energiewende, selbst wenn
        sich unsere Stromrechnung verdoppelt.”
        Verdoppeln tut sich gar nichts – Stichwort externe Kosten.
        Sie können doch nicht ernsthaft glauben das EE nur aus “moralischen Gründen” erwogen werden. Hier geht es schlichtweg ums Geld. Selbst der nicht so kluge Menschen können doch verstehen das es teurer ist Umwelt erst zu zerstören und dann wieder aufzubauen anstatt sie zu schützen.
        “Wie exportieren zu Spitzenlasten aus Wind und PV Strom.
        Dieser Strom übersteigt mengenmäßig den Grundlaststrom aus
        Kernkraft in Europa, den wir importieren.
        Die Kosten für den Import von Kernenergie nimmt aber stark zu.
        Denn die Erträge aus unseren Exporten sind negativ ober min positiv.
        Und in keinem Fall annähernd Kostendeckend.”
        Und das nun bitte nachvollziehbar mit Quellen belegen, denn selbst ihre Lobby-Quelle kann das nicht mehr belegen.

        13.2.2013 um 16:59 Uhr

      • Waldschrat

        @Andersdenkender

        Was willst Du eigentlich?
        Die Grafik ist von einem Ministerium. Glaubst Du die Zahlen nicht?
        Wir pumpen so vielbilligen Strom durch Europa und verhindern die
        EE anderswo. Solar und Windstrom machen die Preise kaputt.
        Weht kein Wind und scheint keine Sonne importieren wir den teuren
        Strom aus den AKWs und verhindern die EE im Ausland.
        Übrigens:
        GP und BILD sind gute Freunde:
        http://www.bild.de/themen/organisationen/greenpeace/organisationen-news-fotos-videos-19443488.bild.html

        13.2.2013 um 19:13 Uhr

      • Waldschrat

        Gute freunde kann niemand trennen gute Freunde sind nie allein!

        P.s.:
        Obwohl die Freunde von GP nicht immer genau den Zweck der
        Kampagneb nachvollzogen haben.

        Dazu zählt u.a. der Umstieg von Atomenergie auf sogenannten Ökostrom, Walfang-Verbote oder die Verkappung von Müll im Meer, für die Greenpeace erfolgreich streitet.

        So das war mir neu:
        ..oder die Verkappung von Müll im Meer,
        für die Greenpeace erfolgreich streitet.

        Schämt euch GP!!!!!!!
        Erst seid ihr gegen die Verklappung und plötzlich ohnen dass es jemand
        mitbekommen hat für die Verkappung!!!!

        13.2.2013 um 21:11 Uhr

      • Andersdenkender

        @Waldschrat:
        Ist das nicht traurig?
        Die erste Quelle (um die es mir so gar nicht geht) ist vom BMU, leider nicht erreichtbar. Ich bestreite diese Grafik aber auch nicht.
        Was ich sehr in Frage stelle ist die Thesen stützende Quelle 2 von der Lobbygruppe AG Energiebilanzen, wo – man wundere sich oder auch nicht – kein einziges Mitglied in der Erneuerbaren Energien Branche tätig ist.
        Zufall? Lobbyorganisation (Energie-Fakten EV) benutzt Zahlen von getarnter Lobbyorganisation (AG Energiebilanzen) wo die (Konventionellen-Energien-) Industrie Mitglied ist? Zufall?

        13.2.2013 um 22:02 Uhr

      • Andersdenkender

        Und was Verkappung angeht – sie zitieren Bild, was haben sie erwartet?
        Übrigens könnten sie auch ma auf Kritik eingehen.

        13.2.2013 um 22:03 Uhr

      • Bruno Straub

        Diese beknackte Verlappung von verkappter Verklappung muß aufhören :D

        14.2.2013 um 00:12 Uhr

  • stefan

    greenpeace hat hier: http://www.greenpeace.de/themen/energie/nachrichten/artikel/kritik_an_altmaiers_strompreisbremse/ zusammengefasst, welche maßnahmen zur notwendigen reform der rahmenbedingungen der energiewende sie für angemessen bzw. notwendig halten.

    12.2.2013 um 17:36 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Zur Zeit bemühen sich alle, die EEG-Umlage nach unten zu massieren… Kreis der Zahler, Anzapfen anderer (Steuer)Quellen usw.
      Ich vermisse Vorschläge, wie die EE-Kosten als solche GEPLANT an die Leine gelegt werden können ….
      Da scheint GP aber keine Ideen zu haben… Wie auch?

      12.2.2013 um 22:36 Uhr · Antworten

      • Waldschrat

        @Bruno,
        ist Dir neben den Kosten eigentlch schonmal aufgefallen, daß Deutschland
        für den REST von Europa mit der Sonne Wind Peak produktion den Umstieg
        auf EE unmöglich macht?

        13.2.2013 um 16:36 Uhr

      • Bruno Straub

        Waldschrat,
        nein, ist mir noch nicht aufgefallen.
        Ich kenne allerdings auch kein Land, das wie wir meint, auf 100% EE umsteigen zu können/ zu müssen….
        (Abgesehen vom Sonderfall Norwegen)

        13.2.2013 um 22:42 Uhr

      • Waldschrat

        @Bruno
        Speicher sind der Schlüssel.
        Ohnen die bleibt das Tor zum EE Himmel verschlossen.

        14.2.2013 um 14:11 Uhr

    • Waldschrat

      @Bruno

      Du meinst doch Island, nicht Norwegen?

      Die Strombörse ist der Knackpunkt.
      Ein Irrwitz ist, zuerst hochsubventionierten Strom zu produzieren
      und dann an einer BÖRSE zu Marktpreisen zu verkaufen?
      Ist es sinnvoll mit Subventionen ein Überangebot zu erzeugen
      um dann Strompreise an der Börse zu stürzen?
      Durch ein künstliches Überangebot?
      Ist dann die Börse schuld?
      Das Überangebot an EE Strom muss die Preise nach unten treiben.

      Der Fehler liegt im System?
      Oder

      13.2.2013 um 23:15 Uhr · Antworten

      • Bruno Straub

        Waldschrat,
        wie findest Du das:
        Würde man EE speichern, könnte man ein temporäres Überangebot vermeiden….
        Also, kein Windrad mehr, kein Sonnendach mehr, ohne wenigstens eine “gewisse” Speichermöglichkeit!

        14.2.2013 um 00:00 Uhr

      • Waldschrat

        @Bruno
        Das ist logisch!
        Hat daher hier nichts verloren!

        18.2.2013 um 15:10 Uhr

  • Waldschrat

    P.s.:Quelle BILD Orginaltext:

    Greenpeace Das grüne Gewissen

    1971 wurde die Nichtregierungs-Organisation Greenpeace, der „grüne Frieden“, von Friedensaktivisten in Kanada gegründet. Seit 1989 hat Greenpeace seinen Hauptsitz in Amsterdam, in Deutschland ist es Hamburg. Die weltweit handelnde Stiftung mit rund drei Millionen Mitgliedern und rund 1200 Mitarbeitern setzt sich für die Verbesserung der Umwelt ein. Erklärte Ziele von Greenpeace sind es, die Umweltzerstörung zu verhindern und Verhaltensweisen zu verändern. Dazu zählt u.a. der Umstieg von Atomenergie auf sogenannten Ökostrom, Walfang-Verbote oder die Verkappung von Müll im Meer, für die Greenpeace erfolgreich streitet. Aktivsten der Umweltgruppe sorgen immer wieder mit gewaltfreien, spektakulären Aktionen für Aufsehen. Das ausbreiten von Transparenten an Förderinseln, Industrieschornsteinen oder Konzernzentralen und Einsätze mit den legendären Greenpeace-Schiffen „Rainbow Warrior“ gehören zu gängigen Mitteln der Unternehmensstrategie.

    13.2.2013 um 21:14 Uhr · Antworten

  • Lottina

    Und während hier heiß diskutiert wurde, macht uns der Einsturz des Maschinengebäudes in Tschernobyl wieder einmal bewusst, dass wir uns nicht in Sicherheit wiegen können.

    14.2.2013 um 17:19 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Lottina,
      lasse Dich doch nicht verrückt machen! Lies mal, wie seriöse Tageszeitungen den Fall darstellen…..
      Der Jan Haverkamp, der bei/für Greenpeace die Pferde Scheu macht, ist GP-Lobbyist, ein sog. Campaigner.
      (Der würde, falls opportun, vermutlich auch eine erneute Kernschmelze “nicht gänzlich” ausschließen!)

      14.2.2013 um 23:36 Uhr · Antworten

      • Lottina

        Ich lasse mich nicht verrückt machen. Aber die Tatsache , dass THEORETISCH Radioaktivität nach außen gelangen könnte, dass der Sarkophag auch nicht sicher ist (Denk mal an den Meteoritenhagel heute), dass heute zum GLÜCK keine Radioaktivität hinter dem Ural gemessen werden konnte, dass über das Wiederanfahren eines Reaktors in Lüttich nachgedacht wird, der Risse hat, … alles das sind keine Dinge, die uns in Sicherheit wieden können.
        Übrigens gibt es genügend Kenner der “Szene”, die sich gar nicht so sicher sind, wie und ob es mit der Energiewende nach der Wahl weitergehen wird. Da lockt schon das Fracking aus Schiefergestein, das mir zunächst auch so interessant schien. Allerdings gibt es da auch reichlich berechtigte Kritik an der Umweltverträglichkeit. Auch eine Rückkehr zur Atomenergie scheint bei einigen gar nicht so ausgeschlossen.

        15.2.2013 um 18:10 Uhr

  • Helmut

    Hallo!
    Hm, einzelne Textpassagen zeigen mir, dass das “Großprojektdenken” erfolgreich in unseren Köpfen verankert wurde.
    Wer stemmt Großprojekte? Natürlich nur Großunternehmen. Große Speicher, große Kraftwerke, große Offshore-Windanlagen, großes Desertec, große Stromleitungen, große Politik, große Probleme, große Reibungsverluste, große Kosten(?).
    Sehr viel einfacher sind doch kleine Lösungen, viele kleine KWK und Speicher, kleine Entscheidungswege.
    Da muss ich auch GP ein wenig kritisieren, in dessen Visionen Offshorewindkraft und Desertec eine wichtige Rolle spielt(e?).
    Dezentralisierung ist das Zauberwort. Das Prinzip, das einst das Internet definierte.
    In einigen Jahren werden die Offshorewindanlagen vergammeln, weil sie keiner mehr braucht. Es sei denn unsere aktuelle Regierung hat Erfolg. Anstatt wg. ein paar Cent pro KW/h zu diskutieren, sollte das CO2-Zertifikatesystem radikal umgebaut werden. Die Großversorger suchen schon ihr Glück im Ausland (-> eOn).
    Wovor haben wir Angst? Dass der lokale kleine Speicher mal ein paar Stunden nichts mehr hergibt und der Popo kalt wird?
    Hagen Rether sagt: “Besser wirds nicht mehr. Unsere Großeltern haben gefroren, und unsere Enkel werden wieder frieren.”
    Und bevor der große Aufschrei “Und die Hartz4-Empfänger?” kommt: Deren Probleme sind sicher nicht im Strompreis begründet.

    14.2.2013 um 18:15 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Dezentralisierung ist ein weites Feld.
      M.E. Werden die Argumente gerade so gebraucht, wie sie passen. Ein Sonnendach – das ist es. Kann man 1000 Sonnendächer “realisieren”, ist das ein Solarpark – und eigenartigerweise besser. Hauptsache, die “Gewinne bleiben in der Region”, bei größeren Windparks eine Farce….
      Der “Kleinerzeuger” ist, ohne die Einbindung in ein leistungsfähiges Netz, weitestgehend wertlos, denn das Jahr hat 8700h und nicht 6200h.
      Und (vernünftigerweise) gibt es Sonne eher im Süden, Wind eher im Norden. Und um beide zu vermischen, braucht man halt (Hochspannungs) – Leitungen, auch wenn die nach Zentralismus riechen.

      14.2.2013 um 23:24 Uhr · Antworten

      • stefan

        … und größere backups braucht es (vorerst?) auch. trotzdem sollte der grundsatz gelten, so dezentral und kleinteilig wie möglich, um unabhängig u.a. vom preisdiktat einiger weniger großanbieter zu werden. helmut, so wie ich das konzept von gp verstehe, ist dieser zielpunkt darin enthalten

        15.2.2013 um 08:36 Uhr

      • Bruno Straub

        …. und “”die Preise diktieren dann nicht einige wenige Großanbieter”", sondern viele? kleine? smart grid-Betreiber?

        15.2.2013 um 15:12 Uhr

      • Andersdenkender

        bruno, stell dir das doch mal vor – tausende kleine (eigen) versorger die sie mal nicht die preise absprechen können! sry, aber ich glaube bei solch riesigen wettbewerb kann man auf dauer selbst konventionelle energieformen schlagen bei denen die externen kosten ja nicht internalisiert sind…aber ich fürchte fast, du zahlst gerne zuviel…

        15.2.2013 um 15:24 Uhr

      • Bruno Straub

        Wie funktioniert “smart grid” eigentlich bei 100 000 Kleinst- und 10 000 Kleinanbietern?
        Wer wird “Eigner” des/der smart grids?

        15.2.2013 um 21:49 Uhr

    • Lottina

      Solange mit Strom Vielklicker in Millionenhöhe dafür sorgen, dass Großaktionäre der großen Betreiber Gefahr laufen, durch die eigentlich erfreulich niedrigen Preise der Erneuerbaren Geld zu verlieren, gibt es Subventionen für sie, denn nur der KAuf von anderer Energie kann sonst diese Preise korrigieren. Börsenaufsicht gegen Vielklicker, die mit Grundversorgung pokern, was bei z.B. steigenden Lebensmittelpreisen zu Nöten armer Staaten führen kann, ist geboten. Es leuchtet ein, warum man so viel Rücksicht auf die Großen nimmt. Langfristiges Denken ist das nicht.
      So blasen die Großen in Offshore-Anlagen ohne Netze Geld in die Luft und bekommen für Nichteigespeistes eine Menge Geld, das aus welchem Fonds kommt? Bei Initiativen, die nicht in Kohle- oder Atomstrom investieren, also auf eigene Kosten zu Energiewende beitragen (und die Anschlüsse nicht bekommen) ist das sinnvoll. In Vattenfall z.B. zu investieren ist schlechter als direkt Geld in Netze und Speicher zu stecken.

      15.2.2013 um 18:36 Uhr · Antworten

  • andre seismo

    und es gibt immernoch menschen, die sich gegen die errichtung von windkraftanlagen nahe von Ortschaften wehren, weil sie sagen, die umwelt würde verschandelt. was nützt mir aber eine “unverschandelte” landschaft, wenn sie verstrahlt ist.
    ich freue mich jedesmal, wenn ich ein windrad sehe, weil ich dann denke: hier hat die vernunft gesiegt. ausserdem gibt es dort energie (fast) zum nulltarif. was wollen wir mehr?

    gruß
    andre

    15.2.2013 um 22:22 Uhr · Antworten

  • Helmut

    Ja, ab wann ist “man” Großproduzent? Schon weil man sich mit Gleichgesinnten im Wohnviertel zusammentut? Und dass jeder der Kleininvestoren erstmal “zu viel” zahlt (“Geiz ist geil”), liegt für mich auf der Hand – EEG und theoretische Renditerechnungen hin oder her: Erstmal nimmt man eine Menge Geld in die Hand. Da ist viel eigene Überzeugung dabei. Umso schlimmer, wenn das noch bestraft wird.
    Zur “Landschaft”: Vorhandene Strommasten mit ihren elektromagnetischen Feldern sowie Einkaufszentren/Gewerbegebiete/Umspannwerke/Kraftwerke stören inzwischen doch auch niemand mehr, warum also Windräder? Würde man nicht immer nur auf “optimale Performance” starren und das Motto “Kleinvieh macht auch Mist” berücksichtigen, müssten die Masten auch nicht über 100m in den Himmel ragen…
    Da sehe ich ich die – wirtschaftlich “suboptimale” – Lösung. Stört sich jemand an den (ich weiß nicht ob es sie noch gibt) kleinen Windrädern auf Amerikas Farmen oder auf den Hochebenen Kretas? Und das vermisse ich: Den kleinen Bausatz aus dem Baumarkt mit kleinen Speichern, kurze Installationsanleitung mit Ertragsaussicht. Aber wir können wohl nur “groß” denken und forschen?

    16.2.2013 um 18:57 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Helmut,
      die von Dir gesuchten Kleinwindanlagen gibt es – siehe Internet. Was es wohl nicht gibt, ist die von Dir gewünschte Anleitung mit “Ertragsaussicht”. Aber “Ertrag” ist ja für viele Leute Nebensache.
      Übrigens, Du verniedlichst da was, die neuen Windräder haben eine Nabenhöhe von 150 m und Rotordm von 100 m… Aber der Kölner Dom hat ja auch eine Nabenhöhe von 150 m …. steht mitten in einer Großstadt …. und an den haben wir uns ja auch gewöhnt!
      Und wenn Du Dich fragst, warum Windräder stören, fahr doch mal (mit Übernachtung) in eine Gegend, wo welche stehen. Anschließend weißt Du es!

      16.2.2013 um 22:49 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        Solltest du dann aber auch mal machen. Ich fürchte da ist der Kosten Nutzen Faktor größer.

        17.2.2013 um 15:22 Uhr

    • Lottina

      Teilweise wurden vor einiger Zeit Patente für solche Kleinanlagen von den “Großen” aufgekauft, was manche Initiative verhindern konnte. Inzwischen gibt es aber schon Lösungen. Theoretisch könnte man Solarenergie, die überschüssig ist, inzwischen in Batterien speichern und später für die Stromversorgung nutzen. Leider ist das noch zu teuer.

      28.2.2013 um 16:27 Uhr · Antworten

  • Helmut

    Nachtrag:
    als ich zuletzt “Plan B” las, hinterließ das bei mir eine “Vision: und wenn die Sonne über Afrikas Desertec aufgeht, glühen bald darauf in Europa die Glühbirnen”. Wurde “Plan B” inzwischen aktualisiert?
    Da halte ich es eher mit Hermann Scheer (vor seinem Tod SPD-Mitdlied und EE-Vordenker): Wenn Desertec, dann aber für Afrika.
    Um mich mal zu outen: Ich bin seit Jahrzenten überzeugtes GP-Fördermitglied.

    16.2.2013 um 19:11 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      Desertec ist wohl zur Zeit ziemlich “out”. Der Arabische Frühling läßt schön grüssen. Da dürften sicher noch ein paar Jahre vergehen, bis wir uns wieder trauen, 50 Mia für eine “sichere Stromversorgung Europas” investieren zu wollen….

      Und GP mit dem “Der Plan B” oder “Der Plan”?
      Lies doch selbst… (Prüfe mal, ob das aktuelle Leitungsdilemma richtig erkannt wurde!)

      18.2.2013 um 00:13 Uhr · Antworten

      • Andersdenkender

        “Desertec ist wohl zur Zeit ziemlich “out”.”
        Fast so out wie dein ständiges Rummeckern würde ich mal sagen.
        Aber um mal fachlich zu bleiben – woran machst du das gerade fest?
        Der arabische Frühling leuchtet da mir als Grund nicht gerade ein.

        18.2.2013 um 14:44 Uhr

      • Bruno Straub

        Andersdenker,
        ich mag mit Dir nicht diskutieren…
        Du bist mir intellektuell haushoch überlegen! – Und wer will schon “verlieren”?

        18.2.2013 um 22:19 Uhr

      • Andersdenkender

        Tja, Bruno, wieso überrascht mich das nicht?
        Vielleicht überlegst du es dir doch noch einmal?!

        18.2.2013 um 22:23 Uhr

      • Bruno Straub

        Andersdenker,
        ich habe mir das nochmal überlegt. Aber was soll ich mit Deinen Kommentaren anfangen?
        Jüngstes Beispiel, -15.2.2013, 15:24 Uhr, es geht um die Rolle der smart grids-, textest Du locker flockig:
        “”bruno, stell dir das doch mal vor – tausende kleine (eigen) versorger die sie mal nicht die preise absprechen können! sry, aber ich glaube bei solch riesigen wettbewerb kann man auf dauer selbst konventionelle energieformen schlagen bei denen die externen kosten ja nicht internalisiert sind…aber ich fürchte fast, du zahlst gerne zuviel…”"
        - Lieber Andersdenker, mit solchem “Gelaber” kann ich nichts anfangen…
        Also, laß mich in Ruhe!

        18.2.2013 um 22:58 Uhr

      • Andersdenkender

        @Bruno:
        “und “”die Preise diktieren dann nicht einige wenige Großanbieter””, sondern viele? kleine? smart grid-Betreiber?”
        Dann kam meine Antwort. Wenn schon zitieren dann alles.
        Dann macht auch meine Antwort plötzlich wieder sehr viel Sinn.

        20.2.2013 um 09:59 Uhr

  • Bruno Straub

    Der Minister Altmaier fällt schon wieder unangenehm auf: Da behauptet er doch, dass uns die Energiewende “womöglich 1 Billion Euro kostet”……

    19.2.2013 um 22:36 Uhr · Antworten

    • Lottina

      Man spürt, dass der Ausstieg aus der Energiewende nach der Wahl angedacht ist.

      28.2.2013 um 16:28 Uhr · Antworten

  • andre seismo

    der herr altmaier möge sich doch bitte das geld dort holen, wo es seit jahrzehnten verdient worden ist: bei eon und co.

    lg
    andre

    04.3.2013 um 09:55 Uhr · Antworten

    • Bruno Straub

      André,
      Da hast Du (unfreiwillig?) einen Volltreffer gelandet…..
      Eon und Co. werden im Auftrag von Altmaier (ab Herbst Trittin, Künast?) über das EEG den Kunden die Billion abknöpfen….

      04.3.2013 um 22:52 Uhr · Antworten

  • Petersson

    Professor Ulf Moslener erklärt, wie private Investoren die Energiewende retten können und was sie dabei beachten müssen: http://www.marktundmittelstand.de/nachrichten/finanzierung/energiewende-anwendung-statt-herstellung/

    02.4.2013 um 14:32 Uhr · Antworten

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