Anna-Lenas Praktikum bei Greenpeace (Teil 2)

21. Juli 2011
Anna-Lena (c) Greenpeace

Anna-Lena in Aktion

Christine, Anna-Lena und Marieke haben uns Fragen zu ihrem Praktikum bei Greenpeace beantwortet. Auch Anna-Lenas Praktikum geht jetzt zu Ende. Was sie ihrem Praktikumsbericht hinzufügen möchte, beschreibt sie so:

Mein Fazit des Praktikums bei Greenpeace ist absolut positiv. Das Highlight war die Mitarbeit im Klima-Team, welches Bestandteil der Energiewende-Kampagne war. Es war eine sehr spannende und aufregende Zeit, die letztendlich mit dem Atomausstieg belohnt wurde!

Ich hatte sehr viel Spaß, sehr nette Kollegen, und ich konnte viel lernen. Neben der Arbeit im Büro durfte ich auch an einigen Aktionen und Veranstaltungen mitmachen. Neben einem Parlamentarischen Abend, einem Besuch bei VW in Wolfsburg und einer Anhörung im Bundestag, stand ein Besuch vor dem Kanzleramt zur E-Mobilität an.

Danke, Anna-Lena und alles Gute auch für Dich!

Mariekes Praktikum bei Greenpeace (Teil 2)

30. Juni 2011

Christine, Anna-Lena und Marieke haben uns Fragen zu ihrem Praktikum bei Greenpeace beantwortet. Weil Mariekes Praktikum jetzt zu Ende geht, habe ich sie gefragt, was sie ihrem Praktikumsbericht hinzufügen möchte. Sie schreibt:

Wenn ich auf die letzten drei Monate zurück blicke habe ich viel erlebt. In den ersten Wochen habe ich an circa zehn verschiedenen Schreibtischen gearbeitet, immer da wo jemand im Urlaub oder kurzfristig nicht da war. Das war schon sehr lustig und abwechslungsreich. Zum Schluss hatte ich dann aber meinen eigenen Schreibtisch.

Foto copyrightgeschützt (C) Greenpeace/Marieke

Mariekes eigener Schreibtisch

Die Arbeit hier im Büro hat mir gut gefallen.

Einerseits habe ich verschiedenste kleine Aufgaben für die Teammitglieder meines Themenbereichs ausgeführt, zum Beispiel Recherchen im Internet, Excel-Tabellen bearbeiten, Informationsmaterialien verschicken… . Auf der anderen Seite durfte ich auch längerfristige Projekte mit betreuen. Eine sehr interessante Aufgabe war es, an einer Petition mitzuarbeiten und diese zu begleiten. Dafür musste ich den entsprechenden Brief mit entwerfen und Nachfragen beantworten.

Ein anderes Highlight meiner Zeit hier war, dass ich bei einer Aktion dabei sein durfte. Es war sehr spannend auch diese Seite von Greenpeace mit zu erleben und natürlich das Aktionslager und die Mitarbeiter dort kennen zu lernen.

So war meine Zeit hier eine echt runde Sache, und ein Erlebnis dass ich jedem empfehlen kann.

Danke und alles Gute für Dich, Marieke!

Mariekes Praktikum bei Greenpeace (Teil 1)

24. Juni 2011
Marieke, Praktikantin im Energiebereich bei Greenpeace (c) Greenpeace

Marieke, Praktikantin im Energiebereich

Viele junge Menschen möchten ein Praktikum bei uns machen. Auch am Telefon habe ich immer wieder interessierte Fragen dazu und höre den starken Wunsch, dass es doch bitte klappen möge. Und dann gibt es diesen Moment – die Person steht am Empfangstresen, manchmal noch scheu, manchmal selbstbewusst, aber doch immer mit einer Portion Spannung verbunden und sagt: “Ich beginne heute mein Praktikum!”

Wie ergeht es aber einem Praktikanten, der die Hürde geschafft hat? Christine fragt mehrere Praktikantinnen, ob sie nicht auch mitmachen wollen. Vielen Dank, diese Spontanität ist toll, denn so gibt es gleich mehrere Praktikumsberichte.

Marieke ist die Dritte in der “Runde”. Sie berichtet formlos von ihrem Erleben:

Seit Anfang April mache ich ein dreimonatiges Praktikum bei Greenpeace in Hamburg, im Rahmen meines Studiums. Ich studiere in Maastricht Psychologie und mache gerade meinen Master in Sozial- und Gesundheitspsychologie. Die Verbindung zwischen dem Fachbereich Psychologie und Greenpeace ist wahrscheinlich eher nicht direkt offensichtlich. In dem Master der Gesundheitspsychologie geht es darum, wie man effektive Kampagnen und Interventionen plant, um menschliches Verhalten zu beeinflussen. Hauptsächlich werden dabei Beispiele aus dem Gesundheitswesen besprochen, aber man kann diese Schemen auch auf andere Themen übertragen, wie z.B. dem Umweltschutz.

Generell fällt mir auf, dass sowohl die anderen Praktikanten als auch die Mitarbeiter von Greenpeace aus den unterschiedlichsten Fachbereichen kommen. Eine interessante Mischung.

Mein Praktikum absolviere ich im Themenbereich Klima und Energie. Mein Aufgabenbereich ist sehr vielfältig. Es fallen Dinge an von kopieren, recherchieren bis zu eigenen kleinen Projekten, die ich betreue. Die Leute im Team sind alle supernett und helfen einen bei allen möglichen Fragen sofort weiter. Zurzeit arbeite ich an einer Briefdeklaration für erneuerbare Energien. Dabei habe ich einen Briefentwurf übersetzt, suche passende Firmen heraus und schreibe sie an. Die Arbeitsatmosphäre hier im Speicher in Hamburg ist sehr locker und offen und man hat das Gefühl von Allen freundlich aufgenommen zu werden.

Was die Wohnsituation betrifft: Ich teile mir mit anderen Praktikanten eine Wohnung von Greenpeace in Wilhelmsburg.

Die Lage ist zwar etwas außerhalb (mit der Bahn braucht man zum Teil 50 Min. bis zur Arbeit) und die Wohnung schon recht chaotisch, aber dafür ist die Stimmung in der WG top. Wir kochen oft zusammen oder relaxen einfach nur nach der Arbeit in dem großen Gemeinschaftswohnzimmer.

In Wilhelmsburg selber ist nicht ganz soviel los, aber die ein oder andere Kneipe haben wir schon entdeckt und mit dem Rad kann man sonst auch in 30 Min. in der Stadt sein.

Alles in allem gefällt mir mein Praktikum sehr gut und ist eine tolle Erfahrung. Verglichen mit anderen Praktika hat man hier auf jeden Fall das Gefühl, seine Zeit sinnvoll zu nutzen und nicht einfach nur die Stunden abzusitzen.

(Marieke, 25)

Ganz herzlichen Dank auch Dir, Marieke!