Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner will ein einheitliches Siegel für Lebensmittel “ohne Gentechnik” einführen. Gut so! Das fordert Greenpeace schon seit Einführung der Kennzeichnungsverordnung. Wir freuen uns, dass die Ministerin unserem Vorschlag gefolgt ist.
Seit Mai 2008 ist eine neue Regelung für die freiwillige Kennzeichnung gentechnikfreier Lebensmittel in Kraft. Gestern Nachmittag hat die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sich in Berlin mit Vertretern aus Industrie, Umwelt- und Verbraucherverbänden getroffen. Auf diesem Treffen hat sie ein einheitliches Logo vorgeschlagen und einen Entwurf präsentiert.
Nach dem “Künast Bio-Siegel” nun also das “Aigner Ohne Gentechnik-Siegel”. Ein einheitliches Logo erhöht den Wiedererkennungswert beim Verbraucher und damit die Absatzchancen für die so gekennzeichneten Produkte. Nach dem Gen-Maisverbot vom April 2009 ist das die zweite Schlappe, die die Gentechnikindustrie unter Ministerin Aigner einstecken muss.
Jetzt müssen die letzten Schritte zügig vollzogen werden, damit das Siegel der Lebensmittelwirtschaft schon in Kürze zur Verfügung steht. Außerdem muss das Ministerium eine Informationskampagne in die Wege leiten, die dem Verbraucher das neue Siegel erklärt und es bekannt macht.










