Krumm und schief. Aber essbar und lecker

06. Dezember 2012

Zuviele Lebensmittel wandern aus dem Supermarkt direkt in den Müll. Aber es gibt auch Lebensmittel, die schaffen es noch nicht mal bis in den Laden. Gemüse, dass nicht “perfekt” gewachsen ist, kommt dort nicht hin und auf den Teller schon gar nicht. Knapp die Hälfte der Ernte landet im Müll, sie bleibt gleich auf dem Acker liegen oder wird von den Händlern aussortiert. Krumme Gurken, Möhren mit drei Beinen oder knollige Kartoffeln sind aber nicht nur essbar, sie können auch lecker zubereitet werden.
Lea und Tanja retten deshalb diese Sonderlinge, die culinary misfits.
Auf ihren Internetseiten gibt es vegetarische und vegane Rezepte und viele Informationen. In einem Interview erklären sie, wie sie den krummen Möhren eine Chance geben wollen, auf arte gibt es einen schönen Film über dieses Projekt. Damit es erfolgreich wird und damit nicht nur die Sonderlinge rund um Berlin lecker zubereitet und gegessen werden können, probieren es Tanja und Lea mit crowdfunding und sie freuen sich über Unterstützung.

Plastikmüll-Projekt: Ausstellung in Zürich und Hamburg

20. September 2012

Schon seit langem werfen Menschen ihren Dreck ins Meer. Solange dieser Dreck aus biologisch abbaubaren
Substanzen bestand, war das  zwar auch nicht schön, allerdings sorgten Bakterien, Wellen und UV-Licht für eine schnelle Eingliederung der Bestandteile in den Kreislauf des Lebens.
Dies änderte sich schlagartig mit der Einführung langlebiger Plastikprodukte wie Flaschen oder Verpackungen.
Dieser Müll verteilt sich großflächig im Meer, an bestimmten Stellen entstehen durch Strömungen Plastikmüllstrudel

Greenpeace hat auf das Problem des Müllstrudels im Nordpazifik aufmerksam gemacht. Der Schutz der Meere ist ein Thema, zu dem wir seit unserer Gründung arbeiten, aber wir haben nicht die technischen Möglichkeiten, den Müll zu bergen und zu entsorgen.

Greenpeace sieht seine Aufgabe darin, die Ursachen zu bekämpfen und auf internationaler politischer Ebene die Vermüllung der Meere anzuprangern.

Im Museum für Gestaltung Zürich läuft noch bis zum 28.10.2012 das Plastikmüllprojekt “Endstation Meer?”.

Die Online-Plattform zu dieser Ausstellung bietet viele Informationen und Mitmachmöglichkeiten, auf der facebook-Seite gibt es weitere Infos und Bilder.

Als erste Station in Deutschland wird diese Ausstellung vom 21. Dezember 2012 bis zum 31. März 2013 in Hamburg im Museum für Kunst und Gewerbe zu sehen sein.

Wer gerne noch mehr Informationen zu Müll im Meer haben möchte, der kann z.B. beim world ocean review nachlesen.

Keine Angst, die Artikel sind auf deutsch. Der Artikel Plastikmüll in den Ozeanen in der Wikipedia ist auch sehr empfehlenswert und bietet Links und Literatur.

Umfrage zum Thema “Klimawandel in den Medien”

23. August 2012

Diese Online-Umfrage ist Teil einer Masterarbeit am Lehrstuhl Kommunikationswissenschaften der Universität Augsburg.
Durch diese Umfrage möchte Frau Zimmerle herausfinden, wie aktuelle Nachrichtenthemen wahrgenommen werden. Das Thema ist die “Globale Erwärmung”.
Für dieses interessantes Thema bitten wir um rege Beteiligung. Es gibt auch etwas zu gewinnen!