Detox: 10 Dinge, die Sie tun können

24. Januar 2014

Kleidung hält uns nicht nur warm und trocken, sondern gibt uns die Möglichkeit, uns auszudrücken und täglich zu verändern. Doch hinter jedem schönen Fummel steckt jemand, der knochenhart schuftet und Umweltverschmutzung in großem Stil.

Detox-Aktion in Johannesburg

Die Folgen für Mensch und Umwelt  summieren sich, denn jedes Jahr werden rund 80 Milliarden Kleidungsstücke weltweit produziert. Greenpeace hat in mehreren Reports nachgewiesen, dass vor allem die knappe Ressource Wasser bedroht ist. Denn die mit gefährlichen Chemikalien belasteten Abwässer der Textilindustrie vergiften Flüsse und Seen. Alleine in China haben 320 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zu den industriellen Verschmutzern gehören viele bekannte Modemarken. Gemeinsam können wir das ändern!

Es ist Zeit zu entgiften! Umweltverschmutzung und die Verunreinigung von Flüssen dürfen sich nicht lohnen. Der Druck der Verbraucher bewegt Unternehmen. 18 große Firmen – darunter H&M, Zara und Levis – haben sich bereits verpflichtet, die Produktionswege in den nächsten Jahren zu entgiften und ihre Fortschritte transparent zu machen. Die Erfolge wären ohne die Macht der Verbraucher nicht möglich gewesen. Diese 10 Dinge können Sie tun, um Mode zu entgiften:

1. Schicken Sie eine Email an deutsche Outdoor-Hersteller

2. Senden Sie einen Tweet an Adidas und Disney


.@adidas Es ist Zeit zu entgiften! Go #allin for #Detox www.greenpeace.de/detox

Ich will Kleidung ohne gefährliche Chemie! @Disney: Time to #Detox! www.greenpeace.de/detox

3. Teilen Sie die Ergebnisse des letzten Greenpeace-Test auf Facebook

4. Teilen Sie das Detox-Video und laden Freunde ein, mitzumachen

5. Informieren Sie sich über Detox-Greenwasher und Trendsetter

6. Besorgen Sie sich den Greenpeace Textilratgeber

7. Finden Sie Läden mit Biotextilien in Ihrer Region

9. Schmeißen Sie alte Kleidung nicht weg, upcyceln oder tauschen Sie!

10. Teilen Sie diesen Blog mit Ihren Freunden

Starte Deine Green Mission!

29. Juli 2013

Sie sind Zeugen von Umweltverbrechen, protestieren gegen den Betrieb von Atomkraftwerken und fordern von Politik und Wirtschaft zukunftsfähiges Handeln. Greenpeace-Aktivisten setzen sich weltweit für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ein.

Rettet unsere Meeere: Greenpeace-Aktvisten begleiten den Skandal-Trawler Action Jan Maria

Rettet unsere Meeere: Greenpeace-Aktvisten begleiten den Skandal-Trawler Action Jan Maria

Du möchtest dich einmal mit Greenpeace-Aktivisten für den Schutz der Umwelt einsetzen? Du willst einmal mit ihnen im Schlauchboot sitzen? Virtuell kannst du jetzt dabei sein: Zeige, was in dir steckt!

In Zusammenarbeit mit Wonderlandmovies hat Greenpeace ein personalisierbares Video erstellt. Mit einem Porträt-Foto kannst du in die Rolle eines Greenpeace-Aktivisten schlüpfen. Über ein Jahr hat Greenpeace mit Wonderlandmovies an dem Projekt gefeilt. Zur Erstellung des Videos wird eine spezielle Technik für Gesichts-Mapping eingesetzt, die dein Gesicht realistisch in den Film integriert.

Greenpeace möchte mit dem interaktiven Video jüngere Menschen für Umweltschutz begeistern und zeigen: Um aktiv zu werden, musst du nicht auf Häuser klettern. Über Facebook, Twitter oder Google plus kannst du mitmachen, dich über Umweltschutz informieren und zu Erfolgen beitragen. Jeder kann aktiv werden.

Greenpeace-Kampagnen zeigen: Die Beteiligung im Netz lohnen sich. Im Dezember 2012 haben modebewusste Menschen Zara per Twitter und auf Facebook dazu aufgefordert, auf gefährliche Chemie in der Produktion zu verzichten. Mit Erfolg: Gemeinsam mit dem Protest von Greenpeace-Aktivisten, hat der spanische Modekonzern sich gegenüber Greenpeace verpflichtet, gefährliche Textilchemie in der Produktion zu ersetzen. Andere Modemarken wie Levis oder Mango folgten. Im Juli 2013 haben mehr als 18.000 Menschen eine Mail Umweltminister Peter Altmaier (CDU) geschrieben und ihn aufgefordert, den Transit von Walfleisch durch deutsche Häfen zu stoppen. Aufgrund des virtuellen Protests, versprach Altmaier, sich für ein Transitverbot von Walfleisch durch deutsche Häfen einzusetzen.

Mit dem interaktiven Video kannst du mit ins Boot steigen und bekommst anschließend Greenpeace-Kampagnen vorgestellt, an denen du mitmachen kannst. Wenn du Lust bekommst, tatsächlich einmal Schlauchboot zu fahren, solltest du eine der über hundert Ortsgruppen besuchen. Mit den Ehrenamtlichen kannst du dich vor Ort für globalen Umweltschutz engagieren und erfährst wie man Greenpeace-Aktivist wird. Du hast eigene Kampagnen-Ideen? Auf der Kampagnen-Plattform Greenaction kannst du ein eigenes Projekt starten.

Am besten, du probierst es gleich aus und erstellst dein Video!

Europa gegen CO2

02. April 2013

Der Ausstoß von CO2 treibt den Klimawandel an. Die Abgase von Autos sind eine wesentliche Ursache. Zudem gefährdet der Durst nach Öl die letzten wilden Naturparadiese wie die Arktis. Mit sparsameren Autos ließen sich Ölverbrauch und CO2-Ausstoß verringern. Die Hersteller könnten viel mehr dafür tun, die Entwicklung dieser Autos voranzutreiben.

Bis Ende Juni will die EU die neue Vorgabe zur Verringerung der CO2-Emissionen entscheiden. Der Grenzwert für Autos soll auf 95 Gramm pro Kilometer sinken (das entspricht einem Verbrauch von knapp 4 Litern auf 100 Kilometer). Das Umweltministerium hat am 4. Februar in Brüssel der Ratspräsidentschaft einen Vorschlag vorgelegt, der diese 95 Gramm verfehlt. Umweltminister Peter Altmaier (CDU) möchte Schlupflöcher einführen, die den Grenzwert auf bis zu 105 Gramm CO2 pro Kilometer verwässern.

EU-Politiker brauchen Unterstützung, um sich für Umweltschutz und gegen den Einfluss von Lobby-Interessen durchzusetzen. Sie können ihnen helfen!

Greenpeace fordert von europäischen Politikern, dass sie für eine Begrenzung von CO2-Emissionen durch Neuwagen in Europa stimmen. Diese Maßnahmen werden den Verbrauch von Fahrzeugen senken, sie werden weniger CO2 ausstoßen. Und der Druck nimmt ab, die Ölvorräte in empfindlichen Regionen wie der Arktis auszubeuten.

Europa stoppt CO2! Unterstütze Politiker auf EUvsCO2.org im Kampf gegen CO2


Sie können die Forderungen von Greenpeace unterstützen auf www.EUvsCO2.org.