Greenpeace ist eine internationale Organisation. Im Großen, wie im Kleinen. Das deutsche Schiff Beluga II liegt gerade in einem dänischen Hafen, auf dem Weg nach Schweden. Und zurzeit sind 6 Menschen aus 3 Nationen an Bord. Deutsche, Schweden und ein Tscheche. Der Tscheche ist Jakob, 26, der gerade ein Praktikum bei Greenpeace Deutschland macht.
Im Hamburger Büro hat er vor 2 Wochen gehört, dass die Beluga II von Rügen Richtung Dänemark und weiter nach Schweden segelt. Schwupps den Kapitän angerufen und gefragt, ob noch Platz an Bord ist und hier ist er nun. Die großen Greenpeace-Schiffe sind seine Vision und einmal für die “Stop Whaling” -Kampagne in die Antarktis fahren – das ist Jakobs Traum.
Uns kam Jakobs Initiative sehr gelegen: Beim Segeln wird jede Hand gebraucht. Jetzt liegen wir im Hafen und Jakob zeigt uns nicht nur, dass er an Bord kräftig anpacken kann, sondern auch seine Qualitäten am Herd. Er ist jetzt unser Smutje und auch für das Proviantieren zuständig, also Einkauf und Verstauen von Essen und Getränken. Für die Crew ist es ein großer Luxus, jemanden zu haben, der sich um all das kümmert. Wenn einfach nur einer nebenbei kocht, gibt es doch arg viel Pasta mit Pesto. Schnell und lecker, aber auf Dauer doch etwas eintönig.
Heute Abend legen wir ab und machen uns auf den Weg nach Varberg in Schweden. Wir sind dann vier Personen von der Crew, plus Isadora – unsere schwedische Meereskampaignerin – und Jakob. Weil der sich auch als talentierter Zeichner entpuppt hat, geht er in Varberg dann an Land und unterstützt das schwedische Greenpeace-Team vor Ort. Dort soll der Schüttgut-Frachter, der die tonnenschweren Steine für unsere Aktion im Bauch hat, noch mit zwei Regenbogen bemalt werden: das bekannte Greenpeace-Symbol. Da ist Jakob genau der Richtige für! Ich schick euch dann mal ein Foto, ob alles geklappt hat.
Drückt uns die Daumen!
Kina













