Am Volkswagen Hauptgebäude haben Greenpeace-Aktivisten heute ein Banner befestigt. “Climate change made in Germany” stand da drauf. Die Forderung der Umweltschutzorganisation ist unter anderem, dass der Autokonzern seiner Verantwortung für den Klimaschutz gerecht wird. Auf die Aktion reagiert Volkswagen mit einer Pressemitteilung. In der steht, dass Greenpeace auf sein Gesprächsangebot nicht reagiert habe. Um das richtig zu stellen, haben wir die Korrespondenz hier einmal veröffentlicht.
So sieht es aus, wenn eine Umweltschutzorganisation sich an den Vorstandsvorsitzenden eines Autokonzerns wendet:
Greenpeace-Brief an Volkswagen mit Gesprächsangebot, 20. Mai 2011
Daraufhin trifft sich der Autokonzern – ohne den Vorstandsvorsitzenden – zu Gesprächen mit Greenpeace. Und weil in dem Gespräch einige Fragen unbeantwortet bleiben, wendet sich die Umweltschutzorganisation erneut an den Autokonzern:
Greenpeace-Brief an Volkswagen mit erneutem Gesprächsangebot, 21. Juni 2011
Und statt auf die Fragen zum Thema Klimaschutz einzugehen, schlägt der Autokonzern der Umweltschutzorganisation vor, über Mobilitätskonzepte zu sprechen:
Brief von Volkswagen an Greenpeace, 7. Juli 2011
Die Umweltschutzorganisation schreibt zurück und nimmt das Angebot an:
Antwortschreiben von Greenpeace an Volkswagen am 25. Juli 2011
Und weil der Autokonzern darauf nicht reagiert, findet die Umweltschutzorganisation einen anderen Weg, seine Botschaft zu platzieren:
Und so zeigt sich der Autokonzern dann in der Öffentlichkeit:
















