Wahlkompass Umweltpolitik – Ihre Frage zur Wahl

28. Mai 2013

Ihre Fragen an die PolitikerAm 22. September 2013 ist Bundestagswahl. Blickt man in die Wahlprogramme der fünf größten Parteien, bzw. in deren Entwürfe, befassen sich alle irgendwie mit Klima- und Umweltschutz. Doch wie ist die tatsächliche Haltung, was sind die handfesten Pläne der Parteien? Greenpeace will klare Worte hören von den Spitzenpolitikern. Fühlen Sie gemeinsam mit Greenpeace den Kandidaten auf den Zahn.

Sie fragen – wir sorgen für die Antwort

Auch zur Bundestagswahl 2013 wird es von Greenpeace wieder einen Wahlkompass geben. Er bietet eine schnelle Orientierung, wie sich die Parteien in wichtigen Umweltthemen unterscheiden. Wir haben ein ganzes Bündel kritischer Fragen an die Kandidaten vorbereitet. Aber die Entscheidung an der Wahlurne wird von Ihnen getroffen. Deshalb wollen wir auch Ihren Fragen Raum im Wahlkompass geben. Wir garantieren: Wir haken so lange nach, bis wir Antworten darauf bekommen.

So funktioniert’s (Update vom 28.05.2013)

Der Platz im gedruckten Wahlkompass ist beschränkt. Nicht einfach, dafür die passende Auswahl zu finden. In einer ersten Runde haben wir deshalb seit dem 14. Mai Ihre Fragen zu großen Umweltthemen gesammelt. Vielen Dank für die zahlreichen Rückläufe über Twitter, Facebook, Blog und per Mail!
Gesichtet und zusammengefasst stellen wir nun die spannendsten Fragen bis zum 4. Juni unseren Usern zur Wahl. Pro Thema kommt die Frage mit den meisten Stimmen in den Wahlkompass.

Das sind die vier Themen, die wir über Twittpoll zur Abstimmung bringen:

Weltwassertag: 10 Fakten aus China, die Sie interessieren könnten

22. März 2013

Unsere Gastautorin ist Tianjie Ma und ist Leiterin der Chemie-Kampagne bei  Greenpeace Südostasien und lebt in Peking.

Auch wir Chinesen wissen, das Wasser eine überlebenswichtige Ressource ist. Doch in meinem Land pumpt die Industrie giftige Cocktails in Gewässer – aktuelle Fotos zeigen, wie kritisch die Situation ist.

Greenpeace versucht, das Wasser zu entgiften: Mit der Kampagne Detox überzeugen wir die Textilbranche, saubere Sachen zu produzieren und keine gefährlichen Chemikalien freizusetzen.

Zum Weltwassertag wollen wir zehn Fakten über Wasser mit Ihnen teilen:

  1. Nur 2,5 Prozent des weltweit verfügbaren Wassers ist Süßwasser.
  2. Allein in China leben 320 Millionen Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser.
  3. 40 Prozent von Chinas Oberflächenwasser gilt als verschmutzt.
  4. 20 Prozent des Grundwassers, das als Trinkwasser in städtischen Gebieten Chinas verwendet wird, ist verunreinigt, manchmal mit krebserzeugenden Chemikalien.
  5. Textilien-Tests von Greenpeace haben gezeigt, dass großen Mode-Marken wie GAP, Vero Moda, Calvin Klein, Tommy Hilfiger, GAP und Armani – die auch in China produzieren lassen -  gesundheitsschädliche Chemikalien einsetzen.
  6. Einige dieser Chemikalien aus den Abwässern von Textil-Fabriken können krebserregend oder hormonell wirksam sein.
  7. Jedes Jahr werden rund 80 Milliarden Kleidungsstücke weltweit produziert – dies entspricht etwa 11 Kleidungsstücken pro Person.
  8. In Gewebe und Blutbahn von Menschen in jedem Kontinent finden sich Rückstände von Industriechemikalien – darunter einige, die aus der Textilindustrie stammen können.
  9. Greenpeace setzt sich dafür ein, dass alle Textilhersteller die von Ihnen verursachte Gewässerverschmutzung bis zum Jahr 2020 vollständig beenden.
  10. Seit dem Start der Kampagne im Juli 2011 setzen inzwischen 17 internationale Modeunternehmen das Detox-Programm von Greenpeace um. Dazu zählen die weltweit größten Modemarken Zara und H&M sowie Edel-Marke Valentino, Dessous-Hersteller Victoria’s Secret und die Sportartikel-Hersteller Adidas und Nike.

Erst letzten Monat hat die chinesische Regierung die Existenz so genannter Krebsdörfer bestätigt. Hier leben Menschen, die durch gefährliche Industriechemikalien und die damit einhergehende Vergiftung von Gewässern krank geworden sind. Unser neuer Dokumentarfilm zeigt, wie Menschen im Schatten der Textilindustrie leben.

GreenBites, der Podcast von Greenpeace #36: Taschen, die mehr können

08. Februar 2013

“Wir wollen einen Unterschied machen”, sagen die Betreiberinnen von beliya. Worin der besteht, erzählen Annika Busse und Andrea Noelle im Podcast. Sie stellen Taschen und andere Dinge her, die aus recycelten Materialien bestehen und deren Erlös Kinder in Afrika unterstützt. Dazu gehört aber auch, dass sie wissen, unter welchen Bedingungen ihre Produkte gefertigt werden. So waren sie mehrere Male vor Ort – davon profitierten auch sie: Durch den Kontakt zu den Näherinnen haben die Beiden schon viele Tipps erhalten, wie sie ihre Taschen verbessern können.

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Schulkind Sara

Schulkind Sara ©www.beliya.de

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