GreenBites, der Podcast von Greenpeace: #28 – Grenzen des Wachstums Teil 2

23. März 2012

Wie können wir den Klimawandel und andere Umweltprobleme global in den Griff bekommen? Und lässt sich die Welt überhaupt noch retten? Zwei von vier Fragen, die wir Professor Schneidewind gestellt haben. Er ist Präsident des Wuppertal Instituts und Mitglied der Enquete Kommission des Bundestags zu “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität”.

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Im ersten Teil ging es um die Frage, wo die größten Umweltprobleme liegen und was zu tun ist: Podcast “Grenzen des Wachstums” Teil 1.

Handeln fordern auch die Teilnehmer des McPlanet-Kongresses: “Too big to fail” – wir haben nur diesen Planeten, heißt das Motto. Der Kongress will Bilanz ziehen im Vorfeld des UN-Erdgipfels Rio+20, denn dort treffen sich im Juni erneut die Mächtigen, um über die Zukunft unseres Planeten zu entscheiden. Dabei werden aber nicht nur die da oben aufgefordert, endlich aktiv zu werden – auch jeder einzelne ist gefragt, seinen Lebensstil zu hinterfragen.

Mehr über McPlanet, erfährst du in diesem Video und auf www.mcplanet.com.

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GreenBites – das ist der Podcast von Greenpeace! Aktuelles aus der Greenpeace-Welt – kurz und knapp erzählt. Was wollt ihr von uns hören? Schreibt in das Kommentar-Feld, welche Fragen euch bewegen. Hier findet ihr alle bisherigen Podcast-Folgen. Ihr könnt euch den Podcast auch als RSS-Feed abonnieren.

GreenBites, der Podcast von Greenpeace: #27 – Grenzen des Wachstums

19. März 2012

Was müssen wir tun, um unseren Planeten zu retten? Diese Frage beschäftigt auch Prof. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts und Mitglied der Enquete Kommission des Bundestags zu “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität”. Wir haben ihn gefragt und klare Antworten bekommen.

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Um die großen Themen geht es auch auf dem diesjährigen McPlanet-Kongress: “Too big to fail” – wir haben nur diesen Planeten, heißt das Motto, das viele Menschen zum Diskutieren und Engagieren einladen soll. Der Kongress will Bilanz ziehen im Vorfeld des UN-Erdgipfels Rio+20, denn dort trefffen sich im Juni erneut die Mächtigen, um über die Zukunft unseres Planeten zu entscheiden. Mehr über McPlanet, erfährst du in diesem Video und auf www.mcplanet.com.

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GreenBites – das ist der neue Podcast von Greenpeace! Aktuelles aus der Greenpeace-Welt – kurz und knapp erzählt. Was wollt ihr von uns hören? Schreibt in das Kommentar-Feld, welche Fragen euch bewegen. Hier findet ihr alle bisherigen Podcast-Folgen. Ihr könnt euch den Podcast auch als RSS-Feed abonnieren.

Kumi auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos

27. Januar 2012

Der Autor Kumi Naidoo ist Geschäftsführer von Greenpeace International und zur Zeit in Davos. Sein Beitrag findet sich im Orignal auf Englisch hier.

Sollte ich Professor Klaus Schwab in Davos über den Weg laufen, der das Weltwirtschaftsforum (WEF) gegründet hat und leitet, werde ich ihn an den Sinn der Veranstaltung erinnern. Schwab hat das WEF beschrieben als “Plattform für gemeinschaftliches Denken und Suchen nach Lösungen, nicht für das Treffen von Entscheidungen”.

Das Meeting in Davos ist vielleicht keine Bastion der Demokratie, Transparenz und Teilhabe, aber es ist durchaus der rechte Platz, um Lösungen zu diskutieren und Pläne zu schmieden, um die Krisen-Kakophonie anzugehen, die unseren Planeten heimsucht. Und durchaus können hier wichtige Entscheidungen getroffen werden – durch Unternehmen, Politiker und Firmenchefs.

Es ist an der Zeit, dass die Frustration der Öffentlichkeit über die wachsende soziale Ungleichheit zwischen Ländern und in Ländern bei diesem Treffen der Mächtigen thematisiert wird. Es ist an der Zeit, dass die Mächtigen erklären, wie der Übergang vom Verbrauch von Primärresourcen zu mehr Umweltschutz aussehen kann. Und wie der Sprung zu Produktionszyklen zu schaffen ist, die keine Giftstoffe nötig haben, die hinterher in der Umwelt landen. Es ist außerdem an der Zeit, dass die Priveligierten dieser Welt erklären, wie sie die Zerstörung der Natur und unseres Lebensraumes durch das Streben nach privaten Profiten unterbinden wollen.

Ich weiß aus erster Hand, dass hier in Davos ein Grundstein für richtige Entscheidungen und Schritte gelegt werden kann. Im letzten Jahr erfuhr hier die damalige Marketingchefin von Facebook, Randi Zuckerberg, dass Greenpeace von dem Unternehmen verlangt, dass Facebook Kohle die Freundschaft kündigt (“to unfriend coal”) und Erneuerbare Energien unterstützt. Randi hörte uns zu und nahm unsere Forderung – und ein T-Shirt – mit in die Facebook-Zentrale. Ende 2011 kündigte Facebook schließlich an, künftig Erneuerbare zu unterstützen, und verpflichtete sich, für seine Datenzentren Standorte mit sauberer und erneuerbarer Energieversorgung zu bevorzugen.

Wir kennen die Lösungen bereits: Was wir brauchen, sind Führungskraft von Regierungen und das Bekenntnis der Firmenchefs zu dringenden und ambitionierten Maßnahmen zum Schutz der Umwelt. Und wir brauchen eine nachhaltige Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder; Regierungen müssen den Menschen zuhören und nicht den Umweltverschmutzern. Andernfalls führen sie uns schlafwandelnd in eine Krise epischen Ausmaßes und setzen unsere (und ihre) Zukunft aufs Spiel. (…)

Im Namen von Greenpeace und seiner Unterstützer werde ich beim WEF Unternehmen und Regierungen zur Verantwortung ziehen und sicherstellen, dass die Stimmen gegen die ökologische Zerstörung und wachsende Ungleichheit im WEF Gehör finden.